Das CVUA-Westfalen ist zurzeit mit insgesamt rund 200 Mitarbeitern an den vier Standorten Arnsberg, Bochum, Hamm und Hagen lokalisiert und unterhält dort Laboratorien, die gemäß Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch sowohl Lebensmittel pflanzlichen und tierischen Ursprungs, als auch Bedarfsgegenstände, Kosmetika und Reinigungsmittel untersuchen und beurteilen. Darüber hinaus werden im CVUA-Westfalen vielfältige veterinärmedizinische Diagnoseverfahren durchgeführt, um Krankheits- oder Todesursachen von Nutz, Heim- und Wildtieren festzustellen. Damit soll vor allem eine mögliche Ausbreitung von Tierseuchen in landwirtschaftlichen Beständen oder eine Übertragung von Tierkrankheiten auf Menschen (Zoonosen) frühzeitig erkannt und bekämpft werden. Außerdem dienen diese Untersuchungen auch dem Tierschutz. Spätestens zum 01.01.2025 soll das CVUA-Westfalen an einem neuen Standort zusammengeführt werden. Diesem Gründungsbeschluss Folge leistend beabsichtigt das CVUA-Westfalen im Gewerbepark "Ecoport", Gemeinde Holzwickede, auf den Flurstücken 1537 und 1539 mit einer Gesamtgröße von ca. 13 400 m einen Neubau zu realisieren. Dieser zentrale Standort soll eine optimierte Aufgabenerfüllung aller Arbeitsbereiche und optimierte Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten ermöglichen. Gleichzeitig soll in den Bereichen Arbeitssicherheit, Arbeitsergonomie, Laborausstattung, Logistik, Klimaschutz, Energieverbrauch der aktuelle Stand der Technik realisiert werden. Der Kauf des Grundstücks wurde bereits erfolgreich durchgeführt. Eine Machbarkeitsstudie als erste Grundlage für die Planung liegt vor. Aus den erhobenen Daten des Ist-Zustandes wurde für den Neubau eine optimierte Nutzfläche von ca. 6 950 m ermittelt. Auf Basis dieser optimierten Nutzfläche wurde die Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 13.250 m berechnet. Die ermittelte BGF enthält neben Laborflächen auch Flächen für Büro-, Lager-und Sozial/Sanitär-Räume, für die der Herstellungsaufwand, insbesondere für die haustechnischen Anlagen, geringer ist als für Laborflächen. Für einen Neubau ergeben sich nach bisherigen Schätzungen Herstellungskosten (KG 200, 300, 400, 500 +700) in Höhe von 38 Mio. Euro brutto, die vom Generalplaner als Kostenobergrenze zwingend einzuhalten sind.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-07-03.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-05-28.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2019-05-28) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 19-16 Sg 1.2 AR
Kurze Beschreibung:
Das CVUA-Westfalen ist zurzeit mit insgesamt rund 200 Mitarbeitern an den vier Standorten Arnsberg, Bochum, Hamm und Hagen lokalisiert und unterhält dort Laboratorien, die gemäß Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch sowohl Lebensmittel pflanzlichen und tierischen Ursprungs, als auch Bedarfsgegenstände, Kosmetika und Reinigungsmittel untersuchen und beurteilen. Darüber hinaus werden im CVUA-Westfalen vielfältige veterinärmedizinische Diagnoseverfahren durchgeführt, um Krankheits- oder Todesursachen von Nutz, Heim- und Wildtieren festzustellen. Damit soll vor allem eine mögliche Ausbreitung von Tierseuchen in landwirtschaftlichen Beständen oder eine Übertragung von Tierkrankheiten auf Menschen (Zoonosen) frühzeitig erkannt und bekämpft werden. Außerdem dienen diese Untersuchungen auch dem Tierschutz.
Spätestens zum 01.01.2025 soll das CVUA-Westfalen an einem neuen Standort zusammengeführt werden. Diesem Gründungsbeschluss Folge leistend beabsichtigt das CVUA-Westfalen im Gewerbepark "Ecoport", Gemeinde Holzwickede, auf den Flurstücken 1537 und 1539 mit einer Gesamtgröße von ca. 13 400 m
Das CVUA-Westfalen ist zurzeit mit insgesamt rund 200 Mitarbeitern an den vier Standorten Arnsberg, Bochum, Hamm und Hagen lokalisiert und unterhält dort Laboratorien, die gemäß Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch sowohl Lebensmittel pflanzlichen und tierischen Ursprungs, als auch Bedarfsgegenstände, Kosmetika und Reinigungsmittel untersuchen und beurteilen. Darüber hinaus werden im CVUA-Westfalen vielfältige veterinärmedizinische Diagnoseverfahren durchgeführt, um Krankheits- oder Todesursachen von Nutz, Heim- und Wildtieren festzustellen. Damit soll vor allem eine mögliche Ausbreitung von Tierseuchen in landwirtschaftlichen Beständen oder eine Übertragung von Tierkrankheiten auf Menschen (Zoonosen) frühzeitig erkannt und bekämpft werden. Außerdem dienen diese Untersuchungen auch dem Tierschutz.
Spätestens zum 01.01.2025 soll das CVUA-Westfalen an einem neuen Standort zusammengeführt werden. Diesem Gründungsbeschluss Folge leistend beabsichtigt das CVUA-Westfalen im Gewerbepark "Ecoport", Gemeinde Holzwickede, auf den Flurstücken 1537 und 1539 mit einer Gesamtgröße von ca. 13 400 m
Teilnahmeanträge sind ausschließliche elektronisch auf dem Vergabeportal www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache zu verfassen.
