19 D 0190 – Flugplatz Bitburg, Umgang mit PFC-Belastungen

Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch das Amt für Bundesbau – AB

Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die fach gutachterliche und planerische Begleitung von Maßnahmen zur Herrichtung von Ansiedlungsflächen sowie Sicherstellung weiterer Nutzungsmöglichkeiten am Standort des ehemaligen Flugplatzes Bitburg aufgrund von PFC-Belastungen.
Es sind Ingenieurleistungen der Phasen II und III der BfR BOGWS zu erbringen. Wesentlicher Bestandteil ist die Erstellung eines Rahmenplans zur Durchführung von Baufeldfreimachungen im Hinblick auf PFC-Bodenbelastungen, der Verwahrung in einem zu planenden Sicherungsbauwerk und das zugehörige Boden- und Abfallmanagement. Optional sind Pilot verfahren zur Dekontamination von PFC-Belastungen zu begleiten und zu überwachen.
Die Entwicklung aller Maßnahmen erfolgt in einem iterativen Prozess in Abstimmung mit Fachgremien des Auftraggebers und den zuständigen Fach- und Vollzugsbehörden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-10-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-09-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-09-16 Auftragsbekanntmachung
2019-09-19 Ergänzende Angaben
2020-10-07 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-09-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die fach gutachterliche und planerische Begleitung von Maßnahmen zur Herrichtung von Ansiedlungsflächen sowie Sicherstellung weiterer Nutzungsmöglichkeiten am Standort des ehemaligen Flugplatzes Bitburg aufgrund von PFC-Belastungen. Es sind Ingenieurleistungen der Phasen II und III der BfR BOGWS zu erbringen. Wesentlicher Bestandteil ist die Erstellung eines Rahmenplans zur Durchführung von Baufeldfreimachungen im Hinblick auf PFC-Bodenbelastungen, der Verwahrung in einem zu planenden Sicherungsbauwerk und das zugehörige Boden- und Abfallmanagement. Optional sind Pilot verfahren zur Dekontamination von PFC-Belastungen zu begleiten und zu überwachen. Die Entwicklung aller Maßnahmen erfolgt in einem iterativen Prozess in Abstimmung mit Fachgremien des Auftraggebers und den zuständigen Fach- und Vollzugsbehörden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bodenuntersuchungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Eifelkreis Bitburg-Prüm 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch das Amt für Bundesbau – ABB –, vertreten durch den Landesbetrieb für Liegenschafts- und Baubetreuung Niederlassung Trier, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Postanschrift: Paulinstraße 58
Postleitzahl: 54292
Postort: Trier
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbb.rlp.de 🌏
E-Mail: vofvergabe.koblenz@lbbnet.de 📧
Telefon: +49 261-9701-0 📞
Fax: +49 261-9701-444 📠
URL der Dokumente: https://www.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDYB7N/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDYB7N 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-16 📅
Einreichungsfrist: 2019-10-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-09-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 181-440794
ABl. S-Ausgabe: 181
Zusätzliche Informationen
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags: Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die fach gutachterliche und planerische Begleitung von Maßnahmen zur Herrichtung von Ansiedlungsflächen sowie Sicherstellung weiterer Nutzungsmöglichkeiten am Standort des ehemaligen Flugplatzes Bitburg aufgrund von PFC-Belastungen.
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Es sind Ingenieurleistungen der Phasen II und III der BfR BOGWS zu erbringen. Wesentlicher Bestandteil ist die Erstellung eines Rahmenplans zur Durchführung von Baufeldfreimachungen im Hinblick auf PFC-Bodenbelastungen, der Verwahrung in einem zu planenden Sicherungsbauwerk und das zugehörige Boden- und Abfallmanagement. Optional sind Pilot verfahren zur Dekontamination von PFC-Belastungen zu begleiten und zu überwachen.
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Die Entwicklung aller Maßnahmen erfolgt in einem iterativen Prozess in Abstimmung mit Fachgremien des Auftraggebers und den zuständigen Fach- und Vollzugsbehörden.
