Erweiterung und Sanierung des Rathauses Böhlen

Stadt Böhlen

Planungsleistung für die Sanierung und den Teilumbau des bestehenden, denkmalgeschützten Rathauses sowie dessen funktionale Erweiterung durch einen Anbau in nord-westlicher Ausrichtung. Mit der Maßnahme sollen die bestehenden technischen und funktionalen Mängel beseitigt, zeitgemäße Arbeitsbedingungen und eine barrierefreie Erschließung ermöglicht werden. Für diese Zielstellung ist die Sanierung des Rathauses sowie die funktionale Erweiterung der Verwaltungsfunktion vorgesehen.
Der geplante Zeit- und Bauablauf der Maßnahme sieht eine phasenweise Abwicklung der Maßnahme vor. Zunächst soll die Erweiterung sowie die Anbindung zum Bestandsgebäude voll funktionsfähig geschaffen werden, um Teile der durch die Sanierung und den Teilumbau des Bestandsgebäudes betroffenen Nutzung bereits in die Erweiterung zu verlagern. Anschließend soll das Bestandsgebäude saniert und entsprechend den geänderten Anforderungen umgebaut werden.
Die Durchführung erfolgt im laufenden Betrieb.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-10-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-09-17.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-09-17 Auftragsbekanntmachung
2020-03-25 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-09-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 2019/Rathaus
Kurze Beschreibung:
Planungsleistung für die Sanierung und den Teilumbau des bestehenden, denkmalgeschützten Rathauses sowie dessen funktionale Erweiterung durch einen Anbau in nord-westlicher Ausrichtung. Mit der Maßnahme sollen die bestehenden technischen und funktionalen Mängel beseitigt, zeitgemäße Arbeitsbedingungen und eine barrierefreie Erschließung ermöglicht werden. Für diese Zielstellung ist die Sanierung des Rathauses sowie die funktionale Erweiterung der Verwaltungsfunktion vorgesehen. Der geplante Zeit- und Bauablauf der Maßnahme sieht eine phasenweise Abwicklung der Maßnahme vor. Zunächst soll die Erweiterung sowie die Anbindung zum Bestandsgebäude voll funktionsfähig geschaffen werden, um Teile der durch die Sanierung und den Teilumbau des Bestandsgebäudes betroffenen Nutzung bereits in die Erweiterung zu verlagern. Anschließend soll das Bestandsgebäude saniert und entsprechend den geänderten Anforderungen umgebaut werden. Die Durchführung erfolgt im laufenden Betrieb.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Leipzig 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Böhlen
Postanschrift: Karl-Marx-Straße 5
Postleitzahl: 04564
Postort: Böhlen
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt-boehlen.de 🌏
E-Mail: r.koper@stadt-boehlen.de 📧
Telefon: +49 3420660920 📞
URL der Dokumente: https://www.evergabe.de/unterlagen/2140858/zustellweg-auswaehlen 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-17 📅
Einreichungsfrist: 2019-10-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-09-19 📅
Datum des Beginns: 2020-01-01 📅
Datum des Endes: 2023-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 181-441019
ABl. S-Ausgabe: 181
Zusätzliche Informationen
Weitere Informationen können den Vergabeunterlagen entnommen werden.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planungsleistung für die Sanierung und den Teilumbau des bestehenden, denkmalgeschützten Rathauses sowie dessen funktionale Erweiterung durch einen Anbau in nord-westlicher Ausrichtung. Mit der Maßnahme sollen die bestehenden technischen und funktionalen Mängel beseitigt, zeitgemäße Arbeitsbedingungen und eine barrierefreie Erschließung ermöglicht werden. Für diese Zielstellung ist die Sanierung des Rathauses sowie die funktionale Erweiterung der Verwaltungsfunktion vorgesehen.
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Der geplante Zeit- und Bauablauf der Maßnahme sieht eine phasenweise Abwicklung der Maßnahme vor. Zunächst soll die Erweiterung sowie die Anbindung zum Bestandsgebäude voll funktionsfähig geschaffen werden, um Teile der durch die Sanierung und den Teilumbau des Bestandsgebäudes betroffenen Nutzung bereits in die Erweiterung zu verlagern. Anschließend soll das Bestandsgebäude saniert und entsprechend den geänderten Anforderungen umgebaut werden.
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Die Durchführung erfolgt im laufenden Betrieb.
