Generalplanerleistung (Objektplanung Gebäude, Technische Ausrüstung, Brandschutz, Bauphysik, optional Tragwerksplanung) für den Neubau der Tannenbergschule in Seeheim-Jugenheim in Holzmodulbauweise

Zentrale Auftragsvergabestelle des Landkreises Darmstadt-Dieburg für den Eigenbetrieb Da-Di-Werk Gebäude- und Umweltmanagement

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg plant aufgrund der steigenden Schülerzahlen die bisher 3-zügige Tannenberg-Grundschule in der Gemeinde Seeheim-Jugenheim um einen weiteren Zug zu erweitern. Die Schule besteht aus einem 1972 errichtetem Hauptgebäude, einen zweigeschossigen Anbau (1991),2 Betreuungscontainer (2009) und einer Containeranlage als Mensa (2011). Da das Hauptgebäude stark sanierungsbedürftig ist, soll es durch einen Neubau in Holzmodulbauweise mit ca. 6 700 m BGF auf dem gleichen Grundstück (ca. 16 000 m) ersetzt werden.
Mit diesem Vergabeverfahren soll ein Generalplaner gefunden werden, der zeitnah die erforderlichen Planungsleistungen (siehe II.2.4) erbringen kann.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-10-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-09-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-09-13 Auftragsbekanntmachung
2020-04-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-09-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Referenznummer: 22-1-000/121357/A19/LJ
Kurze Beschreibung:
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg plant aufgrund der steigenden Schülerzahlen die bisher 3-zügige Tannenberg-Grundschule in der Gemeinde Seeheim-Jugenheim um einen weiteren Zug zu erweitern. Die Schule besteht aus einem 1972 errichtetem Hauptgebäude, einen zweigeschossigen Anbau (1991),2 Betreuungscontainer (2009) und einer Containeranlage als Mensa (2011). Da das Hauptgebäude stark sanierungsbedürftig ist, soll es durch einen Neubau in Holzmodulbauweise mit ca. 6 700 m Mit diesem Vergabeverfahren soll ein Generalplaner gefunden werden, der zeitnah die erforderlichen Planungsleistungen (siehe II.2.4) erbringen kann.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Darmstadt-Dieburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zentrale Auftragsvergabestelle des Landkreises Darmstadt-Dieburg für den Eigenbetrieb Da-Di-Werk Gebäude- und Umweltmanagement
Postanschrift: Jägertorstraße 207
Postleitzahl: 64289
Postort: Darmstadt
Kontakt
Internetadresse: http://www.ladadi.de 🌏
E-Mail: zavs@ladadi.de 📧
Telefon: +49 61518811535 📞
Fax: +49 61518812484 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E19866112 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E19866112 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-13 📅
Einreichungsfrist: 2019-10-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-09-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 179-436345
ABl. S-Ausgabe: 179
Zusätzliche Informationen
— es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und ordnungsgemäß in Textform nach § 126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag in die Wertung miteinbezogen, — es werden ausschließlich Teilnahmeanträge berücksichtigt, die über die Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per Nachrichtenfunktion), die aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten (insb. Aktuelle Java-Version), — zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden! — Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen (1. Phase des Verfahrens) sind bis spätestens 4.10.2019 per E-Mail an zavs@ladadi.de oder über die Vergabeplattform subreport ELViS zu richten, — Bewerbungen von Bietergemeinschaften und/oder die Benennung eines Nachunternehmers sind zugelassen. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder in Form einer Kopie oder eines Scans vorzulegen. Ein Original ist gegebenenfalls nachzureichen (gilt für Nachunternehmerverpflichtungserklärung analog). Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. — nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist, — möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen. Die vom Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für den Nachunternehmer im Wege der Aufklärung anzufordern, — ggfs. Angaben zur wirtschaftl. Verknüpfung mit Dritten (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied und der NU), — das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten, — die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) wird durch den vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrag abgegeben, — Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung — Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bewerber müssen mit der Abgabe der Bewerbung nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bewerber den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Verfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Bewerbungen vom weiteren Verfahren ausgeschlossen, — zur Wahrung der Transparenz des Wettbewerbs befindet sich ein Wertungsleitfaden zur Wertung der Zuschlagskriterien in der Anlage zu dieser Bekanntmachung. Es wird dringend empfohlen, diesen Leitfaden zu beachten, — Im Rahmen der Angebotserstellung werden die Bieter die Möglichkeit einer Ortsbesichtigung haben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg plant aufgrund der steigenden Schülerzahlen die bisher 3-zügige Tannenberg-Grundschule in der Gemeinde Seeheim-Jugenheim um einen weiteren Zug zu erweitern. Die Schule besteht aus einem 1972 errichtetem Hauptgebäude, einen zweigeschossigen Anbau (1991),2 Betreuungscontainer (2009) und einer Containeranlage als Mensa (2011). Da das Hauptgebäude stark sanierungsbedürftig ist, soll es durch einen Neubau in Holzmodulbauweise mit ca. 6 700 m
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Mit diesem Vergabeverfahren soll ein Generalplaner gefunden werden, der zeitnah die erforderlichen Planungsleistungen (siehe II.2.4) erbringen kann.
