Finanzamt Annaberg-Buchholz

Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Chemnitz

Gebäudeplanung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-08-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-07-11.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-07-11 Auftragsbekanntmachung
2019-07-16 Ergänzende Angaben
2020-09-30 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-07-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 19D310012
Kurze Beschreibung: Gebäudeplanung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Erzgebirgskreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Chemnitz
Postanschrift: Brückenstraße 12
Postleitzahl: 09111
Postort: Chemnitz
Kontakt
Internetadresse: http://www.sib.sachsen.de 🌏
E-Mail: vergaben.ai@sib.smf.sachsen.de 📧
Telefon: +49 371-457-0 📞
Fax: +49 351-4510994560 📠
URL der Dokumente: https://www.sachsen-vergabe.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16bd0940018-3518a19545547e23 🌏
URL der Teilnahme: http://www.sachsen-vergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-07-11 📅
Einreichungsfrist: 2019-08-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-15 📅
Datum des Beginns: 2019-09-10 📅
Datum des Endes: 2023-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 134-329880
ABl. S-Ausgabe: 134
Zusätzliche Informationen
Hinweis: Das Ende der Laufzeit ist eine ca. Angabe und bezieht sich auf das Ende der LP 8.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 14 397 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement plant Umbau- und Sanierungsmaßnahmen der Gebäude (Geb.) B und C sowie einen Erweiterungsneubau (Geb. D) für die bedarfsgerechte Unterbringung des Finanzamtes Annaberg-Buchholz auf dem ehemaligen Klosterareal in der Klosterstraße 12 und Magazingasse 16 in 09456 Annaberg-Buchholz. Für diese Maßnahmen wurde bereits eine (Teil-) Entwurfsunterlage-Bau (EW-Bau) aufgestellt.
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Ziel des Verfahrens ist die Vergabe der Objektplanungsleistungen nach Teil 3 Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume § 34 HOAI 2013. Es ist für die teilweise Überarbeitung der bereits vorhandenen EW-Bau eine Beauftragung zunächst einer anteiligen Wiederholung von Teilleistungen der Leistungsphasen (LPH) 3 und 4 für die Geb. B und D (Umplanung in Teilbereichen) vorgesehen sowie der Leistungen der LPH 5 für die Geb. B, C und D, später optional stufenweise mit den Leistungen der LPH 6 bis 9 für die Geb. B, C und D.
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Für die große Baumaßnahme „Finanzamt Annaberg-Buchholz, bedarfsgerechte Unterbringung" bilden das Gelände des ehemaligen Franziskanerklosters (Klosterstraße 12, Magazingasse 16) und das unmittelbar benachbarte Gelände Klosterstraße 6-10 die Grundlage für die Einrichtung eines Finanzamtes des Landkreises Erzgebirgskreis, welches die bisherigen Finanzämter Annaberg-Buchholz, Schwarzenberg, Stollberg und Zschopau an einem Standort zusammenfasst.
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Auf dem Gelände Klosterstraße 6-10 befindet sich das ehemalige Postgebäude – Geb. A, welches für die Nutzung als Finanzamt vom Freistaat Sachsen erworben wurde und auf dem Gelände des ehemaligen Klosters (Klosterstraße 12, Magazingasse 16) befinden sich 2 Bestandsgebäude – Geb. B und C, welche derzeit die Funktionen des Finanzamtes Annaberg aufnehmen. Im Rahmen von vorgezogenen Leistungen wurden hier bereits Gebäudeteile der Bestandsbebauung (Anbau an Geb. B) zur Baufeldfreimachung abgebrochen.
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Auf dem Klostergelände sowie unterhalb der abgebrochenen Bausubstanz fanden von Mai 2016 – Juni 2017 umfangreiche archäologische Grabungen statt.
Zur bedarfsgerechten Unterbringung des künftigen Finanzamtes sind Umbau- und Sanierungsmaßnahmen (Geb. A-C) sowie ein Erweiterungsneubau (Geb. D) auf dem ehemaligen Klosterareal vorgesehen. Die Sanierungsmaßnahme des Geb. A ist nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
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Die Bestandsbauten Geb. B und C befinden sich auf einem Hochplateau nördlich angrenzend an das Stadtzentrum von Annaberg-Buchholz und sind Teil des historischen Stadtkerns. Beide Geb. sind durch einen Teil der ehemaligen Kirchenmauer direkt miteinander verbunden.
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Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 6 bis 9 gemäß (gem.) § 34 HOAI 2013.