Bezeichnung des Loses: Objektplanung gemäß §§ 34 ff. HOAI; Bauphysik, Leistungsbild Wärmeschutz und Energiebilanzierung gemäß Anl. 1.2 HOAI; Ingenieursvermessung, Leistungsbild Bauvermessung gemäß Anl. 1.4 HOAI
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Beauftragt werden Leistungen gemäß § 34 ff. HOAI i. V. mit Anlage 10.1 HOAI über die LPH 1 bis 9 für die Teilmaßnahme „Erweiterung“ sowie LPH 1 bis 9 für die Teilmaßnahme „Sanierung Bestandsgebäude“. Die Freianlagen sollen wiederhergestellt und an die Erweiterung angepasst werden. Der Auftraggeber sieht für die Teilmaßnahmen eine stufenweise Beauftragung vor. Zunächst werden die LPH 1 und 2 beauftragt. Eine Beauftragung der LPH 3 und 4 (Stufe 2) sowie der LPH 5 bis 9 (Stufe 3) erfolgt optional.
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Besondere und zusätzliche Leistungen (Optionale Beauftragung): Erstellung eines Brandschutznachweises; Brandschutzplanung; Planungs- bzw. Beratungsleistungen zur Bauphysik, Leistungsbild Wärmeschutz und Energiebilanzierung entsprechend Anlage 1.2 HOAI sowie die Leistungen der Ingenieursvermessung, Leistungsbild Bauvermessung gemäß Anlage 1.4 HOAI; Planung der technischen Erschließungsanlagen (KG 500) zur Gebäudeeinführung in Abstimmung mit der Fachplanung;
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Unterstützung bei der Beantragung/Abrechnung von Fördermittel; SiGeKo gemäß AHO; Aus Anlage 10.1 HOAI:
LPH 7:
a) Prüfen und Werten von Nebenangeboten mit Auswirkungen auf die Planung;
b) Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftlich begründeten Nachtragsangeboten;
LPH 8: Aufstellen, Überwachen und Fortschreiben eines Zahlungsplanes;
LPH 9: Erstellen einer Gebäudebestandsdokumentation.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 250 000 EUR 💰
Zusätzliche Informationen: Weitere Informationen können den Vergabeunterlagen entnommen werden.
Bezeichnung des Loses: Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Beauftragt werden Leistungen gemäß § 51 ff. HOAI i. V. mit Anlage 14.1 HOAI über die LPH 1 bis 6 für die Teilmaßnahme „Erweiterung“ sowie LPH 1 bis 6 für die Teilmaßnahme „Sanierung Bestandsgebäude“ (optional). Der Auftraggeber sieht für die Teilmaßnahmen eine stufenweise Beauftragung vor. Zunächst werden die LPH 1 und 2 beauftragt. Eine Beauftragung der LPH 3 und 4 (Stufe 2) sowie der LPH 5 bis 9 (Stufe 3) erfolgt optional.
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Besondere und zusätzliche Leistungen (Optionale Beauftragung): Aus Anlage 14.1 HOAI:
LPH 8:
a) ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen sowie der Baubehelfe, Sicherung, Kran, etc.;
b) Kontrolle der Betonherstellung und Verarbeitung auf der Baustelle/Güteprüfungen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 30 000 EUR 💰
Bezeichnung des Loses: Technische Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI, Anlagengruppe 1 bis 3
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Planungsleistung der LPH 1 bis 9 des § 55 Abs. 1 HOAI, Grundleistungen nach Anlage 15.1 HOAI (stufenweise Beauftragung); Anlagengruppe 1 bis 3; Besondere und zusätzliche Leistungen (Optionale Beauftragung): Aus Anlage 15.1 HOAI: LPH 5: Prüfen und Anerkennen von Schalplänen des Tragwerksplaners auf Übereinstimmung mit der Schlitz- und Durchbruchsplanung;
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a) Prüfen und Werten von Nebenangeboten;
b) Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftlich begründeten Angeboten.
a) Durchführen von Leistungsmessungen und Funktionsprüfungen;
b) Fortschreiben der Ausführungspläne.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 70 000 EUR 💰
Bezeichnung des Loses: Technische Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI, Anlagengruppe 4 bis 6
Losnummer: 4
Kurze Beschreibung:
Planungsleistung der LPH 1 bis 9 des § 55 Abs. 1 HOAI, Grundleistungen nach Anlage 15.1 HOAI (stufenweise Beauftragung); Anlagengruppe 4 bis 6; Besondere und zusätzliche Leistungen (Optionale Beauftragung): Aus Anlage 15.1 HOAI: LPH 5: Prüfen und Anerkennen von Schalplänen des Tragwerksplaners auf Übereinstimmung mit der Schlitz- und Durchbruchsplanung;
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 65 000 EUR 💰
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Böhlen, DE

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag. Dieser ist über die Vergabeplattform in Textform fristgerecht elektronisch einzureichen. Andere Angebotsformen sind nicht zulässig. Qualifikation als Architekt und/oder Ingenieur sowie der Bauvorlageberechtigung: Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt sind oder über sonstige Befähigungsnachweise verfügen, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet sind. Juristische Personen werden zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird, der zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt ist. Die Berechtigung der Bauvorlage ist gesondert nachzuweisen. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die vorgenannten Anforderungen erfüllen.
