Tragwerksplanung analog HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 1, § 49 ff., Leistungsphasen 1–6 für die Errichtung einer neuen Oberschule als Bildungscampus am Standort Rauschwalder Straße 73 in Görlitz; Zunächst ist die Beauftragung der Leistungsphase 1–3 vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen sowie auf die Weiterbeauftragung nach der Erbringung der Leistungsphasen 1–3 besteht nicht. Beschreibung der Optionen: stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 4–6. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/ Fördermitteln sowie positiver bauherrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-05-09.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-03-29.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2019-03-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Referenznummer: 143-2/19
Kurze Beschreibung:
Tragwerksplanung analog HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 1, § 49 ff., Leistungsphasen 1–6 für die Errichtung einer neuen Oberschule als Bildungscampus am Standort Rauschwalder Straße 73 in Görlitz; Zunächst ist die Beauftragung der Leistungsphase 1–3 vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen sowie auf die Weiterbeauftragung nach der Erbringung der Leistungsphasen 1–3 besteht nicht. Beschreibung der Optionen: stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 4–6. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/ Fördermitteln sowie positiver bauherrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme
Tragwerksplanung analog HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 1, § 49 ff., Leistungsphasen 1–6 für die Errichtung einer neuen Oberschule als Bildungscampus am Standort Rauschwalder Straße 73 in Görlitz; Zunächst ist die Beauftragung der Leistungsphase 1–3 vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen sowie auf die Weiterbeauftragung nach der Erbringung der Leistungsphasen 1–3 besteht nicht. Beschreibung der Optionen: stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 4–6. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/ Fördermitteln sowie positiver bauherrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Zusätzlicher CPV-Code: Planungsleistungen im Bauwesen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Görlitz
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2019-03-29 📅
Einreichungsfrist: 2019-05-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-04-03 📅
Datum des Beginns: 2019-10-01 📅
Datum des Endes: 2023-08-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 066-154500
ABl. S-Ausgabe: 66
Zusätzliche Informationen
Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung. Bewerbungen, die weniger als zwei Referenzobjekte enthalten, werden ausgeschlossen. Die Nachforderung von fehlenden Unterlagen gem. § 56 (2) VgV wird vorbehalten. Entsprechend § 17 Abs. 7 VgV gilt als gegenseitig einvernehmlich festgelegt, das die Frist von 30 Tagen, vgl. § 17 Abs. 6 VgV, für den Eingang der Erstangebote (Honorarangebote) um 15 Tage reduziert wird.
Neben elektronischen Teilnahmeanträge sind außerdem Teilnahmeanträge in Papierform zugelassen. Teilnahmeanträge müssen bis zu vorgenannter Angebotsfrist (vgl. IV 2.2) bei der Vergabestelle eingegangen sein. Hierbei sind für Teilnahmeanträge in Papierform die Leerungszeiten des Briefkastens (Mo-Do 8.30 Uhr und 12.00 Uhr, Freitag 8.30 Uhr) zu berücksichtigen. Bitte achten Sie bei Inanspruchnahme eines Kurierdienstes auf eine direkte Zustellung in die Hugo-Keller-Straße 14, 2. Etage, Zimmer 218 (Vergabestelle). Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag unter Verwendung des vorgegebenen Kennzettels Tragwerksplanung „Errichtung einer neuen Oberschule als Bildungscampus am Standort Rauschwalder Straße 73 in Görlitz ", bei der Stadtverwaltung Görlitz, Justiziariat, Zentrale Vergabestelle, Hugo-Keller-Straße 14, 02826 Görlitz einzureichen.
Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung. Bewerbungen, die weniger als zwei Referenzobjekte enthalten, werden ausgeschlossen. Die Nachforderung von fehlenden Unterlagen gem. § 56 (2) VgV wird vorbehalten. Entsprechend § 17 Abs. 7 VgV gilt als gegenseitig einvernehmlich festgelegt, das die Frist von 30 Tagen, vgl. § 17 Abs. 6 VgV, für den Eingang der Erstangebote (Honorarangebote) um 15 Tage reduziert wird.