Um den notwendigen Platz für den Neubau der Tannenbergschule zu erhalten, werden die Bestandsgebäude (Hauptgebäude und Anbau) abgerissen und alle Container abgebaut, die Sporthalle bleibt erhalten. Es wird eine Interimslösung für den Schulbetrieb während der Ausführung außerhalb des Schulgeländes eingerichtet. Es soll geprüft werden, ob die Container für die Mensa und die Mittagsbetreuung in der Bauphase weiterhin auf dem Schulgrundstück in Betrieb bleiben können.
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Dem pädagogischen Konzept entsprechend und auf Grundlage der Schulbauleitlinie (SBLL) des Landkreises Darmstadt-Dieburg soll die Tannenbergschule zukünftig zu einer 4-zügigen Grundschule, inklusiven Ganztagsgrundschule entwickelt werden. Auf ca. 6 700 m
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Bei der Planung der Maßnahme soll der Generalplaner umfassend die Methode Building Information Modeling (BIM) im Umfang des Zielszenarios „Aufbruch“ nach dem Stufenplan „Digitales Planen und Bauen“ des BMVI und gemäß BIM-Richtlinie des DaDi-Werks anwenden (siehe auch III.2.2).
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Für die Planung und Umsetzung des Neubaus sollen die folgenden Leistungen an einen Generalplaner vergeben werden:
— Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §§ 34 ff. HOAI, LPH 1-9
— Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. §§ 55 ff. HOAI, Anl.-Gr. 1-6+8, LPH 1-9
— Leistungen der Bauphysik gem. Punkt 1.2.2 HOAI, LPH 1-7 + besondere Leistungen (Blower-Door-Test – 1x nach Erstellung der regendichten Hülle + 1x nach Fertigstellung; Messungen der Raumakustik bei Nutzungseinheiten mit besonderen akustischen Anforderungen)
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— Leistungen des Brandschutzes gem. 1.3 AHO Heft 17 + besondere Leistungen (Objektüberwachung Niveau 2 – systematisch-stichprobenartige Kontrolle)
— Optional Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 51 ff. HOAI, LPH 1+2
— Besondere Leistungen: Umsetzung u. Einhaltung der CAD-Richtlinien, der Dokumentationsrichtlinien des Da-Di-Werks, der Leitlinien zum nachhaltigen Bauen, der Schulbauleitlinien, des Leitfaden Naturschutz bei öffentl. Baumaßnahmen, der Leitlinie Außenanlagen des Da-Di-Werks; Anwendung der Planungsmethode „BIM“; Übernahme der Fachrolle „BIM-Gesamtkoordinator“; Bereitstellen u. Unterhalten eines „Projektraumes“
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Einzelne Leistungsphasen werden dabei durch die Überschneidung mit den Leistungen des Generalunternehmers nur teilweise beauftragt. Die Abgrenzung der Planungsleistungen zu denen des GU können in den Vergabeverhandlungen abschließend erörtert und ggf. angepasst werden.
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Der Abbruch, die Interimslösungen, die Küchenplanung und die Freianlagen sind NICHT Gegenstand dieses Verfahrens, sie werden gesondert vergeben.
