Freiberufliche Leistung: Neubau Historische Mitte Köln – Planungs-/Beratungsleistungen zum Brandschutz

Stadt Köln – 30/Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Planungs-/Beratungsleistungen zum Brandschutz in Anlehnung an das vom AHO-Schriftenreihe Nrummer 17 (2015). Im Wesentlichen sollen alle Grundleistungen des Leistungsbildes (Leistungsphasen 1-5 und 8 gemäß AHO-Heft Nummer 17, § 1.4) sowie ausgewählte Besondere Leistungen (Leistungsphasen 1-9) vergeben werden, um eine kontinuierliche fach technische Begleitung des Brandschutzes in allen Leistungsphasen der Planung und Ausführung sicherzustellen.
Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise (siehe Ziffer II.2.11)) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-09-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-08-28.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-08-28 Auftragsbekanntmachung
2020-10-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-08-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung im Bereich Brand- und Explosionsschutz und -überwachung
Referenznummer: 2019-0494-26-5
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Planungs-/Beratungsleistungen zum Brandschutz in Anlehnung an das vom AHO-Schriftenreihe Nrummer 17 (2015). Im Wesentlichen sollen alle Grundleistungen des Leistungsbildes (Leistungsphasen 1-5 und 8 gemäß AHO-Heft Nummer 17, § 1.4) sowie ausgewählte Besondere Leistungen (Leistungsphasen 1-9) vergeben werden, um eine kontinuierliche fach technische Begleitung des Brandschutzes in allen Leistungsphasen der Planung und Ausführung sicherzustellen. Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise (siehe Ziffer II.2.11)) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung im Bereich Brand- und Explosionsschutz und -überwachung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln – 30/Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2
Postleitzahl: 50679
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: https://www-stadt-koeln.de 🌏
E-Mail: stefan.schueller@stadt-koeln.de 📧
Fax: +49 22122126-272 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRY49V/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRY49V 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-08-28 📅
Einreichungsfrist: 2019-09-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-08-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 167-408908
ABl. S-Ausgabe: 167
Zusätzliche Informationen
Die unter Ziffer II.2.7) angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Gewährleistungszeit und ist als Zirka-Angabe zu verstehen. Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Planungs-/Beratungsleistungen zum Brandschutz in Anlehnung an das vom AHO-Schriftenreihe Nrummer 17 (2015). Im Wesentlichen sollen alle Grundleistungen des Leistungsbildes (Leistungsphasen 1-5 und 8 gemäß AHO-Heft Nummer 17, § 1.4) sowie ausgewählte Besondere Leistungen (Leistungsphasen 1-9) vergeben werden, um eine kontinuierliche fach technische Begleitung des Brandschutzes in allen Leistungsphasen der Planung und Ausführung sicherzustellen.
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Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise (siehe Ziffer II.2.11)) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Hinweis: Die Vergabestelle führt ein EU-weites Vergabeverfahren freiwillig durch, obwohl der relevante Schwellenwert nicht erreicht oder überschritten wird. Wenn nachfolgend und in Vergabeunterlagen auf VgV, GWB und ähnliches verwiesen wird, dient dies lediglich als Hinweis auf analoge Regelungen; vergaberechtlich unterliegt das Verfahren der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO §50); weiteres hierzu siehe auch Ziffer VI.4.3).
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In unmittelbarer Nachbarschaft zum Kölner Dom (UNESCO-Weltkulturerbe) ist in Ersatz vorhandener Bebauung ein Neubauensemble aus neuem Kurienhaus der Hohen Domkirche zu Köln, neuem Kölnischen Stadtmuseum (KSM) und neuem Studiengebäude für das Römisch-Germanische Museum (mit Anschluss an den bestehenden denkmalgeschützten Museumsbau) geplant.
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Zur Findung eines den hohen städtebaulichen, architektonischen und funktionalen Anforderungen gerecht werdenden Entwurfs wurde ein Wettbewerb unter dem Titel „Historische Mitte Köln" durchgeführt.
Mit dem hier ausgeschriebenen Vergabeverfahren soll ein gemeinsamer Dienstleister für die Planungsleistungen zum Brandschutz für die Maßnahmen der Stadt Köln (Kölnisches Stadtmuseum und Studiengebäude für das Römisch-Germanische Museum) und der Hohen Domkirche (Kuriengebäude) gefunden werden. Die Beauftragung erfolgt durch die Hohe Domkirche und die Stadt Köln getrennt; es ist vorgesehen, beide Bauherrinnen in einer Bauherrengemeinschaft zusammenzuschließen.
