19 D 0222 — Bundespolizeiausbildungsstätte, Diez, Bau einer Raumschießanlage im Geb. 24,, Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4+5, gem. Teil 4, Abs. 2 § 55 HOAI

Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-,

Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4+5, gem. Teil 4, Abs. 2 § 55 HOAI, Leistungsphasen 5-8, für den Umbau einer ehemaligen Kfz-Halle in eine Raumschießanlage, ergänzt durch besondere Leistungen, insbes.
— Einarbeitungsaufwand in bereits vorhandene Unterlagen aus der LPH 2 & 3
— Prüfen und Werten von Nebenangeboten,
— Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen, zu erbringen.
Die Leistungsstufe 2 wird direkt vergeben. Die Beauftragung der Leistungstufen 3-5 erfolgt optional (siehe Ziffer II.2.11)

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-06-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-05-07.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-05-07 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2019-05-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4+5, gem. Teil 4, Abs. 2 § 55 HOAI, Leistungsphasen 5-8, für den Umbau einer ehemaligen Kfz-Halle in eine Raumschießanlage, ergänzt durch besondere Leistungen, insbes. — Einarbeitungsaufwand in bereits vorhandene Unterlagen aus der LPH 2 & 3 — Prüfen und Werten von Nebenangeboten, — Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen, zu erbringen. Die Leistungsstufe 2 wird direkt vergeben. Die Beauftragung der Leistungstufen 3-5 erfolgt optional (siehe Ziffer II.2.11)
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rhein-Lahn-Kreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Diez, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Postanschrift: Goethestraße 9
Postleitzahl: 65582
Postort: Diez
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbb.rlp.de 🌏
E-Mail: vofvergabe.koblenz@lbbnet.de 📧
Telefon: +49 2619701-0 📞
Fax: +49 2619701-444 📠
URL der Dokumente: https://lbb.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDYB40/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://lbb.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDYB40 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-05-07 📅
Einreichungsfrist: 2019-06-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-05-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 090-216169
ABl. S-Ausgabe: 90
Zusätzliche Informationen
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags: Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4+5, gem. Teil 4, Abs. 2 § 55 HOAI, Leistungsphasen 5-8, für den Umbau einer ehemaligen Kfz-Halle in eine Raumschießanlage, ergänzt durch besondere Leistungen, insbes.
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— Einarbeitungsaufwand in bereits vorhandene Unterlagen aus der LPH 2 & 3
— Prüfen und Werten von Nebenangeboten,
— Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen, zu erbringen.
Die Leistungsstufe 2 wird direkt vergeben. Die Beauftragung der Leistungstufen 3-5 erfolgt optional (siehe Ziffer II.2.11)
Die Beauftragung zur Herrichtung der Ausbildungsstätte der Bundespolizei (AST) Diez erfolgte schriftlich durch das Amt für Bundesbau am 23.11.2016.
Die Umbaumaßnahme der teilweise leerstehenden Liegenschaft “Freiherr-vom-Stein-Kaserne in Diez” als Ausbildungsstätte für die Bundespolizei (AST) erfolgt sukzessive.
Diese Baumaßnahme befasst sich mit dem Umbau der Halle 24 zu einer Raumschießanlage. Bei der Halle 24 handelt es sich um eine ehemalige KFZ-Halle der Bundeswehr, die seit 2016 leer stand.
Grundlage der Planung ist das vom Schießsachverständigen der Bundespolizei Koblenz erstellte schießsicherheitstechnische Planungsgutachten vom 4.4.2017. Geplant ist eine “Raum in Raum”-Lösung.
Errichtet werden 2 x 2 Schießbahnen, das bedeutet, dass gleichzeitig maximal 2 Schützen in der jeweiligen RSA Anlage (Schießentfernung von 3,00 m bis max. 25,00 m) schießen. In den beiden ersten Achsen der Halle werden die Nebenräume wie 2 Einweisungsräume die zu einem vereinigt werden können eingeplant sowie Toiletten, Regieräume mit jeweils davorgelagerten Schleusen, Server und die Entladungsnische. Auf der gegenüberliegenden letzten Gebäudeachse befinden sich die Technikräume, der Lagerraum und die Werkstatt des Schießwärters. Durch die Raum in Raum-Lösung (Modulbau als Stahlrahmenbau) entstehen 2 Schießanlagen mit einer Raumbreite von jeweils 5,00 m. Der Geschossfang und der Zieldarstellungbereich wird um 0.80 m abgesenkt und die Decke in diesem Bereich um 0,80 m angehoben. Um das gesamte Raumprogramm umzusetzen wird es erforderlich die Hallenbreite in den beiden ersten und letzten Gebäudeachsen zu verbreitern.
