Architekten- und Ingenieurplanungsleistungen für den Neubau einer Mehrzweckhalle in Freiberg/Sachsen

Universitätsstadt Freiberg

Die Universitätsstadt Freiberg plant den Neubau einer Mehrzweckhalle für Schulnutzungen und darüber hinaus für örtliche Vereine, wie Hockeyspiel, Handball, Basketball, Tennis, Fussball oder Volleyball, Kegelbahn sowie für temporäre Veranstaltungen als flexible Halle mit dem flexiblen Bedarf angepassten Raumkonstellationen. Seitens der Stadt ist geplant, die angestrebte Baumaßnahme und die ausgeschriebenen Leistungen einer entsprechenden Förderung zuzuführen. Die Abwicklung der Maßnahme ist von förderrechtlichen Rahmenbedingungen geprägt, die während der Planung und Durchführung vom Auftragnehmer zu beachten sind. Im Rahmen dieser Ausschreibung sind Planungsleistungen für 5 Lose enthalten:
— Los 1 – Architekturplanung, Brandschutz, Wärmeschutz, Schallschutz,Akustik und Ausstattung,
— Los 2 – Tragwerksplanung,
— Los 3 – Elektrotechnikplanung,
— Los 4 – Gebäudetechnikplanung,
— Los 5 – Freianlagenplanung.
Einzelheiten zum Projekt und den Einzellosen entnehmen Sie bitte der Anlage C der Bekanntmachung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-04-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-03-05.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-03-05 Auftragsbekanntmachung
2019-05-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2019-08-05 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2019-08-13 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-03-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste
Referenznummer: 003/2018
Kurze Beschreibung:
Die Universitätsstadt Freiberg plant den Neubau einer Mehrzweckhalle für Schulnutzungen und darüber hinaus für örtliche Vereine, wie Hockeyspiel, Handball, Basketball, Tennis, Fussball oder Volleyball, Kegelbahn sowie für temporäre Veranstaltungen als flexible Halle mit dem flexiblen Bedarf angepassten Raumkonstellationen. Seitens der Stadt ist geplant, die angestrebte Baumaßnahme und die ausgeschriebenen Leistungen einer entsprechenden Förderung zuzuführen. Die Abwicklung der Maßnahme ist von förderrechtlichen Rahmenbedingungen geprägt, die während der Planung und Durchführung vom Auftragnehmer zu beachten sind. Im Rahmen dieser Ausschreibung sind Planungsleistungen für 5 Lose enthalten: — Los 1 – Architekturplanung, Brandschutz, Wärmeschutz, Schallschutz,Akustik und Ausstattung, — Los 2 – Tragwerksplanung, — Los 3 – Elektrotechnikplanung, — Los 4 – Gebäudetechnikplanung, — Los 5 – Freianlagenplanung. Einzelheiten zum Projekt und den Einzellosen entnehmen Sie bitte der Anlage C der Bekanntmachung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Mittelsachsen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsstadt Freiberg
Postanschrift: Obermarkt 24
Postleitzahl: 09599
Postort: Freiberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.freiberg.de 🌏
E-Mail: andreas_boehnstedt@freiberg.de 📧
Telefon: +49 3731273-410 📞
URL der Dokumente: https://www.evergabe.de/unterlagen/2059226/zustellweg-auswaehlen 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-03-05 📅
Einreichungsfrist: 2019-04-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-03-08 📅
Datum des Beginns: 2019-07-01 📅
Datum des Endes: 2026-10-31 📅
2021-10-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 048-110552
ABl. S-Ausgabe: 48

