Fortschreibung HWGK Baden-Württemberg – Hydraulische Berechnungen Einzugsgebiet Schussen

Regierungspräsidium Stuttgart

In Baden-Württemberg bestehen flächendeckend HWGK für rund 11 300 Flusskilometer, welche Zug um Zug, fortgeschrieben werden sollen. Die HWGK erfüllen die Anforderungen der EG-HWRM-RL sowie die sehr hohen Anforderungen des §65 Wassergesetz BW. Sie entfalten direkte rechtliche Wirkung, weshalb die Qualitätsanforderung entsprechend hoch ist. An den ca. 331 km langen Gewässern im Einzugsgebiet der Schussen sollen die bestehenden HWGK fortgeschrieben werden. Die Ergebnisse sind in der weiteren Bearbeitung in den HWGK-Datenstandard zu überführen und die Ergebnisse im vorgegebenen Datenformat abzugeben.
Die Ergebnisse der HWGK-Ersterstellung sind frei zugänglich und unter https://www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de/ abrufbar.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-12-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-10-31.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-10-31 Auftragsbekanntmachung
2020-03-23 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-10-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
In Baden-Württemberg bestehen flächendeckend HWGK für rund 11 300 Flusskilometer, welche Zug um Zug, fortgeschrieben werden sollen. Die HWGK erfüllen die Anforderungen der EG-HWRM-RL sowie die sehr hohen Anforderungen des §65 Wassergesetz BW. Sie entfalten direkte rechtliche Wirkung, weshalb die Qualitätsanforderung entsprechend hoch ist. An den ca. 331 km langen Gewässern im Einzugsgebiet der Schussen sollen die bestehenden HWGK fortgeschrieben werden. Die Ergebnisse sind in der weiteren Bearbeitung in den HWGK-Datenstandard zu überführen und die Ergebnisse im vorgegebenen Datenformat abzugeben. Die Ergebnisse der HWGK-Ersterstellung sind frei zugänglich und unter https://www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de/ abrufbar.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Umwelttechnische Beratung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bodenseekreis 🏙️
Biberach 🏙️
Ravensburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Regierungspräsidium Stuttgart
Postanschrift: Ruppmannstraße 21
Postleitzahl: 70565
Postort: Stuttgart
Kontakt
Internetadresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Seiten/default.aspx 🌏
E-Mail: andreas.neft@rpt.bwl.de 📧
Telefon: +49 711904-15321 📞
Fax: +49 711904-15091 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/03801095-1746-4685-83d5-3268ab5812aa 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/03801095-1746-4685-83d5-3268ab5812aa 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-10-31 📅
Einreichungsfrist: 2019-12-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-11-05 📅
Datum des Beginns: 2020-03-02 📅
Datum des Endes: 2021-12-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 213-523050
ABl. S-Ausgabe: 213
Zusätzliche Informationen
Die Vergabe der Lose erfolgt in der Reihenfolge der Losnummern, die aufgrund von Projektumfang und Schwierigkeitsgrad der einzelnen Lose ermittelt worden ist.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In Baden-Württemberg bestehen flächendeckend HWGK für rund 11 300 Flusskilometer, welche Zug um Zug, fortgeschrieben werden sollen. Die HWGK erfüllen die Anforderungen der EG-HWRM-RL sowie die sehr hohen Anforderungen des §65 Wassergesetz BW. Sie entfalten direkte rechtliche Wirkung, weshalb die Qualitätsanforderung entsprechend hoch ist. An den ca. 331 km langen Gewässern im Einzugsgebiet der Schussen sollen die bestehenden HWGK fortgeschrieben werden. Die Ergebnisse sind in der weiteren Bearbeitung in den HWGK-Datenstandard zu überführen und die Ergebnisse im vorgegebenen Datenformat abzugeben.
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Die Ergebnisse der HWGK-Ersterstellung sind frei zugänglich und unter https://www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de/ abrufbar.
Geschätzter Gesamtwert: 828 000 EUR 💰
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 1
Bezeichnung des Loses: Schussen Unterlauf
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Ziel: Fortschreibung der Hochwassergefahrenkarten im Untersuchungsgebiet Schussen Unterlauf.