Die Baukosten werden aktuell auf ca. 9,3 Mio. EUR netto KG 300 und ca. 3,1 Mio. EUR netto KG 400 geschätzt.
Davon:
KG 410 – 480 000 EUR
KG 420 – 470 000 EUR
KG 430 – 500 000 EUR
KG 440 – 990 000 EUR
KG 450 – 280 000 EUR
KG 460 – 130 000 EUR
KG 480 – 240 000 EUR
Da das Projekt durch Nutzung öffentlicher Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsprogramm II (KIP II) des Landes Hessen umgesetzt wird, sind die Förderrichtlinien zu beachten.
Als zeitliche Meilensteine sind der Planungsbeginn Anfang 2020, Baubeginn 01/2021, Beginn der Phase der Inbetriebnahme 06/2022 und Fertigstellungstermin 08/2022 vorgesehen.
Dauer: 33 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Weedring 10 in Seeheim-Jugenheim

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— bei juristischen Personen ein aktueller Eintrag in das zutreffende Register (z. B. Handelsregisterauszug) bzw. eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. Nachunternehmers),
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— Nachweis der Berufszulassung als Architekt, bei ausländischen Bewerbern ist ein gleichwertiger Nachweis des Herkunftslandes vorzulegen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Umsatz des Bewerbers für vergleichbare Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel für Einzelbewerber oder Bewerber in Bewerbergemeinschaften in Summe; differenziert für Leistungen der Objektplanung Gebäude und Technischen Ausrüstung HLS + ELT,
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— ein aktuell gültiger Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung (bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied), im Auftragsfall ist eine Deckungssumme von 1,0 Mio. EUR für Personenschäden und 0,6 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung, Wertungspunkte werden dann nicht vergeben.
Die nachfolgend beschriebenen Werte gelten als Mindesteignung.
Umsatz der 3 letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel für vergleichbare Leistungen:
— Leistungen der Objektplanung Gebäude: mind. 0,5 Mio. EUR netto,
— Leistungen der Technischen Ausrüstung HLS: mind. 0,15 Mio. EUR netto,
— Leistungen der Technischen Ausrüstung ELT: mind. 0,15 Mio. EUR netto.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Anzahl der fachlich qualifizierten Mitarbeiter für Objektplanung Gebäude und Technische Ausrüstung HLS + ELT (Eigenerklärung)
— Anzahl der Mitarbeiter mit Qualifikation entsprechend der Richtlinie VDI/buildingSMART 2252-81 „Building Information Modeling Qualifikation – Basiskenntnisse“ (Qualifikationsnachweis)
Wertung der Referenzen:
Grundsätzliche Wertungsfähigkeit von Referenzen siehe II.2.9.
Punkte (max. 100) werden für Referenzen wie folgt vergeben:
1) Objektplanung Gebäude (max. 65 Punkte):
— 15 Punkte ab 1 Ref. aus dem Bereich Schulbau (Schulen, Kita Kinderbetreuungseinrichtungen),
— 30 Punkte ab 2 Ref. Holzmodulbau (Neubau) (15 Punkte je Referenz),
— 5 Punkte ab 1 Ref. für besonderen energetischen Standard (Unterschreitung EnEV, Passivhaus-Standard o. ä.),
— 5 Punkte ab 1 Ref. für Anwendung der Planungsmethode Building Information Modeling (Anwendung BIM bis mindestens LPH 3),
— 10 Punkte ab 2 Ref. mit öffentlichem Auftraggeber / Anwendung öffentliches Vergaberecht (5 Punkte je Ref.).
2) Technische Ausrüstung (max. 35 Punkte):
— 10 Punkte ab 1 Ref. aus dem Bereich Schulbau Schulen, Kita Kinderbetreuungseinrichtungen),
— 10 Punkte ab 1 Ref. Modulbau,
— 5 Punkte ab 1 Ref. mit öffentlichem Auftraggeber / Anwendung öffentliches Vergaberecht.
Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position erbracht wurden.
Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrags benannt oder beschrieben sind.
Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in den verschiedenen Kategorien ist möglich. Diese sollen deshalb aber nicht in der „Anlage-Referenzprojekte“ doppelt ausgedruckt/eingereicht werden, sondern lediglich in den verschiedenen Kategorien gekennzeichnet werden.
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Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Als Mindesteignung gelten:
— 6 fachlich qualifizierte Mitarbeiter Objektplanung Gebäude,
— 2 fachlich qualifizierte Mitarbeiter Technische Ausrüstung
HLS,
ELT,
— eine wertbare Referenz beliebiger Kategorie für
Objektplanung Gebäude,
Technische Ausrüstung, Anl.-Gr. 1-5 +8.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Gemäß § 49 und § 60 Abs. 2 HBO (Hessische Bauordnung) ist eine Bauvorlageberechtigung erforderlich.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Wegen der Förderung im Rahmen des KIP II ist alles für eine Einhaltung der vorgen. Terminziele (vgl. II.2.4), insbes. des Fertigstellungstermins 08/22, zu unternehmen.
Mit Zuschlag ist zwingend das Zertifikat „Building Information Modeling Qualifikationen – Basiskenntnisse“ zu erwerben:. Die Qualifikation entsprechend der Richtlinie VDI/buildingSMART 2552-8.1 muss für 2 Mitarbeiter (je Fachdisziplin) erworben werden. Der Nachweis darüber wird Teil des Vertrages und ist innerhalb von 4 KW nach dem Zuschlag dem Auftraggeber vorzulegen.
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Hinweis: Über die Internetseite der builidngSMART können anerkannte Anbieter eingesehen werden. Die Dauer der Schulung beträgt ca. 2,5 Tage. Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. 2 000 EUR brutto. Damit werden grundlegenden Kenntnisse von BIM auf dem Niveau „Basis“ bescheinigt. Es sind offizielle Kurse um gemäß der Richtlinie VDI/building SMART 2552-8.1 ein Zertifikat „buildingSMART/VDI Zertifikates BIM-Qualifikationen–Basiskenntnisse“ zu erhalten.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der nachfolgend beschriebenen Auswahlkriterien/Eignungskriterien sollen die 3-5 punktbesten Bewerber (soweit geeignet) ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen werden. Sollten mehr als die gewünschte Anzahl an Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten Bewerber.
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Geforderte Nachweise:
— Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen der Objektplanung Gebäude und der Technischen Ausrüstung (Eigenerklärung)
— Anzahl der fachlich qualifizierten Mitarbeiter für Objektplanung Gebäude und der Technischen Ausrüstung (Eigenerklärung)
Nachweis von realisierten Projekten / Referenzen mit Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI:
— Referenzen zu vergleichbarer Nutzung aus dem Bereich Schulbau – Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Kita – keine Universitäten, Hochschulen, o. ä. ebenso keine reinen Schulturnhallen (Neubau oder Bestand)
— Referenzen aus dem Bereich Holzmodulbauweise (Neubau)
— Referenzen für besonderen energetischen Standard (Unterschreitung EnEV, Passivhaus-Standard o. ä.)
— Referenz für Anwendung der Planungsmethode Building Information Modeling (Anwendung BIM bis mindestens LPH 3)
— Referenzen für öffentliche Auftraggeber / Anwendung öffentliches Vergaberecht
Grundsätzliche Wertungsfähigkeit von Referenzen:
Referenzprojekte dürfen nicht älter als 7 Jahren sein (Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2012) mit erbrachten Leistungen aus den Bereichen Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung nach §§ 33 ff. HOAI und müssen eine Mindestgröße der Bauwerkskosten von 2 Mio. EUR netto KG 300+400 ausweisen.
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Nachweis von realisierten Projekten / Referenzen mit Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 ff HOAI Anl.-Gr. 1-5+8:
— Referenzen aus dem Bereich Schulbau – Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Kita – keine Universitäten, Hochschulen, o. ä., ebenso keine reinen Schulturnhallen (Neubau oder Bestand)
— Referenzen aus dem Bereich Modulbau (Neubau)
— Referenzen für öffentliche Auftraggeber / Anwendung des öffentlichen Vergaberechtes
Referenzprojekte dürfen nicht älter als 7 Jahren sein (Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2012) mit erbrachten Leistungen aus dem Bereich Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung nach §§ 53 ff HOAI und müssen eine Mindestgröße der Bauwerkskosten für KG 410-430 und KG 440-450 von je 0,5 Mio. EUR netto und für KG 480 von 0,1 Mio. EUR ausweisen.
