Fortentwicklung und Ausbau redaktioneller Strukturen, Abläufe und digitaler Formate

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Der zu schließende Rahmenvertrag umfasst Unterstützungsleistungen hinsichtlich der Fortentwicklung und des Ausbaus redaktioneller Strukturen sowie digitaler Formate zur erfolgreichen Nutzung unterschiedlicher bestehender oder neu hinzukommender digitaler Kanäle. Dabei sollen die jeweiligen besonderen plattformenspezifischen Anforderungen und Besonderheiten hinsichtlich der Zielgruppen und redaktionellen Inhalte und Formate berücksichtigt werden. Weitere Informationen zum Leistungsgegenstand können dem Vertrag und der Leistungsbeschreibung entnommen werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-10-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-09-05.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-09-05 Auftragsbekanntmachung
2019-10-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-09-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit
Referenznummer: Az. 39311/21#8
Kurze Beschreibung:
Der zu schließende Rahmenvertrag umfasst Unterstützungsleistungen hinsichtlich der Fortentwicklung und des Ausbaus redaktioneller Strukturen sowie digitaler Formate zur erfolgreichen Nutzung unterschiedlicher bestehender oder neu hinzukommender digitaler Kanäle. Dabei sollen die jeweiligen besonderen plattformenspezifischen Anforderungen und Besonderheiten hinsichtlich der Zielgruppen und redaktionellen Inhalte und Formate berücksichtigt werden. Weitere Informationen zum Leistungsgegenstand können dem Vertrag und der Leistungsbeschreibung entnommen werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Postanschrift: Dorotheenstraße 84
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bundesregierung.de 🌏
E-Mail: vergabe@bpa.bund.de 📧
Fax: +49 30-182722119 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=280455 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=280455 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-05 📅
Einreichungsfrist: 2019-10-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-09-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 173-422303
ABl. S-Ausgabe: 173
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber behält sich unter strikter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes vor, Unterlagen, die nicht wie gefordert eingereicht wurden, gemäß § 56 VgV unter Setzung einer Frist von den Bietern nachzufordern. Sollten die fehlenden Erklärungen oder Nachweise nicht innerhalb dieser Frist nachgereicht werden, wird das entsprechende Angebot vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Bieterfragen werden zu den in den Bewerbungsbedingungen angegebenen Stichtagen beantwortet. Der Auftraggeber behält sich vor, auch kurzfristig nach dem letzten Stichtag eingegangene Fragen zu beantworten. Es obliegt dem Bieter, sich bis zum Ablauf der Frist für die Einreichung der Angebote entsprechend zu informieren.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der zu schließende Rahmenvertrag umfasst die Unterstützung des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung (BPA) bei der Aufgabe, vorhandene redaktionelle Strukturen fortzuentwickeln und auszubauen. Der Auftragnehmer hat insbesondere die Aufgabe, das im BPA gebildete Redaktionsteam bei der ständigen Anpassung der Konzeption über die Abläufe, Inhalte und Formate zur erfolgreichen Nutzung unterschiedlicher bestehender oder neu hinzukommender digitaler Kanäle (im Sinne der optimalen Zielerreichung in der Umsetzung der Aufgaben des BPA) zu unterstützen. Dazu gehören auch die jeweiligen besonderen kanalspezifischen Anforderungen und Sonderheiten hinsichtlich der Zielgruppen und redaktionellen Inhalte und Formate.
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Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Auftraggeber kann den Vertrag nach Ablauf der Vertragsdauer 2 mal um jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern (Option). Eine Verpflichtung, diese Option auszuüben, besteht jedoch nicht.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eigenerklärung des Bewerbers, dass:
— keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen nach § 123 Abs. 3 GWB zuzurechnen ist, wegen Bildung/Beteiligung an einer kriminellen oder terroristischen Vereinigung, Terrorismusfinanzierung, Geldwäsche; unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte, Betrug, Subventionsbetrug, Bestechlichkeit und Bestechung, Menschenhandel, Förderung des
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Menschenhandels oder anderer Strafnormen i. S. v. § 123 Abs.1GWB rechtskräftig verurteilt wurde oder gegen das Unternehmen keine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten rechtskräftig festgesetzt worden ist (einer Verurteilung nach den vorgenannten Vorschriften steht eine Verurteilung nach vergleichbaren Vorschriften anderer Staaten gleich),
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— die Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurden,
— keine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder eine Belegung mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR wegen illegaler Beschäftigung (§ 404 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, §§ 15, 15a, 16 Abs. 1 Nr. 1,1b oder 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung) erfolgt ist.
