Generalplanung Klärschlammverbrennungsanlage Buchenhofen

Wupperverband

Eine Kooperation aus Wupper verband, Bergisch-Rheinischer Wasserverband und Aggerverband sowie den Abwasserbetrieben der Städte Düsseldorf und Münster beabsichtigt die Errichtung einer neuen Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage am Standort Buchenhofen in Wuppertal. Zu diesem Zweck gründen die vorgenannten Kooperationspartner eine gemeinsame Gesellschaft, die für den Bau und späteren Betrieb der Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage verantwortlich ist. Mit der neuen Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage soll die rechts konforme Klärschlammverwertung über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren ab Inbetriebnahme sichergestellt werden.
Auftragsgegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Generalplanungsleistungen für die Verbrennungsanlage (Näheres siehe Abschnitt II.2.4 dieser Bekanntmachung).
Im Auftrag der o. g. Kooperationspartner führt der Wupper verband das Vergabeverfahren durch für das noch in Gründung befindliche Gemeinschaftsunternehmen, das später Vertragspartner des Auftragnehmers wird.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-07-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-06-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-06-11 Auftragsbekanntmachung
2020-03-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-06-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 5615/17
Kurze Beschreibung:
Eine Kooperation aus Wupper verband, Bergisch-Rheinischer Wasserverband und Aggerverband sowie den Abwasserbetrieben der Städte Düsseldorf und Münster beabsichtigt die Errichtung einer neuen Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage am Standort Buchenhofen in Wuppertal. Zu diesem Zweck gründen die vorgenannten Kooperationspartner eine gemeinsame Gesellschaft, die für den Bau und späteren Betrieb der Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage verantwortlich ist. Mit der neuen Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage soll die rechts konforme Klärschlammverwertung über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren ab Inbetriebnahme sichergestellt werden. Auftragsgegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Generalplanungsleistungen für die Verbrennungsanlage (Näheres siehe Abschnitt II.2.4 dieser Bekanntmachung). Im Auftrag der o. g. Kooperationspartner führt der Wupper verband das Vergabeverfahren durch für das noch in Gründung befindliche Gemeinschaftsunternehmen, das später Vertragspartner des Auftragnehmers wird.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Wuppertal, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Wupperverband
Postanschrift: Untere Lichtenplatzer Straße 100
Postleitzahl: 42289
Postort: Wuppertal
Kontakt
Internetadresse: http://www.wupperverband.de 🌏
E-Mail: srd@wupperverband.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YKRY2G9/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YKRY2G9 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-06-11 📅
Einreichungsfrist: 2019-07-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-06-14 📅
Datum des Beginns: 2020-01-15 📅
Datum des Endes: 2027-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 113-277461
ABl. S-Ausgabe: 113
Zusätzliche Informationen
Das in Abschnitt II.2.7 angegebene Datum für das Ende der Laufzeit des Vertrages betrifft das Ende der Inbetriebnahmephase und des Probebetriebs der zu planenden Klärschlammverbrennungsanlage. Restleistungen der Leistungsphase 8 sowie die Leistungen der Leistungsphase 9 sind noch nach diesem Termin zu erbringen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Eine Kooperation aus Wupper verband, Bergisch-Rheinischer Wasserverband und Aggerverband sowie den Abwasserbetrieben der Städte Düsseldorf und Münster beabsichtigt die Errichtung einer neuen Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage am Standort Buchenhofen in Wuppertal. Zu diesem Zweck gründen die vorgenannten Kooperationspartner eine gemeinsame Gesellschaft, die für den Bau und späteren Betrieb der Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage verantwortlich ist. Mit der neuen Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage soll die rechts konforme Klärschlammverwertung über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren ab Inbetriebnahme sichergestellt werden.
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Auftragsgegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Generalplanungsleistungen für die Verbrennungsanlage (Näheres siehe Abschnitt II.2.4 dieser Bekanntmachung).
Im Auftrag der o. g. Kooperationspartner führt der Wupper verband das Vergabeverfahren durch für das noch in Gründung befindliche Gemeinschaftsunternehmen, das später Vertragspartner des Auftragnehmers wird.
Leistungen des Auftragnehmer:
Gegenstand der Beschaffung sind sämtliche für das Vorhaben erforderlichen Planungs- und Überwachungsleistungen, die der Auftragnehmer als Generalplaner zu erbringen hat. Nur solche Planungs- und Überwachungsleistungen, die nach den Vergabeunterlagen ausdrücklich von der Beauftragung ausgenommen sind (insb. Aufgaben und Leistungen als SiGeKo gem. BaustellV, Vermessung, Erstellung von Gutachten zu Geotechnik und Bestandsuntersuchung), hat der Auftragnehmer nicht zu erbringen.
