Anpassung, Inbetriebnahme und Softwarepflege des Einsatzleitsystems IGNIS-Plus bei der Berufsfeuerwehr Köln

Stadt Köln – 27/Zentrales Vergabeamt

Anpassung, Implementierung und Inbetriebnahme des Einsatzleitsystem IGNIS-Plus für die Berufsfeuerwehr Köln. Dies umfasst insbesondere die Projektierung der Softwareentwicklung, die Migration vorhandener Daten, sowie Schulungen. Anschließend sind die Softwarepflege, sowie weitere Dienstleistungen zur Weiterentwicklung der Software durchzuführen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-09-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-08-19.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-08-19 Auftragsbekanntmachung
2020-03-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-08-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Referenznummer: 2019-0040-37-3
Kurze Beschreibung:
Anpassung, Implementierung und Inbetriebnahme des Einsatzleitsystem IGNIS-Plus für die Berufsfeuerwehr Köln. Dies umfasst insbesondere die Projektierung der Softwareentwicklung, die Migration vorhandener Daten, sowie Schulungen. Anschließend sind die Softwarepflege, sowie weitere Dienstleistungen zur Weiterentwicklung der Software durchzuführen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln – 27/Zentrales Vergabeamt
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2
Postleitzahl: 50679
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: https://www-stadt-koeln.de 🌏
E-Mail: dorothea.kreutz@stadt-koeln.de 📧
Fax: +49 22122126-272 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRY40U/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRY40U 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-08-19 📅
Einreichungsfrist: 2019-09-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-08-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 160-394603
ABl. S-Ausgabe: 160
Zusätzliche Informationen
Bei Verhandlungsverfahren mit Vergabebekanntmachung behält sich die Auftraggeberin vor, den Zuschlag gemäß § 3 b EU Absatz 3 Ziffer 7 VOB/A beziehungsweise § 17 Absatz 11 VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen. Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 2 000 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Die Berufsfeuerwehr Köln – Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz (Amt 37) betreibt im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge eine Integrierte Leitstelle zur Brandbekämpfung, zur Erhaltung und dem Schutz besonderer Sachwerte für den Katastrophenschutz und den medizinischen und technischen Rettungsdienst (ILS). Neben der Hauptleitstelle (HLS) der Integrierten Leitstelle existiert eine Notleitstelle (NLS), die im Bedarfsfall (zum Beispiel Ausfall, Betriebseinschränkung HLS und Kapazitätserhöhung) als Ausweichstandort für den Betrieb der Integrierten Leitstelle dient. Über das Stadtgebiet Köln sind verschiedene Feuer- und Rettungswachen (FuRW) sowie Rettungswachen (RW) verteilt, an denen die Einheiten und Einsatzmittel der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vorgehalten werden. Zur Unterstützung der Tätigkeiten in der Integrierten Leitstelle werden an den zuvor benannten Standorten verschiedene IT-Gewerke betrieben, deren Modernisierung und Erneuerung im Rahmen des Projektes „Leitstelle 2020“ (LtS 2020) durchgeführt wird.
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Zu den IT-Gewerken zählt die IT-Plattform (ITP), der Wachalarm (WAL), das Kommunikationssystem (KMS) und das Einsatzleitsystem (ELS). Als Einsatzleitsoftware soll das von der Firma Sopra Steria Consulting für die Berufsfeuerwehr Berlin entwickelte System IGNIS-Plus eingesetzt werden, das die Berufsfeuerwehr Berlin der Berufsfeuerwehr Köln zur Verfügung gestellt hat. Das vorhandene Einsatzleitsystem muss nun bei der Berufsfeuerwehr Köln in Betrieb genommen werden. Hierzu sucht die Berufsfeuerwehr Köln einen Auftragnehmer, der neben der Installation und Einrichtung auf der vorhandenen IT-Plattform Anpassungen und Erweiterungen vornimmt sowie die notwendigen Schulungen der Disponenten, Datenpfleger und Administratoren durchführt. Ebenfalls soll der Auftragnehmer nach der Inbetriebnahme die Wartung und den Support für das ELS sicherstellen. Detaillierte Anforderungen an die Anpassungen, Erweiterungen, Inbetriebnahme, Schulungen und Dokumentation sowie Wartung und den Support entnehmen Sie bitte dem Entwurf der Technischen Leistungsbeschreibung. Die Technische Leistungsbeschreibung ist Bestandteil der Vergabeunterlagen, die unter der unter Ziffer I.3 genannten Internetadresse abgerufen werden können.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 2 000 000 EUR 💰
Dauer: 60 Monate
Zusätzliche Informationen:
Bei Verhandlungsverfahren mit Vergabebekanntmachung behält sich die Auftraggeberin vor, den Zuschlag gemäß § 3 b EU Absatz 3 Ziffer 7 VOB/A beziehungsweise § 17 Absatz 11 VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Anpassung, Inbetriebnahme und Softwarepflege des Einsatzleitsystems IGNIS-Plus bei der Berufsfeuerwehr Köln
Scheibenstraße 13
50737 Köln

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.3.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen.
