Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen und Leistungsbilder der HOAI für folgende Planungsleistungen: Los 1: Planungsleistungen Renaturierung — Objektplanung für Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI, — Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI, — hydraulischer Nachweis. Los 2: Planungsleistungen Brückenbau — Objektplanung für konstruktive Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI, — Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI, — Objektplanung für Verkehrsanlagen gemäß §§ 45 ff. HOAI. Es erfolgt eine Aufteilung der Planungsleistungen in 2 Lose. Ein Angebot ist auf nur ein Los wie auch auf beide Lose zulässig.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-01-04.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2018-11-23.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2018-11-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: CXP4Y6JYUBT
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen und Leistungsbilder der HOAI für folgende Planungsleistungen:
Los 1: Planungsleistungen Renaturierung
— Objektplanung für Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI,
— Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI,
— hydraulischer Nachweis.
Los 2: Planungsleistungen Brückenbau
— Objektplanung für konstruktive Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI,
— Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI,
— Objektplanung für Verkehrsanlagen gemäß §§ 45 ff. HOAI.
Es erfolgt eine Aufteilung der Planungsleistungen in 2 Lose. Ein Angebot ist auf nur ein Los wie auch auf beide Lose zulässig.
Das Angebotsschreiben nebst Anlagen ist spätestens zum unter „Schlusstermin für den Eingang der Angebote“ festgelegten Termin einzureichen. Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center. Bieter haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen. Die Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JYUBT
Das Angebotsschreiben nebst Anlagen ist spätestens zum unter „Schlusstermin für den Eingang der Angebote“ festgelegten Termin einzureichen. Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center. Bieter haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen. Die Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JYUBT
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen und Leistungsbilder der HOAI für folgende Planungsleistungen:
Los 1: Planungsleistungen Renaturierung
— Objektplanung für Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI,
— Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI,
— hydraulischer Nachweis.
Los 2: Planungsleistungen Brückenbau
— Objektplanung für konstruktive Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI,
— Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI,
— Objektplanung für Verkehrsanlagen gemäß §§ 45 ff. HOAI.
Es erfolgt eine Aufteilung der Planungsleistungen in 2 Lose. Ein Angebot ist auf nur ein Los wie auch auf beide Lose zulässig.
Bezeichnung des Loses: Planungsleistungen Renaturierung
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Die Schunter ist im niedersächsischen Fließgewässersystem mit der Priorität 1 als Hauptgewässer eingestuft. Somit ist eine Wiederherstellung einer naturnahen Biotop- und Artenvielfalt im Einklang mit den Landesinteressen und der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) für die Schunter vorgesehen.
Die Schunter ist im niedersächsischen Fließgewässersystem mit der Priorität 1 als Hauptgewässer eingestuft. Somit ist eine Wiederherstellung einer naturnahen Biotop- und Artenvielfalt im Einklang mit den Landesinteressen und der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) für die Schunter vorgesehen.
Der Wasserverband Mittlere Oker (WVMO) plant die Schunter im Stadtgebiet Braunschweig auf einer Länge von ca. 3,5 km zu renaturieren. Der WVMO renaturiert seit mehr als 20 Jahren Gewässer in und um die Stadtgebiete von Braunschweig und Wolfenbüttel.
Im Projektgebiet liegt eine Strukturarmut vor, die eine Ausprägung der referenztypischen Verhältnisse (Strömung-, Substrat- und Habitatdiversität) ausschließt. In diesem Bereich ist die Schunter überdimensional ausgebaut und die Breiten- und Tiefenvarianz stark eingeschränkt. Die vorhandenen Uferwallungen beeinträchtigen die Vernetzung zwischen Gewässer und Aue. Bei Hochwasserverhältnissen herrscht hydraulischer Stress, mit hohen Fließgeschwindigkeiten, welche die bei Niedrigwasser akkumulierten Sedimente wegspülen. Mit der Erosion der Feinsedimente gehen Strukturen verloren, die als Mikrohabitate besiedelt werden. Im Oberlauf des Projektgebietes sind zahlreiche Fließwegverlängerungen (Initialgerinne) geplant. Diese Initialgerinne sollen den Hochwasserquerschnitt aufweiten und die Vernetzung zwischen Gewässer und Aue verbessern.
Im Projektgebiet liegt eine Strukturarmut vor, die eine Ausprägung der referenztypischen Verhältnisse (Strömung-, Substrat- und Habitatdiversität) ausschließt. In diesem Bereich ist die Schunter überdimensional ausgebaut und die Breiten- und Tiefenvarianz stark eingeschränkt. Die vorhandenen Uferwallungen beeinträchtigen die Vernetzung zwischen Gewässer und Aue. Bei Hochwasserverhältnissen herrscht hydraulischer Stress, mit hohen Fließgeschwindigkeiten, welche die bei Niedrigwasser akkumulierten Sedimente wegspülen. Mit der Erosion der Feinsedimente gehen Strukturen verloren, die als Mikrohabitate besiedelt werden. Im Oberlauf des Projektgebietes sind zahlreiche Fließwegverlängerungen (Initialgerinne) geplant. Diese Initialgerinne sollen den Hochwasserquerschnitt aufweiten und die Vernetzung zwischen Gewässer und Aue verbessern.
