Erweiterung der Kläranlage in Karlshuld — Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Freianlagenplanung gem. §§ 41ff, 49ff, 53ff, 38ff, LPH 1-9

Gemeinde Karlshuld

Die Gemeinde Karlshuld plant zusammen mit der Gemeinde Königsmoos die Erweiterung der bestehenden Kläranlage.
Die Kläranlage wurde 1986 errichtet und behandelt das Abwasser der Gemeinden Karlshuld und Königsmoos.
Die Kläranlage wurde bei Errichtung für 10.000 EW bemessen, und soll auf 17.500 EW angepasst werden.
Gegenstand der Vergabe sind verschiedene Planungsleistungen, die gemeinsam beauftragt werden sollen:
Objektplanung Ingenieurbauwerke, Planung der Verfahrens- und Prozess- bzw. Maschinentechnik, Fachplanung Tragwerksplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung, Objektplanung Freianlagen (§§ 41ff, 49ff, 53ff, 38ff HOAI), LPH 1-9.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-07-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-06-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-06-06 Auftragsbekanntmachung
2020-02-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-06-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Karlshuld plant zusammen mit der Gemeinde Königsmoos die Erweiterung der bestehenden Kläranlage. Die Kläranlage wurde 1986 errichtet und behandelt das Abwasser der Gemeinden Karlshuld und Königsmoos. Die Kläranlage wurde bei Errichtung für 10.000 EW bemessen, und soll auf 17.500 EW angepasst werden. Gegenstand der Vergabe sind verschiedene Planungsleistungen, die gemeinsam beauftragt werden sollen: Objektplanung Ingenieurbauwerke, Planung der Verfahrens- und Prozess- bzw. Maschinentechnik, Fachplanung Tragwerksplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung, Objektplanung Freianlagen (§§ 41ff, 49ff, 53ff, 38ff HOAI), LPH 1-9.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Neuburg-Schrobenhausen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Karlshuld
Postanschrift: Hauptstraße 68
Postleitzahl: 86668
Postort: Karlshuld
Kontakt
Internetadresse: http://www.karlshuld.de 🌏
E-Mail: vgv@meixner-partner.de 📧
Telefon: +49 821 / 50105-19 / 7 📞
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E22957875 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-06-06 📅
Einreichungsfrist: 2019-07-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-06-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 110-269115
ABl. S-Ausgabe: 110
Zusätzliche Informationen
Teilnahmeanträge und Honorarangebote dürfen ausschließlich über den verschlüsselten Angebotsbereich der elektronischen Vergabeplattform eingereicht werden. Eine Einreichung per Email oder unverschlüsselt per Bietermitteilung ist nicht zulässig und führt zwangsläufig zum Ausschluss. Rückfragen sind über Bietermitteilungen unverschlüsselt über die Vergabeplattform möglich.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Karlshuld plant zusammen mit der Gemeinde Königsmoos die Erweiterung der bestehenden Kläranlage.
Die Kläranlage wurde 1986 errichtet und behandelt das Abwasser der Gemeinden Karlshuld und Königsmoos.
Die Kläranlage wurde bei Errichtung für 10.000 EW bemessen, und soll auf 17.500 EW angepasst werden.
Gegenstand der Vergabe sind verschiedene Planungsleistungen, die gemeinsam beauftragt werden sollen:
Objektplanung Ingenieurbauwerke, Planung der Verfahrens- und Prozess- bzw. Maschinentechnik, Fachplanung Tragwerksplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung, Objektplanung Freianlagen (§§ 41ff, 49ff, 53ff, 38ff HOAI), LPH 1-9.
Die Kläranlage wurde 1986 errichtet und behandelt das Abwasser der Gemeinden Karlshuld und Königsmoos. Beide Gemeinden betreiben zur Abwassersammlung ein Vakuumsystem. Das Volumen des Belebungsbeckens beträgt 2402 m
Die Kläranlage wurde bei Errichtung für 10.000 EW bemessen. Die Kapazität der Kläranlage ist damit erreicht und bis 2036 wird mit einer Steigerung auf 15.799 EW gerechnet. Die Kapazität der Kläranlage soll daher auf 17.500 EW angepasst werden.
Ein Planungsbüro hat dazu eine Studie erstellt und mehrere Verfahrens-Varianten untersucht. Beide Gemeinden haben die Variante mit anaeroben Schlammstabilisierung mit Faulturm beschlossen.
Die Gesamtbaukosten (KG 200-500) werden mit 3,39 Mio. EUR brutto angenommen.
