Beschreibung der Beschaffung
Das ZDF plant den Neubau eines Bürogebäudes für 500 Mitarbeiter. Das Grundstück befindet sich innerhalb des ZDF-Areals am Standort Mainz-Lerchenberg, genauer im süd-westlichen Bereich des Geländes. Das Projektgrundstück wird z.Zt. als Parkplatz genutzt. Die verkehrliche Erschließung erfolgt über die Hauptpforte des ZDF. Von dort aus ist die Er-schließung des Projektgrundstückes über die ZDF-Straße gewährleistet. Das Grundstück liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem bestehenden Hochhaus.
Auf dem Projektgrundstück soll eine „Standardbüroimmobilie“ für 500 Arbeitsplätze inkl. zu-gehöriger Außenanlage errichtet werden. Die Option auf eine Erweiterung ist konzeptionell zu berücksichtigen. Die notwendigen Stellplätze können, soweit diese nicht innerhalb der zugehörigen Außenanlage nachweisbar sind, ggfs. außerhalb des Projektfeldes in Abstim-mung mit Gebäudemanagement auf dem ZDF Gelände nachgewiesen werden.
Geplant ist die Realisierung von bis zu maximal 6 oberirdischen Geschossen und eine oberirdische Bruttogeschoßfläche von ca. 13 750 m. Im Erdgeschoss soll unter anderem, neben Büro-Arbeitsplätzen, ein zentraler Eingangsbereich hergestellt werden. In den Obergeschossen sollen Büro-Arbeitsplätze hergestellt werden. Insgesamt soll der zu planende Neubau Platz für ca. 500 Mitarbeiter bieten. Das Untergeschoss soll, soweit technisch und konstruktiv sinnvoll, auf die notwendigen Flächen für Haustechnik und Lagerflächen reduziert werden. Das zu errichtende Gebäude soll bis Quartal II/2024 fertig gestellt und an den Nutzer übergeben werden. Danach folgt die Inbetriebnahme durch das ZDF.
Geschätztes Volumen KG 300 und KG 400 ca. 32 Mio. EUR brutto.
Es wird erwartet, dass sich das neue Gebäude durch eine zeitgemäße und nachhaltige Architektur auszeichnet, die durch die Baumassenverteilung, ihre Struktur sowie Materialwahl dem Erscheinungsbild und Anforderungen des ZDF als modernes Medienunternehmen gerecht wird. Dabei soll sich das Gebäude unter Berücksichtigung des städtebaulichen Umfeldes harmonisch einfügen und die vorhandenen Nutzungen ergänzen.
Dabei wird neben den Investitionskosten besonderer Wert auf Gestaltungsqualität, Funktionalität, Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, auch im Hinblick auf die Lebenszykluskosten, gelegt. Für das Gebäude wird eine Zertifizierung nach DGNB mit dem Mindestziel „Silber“ vorgegeben.
Es soll ein in seiner inneren Struktur flexibel nutzbares Bürohaus entstehen, das ohne hohen bau- und versorgungstechnischen Aufwand bei Umbauten im Bestand auf zukünftige Entwicklungen von Arbeitsprozessen, Büroformen oder Arbeitsgruppengrößen reagieren kann. Ziel ist den Nutzern ein attraktives Arbeitsumfeld zu schaffen, das die Kernanforderungen an die Arbeitsprozesse Kommunikation, Teamgeist und schneller Informationsaustausch fördert.
Für diese Maßnahme werden Generalplanerleistungen der Leistungsphasen 1 bis 8 erforderlich. Diese Leistungen sollen auf Grundlage eines Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. §17 VgV vergeben werden.
Die Generalplanerleistungen umfassen die Bereiche:
— Objektplanung Gebäude,
— Fachplanung Tragwerk,
— Fachplanung technische Gebäudeausrüstung unterteilt in die Fachbereiche Elektro und Heizung, Lüftung, Sanitär, Klima,
— Fachplanung Freianlagen,
— Beratungsleistungen der Bauphysik (Schallschutz und EnEV),
— Beratungsleistung Brandschutz.
Es soll eine stufenweise Beauftragung erfolgen:
— Stufe 1/voraussichtlich bis Ende Quartal I/2021.
Leistungsphase 1 bis 3:
— Stufe 2/voraussichtlich bis Ende Quartal II/2024.
Leistungsphase 4 bis 8
Die Erstellung des Gebäudes soll voraussichtlich in Einzelgewerkvergabe erfolgen.