Leistungsgegenstand ist die Durchführung einer Maßnahme gemäß § 16 Abs. 1 Satz 1 SGB II i. V. m. § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III für das Jobcenter Köln. Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes ist auf die Beseitigung spezifischer, individueller Integrationshemmnisse hinzuwirken. Die Handlungsansätze des Auftragnehmers müssen daher auf diesbezüglich typische Hemmnisse ausgerichtet sein. Dabei kommen bedarfsgerecht auch sozialintegrative Ansätze zur individuellen Beseitigung von Vermittlungshemmnissen zum Einsatz. Die Zielgruppe der Maßnahme sind arbeitsmarktferne Kunden mit teilweise erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen, die der Arbeitsvermittlung durch ihre multiplen Vermittlungshemmnisse nicht unmittelbar zur Verfügung stehen. Die Teilnehmenden werden ausnahmslos in den Bereichen DiMa/ FM betreut. Die Stadt Köln weist darauf hin, dass die Ausschreibung im Auftrag des Jobcenter Köln erfolgt. Das Jobcenter Köln wird Vertragspartner.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-08-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-07-23.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2019-07-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Berufliche Wiedereingliederung
Referenznummer: 2019-0076-Jobcenter-7
Kurze Beschreibung:
Leistungsgegenstand ist die Durchführung einer Maßnahme gemäß § 16 Abs. 1 Satz 1 SGB II i. V. m. § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III für das Jobcenter Köln. Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes ist auf die Beseitigung spezifischer, individueller Integrationshemmnisse hinzuwirken. Die Handlungsansätze des Auftragnehmers müssen daher auf diesbezüglich typische Hemmnisse ausgerichtet sein. Dabei kommen bedarfsgerecht auch sozialintegrative Ansätze zur individuellen Beseitigung von Vermittlungshemmnissen zum Einsatz. Die Zielgruppe der Maßnahme sind arbeitsmarktferne Kunden mit teilweise erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen, die der Arbeitsvermittlung durch ihre multiplen Vermittlungshemmnisse nicht unmittelbar zur Verfügung stehen. Die Teilnehmenden werden ausnahmslos in den Bereichen DiMa/ FM betreut.
Die Stadt Köln weist darauf hin, dass die Ausschreibung im Auftrag des Jobcenter Köln erfolgt. Das Jobcenter Köln wird Vertragspartner.
Leistungsgegenstand ist die Durchführung einer Maßnahme gemäß § 16 Abs. 1 Satz 1 SGB II i. V. m. § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III für das Jobcenter Köln. Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes ist auf die Beseitigung spezifischer, individueller Integrationshemmnisse hinzuwirken. Die Handlungsansätze des Auftragnehmers müssen daher auf diesbezüglich typische Hemmnisse ausgerichtet sein. Dabei kommen bedarfsgerecht auch sozialintegrative Ansätze zur individuellen Beseitigung von Vermittlungshemmnissen zum Einsatz. Die Zielgruppe der Maßnahme sind arbeitsmarktferne Kunden mit teilweise erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen, die der Arbeitsvermittlung durch ihre multiplen Vermittlungshemmnisse nicht unmittelbar zur Verfügung stehen. Die Teilnehmenden werden ausnahmslos in den Bereichen DiMa/ FM betreut.
Die Stadt Köln weist darauf hin, dass die Ausschreibung im Auftrag des Jobcenter Köln erfolgt. Das Jobcenter Köln wird Vertragspartner.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Berufliche Wiedereingliederung📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln, Kreisfreie Stadt🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Leistungsgegenstand ist die Durchführung einer Maßnahme gemäß § 16 Abs. 1 Satz 1 SGB II i. V. m. § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III für das Jobcenter Köln. Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes ist auf die Beseitigung spezifischer, individueller Integrationshemmnisse hinzuwirken. Die Handlungsansätze des Auftragnehmers müssen daher auf diesbezüglich typische Hemmnisse ausgerichtet sein. Dabei kommen bedarfsgerecht auch sozialintegrative Ansätze zur individuellen Beseitigung von Vermittlungshemmnissen zum Einsatz. Die Zielgruppe der Maßnahme sind arbeitsmarktferne Kunden mit teilweise erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen, die der Arbeitsvermittlung durch ihre multiplen Vermittlungshemmnisse nicht unmittelbar zur Verfügung stehen. Die Teilnehmenden werden ausnahmslos in den Bereichen DiMa/ FM betreut.
