Ausschreibung eines Management- und Betreibervertrages zum Betrieb der Physiotherapie in den Räumlichkeiten des Klinikums
Klinikum Fürth (Anstalt des öffentlichen Rechts)
Gegenstand der Vergabe ist ein Management- und Betreibervertrag auf dessen Grundlage ein Kooperationspartner als Dienstleister den Betrieb der stationären und ambulanten Physiotherapie des Klinikums verantworten soll. Optional ist angestrebt, dass der Kooperationspartner in vom Klinikum gegen Entgelt zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten auch Zusatzleistungen für Privatpatienten und Wahlleistungen für gesetzlich versicherte Patienten erbringt.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2019-07-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-06-26.
AnbieterDie folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2019-06-26 | Auftragsbekanntmachung |
| 2019-12-05 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
Auftragsbekanntmachung (2019-06-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Diverse Dienstleistungen im Gesundheitswesen
Kurze Beschreibung:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Diverse Dienstleistungen im Gesundheitswesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Fürth, Kreisfreie Stadt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum Fürth (Anstalt des öffentlichen Rechts)
Postanschrift: Jakob-Henle-Str. 1
Postleitzahl: 90766
Postort: Fürth
Kontakt
Internetadresse: https://www.klinikum-fuerth.de/ 🌏
E-Mail: fsiebler@wfw.com 📧
Telefon: +49 89237086-155 📞
Fax: +49 89237086-222 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/ 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/ 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-06-26 📅
Einreichungsfrist: 2019-07-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 124-303011
ABl. S-Ausgabe: 124
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dauer: 48 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-09-30 📅
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dr. Felix Siebler, LL.M.
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/ 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern bei der der Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Postfach 606
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 98153-1277 📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Fax: +49 98153-1837 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2019/S 124-303011 (2019-06-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Diverse Dienstleistungen im Gesundheitswesen
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Vergabe ist ein Management- und Betreibervertrag auf dessen Grundlage ein Kooperationspartner als Dienstleister den Betrieb der stationären und ambulanten Physiotherapie des Klinikums verantworten soll. Optional ist angestrebt, dass der Kooperationspartner in vom Klinikum gegen Entgelt zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten auch Zusatzleistungen für Privatpatienten und Wahlleistungen für gesetzlich versicherte Patienten erbringt.
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Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Diverse Dienstleistungen im Gesundheitswesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Fürth, Kreisfreie Stadt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum Fürth (Anstalt des öffentlichen Rechts)
Postanschrift: Jakob-Henle-Str. 1
Postleitzahl: 90766
Postort: Fürth
Kontakt
Internetadresse: https://www.klinikum-fuerth.de/ 🌏
E-Mail: fsiebler@wfw.com 📧
Telefon: +49 89237086-155 📞
Fax: +49 89237086-222 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/ 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/ 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-06-26 📅
Einreichungsfrist: 2019-07-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 124-303011
ABl. S-Ausgabe: 124
Zusätzliche Informationen
