Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI für die Neugestaltung der Freianlagen um die Gebäude des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus sowie Wissenschaft und Kunst in 2 Bearbeitungsbereichen, die jeweils 6 Bauabschnitten zugeordnet sind. 1) Bearbeitungsbereich Freianlagen: 1. und 2. Bauabschnitt; 2) Bearbeitungsbereich Freianlagen: 3.- 5. Bauabschnitt. 6. Bauabschnitt: Sanierung der Tiefgarage, ohne Freianlagen Beauftragt werden zunächst die LPH 1-4 für den ersten Bearbeitungsbereich. Option auf die LPH 5-9 gem. § 39 HOAI für den ersten Bearbeitungsbereich sowie für den zweiten Bearbeitungsbereich, jeweils mit Stufenabruf. Zur stufenweisen Beauftragung im Sinne des VHF Bayern siehe auch Ziff. II.2.11). Die geschätzte Bauwerkssumme für die gesamte Baumaßnahme (BA 1-6) beläuft sich auf 2 200 000 EUR brutto (KGR 500).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-12-19.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-11-18.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2019-11-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Landschaftsgärtnerische Gestaltung
Referenznummer: 19D0235neu
Kurze Beschreibung:
Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI für die Neugestaltung der Freianlagen um die Gebäude des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus sowie Wissenschaft und Kunst in 2 Bearbeitungsbereichen, die jeweils 6 Bauabschnitten zugeordnet sind.
1) Bearbeitungsbereich Freianlagen: 1. und 2. Bauabschnitt;
2) Bearbeitungsbereich Freianlagen: 3.- 5. Bauabschnitt.
6. Bauabschnitt: Sanierung der Tiefgarage, ohne Freianlagen
Beauftragt werden zunächst die LPH 1-4 für den ersten Bearbeitungsbereich.
Option auf die LPH 5-9 gem. § 39 HOAI für den ersten Bearbeitungsbereich sowie für den zweiten Bearbeitungsbereich, jeweils mit Stufenabruf.
Zur stufenweisen Beauftragung im Sinne des VHF Bayern siehe auch Ziff. II.2.11).
Die geschätzte Bauwerkssumme für die gesamte Baumaßnahme (BA 1-6) beläuft sich auf 2 200 000 EUR brutto (KGR 500).
Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI für die Neugestaltung der Freianlagen um die Gebäude des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus sowie Wissenschaft und Kunst in 2 Bearbeitungsbereichen, die jeweils 6 Bauabschnitten zugeordnet sind.
1) Bearbeitungsbereich Freianlagen: 1. und 2. Bauabschnitt;
6. Bauabschnitt: Sanierung der Tiefgarage, ohne Freianlagen
Beauftragt werden zunächst die LPH 1-4 für den ersten Bearbeitungsbereich.
Option auf die LPH 5-9 gem. § 39 HOAI für den ersten Bearbeitungsbereich sowie für den zweiten Bearbeitungsbereich, jeweils mit Stufenabruf.
Zur stufenweisen Beauftragung im Sinne des VHF Bayern siehe auch Ziff. II.2.11).
Die geschätzte Bauwerkssumme für die gesamte Baumaßnahme (BA 1-6) beläuft sich auf 2 200 000 EUR brutto (KGR 500).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Landschaftsgärtnerische Gestaltung📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: München, Kreisfreie Stadt
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2019-11-18 📅
Einreichungsfrist: 2019-12-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-11-21 📅
Datum des Beginns: 2020-01-01 📅
Datum des Endes: 2030-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 225-551941
ABl. S-Ausgabe: 225
Zusätzliche Informationen
Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren
— gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
— gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
— gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen (Unterlage III.6) und Nachweisen; sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt.
Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.
Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen.
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bewerber und die natürliche Person, die die Erklärung abgibt, zu benennen.
Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich.
Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen_Antworten zu verwenden.
Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) unter: http://meinauftrag.rib.de/hilfe/index.html?teilnahmewettbewerbe.html
Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren
— gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
— gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
— gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen (Unterlage III.6) und Nachweisen; sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt.
Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.
Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen.
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bewerber und die natürliche Person, die die Erklärung abgibt, zu benennen.
Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich.
Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen_Antworten zu verwenden.
Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI für die Neugestaltung der Freianlagen um die Gebäude des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus sowie Wissenschaft und Kunst in 2 Bearbeitungsbereichen, die jeweils 6 Bauabschnitten zugeordnet sind.
1) Bearbeitungsbereich Freianlagen: 1. und 2. Bauabschnitt;
6. Bauabschnitt: Sanierung der Tiefgarage, ohne Freianlagen
Beauftragt werden zunächst die LPH 1-4 für den ersten Bearbeitungsbereich.
Option auf die LPH 5-9 gem. § 39 HOAI für den ersten Bearbeitungsbereich sowie für den zweiten Bearbeitungsbereich, jeweils mit Stufenabruf.
Zur stufenweisen Beauftragung im Sinne des VHF Bayern siehe auch Ziff. II.2.11).
Die geschätzte Bauwerkssumme für die gesamte Baumaßnahme (BA 1-6) beläuft sich auf 2 200 000 EUR brutto (KGR 500).
1) Liegenschaft/Allgemeine Beschreibung des Projektes:
Das Gebäude befindet sich im Stadtteil Maxvorstadt und wird an der Nordseite von der Theatinerkirche, an der Ostseite von der Theatinerstraße, an der Südseite von der Salvatorstraße und an der Westseite vom Salvatorplatz begrenzt.
Es handelt sich um ein bestehendes Verwaltungsgebäude, bestehend aus:
Tiefgarage, Erdgeschoss, 1. Obergeschoss, 2. Obergeschoss, 3. Obergeschoss (Dachgeschoss) sowie
Teilweise nicht ausgebautem Dachspitz. Das Gebäude gliedert sich in 8 Gebäudeteile mit historisch belegten Bezeichnungen (Theatinertrakt, Salvatortrakt, Mitteltrakt, Kirchentrakt, Nordflügel, Südtrakt, Südwestflügel und Westflügel).
Genutzt wird das Gebäude vom Bayerischen Staatsministerien für Bildung und Kultus sowie Wissenschaft und Kunst. Ferner sind Teilbereiche an Dritte, vor allem in den Erdgeschossbereichen, vermietet. Es handelt sich hierbei um verschiedene Läden, 2 Cafés, den Dominikanerkonvent und eine Hausmeisterwohnung. Der West- und Südwestflügel des Gebäudes am Salvatorplatz stellt den historischen Teil des ca. 1668 erbauten Theatinerklosters. Diese Gebäudeteile, welche von Kriegszerstörungen weitestgehend verschont geblieben sind, sind eingetragen in der Denkmalliste. Die übrigen Gebäudeteile waren nach dem Krieg vollständig zerstört und wurden teilweise in den 50iger (Südtrakt), teilweise in den 70iger Jahren als sogenannter „Erweiterungsbau“ wiederaufgebaut. Daher steht das Gesamtgebäude unter Ensembleschutz. Mit der baulichen Ergänzung durch den Mitteltrakt im Zuge der Errichtung des „Erweiterungsbaus“ entstanden 2 Innenhöfe. Der westliche sogenannte Ministerhof ist nicht öffentlich zugänglich, der Theatinerhof ist zu der Theatinerstraße und der Salvatorstraße tagesüber geöffnet und wird öffentlich genutzt.
Genutzt wird das Gebäude vom Bayerischen Staatsministerien für Bildung und Kultus sowie Wissenschaft und Kunst. Ferner sind Teilbereiche an Dritte, vor allem in den Erdgeschossbereichen, vermietet. Es handelt sich hierbei um verschiedene Läden, 2 Cafés, den Dominikanerkonvent und eine Hausmeisterwohnung. Der West- und Südwestflügel des Gebäudes am Salvatorplatz stellt den historischen Teil des ca. 1668 erbauten Theatinerklosters. Diese Gebäudeteile, welche von Kriegszerstörungen weitestgehend verschont geblieben sind, sind eingetragen in der Denkmalliste. Die übrigen Gebäudeteile waren nach dem Krieg vollständig zerstört und wurden teilweise in den 50iger (Südtrakt), teilweise in den 70iger Jahren als sogenannter „Erweiterungsbau“ wiederaufgebaut. Daher steht das Gesamtgebäude unter Ensembleschutz. Mit der baulichen Ergänzung durch den Mitteltrakt im Zuge der Errichtung des „Erweiterungsbaus“ entstanden 2 Innenhöfe. Der westliche sogenannte Ministerhof ist nicht öffentlich zugänglich, der Theatinerhof ist zu der Theatinerstraße und der Salvatorstraße tagesüber geöffnet und wird öffentlich genutzt.