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und der Zweckverband Flughafen Bitburg haben nach dem Freiziehen der Streitkräfte schon große Teile des ca. 480 ha großen Areals verkauft und einer zivilen Nachnutzung zugeführt. Nach dem gültigen Flächennutzungsplan stehen noch mind. 50 ha bereit, die aufgrund der vorhandenen diffusen PFC-Belastung für den Verkauf durch die BImA vorbereitet werden müssen. Dabei sollen belastete Böden aus den Entwicklungsflächen auf eine noch zu prospektierende Zielfläche zur weiteren Behandlung umgelagert werden.
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Die Maßnahmen sind von der Planung bis zur Fertigstellung zu begleiten. Es sind Leistungen zur Einrichtung eines Plangebietes in Anlehnung an das BBodSchG (Sanierungsplangebiet), zur Baufeldfreimachung in Bezug auf die PFC-Belastungen sowie zum Boden- und Abfallmanagement einschl. erforderlicher Genehmigungen zu erbringen.
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Darüber hinaus ist auf Basis der umzulagernden Massen ein Sicherungsbauwerk zur Verwahrung der PFC-haltigen Böden zu planen. Hierzu ist u. a. auch ein Entwässerungskonzept für das anfallende Sickerwasser zu erstellen, die infrastrukturellen Anbindungen zu klären und die erforderlichen Genehmigungen einzuholen. Aufgrund langfristiger Abläufe sind Zwischenbauzustände, die erforderlichen Pflege- und Überwachungsmaßnahmen zu planen und während der Ausführung zu überwachen und zu dokumentieren.
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Optional soll überprüft werden, ob durch on-site-Behandlung mittels Anwendung innovativer Ansätze, eine Verbesserung der Bodenqualität in dem Ingenieurbauwerk erreicht werden kann.
In die Gesamtplanung soll auch die derzeitige Flugbetriebsfläche einbezogen werden, die in naher Zukunft entwidmet und weiter entwickelt werden soll.
In regelmäßigen Abständen (8-10 Wochen) sind Arbeitsbesprechungen und Präsentation der Arbeitsergebnisse durch den Arbeitnehmer vorgesehen. Zur Bereitstellung der Ergebnisse und der Kommunikation, ist eine VPA (virtual private area) zu realisieren.
Die Planungsleistungen werden im Grundsatz nach dem Leistungsbild und den zugehörigen Leistungsphasen der BfR BOGWS abgewickelt.
Das Projekt ist zunächst auf 5 Jahre nach Vergabe der Leistungen ausgelegt. Nach Durchführung der Planungsleistungen ist im Rahmen der Ausführung von längeren Präsensphasen (örtliche Bauüberwachung, fach gutachterliche Begleitung) auszugehen. Die Gesamtdauer des Projektes hängt im Wesentlichen von der Veräußerung der Verkaufsflächen ab.
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Dauer: 36 Monate
Beschreibung der Optionen:
Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner Leistungen bzw. Leistungspakete entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Weiterhin kann im Rahmen des Projektfortschritts eine Anpassung der Leistungsumfänge erfolgen. Grundsätzlich erfolgt die Beauftragung der Leistungspakete in Anlehnung an die BfR BOGWS und die darin enthaltenden Leistungsbilder.
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Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe nicht innerhalb einer angemessenen Frist abruft. Eine solche angemessene Frist endet im Regelfall nicht vor Ablauf von 6 Monaten nach vollständiger Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe.
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Zusätzliche Informationen:
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bitburg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
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Erklärung, ob die in den §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als 2 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
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Der Auftragnehmer/die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet, dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Sollte eine Berufshaftversicherung für das ausgeschriebene Projekt (objektbezogene Einzelversicherung) abgeschlossen werden, so ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen für alle Versicherungsfälle bei dem Projekt mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein und eine gesamtschuldnerische Haftung auch für Schäden im Verantwortungsbereich einzelner Mitglieder der ARGE abdecken. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE und auch Schäden im Verantwortungsbereich anderer Mitglieder der ARGE enthalten sind.
