B 184 TOU Roßlau; Planungsbegleitende Vermessung
Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, Zentrale
Planungsbegleitende Vermessung für den Neubau einer Bundesstraße, inner- und außerorts mit diversen Knotenpunkten und Ingenieurbauwerken.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2019-09-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-07-31.
Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2019-07-31 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2019-07-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Oberirdische Vermessung
Referenznummer: Z213-059-2019
Kurze Beschreibung:
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Oberirdische Vermessung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Oberirdische Vermessung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dessau-Roßlau, Kreisfreie Stadt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, Zentrale
Postanschrift: Hasselbachstraße 6
Postleitzahl: 39104
Postort: Magdeburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.lsbb.sachsen-anhalt.de 🌏
E-Mail: vergabestelle_freiberufliche_leistungen@lsbb.sachsen-anhalt.de 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=273307 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=273307 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-07-31 📅
Einreichungsfrist: 2019-09-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-08-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 149-367279
ABl. S-Ausgabe: 149
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dauer: 6 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dessau-Roßlau
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mindeststandards: Mindest-Fachumsatz netto (Ø 2016-2018) im Bereich Vermessung: 400 T EUR
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mindeststandards:
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: § 75(2) VgV
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-10-04 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-03-27 📅
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=273307 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle/Saale
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2019/S 149-367279 (2019-07-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Oberirdische Vermessung
Referenznummer: Z213-059-2019
Kurze Beschreibung:
Planungsbegleitende Vermessung für den Neubau einer Bundesstraße, inner- und außerorts mit diversen Knotenpunkten und Ingenieurbauwerken.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Oberirdische Vermessung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Oberirdische Vermessung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dessau-Roßlau, Kreisfreie Stadt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, Zentrale
Postanschrift: Hasselbachstraße 6
Postleitzahl: 39104
Postort: Magdeburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.lsbb.sachsen-anhalt.de 🌏
E-Mail: vergabestelle_freiberufliche_leistungen@lsbb.sachsen-anhalt.de 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=273307 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=273307 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-07-31 📅
Einreichungsfrist: 2019-09-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-08-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 149-367279
ABl. S-Ausgabe: 149
Zusätzliche Informationen
(a) Die Teilnahmeanträge müssen an dem unter IV.2.2 genannten Schlusstermin für den Eingang der Unterlagen beim Auftraggeber (siehe I.1) vorliegen. Teilnahmeanträge, die später eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnehmer trägt selbst die Verantwortung für den fristgerechten Eingang seines Teilnahmeantrags;
(b) Bei Mehrfachbewerbungen auf der Ebene des direkten Auftragnehmers (Einzelbewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) muss dieser Bewerber mit allen seinen Bewerbungen nachweisen, dass durch die Mehrfachbewerbung keine Verzerrung des Wettbewerbs entsteht. Fehlt dieser Nachweis, führt dies zum Ausschluss aller dieser Bewerbungen vom Verfahren.
Als Mehrfachbewerbungen gelten auch Bewerbungen von Büros innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften. Außerdem wird eine Bewerbung bzw. Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros als Mehrfachbewerbung eingestuft;
(c) – nicht belegt;
(d) Nicht deutschsprachige Nachweise sind in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen. Unvollständig ausgefüllte und/oder nicht unterschriebene Teilnahmeanträge und fehlende Nachweise können zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung führen;
(e) Weitere Unterlagen über die oben angeforderten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt und führen zur Abwertung;
(f) Teilnahmeanträge, die nicht über die Plattform (siehe I.2) eingereicht wurden, werden nach aktuellem Recht nicht akzeptiert und von der Wertung ausgeschlossen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die B 184 ist eine der wichtigsten Fernverkehrsstraßen des Landes Sachsen-Anhalt. Sie verbindet den Osten des Landes, insbesondere das Oberzentrum Dessau-Roßlau, mit der Landeshauptstadt Magdeburg, darüber hinaus stellt sie die Verbindung der Bundesautobahnen A2 und A9 her. Die Trasse der Bundesstraße B 184, TOU Roßlau führt in einem die Ortslage umspannenden südwestlichen Bogen um Roßlau herum. Die Streckenlänge des Neubaus beträgt 3,97 km, davon sind 200 m innerorts. Das vorhandene Straßennetz ist über 4 Knotenpunkte angebunden. Die Ortsumgehung erfordert die Errichtung von 6 Brückenbauwerken, einem Trogbauwerk und 2 Stützwänden. 2 der Brückenbauwerke dienen der niveaufreien Querung der Bahnstrecke 6411 Trebnitz – Leipzig.