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Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Die folgenden unter III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache - möglichst in der aufgeführten Reihenfolge – mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Der Auftraggeber stellt auf der unter Ziffer I.3) der Bekanntmachung genannten Internetadresse Formblätter für den Teilnahmeantrag zur Verfügung, die für den Teilnahmewettbewerb verwendet werden sollen. Verwendet der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft nicht die vorgegebenen Vordrucke, muss er/sie sicherstellen, dass seine/ihre vorgelegten Nachweise alle Anforderungen dieser Bekanntmachung erfüllen.
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a) Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit, die Angaben zu dem Nichtvorliegen der zwingenden Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB enthält;
b) Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit, die Angaben zu dem Nichtvorliegen der fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB enthält;
c) Eigenerklärung, dass der Bewerber in ein Berufsregister (Handelsregister, Handwerksrolle et cetera) oder ein vergleichbares Register seines Herkunftslandes eingetragen ist;
d) Im Fall von Bewerbergemeinschaften: Bewerbergemeinschaftserklärung
— die von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnet ist,
— in der alle Mitglieder namentlich aufgeführt sind,
— in der für den Auftragsfall die Bildung einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft erklärt ist und
— in der das für das Vergabeverfahren und die Durchführung des Vertrags als Vertreter bevollmächtigte Mitglied als Bewerbergemeinschaft bezeichnet ist.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Erklärungen a) – c) von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Angabe der Gesamtumsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, möglichst belegt durch Geschäftsberichte, Bilanzauszüge oder vergleichbare Unterlagen;
b) Angabe des Umsatzes für mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare Leistung (computergestützte Disposition) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren;
c) Eigenerklärung, dass der Bewerber über eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von mindestens 2 Millionen EUR und für sonstige Schäden in Höhe von mindestens 1 Million Euro verfügt oder eine solche spätestens innerhalb einer Frist von 14 Tagen ab Zuschlag abschließen und nachweisen wird. Zum Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung ist mit dem Angebot beziehungsweise spätestens innerhalb von einer Frist von 14 Tagen ab Zuschlag eine Bestätigung des Versicherungsgebers oder eine Kopie der Versicherungspolice beizufügen.
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Bei Bewerbergemeinschaften ist es ausreichend, wenn ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Unterlagen einreicht
Mindeststandards:
Der Bieter muss ein Mindestjahresgesamtumsatz von 4,0 Millionen EUR für jedes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre nachweisen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Angabe der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung in den nachfolgenden Fachbereichen eingesetzt werden sollen:
— Projektleiter und stellvertretender Projektleiter,
— Fachkräfte JAVA-Plattform (Enterprise Edition),
— Fachkräfte Net-Plattform,
— Fachkräfte PostgreSQL,
— Fachkräfte ArcGIS (ESRI),
— Fachkräfte Red Head Enterprise Linux.
Unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht.
Die Fachkunde der benannten technischen Fachkräfte im jeweiligen Fachbereich weist der Bewerber durch Vorlage entsprechender Zertifikate oder anderer geeigneter Nachweise nach. Für den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter gibt der Bieter außerdem die Berufserfahrung in Jahren und die Anzahl der als Projektleiter / stellv. Projektleiter durchgeführten Projekte an. Der Auftraggeber stellt für die Angabe der erforderlichen Informationen Formblätter bereit.
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b) Eigenerklärung mit Angabe von Referenzen für die nachfolgenden Referenzbereiche:
— Softwareanpassung: Anpassung einer Software für die computergestützte Disposition an die Bedürfnisse des Auftraggebers,
— Inbetriebnahme: Inbetriebnahme einer Software für die computergestützte Disposition,
— Kritische Infrastruktur: Inbetriebnahme einer Software bei einem Auftraggeber der Bestandteil der kritischen Infrastruktur entsprechend der Sektoren- und Branchenaufteilung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ist. Ein Merkblatt zur Definition „Kritische Infrastrukturen“ und „Sektoren- und Branchenaufteilung“ des BMI ist den Vergabeunterlagen beigefügt,
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— Leitstelle: Inbetriebnahme einer Software in einer Leitstelle von Feuerwehr, Rettungsdienst oder Katastrophenschutz mit mindestens 30 Arbeitsplätzen,
— Auftragswert: Mit dem Auftrag vergleichbare Leistungen mit einem Gesamtauftragswert von 2,5 Millionen EUR.
