Generalplanerleistung (Objektplanung Gebäude, Technische Ausrüstung, Brandschutz, Bauphysik, optional Tragwerksplanung) für den Neubau der Tannenbergschule in Seeheim-Jugenheim in Holzmodulbauweise
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg plant aufgrund der steigenden Schülerzahlen die bisher 3-zügige Tannenberg-Grundschule in der Gemeinde Seeheim-Jugenheim um einen weiteren Zug zu erweitern. Die Schule besteht aus einem 1972 errichtetem Hauptgebäude, einen zweigeschossigen Anbau (1991),2 Betreuungscontainer (2009) und einer Containeranlage als Mensa (2011). Da das Hauptgebäude stark sanierungsbedürftig ist, soll es durch einen Neubau in Holzmodulbauweise mit ca. 6 700 m BGF auf dem gleichen Grundstück (ca. 16 000 m) ersetzt werden.
Mit diesem Vergabeverfahren soll ein Generalplaner gefunden werden, der zeitnah die erforderlichen Planungsleistungen (siehe II.2.4) erbringen kann.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-10-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-09-13.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2019-09-13) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name:
“Zentrale Auftragsvergabestelle des Landkreises Darmstadt-Dieburg für den Eigenbetrieb Da-Di-Werk Gebäude- und Umweltmanagement”
Postanschrift: Jägertorstraße 207
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64289
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Zentrale Auftragsvergabestelle
Telefon: +49 61518811535📞
E-Mail: zavs@ladadi.de📧
Fax: +49 61518812484 📠
Region: Darmstadt-Dieburg🏙️
URL: http://www.ladadi.de🌏
Adresse des Käuferprofils: www.subreport.de🌏 Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E19866112🌏
Teilnahme-URL: https://www.subreport.de/E19866112🌏
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Generalplanerleistung (Objektplanung Gebäude, Technische Ausrüstung, Brandschutz, Bauphysik, optional Tragwerksplanung) für den Neubau der Tannenbergschule...”
Titel
Generalplanerleistung (Objektplanung Gebäude, Technische Ausrüstung, Brandschutz, Bauphysik, optional Tragwerksplanung) für den Neubau der Tannenbergschule in Seeheim-Jugenheim in Holzmodulbauweise
22-1-000/121357/A19/LJ
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Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Kurze Beschreibung:
“Der Landkreis Darmstadt-Dieburg plant aufgrund der steigenden Schülerzahlen die bisher 3-zügige Tannenberg-Grundschule in der Gemeinde Seeheim-Jugenheim um...”
Kurze Beschreibung
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg plant aufgrund der steigenden Schülerzahlen die bisher 3-zügige Tannenberg-Grundschule in der Gemeinde Seeheim-Jugenheim um einen weiteren Zug zu erweitern. Die Schule besteht aus einem 1972 errichtetem Hauptgebäude, einen zweigeschossigen Anbau (1991),2 Betreuungscontainer (2009) und einer Containeranlage als Mensa (2011). Da das Hauptgebäude stark sanierungsbedürftig ist, soll es durch einen Neubau in Holzmodulbauweise mit ca. 6 700 m BGF auf dem gleichen Grundstück (ca. 16 000 m) ersetzt werden.
Mit diesem Vergabeverfahren soll ein Generalplaner gefunden werden, der zeitnah die erforderlichen Planungsleistungen (siehe II.2.4) erbringen kann.
1️⃣
Ort der Leistung: Darmstadt-Dieburg🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Weedring 10 in Seeheim-Jugenheim
Beschreibung der Beschaffung:
“Um den notwendigen Platz für den Neubau der Tannenbergschule zu erhalten, werden die Bestandsgebäude (Hauptgebäude und Anbau) abgerissen und alle Container...”
Beschreibung der Beschaffung
Um den notwendigen Platz für den Neubau der Tannenbergschule zu erhalten, werden die Bestandsgebäude (Hauptgebäude und Anbau) abgerissen und alle Container abgebaut, die Sporthalle bleibt erhalten. Es wird eine Interimslösung für den Schulbetrieb während der Ausführung außerhalb des Schulgeländes eingerichtet. Es soll geprüft werden, ob die Container für die Mensa und die Mittagsbetreuung in der Bauphase weiterhin auf dem Schulgrundstück in Betrieb bleiben können.