Sämtliche Vergabeunterlagen für das Verfahren können jeweils unter der Internetseite http://www.deutsche-evergabe.de abgerufen werden und werden ausschließlich in elektronischer Form zur Verfügung gestellt. Die Maßnahme ist dort unter der Bezeichnung „Klinikum Fürth, Management- und Betreibervertrages zum Betrieb der Physiotherapie, KFÜ2019" auffindbar. Die Vergabeunterlagen sind gemäß §§ 41 Abs. 1, 9 VgV für die Interessenten/Bewerber/Bieter unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und unmittelbar unter vorstehender Internetadresse abrufbar. Ausgenommen hiervon sind lediglich diejenigen Bereiche der Vergabeunterlagen, die besonders schützenswert sind. Diese Unterlagen werden zur Sicherstellung des erforderlichen Maßes an Vertraulichkeit gemäß § 41 Abs. 3 VgV erst nach Zugang einer unterzeichneten sowie mit Firmenstempel versehenen Vertraulichkeitserklärung (Teil B der Vergabeunterlagen) zugänglich gemacht. Diese Vertraulichkeitserklärung ist zeitgleich mit dem Teilnahmeantrag form- und fristgerecht einzureichen. Die schützenswerten Bereiche der Leistungsbeschreibung werden dann mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots und der Teilnahme an Verhandlungen gesondert an diejenigen
Bieter übersandt, bei denen die erforderliche Eignung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs festgestellt wird. Eine Bewerbung um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Teilnahmeantrag) ist ausschließlich mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars (Teil D der Vergabeunterlagen) nebst den dazugehörigen Anlagen möglich. Mit dem Teilnahmeantrag sind sämtliche geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sowie die Vertraulichkeitserklärung einzureichen. Angaben, Erklärungen und Nachweise, die von einem Bewerber nicht bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorgelegt wurden, können bis zum Ablauf einer vom Auftraggeber zu bestimmenden Nachfrist bei dem Bewerber angefordert werden. Reicht der Bewerber die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise nicht innerhalb einer vom Auftraggeber verbindlich gesetzten Nachfrist ein, so wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, dem Bewerber Gelegenheit zur Ergänzung seiner Angaben nach Ablauf der Bewerbungsfrist zu geben. Der Teilnahmeantrag ist elektronisch als Scan auf der angegebenen eVergabeplattform mit rechtsverbindlicher Unterschrift an den entsprechend gekennzeichneten Stellen einzureichen. Eine Übermittlung des Teilnahmeantrages per Post/Boten, Telefax oder E-Mail ist ausgeschlossen. Für den Fall einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft muss jedes einzelne Mitglied die Vertraulichkeitserklärung (Teil B der Vergabeunterlagen) und das Bewerbungsformular (Teil D der Vergabeunterlagen) nebst den dazugehörigen Anlagen ausfüllen und gemäß den vorgenannten Vorgaben auf der angegebenen eVergabeplattform zusammen mit dem Teilnahmeantrag der anderen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit rechtsverbindlicher Unterschrift an den entsprechend gekennzeichneten Stellen einreichen. Weitere Verfahrensbedingungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, dort in den Teilen A („Allgemeine Verfahrensbedingungen"), C („Bewerbungsbedingungen für den Teilnahmewettbewerb") und E („Vergabebedingungen für Angebots- und Verhandlungsphase").
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Klinikum Fürth ist ein selbstständiges Kommunalunternehmen der Stadt Fürth und fungiert als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg. Entsprechend dem aktuellen Krankenhausplan werden am Krankenhaus Fürth gegenwärtig 771 stationäre Betten für die Versorgung akut-stationärer Patienten, 8 Bettplätze in der Palliativstation, 6 Bettplätze für die Psychosomatische Medizin in der Kinder- und Jugendmedizin sowie 13 Bettplätze in der Tagesklinik für Schmerztherapie vorgehalten. Diese Patienten werden in 14 unterschiedlichen medizinischen Fachabteilungen sowie einer Palliativstation behandelt. Weiterhin gibt es auf dem Gelände des Klinikum Fürth auch eine eigene geriatrische Rehabilitation mit insgesamt 36 stationären Betten. Ergänzend zu dem vorgenannten Leistungsspektrum betreibt das Klinikum Fürth außerdem noch eine Abteilung für Physiotherapie für stationäre und ambulante Patientinnen und Patienten („Team Therapie“). Von dem Betrieb der Physiotherapie umfasst sind die therapeutischen Bereiche Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Im Jahr 2018 wurden am Klinikum Fürth insgesamt 42.204 stationäre Fälle behandelt. Seit einiger Zeit stellt das Klinikum Fürth betriebliche und organisatorische Überlegungen an, wie