Eine Referenz kann auch für mehrere Referenzbereiche benannt werden. Die Auftraggeberin behält sich vor, auch Referenzen über Leistungen zu berücksichtigen, die mehr als 3 Jahre zurückliegen (früher als in den letzten 3 Jahren vor Ablauf der Teilnahmefrist erbrachte wurden), soweit dies erforderlich ist, um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen.
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c) Beschreibung der angewandten Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
Der Bieter muss nachweisen, dass seine Maßnahmen zur Qualitätssicherung den einschlägigen europäischen Normen (zum Beispiel ISO 9001) genügen und von einer akkreditierten Stelle zertifiziert sind. Der Auftraggeber erkennt auch gleichwertige Bescheinigungen von akkreditierten Stellen aus anderen Staaten an. Sofern ein Bewerber oder Bieter aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, die betreffenden Bescheinigungen nicht innerhalb einer angemessenen Frist einholen kann, wird der öffentliche Auftraggeber auch andere Unterlagen über gleichwertige Qualitätssicherungssysteme anerkennen, sofern der Bewerber oder Bieter nachweist, dass die vorgeschlagenen Qualitätssicherungsmaßnahmen den geforderten Qualitätssicherungsnormen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu lit. a)
Für den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter ist darzustellen, wie viele Jahre Berufserfahrung sie haben und wie viele Projekte sie in ihrer Rolle als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter durchgeführt haben. Sofern der Projektleiter weniger als 5 Jahre Berufserfahrung oder der stellvertretende Projektleiter weniger als 2 Jahre Berufserfahrung hat, wird der Teilnahmeantrag vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. Sofern der Projektleiter oder der stellvertretende Projektleiter 2 oder weniger Projekte durchgeführt hat, wird der Teilnahmeantrag vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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Für die weiteren unter lit. a) genannten Fachbereiche sind jeweils mindestens 2 Personen zu benennen, die die erforderlichen Fachkenntnisse aufweisen. Eine Person darf maximal für 2 Software-Module benannt werden, um bei einem Ausfall die Leistungsfähigkeit des Bewerbers weiter sicherzustellen.
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Wenn für einen oder mehrere Fachbereiche nur ein Mitarbeiter oder gar kein Mitarbeiter benannt werden kann, wird der Teilnahmeantrag vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Weitere Details zu Mindestanforderungen ergeben sich aus dem Dokument „Allgemeine Vergabeunterlagen“ und „Anlage 1 – Bewertungsmatrix der Eignungskriterien“, die den Vergabeunterlagen beigefügt sind, die unter der unter Ziffer I.3) genannten Internetadresse zugänglich sind.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt anhand der eingereichten Nachweise für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit. Dabei bewertet der Auftraggeber die Eignung anhand der folgenden Kriterien:
— Anzahl der eingesetzten Fachkräfte,
— Erfahrung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters,
— Anzahl der vergleichbaren Referenzen.
Die 3 Bewerber, die in den genannten Kriterien die höchste Gesamtpunktzahl erhalten, werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Sofern mehrere Bewerber dieselbe Punktzahl erreichen:
Sollten mehrere Bewerber dieselbe Gesamtpunktzahl erreichen, wird die Reihenfolge dieser Bewerber anhand der erreichten Punktzahl für das Eignungskriterium „Anzahl der eingesetzten Fachkräfte“ erstellt. Sollte hier ebenfalls mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erreichen, wird die Reihenfolge dieser Bewerber anhand der erreichten Punktzahl für das Eignungskriterium „Anzahl vergleichbarer Referenzen“ erstellt. Sollte dadurch immer noch keine eindeutige Reihenfolge möglich sein, wird folgendes Vorgehen festgelegt:
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1) Mehrere Bewerber mit der gleichen Gesamt- und Teilpunktzahl erreichen mit Ihrer Gesamtpunktzahl den ersten Platz, so werden alle Bewerber mit der gleichen Punktzahl für die Angebotsaufforderung berücksichtigt, auch wenn dies mehr als 3 Bewerber sind. Sollten 2 Bewerber mit der gleichen Gesamt- und Teilpunktzahl auf dem ersten Platz liegen, so wird nur noch der Zweitplatzierte zur Angebotsabgabe aufgefordert, so dass insgesamt 3 Bewerber aufgefordert werden;
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2) Mehrere Bewerber mit der gleichen Gesamt- und Teilpunktzahl erreichen mit Ihrer Gesamtpunktzahl den zweiten Platz, so werden alle Bewerber mit der gleichen Punktzahl für die Angebotsaufforderung berücksichtigt, auch wenn dies mehr als 3 Bewerber sind. Sollten 2 Bewerber mit der gleichen Gesamt- und Teilpunktzahl auf dem zweiten Platz liegen, so wird kein weiterer Bieter zur Angebotsabgabe aufgefordert, so dass insgesamt 3 Bewerber aufgefordert werden;
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3) Mehrere Bewerber mit der gleichen Gesamt- und Teilpunktzahl erreichen mit Ihrer Gesamtpunktzahl den dritten Platz, so werden alle Bewerber mit der gleichen Punktzahl für die Angebotsaufforderung berücksichtigt, auch wenn dies mehr als 3 Bewerber sind.