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Universitätsstadt Freiberg plant den Neubau einer Mehrzweckhalle für Schulnutzungen und darüber hinaus für örtliche Vereine, wie Hockeyspiel, Handball, Basketball, Tennis, Fussball oder Volleyball, Kegelbahn sowie für temporäre Veranstaltungen als flexible Halle mit dem flexiblen Bedarf angepassten Raumkonstellationen. Seitens der Stadt ist geplant, die angestrebte Baumaßnahme und die ausgeschriebenen Leistungen einer entsprechenden Förderung zuzuführen. Die Abwicklung der Maßnahme ist von förderrechtlichen Rahmenbedingungen geprägt, die während der Planung und Durchführung vom Auftragnehmer zu beachten sind. Im Rahmen dieser Ausschreibung sind Planungsleistungen für 5 Lose enthalten:
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— Los 1 – Architekturplanung, Brandschutz, Wärmeschutz, Schallschutz,Akustik und Ausstattung,
— Los 2 – Tragwerksplanung,
— Los 3 – Elektrotechnikplanung,
— Los 4 – Gebäudetechnikplanung,
— Los 5 – Freianlagenplanung.
Einzelheiten zum Projekt und den Einzellosen entnehmen Sie bitte der Anlage C der Bekanntmachung.
Bezeichnung des Loses: Gebäudeplanung-Architektenplanung
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt den Neubau einer Mehrzweckhalle in Freiberg.Dabei wird hoher Wert auf eine wirtschaftliche Bauweise und Durchführung gelegt. Eswerden erweiterte Architektenleistungen gefordert. Die Planerleistungen verlangen hier ein ausgeprägtes Verständnis zu Kostenobergrenzen und deren Optionen, um damit zu einer möglichst qualitätsvollen Durchführung zu gelangen sowie eine fundierte Erfahrung in Leistungsbereich der Bauleitung. Der Architekt verantwortet die Erstellung eines Brandschutznachweises zur Vorlage bei der Bauaufsicht und beaufsichtigt bei der Durchführung dessen planerische Vorgaben.Darüber hinaus sind die Planungs-/Beratungsleistungen zur Bauphysik Leistungsbestandteil der Architektenleistungen. Weiterhin ist er für die Ausstattungsplanung der Halle verantwortlich, unter die eventuelle Tribünen,eine Kegelbahn, sowie die für den Schul- Vereinsbetrieb notwendige Ausstattung fallen. (Beachten Sie bitte die ausführliche Beschreibung unter Anlage C)
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Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Hierbei handelt es sich um ein einseitiges Optionsrecht zugunsten des Auftraggebers. Die Ausübung der Optionen macht der Auftraggeber von folgenden Voraussetzungen im Sinne des § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 GWB abhängig:
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— Die von den Auftragnehmern ermittelten Kosten liegen innerhalb des Budgets des Auftraggebers,
— der Auftraggeber entscheidet sich, das Bauvorhaben zu realisieren,
— der Auftraggeber erhält Fördermittel in einem Umfang, dass die Finanzierung des Projekts sichergestellt ist.
Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch darauf, dass auch die nur optional beauftragen Leistungen vom Auftraggeber abgerufen werden.
Der Auftraggeber beauftragt fest folgende Grundleistungen der Architektenplanung:
Leistungsphasen 1-3
Brandschutznachweis durch qualifizierten Brandschutzplaner
Der Auftraggeber beauftragt optional folgende Grundleistungen der Architektenplanung:
— Leistungsphasen 4-9
Der Auftraggeber beauftragt optional folgende besondere Leistungen der Architektenplanung:
LPH 2 – Wirtschaftlichkeitsuntersuchung
LPH 2 – vertiefte Kostenschätzung
LPH 2 – Mitwirken bei der Kredit- und Fördermittelbeschaffung
LPH 5 – Prüfen und Anerkennen Pläne Dritter auf Übereinstimmung mit den Ausführungsplänen
LPH 7 Prüfen und Werten von Nebenangeboten
LPH 8 – Aufstellen, Überwachen und Fortschreiben differenzierter Zeit-,
Kosten- und Kapazitätspläne
LPH 9 – Anzeigen von Mängeln und Überwachung der Mangelbeseitigung im Rahmen der LPH 9
Folgende Leistungen zur beratenden Bauphysik und Gebäudeenergieeffizienz werden fest beauftragt:
Leistungsbild Wärmeschutz/Energiebilanz LPH 1-4
Leistungsbild Bauakustik LPH 1-4
Leistungsbild Raumakustik LPH 1-4
Folgende Leistungen zur beratenden Bauphysik und Gebäudeenergieeffizienz werden optional beauftragt:
Leistungsbild Wärmeschutz/Energiebilanz:
LPH 5
Besondere Leistungen:
Gebäudeenergiekonzept mit Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
LPH 3 Simulationen zur Prognose des Verhaltens
Leistungsbild Bauakustik:
LPH 3 – Simulationen zur Prognose des Verhaltens
Leistungsbild Raumakustik:
Leistungsphasen 5
Der Auftraggeber beauftragt fest folgende Leistungen des Architekten zur Ausstattungsplanung:
Der Auftraggeber beauftragt optional folgende Leistungen des Architekten zur Ausstattungsplanung:
