Am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) soll ein Online Access Panel aufgebaut werden. Die Ausschreibung bezieht sich auf die Offline-Rekrutierung der PanelteilnehmerInnen, bestehend aus Stichprobenziehung und erstem Face-to-Face CAPI-Interview. Zur Grundgesamtheit gehören alle Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland. MigrantInnen im Allgemeinen und MigrantInnen muslimischen Glaubens im Besonderen sollen in der Stichprobe überrepräsentiert werden. Die Fallzahl umfasst 2 400 panelbereite Personen, gleichmäßig verteilt auf die 3 Zielgruppen (Einheimische, MigrantInnen, muslimische MigrantInnen; 800 Befragte je Gruppe). Die CAPI Interviews werden auf Deutsch geführt und dauern ca. 20 Minuten. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Befragten 10 EUR als Incentive sowie weitere 5 EUR, wenn sie bereit sind, an zukünftigen Befragungen (max. 6 im Jahr) im Rahmen des Online Access Panels teilzunehmen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-10-30.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-09-27.
Auftragsbekanntmachung (2019-09-27) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Meinungsumfragen
Referenznummer: FDZ-001-OAP
Kurze Beschreibung:
Am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) soll ein Online Access Panel aufgebaut werden. Die Ausschreibung bezieht sich auf die Offline-Rekrutierung der PanelteilnehmerInnen, bestehend aus Stichprobenziehung und erstem Face-to-Face CAPI-Interview. Zur Grundgesamtheit gehören alle Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland. MigrantInnen im Allgemeinen und MigrantInnen muslimischen Glaubens im Besonderen sollen in der Stichprobe überrepräsentiert werden. Die Fallzahl umfasst 2 400 panelbereite Personen, gleichmäßig verteilt auf die 3 Zielgruppen (Einheimische, MigrantInnen, muslimische MigrantInnen; 800 Befragte je Gruppe). Die CAPI Interviews werden auf Deutsch geführt und dauern ca. 20 Minuten. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Befragten 10 EUR als Incentive sowie weitere 5 EUR, wenn sie bereit sind, an zukünftigen Befragungen (max. 6 im Jahr) im Rahmen des Online Access Panels teilzunehmen.
Am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) soll ein Online Access Panel aufgebaut werden. Die Ausschreibung bezieht sich auf die Offline-Rekrutierung der PanelteilnehmerInnen, bestehend aus Stichprobenziehung und erstem Face-to-Face CAPI-Interview. Zur Grundgesamtheit gehören alle Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland. MigrantInnen im Allgemeinen und MigrantInnen muslimischen Glaubens im Besonderen sollen in der Stichprobe überrepräsentiert werden. Die Fallzahl umfasst 2 400 panelbereite Personen, gleichmäßig verteilt auf die 3 Zielgruppen (Einheimische, MigrantInnen, muslimische MigrantInnen; 800 Befragte je Gruppe). Die CAPI Interviews werden auf Deutsch geführt und dauern ca. 20 Minuten. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Befragten 10 EUR als Incentive sowie weitere 5 EUR, wenn sie bereit sind, an zukünftigen Befragungen (max. 6 im Jahr) im Rahmen des Online Access Panels teilzunehmen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Meinungsumfragen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) e.V.
Postanschrift: Mauerstraße 76
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://www.dezim-institut.de🌏
E-Mail: sekretariat@dezim-institut.de📧
Telefon: +49 3080492893📞
URL der Dokumente: https://www.dezim-institut.de/ausschreibungen/🌏
Referenz Daten
Absendedatum: 2019-09-27 📅
Einreichungsfrist: 2019-10-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-10-01 📅
Datum des Beginns: 2019-11-17 📅
Datum des Endes: 2020-10-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 189-459915
ABl. S-Ausgabe: 189
Zusätzliche Informationen
Objekt Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 465 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) e.V. plant den Aufbau eines Online Access Panels, das sich auf offline rekrutierte TeilnehmerInnen stützt. Diese Offline-Rekrutierung der PanelteilnehmerInnen (inkl. Stichprobenziehung) über ein erstes Face-to-Face CAPI-Interview soll an ein Befragungsinstitut vergeben werden.
Das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) e.V. plant den Aufbau eines Online Access Panels, das sich auf offline rekrutierte TeilnehmerInnen stützt. Diese Offline-Rekrutierung der PanelteilnehmerInnen (inkl. Stichprobenziehung) über ein erstes Face-to-Face CAPI-Interview soll an ein Befragungsinstitut vergeben werden.
