Das Schloss Rauischholzhausen, ursprünglich „Neu Potsdam“ genannt, ist ein schlossartiger Herrensitz am südwestlichen Ortsrand von Rauischholzhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund in Hessen. Die gesamte Schlossanlage einschließlich der Parklandschaft stehen unter Denkmalschutz. Ziel des Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb nach VgV ist die Vergabe von Generalplanungsleistungen in Vorbereitung eines PPP-Verfahrens mit folgenden Fachdisziplinen: — Objektplanung Gebäude, — Fachplanung Technische Ausrüstung, — Fachplanung Tragwerksplanung, — Objektplanung Freianlagen, — Fachgutachten und Planung für Brandschutz, — Energiebedarfs- und CO-Reduktionskonzept, — vertiefende Schadenskartierung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-01-31.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-12-27.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2019-12-27) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: VG-7000-2019-2404
Kurze Beschreibung:
Das Schloss Rauischholzhausen, ursprünglich „Neu Potsdam“ genannt, ist ein schlossartiger Herrensitz am südwestlichen Ortsrand von Rauischholzhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund in Hessen.
Die gesamte Schlossanlage einschließlich der Parklandschaft stehen unter Denkmalschutz.
Ziel des Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb nach VgV ist die Vergabe von Generalplanungsleistungen in Vorbereitung eines PPP-Verfahrens mit folgenden Fachdisziplinen:
— Objektplanung Gebäude,
— Fachplanung Technische Ausrüstung,
— Fachplanung Tragwerksplanung,
— Objektplanung Freianlagen,
— Fachgutachten und Planung für Brandschutz,
— Energiebedarfs- und CO
— vertiefende Schadenskartierung.
Das Schloss Rauischholzhausen, ursprünglich „Neu Potsdam“ genannt, ist ein schlossartiger Herrensitz am südwestlichen Ortsrand von Rauischholzhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund in Hessen.
Die gesamte Schlossanlage einschließlich der Parklandschaft stehen unter Denkmalschutz.
Ziel des Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb nach VgV ist die Vergabe von Generalplanungsleistungen in Vorbereitung eines PPP-Verfahrens mit folgenden Fachdisziplinen:
Referenz Daten
Absendedatum: 2019-12-27 📅
Einreichungsfrist: 2020-01-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-12-31 📅
Datum des Beginns: 2020-05-01 📅
Datum des Endes: 2022-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 251-622131
ABl. S-Ausgabe: 251
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE).
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektonisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt;
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben;
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740);
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742);
6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18.4.2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.
Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.
Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen.
Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen.
Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE).
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektonisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt;
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben;
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740);
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742);
6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18.4.2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.
Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.
Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen.
Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen.
Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Schloss Rauischholzhausen, ursprünglich „Neu Potsdam“ genannt, ist ein schlossartiger Herrensitz am südwestlichen Ortsrand von Rauischholzhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund in Hessen.
Die gesamte Schlossanlage einschließlich der Parklandschaft stehen unter Denkmalschutz.
Ziel des Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb nach VgV ist die Vergabe von Generalplanungsleistungen in Vorbereitung eines PPP-Verfahrens mit folgenden Fachdisziplinen:
Das Schloss Rauischholzhausen, ursprünglich „Neu Potsdam“ genannt, ist ein schlossartiger Herrensitz am südwestlichen Ortsrand von Rauischholzhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund in Hessen. Das Schloss mit Nebengebäuden liegt eingebettet in einer ca. 30 Hektar großen, als englischer Landschaftsgarten angelegte, Parkanlage. Der Herrensitz wurde in den Jahren 1871 bis 1876 erbaut und ging nach Kriegsende des 2. Weltkriegs 1949 in den Besitz des Landes Hessen über. Die Verwaltung der Liegenschaft wurde seither auf die Justus-Liebig-Universität Gießen übertragen. Und derzeit für Büronutzung und als Tagungsstätte und Beherbergungsbetrieb genutzt. Die gesamte Schlossanlage einschließlich der Parklandschaft stehen unter Denkmalschutz. Aufgrund der weit unzulänglichen baulichen Situation mit einem gravierenden und nunmehr akuten Sanierungsrückstau und der defizitären Bewirtschaftungsbilanz besteht ein grundsätzlicher und richtungsweisender Sanierungs- und Modernisierungsbedarf der Landesliegenschaft mit seinen vier Einzelgebäuden (Haus 3, 4, 8 und alte Mühle).