Leistungsphasen 4-9
Es wird auf § 35 HOAI, ergänzend auf HOAI § 35 Abs. 7 sowie Anlage 1.2 HOAI 2013 verwiesen.Dabei sind die Grundleistungen nach HOAI, Teil 3, Abschnitt 1, §§ 33, 34, – Anlage 10.1, und Anlage 1.2 in den aufgeführten Leistungsphasen durchzuführen.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach Maßgabe der in den Leistungen der Einzellose aufgeführten Stufen. Bei den optional aufgeführten Leistungen handelt es sich um einseitige Optionsrechte zu Gunsten des Auftraggebers. Die Ausübung der Optionen macht der Auftraggeber von folgenden Voraussetzungen im Sinne des § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 GWB abhängig:
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— Die von den Auftragnehmern ermittelten Kosten liegen innerhalb des Budgets des Auftraggebers,
— der Auftraggeber entscheidet sich, das Bauvorhaben zu realisieren,
— der Auftraggeber erhält Fördermittel in einem Umfang, dass die Finanzierung des Projekts sichergestellt ist.
Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch darauf, dass die nur optional anzubietenden Leistungen vom Auftraggeber beauftragt werden. Ein solcher Anspruch besteht auch dann nicht, wenn die vorstehend genannten Voraussetzungen für die Ausübung der Optionen erfüllt sind.
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Bezeichnung des Loses: Tragwerksplanung
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt den Neubau einer Mehrzweckhalle in Freiberg. Dazu werden Tragwerksplanungsleistungen gefordert. Der Auftragnehmer ist im Hinblick auf die Planung der Statik insbesondere aufgefordert, die Herausforderungen des Tragwerks der Mehrzweckhalle mit effizienten Lösungen und entsprechenden planerischen Grundlagen zu untersetzen. Materialeinsparmöglichkeiten für vorgefertigte Bauteile, vereinfachte Konstruktionsabläufe in der Durchführung und maximale Kosteneinsparung sowie Minimierung der Sekundärkonstruktion und zur Optimierung des Bauablaufs sind zu prüfen.
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Zu erbringen sind vom Auftragnehmer im Rahmen der oben beschriebenen Stufen die Grundleistungen nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 1, LPH 1 – 6, §§ 49 – 52 sowie Anlage 14.
Der Auftraggeber beauftragt fest nur folgende Grundleistungen:
Der Auftraggeber beauftragt optional folgende Leistungen:
Leistungsphasen 4-6
— LPH 2 – Aufstellen von Vergleichsberechnungen für mehrere Lösungsmöglichkeiten,
— LPH 4 – konstruktiver Brandschutz,
— LPH 4 – Vorlage zur bauaufsichtlichen Prüfung,
— LPH 8 – ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen sowie der Baubehelfe,
Sicherung, Kran, etc.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach Maßgabe der in den Leistungen der Einzel-lose aufgeführten Stufen. Bei den optional aufgeführten Leistungen handelt es sich um einseitige Optionsrechte zu Gunsten des Auftraggebers. Die Ausübung der Optionen macht der Auftraggeber von folgenden Voraussetzungen im Sinne des § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 GWB abhängig:
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Bezeichnung des Loses: Elektrotechnikplanung
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt den Neubau einer Mehrzweckhalle in Freiberg.Im Zuge der Elektroplanung sind gewerkeübergreifende Lösungen und Automatisie-rungsmöglichkeiten zu erarbeiten, unter Berücksichtigung des flexiblen Nutzungskonzeptes der Mehrzweckhalle. Etwaige Schnittstellen der technischen Gebäudeausrüstung und den weiteren Fachplanern sind frühzeitig zu definieren.Im Zuge der Elektroplanung sind gewerkeübergreifende Lösungen und Automatisie-rungsmöglichkeiten zu erarbeiten, unter Berücksichtigung des flexiblen Nutzungskonzeptes der Mehrzweckhalle. Etwaige Schnittstellen der technischen Gebäudeausrüstung und den weiteren Fachplanern sind frühzeitig zu definieren.
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Es werden Lösungen gefordert, die einen langfristig effizienten Temperaturhaushalt, ein optimiertes Raumklima sowie sinnvolle Belichtungskonzepte aufzeigen. Dabei wird erhöhter Wert auf konzeptionelle Lösungen zum sinnvollen Umgang mit dem Energiebedarf von Heizung/Kälte/Licht in der Gebäudeautomation und zur optimierten Licht- und Temperatursteuerung mit dem Ziel gelegt, sowohl den thermischen Komfort zu steigern, als auch den Energieverbrauch/CO2-Ausstoß signifikant zu reduzieren. Entsprechende Einsparpotentiale sind als Entscheidungsgrundlagen aufzuzeigen.
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Von den Planern werden integrative Lösungen gefordert.