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Einzelheiten zur Bewertung der vorgelegten Eignungsnachweise entnehmen Sie bitte dem „Allgemeinen Vergabedokument“ und dem Dokument „Bewertungsmatrix Eignungskriterien“. Beide Dokumente sind Bestandteil der Vergabeunterlagen, die unter der unter Ziffer I. 3) genannten Internetadresse abgerufen werden können.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätskriterium – Beschreibung siehe „zusätzliche Angaben“
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Preis (Gewichtung): 50

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: 271/2 – Submissionsdienst
Dokumente URL: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRY40U/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Die Abwicklung dieses Vergabeverfahrens erfolgt über die Vergabeplattform der Stadt Köln: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPsatellite/company/welcome.do. Die Kommunikation mit den Bewerbern verläuft ausschließlich über die Vergabeplattform. Rückfragen zum Vergabeverfahren oder zu den Vergabeunterlagen richten Sie bitte über die Vergabeplattform an den Auftraggeber. Die Bewerber müssen dafür Sorge tragen, dass sie zu jeder Zeit über die aktuellen Änderungen und Entwicklungen auf der Vergabeplattform informiert sind;
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2) Auf der eVergabe-Plattform der Stadt Köln stehen dem Bieter sämtliche Informationen und Formblätter zur Verfügung, die sie für die Einreichung eines Teilnahmeantrags benötigen (Teilnahmeunterlagen mit anliegenden Formblättern und weitere Unterlagen). Der Teilnahmeantrag ist unter Berücksichtigung dieser Informationen und soll unter Verwendung der bereitgestellten Formblätter eingereicht werden. Verwendet der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft nicht die vorgegebenen Vordrucke, muss er/sie sicherstellen, dass seine/ihre vorgelegten Nachweise alle Anforderungen dieser Bekanntmachung erfüllen;
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3) Der Auftraggeber kommt den Vorgaben aus § 41 in Verbindung mit § 29 VgV dadurch nach, dass er auf der in Ziffer I.3) genannten Website mit der Bekanntmachung Teilnahmeunterlagen und Entwürfe der weiteren Vergabeunterlagen zur Verfügung stellt. Die Unterlagen umfassen alle Angaben, die erforderlich sind, um den Bewerbern eine Entscheidung zur Teilnahme an dem Verfahren zu ermöglichen, insbesondere einen Entwurf der Leistungsbeschreibung und der Verträge. Da der Auftraggeber vorliegend ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchführt, stehen die Unterlagen zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht abschließend fest. Dies ist der Natur des Verhandlungsverfahrens geschuldet. Ziel des Verhandlungsverfahrens ist es, die konkreten Anforderungen an die Leistungen mit den Bietern gemeinsam im Rahmen eines dynamischen Prozesses zu konkretisieren;
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4) Die Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die Vergabe-Plattform einzureichen.
5) Der Teilnahmeantrag muss alle in der Bekanntmachung geforderten Erklärungen und Nachweise umfassen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen gemäß § 56 Absatz 2 VgV nachzufordern;
6) Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.1.2)) und Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung) auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (zum Beispiel auf einen Nachunternehmer oder ein konzernverbundenes Unternehmen berufen (sogenannte Eignungsleihe). Dazu muss der Bieter mit dem Teilnahmeantrag nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel im Auftragsfall zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung des eignungsleihenden Unternehmens vorlegt, mit dem dieses Unternehmen bestätigt, dass es dem Bieter seine Mittel und Kapazitäten im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird. Ein entsprechendes Formular finden die Bewerber in Anlage 2 („Teilnahmeunterlagen“) der Vergabunterlagen, die unter der unter Ziffer I.3 genannten Internetadresse abgerufen werden können.