Das Schloss Rauischholzhausen, ursprünglich „Neu Potsdam“ genannt, ist ein schlossartiger Herrensitz am südwestlichen Ortsrand von Rauischholzhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund in Hessen. Das Schloss mit Nebengebäuden liegt eingebettet in einer ca. 30 Hektar großen, als englischer Landschaftsgarten angelegte, Parkanlage. Der Herrensitz wurde in den Jahren 1871 bis 1876 erbaut und ging nach Kriegsende des 2. Weltkriegs 1949 in den Besitz des Landes Hessen über. Die Verwaltung der Liegenschaft wurde seither auf die Justus-Liebig-Universität Gießen übertragen. Und derzeit für Büronutzung und als Tagungsstätte und Beherbergungsbetrieb genutzt. Die gesamte Schlossanlage einschließlich der Parklandschaft stehen unter Denkmalschutz. Aufgrund der weit unzulänglichen baulichen Situation mit einem gravierenden und nunmehr akuten Sanierungsrückstau und der defizitären Bewirtschaftungsbilanz besteht ein grundsätzlicher und richtungsweisender Sanierungs- und Modernisierungsbedarf der Landesliegenschaft mit seinen vier Einzelgebäuden (Haus 3, 4, 8 und alte Mühle).
Der Auftrag gliedert sich in vier Phasen. Der AN erbringt sämtliche Architektur-, Ingenieur- und Fachplanungen.
Das Ziel der ersten Phase, der Zielfindungsphase (Leistungsphase 0 nach § 650p Abs. 2 BGB), ist die Entwicklung eines langfristig tragfähigen Gesamtnutzungskonzepts rund um Veranstaltung, Gastronomie und Hotellerie für die Liegenschaft mit Planung der entsprechenden Maßnahmen zur Ertüchtigung der Gebäude. Abschließend ist eine Kosteneinschätzung vom AG für das Konzept zu erstellen. In dieser Phase ist ein iterativer Kommunikationsprozess zwischen dem AN und dem AG beabsichtigt, in den der AG als weiteren Beteiligten einen Berater aus der Hotel- und Gastronomie Branche einbeziehen wird.
Das Ziel der ersten Phase, der Zielfindungsphase (Leistungsphase 0 nach § 650p Abs. 2 BGB), ist die Entwicklung eines langfristig tragfähigen Gesamtnutzungskonzepts rund um Veranstaltung, Gastronomie und Hotellerie für die Liegenschaft mit Planung der entsprechenden Maßnahmen zur Ertüchtigung der Gebäude. Abschließend ist eine Kosteneinschätzung vom AG für das Konzept zu erstellen. In dieser Phase ist ein iterativer Kommunikationsprozess zwischen dem AN und dem AG beabsichtigt, in den der AG als weiteren Beteiligten einen Berater aus der Hotel- und Gastronomie Branche einbeziehen wird.
Die Leistungsstufe 2 umfasst Leistungen, die zur Erstellung des Nutzerbedarfs nach Abschnitt F 2 GABau erforderlich sind. Sowie die Erarbeitung der Grundlagen zur Erstellung der ES PPP auf Basis der Vorplanung und unter Einbezug der Erkenntnisse aus der technischen Substanzerkundung konkretisiert.
Die Leistungsstufe 2 umfasst Leistungen, die zur Erstellung des Nutzerbedarfs nach Abschnitt F 2 GABau erforderlich sind. Sowie die Erarbeitung der Grundlagen zur Erstellung der ES PPP auf Basis der Vorplanung und unter Einbezug der Erkenntnisse aus der technischen Substanzerkundung konkretisiert.
Als weitere besondere Leistung ist die Machbarkeitsanalyse des vom Hotellerieberater erstellten Nutzungskonzepts sowie die Schwachstellenanalyse in Bezug auf Barrierefreiheit, Brandschutz, Arbeitsschutz, Energiemanagement und Flächenmanagement (im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit und Denkmalschutz) sowie Schnittstellen zu bestehenden Anlagen aufzuzeigen.