Die Generalsanierung des Gesamtgebäudes erfolgt in insgesamt 6 Bauabschnitten.
Die Gesamtfläche der zu beplanenden Außenlagen beträgt ca. 5 070 m
2) Sanierungsinhalte Außenanlagen:
Bearbeitungsbereich 1:
Planungsbeginn 4. Quartal 2019
Ausführung ca. 2023, erst möglich nach Abschluss des 2. Bauabschnitts der Gebäudesanierung:
— Anpassung der Schnittstellen der Freianlagen zum Gebäudebestand, Herstellung Barrierefreiheit,
— Erneuerung Belag im Südhof (200 m
— Neugestaltung des Theatinerhofs (1 120 m
— Anhebung Hofniveau zur Verbesserung der Barrierefreiheit,
— Freischankfläche vor Café/Laden,
— Neugestaltung des Vorplatzes an der Salvatorstraße (ca. 900 m
— Zugang zur Neuen Pforte über dem neuen Fahrradkeller,
— Stellplätze.
Bearbeitungsbereich 2:
Planungsbeginn vor 2023
Ausführung ca. ab 2027, erst möglich nach Abschluss des 5. Bauabschnitts der Gebäudesanierung:
— Neugestaltung des Ministerhofes (1.840 m
— Freischankfläche für Kantine,
— Rettungsweg für Theatinerkirche und Mesnerhaus Nord,
— Zufahrt/Rampe/Schranke zur Tiefgarage,
— Zugang zum Wohnbereich Konvent und Mesnerhaus Nord,
— Bepflanzung,
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit Vertragsschluss mit der Leistungsstufe 1 für den ersten Bearbeitungsbereich (siehe hierzu Ziff. II.2.4). Das sind vorliegend die Leistungen der Leistungsphasen 1-4 gem. § 39 HOAI.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit Vertragsschluss mit der Leistungsstufe 1 für den ersten Bearbeitungsbereich (siehe hierzu Ziff. II.2.4). Das sind vorliegend die Leistungen der Leistungsphasen 1-4 gem. § 39 HOAI.
Im weiteren besteht die Option auf die LPH 5-9 gem. § 39 HOAI für den ersten Bearbeitungsbereich sowie für den zweiten Bearbeitungsbereich, jeweils mit Stufenabruf, je nach haushaltsrechtlichen Gegebenheiten.
Leistungsstufen (Leistungsphasen gem. § 39 HOAI), die der Auftraggeber nicht mit Vertragsschluss beauftragt, stehen bei beiden Bearbeitungsbereichen unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Auftraggeber sie erst bei Fortsetzung der Planung/ Ausführung abruft. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen/Leistungsphasen gem. § 39 HOAI oder auf Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken.
Leistungsstufen (Leistungsphasen gem. § 39 HOAI), die der Auftraggeber nicht mit Vertragsschluss beauftragt, stehen bei beiden Bearbeitungsbereichen unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Auftraggeber sie erst bei Fortsetzung der Planung/ Ausführung abruft. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen/Leistungsphasen gem. § 39 HOAI oder auf Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken.
Der Abruf erfolgt schriftlich. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht. Siehe hierzu alle Informationen in den beiliegenden Vertragsunterlagen „19 D 0235neu Vertragsentwurf mit Anlagen“ und auch Ziff. II.1.4).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Salvatorstraße 2
80333 München
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Eignungskriterien sind im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet.
Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.1 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann:
Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.1 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann:
a) Wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder
a) Wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder
b) Wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Mitarbeiter des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/Landschaftsarchitektin.
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Mitarbeiter des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/Landschaftsarchitektin.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Eignungskriterien sind im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet.
