Der Freistaat Bayern plant im Zuge des Aufbaus der Universitätsmedizin Augsburg den Neubau des zweiten Forschungsgebäudes „Zentrum für Integrierte Translationale Forschung (ZeIT)“ auf dem neu zu etablierenden Medizincampus der Universität Augsburg in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Klinikum. Das Raumprogramm des Forschungsgebäudes umfasst mit gesamt ca. 11 900 m NUF1-6 das Zentrum für klinische Studien, die Versuchstierhaltung, 3 Core Facilities, Klinische und Klinisch-Theoretische Institute, klinische Kooperationsgruppen/Drittmittelprojekte, Environmental Health Sciences, Medical Information Sciences sowie sonstige Räume (u. a. Gebäudebetrieb). Die geschätzten Gesamtbaukosten für diese Maßnahme belaufen sich auf rund 168 000 000 EUR (brutto) (KG 200-700). Im Zuge dieser Maßnahme beabsichtigt der Freistaat Bayern zunächst Freiberufliche Dienstleistungen zur Planung der Maßnahme zu vergeben.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-12-10.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-11-05.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2019-11-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 19D0784
Kurze Beschreibung:
Der Freistaat Bayern plant im Zuge des Aufbaus der Universitätsmedizin Augsburg den Neubau des zweiten Forschungsgebäudes „Zentrum für Integrierte Translationale Forschung (ZeIT)“ auf dem neu zu etablierenden Medizincampus der Universität Augsburg in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Klinikum.
Das Raumprogramm des Forschungsgebäudes umfasst mit gesamt ca. 11 900 m
Der Freistaat Bayern plant im Zuge des Aufbaus der Universitätsmedizin Augsburg den Neubau des zweiten Forschungsgebäudes „Zentrum für Integrierte Translationale Forschung (ZeIT)“ auf dem neu zu etablierenden Medizincampus der Universität Augsburg in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Klinikum.
Das Raumprogramm des Forschungsgebäudes umfasst mit gesamt ca. 11 900 m
Referenz Daten
Absendedatum: 2019-11-05 📅
Einreichungsfrist: 2019-12-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-11-08 📅
Datum des Beginns: 2020-02-03 📅
Datum des Endes: 2020-12-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 216-530314
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 246-564393
ABl. S-Ausgabe: 216
Zusätzliche Informationen
Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren:
— gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
— gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
— gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen (Unterlage III.6) und Nachweisen; sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt.
Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.
Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen.
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bewerber und die natürliche Person, die die Erklärung abgibt, zu benennen.
Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich.
Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen_Antworten zu verwenden.
Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) unter: http://meinauftrag.rib.de/hilfe/index.html?teilnahmewettbewerbe.html
Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren:
— gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
— gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
— gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen (Unterlage III.6) und Nachweisen; sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt.
Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.
Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen.
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bewerber und die natürliche Person, die die Erklärung abgibt, zu benennen.
Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich.
Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen_Antworten zu verwenden.
Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Der Freistaat Bayern plant im Zuge des Aufbaus der Universitätsmedizin Augsburg den Neubau des zweiten Forschungsgebäudes „Zentrum für Integrierte Translationale Forschung (ZeIT)“ auf dem neu zu etablierenden Medizincampus der Universität Augsburg in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Klinikum.
Der Freistaat Bayern plant im Zuge des Aufbaus der Universitätsmedizin Augsburg den Neubau des zweiten Forschungsgebäudes „Zentrum für Integrierte Translationale Forschung (ZeIT)“ auf dem neu zu etablierenden Medizincampus der Universität Augsburg in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Klinikum.
Das Raumprogramm des Forschungsgebäudes umfasst mit gesamt ca. 11 900 m
Der Freistaat Bayern plant im Zuge des Aufbaus der Universitätsmedizin Augsburg den Neubau des zweiten Forschungsgebäudes ZeIT (Zentrum für Integrative und Translationale Forschung) auf dem neu zu etablierenden Medizincampus der Universität Augsburg in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Klinikum.