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In den Neubauten werden nach Fertigstellung zahlreiche, zum großen Teil einmalige Kulturgüter von erheblichem Wert ausgestellt beziehungsweise gelagert. Dies bedingt die Beachtung von umfänglichem vorbeugendem Brandschutz sowie Kulturgutschutz. Bei der Planung sind die Anforderungen an den Brandschutz gemäß §17 BauO NRW sowie entsprechender Verordnungen und Richtlinien einzuhalten.
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Größenordnungen:
1) Brutto-Grundfläche BGF: cirka 19 380 qm (Kölnisches Stadtmuseum und Studiengebäude RGM 15 410 qm/Kurienhaus 3 970 qm);
2) Geschätzte Baukosten (Kostengruppe 200-600) brutto: rund 81,3 Millionen EUR brutto (Kölnisches Stadtmuseum und Studiengebäude RGM: 64,7 Millionen EUR/Kurienhaus: 16,6 Millionen EUR).
Die Umsetzung der Maßnahmen soll gegebenenfalls mit einem Generalunternehmen (Ausschreibung auf Basis Leistungsphase 5) erfolgen.
Der den Planungen der Gesamtmaßnahme zugrunde liegende Ratsbeschluss 1301/2015 inklusive Anlagen (unter anderem Übersichtsplan [Anlage 1]) sowie der Ratsbeschluss 0353/2018 zur Aufnahme der Planungen bis Leistungsphase 3 der Planer sind im Internet einsehbar (Ratsinformationssystem der Stadt Köln: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/).
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Folgende Unterlagen sind Bestandteil der Vergabeunterlagen, die im Internet abgerufen werden können (siehe Ziffer I.3): Vertragsentwurf mit Anlagen (unter anderem Leistungsbild).
Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Voraussichtlicher Zeitrahmen:
1) Beauftragung: Ende 2019;
2) Abbruch: 2023;
3) Realisierung Neubau: 2024-2027; 34. Projektabschluss: im Nachgang.
Ergänzend zu Ziffer III.1.1) und III.2.1): Im Falle einer Beauftragung ist gemäß Landesbauordnung NRW (§54, Absatz 3) für die Erstellung von Brandschutzkonzepten für Sonderbauten ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger im Bereich Brandschutz/vorbeugender Brandschutz bzw. staatlich anerkannter Sachverständiger (Gewerbeordnung §§ 36/36a) hinzuzuziehen. Neben den vorgenannten Sachverständigen kommen gemäß Verwaltungsvorschrift zur Landesbauordnung NRW (siehe VV BauO NRW – Runderlass des Ministeriums für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport vom 12.10.2000) im Einzelfall jedoch auch weitere Personen in Betracht, deren Brandschutzkonzepte von den Bauaufsichtsbehörden akzeptiert werden.
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Dauer: 115 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Alle Projektverzögerungen, die zu Vertragsverlängerungen führen.
Beschreibung der Optionen:
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen:
– Stufe 1: Mit dem Abschluss des Vertrages werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt, soweit diese nach Ziffer II.2.4)/spezifiziertem Leistungsbild Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind,
– Stufe 1: Leistungsphasen 1-2,
– Stufe 2: Leistungsphase 3,
– Stufe 3: Leistungsphase 4,
– Stufe 4: Leistungsphasen 5-7,
– Stufe 5: Leistungsphase 8,
– Stufe 6: Leistungsphase 9.
Die Beauftragung über die Stufe 1 hinausgehender weiterer Stufen ist von der Fortsetzung der Planung und Ausführung der Maßnahmen abhängig und erfolgt schriftlich.
Aus der stufenweisen Beauftragung beziehungsweise Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere beziehungsweise zusätzliche Vergütung.
Beauftragt werden Grund- und Besondere Leistungen, soweit diese nach Ziffer II.2.4)/spezifiziertem Leistungsbild Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind.
Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung des vorgegebenen Kostenziels, der Termine, der Baubeschluss auf der Basis der Entwurfsplanung inklusive Kostenberechnung sowie die Genehmigungsfähigkeit.