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Die einzelnen Fachplanungen können auch in mehreren Referenzen nachgewiesen werden. Dabei müssen die Referenzen jeweils die übrigen Mindestanforderungen (Leistungszeitraum) und die Kriterien spezifischen Anforderungen (z. B. Schulbau) erfüllen. Die zu addierenden Referenzen können von unterschiedlichen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft (bzw. Nachunternehmer) oder auch von einem Bewerber sein.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-03-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam / Projektorganisation: Gewichtung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektanalyse / Herangehensweise: Gewichtung
Preis: Gewichtung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Preis (Gewichtung): 10

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Auftragsvergabestelle
Adresse des Käuferprofils: www.subreport.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E19866112 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
— es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und ordnungsgemäß in Textform nach § 126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag in die Wertung miteinbezogen,
— es werden ausschließlich Teilnahmeanträge berücksichtigt, die über die Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per Nachrichtenfunktion), die aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten (insb. Aktuelle Java-Version),
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— zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden!
— Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen (1. Phase des Verfahrens) sind bis spätestens 4.10.2019 per E-Mail an zavs@ladadi.de oder über die Vergabeplattform subreport ELViS zu richten,
— Bewerbungen von Bietergemeinschaften und/oder die Benennung eines Nachunternehmers sind zugelassen.
Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder in Form einer Kopie oder eines Scans vorzulegen. Ein Original ist gegebenenfalls nachzureichen (gilt für Nachunternehmerverpflichtungserklärung analog).
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Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haften gesamtschuldnerisch.
— nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist,
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— möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen. Die vom Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für den Nachunternehmer im Wege der Aufklärung anzufordern,
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— ggfs. Angaben zur wirtschaftl. Verknüpfung mit Dritten (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied und der NU),
— das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten,
— die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) wird durch den vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrag abgegeben,
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— Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung
— Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bewerber müssen mit der Abgabe der Bewerbung nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bewerber den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Verfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Bewerbungen vom weiteren Verfahren ausgeschlossen,
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— zur Wahrung der Transparenz des Wettbewerbs befindet sich ein Wertungsleitfaden zur Wertung der Zuschlagskriterien in der Anlage zu dieser Bekanntmachung. Es wird dringend empfohlen, diesen Leitfaden zu beachten,
— Im Rahmen der Angebotserstellung werden die Bieter die Möglichkeit einer Ortsbesichtigung haben.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen
Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber dem Auftraggeber geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 3 GWB).
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Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, oder bleibt er untätig, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
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Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert.
Ein Vertrag darf bei elektronischer Übermittlung erst 10 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB dem Auftraggeber durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.