Neben elektronischen Teilnahmeanträge sind außerdem Teilnahmeanträge in Papierform zugelassen. Teilnahmeanträge müssen bis zu vorgenannter Angebotsfrist (vgl. IV 2.2) bei der Vergabestelle eingegangen sein. Hierbei sind für Teilnahmeanträge in Papierform die Leerungszeiten des Briefkastens (Mo-Do 8.30 Uhr und 12.00 Uhr, Freitag 8.30 Uhr) zu berücksichtigen. Bitte achten Sie bei Inanspruchnahme eines Kurierdienstes auf eine direkte Zustellung in die Hugo-Keller-Straße 14, 2. Etage, Zimmer 218 (Vergabestelle). Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag unter Verwendung des vorgegebenen Kennzettels Tragwerksplanung „Errichtung einer neuen Oberschule als Bildungscampus am Standort Rauschwalder Straße 73 in Görlitz ", bei der Stadtverwaltung Görlitz, Justiziariat, Zentrale Vergabestelle, Hugo-Keller-Straße 14, 02826 Görlitz einzureichen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Errichtung einer neuen 2-zügigen Oberschule als Bildungscampus auf dem ehemaligen Schlachthofgelände. Teilweise Abriss von Nebengebäuden und baulichen Anlagen, in Folge dessen Neuorganisation von Bebauung und Außenanlagen im Kontext der zu entwickelnden Freiraumgestaltung. Sanierung des Bestandsgebäudes Rauschwalder Straße 73 vorrangig für Verwaltungs- und Nebenbereiche der Schule und für Gemeinbedarfszwecke sowie Sanierung und Nutzung eines Bestandsgebäudes als Mensa mit Aula und Gemeinbedarfsangeboten. Bei den vorgenannten Objekten handelt es sich um denkmalgeschützte Backsteinbauten. Diese sollen durch einen 3-geschossigen Neubau mit entsprechenden Unterrichtsräumen bzw. Fachkabinetten konzeptionell und baulich verbunden werden. Das Verwaltungsgebäude ist teilunterkellert und erstreckt sich über drei Vollgeschosse zzgl. Dachgeschoss. Die zukünftige Mensa ist eingeschossig. Der neue Schulstandort wird als Einheit von schulischer und außerschulischer Bildung mit Angeboten im Jugend-, Sozial-, Sport- und Freizeitbereich zur Integration und Teilhabe in der westlichen Innenstadt betrachtet. Im Rahmen der gesamten Baumaßnahme ist die Sanierung der Sporthalle an der Cottbuser Straße für den Schul- und Freizeitsport vorgesehen, dessen Planung gesondert erfolgt. Die Finanzierung soll aus Fördermitteln zur nachhaltigen Stadtentwicklung EFRE 2014 bis 2020, Handlungsfeld Armutsbekämpfung im Konzept EFRE Brautwiesenbogen sowie aus Fachfördermitteln Schulhausbau erfolgen. Für das Gesamtinvestitionsvolumen wird eine Budgetobergrenze von 11 000 000 EUR festgesetzt. Fertigstellung des Neubaus und Übergabe an den Nutzer ist im Schuljahr 2023/24 vorgesehen. Auf Grund unterschiedlicher Förderprogramme sind die zu sanierenden Gebäude bereits im zweiten Quartal 2022 bezugsfertig zu übergeben. Letztlich wird gefordert, dass nach Abschluss der Planungs- und Bauphase ein funktionsfähiger Schulbau als Bildungscampus zur Verfügung steht, welcher alle Nutzungsbereich der einzelnen Gebäude miteinander verknüpft.
Errichtung einer neuen 2-zügigen Oberschule als Bildungscampus auf dem ehemaligen Schlachthofgelände. Teilweise Abriss von Nebengebäuden und baulichen Anlagen, in Folge dessen Neuorganisation von Bebauung und Außenanlagen im Kontext der zu entwickelnden Freiraumgestaltung. Sanierung des Bestandsgebäudes Rauschwalder Straße 73 vorrangig für Verwaltungs- und Nebenbereiche der Schule und für Gemeinbedarfszwecke sowie Sanierung und Nutzung eines Bestandsgebäudes als Mensa mit Aula und Gemeinbedarfsangeboten. Bei den vorgenannten Objekten handelt es sich um denkmalgeschützte Backsteinbauten. Diese sollen durch einen 3-geschossigen Neubau mit entsprechenden Unterrichtsräumen bzw. Fachkabinetten konzeptionell und baulich verbunden werden. Das Verwaltungsgebäude ist teilunterkellert und erstreckt sich über drei Vollgeschosse zzgl. Dachgeschoss. Die zukünftige Mensa ist eingeschossig. Der neue Schulstandort wird als Einheit von schulischer und außerschulischer Bildung mit Angeboten im Jugend-, Sozial-, Sport- und Freizeitbereich zur Integration und Teilhabe in der westlichen Innenstadt betrachtet. Im Rahmen der gesamten Baumaßnahme ist die Sanierung der Sporthalle an der Cottbuser Straße für den Schul- und Freizeitsport vorgesehen, dessen Planung gesondert erfolgt. Die Finanzierung soll aus Fördermitteln zur nachhaltigen Stadtentwicklung EFRE 2014 bis 2020, Handlungsfeld Armutsbekämpfung im Konzept EFRE Brautwiesenbogen sowie aus Fachfördermitteln Schulhausbau erfolgen. Für das Gesamtinvestitionsvolumen wird eine Budgetobergrenze von 11 000 000 EUR festgesetzt. Fertigstellung des Neubaus und Übergabe an den Nutzer ist im Schuljahr 2023/24 vorgesehen. Auf Grund unterschiedlicher Förderprogramme sind die zu sanierenden Gebäude bereits im zweiten Quartal 2022 bezugsfertig zu übergeben. Letztlich wird gefordert, dass nach Abschluss der Planungs- und Bauphase ein funktionsfähiger Schulbau als Bildungscampus zur Verfügung steht, welcher alle Nutzungsbereich der einzelnen Gebäude miteinander verknüpft.