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Die Lüftungszentrale wird an der Vorderseite des Gebäudes auf 2 Etagen untergebracht und komplett mit Iso-Wand- und Deckenelementen eingehaust.
Baumaßnahmen im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung:
— Rückbau der kompletten, abgängigen Elektro-Installationen,
— TGA – komplette Elektro-Neuinstallation wie Niederspannungsschalt- / Niederspannungsinstallationsanlagen, Beleuchtungsanlagen, CO-Warnanlage, Schießstandtechnik, Brandmelde- /Alamierungsanlage und Blitzschutzanlage unter Beachtung der weiteren Neuinstallationen (insbesondere im Bereich Versorgungstechnik).
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Der AN erstellt gem. RBBau die Ausführungsplanung (LPH 5), die Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6), wirkt bei der Vergabe mit (LPH 7) u. übernimmt die Bauüberwachung und Dokumentation während der Ausführung (LPH 8). Dabei wird die detaillierte Ausführungsplanung durch ein Mitglied der kleinen Schießstandkommission schießtechnisch begleitet.
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Bei der Planung, Ausschreibung und Bauausführung sind die gültigen Gesetze u. Vorschriften nach dem Stand der Technik, die Regelungen der RBBau, sowie die des Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen (AMEV) zu beachten.
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Zusammenstellung der geschätzten Baukosten nach DIN 276:
KG 410: 33 483,36 EUR brutto
KG 420: 81 021,25 EUR brutto
KG 430: 386 733,70 EUR brutto
KG 440: 242 605,40 EUR brutto
KG 450: 536 138,01 EUR brutto
KG 480: 179 095,00 EUR brutto
Die Gesamtbaukosten (KG 200-600 DIN 276) für den Umbau und die Modernisierung des Betreuungsgebäudes betragen ca. 3 421 000,00 EUR brutto.
Zusammenstellung der terminlichen Vorgaben:
Beginn Bauausführung: Januar 2020
Ende Bauausführung: November 2020
Dauer: 15 Monate
Beschreibung der Optionen:
Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen nach § 55 HOAI gliedern sich wie folgt: Leistungsstufe 1 (LPH 2, 3 und 4), Leistungsstufe 2 (LPH 5), Leistungsstufe 3 (LPH 6 und 7), Leistungsstufe 4 (LPH 8) und Leistungsstufe 5 (LPH 9). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
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Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe erst nach Ablauf von 24 Monaten nach Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe beauftragt
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Zusätzliche Informationen:
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Diez

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
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Erklärung, ob die in den §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung aus dem Jahr 2018 oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als 2 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
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Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
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Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den allgemeinen Jahresumsatz und den spezifischen Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags. Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
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Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden und von mind. 250 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
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Der allgemeine Jahresumsatz brutto (Objektplanung Gebäude u. Innenräume) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 90 000 EUR pro Jahr betragen und der spezifischen Jahresumsatz brutto in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (Objektplanung Gebäude u. Innenräume im Bereich Umbau oder Modernisierung von Gebäuden) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss muss im Durchschnitt mind. 60 000 EUR pro Jahr betragen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2 und 6 VgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:
— der Projektleiter,
— der Bauleiter.
Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen sind nachzuweisen.
Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den Bauleiter sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, die in den letzten 10 Jahren erbracht wurden und die geforderten Mindeststandards erfüllen. Referenzobjekte des Bewerbers/des Unternehmens und des Projektleiters finden nur insoweit Berücksichtigung als mit der LPH 3 nach dem 1.5.2009 begonnen wurde und bis zum Zeitpunkt des Abblaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2)) mind. die LPH 8 (Objektüberwachung) oder die Bauausführung abgeschlossen ist. Referenzobjekte des Bauleiters finden nur insoweit Berücksichtigung als mit der LPH 6 nach dem 01.05.2009 begonnen wurde und bis zum Zeitpunkt des Abblaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2)) mind. die LPH 8 (Objektüberwachung) oder die Bauausführung abgeschlossen ist.
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Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben über ein Projektdatenblatt abzugeben:
a) Kurzbezeichnung der Baumaßnahme;
b) Auftraggeber mit Name und Anschrift;
c) Brutto-Grundfläche der Maßnahme (BGF nach DIN 277);
d) erbrachte Leistungsphasen;
e) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis);
f) Rechnungswert (Honorar, netto).
Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren sowie die Zahl seiner Fach- und Führungskräfte in der Fachrichtung Elektrotechnik ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
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Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV). Für die Ausführung des Auftrags sind EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mind. DXF u. DWG) und Leistungsverzeichnissen (mind. GAEB 1990) erforderlich.
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Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§ 46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV).
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Mindeststandards:
Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung Elektrotechnik oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren in der genannten Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.
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Der Bauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung Elektrotechnik oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine Berufserfahrung in der Bauleitung von mind. 3 Jahren in der genannten Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.
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Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:
1. Bewerber/das Unternehmen
Mind. 1 Referenz über die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 3-8) gem. Leistungsbild § 55 HOAI für die elektrotechnischen Anlagen für den Neu- und/oder Umbau von Raumschießanlagen, Schießanlagen, Polizeigebäuden oder gleichwertigen Gebäuden mit ähnlichem technischem Ausstattungsniveau und einer Größenordnung von mind. 1 000 m
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2. Projektleiter
3. Bauleiter
Mind. 1 Referenz über die Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 6-8) gem. Leistungsbild § 55 HOAI für die elektrotechnischen Anlagen für den Neu- und/oder Umbau von Raumschießanlagen, Schießanlagen, Polizeigebäuden oder gleichwertigen Gebäuden mit ähnlichem technischem Ausstattungsniveau und einer Größenordnung von mind. 1 000 m
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Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren muss mind. 1 Beschäftigte betragen.
Die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Elektrotechnik in den letzten 3 Jahren muss mind. 1 Beschäftigte betragen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur/ beratender Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden und eine Bauvorlageberechtigung nach § 64 Abs. 2 LBauO Rheinland-Pfalz besitzen. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.
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Juristische Personen oder Bewerbergemeinschaften sind teilnahmeberechtigt, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nennen, der die vorgenannten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU, gewährleistet ist. Sofern die Anerkennung der Berufsqualifikation nicht in der vorgenannten Richtlinie geregelt ist, muss eine Bescheinigung einer autorisierte Stelle über die Anerkennung in Deutschland vorgelegt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen u. sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
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Die Bauarbeiten werden in einem militär. Sicherheitsbereich ausgeführt. Es dürfen nur solche Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer am Wettbewerb teilnehmen, die ihren Geschäftssitz in einem NATO-Staat haben. Besucher aus Staaten mit bes. Sicherheitsrisiken haben grunds. keinen Zutritt zu militär. Sicherheitsbereichen (ZDv A-1130/1 "Anlage Staatenliste"). Die Staatenliste im Sinne von § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG wurde festgelegt durch das Bundesministerium des Innern.
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Innerhalb der militärischen Liegenschaft sind die jeweiligen Zugangsbestimmungen, Sicherheits- und Ordnungsvorschriften der Streitkräfte einzuhalten.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen („Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“) aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz, Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, Beschäftigtenzahl, Zahl der Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Objektplanung Gebäude, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
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Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: LBB Niederlassung Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Internetadresse: www.lbb.rlp.de 🌏
Dokumente URL: https://lbb.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDYB40/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Bewerbergemeinschaften (BGen)
BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer BGen sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller betroffenen BGen.
Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
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Bei BGen sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen.
2) Eignungsleihe (§ 47 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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3) Unteraufträge (§ 36 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
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4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden u. bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform (§ 126b BGB) u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (VMP RLP) www.vergabe.rlp.de einzureichen. Die Unterlagen sind im Projektraum im Bereich „Teilnahmeanträge“ hochzuladen.
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Eine Unterschrift od. Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht erforderlich. Es ist jedoch zwingend an der dafür vorgesehenen Stelle der Name der bevollmächtigten, natürlichen Person anzugeben, die für den Bewerber die Eigenerklärung abgibt.
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
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Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge/ Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf dem VMP RLP www.vergabe.rlp.de zur Verfügung gestellt. Diese können dort kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote od. Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2) heruntergeladen u. Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des VMP RLP.
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6) Kommunikation
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den VMP RLP www.vergabe.rlp.de.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 2289499163 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften,
1. die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
2. die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Amt für Bundesbau –ABB—
Postanschrift: Wallstraße 1
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55122
Telefon: +49 6131140880 📞
E-Mail: postfach@abb-rlp.de 📧
Fax: +49 61311408810 📠
Internetadresse: http://www.abb-rlp.de 🌏
Quelle: OJS 2019/S 090-216169 (2019-05-07)