Zusätzliche Informationen:
Hinweis: Das Ende der Laufzeit ist eine ca. Angabe und bezieht sich auf das Ende der LP 8.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 09456 Annaberg-Buchholz

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Angaben zum Bieter: Name, Sitz des Dienstleistungserbringers – bei unselbständiger Niederlassung auch Hauptsitz, Kontaktdaten, Rechtsform, Zeitraum des Bestehens;
2) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB;
3) Nachweis der geforderten Qualifikation des Bieters (Büro):
Der Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach § 65 SächsBO und der beruflichen Befähigung des Bieters und/oder der Mitarbeiter des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen ist durch Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt" oder durch Nachweis des Eintrags in die „Liste Bauvorlageberechtigte Ingenieure" gem. § 65 SächsBO zu erbringen. Siehe hierzu auch Nr. III.2.1 der Auftragsbekanntmachung. Folgende Angaben sind gefordert (gemäß § 75 VgV): Name, berufliche Qualifikation, Studien- und Ausbildungsnachweis sowie Bescheinigung über die Erlaubnis zur Berufsausübung (Kammerurkunde, Bauvorlageberechtigung nach § 65 SächsBO).
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Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters zu Ziffer III.2.1 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union (EU) oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann:
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a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder
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b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben;
4) Nachweis der Eintragung in ein in Handelsregister (bei Eintragungspflicht): Hierzu Angabe von Register, Zeitpunkt der Eintragung, Nummer sowie Vorlage Handelsregisterauszug.
Bei Bietergemeinschaften sind die Angaben zu Nr. 1, 2, 3 und 4 für alle Mitglieder einzeln darzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Es ist der („spezifische") Jahresumsatz des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen gem. Teil 3 Abschnitt 1 der HOAI) in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise) in EUR netto anzugeben (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV.) Es wird ein Mindestjahresumsatz von 550 000 EUR netto gefordert;
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2) Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz (Abs.) 1 VgV mit Deckungssummen für Personenschäden von 3 000 000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 3 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsabschluss abzuschließen und nachzuweisen.
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Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind:
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3) Eigenerklärung, dass der Auftrag unabhängig von anderen Ausführungs- und Lieferinteressen ausgeführt wird gem. § 73 Abs. 3 VgV,
4) Angaben zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen,
5) Angaben zur Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen gem. § 47 Abs. 1 VgV. Falls ja: Verpflichtungserklärung und Eigenerklärung des verpflichteten Unternehmens gem. Ziffer III.1.1 – Nr. 2 und 3, Ziffer III.1.2 – Nr. 1 und 3.
Bei Bietergemeinschaften sind die Angaben zu Nr. 1, 3, 4 und 5 für alle Mitglieder der Gemeinschaft einzeln darzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Es sind mindestens (mind.) 2 geeignete Referenzen (Ref.) über vom Bieter erbrachte Dienstleistungen anhand der nummerierten Referenzbögen aufzulisten. Es ist gewünscht, dass die Inbetriebnahme der Ref. in den letzten 3 Jahren bis zum Fristende der Abgabe des Teilnahmeantrages erfolgte. Der Auftraggeber wird jedoch auch Ref. berücksichtigen, deren Inbetriebnahme mehr als 3 Jahre zurückliegt. In diesem Fall muss die Inbetriebnahme jedoch nach dem 1.7.2014 erfolgt sein.
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Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind. Der Bieter muss bei allen Ref. mind. die Grundleistungen der Leistungsphasen 5 bis 8 gem. § 34 HOAI erbracht haben. Alle Ref. müssen mind. in die Honorarzone III (§ 35 HOAI) eingeordnet sein. Referenzen, welche diese Bedingungen nicht erfüllen, werden nicht gewertet.
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Es werden gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV nur geforderte Angaben berücksichtigt:
Je Ref. sind nachfolgende Angaben gefordert:
Objektbezeichnung;
Nutzung als;
Projektbeschreibung;
Projektdarstellung;
Art der Leistungserbringung;
Objektgröße (Nutzfläche (NFa 1-6) in Quadratmeter (m
Gesamtbaukosten (KG 200-600) netto;
Auftragswert der Planungsleistungen netto;
Honorarzone gem. HOAI;
Erbrachte Leistungsphasen gem. HOAI;
Datum der Inbetriebnahme;
Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner;
Die Ref. müssen folgende Mindestbedingungen erfüllen:
— mind. eine Ref. ist ein Neubau eines Bauwerks gem. Bauwerkszuordnungskatalog (BWZ-Katalog) Kurzbezeichnung 1 000, 2 000, oder 4 100 bis 4 300 mit Gesamtbaukosten (GBK) (Kostengruppe (KG) 200 bis 600) in Höhe von mind. 8 000 000 EUR und im beengten innerstädtischem Kontext errichtet,
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— mind. eine Referenz ist ein Umbau/Sanierung gem. BWZ-Katalog Kurzbezeichnung 1 000 bis 4 000 oder 6000 im denkmalgeschützen Kontext mit GBK (KG 200 bis 600) in Höhe von mind. 3 000 000 EUR und einer Nutzfläche (NUF (1-6)) von mind. 800 Quadratmetern (m
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Werden diese Mindestbindungen nicht erfüllt, führt dies zum Ausschluss des Angebotes.