— Übernahme und Aufbereitung der zu Verfügung gestellten Geobasis- und Geofachdaten sowie Prüfung der Vermessungsdaten und der hydrologischen Grundlagen,
— Das seitens des Auftraggebers auf Basis der Laserscan-Daten (aus Befliegung 2015/2016) zur Verfügung gestellte Gewässerschlauch-Höhenmodell überprüfen und ggf. um nicht enthaltene Geländestrukturen sowie vermessene Bauwerksstrukturen verfeinern. Anschließend erfolgt die Aufbereitung des Höhenmodells für die Erstellung der hydraulischen Modelle
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— Es sind auf einer Länge von ca. 167 km hydraulische 2-D-Modelle mit dem Berechnungsprogramm HYDRO_AS-2D zu erstellen. Alle hydraulisch relevanten Strukturen im und am Gewässer und auf den Vorländern (z.B. Bauwerke, Ausleitungen und Gräben) sind zu berücksichtigen,
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— Berechnung Hydraulik (instationär) mit HYDRO_AS-2D nach festgelegter Vorgehensweise für die Fortschreibung der HWGK (HQ10, HQ50, HQ100, HQ100oHRB und HQExtrem)
— Auswertung der modellierten Berechnungen mit Erstellung korrigierter Überflutungsflächen, Wasserspiegellagen- und Überflutungstiefen-Raster, Erfassung von Sachdaten und Geometrien
— Dokumentation und Abstimmung mit dem AG
Vom AG wird für die Bearbeitung dieses Projekts eine Lizenz für HYDRO_AS-2D zur Verfügung gestellt. Das Berechnungsmodell HYDRO_AS-2D ist zusammen mit dem Abschlussbericht als SMS-Datensatz lauffähig an den Auftraggeber abzugeben.
Weitere Ausführungen sind der zur Verfügung gestellten „Beschreibung der für eine Fortschreibung der HWGK notwendigen Anforderungen an das Vorhaben“ – Version 1.2 vom 14.5.2018 zu entnehmen. Diese wird bereits im Teilnahmewettbewerb zur Verfügung gestellt, um allen Interessenten die Aufgabe besser und eindeutiger zu beschreiben. Damit soll die Komplexität der Aufgabe deutlich gemacht werden.
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Allerdings ist dies ist ein Arbeitsstand dieses Dokuments. Es wird im Verhandlungsverfahren in fortgeschriebener Version Grundlage des Angebots und damit der Bearbeitung werden.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 406 000 EUR 💰
Zusätzliche Informationen:
Die Vergabe der Lose erfolgt in der Reihenfolge der Losnummern, die aufgrund von Projektumfang und Schwierigkeitsgrad der einzelnen Lose ermittelt worden ist.
Bezeichnung des Loses: Schussen Oberlauf
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
— Es sind auf einer Länge von ca. 104 km hydraulische 2-D-Modelle mit dem Berechnungsprogramm HYDRO_AS-2D zu erstellen. Alle hydraulisch relevanten Strukturen im und am Gewässer und auf den Vorländern (z.B. Bauwerke, Ausleitungen und Gräben) sind zu berücksichtigen,
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Weitere Ausführungen sind der zur Verfügung gestellten „Beschreibung der für eine Fortschreibung der HWGK notwendigen Anforderungen an das Vorhaben“ – Version 1.2 vom 14.05.2018 zu entnehmen. Diese wird bereits im Teilnahmewettbewerb zur Verfügung gestellt, um allen Interessenten die Aufgabe besser und eindeutiger zu beschreiben. Damit soll die Komplexität der Aufgabe deutlich gemacht werden.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 260 000 EUR 💰
Bezeichnung des Loses: Wolfegger Ach
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Ziel: Fortschreibung der Hochwassergefahrenkarten im Untersuchungsgebiet Wolfegger Ach.
— Es sind auf einer Länge von ca. 60 km hydraulische 2-D-Modelle mit dem Berechnungsprogramm HYDRO_AS-2D zu erstellen. Alle hydraulisch relevanten Strukturen im und am Gewässer und auf den Vorländern (z.B. Bauwerke, Ausleitungen und Gräben) sind zu berücksichtigen,
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 192 000 EUR 💰
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Bodenseekreis
Landkreis Ravensburg
Landkreis Biberach, Landkreis Ravensburg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A) Aktueller Nachweis (ausgestellt nach dem 1.1.2019) über die Rechtsform und die Handlungsvollmacht der den Antrag aufstellenden Person des Antragstellers – bei Bewerber-/Bietergemeinschaften für alle Mitglieder (in der Regel durch Auszug aus dem Handelsregister – bei ausländischen Bewerbern durch eine Bescheinigung der zuständigen Behörde des Herkunftslandes – bei Unternehmen die nicht zur Eintragung in ein Handelsregister o. ä. verpflichtet sind durch Eigenerklärung).