Als weitere besondere Leistung ist die Machbarkeitsanalyse des vom Hotellerieberater erstellten Nutzungskonzepts sowie die Schwachstellenanalyse in Bezug auf Barrierefreiheit, Brandschutz, Arbeitsschutz, Energiemanagement und Flächenmanagement (im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit und Denkmalschutz) sowie Schnittstellen zu bestehenden Anlagen aufzuzeigen.
In der Leistungsstufe 3 soll die Entwurfs- und in Leistungsstufe 4 die Genehmigungsplanung (LPH 3 und 4 HOAI) mit der vertiefenden Kostenberechnung und dem Fortschreiben der Raumbücher als Grundlage der Funktionalen Leistungsbeschreibung und der Vertragsunterlage Bau für den PPP Vertrag erstellt werden.
In der Leistungsstufe 3 soll die Entwurfs- und in Leistungsstufe 4 die Genehmigungsplanung (LPH 3 und 4 HOAI) mit der vertiefenden Kostenberechnung und dem Fortschreiben der Raumbücher als Grundlage der Funktionalen Leistungsbeschreibung und der Vertragsunterlage Bau für den PPP Vertrag erstellt werden.
Die Besonderheit in der Aufgabenstellung liegt im Schlossgebäude mit ca. 3 500 m
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages wird die Leistungsphase 0 gem. § 650p Abs.2 BGB als Besondere Leistung beauftragt. Die Leistungsphasen 1-2 und 3-4 gem. HOAI und die Besonderen Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Mit Abschluss des Vertrages wird die Leistungsphase 0 gem. § 650p Abs.2 BGB als Besondere Leistung beauftragt. Die Leistungsphasen 1-2 und 3-4 gem. HOAI und die Besonderen Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Ebsdorfergrund, Ortsteil Rauischholzhausen
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S.354 (HE 736);
3) Erklärung zum Nichtvorliegen von Vergabesperren nach HVTG;
4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren für die Fachdisziplinen Objektplanung Gebäude, Technische Ausrüstung und Brandschutz gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren für die Fachdisziplinen Objektplanung Gebäude, Technische Ausrüstung und Brandschutz gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 3 000 000,00 EUR und für sonstige Schäden 3 000 000,00 EUR im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 3 000 000,00 EUR und für sonstige Schäden 3 000 000,00 EUR im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der technischen Leitungsfähigkeit sind forlgende Bewerbungsunterlagen in der unter VI.3 genannten Form vorzulegen:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte sowie der vorgesehenen Person für die Projektleitung durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing./Master/Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte sowie der vorgesehenen Person für die Projektleitung durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing./Master/Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
3) Darstellung von 3 Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten 8 Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Art der Maßnahme (Sanierung/Umbau, Neubau),
— Art der Nutzung,
— Art des Auftraggebers (privater AG/öffentlicher AG/Art der Projektdurchführung),
— Projektgröße, durch Angabe der Gesamtbaukosten,
— Angabe der Nutzfläche NUF 1-6,
— Projektzeit,
— Alter der Referenz,
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten Fachdisziplinen, der Anlagengruppen bei TA sowie Angabe der beauftragten und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI),
— Leistungsstand der Referenz,
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen. Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. vier DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen. Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. vier DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Für alle Referenzen der öffentliche Hand/nach öffentlichen Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggeber vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung abgegeben werden.
Für alle Referenzen der öffentliche Hand/nach öffentlichen Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggeber vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung abgegeben werden.
Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122, GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eigungsnachweisen entsprechen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122, GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eigungsnachweisen entsprechen.
Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderung an beschäftigte Mitarbeiter:
Nachweis über mindestens 5 Beschäftigte, davon mindestens 3 festangestellte Architekten/Ingenieure, die mit vergleichbaren Leistungen betraut sind.
Zu 3) Mindestanforderungen an alle Referenzprojekte:
Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz.