Daneben sind Möglichkeiten der Kommunikations- und Netzwerktechnik aufzuzeigen, auch unter Betrachtung des zukünftigen Nutzungsbedarfes. Diese sind als Varianten-vergleiche darzulegen. Insgesamt ist für die Auftraggeber die zukunftsorientierte Verzahnung der Teilleistungsbereiche unter Beachtung strikter Investitionssicherheit zu gewährleisten. (Beachten Sie bitte die ausführliche Beschreibung unter Anlage C)
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Zu erbringen sind vom Auftragnehmer im Rahmen der Stufe 1 die Grundleistungen nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2, LPH 1 – 9, §§ 53 – 56 sowie Anlage 15.1, und 15.2, Anlage-gruppen 4-5, 8. Ferner sind die im Folgenden aufgeführten besonderen Leistungen zu erbringen.
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— LPH 3 – Betriebskostenberechnung, Simulationen zum Verhalten von Räumen,
— LPH 5 – Prüfen und Anerkennen von Schalplänen des Tragwerksplaners auf Übereinstimmung mit der Schlitz- und Durchbruchsplanung,
— Leerrohrplanung mit besonderem Aufwand,
— LPH 7 – Prüfen und Werten von Nebenangeboten,
— LPH 8 – Durchführung von Leistungsmessung und Funktionsprüfung,
— LPH 9 – Anzeigen von Mängeln und Überwachung der Mangelbeseitigung im Rahmen der LPH 9.
Bezeichnung des Loses: Gebäudetechnikplanung
Losnummer: 4
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber plant den Neubau einer Mehrzweckhalle in Freiberg. Dazu sind Leistungen der Gebäudetechnikplanung gefordert.
Im Zuge der Gebäudetechnikplanung sind ganzheitliche und gewerkeübergreifende Lösungen und Automatisierungsmöglichkeiten zu erarbeiten, unter Berücksichtigung des flexiblen Nutzungskonzeptes und etwaiger Schnittstellen zur Elektroplanung bzw. der Gebäudehülle. Dazu zählt auch die technische Gebäudeerschließung hinsichtlich der bestehenden Grundstückssituation und Erschließungsmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit den weiteren Fachplanern.
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Es werden Lösungen gefordert, die einen effizienten Temperaturhaushalt und ein optimiertes Raumklima aufzeigen. Dabei wird erhöhter Wert auf konzeptionelle Lösungen zum sinnvollen Umgang mit dem Energiebedarf von Heizung/Kälte gelegt, mit dem Ziel, sowohl den thermischen Komfort zu steigern, als auch den Energieverbrauch/CO2-Ausstoß signifikant zu reduzieren. Entsprechende Einsparpotentiale sind als Entscheidungsgrundlagen aufzuzeigen. Wichtiger Teilaspekt ist eine effiziente Wartungsmöglichkeit. (Beachten Sie bitte die ausführliche Beschreibung unter Anlage C)
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Zu erbringen sind vom Auftragnehmer die Grundleistungen nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2, LPH 1 – 9, §§ 53 – 56 sowie Anlage 15.1, und 15.2, Anlagengruppen 1 – 3, 7 (Feuer-löschanlage), 8. Ferner sind die im Folgenden aufgeführten besonderen Leistungen zu erbringen.
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Der Auftraggeber beauftragt fest nur die Grundleistungen der Maßnahme:
Leistungsphasen 1 – 3
Lediglich optional beauftragt werden folgende Grundleistungen:
Leistungsphasen 4 – 9
Lediglich optional beauftragt werden folgende besondere Leistungen:
— LPH 3 – Betriebskostenberechnung, Wirtschaftlichkeitsnachweis, Simulationen zum Verhalten von Räumen,
Bezeichnung des Loses: Freianlagenplanung
Losnummer: 5
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt den Neubau einer Mehrzweckhalle in Freiberg. Dazu werden Freianlagenplanungen gefordert. Der Auftraggeber hat begleitend zur Baumaßnahme die Gestaltung und Strukturierung der Aussenanlagen des Areals geplant. Dabei legt er Wert auf entsprechende Flächenstrukturierungen, Entzerrung von Verkehrsströmen und funktionaler Stellplatzplanung sowie einer effizienten Pflege während des späteren Betriebes.Der Auftraggeber legt hohen Wert auf eine kostengünstige, betreiberfreundliche Planung.(Beachten Sie bitte die ausführliche Beschreibung unter Anlage C)
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Zu erbringen sind vom Auftragnehmer im Rahmen der Gesamtmaßnahme die Grundleistungen nach HOAI, Teil 3, Abschnitt 2, LPH 1 – 9, §§ 38 – 40 sowie Anlage 11.1.
Der Auftraggeber beauftragt fest folgende Grundleistungen der Maßnahme:
Lediglich optional beauftragt werden folgende Leistungen:
Besondere Leistung
— LPH 4 Mitwirken bei Genehmigungen und Erlaubnissen nach Naturschutz, Fach-, Satzungsrecht,
— LPH 7 Prüfen und Werten von Nebenangeboten,
— LPH 9 Anzeigen von Mängeln und Überwachung der Mangelbeseitigung im Rahmen der LPH 9.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Freiberg, DE
Freiberg
Deutschland