Zur Grundgesamtheit des Online Access Panels gehören alle Personen mit und ohne Migrationshintergrund im Alter zwischen 18 und 65 Jahren in Deutschland. Es wird eine Stichprobe angestrebt, die möglichst repräsentativ zur Gesamtbevölkerung derselben Altersspanne ist. Zudem sollen einige Bevölkerungsgruppen durch erhöhte Ziehungswahrscheinlichkeiten in der Stichprobe überrepräsentiert werden. Zu diesen Gruppen mit höheren Inklusionswahrscheinlichkeiten zählen MigrantInnen im Allgemeinen und MigrantInnen muslimischen Glaubens im Besonderen.
Zur Grundgesamtheit des Online Access Panels gehören alle Personen mit und ohne Migrationshintergrund im Alter zwischen 18 und 65 Jahren in Deutschland. Es wird eine Stichprobe angestrebt, die möglichst repräsentativ zur Gesamtbevölkerung derselben Altersspanne ist. Zudem sollen einige Bevölkerungsgruppen durch erhöhte Ziehungswahrscheinlichkeiten in der Stichprobe überrepräsentiert werden. Zu diesen Gruppen mit höheren Inklusionswahrscheinlichkeiten zählen MigrantInnen im Allgemeinen und MigrantInnen muslimischen Glaubens im Besonderen.
Die Stichprobenziehung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Zunächst sollen zufällig Gemeinden in Deutschland ausgewählt werden (probability proportional to size, PPS; implizite Stratifizierung z. B. nach Bundesland, GGK o. ä. möglich). Die konkrete Fallzahl auf diesem Level wie auch auf dem Level der Befragten je L1-Einheit wird im Zuge der Auftragsvergabe nach Rücksprache mit dem ausführenden Institut festgelegt. Die Einwohnermeldeämter der ausgewählten Gemeinden werden in der Folge um eine Liste mit den Namen einer zufälligen Auswahl von möglichen Zielpersonen gebeten. Die Namen dieser Zielpersonen sollen dann onomastisch anhand ihres (vermuteten) Migrationshintergrundes und der vermuteten Glaubensrichtung klassifiziert werden (z. B. nach Humpert/Schneiderheinze). Hinsichtlich der Bestimmung der Glaubensrichtung der Zielpersonen sollen die Namen in den Namenslisten identifiziert werden, die in Ländern mit einem hohen Anteil an Einwohnern muslimischen Glaubens besonders häufig vorkommen bzw. typisch für diese Länder sind. Alternativvorschläge zur Identifikation von MigrantInnen im Allgemeinen und muslimischen MigrantInnen im Besonderen sind willkommen.
Die Stichprobenziehung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Zunächst sollen zufällig Gemeinden in Deutschland ausgewählt werden (probability proportional to size, PPS; implizite Stratifizierung z. B. nach Bundesland, GGK o. ä. möglich). Die konkrete Fallzahl auf diesem Level wie auch auf dem Level der Befragten je L1-Einheit wird im Zuge der Auftragsvergabe nach Rücksprache mit dem ausführenden Institut festgelegt. Die Einwohnermeldeämter der ausgewählten Gemeinden werden in der Folge um eine Liste mit den Namen einer zufälligen Auswahl von möglichen Zielpersonen gebeten. Die Namen dieser Zielpersonen sollen dann onomastisch anhand ihres (vermuteten) Migrationshintergrundes und der vermuteten Glaubensrichtung klassifiziert werden (z. B. nach Humpert/Schneiderheinze). Hinsichtlich der Bestimmung der Glaubensrichtung der Zielpersonen sollen die Namen in den Namenslisten identifiziert werden, die in Ländern mit einem hohen Anteil an Einwohnern muslimischen Glaubens besonders häufig vorkommen bzw. typisch für diese Länder sind. Alternativvorschläge zur Identifikation von MigrantInnen im Allgemeinen und muslimischen MigrantInnen im Besonderen sind willkommen.
Um fundierte Aussagen zu den zu beantwortenden Forschungsfragen treffen zu können, wird eine ausreichend hohe Fallzahl panelbereiter Personen angestrebt. Insgesamt sollen 800 MigrantInnen befragt werden sowie 800 MigrantInnen muslimischen Glaubens. Als Referenzkategorie werden insgesamt 800 Befragte ohne Migrationshintergrund ausgewählt. Hieraus ergibt sich eine Gesamtfallzahl von 2 400 panelbereiten Personen für das Online Access Panel, verteilt über die 3 Zielgruppen (Einheimische, MigrantInnen, muslimische MigrantInnen), wobei neben dem realisierten Interview die zugesicherte Panelbereitschaft der Person zentral ist. Befragungen ohne Panelbereitschaft tragen nicht zum Erreichen der Zielgröße von 2 400 befragten Zielpersonen bei.