Dem pädagogischen Konzept entsprechend und auf Grundlage der Schulbauleitlinie (SBLL) des Landkreises Darmstadt-Dieburg soll die Tannenbergschule zukünftig zu einer 4-zügigen Grundschule, inklusiven Ganztagsgrundschule entwickelt werden. Auf ca. 6 700 m BGF soll ein zukunftsfähiger Bildungsbau, mit Lern- und Unterrichtsbereich, Fachräumen, einen Verwaltungsbereich und einen Gemeinschaftsbereich mit Mensa, Bibliothek und Pausenhalle entstehen. Um die erforderlichen Interimsmaßnahmen und die Beeinträchtigung des Schulbetriebes möglichst gering zu halten soll der Neubau in Holzmodulbauweise mit einem hohen Vorfertigungsgrad (ca. 80 %, 3D-Raumzellen) errichtet werden. Im Rahmen der integralen Planung soll das zukünftige Heizsystem so gewählt werden, dass EnEV und EEWärmeG mit minimalem Aufwand eingehalten werden kann. Gemäß den Leitlinien zum nachhaltigen Bauen des Landkreises Darmstadt-Dieburg soll die Schule mit Passivhauskomponenten ausgestattet werden. Die Baumaßnahme soll als GU-Leistung vergeben werden.
Bei der Planung der Maßnahme soll der Generalplaner umfassend die Methode Building Information Modeling (BIM) im Umfang des Zielszenarios „Aufbruch“ nach dem Stufenplan „Digitales Planen und Bauen“ des BMVI und gemäß BIM-Richtlinie des DaDi-Werks anwenden (siehe auch III.2.2).
Für die Planung und Umsetzung des Neubaus sollen die folgenden Leistungen an einen Generalplaner vergeben werden:
— Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §§ 34 ff. HOAI, LPH 1-9
— Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. §§ 55 ff. HOAI, Anl.-Gr. 1-6+8, LPH 1-9
— Leistungen der Bauphysik gem. Punkt 1.2.2 HOAI, LPH 1-7 + besondere Leistungen (Blower-Door-Test – 1x nach Erstellung der regendichten Hülle + 1x nach Fertigstellung; Messungen der Raumakustik bei Nutzungseinheiten mit besonderen akustischen Anforderungen)
— Leistungen des Brandschutzes gem. 1.3 AHO Heft 17 + besondere Leistungen (Objektüberwachung Niveau 2 – systematisch-stichprobenartige Kontrolle)
— Optional Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 51 ff. HOAI, LPH 1+2
— Besondere Leistungen: Umsetzung u. Einhaltung der CAD-Richtlinien, der Dokumentationsrichtlinien des Da-Di-Werks, der Leitlinien zum nachhaltigen Bauen, der Schulbauleitlinien, des Leitfaden Naturschutz bei öffentl. Baumaßnahmen, der Leitlinie Außenanlagen des Da-Di-Werks; Anwendung der Planungsmethode „BIM“; Übernahme der Fachrolle „BIM-Gesamtkoordinator“; Bereitstellen u. Unterhalten eines „Projektraumes“
Einzelne Leistungsphasen werden dabei durch die Überschneidung mit den Leistungen des Generalunternehmers nur teilweise beauftragt. Die Abgrenzung der Planungsleistungen zu denen des GU können in den Vergabeverhandlungen abschließend erörtert und ggf. angepasst werden.
Der Abbruch, die Interimslösungen, die Küchenplanung und die Freianlagen sind NICHT Gegenstand dieses Verfahrens, sie werden gesondert vergeben.
Die Baukosten werden aktuell auf ca. 9,3 Mio. EUR netto KG 300 und ca. 3,1 Mio. EUR netto KG 400 geschätzt.