— Referenz für vergleichbare Leistungen aus den letzten 8 Jahren,
— Investitionssumme KG 100-700 ≥ 10 000 000 EUR (brutto),
— Realisierung der LPH 1-4 HOAI,
— Beherbergungsstätte mit Gastronomie, aber auch Referenz möglich mit einer Nutzung, die zu diesen Funktionalitäten ähnliche Anforderungen aufweist,
— Baubeginn vor 01/2018.
Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der wertbaren Referenzprojekte erfüllt sein müssen:
Der Bewerber muss innerhalb der wertbaren Referenzprojekte alle nachfolgenden Leistungen mind. einmal, jedoch nicht zwingend innerhalb desselben Referenzprojekts erbracht haben:
— Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude,
— Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung,
— Planungsleistungen für Brandschutz,
— Umbau/Modernisierung historische Gebäude,
— BGF > 2 000 m
— Schnittstellenkoordination von mindestens 3 Fachplanern.
Vorbehalten wird die Nachprüfung aller Angaben des Projektdatenblatts.
Das Projektdatenblatt ist für alle Referenzen vollständig auszufüllen und geforderte Anlagen sind beizulegen. Das Unternehmen erklärt, dass die von im angegebenen Projektdaten zutreffend sind.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR Mitgliedsstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfülen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen
Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt/Ingenieur zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt/Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt/Ingenieur zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt/Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.
Bei juristischen Personen sind die die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Bei juristischen Personen sind die die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1) Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen;
2) Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen;
3) Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Siehe Punkt III. 1), III. 1.2); III. 1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gem. Wertungsmatrix:
— gemittelter Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre: 6,25 %,
— gemittelter Umsatz für entsprechende Leistungen der letzten 3 Jahre: 6,25 %,
— gemittelte Anzahl der festangestellten Architekten/Ingenieure für entsprechende Leistungen der letzten 3 Jahre: 12,5 %,
— Referenzen: gemäß der unter III 1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen 1, 2 und 3 zu jeweils 25 %): gesamt 75 %.
Ggfs. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation allgemein
Lösungsmöglichkeiten zur Erreichung des Projektziels
Kostenkriterium (Name): Gesamthonorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 40,00
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE).
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE).
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektonisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt;
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektonisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt;
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben;
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740);
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742);
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742);
6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18.4.2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.
Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.
Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen.
Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen.
Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151-12-0📞
Fax: +49 6151-12-6347 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Quelle: OJS 2019/S 251-622131 (2019-12-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-01-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Schloss Rauischholzhausen, ursprünglich „Neu Potsdam“ genannt, ist ein schlossartiger Herrensitz am südwestlichen Ortsrand von Rauischholzhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund in Hessen.
Die gesamte Schlossanlage einschließlich der Parklandschaft stehen unter Denkmalschutz.
Ziel des Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb nach VgV ist die Vergabe von Generalplanungsleistungen in Vorbereitung eines PPP-Verfahrens mit folgenden Fachdisziplinen:
— Objektplanung Gebäude,
— Fachplanung Technische Ausrüstung,
— Fachplanung Tragwerksplanung,
— Objektplanung Freianlagen,
— Fachgutachten und Planung für Brandschutz,
— Energiebedarfs- und CO2-Reduktionskonzept,
— Vertiefende Schadenskartierung.
Das Schloss Rauischholzhausen, ursprünglich „Neu Potsdam“ genannt, ist ein schlossartiger Herrensitz am südwestlichen Ortsrand von Rauischholzhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund in Hessen.
Die gesamte Schlossanlage einschließlich der Parklandschaft stehen unter Denkmalschutz.
Ziel des Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb nach VgV ist die Vergabe von Generalplanungsleistungen in Vorbereitung eines PPP-Verfahrens mit folgenden Fachdisziplinen:
— Objektplanung Gebäude,
— Fachplanung Technische Ausrüstung,
— Fachplanung Tragwerksplanung,
— Objektplanung Freianlagen,
— Fachgutachten und Planung für Brandschutz,
— Energiebedarfs- und CO2-Reduktionskonzept,
— Vertiefende Schadenskartierung.