die Aufgaben im Bereich Physiotherapie zukünftig wahrgenommen werden sollen und können, um ein hinreichendes Qualitätsniveau zur Behandlung von Patientinnen und Patienten sicherzustellen. Um weiterhin ein umfassendes und qualitativ hochwertiges Angebot an Leistungen für die Patientinnen und Patienten des Klinikums Fürth aufrecht zu erhalten hat sich das Klinikum Fürth, auch aufgrund der bestehenden Personalstruktur, dazu entschieden, die Wahrnehmung der Managementaufgaben, die mit dem Betrieb der Physiotherapie am Klinikum Fürth in Zusammenhang stehen, dauerhaft an einen Dienstleister auszulagern. Vor dem Hintergrund, den Patientinnen und Patienten des Klinikum Fürth in Zukunft ein umfassendes und qualitativ hochwertiges Angebot an Leistungen zur Verfügung stellen zu können, soll in einem ersten Schritt eine Professionalisierung des Betriebs der Abteilung für Physiotherapie erreicht werden. Zielsetzung ist die langfristige Sicherstellung der therapeutischen Versorgung stationärer und ambulanter Patientinnen und Patienten des Klinikum Fürth durch eine fachgerechte Leitung dieses Bereichs, mit Aufbau und Verbesserung der Leistungsstrukturen und Erweiterung der ambulanten Leistungen. Außerdem sollen Konzepte zur Verbesserung der Patientenorientierung und zur Erweiterung des therapeutischen Angebots erstellt werden, sowie eine Betrachtung wirtschaftlicher Optimierungen der Prozesse und Abläufe. Optional soll es dem Dienstleister in einem zweiten Schritt auch möglich sein, in den Räumen des Klinikum Fürth auch Wahlleistungen für ambulante Privatpatinnen und Privatpatienten und sogenannte Zusatzleistungen für gesetzlich und berufsgenossenschaftlich versicherte ambulante Patientinnen und Patienten zu erbringen. Ein entsprechendes Konzept ist in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Fürth – und gegebenenfalls auch unter Einsatz des Personals der Physiotherapie des Klinikum Fürth – zu entwickeln. Da das Klinikum Fürth mit den vorhandenen eigenen Ressourcen sowohl in personeller als auch fachlicher Hinsicht derzeit nicht selbst in der Lage ist, die vorgenannten Aufgaben optimal und umfassend zu erfüllen, ist eine Aufgabenübertragung auf einen Dienstleister beabsichtigt. Ausgeschrieben wird daher durch das Klinikum Fürth ein Management- und Betreibervertrag zum Betrieb der Physiotherapie in den Räumen des Klinikum Fürth.
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Beschreibung der Verlängerungen:
Der Management- und Betreibervertrag hat eine Grundlaufzeit von 4 Jahren (48 Monaten) und kann zweimalig um jeweils ein weiteres Jahr (12 Monate) von dem Klinikum Fürth verlängert werden (einseitige Verlängerungsoption).
Beschreibung der Optionen:
Optional ist angestrebt, dass der Kooperationspartner in vom Klinikum gegen Entgelt zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten auch Zusatzleistungen für Privatpatienten und Wahlleistungen für gesetzlich versicherte Patienten erbringt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Klinikum Fürth (Anstalt des öffentlichen Rechts)
Jakob-Henle-Str. 1
90766 Fürth
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Angaben, Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
1) Angabe von vollständigem Firmennamen, Anschrift, Name des Ansprechpartners nebst Kontaktdaten (Telefon, Telefax und E-Mail);
2) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen und haben sich bereits als solche zu bewerben. Mit dem Teilnahmeantrag muss eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung gem. § 53 Abs. 9 VgV vorgelegt werden:
(a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist;
(b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;
(c) in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
(d) in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften;
(e) in der konkrete Leistungsumfang jedes Mitglieds angegeben oder eine leistungsübergreifende Verantwortlichkeit ausdrücklich bestätigt wird.
Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit dem Teilnahmeantrag eingereicht, wird der Teilnahmeantrag der Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen stellen auch Teilnahmeanträge unterschiedlicher Niederlassungen eines Bieters bzw. Bewerbers sowie mehrerer Mitglieder ständiger Arbeitsgemeinschaften dar.