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7) Die Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist nur bis zur Abgabe des Teilnahmeantrags möglich.
— Beschreibung Zuschlagskriterium Qualität:
Bewertung der vorlegten Konzepte anhand Anlage 6 (Bewertungsmatrix der Konzepte) der Ausschreibungsunterlagen. Folgende Konzepte werden gefordert
— Projektabwicklung,
— Datenbank auf PostgreSQL,
— Datenmanagement,
— Betriebskonzept,
— Datensicherung,
— Datenabgleich,
— BSI / DIN EN 50518.
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, alle Kriterien und Details sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.
Bekanntmachungs-ID: CXQ0YYRY40U

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221147-2120 📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Fax: +49 221147-2889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Siehe § 160 Absatz 3 GWB
— innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung,
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— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Siehe § 135 Absatz 2 GWB
— 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch 6 Monate nach Vertragsschluss.
Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU
Quelle: OJS 2019/S 160-394603 (2019-08-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-03-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 5490751.86 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln/Zentrales Vergabeamt
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt-koeln.de 🌏
E-Mail: feuerwehr@stadt-koeln.de 📧
Telefon: +221 97483151 📞
Fax: +221 97488004 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-03-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-03-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 051-121557
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 160-394603
ABl. S-Ausgabe: 51

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Berufsfeuerwehr Köln – Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz (Amt 37) betreibt im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge eine Integrierte Leitstelle zur Brandbekämpfung, zur Erhaltung und dem Schutz besonderer Sachwerte für den Katastrophenschutz und den medizinischen und technischen Rettungsdienst (ILS). Neben der Hauptleitstelle (HLS) der Integrierten Leitstelle existiert eine Notleitstelle (NLS), die im Bedarfsfall (z. B. Ausfall, Betriebseinschränkung HLS und Kapazitätserhöhung) als Ausweichstandort für den Betrieb der Integrierten Leitstelle dient. Über das Stadtgebiet Köln sind verschiedene Feuer- und Rettungswachen (FuRW) sowie Rettungswachen (RW) verteilt, an denen die Einheiten und Einsatzmittel der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vorgehalten werden. Zur Unterstützung der Tätigkeiten in der Integrierten Leitstelle werden an den zuvor benannten Standorten verschiedene IT-Gewerke betrieben, deren Modernisierung und Erneuerung im Rahmen des Projektes „Leitstelle 2020“ (LtS 2020) durchgeführt wird.
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Zu den IT-Gewerken zählt die IT-Plattform (ITP), der Wachalarm (WAL), das Kommunikationssystem (KMS) und das Einsatzleitsystem (ELS). Als Einsatzleitsoftware soll das von der Firma Sopra Steria Consulting für die Berufsfeuerwehr Berlin entwickelte System IGNIS-Plus eingesetzt werden, das die Berufsfeuerwehr Berlin der Berufsfeuerwehr Köln zur Verfügung gestellt hat. Das vorhandene Einsatzleitsystem muss nun bei der Berufsfeuerwehr Köln in Betrieb genommen werden. Hierzu sucht die Berufsfeuerwehr Köln einen Auftragnehmer, der neben der Installation und Einrichtung auf der vorhandenen IT-Plattform Anpassungen und Erweiterungen vornimmt sowie die notwendigen Schulungen der Disponenten, Datenpfleger und Administratoren durchführt. Ebenfalls soll der Auftragnehmer nach der Inbetriebnahme die Wartung und den Support für das ELS sicherstellen. Detaillierte Anforderungen an die Anpassungen, Erweiterungen, Inbetriebnahme, Schulungen und Dokumentation sowie Wartung und den Support entnehmen Sie bitte dem Entwurf der Technischen Leistungsbeschreibung. Die Technische Leistungsbeschreibung ist Bestandteil der Vergabeunterlagen, die unter der unter Ziffer I.3. genannten Internetadresse abgerufen werden können.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bewertung der vorgelegten Konzepte (Projektabwicklung, Datenbank auf PostgreSQL, Datenmanagement, Betriebskonzept, Datensicherung, Datenabgleich, BSI/DIN EN 50518)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-03-06 📅
Name: Sopra Steria SE
Postanschrift: Hanns-Henny-Jahnn-Weg 29
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 22085
Land: Deutschland 🇩🇪
Hamburg 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 5490751.86 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Berufsfeuerwehr Köln
Adresse des Käuferprofils: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/company/welcome.do 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Zeughausstr. 2-10
Quelle: OJS 2020/S 051-121557 (2020-03-10)