Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der nachfolgend beschriebenen Auswahlkriterien/Eignungskriterien sollen die 3-5 punkt besten Bewerber (soweit geeignet) ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen werden. Sollten mehr als die gewünschte Anzahl an Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten Bewerber.
Geforderte Nachweise:
— Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen der Objektplanung Gebäude und der Technischen Ausrüstung (Eigenerklärung),
— Anzahl der fachlich qualifizierten Mitarbeiter für Objektplanung Gebäude und der Technischen Ausrüstung (Eigenerklärung),
— Anzahl der Mitarbeiter mit Qualifikation entspr. der Richtlinie VDI/building SMART 2552-8.1 „Building Information Modeling Qualifikationen – Basiskenntnisse“ (Qualifikationsnachweis).
Nachweis von realisierten Projekten/Referenzen mit Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI:
— Referenzen zu vergleichbarer Nutzung aus dem Bereich Schulbau – Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Kita – keine Universitäten, Hochschulen, o. ä. ebenso keine reinen Schulturnhallen (Neubau oder Bestand),
— Referenzen aus dem Bereich Holzmodulbauweise (Neubau),
— Referenzen für besonderen energetischen Standard (Unterschreitung EnEV, Passivhaus-Standard o. ä.),
— Referenzen für öffentliche Auftraggeber/Anwendung öffentliches Vergaberecht.
Grundsätzliche Wertungsfähigkeit von Referenzen:
Referenzprojekte dürfen nicht älter als 7 Jahren sein (Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2012) mit erbrachten Leistungen aus den Bereichen Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung nach §§ 33 ff. HOAI und müssen eine Mindestgröße der Bauwerkskosten von 2 Mio. EUR netto KG 300+400 ausweisen.
Nachweis von realisierten Projekten/Referenzen mit Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 ff HOAI Anl.-Gr. 1-5+8:
— Referenzen aus dem Bereich Schulbau – Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Kita - keine Universitäten, Hochschulen, o. ä., ebenso keine reinen Schulturnhallen (Neubau oder Bestand),
— Referenzen aus dem Bereich Modulbau (Neubau),
— Referenzen für besonderen energetischen Standard (Unterschreitung EnEV, Passivhaus-Standard o. ä.),
— Referenzen für öffentliche Auftraggeber/Anwendung des öffentlichen Vergaberechtes.
Grundsätzliche Wertungsfähigkeit von Referenzen:
Referenzprojekte dürfen nicht älter als 7 Jahren sein (Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2012) mit erbrachten Leistungen aus dem Bereich Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung nach §§ 53 ff HOAI und müssen eine Mindestgröße der Bauwerkskosten für KG 410-430 und KG 440-450 von je 0,5 Mio. EUR netto und für KG 480 von 0,1 Mio. EUR ausweisen.
Die einzelnen Fachplanungen können auch in mehreren Referenzen nachgewiesen werden. Dabei müssen die Referenzen jeweils die übrigen Mindestanforderungen (Leistungszeitraum) und die Kriterien spezifischen Anforderungen (z. B. Schulbau) erfüllen. Die zu addierenden Referenzen können von unterschiedlichen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft (bzw. Nachunternehmer) oder auch von einem Bewerber sein.