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Darüber hinaus erklärt der Bewerber, dass das Unternehmen:
—— bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nachweislich nicht gegen geltende umwelt-, sozial-oderarbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat,
—— nicht zahlungsunfähig ist, über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens nicht mangels Masse abgelehnt worden ist, sich das Unternehmen nicht im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat,
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—— keine Vereinbarungen mit anderen Unternehmen getroffen hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken,
—— nicht bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war und daraus eine Wettbewerbsverzerrung resultiert,
—— nicht eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat,
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—— nicht in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungskriterien eine schwerwiegende Täuschung begangen oder Auskünfte zurückgehalten hat oder nicht in der Lage ist, die erforderlichen Nachweise zu übermitteln,
—— nicht versucht hat, die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger Weise zu beeinflussen oder vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte,
—— fahrlässig oder vorsätzlich irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung des öAG erheblich beeinflussen könnten, oder versucht hat, solche Informationen zu übermitteln.
Der Bewerber erklärt, dass er:
—— im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird,
—— kein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den ö AG tätigen Person bei der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte. Für Bewerber die ihren Sitz außerhalb der Bundesrepublik Deutschland haben, beziehen sich deren Erklärungen auf die Rechtsvorschriften des Landes in dem sie niedergelassen sind. Sollte ein Bewerber nicht in der Lage sein, die vorgenannte Eigenerklärung abzugeben, hat er die Gründe hierfür schriftlich darzulegen und seinem Teilnahmeantrag beizufügen.
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Der Bewerber muss die Abgabe der Eigenerklärung auf dem Formular Teilnahmeantrag (Anlage 1) kennzeichnen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Unternehmensdarstellung
—— Allgemeine Angaben zum Unternehmen:
— Name des ausstellenden Unternehmens,
— Rechtsform,
— Niederlassung, aus der die mögliche spätere Leistungserbringung betreut werden soll,
— Gründungsdatum,
— ständiger Ansprechpartner und dessen Vertretung während der Vertragsausführung (verantwortliche Projektleitung).
—— Umsatz:
— Gesamtumsatz sowie der Umsatz bezogen auf den Leistungsgegenstand für die 3 letzten aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre.
—— Haftpflichtversicherung:
— Angabe, ob eine im Rahmen und Umfang angemessene und marktübliche Haftpflichtversicherung über die gesamte Vertragslaufzeit vorhanden ist bzw. diese bei einem möglichen Vertragsschluss abgeschlossen wird.
—— Organisatorisches Konzept:
— Aussagen zur Unternehmensorganisation, Informationen zum Leistungsspektrum sowie Ausführungen zu einer vertragsgerechten Auftragsausführung und Leistungserbringung.
Mindeststandards:
Mindestens wird ein durchschnittlicher Umsatz auf dem Gebiet des Leistungsgegenstandes i. H. v. 150 000 EUR durchschnittlich pro Jahr erwartet.
Die Ausführungen im organisatrorischen Konzept müssen einen Kontext zum Ausschreibungsgegenstand erkennen und darauf schließen lassen, dass der Bewerber in der Lage ist, den Auftrag ordnungsgemäß und vertragsgerecht zu erfüllen. Mindestens müssen die Ausführungen im Konzept ausreichend verständlich sein und ausreichend (nachvollziehbare) Maßnahmen aufzeigen, die auf eine vertragsgemäße Leistungserbringung schließen lassen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
—— Mitarbeiterzahlen:
— Angabe der aktuellen Anzahl der festen und freien Mitarbeiter.
—— Verantwortliche Personen:
— der Bewerber benennt die Personen, die im Falle der Auftragserteilung nach gegenwärtigem Stand eingesetzt werden sollen (dabei ist die Wahrnehmung mehrerer Rollen in Personalunion möglich):
— Projektleitung (Ansprechpartner für das BPA),
— Stellvertretende Projektleitung (Ansprechpartner für das BPA),
— Mitarbeiter/innen im Unternehmen, die im Falle einer Auftragserteilung mit dem Leis-tungsgegenstand verantwortlich befasst sein werden, inkl. deren Funktionen/Rollen in diesem Projekt (die einzelnen Personen können auch mehrere Funktionen/Rollen inne haben).
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—— Mitarbeiterqualifikation:
— Zu den genannten Personen sind jeweils folgende Angaben zu machen:
—— Ausbildung/Studium und beruflicher Werdegang (Stationen mit Nennung der Haupttätigkeit),
—— Fortbildungen, Zertifizierungen und andere nachweisbare Kenntnisse, sofern vorhanden,
—— Erfahrungen bei entsprechenden Projekten der vergangenen Jahre seit 2016 anhand von 2 Beispielen in Kurzform jeweils mit folgenden Angaben:
——— Auftraggeber mit Kontaktdaten,
——— Bezeichnung des Projekts sowie Beschreibung des Projektinhalts,
——— Laufzeit des Projekts,
——— Rolle und Tätigkeit innerhalb des Projekts,
——— Zeitraum und zeitlicher Umfang der persönlichen Mitarbeit.