Auskünfte zum Teilnahmewettbewerb und zum weiteren Verfahren können grundsätzlich nur auf solche Fragen im Teilnahmewettbewerb erteilt werden, die rechtzeitig, spätestens bis zum 19.7.2019 bei der Kontaktstelle über das Vergabeportal www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite eingegangen sind.
Die Interessenten werden gebeten, ihre Fragen möglichst unverzüglich zu stellen. Jede sonstige Kontaktaufnahme zur Vergabestelle bzw. zu Mitarbeitern des Auftraggebers ist unerwünscht und kann nach pflichtgemäßem Ermessen der Vergabestelle zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen (Grundsatz der Verfahrensintegrität). Mündliche oder telefonische Rückfragen werden nicht beantwortet.
Bekanntmachungs-ID: CXPNYRTY234
Teilnahmeanträge sind ausschließliche elektronisch auf dem Vergabeportal www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache zu verfassen.
Auskünfte zum Teilnahmewettbewerb und zum weiteren Verfahren können grundsätzlich nur auf solche Fragen im Teilnahmewettbewerb erteilt werden, die rechtzeitig, spätestens bis zum 19.7.2019 bei der Kontaktstelle über das Vergabeportal www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite eingegangen sind.
Die Interessenten werden gebeten, ihre Fragen möglichst unverzüglich zu stellen. Jede sonstige Kontaktaufnahme zur Vergabestelle bzw. zu Mitarbeitern des Auftraggebers ist unerwünscht und kann nach pflichtgemäßem Ermessen der Vergabestelle zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen (Grundsatz der Verfahrensintegrität). Mündliche oder telefonische Rückfragen werden nicht beantwortet.
Bekanntmachungs-ID: CXPNYRTY234
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das CVUA-Westfalen ist zurzeit mit insgesamt rund 200 Mitarbeitern an den vier Standorten Arnsberg, Bochum, Hamm und Hagen lokalisiert und unterhält dort Laboratorien, die gemäß Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch sowohl Lebensmittel pflanzlichen und tierischen Ursprungs, als auch Bedarfsgegenstände, Kosmetika und Reinigungsmittel untersuchen und beurteilen. Darüber hinaus werden im CVUA-Westfalen vielfältige veterinärmedizinische Diagnoseverfahren durchgeführt, um Krankheits- oder Todesursachen von Nutz, Heim- und Wildtieren festzustellen. Damit soll vor allem eine mögliche Ausbreitung von Tierseuchen in landwirtschaftlichen Beständen oder eine Übertragung von Tierkrankheiten auf Menschen (Zoonosen) frühzeitig erkannt und bekämpft werden. Außerdem dienen diese Untersuchungen auch dem Tierschutz.
Das CVUA-Westfalen ist zurzeit mit insgesamt rund 200 Mitarbeitern an den vier Standorten Arnsberg, Bochum, Hamm und Hagen lokalisiert und unterhält dort Laboratorien, die gemäß Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch sowohl Lebensmittel pflanzlichen und tierischen Ursprungs, als auch Bedarfsgegenstände, Kosmetika und Reinigungsmittel untersuchen und beurteilen. Darüber hinaus werden im CVUA-Westfalen vielfältige veterinärmedizinische Diagnoseverfahren durchgeführt, um Krankheits- oder Todesursachen von Nutz, Heim- und Wildtieren festzustellen. Damit soll vor allem eine mögliche Ausbreitung von Tierseuchen in landwirtschaftlichen Beständen oder eine Übertragung von Tierkrankheiten auf Menschen (Zoonosen) frühzeitig erkannt und bekämpft werden. Außerdem dienen diese Untersuchungen auch dem Tierschutz.
Spätestens zum 01.01.2025 soll das CVUA-Westfalen an einem neuen Standort zusammengeführt werden. Diesem Gründungsbeschluss Folge leistend beabsichtigt das CVUA-Westfalen im Gewerbepark "Ecoport", Gemeinde Holzwickede, auf den Flurstücken 1537 und 1539 mit einer Gesamtgröße von ca. 13 400 m
Spätestens zum 01.01.2025 soll das CVUA-Westfalen an einem neuen Standort zusammengeführt werden. Diesem Gründungsbeschluss Folge leistend beabsichtigt das CVUA-Westfalen im Gewerbepark "Ecoport", Gemeinde Holzwickede, auf den Flurstücken 1537 und 1539 mit einer Gesamtgröße von ca. 13 400 m
Gegenstand der Beschaffung sind folgende Planungsdisziplinen, die voraussichtlich beauftragt werden sollen, wobei der Generalplanervertrag eine stufenweise/optionale Beauftragung vorsehen wird:
— Objektplanung/Hochbauplanung/ Architektenleistungen (vgl. LP 1 bis 9 gemäß Anlage 10 zu § 34 HOAI)
— Technische Ausrüstung mit Anlagengruppen 1- 8 (vgl. LP 1 bis 9 gemäß Anlage 15 zu § 55 HOAI),
— Tragwerksplanung (vgl. LP 1 bis 6 gemäß Anlage 14 zu § 51 HOAI),
— Laborplanung: Leistungen der Fachplanung der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppe 7 (nutzungsspezifische Anlagen / Labortechnische Anlagen und Einrichtungen), Überprüfung und prozessunterstützende Optimierung des Flächenbedarfs, die eine Aufnahme der Laborprozesse inklusive deren Abstimmung auf die Organisation beinhaltet, sowie die Erstellung eines Betriebs- Sicherheits- und Abfallentsorgungskonzeptes
— Laborplanung: Leistungen der Fachplanung der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppe 7 (nutzungsspezifische Anlagen / Labortechnische Anlagen und Einrichtungen), Überprüfung und prozessunterstützende Optimierung des Flächenbedarfs, die eine Aufnahme der Laborprozesse inklusive deren Abstimmung auf die Organisation beinhaltet, sowie die Erstellung eines Betriebs- Sicherheits- und Abfallentsorgungskonzeptes
Weitere Unterlagen wie die Machbarkeitsstudie sowie der Entwurf des Generalplanervertragses werden den Bewerbern mit der Aufforderung zur Abgabe eines Erstangebotes gegen Unterzeichnung einer Vertraulichkeitserklärung zur Verfügung gestellt.