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3) Erklärung, dass keine Ausschlussgründe im Sinne von § 123 und § 124 GWB vorliegen;
4) Der Bewerber (bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft) erklärt zudem, dass:
(a) er die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der Leistung selbst erfüllt oder durch Dritte, wobei er dies auf einem Beiblatt erläutert, falls er diese Voraussetzungen nicht selbst erfüllt;
(b) er Mitarbeitern oder Erfüllungsgehilfen des Auftraggebers und der Vergabestelle keine Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt hat;
(c) er unverzüglich weitere gewünschte Angaben machen bzw. Nachweise vorlegen wird, falls der Auftraggeber Rückfragen oder weiteren Klärungsbedarf insbesondere zur Eignung äußert oder Erläuterungen oder Nachweise wünscht (z. B. die Bescheinigung eines Sozialversicherungsträgers, einen Gewerbezentral- oder Handelsregisterauszug oder eine Bankerklärung);
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(d) er nicht zu einer Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister verpflichtet ist oder er in einem solchen eingetragen ist, und zwar unter der Nummer [Nr.] beim Register (Bezeichnung, Ort); und
(e) er den Auftraggeber unverzüglich informiere(n) und gegebenenfalls aktualisierte Eigenerklärungen sowie ggf. Nachweise abgeben werde(n), falls sich während des weiteren Verfahrens (vor oder nach Angebotsabgabe) Änderungen an den von ihm vorstehend erklärten Sachverhalten oder anderen für ihn erkennbar relevanten Voraussetzungen für eine Zuschlagserteilung ergeben;
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5) Einverständniserklärung zur Speicherung und Verarbeitung mitgeteilter personenbezogener Daten für das Vergabeverfahren;
6) Falls sich der Bewerber (bzw. die Bewerbergemeinschaft) hinsichtlich seiner Eignung für dieses Projekt auf Kenntnisse, Fähigkeiten, Ressourcen o. a. Mittel Dritter beruft, Angabe von Leistungsbereich, Name und Adresse des Dritten, Art und Weise der Einbindung des Dritten (z. B. Nachunternehmer) und Bestätigung, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf Verlangen der Vergabestelle bzw. des Auftraggebers unverzüglich die Verpflichtungserklärung(en) für wesentliche Teilleistungen auf der Vorlage des Formblatts Verpflichtungserklärung des Dritten dazu vorlegt, dass ihm die erforderlichen Mittel dieser Unternehmen zur Verfügung stehen, und für Unternehmen, die nach ihrem Umfang und/oder ihrer Bedeutung wesentliche Leistungsteile erbringen sollen, entsprechende Erklärungen und auf Anforderung Nachweise zur Eignung;
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7) Vertraulichkeitserklärung des Bewerbers bzw. jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft.
Folgende Angaben, Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
1) Nachweis – nicht älter als 10 Monate – über eine gültige Berufs- und Vermögenshaftpflichtversicherung für Personenschäden und sonstigen Schäden von einem in einem der Europäischen Union zugelassenen Versicherer. Die Deckungssummen je Schadensfall müssen für Personenschäden 1 500 000,00 EUR und für sonstige Schäden 1 500 000,00 EUR mit einer 2-fachen Maximierung pro Versicherungsjahr betragen (Mindestanforderung). Die Versicherung muss im Falle der Liquidation des Versicherungsnehmers eine Nachhaftungsfrist von mindestens 5 Jahren aufweisen; sowie
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2) Erklärung über den Gesamtumsatz in EUR (netto) des Bewerbers in den Jahren 2016, 2017 und 2018 sowie Angaben zur Dauer des jeweiligen Geschäftsjahres (falls nicht mit dem Kalenderjahr identisch) sowie zum Beginn der Geschäftstätigkeit (bei Aufnahme der Geschäftstätigkeit nach 2016); sowie
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3) Erklärung über den Umsatz in EUR (netto) des Bewerbers mit vergleichbaren Leistungen, d. h. mit Leistungen im Zusammenhang mit der Erbringung von Management- und Betreiberleistungen im Bereich Physiotherapie in den Jahren 2016, 2017 und 2018 sowie Angaben zur Dauer des jeweiligen Geschäftsjahres (falls nicht mit dem Kalenderjahr identisch) sowie zum Beginn der Geschäftstätigkeit (bei Aufnahme der Geschäftstätigkeit nach 2016).
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Folgende Angaben, Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
1) Erklärung, dass die Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden;
2) Angabe von mindestens einer Referenz über erbrachte Leistungen die mit den zu vergebenden Leistungen nach der Aufgabenstellung, also Art, Umfang und Komplexität des Auftrags vergleichbar sind. Anzugeben ist der Auftraggeber nebst Ansprechpartner mit Kontaktdaten (Anschrift, Name, Telefon, und E-Mail), der Projektleiter beim Auftragnehmer (Name, Vorname), die Leistungen in beschaffungsnahen Bereichen sowie der Leistungszeitraum. Die Referenz(en) muss/müssen aktuell sein, d. h. die Leistungen im Zeitraum 1.1.2013 bis einschließlich 30.6.2019 erbracht worden sein (Mindestanforderung).
