Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Geforderte Nachweise:
Es wurden ausschließlich Angebote berücksichtigt, die über die Vergabeplattform subreport ELViS eingereicht wurden (nicht per Nachrichtenfunktion); die aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten (insb. aktuelle Java-Version).
Folgende Unterlagen sind über die Vergabeplattform einzureichen:
— von einem bevollmächtigten Vertreter der Büros/der Bietergemeinschaft sorgfältig, lesbar (z. B. digital) ausgefülltes Angebotsschreiben mit Anlagen,
— bei Bietergemeinschaften ein von sämtlichen Mitgliedern sorgfältig, lesbar (z. B. digital) ausgefülltes Formblatt ‚Bietergemeinschaftserklärung’ mit der Benennung eines bevollmächtigten Vertreters,
— die Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen nach § 42 Abs.1 VgV und §§ 123,124 GWB werden mit der Abgabe des vollständig ausgefüllten Angebotsschreibens versichert,
— möchte sich der Bieter zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seinem Angebot den Nachweis führen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). Der Nachweis kann z. B. durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Angebotsschreiben) geführt werden,
— Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBI. S. 345,
— bei jurist. Personen ein aktueller Handelsregisterauszug. In Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft),
— Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung ‚Stadtplaner‘, ‚Städtebauarchitekt‘ bzw. ‚Landschaftsarchitekt‘ durch beigefügte Kopie der Eintragungsurkunde in die Architektenkammer,
— grafischer Nachweis für jedes der geforderten Referenzprojekte digital
(pdf-Format, 300 dpi) auf max. 4 Seiten DIN A3 (Querformat) gesamt.
Das Nichterreichen der Mindesteignung führte zum Ausschluss des Angebotes,
Wertungspunkte wurden dann nicht vergeben.
Angebote nur für Teilleistungen und Mehrfachangebote führten ebenfalls zum Ausschluss.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, wurden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprachen.
Die Nachforderung von Unterlagen gemäß § 56 VgV wird vorbehalten.
Modalitäten der Angebotsabgabe:
Ein Angebot ist nur mit dem vom Auslober ausgegebenen formalisierten Angebotsschreiben möglich. Das Angebotsschreiben kann kostenlos und ausschließlich digital über die Vergabeplattform subreport ELViS (
https://www.subreport.de/E27712232) heruntergeladen werden. Zum Auswahlverfahren sind nur zugelassen, wer dieses Angebotsschreiben verwendet und fristgerecht einreicht.
Angebotsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt. Die Angebotsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Bei einem Angebot als Bietergemeinschaft ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen; die Bietergemeinschaft füllt ein gemeinsames Angebotsschreiben aus.
In seiner Bietererklärung und mit den dargestellten Projekten belegt der Bieter seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Erfahrung, seine gestalterische Qualität und seine Arbeitsweise. Insgesamt machte er seine besondere Eignung und Kompetenz für die anstehende Aufgabe deutlich, die erwarten lässt, dass er einen guten Lösungsvorschlag macht.
Den formalen Kriterien müssen die Bieter, wenn sie zum Vergabeverfahren zugelassen werden wollen, ausnahmslos genügen.