Dauer: 60 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: In Abhängigkeit vom Projektverlauf
Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die erste Stufe beinhaltet die Leistungsphasen 1 und 2; ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weitergehender Stufen besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Neubau eines Laborgebäudes für das CVUA Westfalen Gottlieb-Daimler-Str 59439 Holzwickede
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Eigenerklärungen und Nachweise zur persönlichen Lage (PL) sind zu erbringen:
PL1)
Eigenerklärung mit Angaben zur Firma, Sitz, Gegenstand, Geschäftsleitung des Unternehmens, Unternehmensstruktur (zum Beispiel Muttergesellschaften, Konzernzugehörigkeit), mit der Darstellung der Gesellschafts-und Kapitalverhältnisse des Bewerbers sowie gegebenenfalls zur zuständigen Niederlassung
Eigenerklärung mit Angaben zur Firma, Sitz, Gegenstand, Geschäftsleitung des Unternehmens, Unternehmensstruktur (zum Beispiel Muttergesellschaften, Konzernzugehörigkeit), mit der Darstellung der Gesellschafts-und Kapitalverhältnisse des Bewerbers sowie gegebenenfalls zur zuständigen Niederlassung
PL2)
Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist, nicht älter als 12 Monate (Kopie ist ausreichend)
PL3)
Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" (§ 75 Abs. 1 VgV) und / oder "Ingenieur" (§ 75 Abs. 2 VgV). Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen (§ 75 Abs. 3 VgV).
Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" (§ 75 Abs. 1 VgV) und / oder "Ingenieur" (§ 75 Abs. 2 VgV). Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen (§ 75 Abs. 3 VgV).
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist (Kopie ist ausreichend).
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist (Kopie ist ausreichend).
PL4)
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 und 124 GWB
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Eigenerklärungen und Nachweise zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (WL) sind zu erbringen:
WL1)
Eigenerklärung über den Umsatz bezüglich der Leistungen, die mit den Leistungsbereichen der Vergabe vergleichbar sind, bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, aufgeschlüsselt nach den einzelnen Disziplinen:
— Objektplanung/Hochbauplanung/ Architektenleistungen (vgl. LP 1 bis 9 gemäß Anlage 10 zu §34 HOAI),
— Technische Ausrüstung mit Anlagengruppen 1- 8 (vgl. LP 1 bis 9 gemäß Anlage 15 zu § 55 HOAI),
— Tragwerksplanung (vgl. LP 1 bis 6 gemäß Anlage 14 zu § 51 HOAI),
— Brandschutzgutachten u. brandschutztechnische Bauüberwachung
— Laborplanung
WL2)
Nachweis einer aktuell bestehenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (in nicht beglaubigter Kopie)
Mindeststandards:
Zu WL 1):
Im Mittel über die Geschäftsjahre ist mindestens ein Umsatz netto Honorare gefordert (Mindestanforderung) in Höhe von
— 500 000 EUR/p.a. im Bereich Hochbauplanung/ Architektenleistungen,
— 500 000 EUR/p.a. im Bereich Technische Ausrüstung mit Anlagengruppen 1- 8,
— 500 000 EUR/p.a. im Bereich Tragwerksplanung,
— 200 000 EUR/p.a. im Bereich Bauphysik
— 200 000 EUR/p.a. im Bereich Freianlagenplanung,
— 200 000 EUR/p.a. im Bereich Brandschutzgutachten und brandschutztechnische Bauüberwachung sowie
— 200 000 EUR/p.a. im Bereich Laborplanung
Bei der Auswahlentscheidung berücksichtigt der Auftraggeber die Höhe des Umsatzes bezüglich der Leistungen, die mit den Leistungsbereichen der Vergabe vergleichbar sind entsprechend der Wertungsmatrix (Anlage II)
Zu WL2):
Mindestanforderung: Die Haftpflichtdeckungshöhe muss mindestens jeweils 3 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie mindestens 3 Mio. EUR für Vermögensschäden je Versicherungsjahr zweifach maximiert betragen. Falls eine Versicherung mit diesen Deckungshöhen derzeit nicht besteht, genügt die Vorlage von
Mindestanforderung: Die Haftpflichtdeckungshöhe muss mindestens jeweils 3 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie mindestens 3 Mio. EUR für Vermögensschäden je Versicherungsjahr zweifach maximiert betragen. Falls eine Versicherung mit diesen Deckungshöhen derzeit nicht besteht, genügt die Vorlage von
(a) einer unterschriebenen schriftlichen Eigenerklärung des Bewerbers, dass er im Auftragsfall bereit ist, eine entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern der Auftraggeberin abzuschließen
Und
(b) die Erklärung eines Versicherers (in nicht beglaubigte Kopie), dass dieser zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung mit dem Versicherungsnehmer/Bewerber bereit ist.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Eigenerklärungen und Nachweise zur technischen Leistungsfähigkeit (TL) sind zu erbringen:
TL1) Referenzen:
Angaben über die Ausführung von einschlägigen und vergleichbaren Leistungen in den letzten maximal 7 Jahren seit Veröffentlichung dieser Bekanntmachung (Eigenerklärungen). Die Referenzen sind aufzugliedern nach den einzelnen Disziplinen:
— Objektplanung/Hochbauplanung/ Architektenleistungen (vgl. LP 1 bis 9 gemäß Anlage 10 zu §34 HOAI),
— Technische Ausrüstung mit Anlagengruppen 1- 8 (vgl. LP 1 bis 9 gemäß Anlage 15 zu § 55 HOAI),
— Tragwerksplanung (vgl. LP 1 bis 6 gemäß Anlage 14 zu § 51 HOAI),
— Brandschutzgutachten u. brandschutztechnische Bauüberwachung
— Laborplanung
Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage der in der Wertungsmatrix dargestellten (Punkte-)Skala. Die Bewertung erfolgt pro Referenz; im Anschluss wird sodann der Mittelwert gebildet. Für die Ermittlung der (Gesamt-)Punktzahl wird die kaufmännische Rundungsmethodik (ohne Nachkommastellen) angewendet. Wie in der Wertungsmatrix dargestellt, wird auch die Anzahl realisierter Laborgebäude in die Wertung einbezogen, wobei in diesem Punkt die Systematik der Einzelbewertung durchbrochen wird.
Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage der in der Wertungsmatrix dargestellten (Punkte-)Skala. Die Bewertung erfolgt pro Referenz; im Anschluss wird sodann der Mittelwert gebildet. Für die Ermittlung der (Gesamt-)Punktzahl wird die kaufmännische Rundungsmethodik (ohne Nachkommastellen) angewendet. Wie in der Wertungsmatrix dargestellt, wird auch die Anzahl realisierter Laborgebäude in die Wertung einbezogen, wobei in diesem Punkt die Systematik der Einzelbewertung durchbrochen wird.
TL2) Profil/Beschreibung:
Vorstellung des Bewerbers sowie der verantwortlichen Projektleitung und der stellv. Projektleitung (Formblatt III.8), aus der sich die Befähigung zur Durchführung des Auftrags ergibt, ergänzt mit einer Darstellung der technischen Ausstattung des Büros. Zudem sollen auch Ausführungen über die bisherige Zusammenarbeit mit einem etwaigen in diesem Vergabeverfahren von dem Bewerber benannten Nachunternehmen enthalten sein.
Vorstellung des Bewerbers sowie der verantwortlichen Projektleitung und der stellv. Projektleitung (Formblatt III.8), aus der sich die Befähigung zur Durchführung des Auftrags ergibt, ergänzt mit einer Darstellung der technischen Ausstattung des Büros. Zudem sollen auch Ausführungen über die bisherige Zusammenarbeit mit einem etwaigen in diesem Vergabeverfahren von dem Bewerber benannten Nachunternehmen enthalten sein.
Um die Berufserfahrung der Projektleitung und der stellvertretenden Projektleitung feststellen und entsprechend werten zu können, sind Angaben zu den beruflichen Lebensläufen, dem Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen Hochbau sowie Angaben zur Berufserfahrung in der Projektleitung Objektplanung Gebäude/Generalplanung Neubau erforderlich. Darüber hinaus sind insbesondere folgende Angaben zu machen:
Um die Berufserfahrung der Projektleitung und der stellvertretenden Projektleitung feststellen und entsprechend werten zu können, sind Angaben zu den beruflichen Lebensläufen, dem Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen Hochbau sowie Angaben zur Berufserfahrung in der Projektleitung Objektplanung Gebäude/Generalplanung Neubau erforderlich. Darüber hinaus sind insbesondere folgende Angaben zu machen:
— Gesamtberufserfahrung (Angabe in Jahren)
— Berufserfahrung Projektleitung Objektplanung Gebäude (Angabe in Jahren)
— Bürozugehörigkeit (Angabe in Jahren)
— persönliche Referenz Projektleitung Objektplanung Generalplanung: Gebäudetyp bzw. Nutzungsart (Neubau Labor- und Bürogebäude; Neubau Bürogebäude; Neubau Sonstiges).
Desweiteren ist eine Eigenerklärung (Formblatt III.8) über die Mitarbeiter und die Qualifikation der Mitarbeiter erforderlich. Dies umfasst insbesondere die folgenden Angaben:
— Anzahl der festangestellten Mitarbeiter, die die Berufsbezeichnung Ingenieur…
… oder Architekt führen dürfen und das Leistungsbild Objektplanung Gebäude erbringen
… führen dürfen und das Leistungsbild Technische Gebäudeausrüstung erbringen
… führen dürfen und das Leistungsbild Tragwerksplanung erbringen
… führen dürfen und das Leistungsbild Bauphysik erbringen
… führen dürfen und das Leistungsbild Freianlagenplanung erbringen
… führen dürfen und das Leistungsbild Brandschutz erbringen
… führen dürfen und das Leistungsbild Laborplanung erbringen
Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage der in der Wertungsmatrix dargestellten (Punkte-)Skala.
Mindeststandards:
Zu TL 1) Referenzen:
Mindestanforderung: Es ist mindestens eine Referenz und möglichst nicht mehr als 5 besonders einschlägige (vergleichbare) Referenzen pro Disziplin einzureichen. Die Referenzen sind nach Einschlägigkeit und Vergleichbarkeit mit dem Ausschreibungsgegenstand zu sortieren. Eine Vergleichbarkeit setzt auch voraus, dass es sich um Neubauprojekte gehandelt hat.