Die Fugro Consult GmbH wurde im Jahr 2013 mit der Erstellung einer „Studie zur Renaturierung der Schunter in den Gemarkungen Querum und Bienrode“ beauftragt. Auf Grundlage dieser Studie wurde ein Förderantrag erarbeitet. Sowohl der Bericht nebst Anlage als auch die Untersuchungsergebnisse können zur Verfügung gestellt werden. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass sich zwischenzeitlich Veränderungen und weitere Anforderungen ergeben haben, die auch andere Varianten einer Renaturierung zulassen.
Die Fugro Consult GmbH wurde im Jahr 2013 mit der Erstellung einer „Studie zur Renaturierung der Schunter in den Gemarkungen Querum und Bienrode“ beauftragt. Auf Grundlage dieser Studie wurde ein Förderantrag erarbeitet. Sowohl der Bericht nebst Anlage als auch die Untersuchungsergebnisse können zur Verfügung gestellt werden. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass sich zwischenzeitlich Veränderungen und weitere Anforderungen ergeben haben, die auch andere Varianten einer Renaturierung zulassen.
Im Projektgebiet befinden sich 2 Fußgängerbrücken, die entweder selbst oder in der Zuwegung nicht barrierefrei sind. Um die Fließwegverlängerung zu realisieren, ist es Voraussetzung, eine der Brücken zu verlegen. Im Zuge des Neubaus wird diese Brücke barrierefrei gestaltet. Die zweite Brücke wird ebenfalls barrierefrei gestaltet und für Radfahrer, Kinderwagen etc. nutzbar gemacht. Die Planung der „Brücke Butterberg“ wurde bereits vergeben. Das Verfahren zur Vergabe der Bauleistungen musste aber wegen Unwirtschaftlichkeit aufgehoben werden. Die Planung der „Brücke Im alten Dorfe“ soll hingegen im Rahmen des vorliegenden Vergabeverfahrens vergeben werden. Die Planungsunterlagen der „Brücke Butterberg“ werden den Vergabeunterlagen beigefügt, da die „Brücke Im alten Dorfe“ in gleicher Ausführung geplant und errichtet werden soll.
Im Projektgebiet befinden sich 2 Fußgängerbrücken, die entweder selbst oder in der Zuwegung nicht barrierefrei sind. Um die Fließwegverlängerung zu realisieren, ist es Voraussetzung, eine der Brücken zu verlegen. Im Zuge des Neubaus wird diese Brücke barrierefrei gestaltet. Die zweite Brücke wird ebenfalls barrierefrei gestaltet und für Radfahrer, Kinderwagen etc. nutzbar gemacht. Die Planung der „Brücke Butterberg“ wurde bereits vergeben. Das Verfahren zur Vergabe der Bauleistungen musste aber wegen Unwirtschaftlichkeit aufgehoben werden. Die Planung der „Brücke Im alten Dorfe“ soll hingegen im Rahmen des vorliegenden Vergabeverfahrens vergeben werden. Die Planungsunterlagen der „Brücke Butterberg“ werden den Vergabeunterlagen beigefügt, da die „Brücke Im alten Dorfe“ in gleicher Ausführung geplant und errichtet werden soll.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen. Sollten weitere Planungsleistungen erforderlich werden, sollen auch diese durch den jeweiligen Auftragnehmer erbracht werden.
Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen. Sollten weitere Planungsleistungen erforderlich werden, sollen auch diese durch den jeweiligen Auftragnehmer erbracht werden.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: MIttel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen Programmgebiet Stärker entwickelte Region (SER); Förderperiode 2014-2020
Bezeichnung des Loses: Brückenbau
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
— Objektplanung für konstruktive Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI
— Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI
— Objektplanung für Verkehrsanlagen gemäß §§ 45 ff. HOAI
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Angebot sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben (Mindestanforderung):
1.1 Angabe des Bieters (Einzelbewerbung) mit Name, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.2 Angabe, im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit Name, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.3 Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen,
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist;
c) dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
1.4 im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen.
1.5 im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
1.6 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB.
1.7 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB
1.8 Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Angebot sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bieters folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
2.1 Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen (Mindestanforderung):
— mindestens 1,0 Mio. EUR für Personenschäden,
— mindestens 1,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der unter 2.1 genannten Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis ist grundsätzlich durch eine verbindliche Deckungsbestätigung der Versicherung zu erbringen. Wenn oder soweit eine Versicherung in der o. g. Höhe zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht vorliegt, kann der Nachweis durch eine rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall erbracht werden. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beigelegt werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der unter 2.1 genannten Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis ist grundsätzlich durch eine verbindliche Deckungsbestätigung der Versicherung zu erbringen. Wenn oder soweit eine Versicherung in der o. g. Höhe zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht vorliegt, kann der Nachweis durch eine rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall erbracht werden. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beigelegt werden.