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Aus dem Nachweis muss zweifelsfrei hervorgehen, dass die Person/die Personen welche den Antrag/die Erklärungen abgegeben berechtigt sind Rechtsgeschäfte für den Antragsteller zu tätigen.
B) Es ist eine Erklärung vorzulegen (bei Bewerber-/Bietergemeinschaften für jedes Mitglied), dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen (Die vorbereitete Erklärung ist in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten).
C) Nachweis gemäß VgV § 73 (3), dass die Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden (Die vorbereitete Erklärung ist in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die nachfolgend geforderten Erklärungen der Buchstaben B bis G sind in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten.
A) Nachweis (ausgestellt nach dem 1.1.2019) einer Berufshaftpflichtversicherung bei Personenschäden sowie für sonstige Schäden. Die schriftliche Bestätigung der Versicherung des Antragstellers, die Berufshaftpflichtdeckung auf die geforderten Deckungssummen im Auftragsfall anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist der Nachweis für die Deckungssumme bzw. vorgenannte Bestätigung eines Mitglieds aufgrund der gesamtschuldnerischen Haftung ausreichend.
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B) Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der die Bildung einer Bietergemeinschaft im Fall der Angebotsbearbeitung erklärt wird. Darin sind alle Mitglieder aufzuführen und der bevollmächtigte Vertreter ist zu benennen. Aus der Erklärung muss hervorgehen, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
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Ein Wechsel der Identität des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren ist nicht zugelassen.
Es wird eine gesamtschuldnerische Haftung verlangt. Vor Auftragserteilung wird deshalb ein Nachweis über die Rechtsform der Bewerbergemeinschaft und die gesamtschuldnerische Haftung verlangt.
C) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung enthalten, ob der Bewerber den Auftrag mithilfe von Unterauftragnehmern erbringen möchte und, wenn ja, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Mit dem Antrag ist durch eine Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer nachzuweisen, dass diese für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen.
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D) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung enthalten, ob dritte Unternehmen auf Seiten des Antragstellers an der Ausführung beteiligt sein werden (Eignungsleihe). Mit dem Antrag ist durch eine Verpflichtungserklärung der dritten Unternehmen nachzuweisen, dass diese für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen und im Rahmen der finanziellen und wirtschaftlichen Eignungsleihe mithaften.
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E) Der Teilnahmeantrag muss eine Verpflichtungserklärung zum Mindestentgeld (für öffentliche Aufträge, welche vom Arbeitnehmer-Entsendegesetz erfasst werden) enthalten.
F) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung über den Jahresumsatz (brutto) des Bewerbers in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 3 Geschäftsjahre enthalten.
G) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten des Bewerbers in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 3 Geschäftsjahre enthalten.
Mindeststandards:
Zu A) Ausschlusskriterium: Mindestens nachzuweisende Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung: 1,5 Mio. EUR bei Personenschäden bei sonstigen Schäden.
Die Summen gelten je Schadensfall (zweifach maximiert).
Zu F) Ausschlusskriterium: Geforderter durchschnittlicher Jahresumsatz in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 3 Geschäftsjahre mindestens: — Los 1: 528 000 EUR,
— Los 2: 336 000 EUR,
— Los 3: 210 000 EUR.
Zu G) Ausschlusskriterium: Geforderte durchschnittliche Anzahl von (Vollzeit-) Beschäftigten in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 3 Jahre mindestens:
— Los 1: 4 Beschäftigte,
— Los 2: 3 Beschäftigte,
— Los 3: 2 Beschäftigte.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweis der fachlichen Eignung über die Angabe von vorhandenen Fach-/Führungskräften, durchgeführten Projekten und vorhandener Softwareausstattung gemäß den nachfolgend genannten Mindestkriterien.
Die nachfolgend geforderten Erklärungen der Buchstaben A bis D sind in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten.