Der Freistaat Bayern plant im Zuge des Aufbaus der Universitätsmedizin Augsburg den Neubau des zweiten Forschungsgebäudes ZeIT (Zentrum für Integrative und Translationale Forschung) auf dem neu zu etablierenden Medizincampus der Universität Augsburg in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Klinikum.
Die veranschlagten Bauwerkskosten (KG 300 + 400) liegen bei ca. 115 Mio. EUR brutto.
Die Planungsleistungen sind erforderlich für die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 7 ohne labortechnische Anlagen nach § 53 HOAI. Der geschätzte Wert dieser Anlagen beträgt ohne MwSt. ca. 14 345 043 EUR. Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungsstufen 1 bis 5 des Ingenieurvertrages vorgesehen.
Die Planungsleistungen sind erforderlich für die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 7 ohne labortechnische Anlagen nach § 53 HOAI. Der geschätzte Wert dieser Anlagen beträgt ohne MwSt. ca. 14 345 043 EUR. Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungsstufen 1 bis 5 des Ingenieurvertrages vorgesehen.
Eine nähere Aufgabenbeschreibung befindet sich auf www. vergabe.bayern.de unter der Referenznummer 19D0784.
Die unmittelbare Leistungserbringung erfolgt nach Abschluss des Verhandlungsverfahrens.
Beschreibung der Verlängerungen: Stufenvertrag (siehe II.2.11)
Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Es wird zunächst die Leistungsstufe 1 beauftragt. Das Staatliche Bauamt Augsburg behält sich vor, die Option auf die Leistungsphasen 5 bis 9 (Leistungsstufe 2-5) sowie der Besonderen Leistungen zu erteilen (siehe Leistungsumfang Formblatt VII.12.2.H). Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Es wird zunächst die Leistungsstufe 1 beauftragt. Das Staatliche Bauamt Augsburg behält sich vor, die Option auf die Leistungsphasen 5 bis 9 (Leistungsstufe 2-5) sowie der Besonderen Leistungen zu erteilen (siehe Leistungsumfang Formblatt VII.12.2.H). Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
Die Besonderen Leistungen könnten sein:
— Erstellen von Bestandsunterlagen,
— Mitwirken bei der Erstellung eines Raumbuches,
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Fl.-Nr. 469/3 Gemarkung Kriegshaber
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Eignungskriterien sind im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet.
Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.1 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.1 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
a) Wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder
a) Wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder
b) Wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
Nachweis der der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Mitarbeiter des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der:
— Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (z. B. beratender Ingenieur).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Eignungskriterien sind im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet.
Ergänzend zu 4.2.1 des Bewerberbogens:
Es ist der („allgemeine“) Jahresumsatz des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren in EUR netto anzugeben.
Es wird ein Mindestjahresumsatz von 520 000 EUR gefordert.
Ergänzend zu 4.2.2 des Bewerberbogens:
Es ist der („spezifische“) Jahresumsatz des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Geschäftsjahren in EUR netto anzugeben.
Ergänzend zu 4.2.4 des Bewerberbogens:
Es sind Finanzkennzahlen zu … anzugeben.
Ergänzend zu 4.2.5 des Bewerberbogens:
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 3 000 000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 3 000 000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 3 000 000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 3 000 000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen.
Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Die Eignungskriterien sind im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet.
Ergänzend zu 4.3.1 des Bewerberbogens:
Es sind geeignete Referenzen über vom Bewerber in den letzten 3 Jahren erbrachten Dienstleistungen aufzulisten. Zur Sicherstellung eines ausreichenden Wettbewerbs werden nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV auch Referenzen berücksichtigt, die bis zu 8 Jahre zurückliegen.
Es sind geeignete Referenzen über vom Bewerber in den letzten 3 Jahren erbrachten Dienstleistungen aufzulisten. Zur Sicherstellung eines ausreichenden Wettbewerbs werden nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV auch Referenzen berücksichtigt, die bis zu 8 Jahre zurückliegen.
Die Bestätigung der Referenzen durch den Auftraggeber über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung ist im Formblatt „III-10b-Referenzbestätigung-0916“ oder ein vergleichbarer Nachweis für die im Bewerberbogen angegebene Referenzen, abzugeben.