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Die Generalplanerleistungen umfassen insbesondere die Leistungsbilder Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung (sämtliche Anlagengruppen), Umweltverträglichkeitsstudie, Bauphysik (Schallschutz), Beratung in den Bereichen Geotechnik und Bestandsuntersuchung (ohne Gutachtenerstellung) und Brandschutz. Darüber hinaus werden dem Auftragnehmer weitere Leistungen übertragen, insbesondere die Teilnahme an Veranstaltungen zur freiwilligen oder notwendigen Öffentlichkeitsbeteiligung, die Erstellung von Wirtschaftlichkeitsprüfungen (in Form einer Vollkostenrechnungen), eines Geruchsgutachtens, des Explosionsschutzdokuments, des Ausgangszustandsberichts, erforderlicher Gefährdungsbeurteilungen sowie Dienst- und Betriebsanweisungen, die Koordination und Begleitung der Erstinbetriebnahme nach Betriebssicherheitsverordnung (einschließlich Dokumentation), das Zusammenführen aller von den ausführenden Firmen erstellten Dokumentationen zu einer Gesamtdokumentation sowie die Prüfung der Revisionsunterlagen „as built".
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Nähere Beschreibung des zu planenden Vorhabens:
In der zu planenden Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage sollen alle anfallenden Klärschlämme wirtschaftlich, gesichert und unter Beachtung der gesetzlichen Rahmenbedingungen entsorgt werden. Vorgesehen ist eine Verbrennungslinie mit einer Mengenauslegung für 36 000 Mg TS/Jahr entwässerten kommunalen Klärschlamm. Die Anlage ist für eine Verfügbarkeit von 8 000 Stunden mit hoher Automatisierung auszulegen. Weitere Randbedingungen sind der Verzicht auf Ersatz- oder Zusatzbrennstoffe, die Verwendung der best verfügbaren Technik (BVT), eine gesicherte Einhaltung der Emissionsvorgaben und die Erzielung einer wirtschaftlichen Entsorgungssicherheit. Außerdem gelten folgende verfahrenstechnische Vorgaben: Schlammbunker mit Abkipp- und Stapelbereich; Bevorzugung einer Dünnschichttrocknung (was im Zuge der Vorplanung aber nochmals geprüft und ggf. verifiziert werden soll); Wirbelschichtfeuerung; Energienutzung über Dampfturbine; Aschebereitstellung über Siloanlage (Wertstoffrückgewinnung); Rauchgasreinigung (inkl. Untersuchung der Verfahrensalternativen unter Beachtung der Schadstoffbelastung). Es ist eine standortspezifische Ver- und Entsorgung vorgesehen.
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Die vom Wupper verband am Standort Buchenhofen bislang betriebene bestehende Klärschlammverbrennungsanlage soll bis zur Inbetriebnahme der neuen Klärschlammverbrennung durchgängig betrieben werden. Die mögliche Weiternutzung von Flächen und Anlagenkomponenten (insb. Schornstein und Fahrzeugwaage) dieser bestehenden Anlage ist zu untersuchen.
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Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen. Es werden zunächst nur die Leistungen bis zur Leistungsphase 3 beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen beabsichtigt der Auftraggeber zu einem späteren Zeitpunkt weiterzubeauftragen, worauf der Auftragnehmer aber keinen Rechtsanspruch hat. Vorgesehen sind:
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2) Beauftragungsstufe (LPh 4);
3) Beauftragungsstufe (LPh 5) und
4) Beauftragungsstufe (LPhen 6 bis 9).
Zusätzliche Informationen:
Das in Abschnitt II.2.7 angegebene Datum für das Ende der Laufzeit des Vertrages betrifft das Ende der Inbetriebnahmephase und des Probebetriebs der zu planenden Klärschlammverbrennungsanlage.
Restleistungen der Leistungsphase 8 sowie die Leistungen der Leistungsphase 9 sind noch nach diesem Termin zu erbringen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wuppertal

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis der Berufsqualifikation als Ingenieur/in (siehe Abschnitt III.2.1.) der Fachrichtung Bauwesen, Maschinenbau oder Verfahrenstechnik mit einer Berufserfahrung (Anzahl voller aktiver Berufsjahre) von mindestens 3 Jahren.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eignungskriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sind:
1) die Jahresgesamtumsätze des Unternehmens und
2) die Umsätze mit Planungsleistungen.
Jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Zur Nachweisführung genügen entsprechende Eigenerklärungen im Bewerbungsformular.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Eignungskriterien für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit sind:
1) Referenzen (nicht älter als 10 Jahre, Stichtag: 1.7.2009) für die Planung entweder des Neubaus einer Abfallverbrennungsanlage oder der Erneuerung mindestens einer Verfahrenslinie einer Abfallverbrennungsanlage, die einerseits nicht vor dem 1.7.2009 fertiggestellt wurden, andererseits den Produktivbetrieb im Zeitpunkt des Teilnahmeantrages aufgenommen haben und bei denen die Durchsatzleistung der neu gebauten Abfallverbrennungsanlage oder der erneuerten Verfahrenslinie(n) einer Abfallverbrennungsanlage entweder mindestens 2 Mg/h Klärschlammtrockenmasse oder mindestens 5 Mg/h bei sonstigen Abfällen betrug; Gegenstand der Planungsleistungen müssen dabei (entsprechend HOAI) jeweils mindestens die LPhen 2 bis 6 sowie 8 zu den Leistungsbildern Objektplanung Ingenieurbauwerke sowie Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 4 (Elektro-) und 7 (Verfahrenstechnik) gewesen sein; das Ingenieurbauwerk muss mindestens der Honorarzone III und die Anlagengruppen 4 (Elektro-) und 7 (Verfahrenstechnik) jeweils mindestens der Honorarzone II (Fachplanung Technische Ausrüstung) entsprechend HOAI zuzuordnen sein; schließlich müssen die Baukosten (ohne Ingenieurhonorare) mind. 10 Mio. EUR (ohne MwSt.) betragen haben.
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2) Anzahl qualifizierter Mitarbeiter/innen in den Jahren 2016, 2017 und 2018, jeweils aufgeschlüsselt nach Bauingenieuren im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke, Bauingenieuren im Bereich Tragwerksplanung, Ingenieuren der Fachrichtung Verfahrenstechnik oder Maschinenbau, die im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppe 7 (Verfahrentechnik) tätig sind, und Ingenieuren der Fachrichtung Elektrotechnik, die im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppe 4 (Elektrotechnik) tätig sind.
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Zur Nachweisführung genügen entsprechende Eigenerklärungen im Bewerbungsformular.
Mindeststandards:
Bewerber müssen zu Ziffer 1 mindestens eine Referenz, die sämtliche genannten Anforderungen erfüllt, vorweisen, sonst gelten sie als nicht hinreichend geeignet.
Außerdem darf die Anzahl qualifizierter Mitarbeiter/innen für alle vier unter Ziffer 2 genannten Bereiche mit den dort jeweils genannten Berufsqualifikationen jeweils nicht unter 5,00 (umgerechnet in Vollzeitstellen) liegen, und zwar entweder im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2018 oder im Durchschnitt des Jahres 2018.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen werden gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV nur Bewerber, die berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur/in zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur/in tätig zu werden. Juristische Personen sind gem. § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die beschriebene Zulassungsvoraussetzung erfüllt.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Vertragsbedingungen gemäß TVgG NRW.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1) Referenzen des Büros für die Planung von Abfallverbrennungsanlagen in den letzten 10 Jahren (Gewicht 75 %), Unterkriterien:
1.1) Erfüllung der allgemeinen Anforderungen gem. Abschnitt III.1.3 Ziff. 1 dieser Bekanntmachung (Gewicht 26 %);
1.2) zusätzlich zu 1.1: davon Planung bei einer Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage (Gewicht 36 %);
1.3) zusätzlich zu 1.1: Bearbeitung auch des Leistungsbildes Tragwerksplanung (Gewicht 2 %);
1.4) zusätzlich zu 1.1: Bearbeitung auch des Leistungsbildes Brandschutz gem. AHO-Schrift Nr. 17 (Gewicht 2 %);
1.5) Erstellung einer Umweltverträglichkeitsstudie entsprechend dem Leistungsbild „Umweltverträglichkeitsstudie" gemäß Anlage 1 Nr. 1.1 zur HOAI (Gewicht 4 %);
1.6) zusätzlich zu 1.1 Durchführung der Bauvergaben nach VOB/A (Gewicht 5 %).