Davon:
KG 410 – 480 000 EUR
KG 420 – 470 000 EUR
KG 430 – 500 000 EUR
KG 440 – 990 000 EUR
KG 450 – 280 000 EUR
KG 460 – 130 000 EUR
KG 480 – 240 000 EUR
Da das Projekt durch Nutzung öffentlicher Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsprogramm II (KIP II) des Landes Hessen umgesetzt wird, sind die Förderrichtlinien zu beachten.
Als zeitliche Meilensteine sind der Planungsbeginn Anfang 2020, Baubeginn 01/2021, Beginn der Phase der Inbetriebnahme 06/2022 und Fertigstellungstermin 08/2022 vorgesehen.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam / Projektorganisation: Gewichtung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektanalyse / Herangehensweise: Gewichtung
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Preis: Gewichtung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Preis (Gewichtung): 10
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 33
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der nachfolgend beschriebenen Auswahlkriterien/Eignungskriterien sollen die 3-5 punktbesten...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der nachfolgend beschriebenen Auswahlkriterien/Eignungskriterien sollen die 3-5 punktbesten Bewerber (soweit geeignet) ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen werden. Sollten mehr als die gewünschte Anzahl an Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten Bewerber.
Geforderte Nachweise:
— Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen der Objektplanung Gebäude und der Technischen Ausrüstung (Eigenerklärung)
— Anzahl der fachlich qualifizierten Mitarbeiter für Objektplanung Gebäude und der Technischen Ausrüstung (Eigenerklärung)
Nachweis von realisierten Projekten / Referenzen mit Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI:
— Referenzen zu vergleichbarer Nutzung aus dem Bereich Schulbau – Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Kita – keine Universitäten, Hochschulen, o. ä. ebenso keine reinen Schulturnhallen (Neubau oder Bestand)
— Referenzen aus dem Bereich Holzmodulbauweise (Neubau)
— Referenzen für besonderen energetischen Standard (Unterschreitung EnEV, Passivhaus-Standard o. ä.)
— Referenz für Anwendung der Planungsmethode Building Information Modeling (Anwendung BIM bis mindestens LPH 3)
— Referenzen für öffentliche Auftraggeber / Anwendung öffentliches Vergaberecht
Grundsätzliche Wertungsfähigkeit von Referenzen:
Referenzprojekte dürfen nicht älter als 7 Jahren sein (Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2012) mit erbrachten Leistungen aus den Bereichen Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung nach §§ 33 ff. HOAI und müssen eine Mindestgröße der Bauwerkskosten von 2 Mio. EUR netto KG 300+400 ausweisen.
Nachweis von realisierten Projekten / Referenzen mit Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 ff HOAI Anl.-Gr. 1-5+8:
— Referenzen aus dem Bereich Schulbau – Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Kita – keine Universitäten, Hochschulen, o. ä., ebenso keine reinen Schulturnhallen (Neubau oder Bestand)
— Referenzen aus dem Bereich Modulbau (Neubau)
— Referenzen für besonderen energetischen Standard (Unterschreitung EnEV, Passivhaus-Standard o. ä.)
— Referenz für Anwendung der Planungsmethode Building Information Modeling (Anwendung BIM bis mindestens LPH 3)
— Referenzen für öffentliche Auftraggeber / Anwendung des öffentlichen Vergaberechtes
Grundsätzliche Wertungsfähigkeit von Referenzen:
Referenzprojekte dürfen nicht älter als 7 Jahren sein (Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2012) mit erbrachten Leistungen aus dem Bereich Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung nach §§ 53 ff HOAI und müssen eine Mindestgröße der Bauwerkskosten für KG 410-430 und KG 440-450 von je 0,5 Mio. EUR netto und für KG 480 von 0,1 Mio. EUR ausweisen.