A) Nachweis von Fachkräften, in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags;
B) Nachweis von Führungskräften, in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags.
C) Softwareausstattung;
D) Nachweis von erbrachten vergleichbaren Leistungen;
E) Mindestpunktzahl in der Bewertung vergleichbarer Leistungen.
Mindeststandards:
Zu A) Nachweis von Fachkräften mit jeweils mindestens 5-jähriger Berufserfahrung im folgenden Bereichen.
— 2 Fachkräfte mit mindestens 5 Jahren Erfahrung
in der Berechnung hydraulische 2D-Berechnungen an Fließgewässern mit HydroAS-2D,
im Bereich ArcGIS, inklusive Spatial Analyst und 3D-Analyst,
— 1 Fachkraft mit mindestens 5 Jahren Erfahrung in der Bearbeitung von ESRI-Terrain in der Umsetzung von Ergebnissen hydraulischer 2D-Berechnungen an Fließgewässern.
Zu B) Nachweis von 1 Fachkraft mit mindestens 5-jähriger Berufserfahrung im Bereich Leitung von Bearbeitungsteams mit unterschiedlichen Bearbeitungsschwerpunkten.
Zu C) Nachweis der notwendigen Softwareausstattung
— ArcGIS – Version 10.3 (oder höher),
— ArcGIS Erweiterung Spatial Analyst,
— ArcGIS Erweiterung 3D-Analyst,
— Surface -Water Modelling System SMS – Version 11.x (oder höher),
— HYDRO_AS-2D Version 5.x (oder höher),
— LaserAS Version 2.x (oder höher).
Zu D) Nachweis von erbrachten Leistungen in den letzten 3 Jahren.
— Mindestens eine abgeschlossene hydraulische Berechnung mit HYDRO_AS-2D für ein Fließgewässer (oder Gewässersystem) mit mindestens 50 km Länge und der Berechnung von mindestens 3 Jährlichkeiten in den letzten 3 Jahren
— Mindestens eine GIS-Bearbeitung zur Verschneidung von Flächen mit einem hoch aufgelösten DGM (entsprechend einem 1 x 1 m Raster – oder feiner) auf einer Projektfläche von mindestens 20 km
— Mindestens eine GIS-Bearbeitung eines ESRI-TERRAIN mit mindestens 20 Millionen Punkten in den letzten 3 Jahren
Zu E) Mindestpunktzahl in der Bewertung vergleichbarer Leistungen
Bei der Bewertung der Eignung (siehe Ziffer II.2.9) müssen mindestens 50 von 100 möglichen Punkten erreicht werden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
A) Die Sprache im Projekt ist Deutsch. Dies muss vom Auftragnehmer über den gesamten Verlauf der Bearbeitung für die Kommunikation mit dem AG und allen weiteren Beteiligten gewährleistet werden.
B) Allgemeine Vertragsbestimmungen für Architekten-/Ingenieurleistungen – AVB (Boorberg Verlag 03/2018).
C) Besondere Vertragsbedingungen zur Erfüllung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewertung erfolgt einheitlich über alle Lose. Deshalb werden die Angaben im Antragsmuster nur einmal abgefragt.
Die Bewertung der fachlichen Eignung erfolgt über die Nennung von erbrachten vergleichbaren Leistungen/Projekten des Antragstellers (jeweils maximal 5 Stück je Kriterium) aus den letzten 3 Jahren für folgende Themen:
— Hydraulische Berechnungen mit HYDRO_AS-2D größer
20 km (8 %),
50 km (20 %),
— Hydraulische Berechnungen von Dammbruchszenarien mit HYDRO_AS-2D (10 %),,
— Hydraulische Berechnungen von Verdolungen (10 %),
— GIS-Projekte mit hoch aufgelöstem DGM in ArcGIS größer 20 km
— GIS-Projekte mit hoch aufgelöstem DGM in ESRI_TERRAIN größer 20 km
— GIS-Projekte mit hoch aufgelöstem DGM in ArcGIS größer 100 km
— Kombinierte Projekte: Hydraulik 20 km – GIS 20 km
Grundbedingungen für alle genannten Projekte sind:
— Die Fertigstellung des Projekts war in den vergangenen 3 Jahren,
— Bei noch laufenden Projekten müssen mindestens 80 % der beauftragten Leistung erbracht sein,
— Die ausschreibende Stelle behält sich vor die Angaben beim jeweiligen Auftraggeber zu überprüfen,
— Können die vom Antragsteller gemachten Angaben vom jeweiligen Auftraggeber auf Nachfrage inhaltlich nicht bestätigt werden kann der Antragsteller vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden,
— Bei Bewerbergemeinschaften dürfen die Referenzen nur von den Teilnehmern der Bewerbergemeinschaften genannt werden, welche für die Erbringung der (Teil-)Leistung vorgesehen sind,
— Jedes abgefragte Thema wird gesondert bewertet. Ein Projekt, welches die Anforderungen des Themas erfüllt, darf genannt werden. Somit dürfen Projekte im Antrag unter verschiedenen Themen mehrfach genannt werden.