— Objektplanung Ingenieurbauwerke für Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung der Kläranlage und Betriebsgebäude – nach §41 ff HOAI, LPH 1-9,
— Fachplanung Tragwerksplanung für Ingenieurbauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung — nach §49 ff HOAI, LPH 1-9,
— Fachplanung Technische Ausrüstung für Kläranlage / Betriebsgebäude — nach §53 ff HOAI, LPH 1-9, inkl. Planung der Verfahrens- und Prozess- bzw. Maschinentechnik der einzelnen Reinigungsstufen einschl. Elektroinstallation und EMSR-Technik,
— Objektplanung Freianlagen -nach §38 ff HOAI, LPH 1-9.
Gegebenenfalls werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt werden.
— Objektübergreifende, integrierte Bauablaufplanung,
— Koordination des Gesamtprojekts,
— Aufstellen von Ablauf- und Netzplänen,
— Örtliche Bauüberwachung.
Das Büro, welches die Studie erstellt hat, gilt als vorbefasst. Allen Teilnehmern, die zur Vergabehandlung eingeladen werden, werden die erarbeiteten Unterlagen zur Verfügung gestellt.
Sollte der Fall eintreten, dass das vorbefasste Büro zur Vergabeverhandlung eingeladen wird, so ist derselbe Wissenstand für alle Teilnehmer gegeben.
Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich im Oktober 2019 statt. Die Auftragsvergabe ist aller Voraussicht nach Anfang November 2019. Der Leistungsbeginn ist direkt im Anschluss an die Auftragserteilung.
Der Baubeginn ist für Mitte 2021 und die Fertigstellung für Anfang 2023 geplant.
Dauer: 40 Monate
Beschreibung der Optionen:
Stufe 1: LPH 1-2 Stufe 2: LPH 3-4 Stufe 3: LPH 5-7 (5-6 bei TWP) Stufe 4: LPH 8-9 Zunächst wird die Stufe 1 beauftragt.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Stufen besteht nicht.
Zusätzliche Informationen:
Teilnahmeanträge und Honorarangebote dürfen ausschließlich über den verschlüsselten Angebotsbereich der elektronischen Vergabeplattform eingereicht werden.
Eine Einreichung per Email oder unverschlüsselt per Bietermitteilung ist nicht zulässig und führt zwangsläufig zum Ausschluss.
Rückfragen sind über Bietermitteilungen unverschlüsselt über die Vergabeplattform möglich.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Karlshuld

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB;
b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 MiLoG;
c) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen;
d) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist diese nur teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers gem. § 43 Abs. 1 VgV i. V. m. § 75 Abs. 3 VgV nachgewiesen wird, dass der tatsächliche Leistungserbringer (Projektleiter) und dessen Stellvertreter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen;
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e) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben;
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f) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben;
g) Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften. Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV.
Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 400 000 EUR netto in Summe aus den Leistungsbildern Objektplanung Ingenieurbauwerke / Tragwerksplanung / Techn. Gebäudeausrüstung / Freianlagenplanung.
b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 bzw. 4 VgV.
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 2 000 000 EUR für Personenschäden und über 2 000 000 EUR für Sachschäden bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d.h. ohne Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
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Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, in der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 6 Monate sein gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an und muss der Bewerbung beiliegen. Das Ausstellungsdatum muss aus dem Nachweis ersichtlich sein. Bei Bewerbergemeinschaften muss für jedes Mitglied ein entsprechender Versicherungsnachweis vorgelegt werden.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter (MA) und der Führungskräfte in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Die Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von vier technischen festangestellten MA inklusive Geschäftsführung. Freie Mitarbeiter sind wie Unterauftragnehmer im Teilnahmeantrag aufzuführen. Die „Verpflichtungserklärung bei Unteraufträgen" im Teilnahmeantrag unter Anlage 1 ist von den freien MA auszufüllen.
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b) Angabe der Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, d.h. eindeutige Benennung des Projektleiters (PL) und des stellvertretenden Projektleiters (stv. PL).
Erklärung des Bewerbers über die Berufsqualifikation des PL und des stv. PL gem. § 75 VgV:
Die Personen des PL sowie des stv.PL erfüllen die fachl. Anforderungen, wenn sie berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ oder gleichwertig gem. § 75 im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Nachweis jeweils durch Vorlage einer Abschlussurkunde (Diplom, Master, Bachelor o. vgl.) mit Angabe des Studiengangs und Abschlussjahrs. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Ingenieur" nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachl. Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG — Berufsanerkennungsrichtlinie — gewährleistet ist. Darüber hinaus muss der PL eine Eintragung in die Liste der bauvorlageberechtigten Ingenieure nachweisen.
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c) Die Berufserfahrung des PL und des stv. PL im Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerke und / oder Technische Ausrüstung ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.
