Bernhard-Lichtenberg-Haus, Objektplanung Gebäude LPH 1-9

Erzbistum Berlin

Das Erzbistum Berlin plant im Zuge der Gesamtmaßnahme St. Hedwig in Berlin-Mitte die bauliche Neukonzeption und Neuordnung des Bernhard-Lichtenberg-Hauses. Dieses besteht aus 2 Gebäudeteilen: einem Altbau an der Französischen Straße und einem in den 1970er Jahren errichteten Gebäudeflügel. Dort sind der Dienstsitz des Erzbischofs und des Dompropstes mit den dazugehörigen Büro- und Seminarräumen sowie Wohnungen, Gästeappartments, Ausstellungsräume und ein Kaffeehaus geplant.
Ziel des Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Planungsleistungen Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9 für die Sanierung bzw. Neubau des Bernhard-Lichtenberg-Hauses. Die Maßnahme ist der Honorarzone IV zuzuordnen. Die Baukosten (Kostengruppe 300+400) belaufen sich auf ca. 11,6 Mio EUR.
Eine Machbarkeitsstudie und eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung sollen als Entscheidungsgrundlage für den weiteren Projektverlauf beauftragt werden.
Die Maßnahmen werden vom Bund und Land gefördert.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-11-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-09-30.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-09-30 Auftragsbekanntmachung
2020-02-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-09-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Referenznummer: 018-SHM-B-VGV-05-2019-6758
Kurze Beschreibung:
Das Erzbistum Berlin plant im Zuge der Gesamtmaßnahme St. Hedwig in Berlin-Mitte die bauliche Neukonzeption und Neuordnung des Bernhard-Lichtenberg-Hauses. Dieses besteht aus 2 Gebäudeteilen: einem Altbau an der Französischen Straße und einem in den 1970er Jahren errichteten Gebäudeflügel. Dort sind der Dienstsitz des Erzbischofs und des Dompropstes mit den dazugehörigen Büro- und Seminarräumen sowie Wohnungen, Gästeappartments, Ausstellungsräume und ein Kaffeehaus geplant. Ziel des Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Planungsleistungen Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9 für die Sanierung bzw. Neubau des Bernhard-Lichtenberg-Hauses. Die Maßnahme ist der Honorarzone IV zuzuordnen. Die Baukosten (Kostengruppe 300+400) belaufen sich auf ca. 11,6 Mio EUR. Eine Machbarkeitsstudie und eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung sollen als Entscheidungsgrundlage für den weiteren Projektverlauf beauftragt werden. Die Maßnahmen werden vom Bund und Land gefördert.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Erzbistum Berlin
Postanschrift: Niederwallstraße 8-9
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.Erzbistumberlin.de 🌏
E-Mail: vergabe@erzbistumberlin.de 📧
Telefon: +49 3032684-000 📞
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YNCY1SX/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YNCY1SX 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-30 📅
Einreichungsfrist: 2019-11-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-10-03 📅
Datum des Beginns: 2019-12-01 📅
Datum des Endes: 2023-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 191-464248
ABl. S-Ausgabe: 191
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die notwendigen Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: 1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform (http://www.dtvp.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach §126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt; 2) eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben; 3) Angebote sind ebenfalls elektronisch in Textform über die Vergabeplattform (http://www.dtvp.de) einzureichen. Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die Vergabeplattform „Deutsches Vergabeportal“ abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen werden. 4) Die Kommunikation findet ausschließlich über die Vergabeplattform statt; 5) Mit der Einladung zum Vergabegespräch werden weitere Unterlagen zum Projekt zur Verfügung gestellt. Bekanntmachungs-ID: CXP4YNCY1SX Bekanntmachungs-ID: CXP4YNCY1SX
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Erzbistum Berlin plant im Zuge der Gesamtmaßnahme St. Hedwig in Berlin-Mitte die bauliche Neukonzeption und Neuordnung des Bernhard-Lichtenberg-Hauses. Dieses besteht aus 2 Gebäudeteilen: einem Altbau an der Französischen Straße und einem in den 1970er Jahren errichteten Gebäudeflügel. Dort sind der Dienstsitz des Erzbischofs und des Dompropstes mit den dazugehörigen Büro- und Seminarräumen sowie Wohnungen, Gästeappartments, Ausstellungsräume und ein Kaffeehaus geplant.