Gesamtwert des Auftrags: 1338776.57 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Korrektur von V.2.1) Tag des Vertragsabschlusses:
Der Vertragsabschluss ist nicht der 26.6.2020, sondern der 16.6.2020.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Energiebedarfs- und CO2-Reduktionskonzept,
— Vertiefende Schadenskartierung.
Das Schloss Rauischholzhausen, ursprünglich „Neu Potsdam“ genannt, ist ein schlossartiger Herrensitz am südwestlichen Ortsrand von Rauischholzhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund in Hessen. Das Schloss mit Nebengebäuden liegt eingebettet in einer ca. 30 Hektar großen, als englischer Landschaftsgarten angelegte, Parkanlage. Der Herrensitz wurde in den Jahren 1871 bis 1876 erbaut und ging nach Kriegsende des 2. Weltkriegs 1949 in den Besitz des Landes Hessen über. Die Verwaltung der Liegenschaft wurde seither auf die Justus-Liebig-Universität Gießen übertragen. Und derzeit für Büronutzung und als Tagungsstätte und Beherbergungsbetrieb genutzt. Die gesamte Schlossanlage einschließlich der Parklandschaft stehen unter Denkmalschutz. Aufgrund der weit unzulänglichen baulichen Situation mit einem gravierenden und nunmehr akuten Sanierungsrückstau und der defizitären Bewirtschaftungsbilanz besteht ein grundsätzlicher und richtungsweisender Sanierungs- und Modernisierungsbedarf der Landesliegenschaft mit seinen vier Einzelgebäuden (Haus 3, 4, 8 und alte Mühle). Der Auftrag gliedert sich in vier Phasen. Der AN erbringt sämtliche Architektur-, Ingenieur- und Fachplanungen. Das Ziel der ersten Phase, der Zielfindungsphase (Leistungsphase 0 nach § 650p Abs. 2 BGB), ist die Entwicklung eines langfristig tragfähigen Gesamtnutzungskonzepts rund um Veranstaltung, Gastronomie und Hotellerie für die Liegenschaft mit Planung der entsprechenden Maßnahmen zur Ertüchtigung der Gebäude. Abschließend ist eine Kosteneinschätzung vom AG für das Konzept zu erstellen. In dieser Phase ist ein iterativer Kommunikationsprozess zwischen dem AN und dem AG beabsichtigt, in den der AG als weiteren Beteiligten einen Berater aus der Hotel- und Gastronomie Branche einbeziehen wird. Die Leistungsstufe 2 umfasst Leistungen, die zur Erstellung des Nutzerbedarfs nach Abschnitt F 2 GABau erforderlich sind. Sowie die Erarbeitung der Grundlagen zur Erstellung der ES PPP auf Basis der Vorplanung und unter Einbezug der Erkenntnisse aus der technischen Substanzerkundung konkretisiert. Als weitere besondere Leistung ist die Machbarkeitsanalyse des vom Hotellerieberater erstellten Nutzungskonzepts sowie die Schwachstellenanalyse in Bezug auf Barrierefreiheit, Brandschutz, Arbeitsschutz, Energiemanagement und Flächenmanagement (im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit und Denkmalschutz) sowie Schnittstellen zu bestehenden Anlagen aufzuzeigen. In der Leistungsstufe 3 soll die Entwurfs- und in Leistungsstufe 4 die Genehmigungsplanung (LPH 3 und 4 HOAI) mit der vertiefenden Kostenberechnung und dem Fortschreiben der Raumbücher als Grundlage der Funktionalen Leistungsbeschreibung und der Vertragsunterlage Bau für den PPP Vertrag erstellt werden. Die Besonderheit in der Aufgabenstellung liegt im Schlossgebäude mit ca. 3 500 m