Mindestanforderung sind 8 Jahre Berufserfahrung für den PL und 5 Jahre für den stv. PL im Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerke und / oder Technische Ausrüstung. Beide Leistungsbilder Objektplanung Ingenieurbauwerke und Technische Ausrüstung sind vom PL und/oder vom stv. PL abzudecken.
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d) Angabe von mindestens 5 Referenzprojekten (1 Ref. für Objektplanung Ingenieurbauwerke, 2 Ref. für Technische Ausrüstung, 1 Ref. für Tragwerksplanung, 1 Ref. für Freianlagenplanung) gem. § 75 Abs. 5 VgV.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied mind. eine Referenz einzureichen. Referenzen können nicht mehrfach eingereicht werden.
(Mindestanforderung an Referenzen: siehe unten) Folgende Angaben sind bei den Referenzprojekten erforderlich:
— Bezeichnung des beauftragten Büros bzw. ggf. der ARGE,
— ggf. Benennung der Unterauftragnehmer,
— ggf. Projektbez./-beschr,
— Bauvol. netto (KG 200-500),
— Beauftragte und vollständig selbst erbrachte LPH,
— Vergleichbarkeit der Planungsanforderungen,
— AG mit Ansprechpartner, Anschrift und Tel. /Angaben zur Einhaltung der einschlägigen Vergaberichtlinien analog eines öffentl. AG (Anlage 3a zu Art. 44 BayHO (ANBest-K),
— Einhaltung des Kosten- und Terminrahmens (geeignete Nachw. sind jeweils beizulegen!)
Zusatzpunkte für:
— Ausführung Erweiterung / Umbau einer ingenieurbautechnischen Anlage im laufenden Betrieb,
— Planung einer Kläranlage mit anaerober Schlammstabilisierung und Faulturm,
— Planung einer Kläranlage mit ähnlicher Auslegung (EW).
Sonstiges: Projektdarst. der Referenzprojekte auf jew. höchst. 2 DIN A4-Seiten o. 1 DIN A3-Seite, graphische Darstellung (z.B. mit Grundrissen, Ansichten, Fotos etc.) und kurze Beschreibung in Textform e) Der AG behält sich vor, Bescheinigungen von öffentl. und privaten AG über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte anzufordern. Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzprüfung festgestellt wird, dass die gemachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
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Mindeststandards:
Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:
— Bei den eingereichten Referenzprojekten muss es sich um den Neubau oder Umbau oder die Erweiterung einer ingenieurbautechnischen Anlage aus dem Bereich Wasserversorgung oder Abwasserentsorgung oder Ver- und Entsorgung handeln,
— bei der mindestens die LPH 3-5 vollständig selbst erbracht wurden,
— Der Referenzzeitraum muss zwischen 1.5.2004 — 1.5.2019 liegen, die LPH 2 darf nicht vor diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 (bwz. LPH 6 bei TWP) muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein.
Die Nichteinhaltung führt zur Wertung mit 0 Punkten bei der betroffenen Referenz, nicht aber zum Ausschluss. Nachweise gem. Bewertungsmatrix.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Es sind Nachweise nach Ziffer III.1.3) b) und c) dieser Bekanntmachung vorzulegen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
— wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit,
— technische und berufliche Leistungsfähigkeit.
Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix.
Konkretisierung Losverfahren in Ergänzung zu § 75 (6) VgV: Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, so wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden.
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Hinweis Nachnominierung: Im Falle einer Absage eines Teilnehmers der Vergabeverhandlung behält sich die Vergabestelle vor, der Rangfolge des Auswahlverfahrens entsprechend das nächstplatzierte Büro zur Teilnahme an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens 10 Tage vor Vergabeverhandlung ausgesprochen. Diese Regelung soll einem nachnominierten Teilnehmer eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Meixner + Partner GmbH
Internetadresse: www.karlshuld.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E22957875 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge (und später im Verfahren entsprechend auch die Honorarangebote) sind rechtsgültig zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Anlagen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist ausschließlich über den verschlüsselten Angebotsbereich der elektronischen Vergabeplattform einzureichen.
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Eine Einreichung per Email oder unverschlüsselt per Bietermitteilung ist nicht zulässig und führt zwangsläufig zum Ausschluss. Nicht unterschriebene bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten (§ 57 Absatz 1 Satz 1 VgV).
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b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich elektronisch als Bieterfragen-/mitteilungen unverschlüsselt über die Vergabeplattform bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist an den AG zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter der zuvor genannten Vergabeplattform bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht.
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c) Bewerbungsunterlagen können nur verschlüsselt elektronisch eingereicht werden und verbleiben beim AG.
d) Geforderte Nachweise sind elektronisch, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung, der Bewerbung beizulegen.
e) Informationspflicht des Bewerbers:
Die Teilnehmer / die Bewerber verpflichten sich, sich eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der zuvor genannten Vergabeplattform zu informieren, ob Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Weiter werden die Bewerber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 6 Kalendertage abzuändern oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen werden unverzüglich auf zuvor genannter Vergabeplattform veröffentlicht.