Die einzelnen Fachplanungen können auch in mehreren Referenzen nachgewiesen werden. Dabei müssen die Referenzen jeweils die übrigen Mindestanforderungen (Leistungszeitraum) und die Kriterien spezifischen Anforderungen (z. B. Schulbau) erfüllen. Die zu addierenden Referenzen können von unterschiedlichen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft (bzw. Nachunternehmer) oder auch von einem Bewerber sein.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“— bei juristischen Personen ein aktueller Eintrag in das zutreffende Register (z. B. Handelsregisterauszug) bzw. eine gleichwertige Bescheinigung einer...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
— bei juristischen Personen ein aktueller Eintrag in das zutreffende Register (z. B. Handelsregisterauszug) bzw. eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. Nachunternehmers),
— Nachweis der Berufszulassung als Architekt, bei ausländischen Bewerbern ist ein gleichwertiger Nachweis des Herkunftslandes vorzulegen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“— Umsatz des Bewerbers für vergleichbare Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel für Einzelbewerber oder Bewerber in...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
— Umsatz des Bewerbers für vergleichbare Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel für Einzelbewerber oder Bewerber in Bewerbergemeinschaften in Summe; differenziert für Leistungen der Objektplanung Gebäude und Technischen Ausrüstung HLS + ELT,
— ein aktuell gültiger Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung (bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied), im Auftragsfall ist eine Deckungssumme von 1,0 Mio. EUR für Personenschäden und 0,6 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
“Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung, Wertungspunkte werden dann nicht vergeben.
Die nachfolgend beschriebenen Werte...”
Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung, Wertungspunkte werden dann nicht vergeben.
Die nachfolgend beschriebenen Werte gelten als Mindesteignung.
Umsatz der 3 letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel für vergleichbare Leistungen:
— Leistungen der Objektplanung Gebäude: mind. 0,5 Mio. EUR netto,
— Leistungen der Technischen Ausrüstung HLS: mind. 0,15 Mio. EUR netto,
— Leistungen der Technischen Ausrüstung ELT: mind. 0,15 Mio. EUR netto.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“— Anzahl der fachlich qualifizierten Mitarbeiter für Objektplanung Gebäude und Technische Ausrüstung HLS + ELT (Eigenerklärung)
— Anzahl der Mitarbeiter mit...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
— Anzahl der fachlich qualifizierten Mitarbeiter für Objektplanung Gebäude und Technische Ausrüstung HLS + ELT (Eigenerklärung)
— Anzahl der Mitarbeiter mit Qualifikation entsprechend der Richtlinie VDI/buildingSMART 2252-81 „Building Information Modeling Qualifikation – Basiskenntnisse“ (Qualifikationsnachweis)
Wertung der Referenzen:
Grundsätzliche Wertungsfähigkeit von Referenzen siehe II.2.9.
Punkte (max. 100) werden für Referenzen wie folgt vergeben:
1) Objektplanung Gebäude (max. 65 Punkte):
— 15 Punkte ab 1 Ref. aus dem Bereich Schulbau (Schulen, Kita Kinderbetreuungseinrichtungen),
— 30 Punkte ab 2 Ref. Holzmodulbau (Neubau) (15 Punkte je Referenz),
— 5 Punkte ab 1 Ref. für besonderen energetischen Standard (Unterschreitung EnEV, Passivhaus-Standard o. ä.),
— 5 Punkte ab 1 Ref. für Anwendung der Planungsmethode Building Information Modeling (Anwendung BIM bis mindestens LPH 3),
— 10 Punkte ab 2 Ref. mit öffentlichem Auftraggeber / Anwendung öffentliches Vergaberecht (5 Punkte je Ref.).
2) Technische Ausrüstung (max. 35 Punkte):
— 10 Punkte ab 1 Ref. aus dem Bereich Schulbau Schulen, Kita Kinderbetreuungseinrichtungen),
— 10 Punkte ab 1 Ref. Modulbau,
— 5 Punkte ab 1 Ref. für besonderen energetischen Standard (Unterschreitung EnEV, Passivhaus-Standard o. ä.),
— 5 Punkte ab 1 Ref. für Anwendung der Planungsmethode Building Information Modeling (Anwendung BIM bis mindestens LPH 3),
— 5 Punkte ab 1 Ref. mit öffentlichem Auftraggeber / Anwendung öffentliches Vergaberecht.
Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position erbracht wurden.
Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrags benannt oder beschrieben sind.
Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in den verschiedenen Kategorien ist möglich. Diese sollen deshalb aber nicht in der „Anlage-Referenzprojekte“ doppelt ausgedruckt/eingereicht werden, sondern lediglich in den verschiedenen Kategorien gekennzeichnet werden.
Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Als Mindesteignung gelten:
— 6 fachlich qualifizierte Mitarbeiter Objektplanung...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Als Mindesteignung gelten:
— 6 fachlich qualifizierte Mitarbeiter Objektplanung Gebäude,
— 2 fachlich qualifizierte Mitarbeiter Technische Ausrüstung HLS,
— 2 fachlich qualifizierte Mitarbeiter Technische Ausrüstung ELT,
— eine wertbare Referenz beliebiger Kategorie für Objektplanung Gebäude,
— eine wertbare Referenz beliebiger Kategorie für Technische Ausrüstung, Anl.-Gr. 1-5 +8.
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“Gemäß § 49 und § 60 Abs. 2 HBO (Hessische Bauordnung) ist eine Bauvorlageberechtigung erforderlich.” Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Wegen der Förderung im Rahmen des KIP II ist alles für eine Einhaltung der vorgen. Terminziele (vgl. II.2.4), insbes. des Fertigstellungstermins 08/22, zu...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Wegen der Förderung im Rahmen des KIP II ist alles für eine Einhaltung der vorgen. Terminziele (vgl. II.2.4), insbes. des Fertigstellungstermins 08/22, zu unternehmen.
Mit Zuschlag ist zwingend das Zertifikat „Building Information Modeling Qualifikationen – Basiskenntnisse“ zu erwerben:. Die Qualifikation entsprechend der Richtlinie VDI/buildingSMART 2552-8.1 muss für 2 Mitarbeiter (je Fachdisziplin) erworben werden. Der Nachweis darüber wird Teil des Vertrages und ist innerhalb von 4 KW nach dem Zuschlag dem Auftraggeber vorzulegen.
Hinweis: Über die Internetseite der builidngSMART können anerkannte Anbieter eingesehen werden. Die Dauer der Schulung beträgt ca. 2,5 Tage. Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. 2 000 EUR brutto. Damit werden grundlegenden Kenntnisse von BIM auf dem Niveau „Basis“ bescheinigt. Es sind offizielle Kurse um gemäß der Richtlinie VDI/building SMART 2552-8.1 ein Zertifikat „buildingSMART/VDI Zertifikates BIM-Qualifikationen–Basiskenntnisse“ zu erhalten.
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2019-10-16
10:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2020-03-31 📅
“— es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und ordnungsgemäß in Textform nach § 126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag in die Wertung...”
— es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und ordnungsgemäß in Textform nach § 126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag in die Wertung miteinbezogen,
— es werden ausschließlich Teilnahmeanträge berücksichtigt, die über die Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per Nachrichtenfunktion), die aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten (insb. Aktuelle Java-Version),
— zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden!
— Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen (1. Phase des Verfahrens) sind bis spätestens 4.10.2019 per E-Mail an zavs@ladadi.de oder über die Vergabeplattform subreport ELViS zu richten,
— Bewerbungen von Bietergemeinschaften und/oder die Benennung eines Nachunternehmers sind zugelassen.
Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder in Form einer Kopie oder eines Scans vorzulegen. Ein Original ist gegebenenfalls nachzureichen (gilt für Nachunternehmerverpflichtungserklärung analog).
Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haften gesamtschuldnerisch.
— nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist,
— möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen. Die vom Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für den Nachunternehmer im Wege der Aufklärung anzufordern,
— ggfs. Angaben zur wirtschaftl. Verknüpfung mit Dritten (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied und der NU),
— das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten,
— die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) wird durch den vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrag abgegeben,
— Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung
— Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bewerber müssen mit der Abgabe der Bewerbung nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bewerber den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Verfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Bewerbungen vom weiteren Verfahren ausgeschlossen,
— zur Wahrung der Transparenz des Wettbewerbs befindet sich ein Wertungsleitfaden zur Wertung der Zuschlagskriterien in der Anlage zu dieser Bekanntmachung. Es wird dringend empfohlen, diesen Leitfaden zu beachten,
— Im Rahmen der Angebotserstellung werden die Bieter die Möglichkeit einer Ortsbesichtigung haben.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen
Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen
Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber dem Auftraggeber geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 3 GWB).
Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, oder bleibt er untätig, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert.
Ein Vertrag darf bei elektronischer Übermittlung erst 10 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB dem Auftraggeber durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.
Die Unwirksamkeit einer Auftragserteilung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Quelle: OJS 2019/S 179-436345 (2019-09-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-04-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 350204.87 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Um den notwendigen Platz für den Neubau der Tannenbergschule zu erhalten, werden die Bestandsgebäude (Hauptgebäude und Anbau) abgerissen und alle Container...”
Beschreibung der Beschaffung
Um den notwendigen Platz für den Neubau der Tannenbergschule zu erhalten, werden die Bestandsgebäude (Hauptgebäude und Anbau) abgerissen und alle Container abgebaut, die Sporthalle bleibt erhalten. Es wird eine Interimslösung für den Schulbetrieb während der Ausführung außerhalb des Schulgeländes eingerichtet. Es soll geprüft werden, ob die Container für die Mensa und die Mittagsbetreuung in der Bauphase weiterhin auf dem Schulgrundstück in Betrieb bleiben können.
Dem pädagogischen Konzept entsprechend und auf Grundlage der Schulbauleitlinie (SBLL) des Landkreises Darmstadt-Dieburg soll die Tannenbergschule zukünftig zu einer 4-zügigen Grundschule, inklusiven Ganztagsgrundschule entwickelt werden. Auf ca. 6 700 m BGF soll ein zukunftsfähiger Bildungsbau, mit Lern- und Unterrichtsbereich, Fachräumen, einen Verwaltungsbereich und einen Gemeinschaftsbereich mit Mensa, Bibliothek und Pausenhalle entstehen. Um die erforderlichen Interimsmaßnahmen und die Beeinträchtigung des Schulbetriebes möglichst gering zu halten soll der Neubau in Holzmodulbauweise mit einem hohen Vorfertigungsgrad (ca. 80 %, 3D-Raumzellen) errichtet werden. Im Rahmen der integralen Planung soll das zukünftige Heizsystem so gewählt werden, dass EnEV und EEWärmeG mit minimalem Aufwand eingehalten werden kann. Gemäß den Leitlinien zum nachhaltigen Bauen des Landkreises Darmstadt-Dieburg soll die Schule mit Passivhauskomponenten ausgestattet werden. Die Baumaßnahme soll als GU-Leistung vergeben werden.
Bei der Planung der Maßnahme soll der Generalplaner umfassend die Methode Building Information Modeling (BIM) im Umfang des Zielszenarios „Aufbruch“ nach dem Stufenplan „Digitales Planen und Bauen“ des BMVI und gemäß BIM-Richtlinie des DaDi-Werks anwenden (siehe auch III.2.2).
Für die Planung und Umsetzung des Neubaus sollen die folgenden Leistungen an einen Generalplaner vergeben werden:
— Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §§ 34 ff. HOAI, LPH 1-9;
— Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. §§ 55 ff. HOAI, Anl.-Gr. 1-6+8, LPH 1-9;
— Leistungen der Bauphysik gem. Punkt 1.2.2 HOAI, LPH 1-7 + besondere Leistungen (Blower-Door-Test – 1x nach Erstellung der regendichten Hülle + 1x nach Fertigstellung; Messungen der Raumakustik bei Nutzungseinheiten mit besonderen akustischen Anforderungen);
— Leistungen des Brandschutzes gem. 1.3 AHO Heft 17 + besondere Leistungen (Objektüberwachung Niveau 2 — systematisch-stichprobenartige Kontrolle);
— Optional Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 51 ff. HOAI, LPH 1+2;
— besondere Leistungen: Umsetzung u. Einhaltung der CAD-Richtlinien, der Dokumentationsrichtlinien des Da-Di-Werks, der Leitlinien zum nachhaltigen Bauen, der Schulbauleitlinien, des Leitfaden Naturschutz bei öffentl. Baumaßnahmen, der Leitlinie Außenanlagen des Da-Di-Werks; Anwendung der Planungsmethode „BIM“; Übernahme der Fachrolle „BIM-Gesamtkoordinator“; Bereitstellen u. Unterhalten eines „Projektraumes“.