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Der Nachweis/die Nachweise sind beizulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung zu Ausschlussgründen: die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB und nach § 124 GWB sowie gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung unterschrieben einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
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Erklärung zur Haftpflichtversicherung: Eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR (Los 1) bzw. 0,5 Mio. EUR (Los 2 bis 4) für Sach- und Vermögensschäden, je mit zweifacher Maximierung pro Jahr, ist nachzuweisen. Alternativ kann der Bieter eine Bestätigung einer Versicherungsgesellschaft vorlegen, wonach eine solche Haftpflichtversicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird. Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis der Versicherung für jedes Mitglied zu führen. Die Erklärung bzw. die Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate sein.
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Ein Bewerber kann zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt wird.
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Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) der europaweiten Vergabebekanntmachung hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB auch für diese Unternehmen vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 bis 4 GWB vor, so ist das Unternehmen auf Aufforderung der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 GWB vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt.
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Nicht eignungsrelevante Unterauftragnehmer sind mit dem Teilnahmeantrag noch nicht zu benennen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Ein Bewerber kann zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt wird.
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Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) der europaweiten Vergabebekanntmachung hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB auch für diese Unternehmen vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 bis 4 GWB vor, so ist das Unternehmen auf Aufforderung der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 GWB vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt. Nicht eignungsrelevante Unterauftragnehmer sind mit dem Teilnahmeantrag noch nicht zu benennen.
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Nachweis der fachlichen Eignung:
A Referenzliste des Unternehmens: Übersicht der geplanten und gebauten Projekte der letzten 7 Jahre. Das Formblatt 3, Punkt A ist zu verwenden. Gewertet werden je Los die 3 Projekte mit der jeweils höchsten Punktzahl. Hierzu sind die Referenzen durch den Bewerber zu priorisieren. Erfolgt, auch nach ggf. erfolgter Nachforderung, keine Priorisierung durch den Bewerber, wird die Vergabestelle die Referenzen priorisieren und entsprechend in die Wertung einbeziehen. Die nachfolgend unter 2. geforderte Referenz über die Sanierung eines Gebäudes vergleichbarer Nutzung und Komplexität wird im Rahmen dieser Wertung nicht berücksichtigt. Die Vorlage von jeweils mehr als 3 Referenzen je Los ist nicht erwünscht. Bei Bietergemeinschaften ist das Formblatt für jedes Mitglied auszufüllen, es sei denn, es werden gemeinsame Projekte dargestellt. Die Wertung ist dem Formblatt 3, Punkt A zu entnehmen. Die Referenzleistungen müssen dabei die im Folgenden definierten Mindestangaben erfüllen: Ansprechpartner Bauherr, erbrachte Leistungen/Leistungsphasen gemäß HOAI, tatsächliche Bruttobaukosten der Kostengruppen 300 und 400 gemäß DIN 276, Zeitpunkt der Leistungserbringung (Angabe bitte in Monat/Jahr – Monat/Jahr), Datum der Fertigstellung, bzw. Schlussabnahmen;
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B Referenz – Sanierung und Erweiterung eines Gebäudes mit vergleichbarer Nutzung und Komplexität (Formblatt 3, Punkt B): Der Auftraggeber fordert von den Bietern, dass eine Referenz entsprechend den unten beschriebenen Anforderungen nachgewiesen wird. Bei Bietergemeinschaften müssen die Anforderungen durch die Gemeinschaft (d. h. nicht durch jedes einzelne Mitglied) erfüllt sein. Ausreichend sind nur solche Projekte, bei denen die Leistungen des Bieters abgeschlossen sind und mindestens die Leistungsphasen 3-8 erbracht wurden (Abschluss des Projektes nicht vor dem 31.12.2011). Gehört die Leistungsphase 9 zum Leistungsumfang und ist nur diese zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht abgeschlossen, wird die Referenz berücksichtigt. Die Referenz hat folgende Mindestanforderungen zu erfüllen:
