Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Damit die Vergabestelle die fachliche Eignung eines Bieters prüfen kann, ist dem Angebot eine selbst erstellte Darstellung der Kompetenzen im Bereich der Lieferung, Installation und Inbetriebnahme sowie der Wartung und Instandsetzung von Kinefilmscannern beizufügen. Stellen Sie hierzu von Ihnen auf diesem Gebiet im Zeitraum vom 28.11.2016 bis zum 27.11.2019 schon durchgeführte Projekte vor, welche mit der hier ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind (geeignete Referenzen in Form einer Liste mit Angabe des Werts, des Liefer- bzw. Leistungserbringungszeitpunkts sowie des Leistungsempfängers). Es müssen mindestens 2 geeignete Referenzen benannt werden.
Vergleichbar sind Projekte, bei denen Kinefilmscanner mit Steuerrechnern geliefert wurden für min. die Kino-Filmformate 16 mm und 35 mm und für dementsprechende Filme in Zuständen, wie sie in den Abschnitten 2.1 und 2.1.1 der Leistungsbeschreibung beschrieben sind.
Stellen Sie darüber hinaus dar, über welche Fachkunde und Ressourcen Sie ggf. über Eignungsleihe hinsichtlich der elektrischen Sicherheit (Erstprüfung, Wiederholungsprüfungen nach DGUV 3) verfügen (Angabe der technischen Fachkräfte, Elektrofachkräfte, unterwiesenen Personen usw., die im Zusammenhang mit der Leistung eingesetzt werden sollen).
Zitat aus der Leistungsbeschreibung, Abschnitte 2.1 und 2.1.1:
„Bei den zu digitalisierenden Ausgangsmaterialien handelt es sich um 16 mm (ein- und zweiseitig perforiert) und 35 mm-Positive und -Negative, farbig und schwarz/weiß. Den Filmträger betreffend kann es sich um Cellulosenitrat, Celluloseazetat und Polyester handeln.
Bei 35 mm Filmen können die Perforationstypen KS, BH, DH und CS vorkommen, bei 16 mm Filmen die jeweils nach Norm festgelegten Perforationstypen.
Der Kinefilmscanner muss in der Lage sein, alle Varianten der vorgenannten Filmtypen möglichst weitestgehend automatisiert mit hoher Qualität zu scannen.
Mit dem Kinefilmscanner sollen vorrangig fragile und sich in der Zersetzung befindliche Kinefilme der Formate 16 mm und 35 mm digitalisiert werden. Es muss daher möglich sein, Kinefilme mit folgenden Schadensbildern zu digitalisieren:
— Schrumpfung bis zu 3,5 %,
— brüchiges Trägermaterial,
— eingerissene und fehlende Perforation,
— beidseitige Randkerben,
— Klebestellen, nass und trocken,
— Verwerfungen und Wölbungen.
Der Kinefilmscanner muss hierzu geeignet sein."