Die Angaben eines jeden Antragstellers zu den benannten Kriterien werden mit einer Punktzahl zwischen 0 und 5 bewertet. Dies entspricht der Anzahl der genannten Projekte je Kriterium. Dabei werden nur ganze Punkte vergeben.
Die beschriebene Vorgehensweise kann auch auf dem Prüf- und Bewertungsbogen verfolgt werden.
Entsprechend der genannten Gewichtung können maximal 100 Punkte erreicht werden. Die für einen Bewerber ermittelte Punktzahl ist das Kriterium für die Auswahl von Teilnehmern am Verhandlungsverfahren.
Antragssteller welche eine Mindestpunktzahl von 50 Punkten nicht erreichen werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Die Anzahl der Bewerber, die zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden, wird sich an der Anzahl von Bewerbungen je Los orientieren und kann daher vorab nicht bestimmt werden.
Die Bewertung der fachlichen Eignung erfolgt über die Nennung von erbrachten vergleichbaren Leistungen / Projekten des Antragstellers (jeweils maximal 5 Stück je Kriterium) aus den letzten 3 Jahren für folgende Themen:
— Hydraulische Berechnungen mit HYDRO_AS-2D größer
20 km (8 %)
50 km (20 %)
— Hydraulische Berechnungen von Dammbruchszenarien mit HYDRO_AS-2D (10 %)
— Hydraulische Berechnungen von Verdolungen (10 %)
— Die Fertigstellung des Projekts war in den vergangenen 3 Jahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-12-20 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam Projektleitung/Organisation/Qualitätssicherung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam Hydraulische Berechnungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam GIS
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gesamteindruck
Preis (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam Projektleitung / Organisation / Qualitätssicherung

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Andreas Neft
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/03801095-1746-4685-83d5-3268ab5812aa 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: ISTW Planungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Franckstraße 4
Postort: Ludwigsburg
Postleitzahl: 71636
Telefon: +49 714124236-18 📞
E-Mail: seitz@istw.de 📧
Fax: +49 714124236-99 📠
Land: Ludwigsburg 🏙️
Internetadresse: http://www.istw.de 🌏
: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/03801095-1746-4685-83d5-3268ab5812aa 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
A) Alle Fragen zum Verfahren werden ausschließlich digital in Textform über die Vergabeplattform angenommen. Eingegangene Fragen werden zentral beantwortet. Alle eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden (anonym) über die Vergabeplattform allen Interessenten / Bietern zur Verfügung gestellt. Dadurch haben alle Interessenten / Bieter dieselben Informationen / Grundlagen für ihre Antragstellung / ihr Angebot. Auf anderem Weg eingehende Fragen werden nicht beantwortet, es wird immer auf den aufgezeigten Weg über die Vergabeplattform verwiesen. Interessenten / Bieter haben sich selbstständig über den aktuellen Stand dieses Dokuments "Fragen und Antworten" zu informieren.
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Alle Fragen müssen bis spätestens Freitag, 22.11.2019 – 12:00 Uhr vorliegen, damit die rechtzeitige Beantwortung gewährleistet werden kann. Später eingehende Fragen können aus Gründen der Chancengleichheit nicht beantwortet werden. Die letztmalige Aktualisierung dieses Dokuments ist für Dienstag, 26.11.2019 vorgesehen und wird entsprechend gekennzeichnet.
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B) Der Antragsteller / Bieter trägt die alleinige Verantwortung, dass sein Antrag / Angebot rechtzeitig bei der ausschreibenden Stelle vorliegt.