Mindestanforderung: Es ist mindestens eine Referenz und möglichst nicht mehr als 5 besonders einschlägige (vergleichbare) Referenzen pro Disziplin einzureichen. Die Referenzen sind nach Einschlägigkeit und Vergleichbarkeit mit dem Ausschreibungsgegenstand zu sortieren. Eine Vergleichbarkeit setzt auch voraus, dass es sich um Neubauprojekte gehandelt hat.
Vergleichbar ist eine Referenz insbesondere dann, wenn es sich um Planungsleistungen für hochtechnisierte Gebäude mit Laborbereichen handelt, die hinsichtlich Größe und Komplexität auf eine entsprechende Eignung des Bieters schließen lassen.
Die Referenzen sind in einer Liste in der Reihenfolge ihrer Übereinstimmung und Vergleichbarkeit mit diesem Vorhaben mit den folgenden Angaben aufzuführen:
— genaue Beschreibung des Projekts mit Angaben zur Art der Baumaßnahme Gebäudenutzung, Gebäudegröße und Gesamtkosten (Kostengruppen 200 - 500) gemäß DIN 276 brutto
— erbrachte Leistungen und Funktion der Bewerber, insbesondere mit Angaben zur Personalstruktur (Objekt wurde als Generalplaner im Angebotsteam geplant; Objekt wurde als Generalplaner errichtet; Objekt wurde als Objektplaner errichtet)
— Auftraggeber mit Ansprechpartner
— Leistungszeitraum
— Auftragswert
Die Leistungen müssen im Wesentlichen erbracht sein.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" (§ 75 Abs. 1 VgV) und/oder "Ingenieur" (§ 75 Abs. 2 VgV). Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen (§ 75 Abs. 3 VgV).
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" (§ 75 Abs. 1 VgV) und/oder "Ingenieur" (§ 75 Abs. 2 VgV). Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen (§ 75 Abs. 3 VgV).
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist (Kopie ist ausreichend).
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist (Kopie ist ausreichend).
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewerber werden anhand von Ausschlusskriterien ausgewählt. Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als 6 Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, so ermittelt die Vergabestelle die maximal 6 zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber. Die Auswahl unter den geeigneten Bewerbern erfolgt anhand der Auswahlkriterien WL1 sowie TL1 und TL2. Möglich ist dabei maximal folgende Punktebewertung: WL1: max. 60 Punkte; TL1: max. 430 Punkte; TL2: max. 80 Punkte; Summe: max. 570 Punkte. Die Bewertung der Auswahlkriterien erfolgt gemäß der als Anlage II beigefügten Wertungsmatrix, welche unter dem oben genannten Link unter der Rubrik "Sonstiges" als gesonderte Datei abgerufen werden kann. Bei gleichplatzierten Bewerbern entscheidet das Los.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Bewerber werden anhand von Ausschlusskriterien ausgewählt. Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als 6 Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, so ermittelt die Vergabestelle die maximal 6 zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber. Die Auswahl unter den geeigneten Bewerbern erfolgt anhand der Auswahlkriterien WL1 sowie TL1 und TL2. Möglich ist dabei maximal folgende Punktebewertung: WL1: max. 60 Punkte; TL1: max. 430 Punkte; TL2: max. 80 Punkte; Summe: max. 570 Punkte. Die Bewertung der Auswahlkriterien erfolgt gemäß der als Anlage II beigefügten Wertungsmatrix, welche unter dem oben genannten Link unter der Rubrik "Sonstiges" als gesonderte Datei abgerufen werden kann. Bei gleichplatzierten Bewerbern entscheidet das Los.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️ Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1. Projektumsetzung (Projektorganisation, Projektteam, Präsenz vor Ort während Leistungserbringung, Kosten-,Qualitäts-, Termin- und Nachtragsmanagement)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2. Lösungsvorschläge (Beurteilung der Lösungsvorschläge, Bereitschaft zur entwurflichen Weiterentwicklung der Lösungsvorschläge)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50 %
Kostenkriterium (Name): 3. Honorarparameter (Gesamthonorar inkl. Nebenkosten, Stundensätze)
Kostenkriterium (Gewichtung): 10 %
Teilnahmeanträge sind ausschließliche elektronisch auf dem Vergabeportal www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache zu verfassen.
Auskünfte zum Teilnahmewettbewerb und zum weiteren Verfahren können grundsätzlich nur auf solche Fragen im Teilnahmewettbewerb erteilt werden, die rechtzeitig, spätestens bis zum 19.7.2019 bei der Kontaktstelle über das Vergabeportal www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite eingegangen sind.
Auskünfte zum Teilnahmewettbewerb und zum weiteren Verfahren können grundsätzlich nur auf solche Fragen im Teilnahmewettbewerb erteilt werden, die rechtzeitig, spätestens bis zum 19.7.2019 bei der Kontaktstelle über das Vergabeportal www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite eingegangen sind.
Die Interessenten werden gebeten, ihre Fragen möglichst unverzüglich zu stellen. Jede sonstige Kontaktaufnahme zur Vergabestelle bzw. zu Mitarbeitern des Auftraggebers ist unerwünscht und kann nach pflichtgemäßem Ermessen der Vergabestelle zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen (Grundsatz der Verfahrensintegrität). Mündliche oder telefonische Rückfragen werden nicht beantwortet.
Die Interessenten werden gebeten, ihre Fragen möglichst unverzüglich zu stellen. Jede sonstige Kontaktaufnahme zur Vergabestelle bzw. zu Mitarbeitern des Auftraggebers ist unerwünscht und kann nach pflichtgemäßem Ermessen der Vergabestelle zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen (Grundsatz der Verfahrensintegrität). Mündliche oder telefonische Rückfragen werden nicht beantwortet.