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Ziel des Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Planungsleistungen Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9 für die Sanierung bzw. Neubau des Bernhard-Lichtenberg-Hauses. Die Maßnahme ist der Honorarzone IV zuzuordnen. Die Baukosten (Kostengruppe 300+400) belaufen sich auf ca. 11,6 Mio EUR.
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Eine Machbarkeitsstudie und eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung sollen als Entscheidungsgrundlage für den weiteren Projektverlauf beauftragt werden.
Die Maßnahmen werden vom Bund und Land gefördert.
Der bestehenden Baukörper des Bernhard-Lichtenberg-Hauses (Altbau + Gebäudeteil 1970er Jahre) ist weder funktional noch konstruktiv geeignet, die erforderlichen Nutzungsanforderungen zu erfüllen. Im Rahmen der Gesamtmaßnahme ist deshalb eine bauliche Neukonzeption der 2 Gebäudeteile, dem Altbau an der Französischen Straße und dem in den 1970er Jahre errichteten Gebäudeflügel („Neubau“) entlang der Hedwigskirchgasse vorgesehen.
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1) Bernhard-Lichtenberg-Haus (Altbau):
— Integraler inhaltlicher Bestandteil des theologischen Gesamtkonzeptes St. Hedwig Mitte,
— Neuordnung der Innenräume gemäß bauordnungsrechtlichen und funktionalen Erfordernissen für Domprobstei, Kathedralforum sowie Büro- u. Seminarräumen, großer Saal,
— Dienstsitz des Erzbischofs,
— Dienstsitz des Dompropstes,
— Verbindung über KG zur Hofunterkellerung,
— Konservierung/ Restaurierung, ggf. Rekonstruktion überkommener Originalsubstanz der Fassaden, Fenster und Dacheindeckung.
2) Bernhard-Lichtenberg-Haus (Gebäudeteil 1970er Jahre)
— Es sind eine Machbarkeitsstudie und eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für zwei Varianten als Entscheidungsgrundlage für den weiteren Projektverlauf zu erstellen:
— Umbau und Kernsanierung des Gebäudes aus den 70er Jahren,
— Abbruch des Gebäudes aus den 70er Jahren und Neubau.
Abriss und Neubau bzw. Umbau und Kernsanierung mit folgenden Funktionen:
— vorwiegend öffentliche Funktionen und Angebote wie Kaffeehaus, Ausstellung, Büro- u. Seminarräume,
— Wohnung Erzbischof, Wohnung Dompropst, Gästeappartements, Wohnung Hausmeister,
Verbindung über KG zum Untergeschoss unter der Hoffläche.
Definition der Gebäudekubatur zur Feststellung des funktionalen Flächenmindestbedarfs und als Grundlage für die Entwurfsplanung zur Gestaltung des Neubaus (bei Variante Abriss und Neubau).
Die vorgesehenen Baukosten der Kostengruppen 300+400 belaufen sich auf ca. 11 600 000 EUR brutto.
Die Maßnahmen werden vom Bund und vom Land Berlin gefördert.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen vor. Nach Auftragserteilung erfolgt zunächst eine Beauftragung der Machbarkeitsstudie, danach eine Beauftragung für die LPH 1 und LPH 2. Ein Anspruch auf Erteilung aller Leistungsphasen besteht nicht.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Bernhard-Lichtenberg-Haus Berlin-Mitte
Hinter der Katholischen Kirche 3
10117 Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerbungsbogen vom Bewerber und/ oder falls zutreffend von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw. Nachunternehmern bzw. anderen Unternehmen deren Kapazitäten sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit bedient sowie unterzeichnete Erklärungen und Anlagen bzw. Nachweise;
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1.1) Besondere Vertragsbedingungen (BVB) und Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen
2) Angabe zur Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufsregister und sofern im Handelsregister eingetragen: Auszug aus dem Handelsregister und sofern im Partnerschaftsregister eingetragen: Auszug aus dem Partnerschaftsregister.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers (brutto) der letzten 3 Kalenderjahre (2016-2018).