(2) Optional Vergabe weiterer Besonderer Leistungen, sofern und soweit diese erforderlich werden;
(3) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung sind neben einem Honorarangebot (Formblatt) weitere Erklärungen unterzeichnet vorzulegen (siehe auch Ziffer III.2.2).
Zusätzliche Informationen:
Die unter Ziffer II.2.7) angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Gewährleistungszeit und ist als Zirka-Angabe zu verstehen.
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Leistungen zum Brandschutz – Neubau Historische Mitte Historische Mitte Köln-Innenstadt
50667 Köln

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Eigenerklärungen/Auflagen:
a) Soweit zutreffend: Vorlage eines Auszugs (Kopie) aus dem Berufsregister, gegebenenfalls Handelsregister oder einem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;
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b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2) des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) §123 und §124 vorliegen;
c) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 3) des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen;
d) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (Teilnahmeantrag Punkt 6) gemäß Ziffer III.2.1);
e) Beruft sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsanleihe gemäß §47 VgV), sind diese zu benennen (Teilnahmeantrag Punkt 1), Verpflichtungserklärungen der betreffenden Unternehmern nach §47 (1) VgV vorzulegen und die Erklärungen zu wirtschaftlichen Verknüpfungen (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und gemäß §§123 und 124 GWB (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) für die betreffenden Unternehmen vorzulegen. Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Unternehmen, an die ein Teil des Auftrags im Wege der Unterauftragsvergabe vergeben werden soll, erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.
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Der Auftraggeber wird für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern.
(2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— mit einer Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbeteiligungen, dass heißt parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft sowie als Bieter und gleichzeitig als Nachunternehmer eines Bieters/einer Bietergemeinschaft, führen – wegen der damit verbundenen drohenden Verletzung des Geheimwettbewerbs -zum Ausschluss, sofern die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
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(3) Angaben zu einem besonderen Berufsstand Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Ingenieure (VgV §75 [1-3] in Verbindung mit §44):
(a) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden;
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(b) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen;
(c) Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied je Leistungsbereich die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Eine Eigenerklärung gemäß vorstehender Festlegungen erfolgt im Teilnahmeantrag (Punkt 6).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Umsatz:
a) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 4.1) zum Netto-Jahresgesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren;
b) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren für Dienstleistungen im Leistungsbild Brandschutz im Sinne AHO-Schriftenreihe Nrummer 17 (Stand 2015), § 1.4.
Sofern der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf Nachunternehmer verweisen will, sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen auch für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen (Teilnahmeantrag Punkt 4.1). Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen für Nachunternehmer nur dann vorzulegen, wenn der Auftraggeber dies anfordert.
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(2) Geforderte Kautionen/Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3,0 Millionen EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 3,0 Millionen EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten.
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Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Punkt 2). Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen oder gegebenenfalls eine projektbezogene Versicherung abgeschlossen werden.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 4.2) der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Architekten und Ingenieure (Doktor-Ingenieure, Diplom-Ingenieure beziehungsweise Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss) mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Brandschutz im Sinne AHO-Schriftenreihe Nummer 17 (2015) § 1.4 insgesamt sowie mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre sowie Mitarbeiter mit der Qualifikation staatlich anerkannte Sachverständige für Brandschutz.
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(2) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 1), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche gegebenenfalls durch Nachunternehmer erbracht werden.
(3) Aus einer Referenzliste (Teilnahmeantrag Punkt 5.1) für das in Ziffer II.2.4) aufgeführte Leistungsbild sind mindestens 2 und maximal 3 Referenzprojekte vorzustellen (Teilnahmeantrag Punkt 5.2.1) bis 5.2.3), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden.
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Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung und Ort/Land des Bauvorhabens,
— Auftraggeber (Name/Kontaktdaten; der Bauherr behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber bzw. Bauherrn einzuholen),
— öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103,
— Name des Auftragnehmers,
— Fertigstellung Leistungsphase 8 der Planer im Sinne HOAI 2013 §34 (mindestens Übergabe an den Nutzer beziehungsweise Betreiber),
— Bruttogrundfläche BGF,
— Bauwerkskosten (Summe Kostengruppe 300-400 nach DIN 276) in Euro netto,
— bearbeitete Leistungsphasen im Sinne AHO-Schriftenreihe Nr. 17 (Stand 2015), Abschnitt 1.4),
— Art der Baumaßnahme im Sinne HOAI 2013 §2 (Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme/Umbau- und/oder Modernisierungsmaßnahme/Instandhaltungs- und/oder Instandsetzungsmaßnahme/Andere).
Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind außerdem Angaben (Teilnahmeantrag Punkt 5.2) zu weiteren Leistungen/Projektmerkmalen zu tätigen (sofern zutreffend). Es geht je Leistung/Projektmerkmal maximal ein Projekt in die Wertung ein.
Die Referenzprojekte müssen auf je maximal 2 DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend dargestellt werden.
Die Angaben zu den Referenzprojekten sind von der Bewerbergemeinschaft insgesamt (inklusive Nachunternehmer, sofern zutreffend) zu machen.
Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen:
1) Anzahl der festangestellten Architekten und Ingenieure (inklusive Führungskräfte) mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Projektsteuerung im Sinne §2 AHO-Schriftenreihe Nummer 9 im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 3 pro Jahr im Durchschnitt (davon mindestens 2 mit Berufserfahrung > 5 Jahre);
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2) Referenzen: Mindestanforderung, damit die Eignung zuerkannt werden kann: Gewertet werden nur Referenzprojekte, die folgende Bedingungen erfüllen:
1) Bauwerkskosten (Summe Kosten Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276) größer/gleich 12,0 Millionen EUR netto;
2) Fertigstellung Leistungsphase 8 der Planer im Sinne HOAI §34 (mindestens Übergabe an den Nutzer beziehungsweise Betreiber) in den letzten 8 Jahren (im Zeitraum 09/2011 bis 08/2019).
Für die mindestens 2 und maximal 3 Referenzprojekte, die vorgenannte Bedingungen erfüllen, gelten die folgenden weiteren Mindestanforderungen:
a) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung „Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103";
b) mindestens ein Referenzprojekt, das der Kategorie Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme im Sinne HOAI 2013 §2 zuzuordnen ist;
c) mindestens ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungsphasen 1 bis 5 und 8 im Sinne AHO-Schriftenreihe Nummer 17 (Stand 2015), Abschnitt 1.4), erbracht wurden.
Alle Mindestanforderungen müssen in 2 oder maximal 3 Referenzprojekten erfüllt sein, die Kombination dabei ist beliebig.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
VgV §75 (1-3) in Verbindung mit VgV §44: Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Ingenieure. Weitere Ausführungen siehe Ziffer II.2.4) und III.1.1).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die örtliche Präsenz ist nach Erfordernis sicherzustellen. Für die Baumaßnahme sollen die möglichen Arbeitszeiten ausgeschöpft werden; Wochenend-/Feiertagsarbeit nicht ausgeschlossen. Die Realisierung erfolgt eventuell in mehreren Bauabschnitten. Die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist möglichst sicherzustellen:
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(2) Erfüllung der im Vertrag/in den Anlagen zum Vertrag beschriebenen Vorgaben;
(3) Dokumentation/Kommunikation über internetbasierten Projektraum;
(4) Berufshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer III.1.2);
(5) Der Bewerber darf bei Vertragsausführung nur Personen einsetzen, die eine Erklärung gemäß §1 Verpflichtungsgesetz abgeben;
(6) Pflichten gemäß TVgG NRW (Erklärungen für Bewerber/Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit bei Angebotsabgabe bekannt, werden im Falle der Einladung zur Verhandlung abgefordert): Erklärungen gemäß §4 TVgG NRW (Tariftreue und Mindestentlohnung) und gemäß §19 TVgG NRW (Frauenförderung).
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1), III.1.2) und III.1.3);
(2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 1 100 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 21,8 %; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 78,2 %).
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Detaillierte Angaben zur Bewertung können der „Bewertungsmatrix Stufe 1 – Teilnahmewettbewerb" im Anhang zum Teilnahmeantrag (siehe Vergabeunterlagen [Hyperlink siehe Ziffer I.3]: Dokument mit dem Begriff „Teilnahmeantrag" im Dateinamen [Ordner „vom_unternehmen_auszufuellende_dokumente"]) entnommen werden;
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(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend (§51 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§75 [6] VgV).