Einzelne Leistungsphasen werden dabei durch die Überschneidung mit den Leistungen des Generalunternehmers nur teilweise beauftragt. Die Abgrenzung der Planungsleistungen zu denen des GU können in den Vergabeverhandlungen abschließend erörtert und ggf. angepasst werden.
Der Abbruch, die Interimslösungen, die Küchenplanung und die Freianlagen sind NICHT Gegenstand dieses Verfahrens, sie werden gesondert vergeben.
Die Baukosten werden aktuell auf ca. 9,3 Mio. EUR netto KG 300 und ca. 3,1 Mio. EUR netto KG 400 geschätzt.
Davon:
— KG 410 – 480 000 EUR;
— KG 420 – 470 000 EUR;
— KG 430 – 500 000 EUR;
— KG 440 – 990 000 EUR;
— KG 450 – 280 000 EUR;
— KG 460 – 130 000 EUR;
— KG 480 – 240 000 EUR.
Da das Projekt durch Nutzung öffentlicher Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsprogramm II (KIP II) des Landes Hessen umgesetzt wird, sind die Förderrichtlinien zu beachten.
Als zeitliche Meilensteine sind der Planungsbeginn Anfang 2020, Baubeginn 01/2021, Beginn der Phase der Inbetriebnahme 06/2022 und Fertigstellungstermin 08/2022 vorgesehen.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2019/S 179-436345
Auftragsvergabe
1️⃣
Titel: Generalplanerleistung
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-03-31 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 4
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Baurconsult Architekten Ingenieur
Postanschrift: Hanauer Landstraße 196
Postort: Frankfurt
Postleitzahl: 60314
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 350204.87 💰
“— Es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und ordnungsgemäß in Textform nach § 126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag in die Wertung...”
— Es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und ordnungsgemäß in Textform nach § 126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag in die Wertung miteinbezogen.
— Es werden ausschließlich Teilnahmeanträge berücksichtigt, die über die Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per Nachrichtenfunktion), die aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten (insb. Aktuelle Java-Version).
— Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden!
— Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen (1. Phase des Verfahrens) sind bis spätestens 4.10.2019 per E-Mail an zavs@ladadi.de oder über die Vergabeplattform subreport ELViS zu richten.
— Bewerbungen von Bietergemeinschaften und/oder die Benennung eines Nachunternehmers sind zugelassen.
Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder in Form einer Kopie oder eines Scans vorzulegen. Ein Original ist gegebenenfalls nachzureichen (gilt für Nachunternehmerverpflichtungserklärung analog).
Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haften gesamtschuldnerisch.
— nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist;
— möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen. Die vom Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für den Nachunternehmer im Wege der Aufklärung anzufordern;
— ggfs. Angaben zur wirtschaftl. Verknüpfung mit Dritten (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied und der NU);
— das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten;
— die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) wird durch den vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrag abgegeben;
— Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung;
— Vergabe rechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bewerber müssen mit der Abgabe der Bewerbung nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bewerber den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Verfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Bewerbungen vom weiteren Verfahren ausgeschlossen;
— zur Wahrung der Transparenz des Wettbewerbs befindet sich ein Wertungsleitfaden zur Wertung der Zuschlagskriterien in der Anlage zu dieser Bekanntmachung. Es wird dringend empfohlen, diesen Leitfaden zu beachten;
— im Rahmen der Angebotserstellung werden die Bieter die Möglichkeit einer Ortsbesichtigung haben.
Mehr anzeigen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber dem Auftraggeber geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 3 GWB).
Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, oder bleibt er untätig, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert.
Ein Vertrag darf bei elektronischer Übermittlung erst 10 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB dem Auftraggeber durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.
Die Unwirksamkeit einer Auftragserteilung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2020/S 075-178437 (2020-04-14)