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— Baumaßnahme erfolgte im laufenden Betrieb, ggf. mit Teilauslagerung von Nutzern in Interimsbauten; Los 1: HZ III, LPH 3-8, AK 1,5 Mio. EUR brutto, Los 2: HZ II, LPH 2-6, AK 750 T EUR brutto, Los 3: HZ II, LPH 2-8, AK 200 T EUR brutto, Los 4: HZ II, LPH 2-8, AK 200 T EUR brutto.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: § 75 Abs. 1 bis 3 VgV
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Für die Ausführung des Auftrags zugelassen sind natürliche oder juristische Personen, die die in der Vergabebekanntmachung geforderte Eignung aufweisen sowie Bietergemeinschaften, die die Eignungsanforderungen erfüllen. Eine nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften nach Ende der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrages ist nicht zugelassen. Rechtsform der Bietergemeinschaft: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, dieser ist zu benennen. Eine wirtschaftliche Bauweise, die Einhaltung der gängigen Richtlinien und öffentlichen Vorschriften sowie die Verknüpfung bzw. Herstellung von funktionalen und technischen Synergieeffekten wird erwartet. Die Bauleistungen für das Vorhaben „Erweiterung“ müssen so ausgeführt werden, dass sie am 30.6.2022 beendet und abgenommen sind. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, eine Planungs- und Bauzeitenrahmenplanung aufzustellen, die die Einhaltung dieses Termins sicherstellt.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Eignung/Qualifikation/Referenzen: Angaben zum Bieter; Qualifikation als Architekt und/oder Ingenieur sowie der Bauvorlageberechtigung; Eigenerklärung zu Ausschlussgründen; Erklärung zur Haftpflichtversicherung; Nachweis der fachlichen Eignung: Referenzliste des Unternehmens; Referenz – Sanierung und Erweiterung eines Gebäudes mit vergleichbarer Nutzung und Komplexität
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-10-29 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-02-28 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Detailauskünfte zur Projektdurchführung/Terminplanung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methodik zur Budgetverfolgung und Kosteneinhaltung
Qualifikation, Erfahrung und Organisation des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 %
Preis (Gewichtung): 30 %

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Amt für Bau, Planung, Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung
Internetadresse: www.stadt-boehlen.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.de/unterlagen/2140858/zustellweg-auswaehlen 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Antworten zu rechtzeitig eingehenden Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Unterlagen, welche sämtliche Interessenten und Bewerber im Verfahren betreffen, werden unter vorstehend genanntem Link zur Verfügung gestellt. Bewerber müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind. Verbindlicher Bestandteil der Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb werden die unter vorstehendem Link veröffentlichten Antworten und Informationen. Mündliche Auskünfte und Erklärungen haben keine Gültigkeit.
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Die Übermittlung des Teilnahmeantrags hat mithilfe elektronischer Mittel über das Online-Vergabeportal evergabe.de zu erfolgen. Diese erfolgt über den Menüpunkt „Teilnahmeantrag“. Es ist möglich, die Daten über den Webauftritt hochzuladen. Alternativ kann das Bietertool „AI-Bietercockpit“ verwendet werden. Voraussetzung für die Nutzung des Bietertools ist eine entsprechende Java-Laufzeitumgebung (JRE), welche kostenfrei unter http://www.java.com/ bezogen werden kann, sofern diese nicht bereits auf dem Rechner installiert ist. Je nach Betriebsumgebung sind für die Installation der Laufzeitumgebung bzw. des Bietertools u. U. administrative Rechte erforderlich. Es wird empfohlen, rechtzeitig vor Ende der Teilnahmefrist die Übermittlung des Teilnahmeantrags zu testen. Bei technischen Problemen und Fragen in diesem Zusammenhang finden Sie unter https://www.evergabe.de/hilfe-und-service/index weitergehende Informationen. Die Vergabestelle kann zu technischen Fragen im Zusammenhang mit der Abgabe des Teilnahmeantrags grundsätzlich keine Auskünfte erteilen. Anderweitig auf elektronischem oder postalischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie z. B. per Telefax oder E-Mail, sind nicht zugelassen.