Um fundierte Aussagen zu den zu beantwortenden Forschungsfragen treffen zu können, wird eine ausreichend hohe Fallzahl panelbereiter Personen angestrebt. Insgesamt sollen 800 MigrantInnen befragt werden sowie 800 MigrantInnen muslimischen Glaubens. Als Referenzkategorie werden insgesamt 800 Befragte ohne Migrationshintergrund ausgewählt. Hieraus ergibt sich eine Gesamtfallzahl von 2 400 panelbereiten Personen für das Online Access Panel, verteilt über die 3 Zielgruppen (Einheimische, MigrantInnen, muslimische MigrantInnen), wobei neben dem realisierten Interview die zugesicherte Panelbereitschaft der Person zentral ist. Befragungen ohne Panelbereitschaft tragen nicht zum Erreichen der Zielgröße von 2 400 befragten Zielpersonen bei.
Um Verzerrungen durch selektive Ausfälle von Personen zu vermeiden, die nicht „online“ sind, soll die Auswahl und Rekrutierung der Befragten aus den einzelnen Bevölkerungsgruppen über eine geeignete Stichprobenziehung sowie einen Erstkontakt erfolgen, der ein persönliches Face-to-Face Interview vorsieht. Personen, die keinen Zugang zu einem internetfähigen Gerät für die späteren Online-Befragungen haben, werden im Zuge dieses Erstkontakts mit einem entsprechenden Gerät ausgerüstet, um nachfolgende Online-Befragungen zu ermöglichen.
Um Verzerrungen durch selektive Ausfälle von Personen zu vermeiden, die nicht „online“ sind, soll die Auswahl und Rekrutierung der Befragten aus den einzelnen Bevölkerungsgruppen über eine geeignete Stichprobenziehung sowie einen Erstkontakt erfolgen, der ein persönliches Face-to-Face Interview vorsieht. Personen, die keinen Zugang zu einem internetfähigen Gerät für die späteren Online-Befragungen haben, werden im Zuge dieses Erstkontakts mit einem entsprechenden Gerät ausgerüstet, um nachfolgende Online-Befragungen zu ermöglichen.
Die Interviews werden auf Deutsch geführt und dauern ca. 20 Minuten. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Befragten 10 EUR als Incentive sowie weitere 5 EUR, wenn sie bereit sind, an zukünftigen Befragungen (max. 6 im Jahr) im Rahmen des Online Access Panels teilzunehmen. Die Feldzeit sollte max. 4 Monate dauern.
Die Interviews werden auf Deutsch geführt und dauern ca. 20 Minuten. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Befragten 10 EUR als Incentive sowie weitere 5 EUR, wenn sie bereit sind, an zukünftigen Befragungen (max. 6 im Jahr) im Rahmen des Online Access Panels teilzunehmen. Die Feldzeit sollte max. 4 Monate dauern.
Nach Beendigung dieser Projektphase werden – neben dem Datensatz der CAPI-Befragung – die Kontaktdaten der wiederbefragungsbereiten PanelteilnehmerInnen vom Befragungsinstitut an das DeZIM übermittelt, die dann in der Folge die Grundgesamtheit des Online Access Panels bilden, das am DeZIM in Eigenregie weitergeführt wird.
Nach Beendigung dieser Projektphase werden – neben dem Datensatz der CAPI-Befragung – die Kontaktdaten der wiederbefragungsbereiten PanelteilnehmerInnen vom Befragungsinstitut an das DeZIM übermittelt, die dann in der Folge die Grundgesamtheit des Online Access Panels bilden, das am DeZIM in Eigenregie weitergeführt wird.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 460 000 EUR 💰
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: RD07
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung: Siehe Auftragsunterlagen https://www.dezim-institut.de/ausschreibungen/
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Englisch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 6 Monate
Datum der Angebotseröffnung: 2019-10-31 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Ort des Eröffnungstermins: Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) e.V.
Mauerstraße 76
10117 Berlin
Zusätzliche Informationen:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbs-beschränkungen (GWB)).
Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.
Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprü-fungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekannt-machung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprü-fungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekannt-machung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2019/S 189-459915 (2019-09-27)