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Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den allgemeinen Jahresumsatz und den spezifischen Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags. Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
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Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und von mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
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Der gesamt Jahresumsatz netto der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 435 000 EUR pro Jahr betragen.
Der spezifische Jahresumsatz netto in dem Tätigkeitsbereich
Planungs- und Untersuchungsleistungen bei Boden- und Grundwasserbelastungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 145 000 EUR pro Jahr betragen.
Objektplanungen bei fachspezifischen Ingenieurbauwerken der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 145 000 EUR pro Jahr betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2 und 6 VgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:
— der Projektleiter,
— der stellv. Projektleiter,
— der Bauleiter.
Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen sind nachzuweisen.
Für den Bewerber/das Unternehmen sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, deren Projektabschluss nicht vor dem 31.8.2013 erfolgt ist und die geforderten Mindeststandards erfüllen.
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Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben über ein Projektdatenblatt abzugeben:
a) Kurzbezeichnung und -beschreibung der Baumaßnahme;
b) Auftraggeber mit Name und Anschrift;
c) Leistungsumfang der Untersuchungs-/Planungsleistungen (ggfls. Beschreibung der beauftragten Leistung/Leistungsbild);
d) Projektgröße (Fläche der PFC-Bodenbelastung in ha und Baukosten);
e) erbrachte Leistungsphasen und Leistungsbereich/-bild;
f) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis);
g) Rechnungswert (Honorar, netto);
h) Aussagen zu den reinen Wertungskriterien.
Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren sowie die Zahl seiner Führungskräfte in der Fachrichtung Bauingenieurwesen, Geologie, Geotechnik, Umweltwissenschaften, Verfahrentechnik oder vergleichbar ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
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Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV).
Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§ 46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV). Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe) so ist für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen und durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen.
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Mindeststandards:
Der Projektleiter und der stellv. Projektleiter müssen jeweils eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) im Ingenieurwesen oder in einer naturwissenschaftlichen Fachrichtung, ausgenommen der Fachrichtungen Astronomie, Astrophysik, Meteorologie, Pharmazie und Medizin und eine Berufserfahrung von mind. 10 Jahren im Umgang mit Boden- und Grundwasserbelastungen nach Studienabschluss nachweisen.
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Der Bauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) im Ingenieurwesen oder in einer naturwissenschaftlichen Fachrichtung, ausgenommen der Fachrichtungen Astronomie, Astrophysik, Meteorologie, Pharmazie und Medizin. Der Abschluss als staatlich geprüfter Techniker/Meister oder eine vergleichbare Berufsausbildung in einer entsprechenden Fachrichtung werden ebenfalls zugelassen. Der Bauleiter muss eine Berufserfahrung von jeweils mind. 5 Jahren im Umgang mit Boden- und Grundwasserbelastungen sowie der Errichtung von fachspezifischen Ingenieurbauwerken nach Studienabschluss/Berufsabschluss und eine Baustellenpraxis von mind. 3 Jahren nachweisen.
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Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:
1) Bewerber/das Unternehmen
Mind. 1 Referenz über die Gefahrenbeurteilung von PFC belasteten Boden nach dem Leistungsumfang der Baufachlichen Richtlinien „Boden- und Grundwasserschutz” (mind. Phase II) mit einer Flächengröße des PVC belasteten Bodens von mind. 10 ha, deren Projektabschluss nicht vor dem 31.8.2013 erfolgt ist.
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Des Weiteren werden folgende Kriterien gewertet, die jedoch nicht zum Ausschluss führen:
Gefahrenbeurteilung PFC im Grundwasser, Entwässerungskonzepte, Planung Boden-/Abfallmanagement, Planung Baufeldfreimachung, Planung Sicherungsbauwerke, Bauüberwachung/FBL, Überwachung PFC-Belastungen, vergleichbare Größenordnung hinsichtlich des Bauvolumens der ausgeschriebenen Maßnahme, Aufstellung von Vergabeunterlagen gem. öffentlichem Vergaberecht.
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Für die Höchstpunktzahl sind 3 Referenzen mit voller Punktzahl erforderlich. Sind mehr als 3 Referenzen wertbar, werden die nummerisch ersten 3 Referenzen gewertet.
Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren muss mind. 5 Beschäftigte betragen.
Die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Führungskräfte der Fachrichtung Bauingenieurwesen, Geologie, Geotechnik, Umweltwissenschaften, Verfahrenstechnik oder vergleichbar in den letzten 3 Jahren muss mind. 2 Beschäftigte betragen.
Für die Ausführung des Auftrags sind EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mind. DXF u. DWG) und Leistungsverzeichnissen (mind. GAEB 1990) erforderlich.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind nach § 75 VgV natürliche Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder Beratender Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.
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Juristische Personen oder Bewerbergemeinschaften sind teilnahmeberechtigt, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nennen, der die vorgenannten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU, gewährleistet ist. Sofern die Anerkennung der Berufsqualifikation nicht in der vorgenannten Richtlinie geregelt ist, muss eine Bescheinigung einer autorisierte Stelle über die Anerkennung in Deutschland vorgelegt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen („Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“) aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz, Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, Beschäftigtenzahl, Zahl der Führungskräfte der genannten Fachrichtung, Anzahl und Qualität der Referenzen, Angaben zum Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems.
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Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 6 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sollen durch die Bewerber Konzeptidee erarbeitet werden, die mit einem Angebot einzureichen sind. Diese werden durch ein Bewertungsgremium nach einheitlichen Kriterien geprüft und durch die Bewerber vorgestellt. Die aufgeforderten Bewerber erhalten bei Einreichung und Vorstellung eine Aufwandsentschädigung von 2 500,00 EUR netto. Bei dem Bewerber, der den Zuschlag erhält, wird eine Aufrechnung der Aufwandsentschädigung vorgenommen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: LBB NL Koblenz, Zentrale Vergabstelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Adresse des Käuferprofils: http://www.vergabe.rlp.de 🌏
Dokumente URL: https://www.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDYB7N/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Bewerbergemeinschaften (BGen)
BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer BG sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller betroffenen BGen.
Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
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Bei BGen sind nur ein Projektleiter, ein stellv. PL und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen.
2) Eignungsleihe (§ 47 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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3) Unteraufträge (§ 36 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
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4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden u. bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform (§ 126b BGB) u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (VMP RLP) einzureichen. Die Unterlagen sind im Projektraum im Bereich „Teilnahmeanträge“ hochzuladen.
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Eine Unterschrift od. Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht erforderlich. Es ist jedoch zwingend an der dafür vorgesehenen Stelle der Name der bevollmächtigten, natürlichen Person anzugeben, die für den Bewerber die Eigenerklärung abgibt.
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
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Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge/Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf dem VMP RLP zur Verfügung gestellt. Diese können dort kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote od. Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2) heruntergeladen u. Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des VMP RLP.
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6) Kommunikation
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den VMP RLP.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 2289499163 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften:
1) die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
2) die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Amt für Bundesbau – ABB
Postanschrift: Wallstraße 1
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55122
Telefon: +49 6131140880 📞
E-Mail: postfach@abb-rlp.de 📧
Fax: +49 61311408810 📠
Internetadresse: http://www.abb-rlp.de 🌏
Quelle: OJS 2019/S 181-440794 (2019-09-16)
Ergänzende Angaben (2019-09-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die fachgutachterliche und planerische Begleitung von Maßnahmen zur Herrichtung von Ansiedlungsflächen sowie Sicherstellung weiterer Nutzungsmöglichkeiten am Standort des ehemaligen Flugplatzes Bitburg aufgrund von PFC-Belastungen. Es sind Ingenieurleistungen der Phasen II und III der BfR BOGWS zu erbringen. Wesentlicher Bestandteil ist die Erstellung eines Rahmenplans zur Durchführung von Baufeldfreimachungen im Hinblick auf PFC-Bodenbelastungen, der Verwahrung in einem zu planenden Sicherungsbauwerk und das zugehörige Boden- und Abfallmanagement. Optional sind Pilotverfahren zur Dekontamination von PFC-Belastungen zu begleiten und zu überwachen. Die Entwicklung aller Maßnahmen erfolgt in einem iterativen Prozess in Abstimmung mit Fachgremien des Auftraggebers und den zuständigen Fach- und Vollzugsbehörden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bodenuntersuchungen 📦

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch das Amt für Bundesbau – ABB, vertreten durch den Landesbetrieb für Liegenschafts- und Baubetreuung Niederlassung Trier, vertreten durch die Niederlassungsleitung

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-09-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 183-446405
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 181-440794
ABl. S-Ausgabe: 183

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die fachgutachterliche und planerische Begleitung von Maßnahmen zur Herrichtung von Ansiedlungsflächen sowie Sicherstellung weiterer Nutzungsmöglichkeiten am Standort des ehemaligen Flugplatzes Bitburg aufgrund von PFC-Belastungen.