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Folgende Anforderungen müssen mit den Referenzen erfüllt werden (Mindestanforderungen):
(a) Kompetenzen in der Versorgung stationärer Patienten u. a. in den Bereichen Schmerztagesklinik, Geriatrische Reha, Akutgeriatrie, Klinik für Kinder- und Jugendliche, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Intensivstationen und Neurologie (mit Stroke Unit)
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(b) Organisatorische und strukturelle Entwicklung der Abteilung;
(c) Planung des Personaleinsatzes (eigene Mitarbeiter sowie solche des Auftraggebers);
(d) Terminierung von Patienten.
3) Angaben zum vorgesehenen Projektleiter und stellvertretenen Projektleiter mit Nachweis der fachlichen Qualifikationen durch Angaben zum Berufsstand und Vorlage des Berufsabschlusszeugnisses, Dauer der Unternehmenszugehörigkeit und zur branchenspezifischen Berufserfahrung in Jahren. Sowohl der vorgesehene Projektleiter als auch der vorgesehene stellvertretende Projektleiter müssen eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung aufweisen (Mindestanforderung). Ein tabellarischer Lebenslauf nebst Angaben zu wesentlichen Referenzprojekten ist für die benannten Personen beizufügen;
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4) Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl (2016, 2017 und 2018) unterteilt nach Mitarbeitergruppen (Geschäftsführer, Mitarbeiter und Freie Mitarbeiter), wobei die Mindestanzahl der Beschäftigten des Bewerbers bei mindestens 10 Mitarbeitern liegen muss (Mindestanforderung).; sowie
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5) Erklärung über die beabsichtige Vergabe von Unteraufträgen und gegebenenfalls Vorlage einer Erklärung des als Unterauftragnehmer vorgesehenen Unternehmens, mit der der Unterauftragnehmer versichert, dass im Falle der Beauftragung die erforderlichen Mittel und Kapazitäten zur Auftragsdurchführung vorhanden sind (Verpflichtungserklärung).
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Öffentliche Aufträge sind gemäß § 122 Abs. 1 GWB an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Unternehmen zu vergeben, die zudem nicht nach den §§ 123 oder 124 GWB ausgeschlossen worden sind. Vom Auftraggeber ist beabsichtigt, gemäß § 51 VgV höchstens 5 geeignete Unternehmen auszuwählen und im nächsten Verfahrensschritt zur Angebotsabgabe und zur Teilnahme an Verhandlungen aufzufordern. Für den Fall, dass mehr als 5 Unternehmen die erforderliche Eignung nachweisen, wird in analoger Anwendung des § 75 Abs. 6 VgV eine Losentscheidung herbeigeführt.
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Daraus ergibt sich für das Vergabeverfahren folgende Prüfungsreihenfolge:
1) Keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB
Im ersten Schritt prüft der Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, ob Ausschlussgründe gemäß §§ 123,124 GWB einschlägig sind bzw. – falls dies der Fall sein sollte –, ob wirksame Selbstreinigungsmaßnahmen nach Maßgabe von § 125 GWB durchgeführt und nachgewiesen sind oder ob die Höchstfristen für einen Ausschluss nach § 126 GWB überschritten sind;
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2) Erfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung
Im zweiten Schritt prüft der Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften – die auf der 1. Prüfungsstufe nicht vom weiteren Vergabeverfahren auszuschließen waren – die Erfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung. Solche Anforderungen sind in der Bekanntmachung des Auftraggebers im elektronischen Amtsblatt der Europäischen Union ausdrücklich als „Mindestanforderung“ gekennzeichnet. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung führt zum Ausschluss vom weiteren Vergabeverfahren;
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3) Grad der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen
Im dritten Schritt prüft der Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften – die auf der 1. und 2. Prüfungsstufe nicht vom weiteren Vergabeverfahren auszuschließen waren –, den Grad der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen mit dem Auftragsgegenstand. Bei diesem Wertungsvorgang werden die Grundsätze zur Wertung von Referenzen im Rahmen der Eignungsprüfung nach aktuellen Entscheidungen in der vergaberechtlichen Rechtsprechung berücksichtigt (vgl. z. B. VK Bund, Beschl. v. 30.10.2017 – VK 2-114/17). Wesentliche Kriterien für diese Auswahl sind, ob ein Bewerber über besser vergleichbare, das heißt nach der Aufgabenstellung (Art, Umfang, Komplexität) näher an dem zu vergebenden Auftrag liegende Referenzen verfügt, wobei auch die Qualität der Leistung nach (vom Auftraggeber abgefragter) Aussage der Referenzgeber sowie die Anzahl solcher Referenzen in jüngster Vergangenheit von Bedeutung sein können.