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Es wird darauf hingewiesen, dass alle veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Sollten sich die veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen auf den Teilnahmeantrag auswirken, gelten folgende Regelungen:
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Ist der Teilnahmeantrag bereits elektronisch eingereicht worden, so ist dem Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefrist über die Vergabeplattform mitzuteilen, sofern:
— Der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und
kein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird,
ein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird.
Der neue Teilnahmeantrag muss vor Ende der Teilnahmefrist elektronisch vorliegen,
— Der alte Teilnahmeantrag — ergänzt um das Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben -aufrechterhalten werden soll. Auf die Möglichkeit diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante wählen zu können, wird in dem betreffenden Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben ausdrücklich hingewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass das unterzeichnete Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber elektronisch vorliegen muss,
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— Der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll. In diesem Fall wird darauf hingewiesen, dass ein bereits eingereichter Teilnahmeantrag, wenn erforderlich, an die Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben angepasst werden muss.
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Sofern keine gesonderte Mitteilung eingeht, wird davon ausgegangen, dass der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechtgehalten wird.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilanstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80438
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 892176-2411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).
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Quelle: OJS 2019/S 110-269115 (2019-06-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-02-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Karlshuld plant zusammen mit der Gemeinde Königsmoos die Erweiterung der bestehenden Kläranlage. Die Kläranlage wurde 1986 errichtet und behandelt das Abwasser der Gemeinden Karlshuld und Königsmoos. Die Kläranlage wurde bei Errichtung für 10 000 EW bemessen, und soll auf 17 500 EW angepasst werden. Gegenstand der Vergabe sind verschiedene Planungsleistungen, die gemeinsam beauftragt werden sollen: Objektplanung Ingenieurbauwerke, Planung der Verfahrens- und Prozess- bzw. Maschinentechnik, Fachplanung Tragwerksplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung, Objektplanung Freianlagen (§§ 41ff, 49ff, 53ff, 38ff HOAI), LPH 1-9.
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Gesamtwert des Auftrags: 570 301 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-02-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-02-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 037-088183
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 110-269115
ABl. S-Ausgabe: 37

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Kläranlage wurde bei Errichtung für 10 000 EW bemessen, und soll auf 17 500 EW angepasst werden.
Die Kläranlage wurde 1986 errichtet und behandelt das Abwasser der Gemeinden Karlshuld und Königsmoos. Beide Gemeinden betreiben zur Abwassersammlung ein Vakuumsystem. Das Volumen des Belebungsbeckens beträgt 2 402 m
Die Kläranlage wurde bei Errichtung für 10 000 EW bemessen. Die Kapazität der Kläranlage ist damit erreicht und bis 2036 wird mit einer Steigerung auf 15 799 EW gerechnet. Die Kapazität der Kläranlage soll daher auf 17 500 EW angepasst werden.
— Fachplanung Tragwerksplanung für Ingenieurbauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung – nach §49 ff HOAI, LPH 1-9,
— Fachplanung Technische Ausrüstung für Kläranlage / Betriebsgebäude – nach §53 ff HOAI, LPH 1-9, inkl. Planung der Verfahrens- und Prozess- bzw. Maschinentechnik der einzelnen Reinigungsstufen einschl. Elektroinstallation und EMSR-Technik,
— Objektplanung Freianlagen – nach §38 ff HOAI, LPH 1-9.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-11-12 📅
Name: WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH
Postort: Pfaffenhofen a. d. Ilm
Land: Deutschland 🇩🇪
Pfaffenhofen a. d. Ilm 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 570 301 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Teilnehmer/die Bewerber verpflichten sich, sich eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der zuvor genannten Vergabeplattform zu informieren, ob Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Weiter werden die Bewerber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 6 Kalendertage abzuändern oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen werden unverzüglich auf zuvor genannter Vergabeplattform veröffentlicht.
Mehr anzeigen
– Der neue Teilnahmeantrag muss vor Ende der Teilnahmefrist elektronisch vorliegen,
— Der alte Teilnahmeantrag – ergänzt um das Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben -aufrechterhalten werden soll. Auf die Möglichkeit diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante wählen zu können, wird in dem betreffenden Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben ausdrücklich hingewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass das unterzeichnete Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber elektronisch vorliegen muss,
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Ergänzende Informationen
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: siehe VI 4.1)
Postort: München
Land: Deutschland 🇩🇪
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Quelle: OJS 2020/S 037-088183 (2020-02-19)