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 4–6 für die Errichtung einer neuen Oberschule als Bildungscampus am Standort Rauschwalder Straße 73 in Görlitz. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/ Fördermitteln sowie positiver bauherrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme.
Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 4–6 für die Errichtung einer neuen Oberschule als Bildungscampus am Standort Rauschwalder Straße 73 in Görlitz. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/ Fördermitteln sowie positiver bauherrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: EFRE-Mittel
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Görlitz, DE
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Es ist der Bewerbungsbogen, der Ausschreibung beiliegend, zu verwenden. Der Teilnahmeantrag muss wie folgt eingereicht werden:
a) Alle Formulare als im Original rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Ausdrucke (Ausschlusskriterium);
b) Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein, bestehend aus ausgefülltem und unterschriebenem Formblatt einschließlich aller geforderten Erklärungen und Anlagen.
c) Bei Bewerbergemeinschaften sind geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln mit rechtsverbindlicher Unterschrift vorzulegen (Ausschlusskriterium).
d) Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren des Bewerbers, diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt.
Geforderte Angaben und Nachweise sind:
1. Angaben zum Bewerber: Firmenbezeichnung, Anschrift, Ansprechpartner, ggf. sich bewerbende Zweigstellen/ Niederlassungen, Rechtsform (bei GmbH bzw. Partnerschaftsgesellschaften ein aktueller Handelsregister- bzw. Partnerschaftsregisterauszug), Kontakt;
1. Angaben zum Bewerber: Firmenbezeichnung, Anschrift, Ansprechpartner, ggf. sich bewerbende Zweigstellen/ Niederlassungen, Rechtsform (bei GmbH bzw. Partnerschaftsgesellschaften ein aktueller Handelsregister- bzw. Partnerschaftsregisterauszug), Kontakt;
2. bei Bewerbergemeinschaften zusätzlich die Erklärung aller Mitglieder über die gesamtschuldnerische Haftung und den bevollmächtigten Vertreter (Ausschlusskriterium);
3. Angaben zu Unterauftragnehmern gem. § 36 VgV 2016 mit konkreter Aufgaben-/Leistungszuordnung, Verpflichtungserklärung der Unterunternehmer im Original gezeichnet (Ausschlusskriterium)
4. Angaben zur Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmer (Eignungsleihe) gem. § 47 (1) VgV 2016, Verpflichtungserklärung der Unterunternehmer im Original gezeichnet (Ausschlusskriterium)
5. Art der Bewerbung
6. Rechtsverbindlich unterschriebene Eigenerklärung des Bewerbers, dass Ausschlussgründe gem. § 123 und § 124 GWB 2016 nicht vorliegen und dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen gem. § 73 (3) VgV 2016 bestehen (Ausschlusskriterium);
6. Rechtsverbindlich unterschriebene Eigenerklärung des Bewerbers, dass Ausschlussgründe gem. § 123 und § 124 GWB 2016 nicht vorliegen und dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen gem. § 73 (3) VgV 2016 bestehen (Ausschlusskriterium);
7. Nachweis der Berufszulassung, Berufsausübungsberechtigung gem. § 44 i.V.m. § 75 (1-3) VgV 2016 und Bauvorlageberechtigung des Bewerbers bzw. der verantwortlichen Führungskraft (Ausschlusskriterium);
8. Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der technischen Mitarbeiter einschließlich der Büroinhaber, ohne freie Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren gem. § § 46 (3) Nr. 8 VgV 2016
9. Für die zu beauftragenden Dienstleistungen (Tragwerksplanung analog § 49 ff. HOAI 2013) ist für die letzten drei Geschäftsjahre jeweils ein Jahreshonorarumsatz gem. § 45 (1), Nr. 1; (2); (4), Nr. 4 VgV in Höhe von mindestens 49.000 EUR netto nachzuweisen.