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Teilnahmeberechtigt sind Bieter, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt sind oder über eine vergleichbare Befähigung nach den Richt-linien 2005/36/EG und 89/48/EWG verfügen.Juristische Personen sind berechtigt, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Bearbeiter benannt werden kann, der zu oben genanntem Führen der Berufsbezeichnung berechtigt ist. Die Anforderungen sind auch durch eine Bietergemeinschaft nachzuweisen. Mindestens ein Mitglied muss diese Anforderung erfüllen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Auftraggeber verlangt von den Bietern die im folgenden aufgeführten Mindeststandards.
Mindeststandards:
Ein aktueller Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von
Personenschäden: 3,0 Mio. EUR
Sachschäden/Vermögensschäden: 1,0 Mio. EUR
Je mit zweifacher Maximierung pro Jahr ist dem Angebot beizufügen.
Im Falle einer geringeren Deckungssumme der Berufshaftpflicht sind Erklärungen einer Versicherungsgesellschaft abzugeben, dass im Auftragsfalle diese nach geforderter Summe erhöht oder abgeschlossen wird. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Versicherungsnachweis für jedes Mitglied zu führen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Auftraggeber stellt im Folgenden Anforderungen an die technische Leistungsfähigkeit des/der Bieter. Der Auftraggeber verlangt als Mindestanforderungen:
Mindeststandards:
Los 1
Als Eignung des Bieters verlangt der AG den Nachweis über bereits erbrachte Planungsleistungen bei einem vergleichb. Bauvorhaben im Rahmen eines Sportstättenbaus oder vergleichbare Versammlungsstätte mit verschiedenen Funktionen, die den Vorschriften einer Versammlungsstätte genügen.
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Diese Referenzleistung muss folgende Mindestanforderungen erfüllen:
Nachweis von mind. einer Neubaumaßnahme einer vergleichb. Versammlungsstätte, z.B. Sportstätte, Mehrzweckhalle mit besonderen Anforderungen durch verschiedene Funktionseinheiten, großer Anzahl von Besuchern, Mensa, Theater Hörsaal, Tagungszentrum, mindestens LPH 2 – 8 erbracht, Inbetriebnahme nicht vor dem 1.1.2010,Gesamtbaukosten (KG 300 – 400) mind. 8 Mio. EUR brutto, mindestens HZ III
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Los 2
Als Eignung des Bieters verlangt der AG den Nachweis über bereits erbrachte Planungsleistungen nach § 55 HOAI bei einem vergleichb. Bauvorhaben im Rahmen eines Sportstättenbaus oder vergleichbaren Hallenbaus mit folgende Mindestanforderungen:
Nachweis von mind. einer Neubaumaßnahme aus der Fachplanung Tragwerk mit erhöhten Anforderungen an das statische Grundkonzept in Bezug auf die Tragwerks-ausbildung z. B. durch Vorfertigung, hohe Spannweiten, komplexes Tragsystem, Inbetriebnahme nicht vor dem 1.1.2010, mind. LPH 2 – 6 erbracht, anrechenbare Kosten mind. 2,5 Mio. EUR, mind. HZ III
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Los 3
Als Eignung des Bieters verlangt der AG den Nachweis über bereits erbrachte Planungsleistungen bei einem vergleichb. Bauvorhaben. Aufgrund der objektspezifischen Problematiken durch Funktionsüberlagerungen und temporären Sportnutzungen des ausgeschriebenen Objektes, muss diese Referenzleistung folgende Mindestanforderungen erfüllen:
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Referenz aus der Fachplanung technische Ausrüstung von mind. einer Neubaumaßnahme der ALG 4 – 5, nach § 53 HOAI im Rahmen einer vergleichbaren Versammlungsstätte mit verschiedenen Funktionen, die den Vorschriften einer Versammlungsstätte genügen wie z. B. Sportstätte, Mehrzweckhalle mit besonderen An-forderungen durch verschiedene Funktionseinheiten, großer Anzahl von Besuchern, Mensa, Theater, Hörsaal, Tagungszentrum
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Interdisziplinärer Planungsansatz zur Gebäudeautomation, Inbetriebnahme nicht vor dem 1.1.2010, mind. LPH 2 – 8 erbracht
Anrechenbare Kosten aus KG 440 – 450 mind. 350 000,00 EUR, mind. HZ II
Los 4
Als Eignung des Bieters verlangt der AGr den Nachweis über bereits erbrachte Planungsleistungen bei einem vergleichb. Bauvorhaben. Aufgrund der objektspezifischen Problematiken bei Funktionsüberlagerungen und temporären Sportnutzungen des ausgeschriebenen Objektes muss diese Referenzleistung folgende Mindestanforderungen erfüllen:
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Referenz aus der Fachplanung technische Ausrüstung von mind. einer Neubaumaßnahme der ALG 1 – 3 nach § 53 HOAI im Rahmen eines vergleichbaren Sportstättenbaus oder einer vergleichbaren Versammlungsstätte mit verschiedenen Funktionen, die den Vorschriften einer Versammlungsstätte genügen, wie z. B. Sportstätte, Mehrzweckhalle mit besonderen Anforderungen durch verschiedene Funktionseinheiten, großer Anzahl von Besuchern, Mensa, Theater, Hörsaal, Ta-gungszentrum
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Erarbeitung Planungskonzept zum thermischen Komfort und der Gebäudeautomation,Inbetriebnahme nicht vor dem 1.1.2010,mindestens Leistungsphasen 2 – 8 erbracht, anrechenbare Kosten aus KG 410 – 430 mind. 500 000,00 EUR, mind. HZ II
Los 5
Als Eignung des Bieters verlangt der AG den Nachweis über bereits erbrachte Planungsleistungen bei einem vergleichb. Bauvorh. Diese Referenzleistung muss folgende Mindestanforderungen erfüllen:Nachweis von mind. einer Freianlagenplanung nach HOAI 2013, Abschnitt 2, § 39 im Rahmen einer Außenraumgestaltung für eine öffentliche Nutzung, Darlegung der Fachkompetenz des Büros zum Pflegemanagement während der Nutzungsphase,Inbetriebnahme nicht vor dem 1.1.2010,anrechenbare Kosten aus Freiflächen oder Verkehrsanlagen mind. 300 000,00 EUR netto,min.HZ II.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind Bieter, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt sind oder über eine vergleichbare Befähigung nach den Richtlinien 2005/36/EG und 89/48/EWG verfügen. Juristische Personen sind berechtigt, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Bearbeiter benannt werden kann, der zu oben genanntem Führen der Berufsbezeichnung berechtigt ist. Die Anforderungen sind auch durch eine Bietergemeinschaft nachzuweisen. Mindestens ein Mitglied muss diese Anforderung erfüllen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Entnehmen sie bitte der Anlage C der Ausschreibungsunterlagen