Die Auflistung ist auf 3 Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind.
Es werden gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV nur die geforderten Angaben berücksichtigt:
— Beschreibung (Aufgabe und Umfang der Leistung, Vertragsverhältnis),
— Beträge (Wert der erbrachten Leistung),
— Daten (Erbringungszeitraum),
— Empfänger (unter Angabe, ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Empfänger handelt und Kontaktdaten des Ansprechpartners).
Ergänzend zu 4.3.2 des Bewerberbogens – Technische Fachkräfte oder technische Stellen:
Für die Erläuterung der Referenzen der technischen Fachkräfte ist die Anlage B „Technische Fachkräfte oder technische Stellen“ zu verwenden.
Hier sind die technischen Fachkräfte oder technischen Stellen zu benennen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen.
Die Wertung der Unterkriterien kann hier über mehrere Referenzen erfolgen.
Die Referenzen der technischen Fachkräfte werden gewertet und sollen folgendes enthalten:
— Empfänger (unter Angabe, ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Empfänger handelt),
— Daten (Erbringungszeitraum) und
— Beträge (Wert der erbrachten Leistungen),
— Beschreibung (Aufgabe, Leistungsbild/er und Leistungsphasen).
An Hand der vorgelegten Referenzen soll die Qualitätssicherung im Umgang mit der Planungsaufgabe dargestellt werden.
Für die Leistungserbringer wird bei den technischen Fachkräften folgende Berufserfahrung erwartet:
— Projektleiter min. 8 Jahre,
— Stellvertreter des Projektleiters min. 5 Jahre,
— Planer min. 5 Jahre,
— LV-Ersteller min. 3 Jahre,
— Bauleiter min. 8 Jahre.
Ergänzend zu 4.3.4 des Bewerberbogens -Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren:
Diese für die Dienstleistung Verantwortlichen werden gewertet:
— Ingenieure,
— Techniker,
— technische Zeichner.
Sonstige Mitarbeiter, Praktikanten werden nicht gewertet.
Im Kriterium „Beschäftigte und Führungskräfte, jährliches Mittel“ werden im Durchschnitt mindestens 9 Beschäftigte einschließlich Führungspersonen erwartet.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Ausschussgründe nach §48 Abs 4 und 5 VgV. Fachliche Eignung, Erfahrung und Leistungsfähigkeit für die Leistungen nach II.1.4) und II.2.4). Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, erfolgt mit Hilfe der beigefügten Bewertungsmatrix (Anlage C) Bewertungsmaßstab für Punktezuordnung:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Ausschussgründe nach §48 Abs 4 und 5 VgV. Fachliche Eignung, Erfahrung und Leistungsfähigkeit für die Leistungen nach II.1.4) und II.2.4). Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, erfolgt mit Hilfe der beigefügten Bewertungsmatrix (Anlage C) Bewertungsmaßstab für Punktezuordnung:
Bei der Bewertung wird ein gewichtetes Punktesystem angewendet. Für einzelne Kriterien wird eine Punktezuordnung von 1/0 angewendet:
— 1 = Kriterium erfüllt,
— 0 = Kriterium nicht erfüllt.
Für die einzelnen, weiteren Kriterien werden 0-5 Punkte vergeben:
— 5 Punkte = der Bieter erfüllt das jeweilige Merkmal vollständig und uneingeschränkt,
— 4 Punkte = Punkte-Abzug, da die Erklärungen den Angaben des Bieters zum jeweiligen Merkmal vereinzelt bzw. geringfügige Defizite und Schwächen aufweist,
— 3 Punkte = Punkte-Abzug, da die Erklärungen und Angaben des Bieters zum jeweiligen Merkmal mehrere bzw. nicht lediglich geringe Defizite und Schwächen aufweisen,
— 2 Punkte =Punkte-Abzug, da die Erklärungen und Angaben des Bieters zum jeweiligen Merkmal weitreichende bzw. gewichtige Defizite und Schwächen aufweisen. Das Angebot enthält nur wenige wertungsfähige Aussagen.
— 1 Punkt =Punkte-Abzug, da die Erklärungen und Angaben des Bieters zum jeweiligen Merkmals insgesamt bzw. schwerwiegende Defizite und Schwächen aufweisen,
— 0 Punkte = Punkte-Abzug, da die Erklärungen und Angaben des Bieters zum jeweiligen Merkmal in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend sind. Das Angebot enthält nur wenige wertungsfähige Aussagen.
Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 75 Abs. 6 VgV).
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 75 Abs. 6 VgV).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 08:45
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-03-31 📅
Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren:
— gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
— gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
— gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen (Unterlage III.6) und Nachweisen; sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt.
Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.
Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen.
Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen.
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bewerber und die natürliche Person, die die Erklärung abgibt, zu benennen.
Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich.
Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen_Antworten zu verwenden.
Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 89-2176-2411📞
Fax: +49 89-2176-2847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Staatliches Bauamt Augsburg
Postanschrift: Holbeinstraße 10
Postort: Augsburg
Postleitzahl: 86150
Telefon: +49 821-2581-0📞
Fax: +49 821-2581-214 📠
Quelle: OJS 2019/S 216-530314 (2019-11-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-06-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Freistaat Bayern plant im Zuge des Aufbaus der Universitätsmedizin Augsburg den Neubau des zweiten Forschungsgebäudes „Zentrum für Integrierte Translationale Forschung (ZeIT)“ auf dem neu zu etablierenden Medizincampus der Universität Augsburg in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Klinikum.
Das Raumprogramm des Forschungsgebäudes umfasst mit gesamt ca. 11 900 m
Die geschätzten Gesamtbaukosten für diese Maßnahme belaufen sich auf rund 168 000 000 EUR (brutto) (KG 200-700).
Im Zuge dieser Maßnahme beabsichtigt der Freistaat Bayern zunächst Freiberufliche Dienstleistungen zur Planung der Maßnahme zu vergeben.
Der Freistaat Bayern plant im Zuge des Aufbaus der Universitätsmedizin Augsburg den Neubau des zweiten Forschungsgebäudes „Zentrum für Integrierte Translationale Forschung (ZeIT)“ auf dem neu zu etablierenden Medizincampus der Universität Augsburg in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Klinikum.
Das Raumprogramm des Forschungsgebäudes umfasst mit gesamt ca. 11 900 m
Die geschätzten Gesamtbaukosten für diese Maßnahme belaufen sich auf rund 168 000 000 EUR (brutto) (KG 200-700).
Im Zuge dieser Maßnahme beabsichtigt der Freistaat Bayern zunächst Freiberufliche Dienstleistungen zur Planung der Maßnahme zu vergeben.
Gesamtwert des Auftrags: 2328198.94 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Die geschätzten Gesamtbaukosten für diese Maßnahme belaufen sich auf rund 168 000 000 EUR (brutto) (KG 200-700).
Im Zuge dieser Maßnahme beabsichtigt der Freistaat Bayern zunächst Freiberufliche Dienstleistungen zur Planung der Maßnahme zu vergeben.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Fl.-Nr. 469/3 Gemarkung Augsburg Kriegshaber
Verfahren Vergabekriterien
Kostenkriterium (Name): Preis
Kostenkriterium (Gewichtung): 10
Kostenkriterium (Name): Leistung
Kostenkriterium (Gewichtung): 90
Kostenkriterium (Name): Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
Kostenkriterium (Gewichtung): 0
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-06-24 📅
Name: Rentschler und Riedesser
Nationale Registrierungsnummer: DE 147846326
Postanschrift: Filderbahnstr. 12
Postort: Filderstadt
Postleitzahl: 70794
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 71163603870📞
E-Mail: akquise@ren-rie.de📧
Land: Augsburg, Kreisfreie Stadt
🏙️
Internetadresse: http://www.ren-rie.de🌏
Gesamtwert des Auftrags: 2328198.94 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Quelle: OJS 2020/S 123-301910 (2020-06-24)