Zu 4.2.2 des Bewerberbogens:
Es ist der („spezifische“) Jahresumsatz des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Geschäftsjahren in EUR netto anzugeben.
Für die Höchstpunktzahl wird ein Umsatz von 300 000 EUR netto verlangt.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu 4.2.5 des Bewerberbogens:
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 1 500 000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 1 000 000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 1 500 000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 1 000 000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen.
Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die
Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Die Eignungskriterien sind im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet.
Zu Ziff. 4.3.5 des Bewerberbogens:
Es ist die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl an Landschaftsarchitekten/innen und Ingenieuren/innen des Unternehmens in den letzten 3 Jahren zu benennen. (Mittel der Festangestellten in 2016, 2017, 2018). Für die Höchstpunktzahl werden 4 Landschaftsarchitekten/innen bzw. Ingenieure/ innen erwartet.
Es ist die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl an Landschaftsarchitekten/innen und Ingenieuren/innen des Unternehmens in den letzten 3 Jahren zu benennen. (Mittel der Festangestellten in 2016, 2017, 2018). Für die Höchstpunktzahl werden 4 Landschaftsarchitekten/innen bzw. Ingenieure/ innen erwartet.
Zu Ziff. 4.3.7 des Bewerberbogens:
Es anzugeben, ob und ggfs. für welchen Teil (Prozentsatz) eine Weitervergabe des Auftrags als Unterauftrag beabsichtigt ist.
Zu Ziff. 4.3.1 des Bewerberbogens:
Es sind geeignete Referenzen über vom Bewerber in den letzten 3 Jahren erbrachten Dienstleistungen
Aufzulisten.
Mindestanforderung an die Referenzobjekte: Planung § 39 HOAI von Freianlagen, bei denen die LPH 8 §
39 HOAI nicht vor dem 1.1.2016 begonnen wurde. Es werden nur Referenzobjekte gewertet, die diese Mindestanforderung erfüllen.
Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind.
Es werden gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV nur die geforderten Angaben berücksichtigt:
— Beschreibung (Aufgabe und Umfang der Leistung, Vertragsverhältnis),
— öffentliche Zugänglichkeit,
— Anteil der befestigten Flächen,
— Lage im Bereich eines Denkmalensembles und einer Brunnenanlage,
— Orientierungssystem in öffentlichen Raum,
— Mit Gebäuden unterbaute Freianlage,
— befahrbare Flächen,
— Freianlage mit Großbäumen,
— Beträge (Wert der erbrachten Leistung),
— Daten (Erbringungszeitraum),
— Empfänger (unter Angabe, ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Empfänger handelt und Kontaktdaten des Ansprechpartners).
Mindeststandards:
Die Eignungskriterien sind im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet.
Ergänzend zu 4.3.1 des Bewerberbogens:
Der Bewerber muss in seinen Referenzen nachweisen, dass er alle LPH 1-9 gem. § 39 HOAI schon geleistet hat, wobei dies auch durch mehrere Referenzen nachgewiesen werden kann.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Landschaftsarchitekt/in - BauKaG Bayern, siehe Ziff. III.1.1).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewertung erfolgt anhand der bekannt gemachten Bewertungsmatrix, siehe hierzu Anlage B, Prüfung Bewerberbogen.
Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein Punktesystem anwenden, somit ergibt sich eine Reihenfolge der Bewerber. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach objektiver Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, entscheidet bei Punktgleichheit auf dem letzten Rang das Los (§ 51 VgV i. V. m. § 75 Abs. 6 VgV).
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein Punktesystem anwenden, somit ergibt sich eine Reihenfolge der Bewerber. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach objektiver Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, entscheidet bei Punktgleichheit auf dem letzten Rang das Los (§ 51 VgV i. V. m. § 75 Abs. 6 VgV).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 09:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate
Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren
— gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
— gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
— gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen (Unterlage III.6) und Nachweisen; sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt.
Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.
Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen.
Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen.
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bewerber und die natürliche Person, die die Erklärung abgibt, zu benennen.
Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich.
Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen_Antworten zu verwenden.
Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Staatliches Bauamt München 1
Postanschrift: Peter-Auzinger-Straße 10
Postleitzahl: 81547
Telefon: +49 8921232-0📞
Fax: +49 8921232-476 📠
Quelle: OJS 2019/S 225-551941 (2019-11-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-07-31) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI für die Neugestaltung der Freianlagen um die Gebäude des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus sowie Wissenschaft und Kunst in 2 Bearbeitungsbereichen, die jeweils 6 Bauabschnitten zugeordnet sind.
1. Bearbeitungsbereich Freianlagen: 1. und 2. Bauabschnitt,
2. Bearbeitungsbereich Freianlagen: 3.-5. Bauabschnitt,
6. Bauabschnitt: Sanierung der Tiefgarage, ohne Freianlagen.
Beauftragt werden zunächst die LPH 1-4 für den ersten Bearbeitungsbereich.
Option auf die LPH 5-9 gem. § 39 HOAI für den ersten Bearbeitungsbereich sowie für den zweiten Bearbeitungsbereich, jeweils mit Stufenabruf.
Zur stufenweisen Beauftragung im Sinne des VHF Bayern siehe auch Ziff. II.2.11.
Die geschätzte Bauwerkssumme für die gesamte Baumaßnahme (BA 1-6) beläuft sich auf 2 200 000 EUR brutto (KGR 500).
Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI für die Neugestaltung der Freianlagen um die Gebäude des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus sowie Wissenschaft und Kunst in 2 Bearbeitungsbereichen, die jeweils 6 Bauabschnitten zugeordnet sind.
1. Bearbeitungsbereich Freianlagen: 1. und 2. Bauabschnitt,
6. Bauabschnitt: Sanierung der Tiefgarage, ohne Freianlagen.
Beauftragt werden zunächst die LPH 1-4 für den ersten Bearbeitungsbereich.
Option auf die LPH 5-9 gem. § 39 HOAI für den ersten Bearbeitungsbereich sowie für den zweiten Bearbeitungsbereich, jeweils mit Stufenabruf.
Zur stufenweisen Beauftragung im Sinne des VHF Bayern siehe auch Ziff. II.2.11.
Die geschätzte Bauwerkssumme für die gesamte Baumaßnahme (BA 1-6) beläuft sich auf 2 200 000 EUR brutto (KGR 500).
Gesamtwert des Auftrags: 257362.37 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland
🏙️
6. Bauabschnitt: Sanierung der Tiefgarage, ohne Freianlagen.
Zur stufenweisen Beauftragung im Sinne des VHF Bayern siehe auch Ziff. II.2.11.
1. Liegenschaft/Allgemeine Beschreibung des Projektes:
Das Gebäude befindet sich im Stadtteil Maxvorstadt und wird an der Nordseite von der Theatinerkirche, ander Ostseite von der Theatinerstraße, an der Südseite von der Salvatorstraße und an der Westseite vom Salvatorplatz begrenzt.
Tiefgarage, Erdgeschoss, 1. Obergeschoss, 2. Obergeschoss, 3. Obergeschoss (Dachgeschoss) sowie teilweise nicht ausgebautem Dachspitz. Das Gebäude gliedert sich in 8 Gebäudeteile mit historisch belegten Bezeichnungen (Theatinertrakt, Salvatortrakt, Mitteltrakt, Kirchentrakt, Nordflügel, Südtrakt, Südwestflügel und Westflügel).
Tiefgarage, Erdgeschoss, 1. Obergeschoss, 2. Obergeschoss, 3. Obergeschoss (Dachgeschoss) sowie teilweise nicht ausgebautem Dachspitz. Das Gebäude gliedert sich in 8 Gebäudeteile mit historisch belegten Bezeichnungen (Theatinertrakt, Salvatortrakt, Mitteltrakt, Kirchentrakt, Nordflügel, Südtrakt, Südwestflügel und Westflügel).