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Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-09-30 📅
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dr. Felix Siebler, LL.M.
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/ 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
Sämtliche Vergabeunterlagen für das Verfahren können jeweils unter der Internetseite http://www.deutsche-evergabe.de abgerufen werden und werden ausschließlich in elektronischer Form zur Verfügung gestellt. Die Maßnahme ist dort unter der Bezeichnung „Klinikum Fürth, Management- und Betreibervertrages zum Betrieb der Physiotherapie, KFÜ2019" auffindbar. Die Vergabeunterlagen sind gemäß §§ 41 Abs. 1, 9 VgV für die Interessenten/Bewerber/Bieter unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und unmittelbar unter vorstehender Internetadresse abrufbar. Ausgenommen hiervon sind lediglich diejenigen Bereiche der Vergabeunterlagen, die besonders schützenswert sind. Diese Unterlagen werden zur Sicherstellung des erforderlichen Maßes an Vertraulichkeit gemäß § 41 Abs. 3 VgV erst nach Zugang einer unterzeichneten sowie mit Firmenstempel versehenen Vertraulichkeitserklärung (Teil B der Vergabeunterlagen) zugänglich gemacht. Diese Vertraulichkeitserklärung ist zeitgleich mit dem Teilnahmeantrag form- und fristgerecht einzureichen. Die schützenswerten Bereiche der Leistungsbeschreibung werden dann mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots und der Teilnahme an Verhandlungen gesondert an diejenigen
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Bieter übersandt, bei denen die erforderliche Eignung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs festgestellt wird. Eine Bewerbung um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Teilnahmeantrag) ist ausschließlich mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars (Teil D der Vergabeunterlagen) nebst den dazugehörigen Anlagen möglich. Mit dem Teilnahmeantrag sind sämtliche geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sowie die Vertraulichkeitserklärung einzureichen. Angaben, Erklärungen und Nachweise, die von einem Bewerber nicht bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorgelegt wurden, können bis zum Ablauf einer vom Auftraggeber zu bestimmenden Nachfrist bei dem Bewerber angefordert werden. Reicht der Bewerber die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise nicht innerhalb einer vom Auftraggeber verbindlich gesetzten Nachfrist ein, so wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, dem Bewerber Gelegenheit zur Ergänzung seiner Angaben nach Ablauf der Bewerbungsfrist zu geben. Der Teilnahmeantrag ist elektronisch als Scan auf der angegebenen eVergabeplattform mit rechtsverbindlicher Unterschrift an den entsprechend gekennzeichneten Stellen einzureichen. Eine Übermittlung des Teilnahmeantrages per Post/Boten, Telefax oder E-Mail ist ausgeschlossen. Für den Fall einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft muss jedes einzelne Mitglied die Vertraulichkeitserklärung (Teil B der Vergabeunterlagen) und das Bewerbungsformular (Teil D der Vergabeunterlagen) nebst den dazugehörigen Anlagen ausfüllen und gemäß den vorgenannten Vorgaben auf der angegebenen eVergabeplattform zusammen mit dem Teilnahmeantrag der anderen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit rechtsverbindlicher Unterschrift an den entsprechend gekennzeichneten Stellen einreichen. Weitere Verfahrensbedingungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, dort in den Teilen A („Allgemeine Verfahrensbedingungen"), C („Bewerbungsbedingungen für den Teilnahmewettbewerb") und E („Vergabebedingungen für Angebots- und Verhandlungsphase").
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern bei der der Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Postfach 606
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 98153-1277 📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Fax: +49 98153-1837 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für die Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf die Bestimmungen der §§ 155 ff. GWB verwiesen.
Hinsichtlich der zu beachtenden Fristen für die etwaige Einlegung von Rechtsbehelfen ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten. Dieser lautet:
„Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind."