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Die Vergabestelle behält sich vor, gemäß § 17 Abs. 11 VgV den Auftrag bereits auf Grundlage dieser ersten Angebote zu vergeben, ohne in Vergabeverhandlungen einzutreten.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419773800 📞
E-Mail: wiltrud.kadenbach@lds.sachsen.de 📧
Fax: +49 3419771049 📠
Internetadresse: http://www.ldl.sachsen.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, wenn der Antragssteller oder Bieter den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt. erkennbare Verstöße gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Bewerbungs- (u. a. im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb) oder Angebotsfrist (u. a. im offenen Verfahren) gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. erkennbare Verstöße gegen Vergabevorschriften in den Vergabeunterlagen nicht spätestens bis zum Ablauf der Bewerbungs- (u. a. im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb) oder Angebotsfrist (u. a. im offenen Verfahren) gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2019/S 181-441019 (2019-09-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-03-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 525948.09 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-03-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-03-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 062-148781
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 181-441019
ABl. S-Ausgabe: 62

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Unterstützung bei der Beantragung/Abrechnung von Fördermittel; SiGeKo gemäß AHO; Aus Anlage 10.1 HOAI: LPH 7:
a) Prüfen und Werten von Nebenangeboten mit Auswirkungen auf die Planung; b) Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftlich begründeten Nachtragsangeboten; LPH 8: Aufstellen, Überwachen und Fortschreiben eines Zahlungsplanes; LPH 9: Erstellen einer Gebäudebestandsdokumentation.
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Beauftragt werden Leistungen gemäß § 51 ff. HOAI i.V. mit Anlage 14.1 HOAI über die LPH 1 bis 6 für die Teilmaßnahme „Erweiterung“ sowie LPH 1 bis 6 für die Teilmaßnahme „Sanierung Bestandsgebäude“ (optional). Der Auftraggeber sieht für die Teilmaßnahmen eine stufenweise Beauftragung vor. Zunächst werden die LPH 1 und 2 beauftragt. Eine Beauftragung der LPH 3 und 4 (Stufe 2) sowie der LPH 5 bis 9 (Stufe 3) erfolgt optional.
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Besondere und zusätzliche Leistungen (Optionale Beauftragung): Aus Anlage 14.1 HOAI: LPH 8:
a) ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen sowie der Baubehelfe, Sicherung, Kran, etc.,
Planungsleistung der LPH 1 bis 9 des § 55 Abs. 1 HOAI, Grundleistungen nach Anlage 15.1 HOAI (stufenweise Beauftragung); Anlagengruppe 1 bis 3; Besondere und zusätzliche Leistungen (Optionale Beauftragung): Aus Anlage 15.1 HOAI: LPH 5: Prüfen und Anerkennen von Schalplänen des Tragwerksplaners auf Übereinstimmung mit der Schlitz- und Durchbruchsplanung; LPH 7:
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a) Prüfen und Werten von Nebenangeboten,
b) Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftlich begründeten Angeboten; LPH 8:
a) Durchführen von Leistungsmessungen und Funktionsprüfungen,
Planungsleistung der LPH 1 bis 9 des § 55 Abs. 1 HOAI, Grundleistungen nach Anlage 15.1 HOAI (stufenweise Beauftragung); Anlagengruppe 4 bis 6; Besondere und zusätzliche Leistungen (Optionale Beauftragung): Aus Anlage 15.1 HOAI: LPH 5: Prüfen und Anerkennen von Schalplänen des Tragwerksplaners auf Übereinstimmung mit der Schlitz- und Durchbruchsplanung; LPH 7:
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Böhlen
DEUTSCHLAND

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-02-28 📅
Name: Planungsbüro Hockauf
Postanschrift: Bahnhofstraße 5
Postort: Böhlen
Postleitzahl: 04564
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: buero@planung-hockauf.de 📧
Land: Leipzig 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 232856.89 EUR 💰
Name: Planungsbüro Barz
Postanschrift: Neue Straße 5
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04229
E-Mail: jab@pbb-leipzig.com 📧
Land: Leipzig, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 64614.93 EUR 💰
Name: Ingenieurgemeinschaft Karnagel & Otto
Postanschrift: Naunhofer Straße 30
Postort: Brandis
Postleitzahl: 04821
E-Mail: ing.hls@karnagel-otto.de 📧
Gesamtwert des Auftrags: 85086.61 EUR 💰
Name: Noris Energie Consult
Postanschrift: Hauptstraße 101
Postort: Markkleeberg
Postleitzahl: 04416
E-Mail: noris.ec@t-online.de 📧
Gesamtwert des Auftrags: 59414.76 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 8
6
2
4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, wenn der Antragssteller oder Bieter den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt. Erkennbare Verstöße gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Bewerbungs- (u. a. im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb) oder Angebotsfrist (u. a. im offenen Verfahren) gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Erkennbare Verstöße gegen Vergabevorschriften in den Vergabeunterlagen nicht spätestens bis zum Ablauf der Bewerbungs- (u. a. im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb) oder Angebotsfrist (u. a. im offenen Verfahren) gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2020/S 062-148781 (2020-03-25)