Das Schloss Rauischholzhausen, ursprünglich „Neu Potsdam“ genannt, ist ein schlossartiger Herrensitz am südwestlichen Ortsrand von Rauischholzhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund in Hessen. Das Schloss mit Nebengebäuden liegt eingebettet in einer ca. 30 Hektar großen, als englischer Landschaftsgarten angelegte, Parkanlage. Der Herrensitz wurde in den Jahren 1871 bis 1876 erbaut und ging nach Kriegsende des 2. Weltkriegs 1949 in den Besitz des Landes Hessen über. Die Verwaltung der Liegenschaft wurde seither auf die Justus-Liebig-Universität Gießen übertragen. Und derzeit für Büronutzung und als Tagungsstätte und Beherbergungsbetrieb genutzt. Die gesamte Schlossanlage einschließlich der Parklandschaft stehen unter Denkmalschutz. Aufgrund der weit unzulänglichen baulichen Situation mit einem gravierenden und nunmehr akuten Sanierungsrückstau und der defizitären Bewirtschaftungsbilanz besteht ein grundsätzlicher und richtungsweisender Sanierungs- und Modernisierungsbedarf der Landesliegenschaft mit seinen vier Einzelgebäuden (Haus 3, 4, 8 und alte Mühle). Der Auftrag gliedert sich in vier Phasen. Der AN erbringt sämtliche Architektur-, Ingenieur- und Fachplanungen. Das Ziel der ersten Phase, der Zielfindungsphase (Leistungsphase 0 nach § 650p Abs. 2 BGB), ist die Entwicklung eines langfristig tragfähigen Gesamtnutzungskonzepts rund um Veranstaltung, Gastronomie und Hotellerie für die Liegenschaft mit Planung der entsprechenden Maßnahmen zur Ertüchtigung der Gebäude. Abschließend ist eine Kosteneinschätzung vom AG für das Konzept zu erstellen. In dieser Phase ist ein iterativer Kommunikationsprozess zwischen dem AN und dem AG beabsichtigt, in den der AG als weiteren Beteiligten einen Berater aus der Hotel- und Gastronomie Branche einbeziehen wird. Die Leistungsstufe 2 umfasst Leistungen, die zur Erstellung des Nutzerbedarfs nach Abschnitt F 2 GABau erforderlich sind. Sowie die Erarbeitung der Grundlagen zur Erstellung der ES PPP auf Basis der Vorplanung und unter Einbezug der Erkenntnisse aus der technischen Substanzerkundung konkretisiert. Als weitere besondere Leistung ist die Machbarkeitsanalyse des vom Hotellerieberater erstellten Nutzungskonzepts sowie die Schwachstellenanalyse in Bezug auf Barrierefreiheit, Brandschutz, Arbeitsschutz, Energiemanagement und Flächenmanagement (im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit und Denkmalschutz) sowie Schnittstellen zu bestehenden Anlagen aufzuzeigen. In der Leistungsstufe 3 soll die Entwurfs- und in Leistungsstufe 4 die Genehmigungsplanung (LPH 3 und 4 HOAI) mit der vertiefenden Kostenberechnung und dem Fortschreiben der Raumbücher als Grundlage der Funktionalen Leistungsbeschreibung und der Vertragsunterlage Bau für den PPP Vertrag erstellt werden. Die Besonderheit in der Aufgabenstellung liegt im Schlossgebäude mit ca. 3 500 m
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-06-26 📅
Name: Staubach + Partner
Postanschrift: Dalbergstraße 14
Postort: Fulda
Postleitzahl: 36037
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +049 661902210📞
E-Mail: krebs@staubach-partner.de📧
Land: Fulda
🏙️
Internetadresse: www.staubach-partner.de🌏
Gesamtwert des Auftrags: 1338776.57 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Fachbereich Freiberufliche Leistungen
Referenz Zusätzliche Informationen
Korrektur von V.2.1) Tag des Vertragsabschlusses:
Der Vertragsabschluss ist nicht der 26.6.2020, sondern der 16.6.2020.