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2019/S 124-303011 (2019-06-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-12-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-12-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-12-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 237-582038
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 124-303011
ABl. S-Ausgabe: 237
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gesamteindruck des vorgesehenen Projektleiterteams aus der Bieterpräsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept zur Auftragsdurchführung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 90
Preis (Gewichtung): 50
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-11-29 📅
Name: Alpha Reha GmbH Wendelstein
Postort: Wendelstein
Land: Deutschland 🇩🇪
Roth 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dr. Felix Siebler, LL. M.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2019/S 237-582038 (2019-12-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-12-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-12-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 237-582038
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 124-303011
ABl. S-Ausgabe: 237
Zusätzliche Informationen
Sämtliche Vergabeunterlagen für das Verfahren können jeweils unter der Internetseite http://www.deutsche-evergabe.de abgerufen werden und werden ausschließlich in elektronischer Form zur Verfügung gestellt. Die Maßnahme ist dort unter der Bezeichnung „Klinikum Fürth, Management- und Betreibervertrages zum Betrieb der Physiotherapie, KFÜ2019" auffindbar. Die Vergabeunterlagen sind gemäß §§ 41 Abs. 1, 9 VgV für die Interessenten/Bewerber/Bieter unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und unmittelbar unter vorstehender Internetadresse abrufbar. Ausgenommen hiervon sind lediglich diejenigen Bereiche der Vergabeunterlagen, die besonders schützenswert sind. Diese Unterlagen werden zur Sicherstellung des erforderlichen Maßes an Vertraulichkeit gemäß § 41 Abs. 3 VgV erst nach Zugang einer unterzeichneten sowie mit Firmenstempel versehenen Vertraulichkeitserklärung (Teil B der Vergabeunterlagen) zugänglich gemacht. Diese Vertraulichkeitserklärung ist zeitgleich mit dem Teilnahmeantrag form- und fristgerecht einzureichen. Die schützenswerten Bereiche der Leistungsbeschreibung werden dann mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots und der Teilnahme an Verhandlungen gesondert an diejenigen Bieter übersandt, bei denen die erforderliche Eignung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs festgestellt wird. Eine Bewerbung um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Teilnahmeantrag) ist ausschließlich mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars (Teil D der Vergabeunterlagen) nebst den dazugehörigen Anlagen möglich. Mit dem Teilnahmeantrag sind sämtliche geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sowie die Vertraulichkeitserklärung einzureichen. Angaben, Erklärungen und Nachweise, die von einem Bewerber nicht bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorgelegt wurden, können bis zum Ablauf einer vom Auftraggeber zu bestimmenden Nachfrist bei dem Bewerber angefordert werden. Reicht der Bewerber die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise nicht innerhalb einer vom Auftraggeber verbindlich gesetzten Nachfrist ein, so wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, dem Bewerber Gelegenheit zur Ergänzung seiner Angaben nach Ablauf der Bewerbungsfrist zu geben. Der Teilnahmeantrag ist elektronisch als Scan auf der angegebenen eVergabeplattform mit rechtsverbindlicher Unterschrift an den entsprechend gekennzeichneten Stellen einzureichen. Eine Übermittlung des Teilnahmeantrages per Post/Boten, Telefax oder E-Mail ist ausgeschlossen. Für den Fall einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft muss jedes einzelne Mitglied die Vertraulichkeitserklärung (Teil B der Vergabeunterlagen) und das Bewerbungsformular (Teil D der Vergabeunterlagen) nebst den dazugehörigen Anlagen ausfüllen und gemäß den vorgenannten Vorgaben auf der angegebenen eVergabeplattform zusammen mit dem Teilnahmeantrag der anderen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit rechtsverbindlicher Unterschrift an den entsprechend gekennzeichneten Stellen einreichen. Weitere Verfahrensbedingungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, dort in den Teilen A („Allgemeine Verfahrensbedingungen"), C („Bewerbungsbedingungen für den Teilnahmewettbewerb") und E („Vergabebedingungen für Angebots- und Verhandlungsphase").