2.2 Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017) (Mindestanforderung).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Angebot sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bieters folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
3.1 Darstellung der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017) jahresdurchschnittlich sowie aktuell (2018) im auftragsrelevanten Bereich (Planungsleistungen) beschäftigten Personen gegliedert nach (Mindestanforderung),
3.1 Darstellung der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017) jahresdurchschnittlich sowie aktuell (2018) im auftragsrelevanten Bereich (Planungsleistungen) beschäftigten Personen gegliedert nach (Mindestanforderung),
a) Geschäftsführer/innen bzw. Inhaber/innen;
b) Architekten/innen bzw. Ingenieure/innen;
c) Technische Zeichner/innen;
d) Sonstige Mitarbeiter/innen.
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist die Personalübersicht für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
3.2 Benennung der/des Projektverantwortlichen für die Leistungen (mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung) und der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen für die Leistungen (mit mindestens 2 Jahren Berufserfahrung) für den Auftragsfall.
Es sind folgende Nachweise bzw. Eigenerklärungen zu erbringen:
a) Nachweis der beruflichen Qualifikation;
b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren;
c) Erfahrungsnachweis der/des Projektverantwortlichen und der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen in Form der Benennung mindestens eines Referenzprojekts innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 1.1.2013), welches im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar ist.
c) Erfahrungsnachweis der/des Projektverantwortlichen und der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen in Form der Benennung mindestens eines Referenzprojekts innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 1.1.2013), welches im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar ist.
Vergleichbar sind nur Planungsleistungen (Ingenieurbauwerk/Tragwerksplanung) für Brückenbau. Die Projekte müssen abgeschlossen sein d. h. die Bauleistungen müssen abgenommen sein.
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig:
— Angabe der erbrachten Planungsleistungen (Leistungsphasen),
— Referenzschreiben des Auftraggebers mit Angaben zur Einhaltung der Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorstellungen des Auftraggebers.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Datum der Angebotseröffnung: 2019-01-04 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität, Kosten und Termine
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projekteinschätzung und Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot (Vergütung einschließlich Besonderer Leistungen und pauschalierter Ne-benkosten)
Kostenkriterium (Gewichtung): 20
Das Angebotsschreiben nebst Anlagen ist spätestens zum unter „Schlusstermin für den Eingang der Angebote“ festgelegten Termin einzureichen. Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center. Bieter haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen. Die Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln.
Das Angebotsschreiben nebst Anlagen ist spätestens zum unter „Schlusstermin für den Eingang der Angebote“ festgelegten Termin einzureichen. Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center. Bieter haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen. Die Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JYUBT
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131-153306📞
Fax: +49 4131-152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2018/S 228-521939 (2018-11-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-03-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: CXP4Y6JY8UN
Gesamtwert des Auftrags: 156556.86 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union
Im Projektgebiet befinden sich zwei Fußgängerbrücken, die entweder selbst oder in der Zuwegung nicht barrierefrei sind. Um die Fließwegverlängerung zu realisieren, ist es Voraussetzung, eine der Brücken zu verlegen. Im Zuge des Neubaus wird diese Brücke barrierefrei gestaltet. Die zweite Brücke wird ebenfalls barrierefrei gestaltet und für Radfahrer, Kinderwagen etc. nutzbar gemacht. Die Planung der „Brücke Butterberg“ wurde bereits vergeben. Das Verfahren zur Vergabe der Bauleistungen musste aber wegen Unwirtschaftlichkeit aufgehoben werden. Die Planung der „Brücke Im alten Dorfe“ sollte hingegen im Rahmen des vorliegenden Vergabeverfahrens vergeben werden. Die Planungsunterlagen der „Brücke Butterberg“ werden den Vergabeunterlagen beigefügt, da die „Brücke im alten Dorfe“ in gleicher Ausführung geplant und errichtet werden soll.
Im Projektgebiet befinden sich zwei Fußgängerbrücken, die entweder selbst oder in der Zuwegung nicht barrierefrei sind. Um die Fließwegverlängerung zu realisieren, ist es Voraussetzung, eine der Brücken zu verlegen. Im Zuge des Neubaus wird diese Brücke barrierefrei gestaltet. Die zweite Brücke wird ebenfalls barrierefrei gestaltet und für Radfahrer, Kinderwagen etc. nutzbar gemacht. Die Planung der „Brücke Butterberg“ wurde bereits vergeben. Das Verfahren zur Vergabe der Bauleistungen musste aber wegen Unwirtschaftlichkeit aufgehoben werden. Die Planung der „Brücke Im alten Dorfe“ sollte hingegen im Rahmen des vorliegenden Vergabeverfahrens vergeben werden. Die Planungsunterlagen der „Brücke Butterberg“ werden den Vergabeunterlagen beigefügt, da die „Brücke im alten Dorfe“ in gleicher Ausführung geplant und errichtet werden soll.