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Es sind Ingenieurleistungen der Phasen II und III der BfR BOGWS zu erbringen. Wesentlicher Bestandteil ist die Erstellung eines Rahmenplans zur Durchführung von Baufeldfreimachungen im Hinblick auf PFC-Bodenbelastungen, der Verwahrung in einem zu planenden Sicherungsbauwerk und das zugehörige Boden- und Abfallmanagement. Optional sind Pilotverfahren zur Dekontamination von PFC-Belastungen zu begleiten und zu überwachen.
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Quelle: OJS 2019/S 183-446405 (2019-09-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-10-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 487168.15 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-10-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-10-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 198-480639
ABl. S-Ausgabe: 198

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und der Zweckverband Flughafen Bitburg haben nach dem Freiziehen der Streitkräfte schon große Teile des ca480 ha großen Areals verkauft und einer zivilen Nachnutzung zugeführt. Nach dem gültigen Flächennutzungsplan stehen noch mind. 50 ha bereit, die aufgrund der vorhandenen diffusen PFC-Belastung für den Verkauf durch die BImA vorbereitet werden müssen. Dabei sollen belastete Böden aus den Entwicklungsflächen auf eine noch zu prospektierende Zielfläche zur weiteren Behandlung umgelagert werden.
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Darüber hinaus ist auf Basis der umzulagernden Massen ein Sicherungsbauwerk zur Verwahrung der PFC-haltigen Böden zu planen. Hierzu ist u.a. auch ein Entwässerungskonzept für das anfallende Sickerwasser zu erstellen, die infrastrukturellen Anbindungen zu klären und die erforderlichen Genehmigungen einzuholen. Aufgrund langfristiger Abläufe sind Zwischenbauzustände, die erforderlichen Pflege- und Überwachungsmaßnahmen zu planen und während der Ausführung zu überwachen und zu dokumentieren.
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Das Projekt ist zunächst auf 5 Jahre nach Vergabe der Leistungen ausgelegt. Nach Durchführung der Planungsleistungen ist im Rahmen der Ausführung von längeren Präsensphasen (örtliche Bauüberwachung, fachgutachterliche Begleitung) auszugehen. Die Gesamtdauer des Projektes hängt im Wesentlichen von der Veräußerung der Verkaufsflächen ab.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung des Büros bzw. der BIGE und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Angaben zur Projektabwicklung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 31
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung der Erfahrungswerte mit den Problematiken vergleichbarer Projekte
Qualitätskriterium (Gewichtung): 12
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Auseinandersetzung mit den vorliegenden Planungsgrundlagen
Preis (Gewichtung): 15

Auftragsvergabe
Name: Arcadis Germany GmbH
Postanschrift: Griesbacgstraße 10
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76185
Land: Deutschland 🇩🇪
Karlsruhe 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 487168.15 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Bewerbergemeinschaften (BGen)
2. Eignungsleihe (§ 47 VgV)
zeabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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3. Unteraufträge (§ 36 VgV)
4. Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag
5. Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb
6. Kommunikation

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Die Feststellung der Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags nach § 135 Abs. 1 GWB ist gem. § 135 Abs. 2 GWB in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union geltend zu machen.
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Quelle: OJS 2020/S 198-480639 (2020-10-07)