2) Personelle Leistungsfähigkeit (Gewicht 13 %) mit den Unterkriterien:
2.1) durchschnittliche Anzahl qualifizierter Mitarbeiter im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke in 2016, 2017 und 2018 (Gewicht 4 %);
2.2) durchschnittliche Anzahl qualifizierter Mitarbeiter im Bereich Fachplanung Tragwerksplanung in 2016, 2017 und 2018 (Gewicht 1 %);
2.3) durchschnittliche Anzahl qualifizierter Mitarbeiter im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung, Verfahrenstechnik in 2016, 2017 und 2018 (Gewicht 4 %);
2.4) durchschnittliche Anzahl qualifizierter Mitarbeiter im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung, Elektrotechnik in 2016, 2017 und 2018 (Gewicht 4 %).
3) Finanzielle Leistungsfähigkeit (Gewicht 12 %) mit den Unterkriterien:
3.1) durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Gewicht 6 %);
3.2) durchschnittlicher Umsatz mit Planungsleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Gewicht 6 %).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-08-09 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Aggerverband
Postanschrift: Sonnenstraße 40
Postort: Gummersbach
Postleitzahl: 51645
Land: Oberbergischer Kreis 🏙️
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bergisch-Rheinischer Wasserverband
Postanschrift: Düsselberger Str. 2
Postort: Haan
Postleitzahl: 42781
Land: Mettmann 🏙️
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Düsseldorf – Stadtentwässerungsbetrieb
Postanschrift: Auf'm Hennekamp 47
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40225
Land: Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Münster
Postanschrift: Albersloher Weg 33
Postort: Münster
Postleitzahl: 48127
Land: Münster, Kreisfreie Stadt 🏙️
Kontakt
Internetadresse: www.wupperverband.de 🌏
E-Mail: info@aggerverband.de 📧
Internetadresse: www.aggerverband.de 🌏
E-Mail: brw@brw-haan.de 📧
Internetadresse: www.brw-haan.de 🌏
E-Mail: sebd_gksva@duesseldorf.de 📧
Internetadresse: https://www.duesseldorf.de/kanal.html 🌏
E-Mail: tiefbauamt@stadt-muenster.de 📧
Internetadresse: www.stadt-muenster.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YKRY2G9/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Teilnahmeanträge sind unter Verwendung des vom Auftraggeber bereitgestellten Bewerbungsformulars zu stellen; das Formular ist unter der in Abschnitt I.3 angegebenen Internetadresse abrufbar.
Rückfragen werden nur über das Vergabeportal (vgl. die in Abschnitt I.3 angegebene Internetadresse) beantwortet. Nur dort registrierte Unternehmen werden über neue Bewerberinformationen unaufgefordert informiert. Eine entsprechende Registrierung bereits unmittelbar beim Herunterladen der dort abrufbaren Unterlagen wird deshalb dringend empfohlen. Alle nicht registrierten Interessenten sind aufgefordert, regelmäßig das genannte Vergabeportal aufzusuchen, um dort eventuelle Bewerberinformationen abzurufen.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4YKRY2G9

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Düsseldorf, Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
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Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergaberechtsvorschriften schon vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften, die
aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in IV.2.2) genannten Frist gerügt werden, oder
erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden.
Teilt der Auftraggeber einem Bewerber oder Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der betroffene Bewerber oder Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen zulässigen Nachprüfungsantrag stellen.
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Quelle: OJS 2019/S 113-277461 (2019-06-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-03-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Eine Kooperation aus Wupperverband, Bergisch-Rheinischer Wasserverband und Aggerverband sowie den Abwasserbetrieben der Städte Düsseldorf und Münster beabsichtigt die Errichtung einer neuen Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage am Standort Buchenhofen in Wuppertal. Zu diesem Zweck gründen die vorgenannten Kooperationspartner eine gemeinsame Gesellschaft, die für den Bau und späteren Betrieb der Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage verantwortlich ist. Mit der neuen Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage soll die rechtskonforme Klärschlammverwertung über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren ab Inbetriebnahme sichergestellt werden. Auftragsgegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Generalplanungsleistungen für die Verbrennungsanlage (Näheres siehe Abschnitt II.2.4 dieser Bekanntmachung). Im Auftrag der o.g. Kooperationspartner führt der Wupperverband das Vergabeverfahren durch für das noch in Gründung befindliche Gemeinschaftsunternehmen, das später Vertragspartner des Auftragnehmers wird.