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Nach der vorläufigen Kostenschätzung betragen die Gesamtkosten 46,736 Mio. EUR.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dessau-Roßlau
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmers, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen
Personen durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen. Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.3 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter (Projektleiter) die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
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— Erklärung, dass im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 2 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 2 Mio. EUR abgeschlossen wird. Das Versicherungsunternehmen muss in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen sein. Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind,
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— Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren,
— Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Vermessung) in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung, s. III.2.1,
— Angaben mit Namen und beruflicher Qualifikation der technischen Leitung (Projektleiter und Stellvertreter), beide müssen eine aktuelle RSA-Schulung nachweisen,
— Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der Anzahl in den letzten 3 Jahren Beschäftigter im Bereich der geforderten Dienstleistungen,
— Nachweise der vom Bewerber erbrachten vergleichbaren Referenzen aus dem Bereich planungsbegleitende Vermessung. Hierfür ist der entsprechende Referenzbogen zu verwenden sowie eine Bescheinigung des Auftraggebers beizubringen. Die Lph. 4 muss für eine Wertung der Referenz im Zeitraum 2014 bis 2018 abgeschlossen worden sein. Vergleichbar mit der Maßnahme sind Neubauten von Verkehrsanlagen (Landes- oder Bundesstraße oder Schienenstrang) mit Anteilen innerorts und außerorts, deren Länge 3 km übersteigt. Gewertet werden die ersten 2 Referenzen auf der Liste (Durchschnittsbildung),
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— Auflistung der vom vorgesehenen Projektleiter sowie Stellvertreter erbrachten abgeschlossenen und vergleichbaren Referenzen. Hierfür ist der entsprechende Referenzbogen zu verwenden sowie eine Bescheinigung des Auftraggebers beizubringen. Die Lph. 4 muss für eine Wertung der Referenz im Zeitraum 2014 bis 2018 abgeschlossen worden sein. Vergleichbar mit der Maßnahme sind Neubauten von Verkehrsanlagen (Landes- oder Bundesstraße oder Schienenstrang) mit Anteilen innerorts und außerorts, deren Länge 3 km übersteigt. Gewertet werden beim Projektleiter die ersten 2 Referenzen (Durchschnittsbildung), beim stv. Projektleiter wird die erste Referenz gewertet,
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— Beschreibung der organisatorischen Maßnahmen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur Gewährleistung der Qualität,
— Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung, über die der Bewerber für die Ausführung des Auftrages verfügen wird,
— Erklärung des Bewerbers, welche Teile des Auftrages unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen. Eine Verpflichtungserklärung der Unternehmen, derer sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bei der Erfüllung des Auftrages bedienen will, ist nach Aufforderung vorzulegen.
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Die Referenzobjekte können zusätzlich auf einer Seite DIN A4 in Form von Texten, Fotos und Plänen dargestellt werden. Bei Referenzen, deren Urheberrecht bei anderen liegt, sind die Urheber und deren Anteil der eigenen Leistung anzugeben.
Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
— Mindestanzahl von fest angestellten Ingenieuren im Bereich Vermessung: 5 Ingenieure,
— Mindest-Berufserfahrung der Projektleitung (Ø von PL & stv.PL): 8 Jahre,
— eine vergleichbare Leistung (planungsbegleitende Vermessung für eine L- oder B-Str) zwischen 2014 und 2018 erbracht,
— in einem Projekt wurden tachymetrische/satellitengestützte Aufnahmeverfahren angewandt,
— in einem Projekt wurden photogrammetrische Aufnahmeverfahren angewandt,
— in einem Projekt wurde Laserscanverfahren angewandt,
— die Photogrammetriekamera des Büros ist zertifiziert,
— Digitalnivellier und ein Paar Invar-Nivellierlatten sind vorhanden,
— Tachymeter (Laserklasse angeben) mit GNSS-Aussrüstung ist vorhanden,
— bei Laserklasse 3R muss im Büro ein Laserschutzbeauftragter sein,
— Bewerber verfügt über ein eigenes QM-System.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: § 75(2) VgV
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahlkriterien entsprechen den Eignungskriterien aus Abschnitt III und werden wie folgt gewichtet: Technische Leistungsfähigkeit 44 %, personelle Leistungsfähigkeit 42 %, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit 7 %, Qualität 7 %, Näheres siehe Formular „Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb".
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-10-04 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-03-27 📅
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=273307 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
(a) Die Teilnahmeanträge müssen an dem unter IV.2.2 genannten Schlusstermin für den Eingang der Unterlagen beim Auftraggeber (siehe I.1) vorliegen. Teilnahmeanträge, die später eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnehmer trägt selbst die Verantwortung für den fristgerechten Eingang seines Teilnahmeantrags;
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(b) Bei Mehrfachbewerbungen auf der Ebene des direkten Auftragnehmers (Einzelbewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) muss dieser Bewerber mit allen seinen Bewerbungen nachweisen, dass durch die Mehrfachbewerbung keine Verzerrung des Wettbewerbs entsteht. Fehlt dieser Nachweis, führt dies zum Ausschluss aller dieser Bewerbungen vom Verfahren.
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Als Mehrfachbewerbungen gelten auch Bewerbungen von Büros innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften. Außerdem wird eine Bewerbung bzw. Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros als Mehrfachbewerbung eingestuft;
(c) – nicht belegt;
(d) Nicht deutschsprachige Nachweise sind in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen. Unvollständig ausgefüllte und/oder nicht unterschriebene Teilnahmeanträge und fehlende Nachweise können zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung führen;
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(e) Weitere Unterlagen über die oben angeforderten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt und führen zur Abwertung;
(f) Teilnahmeanträge, die nicht über die Plattform (siehe I.2) eingereicht wurden, werden nach aktuellem Recht nicht akzeptiert und von der Wertung ausgeschlossen.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle/Saale
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
— nach § 135(2) GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung,
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— das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160(3) GWB. Dort heißt es: „Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.".
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