Mindeststandards:
Zu 1) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit der Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und mind. 3 000 000 EUR für sonstige Schäden, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr, bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut oder die schriftliche Erklärung eines entsprechenden Haftpflichtversicherers, dass er mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen bereit ist gemäß §45 VgV.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Angaben zu den Beschäftigten des Bewerbers der letzten 3 Kalenderjahre (2016-2018);
2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation des Projektleiters und des Bauleiters bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaften und Nachunternehmer durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung gemäß III.2.2) und III.2.3) tragen zu dürfen;
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3) Wertung der Referenzen für Planungs- und Leistungsbereiche:
A.1) Referenzprojekt Bauen im Bestand (Umbau, Sanierung) 40 %
Nachweis von einem Referenzprojekt mit vergleichbar erbrachten Planungsleistungen nach § 34 HOAI für Bauen im Bestand (Umbau, Sanierung) mit ähnlicher Schwierigkeit
Erforderliche Angaben:
— Projektgegenstand,
— Bauherr bzw. Auftraggeber,
— Ansprechpartner mit Telefonnummer bzw. E-Mail Adresse,
— Name des Projektleiters,
— beauftragte Leistungsphasen
— erbrachte Leistungsphasen,
— beauftragte Honorarzone,
— Baukosten brutto (KG 300+400),
— Leistungszeitraum.
Ausführliche Dokumentation des Referenzprojekts auf bis zu 5 DIN A4 Seiten, durch aussagekräftige Unterlagen (z. B. Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Fotos, Arbeitsberichte, Erläuterungen).
A.2) Referenzprojekt Neubau oder Erweiterung 20 %
Nachweis von einem weiteren Referenzprojekt mit vergleichbar erbrachten Planungsleistungen nach § 34 HOAI für Neubau oder Erweiterung mit ähnlicher Schwierigkeit
B) Referenzschreiben 10 %
Vorlage von je einem Referenzschreiben zu den Referenzprojekten A.1 und A.2
Die Prüfung der vorgelegten Referenzschreiben/ der Bescheinigungen/ der Eigenerklärungen behält sich der Auftraggeber vor. Sollten die Angaben von den Aussagen des benannten Ansprechpartners auf Seiten des Auftraggebers abweichen, werden die letztgenannten Aussagen gewertet.
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C) Kostensituation 5 %
Eigenerklärung zur Kostensituation der 2 Referenzprojekte A.1 und A.2 für die KG 300+400 brutto (jeweils freigegebene Budgetzahlen und Kostenfeststellung, ggfls. Erläuterungen: ausführlicher bei Abweichungen).
D) Terminsituation 5 %
Eigenerklärung zur Terminsituation der 2 Referenzprojekte A.1 und A.2 (mit jeweils geplanter Übergabe/ tatsächlicher Übergabe des Projekts an den Auftraggeber, ggfls. Erläuterungen: ausführlicher bei Abweichungen)
E) Projektliste 20 %
Projektliste der in den letzten 15 Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen im Bereich Objektplanung Gebäude mit den Angaben zu:
Projektgegenstand, Art der Nutzung, Bauherr bzw. Auftraggeber, Honorarzone, erbrachte Leistungsphasen, Baukosten brutto, Leistungszeitraum und Angabe der Merkmale.
Mindeststandards:
Zu. 3)
A.1)
— erbrachte Planungsleistung mit erfolgter Übergabe an den Bauherrn im Zeitraum 05/2004 – dato,
— beauftragte LPH 2-8,
— Baukosten brutto (KG 300+400) > 750 000 EUR,
— beauftragte Honorarzone III.
A.2)
— Baukosten brutto (KG 300+400) > 1,0 Mio. EUR,
— beauftragte Honorarzone III,
— LPH 2-8 beauftragt.
B)
— Vorlage der Referenzschreiben bzw. Eigenerklärungen zu den Referenzprojekten A.1 und A.2 in Form von:
Einem Referenzschreiben bzw. einer Bescheinigung/en des Bauherrn,
Oder
Sofern solches nicht vorgelegt werden kann, einer entsprechenden Eigenerklärung.
— Jeweils mit Angaben zur Zufriedenheit des Bauherrn mit den Leistungen des Bewerbers.
E)
Vorlage der Projektliste mit in den letzten 15 Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen im Bereich Objektplanung Gebäude.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt/-in, Ingenieur/-in oder Master zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt/-in, Ingenieur/-in oder Master, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates-Berufsanerkennungsrichtlinie- gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI.EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreter/-in der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1) Vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerbungsbogen mit den geforderten Nachweisen und Anlagen;
1.1) bei Bewerbergemeinschaften einen ausgefüllten und unterschriebenen Bewerbungsbogen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft;
1.2) bei Nachunternehmern einen ausgefüllten und unterschriebenen Teil des Bewerbungsbogens für Nachunternehmer.