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Die Unwirksamkeit einer Auftragserteilung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2019/S 179-436345 (2019-09-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-04-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 350204.87 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 075-178437
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 179-436345
ABl. S-Ausgabe: 75
Zusätzliche Informationen
— Es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und ordnungsgemäß in Textform nach § 126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag in die Wertung miteinbezogen. — Es werden ausschließlich Teilnahmeanträge berücksichtigt, die über die Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per Nachrichtenfunktion), die aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten (insb. Aktuelle Java-Version). — Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden! — Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen (1. Phase des Verfahrens) sind bis spätestens 4.10.2019 per E-Mail an zavs@ladadi.de oder über die Vergabeplattform subreport ELViS zu richten. — Bewerbungen von Bietergemeinschaften und/oder die Benennung eines Nachunternehmers sind zugelassen. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder in Form einer Kopie oder eines Scans vorzulegen. Ein Original ist gegebenenfalls nachzureichen (gilt für Nachunternehmerverpflichtungserklärung analog). Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. — nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist; — möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen. Die vom Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für den Nachunternehmer im Wege der Aufklärung anzufordern; — ggfs. Angaben zur wirtschaftl. Verknüpfung mit Dritten (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied und der NU); — das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten; — die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) wird durch den vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrag abgegeben; — Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung; — Vergabe rechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bewerber müssen mit der Abgabe der Bewerbung nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bewerber den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Verfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Bewerbungen vom weiteren Verfahren ausgeschlossen; — zur Wahrung der Transparenz des Wettbewerbs befindet sich ein Wertungsleitfaden zur Wertung der Zuschlagskriterien in der Anlage zu dieser Bekanntmachung. Es wird dringend empfohlen, diesen Leitfaden zu beachten; — im Rahmen der Angebotserstellung werden die Bieter die Möglichkeit einer Ortsbesichtigung haben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §§ 34 ff. HOAI, LPH 1-9;
— Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. §§ 55 ff. HOAI, Anl.-Gr. 1-6+8, LPH 1-9;
— Leistungen der Bauphysik gem. Punkt 1.2.2 HOAI, LPH 1-7 + besondere Leistungen (Blower-Door-Test – 1x nach Erstellung der regendichten Hülle + 1x nach Fertigstellung; Messungen der Raumakustik bei Nutzungseinheiten mit besonderen akustischen Anforderungen);
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— Leistungen des Brandschutzes gem. 1.3 AHO Heft 17 + besondere Leistungen (Objektüberwachung Niveau 2 — systematisch-stichprobenartige Kontrolle);
— Optional Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 51 ff. HOAI, LPH 1+2;
— besondere Leistungen: Umsetzung u. Einhaltung der CAD-Richtlinien, der Dokumentationsrichtlinien des Da-Di-Werks, der Leitlinien zum nachhaltigen Bauen, der Schulbauleitlinien, des Leitfaden Naturschutz bei öffentl. Baumaßnahmen, der Leitlinie Außenanlagen des Da-Di-Werks; Anwendung der Planungsmethode „BIM“; Übernahme der Fachrolle „BIM-Gesamtkoordinator“; Bereitstellen u. Unterhalten eines „Projektraumes“.
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— KG 410 – 480 000 EUR;
— KG 420 – 470 000 EUR;
— KG 430 – 500 000 EUR;
— KG 440 – 990 000 EUR;
— KG 450 – 280 000 EUR;
— KG 460 – 130 000 EUR;
— KG 480 – 240 000 EUR.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam/Projektorganisation: Gewichtung
Projektanalyse/Herangehensweise: Gewichtung

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-03-31 📅
Name: Baurconsult Architekten Ingenieur
Postanschrift: Hanauer Landstraße 196
Postort: Frankfurt
Postleitzahl: 60314
Land: Deutschland 🇩🇪
Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 350204.87 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Referenz
Zusätzliche Informationen
— Es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und ordnungsgemäß in Textform nach § 126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag in die Wertung miteinbezogen.
— Es werden ausschließlich Teilnahmeanträge berücksichtigt, die über die Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per Nachrichtenfunktion), die aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten (insb. Aktuelle Java-Version).
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— Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden!
— Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen (1. Phase des Verfahrens) sind bis spätestens 4.10.2019 per E-Mail an zavs@ladadi.de oder über die Vergabeplattform subreport ELViS zu richten.
— nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist;
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— möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen. Die vom Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für den Nachunternehmer im Wege der Aufklärung anzufordern;
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— ggfs. Angaben zur wirtschaftl. Verknüpfung mit Dritten (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied und der NU);
— das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten;
— die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) wird durch den vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrag abgegeben;
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— Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung;
— Vergabe rechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bewerber müssen mit der Abgabe der Bewerbung nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bewerber den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Verfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Bewerbungen vom weiteren Verfahren ausgeschlossen;
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— zur Wahrung der Transparenz des Wettbewerbs befindet sich ein Wertungsleitfaden zur Wertung der Zuschlagskriterien in der Anlage zu dieser Bekanntmachung. Es wird dringend empfohlen, diesen Leitfaden zu beachten;
— im Rahmen der Angebotserstellung werden die Bieter die Möglichkeit einer Ortsbesichtigung haben.
Quelle: OJS 2020/S 075-178437 (2020-04-14)