Leistungsgegenstand ist die Durchführung einer Maßnahme gemäß § 16 Abs. 1 Satz 1 SGB II i. V. m. § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III für das Jobcenter Köln. Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes ist auf die Beseitigung spezifischer, individueller Integrationshemmnisse hinzuwirken. Die Handlungsansätze des Auftragnehmers müssen daher auf diesbezüglich typische Hemmnisse ausgerichtet sein. Dabei kommen bedarfsgerecht auch sozialintegrative Ansätze zur individuellen Beseitigung von Vermittlungshemmnissen zum Einsatz. Die Zielgruppe der Maßnahme sind arbeitsmarktferne Kunden mit teilweise erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen, die der Arbeitsvermittlung durch ihre multiplen Vermittlungshemmnisse nicht unmittelbar zur Verfügung stehen. Die Teilnehmenden werden ausnahmslos in den Bereichen DiMa/ FM betreut.
Die Stadt Köln weist darauf hin, dass die Ausschreibung im Auftrag des Jobcenter Köln erfolgt. Das Jobcenter Köln wird Vertragspartner.
Im Rahmen der hier beschriebenen Maßnahme sollen erwerbsfähige Leistungsberechtigte eine individuelle Aktivierung und realistische Orientierung und Qualifizierung in Bezug auf berufliche Perspektiven und Beschäftigungsmöglichkeiten durchlaufen.
Die Teilnehmenden dieser Maßnahme sollen unter enger und ganzheitlicher Betrachtungsweise im Rahmen kleinschrittiger Hilfeplanung zur gesundheitlichen Stabilisierung und Förderung gesundheitlicher Kompetenzen und zur Überwindung der persönlichen und sozialen Vermittlungshemmnisse selbst dazu befähigt werden, eine Überleitung in ein Beschäftigungs-/ Ausbildungsverhältnis und somit den Ausstieg aus dem Leistungsbezug, die maßgebliche Verringerung des Leistungsbezugs oder gegebenenfalls eine sinnvolle alternative Anschlussperspektive zu erreichen.
Die Teilnehmenden dieser Maßnahme sollen unter enger und ganzheitlicher Betrachtungsweise im Rahmen kleinschrittiger Hilfeplanung zur gesundheitlichen Stabilisierung und Förderung gesundheitlicher Kompetenzen und zur Überwindung der persönlichen und sozialen Vermittlungshemmnisse selbst dazu befähigt werden, eine Überleitung in ein Beschäftigungs-/ Ausbildungsverhältnis und somit den Ausstieg aus dem Leistungsbezug, die maßgebliche Verringerung des Leistungsbezugs oder gegebenenfalls eine sinnvolle alternative Anschlussperspektive zu erreichen.
Den Teilnehmenden ist gegebenenfalls die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten hinsichtlich einer möglichen Berufswahl zu überprüfen und zu bewerten, sich im Spektrum geeigneter Berufe und Arbeitsfelder zu orientieren und eine berufliche Entscheidung zu treffen. Dabei sollen bedarfsgerecht auch sozialintegrative Ansätze zur individuellen Hemmnisbeseitigung zum Einsatz kommen.
Den Teilnehmenden ist gegebenenfalls die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten hinsichtlich einer möglichen Berufswahl zu überprüfen und zu bewerten, sich im Spektrum geeigneter Berufe und Arbeitsfelder zu orientieren und eine berufliche Entscheidung zu treffen. Dabei sollen bedarfsgerecht auch sozialintegrative Ansätze zur individuellen Hemmnisbeseitigung zum Einsatz kommen.