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-07-01 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2019-04-08 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Beschreibung zur Bauleitung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70 %
Preis (Gewichtung): 30 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Tragwerksplanerische Philosophie des Bieters
Innovationskraft des Bieters
gestalterische bzw. planerische Philosophie des Bieters

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herr Andreas Böhnstedt
Internetadresse: www.freiberg.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.de/unterlagen/2059226/zustellweg-auswaehlen 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
Postanschrift: Braustrasse 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419773800 📞
E-Mail: wiltrud.kadenbach@lds.sachsen.de 📧
Fax: +49 3419771049 📠
Internetadresse: www.ldl.sachsen.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn (10) Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
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Quelle: OJS 2019/S 048-110552 (2019-03-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-05-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Universitätsstadt Freiberg hat Planungsleistungen zum Neubau einer Mehrzweckhalle in Freiberg in fünf Losen ausgeschrieben. Im Zuge dieses Verfahrens wird das Los 3 Elektrotechnikplanung aufgehoben.
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-05-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-05-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 097-235418
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 048-110552
ABl. S-Ausgabe: 97

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Planungsleistungen der Elektrotechnikplanung Los 3 wurden stufenweise nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2, LPH 1-9, §§ 53-56 sowie Anlage 15.1, und 15.2, Anlagegruppen 4-5, 8. ausgeschrieben.
Folgende Festbeauftragung von Grundleistungen war in Stufe 1 vorgesehen:
Leistungsphasen 1-3.
Folgende Leistungen wollte der Auftraggeber optional in Stufe 2 beauftragen:
Leistungsphasen 4-9.
– LPH 3 -Betriebskostenberechnung, Simulationen zum Verhalten von Räumen,
– LPH 5 -Prüfen und Anerkennen von Schalplänen des Tragwerksplaners auf Übereinstimmung mit der Schlitz- und Durchbruchsplanung,
– Leerrohrplanung mit besonderem Aufwand,
– LPH 7-Prüfen und Werten von Nebenangeboten,
– LPH 8 -Durchführung von Leistungsmessung und Funktionsprüfung,
– LPH 9 -Anzeigen von Mängeln und Überwachung der Mangelbeseitigung im Rahmen der LPH 9.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung sollte stufenweise nach Maßgabe der in den Leistungen der Einzel-lose aufgeführten Stufen durchgeführt werden.
Bei den optional aufgeführten Leistungen handelt es sich um einseitige Optionsrechte zu Gunsten des Auftraggebers. Die Ausübung der Optionen machte der Auftraggeber von folgenden Voraussetzungen im Sinne des § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 GWB abhängig:
– die von den Auftragnehmern ermittelten Kosten liegen innerhalb des Budgets des Auftraggebers,
– der Auftraggeber entscheidet sich, das Bauvorhaben zu realisieren,
– der Auftraggeber erhält Fördermittel in einem Umfang, dass die Finanzierung des Projekts sichergestellt ist.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: DE

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herr Böhnstedt

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
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Quelle: OJS 2019/S 097-235418 (2019-05-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-08-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Universitätsstadt Freiberg plant den Neubau einer Mehrzweckhalle für Schulnutzungen und als flexible Halle mit dem flexiblen Bedarf angepassten Raumkonstellationen. Seitens der Stadt ist geplant, die angestrebte Baumaßnahme und die ausgeschriebenen Leistungen einer entsprechenden Förderung zuzuführen. Die Abwicklung der Maßnahme ist von förderrechtlichen Rahmenbedingungen geprägt, die während der Planung und Durchführung vom Auftragnehmer zu beachten sind. Im Rahmen dieser Ausschreibung wurden Planungsleistungen für 5 Lose ausgeschrieben: Los 1 – Architekturplanung, Brandschutz, Wärmeschutz, Schallschutz, Akustik und Ausstattung, Los 2 – Tragwerksplanung, Los 3 – Elektrotechnikplanung, Los 4 – Gebäudetechnikplanung, Los 5 – Freianlagenplanung.
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Gesamtwert des Auftrags: 1463424.67 EUR 💰