Quelle: OJS 2021/S 008-014489 (2021-01-08)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2022-01-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Verfahren Vergabekriterien
Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Fax: +49 6032/8862-126 📠
Referenz Daten
Absendedatum: 2022-01-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-01-11 📅
Datum des Beginns: 2020-07-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 007-014444
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 008-014489
ABl. S-Ausgabe: 7
Zusätzliche Informationen
Korrektur von V.2.1) Tag des Vertragsabschlusses:
Der Vertragsabschluss ist nicht der 26.06.2020, sondern der 16.06.2020.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Schloss Rauischholzhausen, ursprünglich 'Neu Potsdam' genannt, ist ein schlossartiger Herrensitz am südwestlichen Ortsrand von Rauischholzhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund in Hessen. Das Schloss mit Nebengebäuden liegt eingebettet in einer ca. 30 Hektar großen, als englischer Landschaftsgarten angelegte, Parkanlage. Der Herrensitz wurde in den Jahren 1871 bis 1876 erbaut und ging nach Kriegsende des 2. Weltkriegs 1949 in den Besitz des Landes Hessen über. Die Verwaltung der Liegenschaft wurde seither auf die Justus-Liebig-Universität Gießen übertragen. Und derzeit für Büronutzung und als Tagungsstätte und Beherbergungsbetrieb genutzt. Die gesamte Schlossanlage einschließlich der Parklandschaft stehen unter Denkmalschutz. Aufgrund der weit unzulänglichen baulichen Situation mit einem gravierenden und nunmehr akuten Sanierungsrückstau und der defizitären Bewirtschaftungsbilanz besteht ein grundsätzlicher und richtungsweisender Sanierungs- und Modernisierungsbedarf der Landesliegenschaft mit seinen vier Einzelgebäuden (Haus 3, 4, 8 und alte Mühle). Der Auftrag gliedert sich in vier Phasen. Der AN erbringt sämtliche Architektur-, Ingenieur- und Fachplanungen. Das Ziel der ersten Phase, der Zielfindungsphase (Leistungsphase 0 nach § 650p Abs. 2 BGB), ist die Entwicklung eines langfristig tragfähigen Gesamtnutzungskonzepts rund um Veranstaltung, Gastronomie und Hotellerie für die Liegenschaft mit Planung der entsprechenden Maßnahmen zur Ertüchtigung der Gebäude. Abschließend ist eine Kosteneinschätzung vom AG für das Konzept zu erstellen. In dieser Phase ist ein iterativer Kommunikationsprozess zwischen dem AN und dem AG beabsichtigt, in den der AG als weiteren Beteiligten einen Berater aus der Hotel- und Gastronomie Branche einbeziehen wird. Die Leistungsstufe 2 umfasst Leistungen, die zur Erstellung des Nutzerbedarfs nach Abschnitt F 2 GABau erforderlich sind. Sowie die Erarbeitung der Grundlagen zur Erstellung der ES PPP auf Basis der Vorplanung und unter Einbezug der Erkenntnisse aus der technischen Substanzerkundung konkretisiert. Als weitere besondere Leistung ist die Machbarkeitsanalyse des vom Hotellerieberater erstellten Nutzungskonzepts sowie die Schwachstellenanalyse in Bezug auf Barrierefreiheit, Brandschutz, Arbeitsschutz, Energiemanagement und Flächenmanagement (im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit und Denkmalschutz) sowie Schnittstellen zu bestehenden Anlagen aufzuzeigen. In der Leistungsstufe 3 soll die Entwurfs- und in Leistungsstufe 4 die Genehmigungsplanung (LPH 3 und 4 HOAI) mit der vertiefenden Kostenberechnung und dem Fortschreiben der Raumbücher als Grundlage der Funktionalen Leistungsbeschreibung und der Vertragsunterlage Bau für den PPP Vertrag erstellt werden. Die Besonderheit in der Aufgabenstellung liegt im Schlossgebäude mit ca. 3.500 m² BGF, da über 70 % der Bausubstanz mit ihren Oberflächen bauzeitlich sind und kaum Eingriffe erfahren hat. Damit liegt ein besonderer Fokus auf der Denkmalpflege im Hinblick auf die Verträglichkeit der Nutzung mit dem Bestand vorallem unter Berücksichtigung der behördlichen Brandschutzanforderungen. Die denkmalpflegerischen Aspekte für die bestehenden Gebäude Schloss mit Kinderbau, Dienergebäude (Haus 4), Wohngebäude an der "Alte Mühle" (Haus 8) sind in allen Phasen mit zu berücksichtigen und eng mit der Denkmalschutzbehörde abzustimmen.