9. Für die zu beauftragenden Dienstleistungen (Tragwerksplanung analog § 49 ff. HOAI 2013) ist für die letzten drei Geschäftsjahre jeweils ein Jahreshonorarumsatz gem. § 45 (1), Nr. 1; (2); (4), Nr. 4 VgV in Höhe von mindestens 49.000 EUR netto nachzuweisen.
10. Nachweis der Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung gem. §45 (1), Nr. 3 VgV (siehe III.1.2)
11. Nachweis der geforderten zwei Referenzen; Nachweise in schriftlicher, tabellarischer oder bildlicher Darstellung
12. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros und von Nachauftragnehmern haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie aller Bewerber mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge.
12. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros und von Nachauftragnehmern haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie aller Bewerber mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Es sind die abrufbaren Bewerbungsformulare zu verwenden.
Der Bewerber hat Nachweise gem. § 122 GWB 2016 i. V. m. § 45 (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV 2016 über die aktuellen Berufshaftpflichtdeckungssummen für Personenschäden und sonstige Schäden zu erbringen sowie der Nachweis, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache dieser Versicherungssumme beträgt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Bewerber hat Nachweise gem. § 122 GWB 2016 i. V. m. § 45 (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV 2016 über die aktuellen Berufshaftpflichtdeckungssummen für Personenschäden und sonstige Schäden zu erbringen sowie der Nachweis, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache dieser Versicherungssumme beträgt.
Im Auftragsfall werden folgende Deckungssummen gefordert: Haftpflicht Deckungssumme Personenschäden: 2 000 000 EUR; Haftpflicht Deckungssumme sonstige Schäden: 2 000 000 EUR. Werden die geforderten Deckungssummen für Personenschäden und sonstige Schäden sowie die geforderte zweifache-Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass im Auftragsfall die Deckungssummen / die Maximierung angepasst werden oder eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Im Auftragsfall werden folgende Deckungssummen gefordert: Haftpflicht Deckungssumme Personenschäden: 2 000 000 EUR; Haftpflicht Deckungssumme sonstige Schäden: 2 000 000 EUR. Werden die geforderten Deckungssummen für Personenschäden und sonstige Schäden sowie die geforderte zweifache-Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass im Auftragsfall die Deckungssummen / die Maximierung angepasst werden oder eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird.
Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 12 Monate sein (gerechnet vom Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages). Bei Bieter-/ Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen (Ausschlusskriterium). Für die zu beauftragenden Dienstleistungen (Tragwerksplanung analog § 49 ff. HOAI 2013) ist für die letzten 3 Geschäftsjahre jeweils ein Jahreshonorarumsatz gem. § 45 (1), Nr. 1; (2); (4), Nr. 4 VgV in Höhe von mindestens 49 000 EUR netto nachzuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 12 Monate sein (gerechnet vom Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages). Bei Bieter-/ Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen (Ausschlusskriterium). Für die zu beauftragenden Dienstleistungen (Tragwerksplanung analog § 49 ff. HOAI 2013) ist für die letzten 3 Geschäftsjahre jeweils ein Jahreshonorarumsatz gem. § 45 (1), Nr. 1; (2); (4), Nr. 4 VgV in Höhe von mindestens 49 000 EUR netto nachzuweisen.
Rechtsform der Bietergemeinschaft: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Es ist in diesem Fall eine Erklärung abzugeben, dass die Mitglieder der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die Bewerbergemeinschaft muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung ist das vorgegebene Formblatt zu verwenden, welches zusammen mit dem Bewerbungsbogen unter abrufbar ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Rechtsform der Bietergemeinschaft: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Es ist in diesem Fall eine Erklärung abzugeben, dass die Mitglieder der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die Bewerbergemeinschaft muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung ist das vorgegebene Formblatt zu verwenden, welches zusammen mit dem Bewerbungsbogen unter abrufbar ist.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Es sind die Bewerbungsformulare zu verwenden.
Einzureichen sind:
1. Es ist der Nachweis von vergleichbaren Planungsleistungen für die Pflicht-Referenz 1 zu erbringen. Die Mindestkriterien der Referenz stellen Ausschlusskriterien dar.
