Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Angaben zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit, § 46 VgV (Formular-Ziffer VIII „Eigenerklärungen zur Eignung EU – BMBF“):
Zu 1.: Erklärung zur Anzahl der zum Zeitpunkt der Angebotseinreichung fest angestellten Mitarbeiter/innen, die im projektrelevanten Umfeld tätig sind, sowie zur Anzahl der zum Zeitpunkt der Angebotseinreichung fest angestellten Mitarbeiter/innen, die für das Projekt zur Verfügung stehen.
Zu 2.: Referenzen:
Ausführliche Darstellung von Referenzen des Bieters über die Durchführung vergleichbarer Aufgaben in den letzten 3 Jahren (maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die Angebotsfrist endet).
Durch die Referenzen sollen folgende Gesichtspunkte nachgewiesen sein:
— fundierte Kenntnisse des deutschen Hochschul- und Wissenschaftssystems (Zusammenspiel der Akteure, rechtliche Grundlagen, Beschäftigungsbedingungen, Finanzierung, aktuelle Diskussionen),
— fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in der Konzeption, Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Studien und Evaluationen,
— Erfahrungen mit Dienstleistungen für öffentliche Auftraggeber.
Ein Referenzauftrag kann mehrere der geforderten Gesichtspunkte abdecken. Es sind jedoch insgesamt mindestens 3 verschiedene Referenzaufträge zu benennen.
Hinweise:
Die Vorlage von Unternehmensreferenzen des Unterauftragnehmers ist zulässig, aber nicht zwingend erforderlich. Hinsichtlich einer möglichen Eignungsleihe ist Ziffer 2.7 der Bewerbungsbedingungen zu beachten.
Zu 3.: Verantwortliche bzw. leitende Mitarbeiter/innen:
Für die vorgesehenen verantwortlichen bzw. leitenden Mitarbeiter/innen müssen folgende Qualifikationen anhand der Qualifikationsprofile jeder bzw. jedes einzelnen der einzusetzenden Mitarbeiter/innen nachgewiesen werden, wobei für jede der im Folgenden genannten Qualifikationen Referenzen vorzulegen sind:
— Erfahrungen in der Durchführung und Leitung wissenschaftlicher Studien bzw. Evaluationen (für eine/n Mitarbeiter/in mindestens einen Referenznachweis),
— fundierte Kenntnisse und Erfahrung im Management bzw. in der Steuerung komplexer, interdisziplinärer Projekte im Bereich Bildung und Wissenschaft (für eine/n Mitarbeiter/in mindestens einen Referenznachweis),
— fundierte Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift (für eine/n Mitarbeiter/in mindestens einen Referenznachweis).
Zu 4.: Sonstige Mitarbeiter/innen:
Für das Mitarbeiterteam müssen folgende Qualifikationen anhand der Qualifikationsprofile jeder bzw. jedes einzelnen der einzusetzenden Mitarbeiter/innen nachgewiesen werden, wobei für jede der im Folgenden genannten Qualifikationen Referenzen vorzulegen sind:
— einschlägige Erfahrungen durch Mitarbeit in der Konzeption, Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Studien und Evaluationen, vorzugsweise mit Bezug zum deutschen Hochschul- und Wissenschaftssystem (für eine/n Mitarbeiter/in mindestens einen Referenznachweis),
— fundierte Kenntnisse der (arbeits-)rechtlichen Rahmenbedingungen in der deutschen Wissenschaft, insbesondere des Befristungsrechts (für eine/n Mitarbeiter/in mindestens einen Referenznachweis),
— umfangreiche Erfahrungen mit quantitativen und qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung sowie deren Auswertung für wissenschaftspolitische Zwecke (für eine/n Mitarbeiter/in mindestens einen Referenznachweis),
— Qualifikationen und Erfahrungen in der Vermittlung und Aufbereitung statistischer Daten sowie im Zugang und der Auswertung von Daten (für eine/n Mitarbeiter/in mindestens einen Referenznachweis).
Hinweis zu 2. bis 4.: Für die Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Es ist ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt, soweit sich aus den Festlegungen zu 2. bis 4. nichts anderes ergibt.