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-08-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-08-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 152-375399
ABl. S-Ausgabe: 152

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Universitätsstadt Freiberg plant den Neubau einer Mehrzweckhalle für Schulnutzungen und als flexible Halle mit dem flexiblen Bedarf angepassten Raumkonstellationen. Seitens der Stadt ist geplant, die angestrebte Baumaßnahme und die ausgeschriebenen Leistungen einer entsprechenden Förderung zuzuführen. Die Abwicklung der Maßnahme ist von förderrechtlichen Rahmenbedingungen geprägt, die während der Planung und Durchführung vom Auftragnehmer zu beachten sind. Im Rahmen dieser Ausschreibung wurden Planungsleistungen für 5 Lose ausgeschrieben:
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Los 1 – Architekturplanung, Brandschutz, Wärmeschutz, Schallschutz, Akustik und Ausstattung,
Los 2 – Tragwerksplanung,
Los 3 – Elektrotechnikplanung,
Los 4 – Gebäudetechnikplanung,
Los 5 – Freianlagenplanung.
Der Auftraggeber beabsichtigt den Neubau einer Mehrzweckhalle in Freiberg. Es wurden erweiterte Architektenleistungen gefordert. Der Architekt verantwortet die Erstellung eines Brandschutznachweises zur Vorlage bei der Bauaufsicht und beaufsichtigt bei der Durchführung dessen planerische Vorgaben. Darüber hinaus sind die Planungs-/Beratungsleistungen zur Bauphysik Leistungsbestandteil der Architektenleistungen. Weiterhin ist er für die Ausstattungsplanung der Halle verantwortlich, unter die eventuelle Tribünen, eine Kegelbahn, sowie die für den Schul- Vereinsbetrieb notwendige Ausstattung fallen.
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Leistungsphasen 1 - 3
Leistungsphasen 4 - 9
LPH 2 – Wirtschaftlichkeitsuntersuchung;
LPH 2 – vertiefte Kostenschätzung;
LPH 2 – Mitwirken bei der Kredit- und Fördermittelbeschaffung;
LPH 5 – Prüfen und Anerkennen Pläne Dritter auf Übereinstimmung mit den Ausführungsplänen;
LPH 7 – Prüfen und Werten von Nebenangeboten;
LPH 8 – Aufstellen, Überwachen und Fortschreiben differenzierter Zeit-, Kosten- und Kapazitätspläne;
LPH 9 – Anzeigen von Mängeln und Überwachung der Mangelbeseitigung im Rahmen der LPH 9.
Leistungsbild Wärmeschutz/Energiebilanz LPH 1 - 4;
Leistungsbild Bauakustik LPH 1 - 4;
Leistungsbild Raumakustik LPH 1 - 4.
Es wurde auf § 35 HOAI, ergänzend auf HOAI § 35 Abs. 7 sowie Anlage 1.2 HOAI 2013 verwiesen. Dabei sind die Grundleistungen nach HOAI, Teil 3, Abschnitt 1, §§ 33, 34, - Anlage 10.1, und Anlage 1.2 in den aufgeführten Leistungsphasen durchzuführen.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch darauf, dass die nur optional anzubietenden Leistungen vom Auftraggeber beauftragt werden. Ein solcher Anspruch besteht auch dann nicht, wenn die vorstehend genannten Voraussetzungen für die Ausübung der Optionen erfüllt sind
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Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt den Neubau einer Mehrzweckhalle in Freiberg. Dazu wurden Tragwerksplanungsleistungen gefordert.
Zu erbringen sind vom Auftragnehmer im Rahmen der oben beschriebenen Stufen die Grundleistungen nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 1, LPH1 - 6, §§ 49 - 52 sowie Anlage 14.
Leistungsphasen 4 - 6
LPH 2 – Aufstellen von Vergleichsberechnungen für mehrere Lösungsmöglichkeiten;
LPH 4 – konstruktiver Brandschutz;
LPH 4 – Vorlage zur bauaufsichtlichen Prüfung;
LPH 8 – ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen sowie der Baubehelfe, Sicherung, Kran, etc.
Der Auftraggeber plant den Neubau einer Mehrzweckhalle in Freiberg. Dazu wurden Leistungen der Gebäudetechnikplanung gefordert.
Zu erbringen sind vom Auftragnehmer die Grundleistungen nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2, LPH 1 - 9, §§ 53 - 56 sowie Anlage 15.1, und 15.2, Anlagengruppen 1 - 3, 7 (Feuerlöschanlage), 8. Ferner sind die im Folgenden aufgeführten besonderen Leistungen zu erbringen.
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LPH 3 – Betriebskostenberechnung, Wirtschaftlichkeitsnachweis, Simulationen zum Verhalten von Räumen;
LPH 5 – Prüfen und Anerkennen von Schalplänen des Tragwerksplaners auf Übereinstimmung mit der Schlitz- und Durchbruchsplanung;
LPH 8 – Durchführung von Leistungsmessung und Funktionsprüfung;
Der Auftraggeber beabsichtigt den Neubau einer Mehrzweckhalle in Freiberg. Dazu wurden Freianlagenplanungen gefordert.
Zu erbringen sind vom Auftragnehmer im Rahmen der Gesamtmaßnahme die Grundleistungen nach HOAI, Teil 3, Abschnitt 2, LPH 1 - 9, §§ 38 - 40 sowie Anlage 11.1.
LPH 4 – Mitwirken bei Genehmigungen und Erlaubnissen nach Naturschutz, Fach-, Satzungsrecht;

