Beschreibung der Beschaffung
DLR-Standard. Die Programmierung aller bestehenden und neuen Anlagen hat mit dem DLR-Standard zu erfolgen. Dieser ist laufend an die technischen Entwicklungen anzupassen, weiterzuentwickeln und zu dokumentieren.
Objektorientierte Programmierung. Auf Seiten der Visualisierung existieren sogenannte application objects (AO), dies sind Standard-Objekte, die als Vorlage für die zu erstellenden Prozessvariablen dienen. Diesen Objekten korrespondieren genormte Funktionsbausteine in der SPS. Bindeglied dazwischen ist die Koppelspur, in der die Adressbereiche der zu übertragenden Daten festgelegt sind.
Die entsprechende Generierung von PLS, SPS und Koppelspur erfolgt über eine Exceltabelle, die AOdaten.xls, in der diese Objekte referenziert und parametriert werden. Aus dieser Tabelle werden mittels application objects sämtliche PLS Einträge sowie über Makros die AWL-Quellen der SPS-Symbolik und die Datenbausteine der Kopplung erstellt.
Prozessvisualisierung. Die Visualisierung ist mit der Software Factory Link (FL) von tecnomatix/UGS/Siemens bzw. copadata zenon Supervisor erstellt. Es gibt je 2 Server, die auch im redundanten Betrieb laufen können.
Für die Archivierung der Messwerte und Alarm- bzw. Betriebsmeldungen gibt es einen seperaten Datenbank-Server, der über ODBC mit diesen verbunden ist.
Die Kopplung von den SPSen erfolgt zum Master, der redundante Slave bekommt diese Daten dann über VRN. Die Anbindung der SPSen geschieht über OPC-SimaticNet, die Steuerungen S7 sind über ISOonTCP/IP, die alten S5 über H1 gekoppelt.
Software Steuerungsprogramm:
— Objektorientierte, strukturierte Programmierung in AWL mit ausführlicher Kommentierung,
— Verwendung der Symbolik (AKZ gemäß DLR-Norm) für alle Objekte,
— Einhaltung der genormten Datenspur zum PLS und der Kopplung zum SimaticNet OPC,
— Verwendung von entsprechenden FBs mit Instanz-DBs für jeden Messwert und jedes Aggregat, die u. a. die Anbindung an die Visualisierung realisieren.