C) Alle Erklärungen und Nachweise sind bis zum genannten Schlusstermin vorzulegen. Die ausschreibende Stelle behält sich vor, nicht eindeutige Informationen/Unterlagen im Zuge einer Aufklärung nachzufordern.
D) Den Bewerbern wird empfohlen im Teilnahmewettbewerb das vorbereitete Antragsmuster zu verwenden und diesen mit den notwendigen Anlagen einzureichen. In diesem Antragsmuster werden alle notwendigen Angaben abgefragt. Hierdurch wird das Ausfüllen erleichtert und Fehler beim Antragsteller vermieden.
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Unterlagen, die über die ausdrücklich verlangten Angaben und Nachweise hinausgehen, sind nicht erwünscht und werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt;
E) Ergänzung zu III.2.3) „Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal“. Dieses wird erst im Verhandlungsverfahren abgefragt.
F) Im Teilnahmeantrag und im Angebot muss der Namen der natürlichen Person angegeben werden, welche die Erklärungen im Auftrag des Bewerbers abgibt. Diese Person muss nachweislich berechtigt sind Rechtsgeschäfte für den Bewerber zu tätigen – siehe III.1.1). Anträge / Angebote ohne diese Angabe werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
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G) Im Vergabeverfahren haben alle Angaben der Bewerber / Bieter in deutscher Sprache zu erfolgen. Anderen Nachweisen oder Dokumenten sind Übersetzungen durch amtlich anerkannte Dolmetscher beizufügen. Ohne solche Übersetzungen können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden;
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H) Die Antragsunterlagen / Angebote sind digital in Textform über die o.g. Vergabeplattform einzureichen.
I) Alle Antragsteller werden schriftlich über die Entscheidung zu ihrem Teilnahmeantrag informiert. Dies geschieht in der Regel innerhalb von 3 Wochen nach dem Termin für den spätestens Eingang des Antrags.
J) Der Auftraggeber wird für die Bieter deren Angebot beauftragt werden sollen (ggf. also für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft, dritte Unternehmen (Eignungsleihe) und Unterauftragnehmer) spätestens vor Beauftragung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt der Justiz anfordern.
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K) Beteiligte Unternehmen aus früherer Bearbeitung
Im Projektgebiet waren folgende Büros an der Ersterstellung der HWGK beteiligt:
— Herzog+Partner Beratende Ingenieure VBI Ingenieurges. GmbH, Wörth
— RMD-Consult GmbH, München
— BGS Wasser GmbH, Darmstadt
— Ehemals Ernst & Co. Beratende Ingenieure GmbH, Freiburg jetzt: BIT Ingenieure AG, Karlsruhe
— ProAqua Ingenieurgesellschaft für Wasser- und Umwelttechnik mbH, Aachen
Bei dieser Bearbeitung sind die HWGK entstanden, die heute auf verschiedenen Wegen allgemein zur Verfügung stehen (https://www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de/). Diese Büros werden daher nicht vom Verfahren ausgeschlossen, unterliegen ansonsten aber allen Regelungen im Vergabeverfahren.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76247
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 721926-0 📞
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Fax: +49 721926-3985 📠
Internetadresse: http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131/index.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auszug aus: „Allgemeine Hinweise zur Anrufung der Vergabekammer“ der Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe, 76247 Karlsruhe vom 26.03.2018: „.. 2. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf schriftlichen Antrag hin ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten durch Nichtbeachten von Vergabevorschriften geltend macht. Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen und in der Regel vor Anrufung der Kammer gerügt hat bzw., wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe/Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat. Ferner ist ein Antrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). 3. Der Nachprüfungsantrag soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Er ist unverzüglich zu begründen (§ 161 Abs. 1 GWB). Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners mit Anschrift, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten. Es ist auch darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht (§ 161 Abs. 1 und 2 i.V. m. § 97 Abs. 6 GWB) und dass gegenüber dem Auftraggeber ordnungsgemäß gerügt wurde (§ 160 Abs. 3 GWB). Die sonstigen Beteiligten sollen, soweit bekannt, benannt werden (§ 161 Abs. 2 GBW). 4. Einen bereits erteilten Zuschlag kann die Kammer nicht wieder aufheben (§ 168 Abs. 2 GWB). Allerdings kann ein Zuschlag bzw. Vertrag unwirksam und damit ein Nachprüfungsverfahren zulässig sein, wenn ein förmliches Vergabeverfahren gar nicht durchgeführt wurde oder der Auftraggeber die Bieter oder Bewerber, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, vor Auftragserteilung hiervon nicht informiert hat. Einzelheiten hierzu, auch zu Fristen und Inhalt der Information finden sich in den §§ 134, 135 GWB. In der Regel darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information bzw. 10 Kalendertage bei Versand auf elektronischem Wege geschlossen werden. 5. Die Durchführung des Verfahrens löst nach § 182 GWB Gebühren aus, die in der Regel mindestens 2.500,00 EUR und höchstens 50.000,00 EUR betragen. Voraussetzung für eine Verfahrenseinleitung ist die Zahlung eines Vorschusses von mindestens 2.500,00 EUR. Soweit ein Verfahrensbeteiligter unterliegt, hat er die Kosten einschließlich der gegnerischen notwendigen Aufwendungen und ggf. die Kosten der Beigeladenen zu tragen. Hierzu können auch Rechtsanwaltskosten zählen, wenn die Beiziehung eines Bevollmächtigten notwendig war. 6. Die Partei, die unterliegt, kann mit der sofortigen Beschwerde das Oberlandesgericht Karlsruhe anrufen (§171 Abs. 3 GWB). Die Beteiligten müssen sich dort grundsätzlich durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen (§ 172 Abs. 3 GWB).“
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Internetadresse: www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131/index.html 🌏
Quelle: OJS 2019/S 213-523050 (2019-10-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-03-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 661569.30 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: markus.moser@rpt.bwl.de 📧
Telefon: +49 711904-15312 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-03-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-03-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 059-141919
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 213-523050
ABl. S-Ausgabe: 59
Zusätzliche Informationen
Die Vergabe der Lose erfolgte in der Reihenfolge der Losnummern, die aufgrund von Projektumfang und Schwierigkeitsgrad der einzelnen Lose ermittelt worden ist.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ziel: Fortschreibung der Hochwassergefahrenkarten im Untersuchungsgebiet Schussen Unterlauf:
— Übernahme und Aufbereitung der zu Verfügung gestellten Geobasis- und Geofachdaten sowie Prüfung der Vermessungsdaten und der hydrologischen Grundlagen;
— das seitens des Auftraggebers auf Basis der Laserscan-Daten (aus Befliegung 2015/2016) zur Verfügung gestellte Gewässerschlauch-Höhenmodell überprüfen und ggf. um nicht enthaltene Geländestrukturen sowie vermessene Bauwerksstrukturen verfeinern. Anschließend erfolgt die Aufbereitung des Höhenmodells für die Erstellung der hydraulischen Modelle;
Mehr anzeigen
— es sind auf einer Länge von ca. 167 km hydraulische 2-D-Modelle mit dem Berechnungsprogramm HYDRO_AS-2D zu erstellen. Alle hydraulisch relevanten Strukturen im und am Gewässer und auf den Vorländern (z. B. Bauwerke, Ausleitungen und Gräben) sind zu berücksichtigen;
Mehr anzeigen
— Berechnung Hydraulik (instationär) mit HYDRO_AS-2D nach festgelegter Vorgehensweise für die Fortschreibung der HWGK (HQ10, HQ50, HQ100, HQ100oHRB und HQExtrem);
— Auswertung der modellierten Berechnungen mit Erstellung korrigierter Überflutungsflächen, Wasserspiegellagen- und Überflutungstiefen-Raster, Erfassung von Sachdaten und Geometrien;
— Dokumentation und Abstimmung mit dem AG.
Zusätzliche Informationen:
Die Vergabe der Lose erfolgte in der Reihenfolge der Losnummern, die aufgrund von Projektumfang und Schwierigkeitsgrad der einzelnen Lose ermittelt worden ist.