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 6 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personaleinsatzkonzept (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen [Hyperlink siehe Ziffer I.3], hier: Dokument „Zuschlagskriterien" [siehe Ordner „Sonstiges"])
Qualitätskriterium (Gewichtung): 29,63
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Strukturelle Herangehensweise (siehe oben)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 18,52
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen (siehe oben)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25,93
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation (siehe oben)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 3,70
Preis (Gewichtung): 22,22

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Metropolitankapitel der Hohen Domkirche Köln
Postanschrift: Margarethenkloster 5
Postleitzahl: 50667
Land: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Kommunalbehörde und Kirche
Kontakt
Kontaktperson: 302 – Submissionsdienst
E-Mail: 27submissionsdienst@stadt-koeln.de 📧
Internetadresse: http://www.stadt-koeln.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRY49V/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Die insbesondere in Ziffer III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Erklärung des Nachunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben.
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Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (siehe Ziffer I.3) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind – in deutscher Sprache gut lesbar – vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift auf den einzureichenden Unterlagen ist bei elektronischer Bewerbung in Textform nicht erforderlich, der Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person ist jedoch zwingend anzugeben.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus.
Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch unter Nutzung des Bietertools auf der Vergabeplattform (siehe Ziffer I.3) bis zu der in Ziffer IV.2.2) genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
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Die Nichtvorlage beziehungsweise die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise – auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] – hat den zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren zur Folge. Eine Nachforderung bei fehlerhaften Referenznachweisen ist über den Umfang der Liste Punkt 5.1) des Teilnahmeantrages hinaus nicht vorgesehen.
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Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag inklusive Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird;
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(3) Unter der in Ziffer I.3) genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [siehe oben] inklusive Bewertungsmatrix Stufe 1, Zuschlagskriterien/Bewertungsmatrix Stufe 2 sowie die in Ziffer II.2.4) aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung und ähnliches wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen;
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(4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (VgV §20 [3], Unterabsatz 1). Die Kommunikation erfolgt nur über die Internetplattform (siehe I.3). Kommunikation, die mündlich, per E-Mail, Telefax, Briefpost und so weiter erfolgt, ist nicht zugelassen und wird nicht beantwortet;
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(5) Hinweis zu Ziffer II.2.5) Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0 bis 5 Punkte vergeben (näheres siehe Vergabeunterlagen). Es können insgesamt maximal 270 Punkte erreicht werden. Bewertung der Honorarangebote: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: (niedrigster Preis x Höchstpunktzahl)/jeweiliger Preis des Angebotes;
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(6) Der Bauherr beabsichtigt, im Rahmen der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der finalen Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen.
Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV §17 (11) auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen.
Bekanntmachungs-ID: CXQ0YYRY49V

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221147-2120 📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Fax: +49 221147-2889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle führt ein EU-weites Vergabeverfahren freiwillig durch, obwohl der relevante Schwellenwert nicht erreicht oder überschritten wird. Die Vergabestelle weist auf diesen Umstand explizit hin, ein/e Bieter/in oder Bewerber/in kann sich ggf. nicht darauf berufen, dass die Vergabestelle durch Einleitung des freiwilligen europaweiten Verfahrens vorgegeben habe, einen öffentlichen Auftrag zu vergeben, für welchen der 4. Teil des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) einschlägig wäre. Bieter/innen oder Bewerber/innen können daher aus dem 4. Teil des GWB keine Rechte ableiten, da dieser gem. § 106 Absatz 1 GWB für das vorliegende Vergabeverfahren nicht gilt. Die Vergabestelle bindet sich auch nicht an die Regelungen des GWB. Aus diesem Grunde wäre unter anderem eine Nachprüfung des hiesigen Verfahrens vor einer Vergabekammer unstatthaft, obwohl die Vergabestelle vorliegend eine freiwillige europaweite Ausschreibung durchführt. Kosten, die ggf. durch Einleitung eines demgemäß unstatthaften Nachprüfungsverfahrens vor einer Vergabekammer entstehen könnten, hätte ggf. der/die Bieter/in oder Bewerber/in zu tragen. Die Vergabestelle bindet sich auch nicht an die Regelungen der VgV. Allein maßgebliche Regelungen ergeben sich aus der UVgO.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stadt Köln – 30/Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2
Postleitzahl: 50679
E-Mail: zentrales-vergabeamt@stadt-koeln.de 📧
Fax: +49 22122126-272 📠
Internetadresse: https://www-stadt-koeln.de 🌏
Quelle: OJS 2019/S 167-408908 (2019-08-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-10-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Planungs-/Beratungsleistungen zum Brandschutz in Anlehnung an AHO-Schriftenreihe Nummer 17 (2015). Im Wesentlichen sollen alle Grundleistungen des Leistungsbildes (Leistungsphasen 1-5 und 8 gemäß AHO-Heft Nummer 17, § 1.4) sowie ausgewählte Besondere Leistungen (Leistungsphasen 1-9) vergeben werden, um eine kontinuierliche fachtechnische Begleitung des Brandschutzes in allen Leistungsphasen der Planung und Ausführung sicherzustellen. Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise (siehe Ziffer II.2.11)) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
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Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln — 30/Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Kontakt
Internetadresse: https://www.stadt-koeln.de 🌏
Fax: +49 221221226272 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-10-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-10-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 205-499706
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 167-408908
ABl. S-Ausgabe: 205
Zusätzliche Informationen
Hinweis zu Ziff. II.1.7 und Ziff. V.2.4: Aufgrund einer Plausibilitätsprüfung in der für die Erstellung dieser Bekanntmachung verwendeten Software müssen zwingend Auftragswerte in dieser Bekanntmachung angegeben werden, die jedoch bei Dienstleistungsaufträgen dem unternehmerischen Betriebsgeheimnis unterliegen. Deshalb wurden nicht die geschätzten bzw. die tatsächlichen Auftragswerte angegeben, sondern fiktive, die keinesfalls den ordnungsgemäß geschätzten bzw. den tatsächlichen Auftragswerten entsprechen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Planungs-/Beratungsleistungen zum Brandschutz in Anlehnung an AHO-Schriftenreihe Nummer 17 (2015). Im Wesentlichen sollen alle Grundleistungen des Leistungsbildes (Leistungsphasen 1-5 und 8 gemäß AHO-Heft Nummer 17, § 1.4) sowie ausgewählte Besondere Leistungen (Leistungsphasen 1-9) vergeben werden, um eine kontinuierliche fachtechnische Begleitung des Brandschutzes in allen Leistungsphasen der Planung und Ausführung sicherzustellen.
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In unmittelbarer Nachbarschaft zum Kölner Dom (UNESCO-Weltkulturerbe) ist in Ersatz vorhandener Bebauung ein Neubauensemble aus Kurienhaus der Hohen Domkirche zu Köln sowie Kölnischem Stadtmuseum (KSM) und Studiengebäude für das Römisch-Germanische Museum (mit Anschluss an Bestand) der Stadt Köln geplant.
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Der den Planungen der Gesamtmaßnahme zugrunde liegende Ratsbeschluss 1301/2015 sowie der Ratsbeschluss 0353/2018 zur Aufnahme der Planungen bis Leistungsphase 3 der Planer sind im Internet einsehbar (Ratsinformationssystem der Stadt Köln: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/).
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Beschreibung der Optionen:
— Stufe 1: Mit dem Abschluss des Vertrages werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt, soweit diese nach Ziffer II.2.4) / spezifiziertem Leistungsbild Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind,
— Stufe 2: Leistungsphase 3,
— Stufe 3: Leistungsphase 4,
— Stufe 4: Leistungsphasen 5-7,
— Stufe 5: Leistungsphase 8,
— Stufe 6: Leistungsphase 9.
(2) Optional Vergabe weiterer Besonderer Leistungen, sofern und soweit diese erforderlich werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln, Deutschland

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personaleinsatzkonzept (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen)
Strukturelle Herangehensweise
Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen
Präsentation

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-06-19 📅
Name: Kempen Krause Beratende Ingenieure GmbH
Postanschrift: Konrad-Adenauer-Ufer 41
Postort: Köln
Postleitzahl: 50668
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2219331190 📞
E-Mail: office@kempenkrausekoeln.de 📧
Land: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: https://www.kempenkrause.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Kommunalbehörde UND Kirche
Kontakt
Kontaktperson: 302 — Submissionsdienst

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 2211472120 📞
Fax: +49 2211472889 📠
Quelle: OJS 2020/S 205-499706 (2020-10-16)