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Klinikum Fürth ist ein selbstständiges Kommunalunternehmen der Stadt Fürth und fungiert als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg. Entsprechend dem aktuellen Krankenhausplan werden am Krankenhaus Fürth gegenwärtig 771 stationäre Betten für die Versorgung akut-stationärer Patienten, 8 Bettplätze in der Palliativstation, 6 Bettplätze für die Psychosomatische Medizin in der Kinder- und Jugendmedizin sowie 13 Bettplätze in der Tagesklinik für Schmerztherapie vorgehalten. Diese Patienten werden in 14 unterschiedlichen medizinischen Fachabteilungen sowie einer Palliativstation behandelt. Weiterhin gibt es auf dem Gelände des Klinikum Fürth auch eine eigene geriatrische Rehabilitation mit insgesamt 36 stationären Betten. Ergänzend zu dem vorgenannten Leistungsspektrum betreibt das Klinikum Fürth außerdem noch eine Abteilung für Physiotherapie für stationäre und ambulante Patientinnen und Patienten („Team Therapie“). Von dem Betrieb der Physiotherapie umfasst sind die therapeutischen Bereiche Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Im Jahr 2018 wurden am Klinikum Fürth insgesamt 42 204 stationäre Fälle behandelt. Seit einiger Zeit stellt das Klinikum Fürth betriebliche und organisatorische Überlegungen an, wie die Aufgaben im Bereich Physiotherapie zukünftig wahrgenommen werden sollen und können, um ein hinreichendes Qualitätsniveau zur Behandlung von Patientinnen und Patienten sicherzustellen. Um weiterhin ein umfassendes und qualitativ hochwertiges Angebot an Leistungen für die Patientinnen und Patienten des Klinikums Fürth aufrecht zu erhalten hat sich das Klinikum Fürth, auch aufgrund der bestehenden Personalstruktur, dazu entschieden, die Wahrnehmung der Managementaufgaben, die mit dem Betrieb der Physiotherapie am Klinikum Fürth in Zusammenhang stehen, dauerhaft an einen Dienstleister auszulagern. Vor dem Hintergrund, den Patientinnen und Patienten des Klinikum Fürth in Zukunft ein umfassendes und qualitativ hochwertiges Angebot an Leistungen zur Verfügung stellen zu können, soll in einem ersten Schritt eine Professionalisierung des Betriebs der Abteilung für Physiotherapie erreicht werden. Zielsetzung ist die langfristige Sicherstellung der therapeutischen Versorgung stationärer und ambulanter Patientinnen und Patienten des Klinikum Fürth durch eine fachgerechte Leitung dieses Bereichs, mit Aufbau und Verbesserung der Leistungsstrukturen und Erweiterung der ambulanten Leistungen. Außerdem sollen Konzepte zur Verbesserung der Patientenorientierung und zur Erweiterung des therapeutischen Angebots erstellt werden, sowie eine Betrachtung wirtschaftlicher Optimierungen der Prozesse und Abläufe. Optional soll es dem Dienstleister in einem zweiten Schritt auch möglich sein, in den Räumen des Klinikum Fürth auch Wahlleistungen für ambulante Privatpatinnen und Privatpatienten und sogenannte Zusatzleistungen für gesetzlich und berufsgenossenschaftlich versicherte ambulante Patientinnen und Patienten zu erbringen. Ein entsprechendes Konzept ist in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Fürth – und gegebenenfalls auch unter Einsatz des Personals der Physiotherapie des Klinikum Fürth – zu entwickeln. Da das Klinikum Fürth mit den vorhandenen eigenen Ressourcen sowohl in personeller als auch fachlicher Hinsicht derzeit nicht selbst in der Lage ist, die vorgenannten Aufgaben optimal und umfassend zu erfüllen, ist eine Aufgabenübertragung auf einen Dienstleister beabsichtigt. Ausgeschrieben wird daher durch das Klinikum Fürth ein Management- und Betreibervertrag zum Betrieb der Physiotherapie in den Räumen des Klinikum Fürth.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gesamteindruck des vorgesehenen Projektleiterteams aus der Bieterpräsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept zur Auftragsdurchführung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 90
Preis (Gewichtung): 50
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-11-29 📅
Name: Alpha Reha GmbH Wendelstein
Postort: Wendelstein
Land: Deutschland 🇩🇪
Roth 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dr. Felix Siebler, LL. M.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
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4) Mehr als 15 Kalendertage nach Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind."
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