Bekanntmachungs-ID: CXPNYRTY234
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 251411-1691📞
Internetadresse: http://www.bezreg-muenster.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabeunterlagen, insbesondere diese Verfahrens-/Bewerbungsbedingungen, die Vordrucke sowie die Bekanntmachung müssen nach Erhalt/Download durch die interessierten Unternehmen auf Vollständigkeit und Lesbarkeit geprüft werden. Enthalten die Bekanntmachung, die Vergabeunterlagen oder die den Interessenten/Bewerbern/Bietern mitgeteilten, übergebenen und zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen Unklarheiten oder verstoßen diese gegen geltendes Recht, so weist der Interessent/Bewerber/Bieter die Vergabestelle unverzüglich - spätestens jedoch mit der Abgabe des Teilnahmeantrages - schriftlich darauf hin. Anderenfalls kann er sich auf die Unklarheiten oder die Rechtsverstöße nicht berufen. Nicht aufgeklärte Unklarheiten hat der Bieter als von ihm zu tragende Risiken in sein Angebot einzukalkulieren.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Vergabeunterlagen, insbesondere diese Verfahrens-/Bewerbungsbedingungen, die Vordrucke sowie die Bekanntmachung müssen nach Erhalt/Download durch die interessierten Unternehmen auf Vollständigkeit und Lesbarkeit geprüft werden. Enthalten die Bekanntmachung, die Vergabeunterlagen oder die den Interessenten/Bewerbern/Bietern mitgeteilten, übergebenen und zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen Unklarheiten oder verstoßen diese gegen geltendes Recht, so weist der Interessent/Bewerber/Bieter die Vergabestelle unverzüglich - spätestens jedoch mit der Abgabe des Teilnahmeantrages - schriftlich darauf hin. Anderenfalls kann er sich auf die Unklarheiten oder die Rechtsverstöße nicht berufen. Nicht aufgeklärte Unklarheiten hat der Bieter als von ihm zu tragende Risiken in sein Angebot einzukalkulieren.
Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rügepflichten des Interessenten/Bewerbers/Bieters nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die Vergabestelle ausdrücklich auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rügepflichten des Interessenten/Bewerbers/Bieters nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die Vergabestelle ausdrücklich auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
§ 160 GWB lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabe-vorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabe-vorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2019/S 104-252937 (2019-05-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-03-02) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das CVUA-Westfalen ist zurzeit mit insgesamt rund 200 Mitarbeitern an den 4 Standorten Arnsberg, Bochum, Hamm und Hagen lokalisiert und unterhält dort Laboratorien, die gemäß Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch sowohl Lebensmittel pflanzlichen und tierischen Ursprungs, als auch Bedarfsgegenstände, Kosmetika und Reinigungsmittel untersuchen und beurteilen. Darüber hinaus werden im CVUA-Westfalen vielfältige veterinärmedizinische Diagnoseverfahren durchgeführt, um Krankheits- oder Todesursachen von Nutz, Heim- und Wildtieren festzustellen. Damit soll vor allem eine mögliche Ausbreitung von Tierseuchen in landwirtschaftlichen Beständen oder eine Übertragung von Tierkrankheiten auf Menschen (Zoonosen) frühzeitig erkannt und bekämpft werden. Außerdem dienen diese Untersuchungen auch dem Tierschutz.
Spätestens zum 1.1.2025 soll das CVUA-Westfalen an einem neuen Standort zusammengeführt werden.
Das CVUA-Westfalen ist zurzeit mit insgesamt rund 200 Mitarbeitern an den 4 Standorten Arnsberg, Bochum, Hamm und Hagen lokalisiert und unterhält dort Laboratorien, die gemäß Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch sowohl Lebensmittel pflanzlichen und tierischen Ursprungs, als auch Bedarfsgegenstände, Kosmetika und Reinigungsmittel untersuchen und beurteilen. Darüber hinaus werden im CVUA-Westfalen vielfältige veterinärmedizinische Diagnoseverfahren durchgeführt, um Krankheits- oder Todesursachen von Nutz, Heim- und Wildtieren festzustellen. Damit soll vor allem eine mögliche Ausbreitung von Tierseuchen in landwirtschaftlichen Beständen oder eine Übertragung von Tierkrankheiten auf Menschen (Zoonosen) frühzeitig erkannt und bekämpft werden. Außerdem dienen diese Untersuchungen auch dem Tierschutz.
Spätestens zum 1.1.2025 soll das CVUA-Westfalen an einem neuen Standort zusammengeführt werden.
Gesamtwert des Auftrags: 5 750 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Angebote sind ausschließlich elektronisch auf dem Vergabeportal www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite einzureichen und sind in deutscher Sprache zu verfassen.
Auskünfte zur Angebotsphase I und zum weiteren Verfahren können grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt werden, die rechtzeitig, spätestens bis zum 16. September 2019 bei der Kontaktstelle über das Vergabeportal „vergabe.NRW/Vergabemarktplatz" eingegangen sind.
Die Bieter werden gebeten, ihre Fragen möglichst unverzüglich unter Verwendung des Formblattes „Bieterfragen" zu stellen. Jede sonstige Kontaktaufnahme zur Vergabestelle bzw. zu Mitarbeitern des Auftraggebers ist unerwünscht und kann nach pflichtgemäßem Ermessen der Vergabestelle zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen (Grundsatz der Verfahrensintegrität). Mündliche oder telefonische Rückfragen werden nicht beantwortet.