Die Referenzen sollen folgende formale Bedingungen einhalten:
Je Ref. maximal 3 Blatt DIN A4 einseitig bedruckt (zuzüglich Referenzbogen und gegebenenfalls (ggf.) Referenzbescheinigung) mit bildlicher Darstellung sowie relevanter Plandarstellung.
2) Angabe zur durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl des Unternehmens, aufgegliedert in Berufsgruppen, und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise). Bei Bietergemeinschaften ist dies für alle Mitglieder der Gemeinschaft separat darzulegen;
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3) Gefordert sind Darstellungen, Darlegungen und Erläuterungen zu den Zuschlagskriterien A1 bis A3. Die entsprechenden Forderungen bzw. Themenschwerpunkte dazu sind der Anlage „A02_Beschreibung Zuschlagskriterien und Wertung" zu entnehmen;
4) Gefordert ist die Vorlage eines Honorarangebotes in Form des vollständig ausgefüllten und rechtsverbindlich unterschriebenen Vertrages.
Änderungen im Vertrag (Punkt III.1.3 Nr. 4) sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss. Nicht vollständig ausgefüllte und nicht unterschriebene Verträge führen ebenfalls zum Ausschluss.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
§ 75 VgV: Architekten und bauvorlageberechtigte Ingenieure nach § 65 SächsBO in Verbindung mit den jeweiligen Landesgesetzen für Architekten und Ingenieure.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bietergemeinschaften sind zugelassen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaften (ARGE) mit bevollmächtigtem Vertreter. Es ist in diesem Fall eine Erklärung abzugeben, dass die Mitglieder der ARGE gesamtschuldnerisch haften. Der oder die bevollmächtigte(n) Vertreter ist/sind zu benennen. Die Vollmacht ist beizufügen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 09:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-10-09 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2019-08-09 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 09:00
Zusätzliche Informationen: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.sib.sachsen.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.sachsen-vergabe.de 🌏
Dokumente URL: https://www.sachsen-vergabe.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16bd0940018-3518a19545547e23 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Anfragen bitte immer in Textform mit Angabe der Vergabenummer an: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Shared Service Center Vergabe- und Vertragsmanagement, Außenstelle Chemnitz
Land: Chemnitz, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.sachsen-vergabe.de 🌏
URL der Teilnahme: www.sachsen-vergabe.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren:
– gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
– gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
– gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz.
Mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist;
2) Der Teilnahmeantrag/das Angebot besteht aus dem Bewerbungsbogen und Nachweisen sowie dem Honorarangebot; sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen werden ausschließlich und kostenfrei auf der Vergabeplattform (www.sachsen-vergabe.de (siehe Ziffer I.3 Kommunikation)) zum Download bereitgestellt. Ggf. erforderliche Nachsendungen und Änderungen von Vergabeunterlagen werden ebenfalls in diesem Portal in elektronischer Form zur Verfügung gestellt. Die interessierten Unternehmen müssen sich selbstständig informieren, ob Vergabeunterlagen zwischenzeitlich geändert oder ob durch die Vergabestelle ergänzende Informationen zum Vergabeverfahren bereitgestellt wurden. Unterlassen die Unternehmen dies, liegt das Risiko, einen Teilnahmeantrag oder ein Angebot auf der Grundlage veralteter Vergabeunterlagen erstellt zu haben und daher im weiteren Verlauf vom Verfahren ausgeschlossen zu werden, bei ihnen;
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3) Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern;
4) Teilnahmeanträge/Angebote können ausschließlich von registrierten Bietern über die Vergabeplattform (siehe Ziffer I.3 Kommunikation) mittels elektronischer Mittel in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags/Angebots auf die Plattform hochzuladen. Das Hinweisblatt zur elektronischen Abgabe von Angeboten und Teilnahmeanträgen ist zu beachten;
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5) Zur Einreichung des Teilnahmeantrags/Angebots muss auf der Plattform in einem entsprechenden Fenster der Vor- und Nachname der Person, die Teilnahmeantragsabgabe erklärt, angegeben werden;
6) Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag/das Angebot nicht erforderlich;
7) Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge/Angebote bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt;
8) Zur Angebotserstellung sind die vom Auftraggeber bereitgestellten Vergabeunterlagen zu verwenden. Geforderte Ergänzungen sind als Anlage beizulegen. Die Unterlagen sind ausschließlich im DIN A4 – Format einzureichen!