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-07-15 📅
Name: BBF Baubüro Freiberg GmbH
Postanschrift: Waisenhausstr.9
Postort: Freiberg
Postleitzahl: 09599
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3731419550 📞
E-Mail: fg@bbf-freiberg.de 📧
Land: Mittelsachsen 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 954761.76 EUR 💰
Postanschrift: Waisenhausstr. 9
Gesamtwert des Auftrags: 209172.60 EUR 💰
Name: Günther Ingenieure GmbH
Postanschrift: Enderstr.94
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01277
Telefon: +49 213860 📞
E-Mail: info@g-ingenieure.de 📧
Land: Dresden, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 241126.75 EUR 💰
E-Mail: fb@bbf-freiberg.de 📧
Gesamtwert des Auftrags: 58363.56 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
8
2
1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Quelle: OJS 2019/S 152-375399 (2019-08-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-08-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 001/19
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt den Neubau einer Mehrzweckhalle in Freiberg. Im Zuge der Planungsleistungen wurde das Los Elektroplanung ausgeschrieben.Im Zuge der Elektroplanung sind gewerkeübergreifende Lösungen und Automatisierungsmöglichkeiten zu erarbeiten, unter Berücksichtigung des flexiblen Nutzungskonzeptes der Mehrzweckhalle. Etwaige Schnittstellen der technischen Gebäudeausrüstung und den weiteren Fachplanern sind frühzeitig zu definieren.Es werden Lösungen gefordert, die einen langfristig effizienten Temperaturhaushalt, ein optimiertes Raumklima sowie sinnvolle Belichtungskonzepte aufzeigen.Daneben sind Möglichkeiten der Kommunikations- und Netzwerktechnik aufzuzeigen, auch unter Betrachtung des zukünftigen Nutzungsbedarfes. Insgesamt ist für die Auftraggeber die zukunftsorientierte Verzahnung der Teilleistungsbereiche unter Beachtung strikter Investitionssicherheit zu gewährleisten.
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Gesamtwert des Auftrags: 130794.82 EUR 💰

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-08-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-08-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 157-388705
ABl. S-Ausgabe: 157

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt den Neubau einer Mehrzweckhalle in Freiberg. Im Zuge der ausgeschriebenen Elektroplanung sind gewerkeübergreifende Lösungen und Automatisierungsmöglichkeiten zu erarbeiten, unter Berücksichtigung des flexiblen Nutzungskonzeptes der Mehrzweckhalle. Etwaige Schnittstellen der technischen Gebäudeausrüstung und den weiteren Fachplanern sind frühzeitig zu definieren.
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Daneben sind Möglichkeiten der Kommunikations- und Netzwerktechnik aufzuzeigen, auch unter Betrachtung des zukünftigen Nutzungsbedarfes. Diese sind als Varianten-vergleiche darzulegen. Insgesamt ist für die Auftraggeber die zukunftsorientierte Verzahnung der Teilleistungsbereiche unter Beachtung strikter Investitionssicherheit zu gewährleisten.
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Zu erbringen sind vom Auftragnehmer im Rahmen der Stufe 1 die Grundleistungen nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2, LPH 1-9, §§ 53-56 sowie Anlage 15.1, und 15.2, Anlage-gruppen 4-5, 8. Ferner sind die im Folgenden aufgeführten besonderen Leistungen zu erbringen.
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LPH 3 – Betriebskostenberechnung, Simulationen zum Verhalten von Räumen
LPH 5 – Prüfen und Anerkennen von Schalplänen des Tragwerksplaners auf Übereinstimmung mit der Schlitz- und Durchbruchsplanung,
Leerrohrplanung mit besonderem Aufwand
LPH 7 – Prüfen und Werten von Nebenangeboten
LPH 8 – Durchführung von Leistungsmessung und Funktionsprüfung
Beschreibung der Optionen:
— die von den Auftragnehmern ermittelten Kosten liegen innerhalb des Budgets des Auftraggebers,

Auftragsvergabe
Name: INP Ingenieure GmbH
Postanschrift: Schongauer Straße 29-31
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04328
Telefon: +49 34135136620 📞
E-Mail: info@inp-ingenieure.de 📧
Land: Leipzig, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 130794.82 EUR 💰
Quelle: OJS 2019/S 157-388705 (2019-08-13)