19 D 0144 – WTD 41 Trier, Neuerrichtung einer Feuerlöschanlage, Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-4 u. 7 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI

Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-,

Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-4 und 7 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für die Neuerrichtung einer selbsttätig auslösenden Wassernebel-Löschanlage in der militärischen Liegenschaft Wehrtechnische Dienststelle (WTD) 41 der Bundeswehr in Trier. Es sind die Leistungsphasen (LPH) 2, 3, 5, 6 u. 8 zu erbringen (aufgrund von Eigenleistungen in Teilbereichen auch Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen).
Neben Grundleistungen sind insbesondere folgende Besonderen Leistungen zu erbringen:
— Bestandsaufnahme und zeichnerische Darstellung der technischen Einrichtungen und zugehöriger Installation,
— Untersuchen alternativer Lösungsansätze nach verschiedenen Anforderungen einschl. Kostenbewertung zur Unterbringung der Löschwasserzentrale.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-05-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-04-24.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-04-24 Auftragsbekanntmachung
2019-04-29 Ergänzende Angaben
2019-06-06 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-04-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-4 und 7 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für die Neuerrichtung einer selbsttätig auslösenden Wassernebel-Löschanlage in der militärischen Liegenschaft Wehrtechnische Dienststelle (WTD) 41 der Bundeswehr in Trier. Es sind die Leistungsphasen (LPH) 2, 3, 5, 6 u. 8 zu erbringen (aufgrund von Eigenleistungen in Teilbereichen auch Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen). Neben Grundleistungen sind insbesondere folgende Besonderen Leistungen zu erbringen: — Bestandsaufnahme und zeichnerische Darstellung der technischen Einrichtungen und zugehöriger Installation, — Untersuchen alternativer Lösungsansätze nach verschiedenen Anforderungen einschl. Kostenbewertung zur Unterbringung der Löschwasserzentrale.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Trier, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Trier, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Postanschrift: Paulinstraße 58
Postleitzahl: 54292
Postort: Trier
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbb.rlp.de 🌏
E-Mail: vofvergabe.koblenz@lbbnet.de 📧
Telefon: +49 2619701-0 📞
Fax: +49 2619701-444 📠
URL der Dokumente: https://lbb.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDYBH0/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://lbb.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDYBH0 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-04-24 📅
Einreichungsfrist: 2019-05-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-04-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 082-195353
ABl. S-Ausgabe: 82
Zusätzliche Informationen
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags: Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-4 und 7 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für die Neuerrichtung einer selbsttätig auslösenden Wassernebel-Löschanlage in der militärischen Liegenschaft Wehrtechnische Dienststelle (WTD) 41 der Bundeswehr in Trier. Es sind die Leistungsphasen (LPH) 2, 3, 5, 6 u. 8 zu erbringen (aufgrund von Eigenleistungen in Teilbereichen auch Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen).
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Neben Grundleistungen sind insbesondere folgende Besonderen Leistungen zu erbringen:
— Bestandsaufnahme und zeichnerische Darstellung der technischen Einrichtungen und zugehöriger Installation,
— Untersuchen alternativer Lösungsansätze nach verschiedenen Anforderungen einschl. Kostenbewertung zur Unterbringung der Löschwasserzentrale.