Kurze Beschreibung:
— es sind auf einer Länge von ca. 104 km hydraulische 2-D-Modelle mit dem Berechnungsprogramm HYDRO_AS-2D zu erstellen. Alle hydraulisch relevanten Strukturen im und am Gewässer und auf den Vorländern (z. B. Bauwerke, Ausleitungen und Gräben) sind zu berücksichtigen;
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Ziel: Fortschreibung der Hochwassergefahrenkarten im Untersuchungsgebiet Wolfegger Ach:
— es sind auf einer Länge von ca. 60 km hydraulische 2-D-Modelle mit dem Berechnungsprogramm HYDRO_AS-2D zu erstellen. Alle hydraulisch relevanten Strukturen im und am Gewässer und auf den Vorländern (z. B. Bauwerke, Ausleitungen und Gräben) sind zu berücksichtigen;
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bodenseekreis, Landkreis Ravensburg

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-03-10 📅
Name: ProAqua Ingenieurgesellschaft für Wasser- und Umwelttechnik mbH
Postanschrift: Turpinstraße 19
Postort: Aachen
Postleitzahl: 52066
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 24194992-0 📞
E-Mail: mail@proaqua-gmbh.de 📧
Land: Städteregion Aachen 🏙️
Internetadresse: http://www.proaqua-gmbh.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 318697.60 EUR 💰
Name: Fichtner Water & Transportation GmbH
Postanschrift: Linnéstraße 5
Postort: Freiburg
Postleitzahl: 79110
Telefon: +49 76188505-0 📞
E-Mail: info@fwt.fichtner.de 📧
Land: Freiburg im Breisgau, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: http://www.fwt.fichtner.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 192778.70 EUR 💰
Name: WALD + CORBE Consulting GmbH
Postanschrift: Am Hecklehamm 18
Postort: Hügelsheim
Postleitzahl: 76549
Telefon: +49 72291876-00 📞
E-Mail: mail@wald-corbe.de 📧
Land: Rastatt 🏙️
Internetadresse: http://www.wald-corbe.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 150 093 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 7

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Markus Moser

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auszug aus: „Allgemeine Hinweise zur Anrufung der Vergabekammer“ der Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe, 76247 Karlsruhe vom 26.3.2018:
„2. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf schriftlichen Antrag hin ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten durch Nichtbeachten von Vergabevorschriften geltend macht. Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen und in der Regel vor Anrufung der Kammer gerügt hat bzw., wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe/Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat. Ferner ist ein Antrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB),
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3. Der Nachprüfungsantrag soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Er ist unverzüglich zu begründen (§ 161 Abs. 1 GWB). Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners mit Anschrift, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten. Es ist auch darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht (§ 161 Abs. 1 und 2 i. V. m. § 97 Abs. 6 GWB) und dass gegenüber dem Auftraggeber ordnungsgemäß gerügt wurde (§ 160 Abs. 3 GWB). Die sonstigen Beteiligten sollen, soweit bekannt, benannt werden (§ 161 Abs. 2 GBW),
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4. Einen bereits erteilten Zuschlag kann die Kammer nicht wieder aufheben (§ 168 Abs. 2 GWB). Allerdings kann ein Zuschlag bzw. Vertrag unwirksam und damit ein Nachprüfungsverfahren zulässig sein, wenn ein förmliches Vergabeverfahren gar nicht durchgeführt wurde oder der Auftraggeber die Bieter oder Bewerber, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, vor Auftragserteilung hiervon nicht informiert hat. Einzelheiten hierzu, auch zu Fristen und Inhalt der Information finden sich in den §§ 134, 135 GWB. In der Regel darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information bzw. 10 Kalendertage bei Versand auf elektronischem Wege geschlossen werden,
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5. Die Durchführung des Verfahrens löst nach § 182 GWB Gebühren aus, die in der Regel mindestens 2 500,00 EUR und höchstens 50 000,00 EUR betragen. Voraussetzung für eine Verfahrenseinleitung ist die Zahlung eines Vorschusses von mindestens 2 500,00 EUR. Soweit ein Verfahrensbeteiligter unterliegt, hat er die Kosten einschließlich der gegnerischen notwendigen Aufwendungen und ggf. die Kosten der Beigeladenen zu tragen. Hierzu können auch Rechtsanwaltskosten zählen, wenn die Beiziehung eines Bevollmächtigten notwendig war,
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6. Die Partei, die unterliegt, kann mit der sofortigen Beschwerde das Oberlandesgericht Karlsruhe anrufen (§171 Abs. 3 GWB). Die Beteiligten müssen sich dort grundsätzlich durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen (§ 172 Abs. 3 GWB).“
Quelle: OJS 2020/S 059-141919 (2020-03-23)