Genutzt wird das Gebäude vom Bayerischen Staatsministerien für Bildung und Kultus sowie Wissenschaft und Kunst. Ferner sind Teilbereiche an Dritte, vor allem in den Erdgeschossbereichen, vermietet. Es handelt sich hierbei um verschiedene Läden, 2 Cafés, den Dominikanerkonvent und eine Hausmeisterwohnung. Der West- und Südwestflügel des Gebäudes am Salvatorplatz stellt den historischen Teil des ca. 1668 erbauten Theatinerklosters. Diese Gebäudeteile, welche von Kriegszerstörungen weitestgehend verschont geblieben sind, sind eingetragen in der Denkmalliste. Die übrigen Gebäudeteile waren nach dem Krieg vollständig zerstört und wurden teilweise in den 50-iger (Südtrakt), teilweise in den 70-iger Jahren als sogenannter „Erweiterungsbau“ wiederaufgebaut. Daher steht das Gesamtgebäude unter Ensembleschutz. Mit der baulichen Ergänzung durch den Mitteltrakt im Zuge der Errichtung des „Erweiterungsbaus“ entstanden 2 Innenhöfe. Der westliche sogenannte Ministerhof ist nicht öffentlich zugänglich, der Theatinerhof ist zu der Theatinerstraße und der Salvatorstraße tagesüber geöffnet und wird öffentlich genutzt.
Genutzt wird das Gebäude vom Bayerischen Staatsministerien für Bildung und Kultus sowie Wissenschaft und Kunst. Ferner sind Teilbereiche an Dritte, vor allem in den Erdgeschossbereichen, vermietet. Es handelt sich hierbei um verschiedene Läden, 2 Cafés, den Dominikanerkonvent und eine Hausmeisterwohnung. Der West- und Südwestflügel des Gebäudes am Salvatorplatz stellt den historischen Teil des ca. 1668 erbauten Theatinerklosters. Diese Gebäudeteile, welche von Kriegszerstörungen weitestgehend verschont geblieben sind, sind eingetragen in der Denkmalliste. Die übrigen Gebäudeteile waren nach dem Krieg vollständig zerstört und wurden teilweise in den 50-iger (Südtrakt), teilweise in den 70-iger Jahren als sogenannter „Erweiterungsbau“ wiederaufgebaut. Daher steht das Gesamtgebäude unter Ensembleschutz. Mit der baulichen Ergänzung durch den Mitteltrakt im Zuge der Errichtung des „Erweiterungsbaus“ entstanden 2 Innenhöfe. Der westliche sogenannte Ministerhof ist nicht öffentlich zugänglich, der Theatinerhof ist zu der Theatinerstraße und der Salvatorstraße tagesüber geöffnet und wird öffentlich genutzt.
2. Sanierungsinhalte Außenanlagen:
Planungsbeginn baldmöglichst:
Ausführung ca. 2023, erst möglich nach Abschluss des 2. Bauabschnitts der Gebäudesanierung.
— Anpassung der Schnittstellen der Freianlagen zum Gebäudebestand, Herstellung Barrierefreiheit;
— Anhebung Hofniveau zur Verbesserung der Barrierefreiheit;
— Freischankfläche vor Café/Laden;
— Zugang zur Neuen Pforte über dem neuen Fahrradkeller;
Ausführung ca. ab 2027, erst möglich nach Abschluss des 5. Bauabschnitts der Gebäudesanierung.
— Neugestaltung des Ministerhofes (1 840 m
— Freischankfläche für Kantine;
— Rettungsweg für Theatinerkirche und Mesnerhaus Nord;
— Zufahrt/Rampe/Schranke zur Tiefgarage;
— Zugang zum Wohnbereich Konvent und Mesnerhaus Nord;
— Bepflanzung;
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit Vertragsschluss mit der Leistungsstufe 1 für den ersten Bearbeitungsbereich (siehe hierzu Ziff. II.2.4.). Das sind vorliegend die Leistungen der Leistungsphasen 1-4 gem. § 39 HOAI.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit Vertragsschluss mit der Leistungsstufe 1 für den ersten Bearbeitungsbereich (siehe hierzu Ziff. II.2.4.). Das sind vorliegend die Leistungen der Leistungsphasen 1-4 gem. § 39 HOAI.
Der Abruf erfolgt schriftlich. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-07-30 📅
Name: Logo verde Ralph Kulak Landschaftsarchitekten GmbH
Postort: Landshut
Land: Deutschland 🇩🇪 Landshut, Kreisfreie Stadt
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 257362.37 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2020/S 150-368397 (2020-07-31)