Der Auftrag umfasst die Planung und Errichtung einer Wassernebel-Löschanlage (p>16bar) gemäß VDS Regelwerk in der militärischen Liegenschaft Wehrtechnische Dienststelle (WTD) 41 der Bundeswehr in Trier. Die Löschanlage soll installiert werden, da der Totalverlust des einzelnen Prüfstandes nicht akzeptabel ist, weil die Wiederherstellung zu schwierig bzw. nicht abgewartet werden kann oder wirtschaftlich nicht vertretbar ist. Außerdem sind die vorhandenen CO2-Löschanlagen einschließlich der CO2-Löschzentrale in Gebäude B6 (Kraftstoffpumpenhaus) zu demontieren.
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Ein Brandschutzkonzept und die ES-Bau Teil I-IV wurden bereits erstellt. Aufbauend auf diesen Unterlagen erstellt der AN gem. den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau) die Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau) Teil V sowie die Entwurfsunterlage (EW-Bau). Nach Freigabe der EW-Bau erarbeitet der AN die Ausführungsplanung, die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen. Er übernimmt die Bauleitung während der Ausführung und teilweise die Objektbetreuung.
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Folgende Prüfstände in den Gebäuden B4 (Motorenprüfstand) und C6 (Prüfstandhalle) sollen durch eine Hochdrucknebellöschanlage geschützt werden:
— 5 St. Motorenprüfstände im Geb. B4 mit je einem Rauminhalt von 500 m
Die einzelnen getrennten Kabinen befinden sich in einem unterkellerten eingeschossigen Gebäude mit einer Raumhöhe im EG von ca. 5,8 m mit Flachdach. Im EG befinden sich die Prüfzellen, welche durch eine Wand mit Fensterausschnitt von der Messzelle getrennt sind. KG und EG sind durch ein Spannfeld verbunden, wodurch auch das KG mit entsprechenden Düsen zu schützen ist,
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— 1 St. Prüfstand (Nr. 1) im Geb. C6 mit einem Rauminhalt von ca. 2 800 m
— 2 St. Prüfstande (Nr. 9 u. Nr. 10) im Geb. C6 mit je einem Rauminhalt von ca. 900 m
— 1 St. Prüfstand (Nr. 11) im Geb. C6 mit einem Rauminhalt von. ca. 2 900 m
Die Prüfstände, in denen Getriebe o. ä. getestet werden, befinden sich in einer unterkellerten eingeschossigen Halle mit einer Raumhöhe im EG von ca. 8,5 m. KG und EG sind durch ein Spannfeld verbunden wodurch auch das KG mit entsprechenden Düsen zu schützen ist.
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Die zentrale Betriebstechnik der Löschanlage kann eventuell im Geb. B6 (Kraftstoffpumpenhaus) vorgesehen werden. Alternative Standorte für die Zentrale mit Druckerhöhungsanlage, Notstromaggregat, Wasserbevorratung usw. sind im Vorfeld vom AN zu überprüfen. Die Löschwasserverteilleitungen zu den einzelnen Prüfständen (bis zu 250 m Entfernung) könnten über begehbare unterirdische Kanäle verlegt werden.
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Für die Durchführung der Maßnahme sind verschiedene Bauabschnitte, welche vom Nutzer teilweise vorgegeben werden, vorgesehen.
Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, an der Baustelle ein Baustellenbüro zu unterhalten. Er hat ausreichende Kontrollen vorzunehmen, deren Häufigkeit sich nach ihrer Notwendigkeit und nach dem Fortgang der Arbeiten richtet.
Die geschätzten Kosten der Technischen Ausrüstung (KG 400 nach DIN 276) für die Neuerrichtung der Feuerlöschanlage betragen ca. 1 190 000 EUR brutto.
Vorgesehene Termine:
Planungsbeginn: 11/2019
Baubeginn: 02/2021
Beginn der Inbetriebnahmephase: 09/2021
Fertigstellung: 10/2021
Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Optionen:
Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen nach § 55 HOAI gliedern sich wie folgt: Leistungsstufe 1 (LPH 2, 3 und 4), Leistungsstufe 2 (LPH 5), Leistungsstufe 3 (LPH 6 und 7), Leistungsstufe 4 (LPH 8) und Leistungsstufe 5 (LPH 9). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
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Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe nicht innerhalb einer angemessenen Frist abruft. Eine solche angemessene Frist endet im Regelfall nicht vor Ablauf von 6 Monaten nach vollständiger Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe.
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Zusätzliche Informationen:
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Trier