Pflicht-Referenz 1: Planungsleistungen Tragwerk analog § 49 ff. HOAI 2013
Mindestkriterien: abgeschlossenes Bauvorhaben eines Neubaus; Fertigstellung: nach 01.01.2008 (Übergabe an Nutzer); Honorarzone: mindestens III analog § 52 HOAI 2013;
Folgende Angaben sind zu Referenz 1 gefordert:
a) Bezeichnung der Baumaßnahme;
b) Beschreibung der Baumaßnahme;
c) Bezeichnung des Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummer;
d) Angabe, ob der Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist. Falls ja, ist eine Referenzbescheinigung vorzulegen;
e) Realisierungszeitraum;
f) Angabe, ob das Referenzobjekt mindestens Honorarzone III analog § 52 HOAI 2013 entsprach;
g) Angabe, ob das Referenzobjekt ein Sonderbau analog §2 (4) SächsBO ist;
h) Angabe, ob das Referenzobjekt mindestens in Gebäudeklasse 4 gem. § 2, (3) SächsBO einzuordnen ist;
i) Angabe zu den erbrachten Leistungsphasen analog § 51 HOAI 2013 für das Referenzobjekt;
j) Angabe, welche Bauwerkskosten (KG 300+400), netto für das Referenzobjekt entstanden sind;
k) Angabe, ob für das Referenzobjekt die ingenieurtechnische Kontrolle der Baudurchführung als besondere Leistung ausgeführt wurde;
m) textliche und bildliche Darstellung (Fotografien) des Referenzobjektes auf maximal 3 Seiten A4 oder A3.
2. Es ist der Nachweis von vergleichbaren Planungsleistungen für die Pflicht-Referenz 2 zu erbringen. Die Mindestkriterien der Referenz stellen Ausschlusskriterien dar.
Pflicht-Referenz 2: Planungsleistungen Tragwerk analog § 49 ff. HOAI 2013
Mindestkriterien: abgeschlossenes Bauvorhaben eines Sanierungsobjektes; Fertigstellung: nach 01.01.2008 (Übergabe an Nutzer); Honorarzone: mindestens III analog § 52 HOAI 2013;
Folgende Angaben sind zu Referenz 2 gefordert:
l) textliche und bildliche Darstellung (Fotografien) des Referenzobjektes auf maximal 3 Seiten A4 oder A3.
3. Für die jeweiligen Pflicht-Referenzen sind zum Erreichen von Zusatzpunkte folgende Kriterien anzugeben:
a) Angabe, ob Pflicht-Referenz 2 dem Denkmalschutz unterliegt;
b) Angabe, ob Referenzobjekt 1 und/oder Referenzobjekt 2 mit öffentlichen Fördermitteln realisiert und nach dem öffentlichen Vergaberecht vergeben wurde;
AK 1 Pflicht-Referenz 1 für vergleichbare Planungsleistungen, bestehend aus:
AK 1.1 Mindestkriterien: Planungsleistungen Tragwerk analog § 49 ff. HOAI 2013; abgeschlossenes Bauvorhaben eines Neubaus; Fertigstellung: nach 1.1.2008 (Übergabe an Nutzer); Honorarzone: mindestens III analog § 52 HOAI 2013;
AK 1.2 Bewertungskriterien:
AK 1.2.1 Referenzobjekt ist ein Sonderbau analog § 2 (4) SächsBO;
Punktbewertung:
0: nein;
1: wird nicht vergeben;
2: wird nicht vergeben;
3: ja;
AK 1.2.2 Referenzobjekt ist mind. Gebäudeklasse 4 analog § 2 (3) SächsBO einzuordnen;
0.: nein;
AK 1.2.3 erbrachte Leistungsphasen analog § 51 HOAI 2013 für Referenzobjekt;
0: wird nicht vergeben;
2: mind. Lph 2–5;
3: Lph 1–6;
AK 1.2.4 Bauwerkskosten (KG 300+400), netto für Referenzobjekt;
1: < 3,0 Mio. EUR;
2: ≥ 3,0 Mio. EUR ≤ 5,0 Mio. EUR;
3: > 5,0 Mio. EUR;
AK 1.2.5 ingenieurtechnische Kontrolle der Baudurchführung als besondere Leistung ausgeführt;
1: ja;
3: wird nicht vergeben;
AK 2 Pflicht-Referenz 2 für vergleichbare Planungsleistungen, bestehend aus:
AK 2.1 Mindestkriterien: Planungsleistungen Tragwerk analog § 49 ff. HOAI 2013; abgeschlossenes Bauvorhaben eines Sanierungsobjektes; Fertigstellung: nach 1.1.2008 (Übergabe an Nutzer); Honorarzone: mindestens III analog § 35 HOAI 2013;
AK 2.2 Bewertungskriterien:
AK 2.2.1 Referenzobjekt ist ein Sonderbau analog § 2 (4) SächsBO;
AK 2.2.2 Referenzobjekt ist mind. Gebäudeklasse 4 analog § 2 (3) SächsBO einzuordnen;
AK 2.2.3 erbrachte Leistungsphasen analog § 51 HOAI 2013 für Referenzobjekt;
AK 2.2.4 Bauwerkskosten (KG 300+400), netto für Referenzobjekt;
1: ≥ 1,7 Mio. EUR ≤ 2,5 Mio. EUR;
2: > 2,5 Mio. EUR;
AK 2.2.5 ingenieurtechnische Kontrolle der Baudurchführung als besondere Leistung ausgeführt;
AK 3 Zusatzpunkte:
AK 3.1 Pflicht-Referenz 2 unterliegt dem Denkmalschutz;
AK 3.2 mindestens eine Pflicht-Referenz war ein öffentlich gefördertes Bauvorhaben;