2) Angabe zur Befähigung zur Berufsausübung gemäß §44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister:
— bei juristischen Personen ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister,
— bei Partnerschaftgesellschaften ein aktueller Auszug aus dem Partnerschaftsregister (von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft und allen Nachunternehmern).
Mindestanforderung zur geforderten Berufsqualifikation der für die Durchführung der Aufgabe verantwortlichen Personen: des Projektleiters und des Bauleiters, gem. §75:
— Nachweis Studienabschluss im Fach Architektur,
— und Nachweis der Berufszulassung Architekt/-in.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1) Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen;
2) Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen;
3) Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand ihrer Leistungsfähigkeit siehe die Punkte III.1.2) und III.1.3), und der Befähigung zur Berufsausübung, siehe III.1.3), III.2.1) und III.2.2); sowie ergänzend den anzufordenden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gemäß der Bewertungsmatrix und gemäß genannten Auswahlkriterien:
A.1) Referenzprojekt Sanierung/Umbau 40 %;
A.2) Referenzprojekt Neubau oder Erweiterung 20 %;
B) Referenzschreiben 10 %;
C) Kostensituation 5 %;
D) Terminsituation 5 %;
E) Projektliste 20 %.
Weitere Einzelheiten zur Bewertung sind der Bewertungsmatrix Eignung im Anhang zu entnehmen.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden, gemäß §75 VgV.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektanalyse
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikationen und persönliche Referenzen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikationen und persönliche Referenzen des Bauleiters
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personal- und Kommunikationsstruktur
Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement
Kostenkriterium (Name): Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 10 %

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Katholische Kirche, Erzbistum Berlin
Kontakt
Kontaktperson: R.III Bereich Bau, Baubetreuung
Internetadresse: www.Erzbistumberlin.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YNCY1SX/documents 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: goedeking architekten bda
Postort: Frankfurt am Main
E-Mail: sth@goedeking.de 📧
Land: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.goedeking.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die notwendigen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform (http://www.dtvp.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach §126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt;
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2) eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben;
3) Angebote sind ebenfalls elektronisch in Textform über die Vergabeplattform (http://www.dtvp.de) einzureichen.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die Vergabeplattform „Deutsches Vergabeportal“ abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen werden.
4) Die Kommunikation findet ausschließlich über die Vergabeplattform statt;
5) Mit der Einladung zum Vergabegespräch werden weitere Unterlagen zum Projekt zur Verfügung gestellt.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YNCY1SX

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postort: Berlin
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2019/S 191-464248 (2019-09-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-02-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 250 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-02-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-02-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 031-072846
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 191-464248
ABl. S-Ausgabe: 31
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die notwendigen Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: 1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform (http://www.dtvp.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach §126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt; 2) eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben; 3) Angebote sind ebenfalls elektronisch in Textform über die Vergabeplattform (http://www.dtvp.de) einzureichen. Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die Vergabeplattform „Deutsches Vergabeportal“ abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen werden. 4) Die Kommunikation findet ausschließlich über die Vergabeplattform statt; 5) Mit der Einladung zum Vergabegespräch werden weitere Unterlagen zum Projekt zur Verfügung gestellt. Bekanntmachungs-ID: CXP4YNCDEX1
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Bernhard-Lichtenberg-Haus (Altbau):
— Konservierung/Restaurierung, ggf. Rekonstruktion überkommener Originalsubstanz der Fassaden, Fenster und Dacheindeckung.
2. Bernhard-Lichtenberg-Haus (Gebäudeteil 1970er Jahre)
— Es sind eine Machbarkeitsstudie und eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für 2 Varianten als Entscheidungsgrundlage für den weiteren Projektverlauf zu erstellen:
— Wohnung Erzbischof, Wohnung Dompropst, Gästeappartements, Wohnung Hausmeister

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-01-23 📅
Name: Max Dudler Architekten AG
Postanschrift: Oranienplatz 4
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10999
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 250 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YNCDEX1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Landgericht Berlin
Quelle: OJS 2020/S 031-072846 (2020-02-10)