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
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Erklärung, ob die in den §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als 2 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
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Der Auftragnehmer/die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
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Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den allgemeinen Jahresumsatz und den spezifischen Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags. Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
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Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und von mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
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Der allgemeine Jahresumsatz brutto (Fachplanung Technische Ausrüstung) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 350 000 EUR pro Jahr betragen und
Der spezifischen Jahresumsatz brutto in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (Fachplanung Technische Ausrüstung im Bereich Planung und Einbau von Feuerlöschanlagen) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 30 000 EUR pro Jahr betragen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2 und 6 VgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:
— der Projektleiter,
— der Bauleiter.
Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen sind nachzuweisen.
Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den Bauleiter sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, die innerhalb der letzten 5 Jahren (ab 1.1.2014) fertig gestellt wurden und die geforderten Mindeststandards erfüllen. Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung als mind. die LPH 8 (Objektüberwachung) oder die Bauausführung zwischen dem 1.1.2014 und dem Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2)) abgeschlossen wurde.
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Zu den Referenzprojekten sind insbes. folgende Angaben über ein Projektdatenblatt abzugeben:
a) Kurzbezeichnung der Baumaßnahme;
b) Auftraggeber mit Name und Anschrift;
c) erbrachte Leistungsphasen;
d) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis);
e) Rechnungswert (Honorar, netto);
f) anrechenbare Kosten (netto) der KG 475 (Feuerlöschanlagen).
Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren sowie die Zahl seiner Fach- und Führungskräfte in der Fachrichtung Technische Ausrüstung ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
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Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV).
Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§ 46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV).
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Mindeststandards:
Der Projektleiter muss eine abgeschlossene fachbezogene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) und eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren nach Studienabschluss in der Fachplanung Technische Ausrüstung, selbsttätig auslösende Feuerlöschanlagen nachweisen.
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Der Bauleiter muss eine abgeschlossene fachbezogene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) und eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren nach Studienabschluss in der Fachplanung Technische Ausrüstung, im Bereich selbsttätig auslösende Feuerlöschanlagen, davon mindestens mind. 3 Jahre in der Bauleitung (Baustellenpraxis) nachweisen.
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Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:
1) Bewerber/das Unternehmen
Mind. 1 Referenz über die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 3, 5, 6 u. 8 gem. § 55 HOAI) für den Einbau einer ortsfesten Wassernebel-Löschanlage mit einem Systemdruck >16 bar (VdS).
2) Projektleiter
3) Bauleiter
Mind. 1 Referenz über die Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 6 u. 8 gem. § 55 HOAI) für den Einbau einer ortsfesten Wassernebel-Löschanlage mit einem Systemdruck >16 bar (VdS).
Die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Fachplanung Technische Ausrüstung in den letzten 3 Jahren muss mind. 2 Beschäftigte betragen.
Für die Ausführung des Auftrags sind EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mind. DXF u. DWG) und Leistungsverzeichnissen (mind. GAEB 1990) erforderlich. Terminpläne sind mit einem Terminplanungsprogramm zu erstellen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
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Die Bauarbeiten werden in einem militärischen Sicherheitsbereich ausgeführt. Es dürfen nur solche Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer am Wettbewerb teilnehmen, die ihren Geschäftssitz in einem NATO-Staat haben. Besucher aus Staaten mit besonderen Sicherheitsrisiken haben grundsätzlich keinen Zutritt zu militärischen Sicherheitsbereichen (ZDv A-1130/1 „Anlage Staatenliste"). Die Staatenliste im Sinne von § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG wurde festgelegt durch das Bundesministerium des Innern.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen („Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“) aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz (Fachplanung Technische Ausrüstung), Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, Zahl der Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Fachplanung Technische Ausrüstung, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
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Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: LBB Niederlassung Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Internetadresse: www.lbb.rlp.de 🌏
Dokumente URL: https://lbb.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDYBH0/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Bewerbergemeinschaften (BGen)
BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer BG sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller betroffenen BGen.
Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
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Bei BGen sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen.
2) Eignungsleihe (§ 47 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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3) Unteraufträge (§ 36 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
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4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden u. bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform (§ 126b BGB) u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (VMP RLP) einzureichen. Die Unterlagen sind im Projektraum im Bereich „Teilnahmeanträge“ hochzuladen.
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Eine Unterschrift od. Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht erforderlich. Es ist jedoch zwingend an der dafür vorgesehenen Stelle der Name der bevollmächtigten, natürlichen Person anzugeben, die für den Bewerber die Eigenerklärung abgibt.
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
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Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge/Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf dem VMP RLP zur Verfügung gestellt. Diese können dort kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote od. Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2) heruntergeladen u. Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des VMP RLP.
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6) Kommunikation
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den VMP RLP.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str.76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 2289499163 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.Verstöße gegen Vergabevorschriften:
1) die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
2) die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Amt für Bundesbau -ABB
Postanschrift: Wallstraße 1
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55122
Telefon: +49 6131140880 📞
E-Mail: postfach@abb-rlp.de 📧
Fax: +49 61311408810 📠
Internetadresse: http://www.abb-rlp.de 🌏
Quelle: OJS 2019/S 082-195353 (2019-04-24)
Ergänzende Angaben (2019-04-29)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau – ABB-, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Trier, vertreten durch die Niederlassungsleitung

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-04-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-05-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 085-204406
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 082-195353
ABl. S-Ausgabe: 85
Quelle: OJS 2019/S 085-204406 (2019-04-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-06-06)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-06-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-06-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 110-269659
ABl. S-Ausgabe: 110

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planungsbeginn: 11/2019.
Baubeginn: 02/2021.
Beginn der Inbetriebnahmephase: 09/2021.
Fertigstellung: 10/2021.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.Verstöße gegen Vergabevorschriften,
1) die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Quelle: OJS 2019/S 110-269659 (2019-06-06)