Dauer: 12 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Auftraggeber kann den Vertrag insgesamt bis zu fünfmal um ein weiteres Jahr verlängern, indem er dies jeweils bis spätestens drei Monate im Voraus schriftlich gegenüber dem Auftragnehmer erklärt.
Beschreibung der Optionen: Siehe B Vertragsbedingungen § 11
Zusätzliche Informationen:
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
SEM DiMa - Individuelle Eingliederungsmaßnahme Köln Der Maßnahmedurchführungsort muss sich im Kölner Stadtgebiet befinden.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.3.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen.
Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.3.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen.
Weitere Kriterien: siehe A Leistungsbeschreibung Punkt 5.2
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen.
Ablichtung der aktuellen gültigen AZAV Zertifizierungen für die Fachbereiche 1 und 4
— Siehe C Bewerbungsbedingungen §6
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-11-27 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2019-08-27 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 14:00
Ort des Eröffnungstermins: Stadt Köln, Zentrales Vergabeamt, Zimmer 10.A21
Zusätzliche Informationen: Es dürfen keine Personen bei der Öffnung der Angebote anwesend sein.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2 - 10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221147-2120📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de📧
Fax: +49 221147-2889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Siehe § 160 Absatz 3 GWB
— innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren spätestens bis Ablauf der Angebots-/ Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
— innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren spätestens bis Ablauf der Angebots-/ Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung,
— spätestens bis Ablauf der Angebots-/ Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die…
… aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
… in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, siehe § 135 Absatz 2 GWB,
— 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch 6 Monate nach Vertragsschluss.
Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
Quelle: OJS 2019/S 142-349731 (2019-07-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-10-28) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 7 110 180 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Berufliche Wiedereingliederung📦
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Jobcenter Köln
Postanschrift: Pohligstr. 3
Postleitzahl: 50969
Kontakt
Internetadresse: http://www.jobcenterkoeln.de🌏
E-Mail: jobcenter-koeln.vergabestelle@jobcenter-ge.de📧
Fax: +49 2219429-8303 📠
Objekt Umfang der Beschaffung
Beschreibung der Optionen:
Der Vertrag kann insgesamt fünfmal um jeweils ein Jahr einseitig durch den Auftraggeber verlängert werden.
Bei jeder Vertragsverlängerung kann die Anzahl der Teilnehmendenplätze in der Maßnahme um bis zu 30 % erhöht oder verringert werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Jobcenter Köln
Pohligstr. 3
50969 Köln
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): I.1) Methode: Methode zur Erreichung der Gesamtziele unter besonderer Berücksichtigung der Zielgruppe sowie der geforderten Zielwerte
Qualitätskriterium (Gewichtung): 9,375 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): I.2) Ausrichtung nach Zielgruppe: Konkrete Ausrichtung des Konzepts auf die besondere Bedarfslage der Zielgruppe.
Qualitätskriterium (Gewichtung): 12,5 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): I.3) Durchführung der Maßnahme: Anschauliche und vollständige Darstellung der Umsetzung der in der Leistungsbeschreibung gestellten Anforderungen
II.1) Teilnehmerbezogene Berichte: Erschöpfendes und kontinuierliches Berichts- und Dokumentationswesen.
II.2) Maßnahmebezogene Berichte: Erschöpfendes und kontinuierliches Berichts- und Dokumentationswesen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 3,125 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): III) Vorschlag zur Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 6,25 %
Preis (Gewichtung): 50 %
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-09-19 📅
Name: Zug um Zug Beschäftigung und Qualifizierung gGmbH
Postort: Köln
Land: Deutschland 🇩🇪 Köln, Kreisfreie Stadt🏙️
Name: Zentrum Bildung und Beruf Diakonie Michaelshoven
Gesamtwert des Auftrags: 7 110 180 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.de📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 GWB Nachprüfungsverfahren
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 135 GWB Unwirksamkeit
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber
1) gegen § 134 GWB verstoßen hat oder
2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist,
und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221147-2120📞
Fax: +49 221147-2889 📠
Quelle: OJS 2019/S 210-513927 (2019-10-28)