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Gesamtwert des Auftrags: 5494397.70 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-03-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-03-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 059-141853
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 113-277461
ABl. S-Ausgabe: 59
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YKRD0UT

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Eine Kooperation aus Wupperverband, Bergisch-Rheinischer Wasserverband und Aggerverband sowie den Abwasserbetrieben der Städte Düsseldorf und Münster beabsichtigt die Errichtung einer neuen Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage am Standort Buchenhofen in Wuppertal. Zu diesem Zweck gründen die vorgenannten Kooperationspartner eine gemeinsame Gesellschaft, die für den Bau und späteren Betrieb der Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage verantwortlich ist. Mit der neuen Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage soll die rechtskonforme Klärschlammverwertung über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren ab Inbetriebnahme sichergestellt werden.
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Im Auftrag der o.g. Kooperationspartner führt der Wupperverband das Vergabeverfahren durch für das noch in Gründung befindliche Gemeinschaftsunternehmen, das später Vertragspartner des Auftragnehmers wird.
In der zu planenden Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage sollen alle anfallenden Klärschlämme wirtschaftlich, gesichert und unter Beachtung der gesetzlichen Rahmenbedingungen entsorgt werden. Vorgesehen ist eine Verbrennungslinie mit einer Mengenauslegung für 36 000 Mg TS/Jahr entwässerten kommunalen Klärschlamm. Die Anlage ist für eine Verfügbarkeit von 8 000 Stunden mit hoher Automatisierung auszulegen. Weitere Randbedingungen sind der Verzicht auf Ersatz- oder Zusatzbrennstoffe, die Verwendung der bestverfügbaren Technik (BVT), eine gesicherte Einhaltung der Emissionsvorgaben und die Erzielung einer wirtschaftlichen Entsorgungssicherheit. Außerdem gelten folgende verfahrenstechnische Vorgaben: Schlammbunker mit Abkipp- und Stapelbereich; Bevorzugung einer Dünnschichttrocknung (was im Zuge der Vorplanung aber nochmals geprüft und ggf. verifiziert werden soll); Wirbelschichtfeuerung; Energienutzung über Dampfturbine; Aschebereitstellung über Siloanlage (Wertstoffrückgewinnung); Rauchgasreinigung (inkl. Untersuchung der Verfahrensalternativen unter Beachtung der Schadstoffbelastung). Es ist eine standortspezifische Ver- und Entsorgung vorgesehen.
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Die vom Wupperverband am Standort Buchenhofen bislang betriebene bestehende Klärschlammverbrennungsanlage soll bis zur Inbetriebnahme der neuen Klärschlammverbrennung durchgängig betrieben werden. Die mögliche Weiternutzung von Flächen und Anlagenkomponenten (insb. Schornstein und Fahrzeugwaage) dieser bestehenden Anlage ist zu untersuchen.
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Beschreibung der Optionen:
2. Beauftragungsstufe (LPh 4),
3. Beauftragungsstufe (LPh 5) und
4. Beauftragungsstufe (LPhen 6 bis 9).

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der planerisch-inhaltlichen Herangehensweise an die Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der methodisch-organisatorischen Herangehensweise an die Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 36
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation und Erfahrung der Mitglieder des Kernprojektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 14
Preis (Gewichtung): 20

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-01-27 📅
Name: Dr. Born — Dr. Ermel GmbH — Ingenieure
Postort: Achim
Postleitzahl: 28832
Land: Deutschland 🇩🇪
Verden 🏙️
Name: Spiekermann GmbH Consulting Engineers
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40547
Land: Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 5494397.70 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Düsseldorf — Stadtentwässerungsbetrieb

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1. genannten Vergabekammer kann bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
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Ist die Zuschlagserteilung unwirksam, kann ein zulässiger Nachprüfungsantrag innerhalb von 30 Kalendertagen ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung bei der unter VI.4.1. genannten Vergabekammer gestellt werden.
— der Bieter den gerügten Vergaberechtsverstoß schon im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
— Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der in IV.2.1) angegebenen Auftragsbekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in dieser Auftragsbekanntmachung genannten Bewerbungsfrist oder Frist zur Angebotsabgabe gerügt worden sind, oder
Mehr anzeigen
— Vergaberechtsverstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Auftragsbekanntmachung genannten Bewerbungsfrist oder genannten Frist zur Angebotsabgabe gerügt worden sind.
Teilt der Auftraggeber einem Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen ab Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einen zulässigen Nachprüfungsantrag stellen.
Quelle: OJS 2020/S 059-141853 (2020-03-20)