— Unternehmensreferenzen
—— der Bewerber muss zur Prüfung seiner Eignung nachweisen, dass er über einschlägige Erfahrungen in den folgenden Bereichen verfügt:
—— Aufbau und Umsetzung redaktioneller Strukturen und Prozesse im Bereich der Online-medien,
—— Redaktionsleitung,
—— Entwicklung von Bewegtbild für Onlineplattformen, exzellente Kenntnisse der Plattformen und ihrer Mechanismen und Erfolgsfaktoren, insbesondere Youtube,
—— Social Media und Community-Management,
—— Betreuung großer Pages,
—— Krisenkommunikation (auch angewandte),
—— Aus- und Weiterbildung, Vermittlung erforderlicher Kenntnisse in den Bereichen redaktionelles Arbeiten und Social Media
Hierzu nennt er Unternehmensreferenzen, die er für Auftraggeber seit 2016 erbracht hat und für die u. a. folgende Angaben zu machen sind:
—— Auftraggeber,
—— Ansprechpartner einschließlich Kontaktdaten,
—— ausführliche Darstellung der erbrachten Leistung mit dem Zeitraum der Durchführung,
—— Anzahl des unmittelbar eingesetzten Personals.
Mindeststandards:
— Mitarbeiterzahlen.
Mindestens werden 6 Mitarbeiter (ohne Verwaltung) erwartet.
— Verantwortliche Personen.
Der Bewerber weist für jede verantwortliche Person nach, dass sie die für die Erbringung der jeweiligen Leistungen notwendigen Fachkenntnisse und Erfahrungen besitzt. Die Erfahrungen sind anhand von mindestens 2 Projekten nachzuweisen, in denen die jeweilige Person eine Tätigkeit (Rolle) vertragsgerecht erbracht hat, die vergleichbar ist mit der, die bei der zukünftigen Leistungserbringung vorgesehen ist. Sämtliche Angaben müssen sich auf Tätigkeiten nach dem 1.1.2016 beziehen. Es sind berufliche Gesamtbilder bestehend aus Ausbildung/beruflichem Werdegang kombiniert mit praktischer Berufserfahrung für alle verantwortlichen Personen nachzuweisen, die auf eine vertragsgerechte Erbringung der Leistungen ohne Einschränkungen schließen lassen. Bei der Beurteilung fließen die Ausbildung/der berufliche Werdegang zu einem Viertel und die Berufserfahrung zu 3 Viertel in die Bewertung ein. Mindestens werden ausreichende Gesamtbilder erwartet.
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— Unternehmensreferenzen.
Der Bewerber muss in Art und Umfang vergleichbare Leistungen für andere Auftraggeber überzeugend erbracht haben, die umfangreiche und einschlägige Erfahrungen in den oben genannten Bereichen erkennen lassen und dies mit mindestens 2 vergleichbaren Unternehmensreferenzen belegen kann. Mindestens werden ausreichend adäquate Referenzen er-wartet.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-11-11 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-02-18 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=280455 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber behält sich unter strikter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes vor, Unterlagen, die nicht wie gefordert eingereicht wurden, gemäß § 56 VgV unter Setzung einer Frist von den Bietern nachzufordern. Sollten die fehlenden Erklärungen oder Nachweise nicht innerhalb dieser Frist nachgereicht werden, wird das entsprechende Angebot vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
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Bieterfragen werden zu den in den Bewerbungsbedingungen angegebenen Stichtagen beantwortet. Der Auftraggeber behält sich vor, auch kurzfristig nach dem letzten Stichtag eingegangene Fragen zu beantworten. Es obliegt dem Bieter, sich bis zum Ablauf der Frist für die Einreichung der Angebote entsprechend zu informieren.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist Folgendes zu beachten:
— nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung,
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— nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
—— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der in § 134 Abs. 2 GWB geregelten Frist, nach deren Verstreichen Ein Zuschlag erteilt werden darf, bleibt unberührt,
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—— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabegegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
—— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
—— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2019/S 173-422303 (2019-09-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-10-16)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-10-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-10-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 202-492288
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 173-422303
ABl. S-Ausgabe: 202

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
— Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung,
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— Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
—— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Quelle: OJS 2019/S 202-492288 (2019-10-16)