1: Referenz 1 oder 2;
2: Referenz 1 und 2;
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind Personen, die gem. § 44 i.V.m. § 75 (1–3) VgV 2016 nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen, oder die nach den EG- Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiet der Architektur und des Bauingenieurwesens bzw. der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Hochschuldiplome, berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Teilnahmeberechtigt sind ferner Bieter- und Arbeitsgemeinschaften solcher natürlichen Personen sowie juristische Personen, sofern in deren Satzungsregelungen der Geschäftszweck auf das Erbringen von Tragwerksplanungsleistungen ausgerichtet ist, sowie Bieter- und Arbeitsgemeinschaften solcher juristischen Personen.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Teilnahmeberechtigt sind Personen, die gem. § 44 i.V.m. § 75 (1–3) VgV 2016 nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen, oder die nach den EG- Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiet der Architektur und des Bauingenieurwesens bzw. der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Hochschuldiplome, berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Teilnahmeberechtigt sind ferner Bieter- und Arbeitsgemeinschaften solcher natürlichen Personen sowie juristische Personen, sofern in deren Satzungsregelungen der Geschäftszweck auf das Erbringen von Tragwerksplanungsleistungen ausgerichtet ist, sowie Bieter- und Arbeitsgemeinschaften solcher juristischen Personen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die eingegangenen Bewerbungen werden auf die Einhaltung von formalen Kriterien aus Abschnitt III.2 geprüft.
Die Auswahl erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien folgendermaßen bewertet werden: Pro Auswahlkriterium werden maximal drei Punkte vergeben. Es können maximal 28 Punkte erreicht werden. Es wird eine Qualifikationsnorm von 21 Punkten der maximal erreichbaren Punktzahl festgesetzt. Aus den Bewerbern, die diese Qualifikationsnorm erreichen bzw. überschreiten, werden drei bzw. maximal fünf Bewerber entsprechend der Rangfolge der höchsten erreichten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Überschreitet die Anzahl der Bewerber, welche die Qualifikationsnorm punktgleich erreicht bzw. überschritten haben, die Höchstzahl der auszuwählenden Bewerber, entscheidet das Los gemäß §75 (6) VgV 2016. Im Weiteren werden die ausgewählten Teilnehmer um eine Honorarabgabe gebeten und zu einem Verhandlungsgespräche (ca. 27 KW) eingeladen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Auswahl erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien folgendermaßen bewertet werden: Pro Auswahlkriterium werden maximal drei Punkte vergeben. Es können maximal 28 Punkte erreicht werden. Es wird eine Qualifikationsnorm von 21 Punkten der maximal erreichbaren Punktzahl festgesetzt. Aus den Bewerbern, die diese Qualifikationsnorm erreichen bzw. überschreiten, werden drei bzw. maximal fünf Bewerber entsprechend der Rangfolge der höchsten erreichten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Überschreitet die Anzahl der Bewerber, welche die Qualifikationsnorm punktgleich erreicht bzw. überschritten haben, die Höchstzahl der auszuwählenden Bewerber, entscheidet das Los gemäß §75 (6) VgV 2016. Im Weiteren werden die ausgewählten Teilnehmer um eine Honorarabgabe gebeten und zu einem Verhandlungsgespräche (ca. 27 KW) eingeladen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-05-29 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-09-30 📅
Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung. Bewerbungen, die weniger als zwei Referenzobjekte enthalten, werden ausgeschlossen. Die Nachforderung von fehlenden Unterlagen gem. § 56 (2) VgV wird vorbehalten. Entsprechend § 17 Abs. 7 VgV gilt als gegenseitig einvernehmlich festgelegt, das die Frist von 30 Tagen, vgl. § 17 Abs. 6 VgV, für den Eingang der Erstangebote (Honorarangebote) um 15 Tage reduziert wird.
Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung. Bewerbungen, die weniger als zwei Referenzobjekte enthalten, werden ausgeschlossen. Die Nachforderung von fehlenden Unterlagen gem. § 56 (2) VgV wird vorbehalten. Entsprechend § 17 Abs. 7 VgV gilt als gegenseitig einvernehmlich festgelegt, das die Frist von 30 Tagen, vgl. § 17 Abs. 6 VgV, für den Eingang der Erstangebote (Honorarangebote) um 15 Tage reduziert wird.
Neben elektronischen Teilnahmeanträge sind außerdem Teilnahmeanträge in Papierform zugelassen. Teilnahmeanträge müssen bis zu vorgenannter Angebotsfrist (vgl. IV 2.2) bei der Vergabestelle eingegangen sein. Hierbei sind für Teilnahmeanträge in Papierform die Leerungszeiten des Briefkastens (Mo-Do 8.30 Uhr und 12.00 Uhr, Freitag 8.30 Uhr) zu berücksichtigen. Bitte achten Sie bei Inanspruchnahme eines Kurierdienstes auf eine direkte Zustellung in die Hugo-Keller-Straße 14, 2. Etage, Zimmer 218 (Vergabestelle). Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag unter Verwendung des vorgegebenen Kennzettels Tragwerksplanung „Errichtung einer neuen Oberschule als Bildungscampus am Standort Rauschwalder Straße 73 in Görlitz ", bei der Stadtverwaltung Görlitz, Justiziariat, Zentrale Vergabestelle, Hugo-Keller-Straße 14, 02826 Görlitz einzureichen.
Neben elektronischen Teilnahmeanträge sind außerdem Teilnahmeanträge in Papierform zugelassen. Teilnahmeanträge müssen bis zu vorgenannter Angebotsfrist (vgl. IV 2.2) bei der Vergabestelle eingegangen sein. Hierbei sind für Teilnahmeanträge in Papierform die Leerungszeiten des Briefkastens (Mo-Do 8.30 Uhr und 12.00 Uhr, Freitag 8.30 Uhr) zu berücksichtigen. Bitte achten Sie bei Inanspruchnahme eines Kurierdienstes auf eine direkte Zustellung in die Hugo-Keller-Straße 14, 2. Etage, Zimmer 218 (Vergabestelle). Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag unter Verwendung des vorgegebenen Kennzettels Tragwerksplanung „Errichtung einer neuen Oberschule als Bildungscampus am Standort Rauschwalder Straße 73 in Görlitz ", bei der Stadtverwaltung Görlitz, Justiziariat, Zentrale Vergabestelle, Hugo-Keller-Straße 14, 02826 Görlitz einzureichen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
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Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Nachprüfung vor der Vergabekammer ist gem. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stadtverwaltung Görlitz, Dezernat I, Justiziariat, Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Hugo-Keller-Straße 14
Postort: Görlitz
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Quelle: OJS 2019/S 066-154500 (2019-03-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-11-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Tragwerksplanung analog HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 1, § 49 ff., Leistungsphasen 1-6 für die Errichtung einer neuen Oberschule als Bildungscampus am Standort Rauschwalder Straße 73 in Görlitz; Zunächst ist die Beauftragung der Leistungsphase 1-3 vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen sowie auf die Weiterbeauftragung nach der Erbringung der Leistungsphasen 1-3 besteht nicht. Beschreibung der Optionen: stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 4-6. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/Fördermitteln sowie positiver bauherrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme.
Tragwerksplanung analog HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 1, § 49 ff., Leistungsphasen 1-6 für die Errichtung einer neuen Oberschule als Bildungscampus am Standort Rauschwalder Straße 73 in Görlitz; Zunächst ist die Beauftragung der Leistungsphase 1-3 vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen sowie auf die Weiterbeauftragung nach der Erbringung der Leistungsphasen 1-3 besteht nicht. Beschreibung der Optionen: stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 4-6. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/Fördermitteln sowie positiver bauherrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme.
