FahrSimulator 2.0

Rhein-Neckar-Verkehr GmbH

Lieferung zweier Stadtbahn Fahr- und Verkehrssimulatoren.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-01-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-11-20.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-11-20 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2019-11-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Fahrsimulatoren
Referenznummer: 004-19-E11
Kurze Beschreibung: Lieferung zweier Stadtbahn Fahr- und Verkehrssimulatoren.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Fahrsimulatoren 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Fahrsimulatoren 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Mannheim, Stadtkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Rhein-Neckar-Verkehr GmbH
Postanschrift: Möhlstraße 27
Postleitzahl: 68165
Postort: Mannheim
Kontakt
Internetadresse: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏
E-Mail: fahrsimulator@avocado.de 📧
Telefon: +49 221390710 📞
Fax: +49 2213907129 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/F9BADCE3-127D-49D0-9631-0966C7B3F458 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/F9BADCE3-127D-49D0-9631-0966C7B3F458 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-11-20 📅
Einreichungsfrist: 2020-01-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-11-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 227-558119
ABl. S-Ausgabe: 227

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (im weiteren Text als RNV oder AG bezeichnet) hat für die bedarfsorientierte Aus- und Weiterbildung des Stadtbahn Fahrpersonals ein simulationsgestütztes Ausbildungskonzept eingeführt. Das realitätsnahe Training betrieblicher und fahrpraktischer Aspekte, wie auch das Training typischer Verkehrssituationen und die Reduktion dabei auftretender Stressfaktoren stehen dabei im Mittelpunkt. Kern dieses Konzeptes sind 3 Pultsimulatoren, die den Stadtbahntyp RNV6 als Zweirichtungsfahrzeug des Herstellers Bombardier simulieren. Die Simulatoren kommen während der Ausbildung, der regelmäßigen Weiterbildung, der Nachschulung sowie für vorgeschriebene Überwachungsfahrten zum Einsatz. 2021 werden neue Stadtbahnfahrzeuge (RNT2020) des Herstellers Skoda ihren Betrieb aufnehmen. Auch für diese Fahrzeuge soll das Fahrpersonal im Rahmen des simulationsgestützten Ausbildungskonzeptes qualifiziert werden. Dafür sollen 2 weitere Simulatoren beschafft werden. Zur Beschaffung dieser Simulatoren führt die RNV dieses Verhandlungsverfahrens durch.
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Dauer: 18 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: In den Vergabeunterlagen aufgeführt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Angabe des Stammkapitals des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren im Formularblatt A.III;
2) Angaben zum Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren im Formularblatt A.III;
3) Angaben zum Umsatz des Bewerbers mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren im Formularblatt A.III;
4) Angaben zu einer bestehenden Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im Formularblatt A.III;
5) Angaben zu den wirtschaftlichen Verhältnissen gem. Formularblatt A.III.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte im Entwicklungs-/ Herstellungsbereich (Hardware/Software) im Formularblatt A.II 2.
2) Referenzangaben des Bieters/der Bietergemeinschaft für vergleichbare Leistungen im Formularblatt A.II
Mindeststandards:
1) Der Bewerber muss in jedem der letzten 3 Geschäftsjahre jahresdurchschnittlich mindestens 20 eigene Mitarbeiter in Teilzeit oder Vollzeit im Entwicklungs-/ Herstellungsbereich (Hard-ware/Software) beschäftigt haben.;
2) Es müssen mindestens 2 Referenzen über nach Art und Umfang vergleichbare Aufträge aus den letzten 5 Jahren nachgewiesen werden. Damit Referenzen als vergleichbar angesehen werden, sind folgende Mindestanforderungen zu erfüllen:
— vom Bieter wurden in dem Projekt Leistungen erbracht, die im Wesentlichen dem ausgeschriebenen Leistungsgegenstand entsprechen.
— das Auftragsvolumen betrug mindestens 1 000 000 EUR.
3) Mindestens eine Referenz muss sich dabei auf ein Projekt beziehen, dass mit der ausgeschriebenen Leistung in weiten Teilen vergleichbar ist, womit Folgendes gemeint ist:
Die Referenz muss zwingend ein Projekt zur Entwicklung und Lieferung einer Straßenbahnsimulation mit Interaktionen zum Individualverkehr betreffen:
Im Rahmen des Referenzprojektes müssen dabei die folgenden Features umgesetzt worden sein:
— Aufbau: Pultsimulator mit originalgetreuem Fahrerarbeitsplatz,
— Sichtsimulation: CGI, Full-HD, 180
— Streckennetz: mindestens 35 km (oberirdisch/unterirdisch) nach BO-Strab/EBO
— Virtual Train: Zugang zu Bedien- und Anzeigeelementen außerhalb des Fahrerplatzes,
— Störungsmanagement: vom Fahrerarbeitsplatz, vom virtual Train,
— Umgebungsdarstellung: Realitätsnahe Darstellung des gleisnahen Bereiches, originalgetreue Darstellung von Signalen und Schildern (BO-Strab, ESBO, StVO), funktionslogische Einbindung der Zugsicherung und anderer betrieblicher Einrichtungen,
— dynamisches Verhalten von Verkehrsteilnehmern und Fahrgästen an Haltestellen,
— flexible Erreichbarkeit des vordefinierten Zielpunktes durch Befahrbarkeit des gesamten Streckennetzes,
— flexible Ereignisplatzierung im Streckennetz,
— Sitzbewegung,
— abgesetztes Rangierpult,
— Übungsentwicklung: eigene Übungserstellung unter Einbeziehung aller zur Verfügung stehenden Störungen, Ereignisse und Wetterphänomene,
— Replayfunktion,
— Eyetracking-Modul,
— Markierungsmöglichkeit für Beobachter,
— Übungsmitschau über Smartboard,
— Darstellen selbsterstellter MC-Abfragen am Fahrerarbeitsplatz und in der Übungsmitschau.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber strebt an, im Teilnahmewettbewerb 3 bis 5 geeignete Kandidaten auszuwählen, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden. Sollten weniger als 3 Bewerber die Voraussetzungen erfüllen, um zur Angebotsabgabe aufgefordert zu werden, so wird das Vergabeverfahren (nur) mit diesen Bewerbern fortgesetzt. Sollten mehr als 5 Bewerber die Voraussetzungen erfüllen, um grundsätzlich zur Angebotsabgabe aufgefordert zu werden, so findet eine Auswahl der Bewerber statt mit dem Ziel, die Anzahl wunschgemäß zu verringern. Dabei wird unter den eingegangenen Teilnahmeanträgen eine Reihenfolge nach Maßgabe der folgenden Kriterien gebildet:
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— Anzahl der Referenzen, bei denen eine Straßenbahnsimulation mit Interaktionen zum Individualverkehr
nach BO-Strab/EBO umgesetzt wurde,
mit mehr als 35 km Streckennetz umgesetzt wurde,
— Anzahl der vergleichbaren Referenzen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-01-13 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-01-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Nutzenbewertung (Qualität)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Preis (Gewichtung): 50

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/F9BADCE3-127D-49D0-9631-0966C7B3F458 🌏
URL des Beschaffungsinstruments: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219268739 📞
E-Mail: poststelle@rpk.bwl.de 📧
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2019/S 227-558119 (2019-11-20)
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