Das Schloss Rauischholzhausen, ursprünglich 'Neu Potsdam' genannt, ist ein schlossartiger Herrensitz am südwestlichen Ortsrand von Rauischholzhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund in Hessen. Das Schloss mit Nebengebäuden liegt eingebettet in einer ca. 30 Hektar großen, als englischer Landschaftsgarten angelegte, Parkanlage. Der Herrensitz wurde in den Jahren 1871 bis 1876 erbaut und ging nach Kriegsende des 2. Weltkriegs 1949 in den Besitz des Landes Hessen über. Die Verwaltung der Liegenschaft wurde seither auf die Justus-Liebig-Universität Gießen übertragen. Und derzeit für Büronutzung und als Tagungsstätte und Beherbergungsbetrieb genutzt. Die gesamte Schlossanlage einschließlich der Parklandschaft stehen unter Denkmalschutz. Aufgrund der weit unzulänglichen baulichen Situation mit einem gravierenden und nunmehr akuten Sanierungsrückstau und der defizitären Bewirtschaftungsbilanz besteht ein grundsätzlicher und richtungsweisender Sanierungs- und Modernisierungsbedarf der Landesliegenschaft mit seinen vier Einzelgebäuden (Haus 3, 4, 8 und alte Mühle). Der Auftrag gliedert sich in vier Phasen. Der AN erbringt sämtliche Architektur-, Ingenieur- und Fachplanungen. Das Ziel der ersten Phase, der Zielfindungsphase (Leistungsphase 0 nach § 650p Abs. 2 BGB), ist die Entwicklung eines langfristig tragfähigen Gesamtnutzungskonzepts rund um Veranstaltung, Gastronomie und Hotellerie für die Liegenschaft mit Planung der entsprechenden Maßnahmen zur Ertüchtigung der Gebäude. Abschließend ist eine Kosteneinschätzung vom AG für das Konzept zu erstellen. In dieser Phase ist ein iterativer Kommunikationsprozess zwischen dem AN und dem AG beabsichtigt, in den der AG als weiteren Beteiligten einen Berater aus der Hotel- und Gastronomie Branche einbeziehen wird. Die Leistungsstufe 2 umfasst Leistungen, die zur Erstellung des Nutzerbedarfs nach Abschnitt F 2 GABau erforderlich sind. Sowie die Erarbeitung der Grundlagen zur Erstellung der ES PPP auf Basis der Vorplanung und unter Einbezug der Erkenntnisse aus der technischen Substanzerkundung konkretisiert. Als weitere besondere Leistung ist die Machbarkeitsanalyse des vom Hotellerieberater erstellten Nutzungskonzepts sowie die Schwachstellenanalyse in Bezug auf Barrierefreiheit, Brandschutz, Arbeitsschutz, Energiemanagement und Flächenmanagement (im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit und Denkmalschutz) sowie Schnittstellen zu bestehenden Anlagen aufzuzeigen. In der Leistungsstufe 3 soll die Entwurfs- und in Leistungsstufe 4 die Genehmigungsplanung (LPH 3 und 4 HOAI) mit der vertiefenden Kostenberechnung und dem Fortschreiben der Raumbücher als Grundlage der Funktionalen Leistungsbeschreibung und der Vertragsunterlage Bau für den PPP Vertrag erstellt werden. Die Besonderheit in der Aufgabenstellung liegt im Schlossgebäude mit ca. 3.500 m² BGF, da über 70 % der Bausubstanz mit ihren Oberflächen bauzeitlich sind und kaum Eingriffe erfahren hat. Damit liegt ein besonderer Fokus auf der Denkmalpflege im Hinblick auf die Verträglichkeit der Nutzung mit dem Bestand vorallem unter Berücksichtigung der behördlichen Brandschutzanforderungen. Die denkmalpflegerischen Aspekte für die bestehenden Gebäude Schloss mit Kinderbau, Dienergebäude (Haus 4), Wohngebäude an der "Alte Mühle" (Haus 8) sind in allen Phasen mit zu berücksichtigen und eng mit der Denkmalschutzbehörde abzustimmen.
Auftragsvergabe
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Referenz Zusätzliche Informationen
Der Vertragsabschluss ist nicht der 26.06.2020, sondern der 16.06.2020.
Quelle: OJS 2022/S 007-014444 (2022-01-06)