Gesamtwert des Auftrags: 159068.61 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union
Errichtung einer neuen 2-zügigen Oberschule als Bildungscampus auf dem ehemaligen Schlachthofgelände. Teilweise Abriss von Nebengebäuden und baulichen Anlagen, in Folge dessen Neuorganisation von Bebauung und Außenanlagen im Kontext der zu entwickelnden Freiraumgestaltung. Sanierung des Bestandsgebäudes Rauschwalder Straße 73 vorrangig für Verwaltungs- und Nebenbereiche der Schule und für Gemeinbedarfszwecke sowie Sanierung und Nutzung eines Bestandsgebäudes als Mensa mit Aula und Gemeinbedarfsangeboten. Bei den vorgenannten Objekten handelt es sich um denkmalgeschützte Backsteinbauten. Diese sollen durch einen 3-geschossigen Neubau mit entsprechenden Unterrichtsräumen bzw. Fachkabinetten konzeptionell und baulich verbunden werden. Das Verwaltungsgebäude ist teilunterkellert und erstreckt sich über 3 Vollgeschosse zzgl. Dachgeschoss. Die zukünftige Mensa ist eingeschossig. Der neue Schulstandort wird als Einheit von schulischer und außerschulischer Bildung mit Angeboten im Jugend-, Sozial-, Sport- und Freizeitbereich zur Integration und Teilhabe in der westlichen Innenstadt betrachtet. Im Rahmen der gesamten Baumaßnahme ist die Sanierung der Sporthalle an der Cottbuser Straße für den Schul- und Freizeitsport vorgesehen, dessen Planung gesondert erfolgt. Die Finanzierung soll aus Fördermitteln zur nachhaltigen Stadtentwicklung EFRE 2014 bis 2020, Handlungsfeld Armutsbekämpfung im Konzept EFRE Brautwiesenbogen sowie aus Fachfördermitteln Schulhausbau erfolgen. Für das Gesamtinvestitionsvolumen wird eine Budgetobergrenze von 11 000 000 EUR festgesetzt. Fertigstellung des Neubaus und Übergabe an den Nutzer ist im Schuljahr 2023/24 vorgesehen. Auf Grund unterschiedlicher Förderprogramme sind die zu sanierenden Gebäude bereits im zweiten Quartal 2022 bezugsfertig zu übergeben. Letztlich wird gefordert, dass nach Abschluss der Planungs- und Bauphase ein funktionsfähiger Schulbau als Bildungscampus zur Verfügung steht, welcher alle Nutzungsbereich der einzelnen Gebäude miteinander verknüpft.
Errichtung einer neuen 2-zügigen Oberschule als Bildungscampus auf dem ehemaligen Schlachthofgelände. Teilweise Abriss von Nebengebäuden und baulichen Anlagen, in Folge dessen Neuorganisation von Bebauung und Außenanlagen im Kontext der zu entwickelnden Freiraumgestaltung. Sanierung des Bestandsgebäudes Rauschwalder Straße 73 vorrangig für Verwaltungs- und Nebenbereiche der Schule und für Gemeinbedarfszwecke sowie Sanierung und Nutzung eines Bestandsgebäudes als Mensa mit Aula und Gemeinbedarfsangeboten. Bei den vorgenannten Objekten handelt es sich um denkmalgeschützte Backsteinbauten. Diese sollen durch einen 3-geschossigen Neubau mit entsprechenden Unterrichtsräumen bzw. Fachkabinetten konzeptionell und baulich verbunden werden. Das Verwaltungsgebäude ist teilunterkellert und erstreckt sich über 3 Vollgeschosse zzgl. Dachgeschoss. Die zukünftige Mensa ist eingeschossig. Der neue Schulstandort wird als Einheit von schulischer und außerschulischer Bildung mit Angeboten im Jugend-, Sozial-, Sport- und Freizeitbereich zur Integration und Teilhabe in der westlichen Innenstadt betrachtet. Im Rahmen der gesamten Baumaßnahme ist die Sanierung der Sporthalle an der Cottbuser Straße für den Schul- und Freizeitsport vorgesehen, dessen Planung gesondert erfolgt. Die Finanzierung soll aus Fördermitteln zur nachhaltigen Stadtentwicklung EFRE 2014 bis 2020, Handlungsfeld Armutsbekämpfung im Konzept EFRE Brautwiesenbogen sowie aus Fachfördermitteln Schulhausbau erfolgen. Für das Gesamtinvestitionsvolumen wird eine Budgetobergrenze von 11 000 000 EUR festgesetzt. Fertigstellung des Neubaus und Übergabe an den Nutzer ist im Schuljahr 2023/24 vorgesehen. Auf Grund unterschiedlicher Förderprogramme sind die zu sanierenden Gebäude bereits im zweiten Quartal 2022 bezugsfertig zu übergeben. Letztlich wird gefordert, dass nach Abschluss der Planungs- und Bauphase ein funktionsfähiger Schulbau als Bildungscampus zur Verfügung steht, welcher alle Nutzungsbereich der einzelnen Gebäude miteinander verknüpft.
Beschreibung der Optionen:
Beschreibung der Optionen: stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 4-6 für die Errichtung einer neuen Oberschule als Bildungscampus am Standort Rauschwalder Straße 73 in Görlitz. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/Fördermitteln sowie positiver bauherrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme.
Beschreibung der Optionen: stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 4-6 für die Errichtung einer neuen Oberschule als Bildungscampus am Standort Rauschwalder Straße 73 in Görlitz. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/Fördermitteln sowie positiver bauherrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: