Berufschulzentrum – Neubau am Standort Friedrich-List-Schule, Wiesbaden – Tragwerksplanerleistungen/LPH 1-8

WiBau Gesellschaft mbH

Berufschulzentrum – Neubau am Standort Friedrich-List-Schule, Wiesbaden – Tragwerksplanerleistungen/LPH 1-8.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-07-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-06-17.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-06-17 Auftragsbekanntmachung
2019-10-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-06-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Referenznummer: 2019-VgV-BSZ-TWP
Kurze Beschreibung:
Berufschulzentrum – Neubau am Standort Friedrich-List-Schule, Wiesbaden – Tragwerksplanerleistungen/LPH 1-8.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Wiesbaden, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: WiBau Gesellschaft mbH
Postanschrift: Konrad-Adenauer-Ring 11
Postleitzahl: 65187
Postort: Wiesbaden
Kontakt
Internetadresse: http://www.wibau-wiesbaden.de 🌏
E-Mail: vergabe@wibau-wiesbaden.de 📧
Telefon: +49 6112623930 📞
Fax: +49 61126239319 📠
URL der Dokumente: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16b64b15801-3817e4a97066e144 🌏
URL der Teilnahme: http://www.had.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-06-17 📅
Einreichungsfrist: 2019-07-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-06-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 116-285046
ABl. S-Ausgabe: 116
Zusätzliche Informationen
Das gesamte Verfahren incl. Kommunikation wird elektronisch über die e-HAD (elektronische Hessische Ausschreibungsdatenbank) abgewickelt. Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD einzureichen. Dies erfordert eine kostenfreie Registrierung. Wenn Sie sich registriert haben werden Sie aktiv informiert, sobald eine neue Version der Unterlagen von der Vergabestelle veröffentlicht wird oder sobald die Vergabestelle neue Nachrichten zum Verfahren verschickt. Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote, die schriftlich in Papierform oder auf anderem elektronischen Wege sowie welche, die nach der Angebotsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen Informationen zum weiteren Verfahren. Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden mindestens 3 höchstens jedoch 5 Büros zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Bieter haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich so zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht des Auftraggebers begründet wird (§ 77 Abs. 2-3 VgV). Insbesondere erwartet der Auftraggeber über die geforderten Angebotsunterlagen hinaus keine sonstigen Unterlagen. Nach Angebotsabgabe wird die Vergabestelle die eingegangenen Angebote prüfen. Die Vergabestelle behält sich gem. § 17 Abs. 11 VgV die Möglichkeit vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote ohne weitere Verhandlung zu erteilen. Sollte es zu Aufklärungs-/Verhandlungsgesprächen kommen, so sollen diese voraussichtlich Ende Aug./Anfang Sep. 2019 stattfinden. Gem. § 17 Abs. 12 VgV ist die Vergabestelle berechtigt bei den Verhandlungen in Stufen zu verfahren und so ggf. die Anzahl der Teilnehmer zu reduzieren. Verwendung der Vergabeunterlagen Die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die die Bewerber im Rahmen des Vergabeverfahrens erhalten, sind nur für dieses Vergabeverfahren zu verwenden. Die Nutzung der Vergabeunterlagen für andere Zwecke ist nicht gestattet. Vertraulichkeit der Informationen Es wird darauf hingewiesen, dass sämtliche zur Verfügung gestellten Unterlagen vertraulich zu behandeln sind und ausschließlich für die Zwecke dieses Verfahrens verwendet werden dürfen, soweit sie nicht öffentlich zugänglich oder bekannt sind oder ohne Mitwirkung der Verfahrensbeteiligten bekannt werden. Eine Weitergabe der zur Verfügung gestellten Unterlagen an Dritte ohne ausdrückliche Zustimmung der AG WiBau Gesellschaft mbH ist nicht erlaubt. Falls sich ein aufgeforderter Bieter entschließt, kein Teilnahmeantrag und oder Angebot abzugeben, ist er verpflichtet, die überlassenen Vergabeunterlagen einschließlich etwa hergestellte Kopien zu löschen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beschreibung
Das Berufsschulzentrum befindet sich im Stadtgebiet von Wiesbaden im Stadtbezirk Südost und besteht aus insgesamt fünf Berufsschulen. Im Rahmen dieser Maßnahme soll nun am Standort der Friedrich-List-Schule, welche aus verschiedenen Einzelgebäuden besteht (Gebäude A-D) ein Neubau entstehen, um u. a. die Gebäude A und C zu ersetzen. Das derzeitige Aula-Gebäude C soll zuerst abgerissen werden, damit an gleicher Stelle der Neubau errichtet werden kann.
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Innerhalb des neu zu planenden Gebäudes sollen, über die bereits im bestehenden Gebäude vorhandenen Nutzungen Aula und Schüleraufenthaltsbereich hinaus, nun zusätzlich sämtliche Räume für die Verwaltung der Friedrich-List-Schule integriert werden sowie 30 zusätzliche Klassenräume und Räume für die Schulsozialarbeit des Berufsschulzentrums; außerdem sollen weitere Räume und Nebenräume entstehen, welche von allen Berufsschulen am Standort anteilig mit genutzt werden sollen.
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Gebäude A wird im Anschluss niedergelegt, ebenso wie der ebenfalls auf dem Grundstück befindliche E-Bau der Nachbar-Schule „Schulze-Delitzsch-Schule" (auch Teil des Berufsschulzentrums).
Insgesamt sollen am Standort der Friedrich-List-Schule also 30 zusätzliche Klassenräume mit Nebenräumen und Arbeitsbereichen für Lehrer und Schüler für eine schulübergreifende Nutzung entstehen.
Für diese Maßnahme wurde im Vorfeld eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, welche den Unterlagen beigefügt ist. Das Ergebnis beinhaltet bereits fast eine Art Vorentwurfsplanung mit Grundrissen und Schnitten. Diese wurden bereits mit den künftigen Nutzern und dem Schulamt abgestimmt und sollten als Grundlage für die weitere Bearbeitung übernommen werden. m gesetzt werden soll die Variante 2.
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Gegenstand der zu beauftragten Leistung
Fachplanungsleistungen gem. HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 1, § 49 ff, Leistungsphasen 1-6.
Darüber hinaus die Besonderen Leistungen gem Anlage 14.1 zu § 51 Abs. 5, Leistungsphasen 7-8.
Die Leistung soll sich in folgende Bauabschnitte gliedern:
— Bauabschnitt I: Abbruch Alte Aula,
— Bauabschnitt II: Neubau,
— Bauabschnitt III: Abbruch A-Bau und E-Bau.
Zusätzlich die Leistungen der Bauphysik
Bauphysik – Wärmeschutz und Energiebilanzierung gem. Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, Ziffer 1.2 ff, Leistungsphasen 1-7.
Darüber hinaus für die nachfolgend aufgeführten Besonderen Leistungen (Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, Ziffer 1.2.2):
LPH 8:
— Mitwirken bei der Baustellenkontrolle,
— Nachweis der Energieeffizienz (Ausweis gem. ENEV),
— Durchführen des Luftdichtheitstests („Blower-Door-Test").
Bauphysik – Bauakustik gem. Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, Ziffer 1.2 ff, Leistungsphasen 1-7.
— Mitwirken bei der Baustellenkontrolle
Bauphysik – Raumakustik gem. Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, Ziffer 1.2 ff, Leistungsphasen 1-7.
Die Leistungen der Leistungsphasen 1-6 werden auf der Grundlage der HOAI 2013 vergütet.
Die besonderen Leistungen der Leistungsphasen 7-8 sowie die Zusatzleistungen der Bauphysik werden auf Grundlage des von ihnen abgegebenen Angebotes vergütet.
Es ist geplant, die Ausführungsarbeiten nach einzelnen Gewerken zu vergeben.
Bezugsgröße zur Honorarermittlung
Anrechenbare Kosten – Tragwerksplanung 7 597 033 EUR netto
Anrechenbare Kosten – Wärmeschutz und Energiebil. 16 458 819 EUR netto
Anrechenbare Kosten – Bauakustik 17 412 352 EUR netto
Anrechenbare Kosten – Raumakustik für einen Klassenraum (Typ 1)* 120 000 EUR netto
Anrechenbare Kosten – Raumakustik für den Multifunktionsraum/Aula (Typ 2)* 700 000 EUR netto
* Kostenansatz Beispielhaft
Dauer: 40 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
LPH 8 endet mit der Fertigstellung des Bauvorhabens. Die vorgesehene bauliche Umsetzung erfolgt bis Dezember 2022. Bei Verschiebung des Fertigstellungstermins verlängert sich die Vertragslaufzeit entsprechend.
Beschreibung der Optionen:
Es erfolgt ein stufenweiser Leistungsabruf (Optionen), vorbehaltlich der Gremienbeschlüsse zur weiteren Umsetzung des Projektes sowie der Entscheidung der AG im weiteren Projektverlauf:
Stufe I: LPH 1-3, Stufe II: LPH 4, Stufe III: LPH 5-6, Stufe IV: LPH 7, Stufe V: LPH 8
Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf den Abruf von einzelnen und/oder sämtlichen Stufen und kann aus einem Nichtabruf auch keine weitergehenden Ansprüche (z. B. auf Schadensersatz oder Honorarerhöhung) herleiten.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wiesbaden

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Der Bewerber hat zum Nachweis seiner Eignung mit der Bewerbung die nachfolgend unter III.1.1), III.1.2) und III.1.3) geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen vorzulegen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig.
Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass unvollständige Teilnahmeanträge vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden können.
Es wird empfohlen, den Teilnahmeantrag den zu verwenden.
Der Teilnahmeantrag inkl. Bewertungsmatrix stehen, unter dem in I.3) genannten Link, zum kostenfreien Download zu Verfügung.
Es gilt die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2013).
Sollte eine Bietergemeinschaft gebildet werden so ist dies ausschließlich in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform mit federführendem und bevollmächtigten Mitglied und gesamtschuldnerischer Haftung alle Mitglieder, möglich.
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Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise – soweit einschlägig – grundsätzlich für alle Mitglieder vorzulegen. Bei den Nachweisen nach III.1.2) und III.1.3) weist jedes Mitglied die Eignung für den Leistungsbestandteil nach, den es übernehmen soll. Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen einzureichen. Bewerbergemeinschaften haben dem Antrag auf Teilnahme darüber hinaus eine Erklärung beizulegen, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und diese die Bildung einer BGB-Gesellschaft im Falle der Auftragserteilung erklären, einen bevollmächtigten Vertreter benennen, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder im Auftragsfall bestätigen.
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Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften nach Einreichung des Teilnahmeantrags ist unzulässig.
Vorzulegende Eignungsnachweise/-angaben des Bewerbers:
a) Aussagekräftige Unternehmensdarstellung;
b) aktueller Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister; nicht älter als 1.1.2018;
c) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB vorliegen sowie die Verpflichtung zur Tariftreue und Mindestentgelt gem. HVTG.
Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV).
Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 1 500 000 EUR für Personenschäden sowie 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV) nachzuweisen.
Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
a.1) Bescheinigungen über die berufliche Befähigung der Führungskräfte des Bewerbers, insbesondere der für das Projekt verantwortlichen Bearbeiter (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV) einschließlich dem Nachweis der Qualifikation und einschlägigen Erfahrungen der verantwortlichen Mitarbeiter in Bezug auf vergleichbare Projekte;
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a.2) Falls vorhanden: Nachweis über durchgeführte Gebäudezertifizierung für nachhaltiges Bauen (DGNB, BNB, BREEAM, LEED, etc...) bei vom Bewerber realisierten Vorhaben;
a.3) Falls vorhanden: Nachweis über die Durchführung eines Projektes für einen öffentlichen Auftraggeber;
a.4) Falls vorhanden: Nachweis über die Durchführung von Planungsleistungen der TWP in Kombination mit Bauphysik.
b) Referenzen von mindestens einer der in den letzten acht Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen aus dem Bereich Abriss + Neubau und idealerweise der Nutzungsart Schulgebäude unter Angabe der Nutzungsart, ggf. der Bauphysik, ggf. der Energieeffizienzmaßnahmen, des Rechnungswertes KG 300 und 400, der Bruttogeschossfläche, der bearbeiteten Leistungsphasen, des Projektzeitraumes, des Auftraggebers sowie einer Kurzbeschreibung (§ 46 Abs. 1 Nr. 1 VgV); auch zulässig Auftraggeberbestätigungen im Sinne des § 46 Abs. 1 Nr. 1 VgV einzureichen.
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Wir bitten Sie uns 3 Referenzprojekte zu nennen, die gewertet werden sollen;
c ) Eigenerklärung über das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (§ 46 Abs.3 Nr. 8 VgV);
d )Eigenerklärung, welche Teile des Auftrages der Bewerber oder Bieter unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV).
Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Leistungen werden vergeben an, natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur" berechtigt sind und deren Leistungsbereich der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht.
Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als „Ingenieur", wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist, juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Leistungen der jeweiligen Fachrichtung ausgerichtet ist, der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht und einer der Gesellschafter oder einer der bevollmächtigten Vertreter und der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt.
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Bewerbergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften, deren Mitglieder die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bieter erfolgt bei Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen gem. III.1.1 bis III.1.3 insbesondere:
— der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzprojekte mit der zu erbringenden Leistung,
— sowie der in der Bewertungsmatrix genannten weiteren Kriterien.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzeption/Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bürostruktur
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Akzeptanz des Vertrages
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15,00
Kostenkriterium (Name): Honorar (nach Maßgabe § 76 Abs. 1 Satz 2 VgV)
Kostenkriterium (Gewichtung): 10,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: WiBau GmbH
Internetadresse: www.wibau-wiesbaden.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.wibau-wiesbaden.de 🌏
Dokumente URL: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16b64b15801-3817e4a97066e144 🌏
URL der Teilnahme: www.had.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das gesamte Verfahren incl. Kommunikation wird elektronisch über die e-HAD (elektronische Hessische Ausschreibungsdatenbank) abgewickelt.
Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD einzureichen. Dies erfordert eine kostenfreie Registrierung. Wenn Sie sich registriert haben werden Sie aktiv informiert, sobald eine neue Version der Unterlagen von der Vergabestelle veröffentlicht wird oder sobald die Vergabestelle neue Nachrichten zum Verfahren verschickt.
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Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote, die schriftlich in Papierform oder auf anderem elektronischen Wege sowie welche, die nach der Angebotsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen Informationen zum weiteren Verfahren.
Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden mindestens 3 höchstens jedoch 5 Büros zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.
Die Bieter haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich so zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht des Auftraggebers begründet wird (§ 77 Abs. 2-3 VgV). Insbesondere erwartet der Auftraggeber über die geforderten Angebotsunterlagen hinaus keine sonstigen Unterlagen.
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Nach Angebotsabgabe wird die Vergabestelle die eingegangenen Angebote prüfen.
Die Vergabestelle behält sich gem. § 17 Abs. 11 VgV die Möglichkeit vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote ohne weitere Verhandlung zu erteilen.
Sollte es zu Aufklärungs-/Verhandlungsgesprächen kommen, so sollen diese voraussichtlich Ende Aug./Anfang Sep. 2019 stattfinden.
Gem. § 17 Abs. 12 VgV ist die Vergabestelle berechtigt bei den Verhandlungen in Stufen zu verfahren und so ggf. die Anzahl der Teilnehmer zu reduzieren.
Verwendung der Vergabeunterlagen
Die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die die Bewerber im Rahmen des Vergabeverfahrens erhalten, sind nur für dieses Vergabeverfahren zu verwenden. Die Nutzung der Vergabeunterlagen für andere Zwecke ist nicht gestattet.
Vertraulichkeit der Informationen
Es wird darauf hingewiesen, dass sämtliche zur Verfügung gestellten Unterlagen vertraulich zu behandeln sind und ausschließlich für die Zwecke dieses Verfahrens verwendet werden dürfen, soweit sie nicht öffentlich zugänglich oder bekannt sind oder ohne Mitwirkung der Verfahrensbeteiligten bekannt werden. Eine Weitergabe der zur Verfügung gestellten Unterlagen an Dritte ohne ausdrückliche Zustimmung der AG WiBau Gesellschaft mbH ist nicht erlaubt. Falls sich ein aufgeforderter Bieter entschließt, kein Teilnahmeantrag und oder Angebot abzugeben, ist er verpflichtet, die überlassenen Vergabeunterlagen einschließlich etwa hergestellte Kopien zu löschen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64295
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151125816 📞
Fax: +49 222-333666 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
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Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB).
Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach §134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB).
Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB).
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Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2019/S 116-285046 (2019-06-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-10-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 437566.62 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-10-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-10-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 202-492300
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 116-285046
ABl. S-Ausgabe: 202

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beschreibung:
Das Berufsschulzentrum befindet sich im Stadtgebiet von Wiesbaden im Stadtbezirk Südost und besteht aus insgesamt 5 Berufsschulen. Im Rahmen dieser Maßnahme soll nun am Standort der Friedrich-List-Schule, welche aus verschiedenen Einzelgebäuden besteht (Gebäude A-D) ein Neubau entstehen, um u. a. die Gebäude A und C zu ersetzen. Das derzeitige Aula-Gebäude C soll zuerst abgerissen werden, damit an gleicher Stelle der Neubau errichtet werden kann. Innerhalb des neu zu planenden Gebäudes sollen, über die bereits im bestehenden Gebäude vorhandenen Nutzungen Aula und Schüleraufenthaltsbereich hinaus, nun zusätzlich sämtliche Räume für die Verwaltung der Friedrich-List-Schule integriert werden sowie 30 zusätzliche Klassenräume und Räume für die Schulsozialarbeit des Berufsschulzentrums; außerdem sollen weitere Räume und Nebenräume entstehen, welche von allen Berufsschulen am Standort anteilig mit genutzt werden sollen. Gebäude A wird im Anschluss niedergelegt, ebenso wie der ebenfalls auf dem Grundstück befindliche E-Bau der Nachbar-Schule „Schulze-Delitzsch-Schule“ (auch Teil des Berufsschulzentrums). Insgesamt sollen am Standort der Friedrich-List-Schule also 30 zusätzliche Klassenräume mit Nebenräumen und Arbeitsbereichen für Lehrer und Schüler für eine schulübergreifende Nutzung entstehen. Für diese Maßnahme wurde im Vorfeld eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, welche den Unterlagen beigefügt ist. Das Ergebnis beinhaltet bereits fast eine Art Vorentwurfsplanung mit Grundrissen und Schnitten. Diese wurden bereits mit den künftigen Nutzern und dem Schulamt abgestimmt und sollten als Grundlage für die weitere Bearbeitung übernommen werden. m gesetzt werden soll die Variante 2. Gegenstand der zu beauftragten Leistung Fachplanungsleistungen gem. HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 1, § 49 ff, Leistungsphasen 1-6. Darüber hinaus die Besonderen Leistungen gem Anlage 14.1 zu § 51 Abs. 5, Leistungsphasen 7-8.
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Zusätzlich die Leistungen der Bauphysik:
Bauphysik – Wärmeschutz und Energiebilanzierung gem. Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, Ziffer 1.2 ff, Leistungsphasen 1-7. Darüber hinaus für die nachfolgend aufgeführten Besonderen Leistungen (Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, Ziffer 1.2.2):
— Durchführen des Luftdichtheitstests („Blower-Door-Test“).
Bauphysik – Bauakustik gem. Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, Ziffer 1.2 ff, Leistungsphasen 1-7. Darüber hinaus für die nachfolgend aufgeführten Besonderen Leistungen (Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, Ziffer 1.2.2):
— Mitwirken bei der Baustellenkontrolle.
Bauphysik – Raumakustik gem. Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, Ziffer 1.2 ff, Leistungsphasen 1-7. Darüber hinaus für die nachfolgend aufgeführten Besonderen Leistungen (Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI, Ziffer 1.2.2):
Die Leistungen der Leistungsphasen 1-6 werden auf der Grundlage der HOAI 2013 vergütet. Die besonderen Leistungen der Leistungsphasen 7-8 sowie die Zusatzleistungen der Bauphysik werden auf Grundlage des von ihnen abgegebenen Angebotes vergütet. Es ist geplant, die Ausführungsarbeiten nach einzelnen Gewerken zu vergeben.
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Bezugsgröße zur Honorarermittlung:
— Anrechenbare Kosten – Tragwerksplanung 7 597 033 EUR netto,
— Anrechenbare Kosten – Wärmeschutz und Energiebil. 16 458 819 EUR netto,
— Anrechenbare Kosten – Bauakustik 17 412 352 EUR netto,
— Anrechenbare Kosten – Raumakustik für einen Klassenraum (Typ 1)* 120 000 EUR netto,
— Anrechenbare Kosten – Raumakustik für den Multifunktionsraum/Aula (Typ 2)* 700 000 EUR netto.
Beschreibung der Optionen:
— Stufe I: LPH 1-3,
— Stufe II: LPH 4,
— Stufe III: LPH 5-6,
— Stufe IV: LPH 7,
— Stufe V: LPH 8.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-10-07 📅
Name: Csz
Postanschrift: Marienburgstraße 27
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64297
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 615194150 📞
E-Mail: schwinn@csz.de 📧
Land: Darmstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 437566.62 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2019/S 202-492300 (2019-10-16)