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de 📧
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantragist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Chemnitz
Postanschrift: Brückenstraße 12
Postort: Chemnitz
Postleitzahl: 09111
E-Mail: vergaben.ai@sib.smf.sachsen.de 📧
Quelle: OJS 2019/S 134-329880 (2019-07-11)
Ergänzende Angaben (2019-07-16)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-07-16 📅
Einreichungsfrist: 2019-08-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 137-338360
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 134-329880
ABl. S-Ausgabe: 137
Quelle: OJS 2019/S 137-338360 (2019-07-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-09-30)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-09-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-10-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 193-466974
ABl. S-Ausgabe: 193

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement plant Umbau- und Sanierungsmaßnahmen der Gebäude (Geb.) B und C sowie einen Erweiterungsneubau (Geb. D) für die bedarfsgerechte Unterbringung des Finanzamtes Annaberg-Buchholz auf dem ehemaligen Klosterareal in der Klosterstraße 12 und Magazingasse 16 in 09456 Annaberg-Buchholz. Für diese Maßnahmen wurde bereits eine (Teil-) Entwurfsunterlage-Bau (EW-Bau) aufgestellt. Ziel des Verfahrens ist die Vergabe der Objektplanungsleistungen nach Teil 3 Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume § 34 HOAI 2013. Es ist für die teilweise Überarbeitung der bereits vorhandenen EW-Bau eine Beauftragung zunächst einer anteiligen Wiederholung von Teilleistungen der Leistungsphasen (LPH) 3 und 4 für die Geb. B und D (Umplanung in Teilbereichen) vorgesehen sowie der Leistungen der LPH 5 für die Geb. B, C und D, später optional stufenweise mit den Leistungen der LPH 6 bis 9 für die Geb. B, C und D. Für die große Baumaßnahme „Finanzamt Annaberg-Buchholz, bedarfsgerechte Unterbringung“ bilden das Gelände des ehemaligen Franziskanerklosters (Klosterstraße 12, Magazingasse 16) und das unmittelbar benachbarte Gelände Klosterstraße 6-10 die Grundlage für die Einrichtung eines Finanzamtes des Landkreises Erzgebirgskreis, welches die bisherigen Finanzämter Annaberg-Buchholz, Schwarzenberg, Stollberg und Zschopau an einem Standort zusammenfasst. Auf dem Gelände Klosterstraße 6-10 befindet sich das ehemalige Postgebäude – Geb. A, welches für die Nutzung als Finanzamt vom Freistaat Sachsen erworben wurde und auf dem Gelände des ehemaligen Klosters (Klosterstraße 12, Magazingasse 16) befinden sich zwei Bestandsgebäude – Geb. B und C, welche derzeit die Funktionen des Finanzamtes Annaberg aufnehmen. Im Rahmen von vorgezogenen Leistungen wurden hier bereits Gebäudeteile der Bestandsbebauung (Anbau an Geb. B) zur Baufeldfreimachung abgebrochen. Auf dem Klostergelände sowie unterhalb der abgebrochenen Bausubstanz fanden von Mai 2016 – Juni 2017 umfangreiche archäologische Grabungen statt. Zur bedarfsgerechten Unterbringung des künftigen Finanzamtes sind Umbau- und Sanierungsmaßnahmen (Geb. A-C) sowie ein Erweiterungsneubau (Geb. D) auf dem ehemaligen Klosterareal vorgesehen. Die Sanierungsmaßnahme des Geb. A ist nicht Bestandteil dieser Ausschreibung. Die Bestandsbauten Geb. B und C befinden sich auf einem Hochplateau nördlich angrenzend an das Stadtzentrum von Annaberg-Buchholz und sind Teil des historischen Stadtkerns. Beide Geb. sind durch einen Teil der ehemaligen Kirchenmauer direkt miteinander verbunden.
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Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 6 bis 9 gemäß (gem.) § 34 HOAI 2013

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation/Personaleinsatz
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektmanagement
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35,00
Preis (Gewichtung): 10,00
Quelle: OJS 2020/S 193-466974 (2020-09-30)