Die Anfrage um weitere Auskünfte soll möglichst präzise auf die jeweilige Fundstelle in den Vergabeunterlagen Bezug nehmen, auf welche sich die Anfrage bezieht. Die Vergabestelle wird sämtliche Fragen sowie die zugehörigen Antworten in einen sog. Fragen-Antworten-Katalog anonymisiert einpflegen und diesen dann allen Interessenten transparent und diskriminierungsfrei über das Vergabeportal „vergabe.NRW/Vergabemarktplatz" zur Verfügung stellen.
Die Vergabestelle wird bei der Beantwortung von Rückfragen insbesondere darauf achten, dass die Bieter die Antworten bei der Erstellung des Erstangebotes berücksichtigen können. Die Interessenten werden daher gebeten, die Fragen möglichst neutral zu formulieren und von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen des jeweiligen Interessenten frei zu halten.
Die Antworten und Fragen sind bei der Ausarbeitung des Erstangebotes in gleicher Weise zugrunde zu legen wie die Vergabeunterlagen.
Bekanntmachungs-ID: CXPNYRTDDCS
Angebote sind ausschließlich elektronisch auf dem Vergabeportal www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite einzureichen und sind in deutscher Sprache zu verfassen.
Auskünfte zur Angebotsphase I und zum weiteren Verfahren können grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt werden, die rechtzeitig, spätestens bis zum 16. September 2019 bei der Kontaktstelle über das Vergabeportal „vergabe.NRW/Vergabemarktplatz" eingegangen sind.
Die Bieter werden gebeten, ihre Fragen möglichst unverzüglich unter Verwendung des Formblattes „Bieterfragen" zu stellen. Jede sonstige Kontaktaufnahme zur Vergabestelle bzw. zu Mitarbeitern des Auftraggebers ist unerwünscht und kann nach pflichtgemäßem Ermessen der Vergabestelle zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen (Grundsatz der Verfahrensintegrität). Mündliche oder telefonische Rückfragen werden nicht beantwortet.
Die Anfrage um weitere Auskünfte soll möglichst präzise auf die jeweilige Fundstelle in den Vergabeunterlagen Bezug nehmen, auf welche sich die Anfrage bezieht. Die Vergabestelle wird sämtliche Fragen sowie die zugehörigen Antworten in einen sog. Fragen-Antworten-Katalog anonymisiert einpflegen und diesen dann allen Interessenten transparent und diskriminierungsfrei über das Vergabeportal „vergabe.NRW/Vergabemarktplatz" zur Verfügung stellen.
Die Vergabestelle wird bei der Beantwortung von Rückfragen insbesondere darauf achten, dass die Bieter die Antworten bei der Erstellung des Erstangebotes berücksichtigen können. Die Interessenten werden daher gebeten, die Fragen möglichst neutral zu formulieren und von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen des jeweiligen Interessenten frei zu halten.
Die Antworten und Fragen sind bei der Ausarbeitung des Erstangebotes in gleicher Weise zugrunde zu legen wie die Vergabeunterlagen.
Bekanntmachungs-ID: CXPNYRTDDCS
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das CVUA-Westfalen ist zurzeit mit insgesamt rund 200 Mitarbeitern an den 4 Standorten Arnsberg, Bochum, Hamm und Hagen lokalisiert und unterhält dort Laboratorien, die gemäß Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch sowohl Lebensmittel pflanzlichen und tierischen Ursprungs, als auch Bedarfsgegenstände, Kosmetika und Reinigungsmittel untersuchen und beurteilen. Darüber hinaus werden im CVUA-Westfalen vielfältige veterinärmedizinische Diagnoseverfahren durchgeführt, um Krankheits- oder Todesursachen von Nutz, Heim- und Wildtieren festzustellen. Damit soll vor allem eine mögliche Ausbreitung von Tierseuchen in landwirtschaftlichen Beständen oder eine Übertragung von Tierkrankheiten auf Menschen (Zoonosen) frühzeitig erkannt und bekämpft werden. Außerdem dienen diese Untersuchungen auch dem Tierschutz.
Das CVUA-Westfalen ist zurzeit mit insgesamt rund 200 Mitarbeitern an den 4 Standorten Arnsberg, Bochum, Hamm und Hagen lokalisiert und unterhält dort Laboratorien, die gemäß Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch sowohl Lebensmittel pflanzlichen und tierischen Ursprungs, als auch Bedarfsgegenstände, Kosmetika und Reinigungsmittel untersuchen und beurteilen. Darüber hinaus werden im CVUA-Westfalen vielfältige veterinärmedizinische Diagnoseverfahren durchgeführt, um Krankheits- oder Todesursachen von Nutz, Heim- und Wildtieren festzustellen. Damit soll vor allem eine mögliche Ausbreitung von Tierseuchen in landwirtschaftlichen Beständen oder eine Übertragung von Tierkrankheiten auf Menschen (Zoonosen) frühzeitig erkannt und bekämpft werden. Außerdem dienen diese Untersuchungen auch dem Tierschutz.
Spätestens zum 1.1.2025 soll das CVUA-Westfalen an einem neuen Standort zusammengeführt werden.
— Objektplanung/Hochbauplanung/Architektenleistungen (vgl. LP 1 bis 9 gemäß Anlage 10 zu § 34 HOAI);
— Technische Ausrüstung mit Anlagengruppen 1-8 (vgl. LP 1 bis 9 gemäß Anlage 15 zu § 55 HOAI);
— Tragwerksplanung (vgl. LP 1 bis 6 gemäß Anlage 14 zu § 51 HOAI);
— Laborplanung: Leistungen der Fachplanung der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppe 7 (nutzungsspezifische Anlagen/Labortechnische Anlagen und Einrichtungen), Überprüfung und prozessunterstützende Optimierung des Flächenbedarfs, die eine Aufnahme der Laborprozesse inklusive deren Abstimmung auf die Organisation beinhaltet, sowie die Erstellung eines Betriebs- Sicherheits- und Abfallentsorgungskonzeptes
— Laborplanung: Leistungen der Fachplanung der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppe 7 (nutzungsspezifische Anlagen/Labortechnische Anlagen und Einrichtungen), Überprüfung und prozessunterstützende Optimierung des Flächenbedarfs, die eine Aufnahme der Laborprozesse inklusive deren Abstimmung auf die Organisation beinhaltet, sowie die Erstellung eines Betriebs- Sicherheits- und Abfallentsorgungskonzeptes
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Neubau eines Laborgebäudes für das CVUA Westfalen
Gottlieb-Daimler-Str
59439 Holzwickede
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-02-28 📅
Name: HDR GmbH
Postanschrift: Josef-Gockeln-Str. 10
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪 Bochum, Kreisfreie Stadt
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 5 750 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Referenz Zusätzliche Informationen
Angebote sind ausschließlich elektronisch auf dem Vergabeportal www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite einzureichen und sind in deutscher Sprache zu verfassen.
Auskünfte zur Angebotsphase I und zum weiteren Verfahren können grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt werden, die rechtzeitig, spätestens bis zum 16. September 2019 bei der Kontaktstelle über das Vergabeportal „vergabe.NRW/Vergabemarktplatz" eingegangen sind.
Auskünfte zur Angebotsphase I und zum weiteren Verfahren können grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt werden, die rechtzeitig, spätestens bis zum 16. September 2019 bei der Kontaktstelle über das Vergabeportal „vergabe.NRW/Vergabemarktplatz" eingegangen sind.
Die Bieter werden gebeten, ihre Fragen möglichst unverzüglich unter Verwendung des Formblattes „Bieterfragen" zu stellen. Jede sonstige Kontaktaufnahme zur Vergabestelle bzw. zu Mitarbeitern des Auftraggebers ist unerwünscht und kann nach pflichtgemäßem Ermessen der Vergabestelle zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen (Grundsatz der Verfahrensintegrität). Mündliche oder telefonische Rückfragen werden nicht beantwortet.
Die Bieter werden gebeten, ihre Fragen möglichst unverzüglich unter Verwendung des Formblattes „Bieterfragen" zu stellen. Jede sonstige Kontaktaufnahme zur Vergabestelle bzw. zu Mitarbeitern des Auftraggebers ist unerwünscht und kann nach pflichtgemäßem Ermessen der Vergabestelle zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen (Grundsatz der Verfahrensintegrität). Mündliche oder telefonische Rückfragen werden nicht beantwortet.
Die Anfrage um weitere Auskünfte soll möglichst präzise auf die jeweilige Fundstelle in den Vergabeunterlagen Bezug nehmen, auf welche sich die Anfrage bezieht. Die Vergabestelle wird sämtliche Fragen sowie die zugehörigen Antworten in einen sog. Fragen-Antworten-Katalog anonymisiert einpflegen und diesen dann allen Interessenten transparent und diskriminierungsfrei über das Vergabeportal „vergabe.NRW/Vergabemarktplatz" zur Verfügung stellen.
Die Anfrage um weitere Auskünfte soll möglichst präzise auf die jeweilige Fundstelle in den Vergabeunterlagen Bezug nehmen, auf welche sich die Anfrage bezieht. Die Vergabestelle wird sämtliche Fragen sowie die zugehörigen Antworten in einen sog. Fragen-Antworten-Katalog anonymisiert einpflegen und diesen dann allen Interessenten transparent und diskriminierungsfrei über das Vergabeportal „vergabe.NRW/Vergabemarktplatz" zur Verfügung stellen.
Die Vergabestelle wird bei der Beantwortung von Rückfragen insbesondere darauf achten, dass die Bieter die Antworten bei der Erstellung des Erstangebotes berücksichtigen können. Die Interessenten werden daher gebeten, die Fragen möglichst neutral zu formulieren und von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen des jeweiligen Interessenten frei zu halten.
Die Vergabestelle wird bei der Beantwortung von Rückfragen insbesondere darauf achten, dass die Bieter die Antworten bei der Erstellung des Erstangebotes berücksichtigen können. Die Interessenten werden daher gebeten, die Fragen möglichst neutral zu formulieren und von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen des jeweiligen Interessenten frei zu halten.
Die Antworten und Fragen sind bei der Ausarbeitung des Erstangebotes in gleicher Weise zugrunde zu legen wie die Vergabeunterlagen.
Bekanntmachungs-ID: CXPNYRTDDCS
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Bieter haben den Verfahrensbrief, seine Anlagen und alle weiteren Vergabeunterlagen unverzüglich nach elektronischer Zurverfügungstellung durchzuarbeiten. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, Fehler oder Mängel in technischer, wirtschaftlicher oder rechtlicher Hinsicht, so hat der Bieter unverzüglich die Vergabestelle in Textform darauf hinzuweisen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Bieter haben den Verfahrensbrief, seine Anlagen und alle weiteren Vergabeunterlagen unverzüglich nach elektronischer Zurverfügungstellung durchzuarbeiten. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, Fehler oder Mängel in technischer, wirtschaftlicher oder rechtlicher Hinsicht, so hat der Bieter unverzüglich die Vergabestelle in Textform darauf hinzuweisen.
Unberührt bleiben die Regelungen zur Einlegung von Rechtsbehelfen, insbesondere zur Rügepräklusion gemäß § 160 Abs. 3 GWB, im Hinblick auf etwaige Verstöße gegen vergaberechtliche Vorschriften.
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.