Generalsanierung der Valentin-Ickelsamer-Mittelschule in Rothenburg ob der Tauber, Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung nach Teil 4, Abschnitt 2, HOAI 2013, ALG 1 bis 8
Der Schulverband plant die Sanierung der Valentin-Ickelsamer-Mittelschule in Rothenburg ob der Tauber. Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Leistungen zur Technischen Gebäudeausrüstung nach Teil 4, Abschnitt 2, HOAI 2013 für die Anlagengruppen 1 bis 6, sowie 8 der Leistungsphasen 1 bis 9.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-04-29.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-03-29.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Generalsanierung der Valentin-Ickelsamer-Mittelschule in Rothenburg ob der Tauber, Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung nach Teil 4,...”
Titel
Generalsanierung der Valentin-Ickelsamer-Mittelschule in Rothenburg ob der Tauber, Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung nach Teil 4, Abschnitt 2, HOAI 2013, ALG 1 bis 8
SG I/6 2019-038
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Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Kurze Beschreibung:
“Der Schulverband plant die Sanierung der Valentin-Ickelsamer-Mittelschule in Rothenburg ob der Tauber. Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Leistungen...”
Kurze Beschreibung
Der Schulverband plant die Sanierung der Valentin-Ickelsamer-Mittelschule in Rothenburg ob der Tauber. Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Leistungen zur Technischen Gebäudeausrüstung nach Teil 4, Abschnitt 2, HOAI 2013 für die Anlagengruppen 1 bis 6, sowie 8 der Leistungsphasen 1 bis 9.
1️⃣
Ort der Leistung: Ansbach, Landkreis🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“Valentin-Ickelsamer-Mittelschule Dinkelsbühler Str. 3, 91541 Rothenburg ob der Tauber”
Beschreibung der Beschaffung:
“Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Leistungen zur Technischen Gebäude Ausrüstung nach Teil 4,Abs. 2 HOAI 2013 der ALG 1 bis 6, sowie 8 der LPH 1 bis...”
Beschreibung der Beschaffung
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Leistungen zur Technischen Gebäude Ausrüstung nach Teil 4,Abs. 2 HOAI 2013 der ALG 1 bis 6, sowie 8 der LPH 1 bis 9. Es ist von einem kompletten Rückbau der vorhandenen Anlagen und von einer kompletten Neuausstattung auszugehen. Die Valentin-Ickelsamer-Mittelschule wurde in den 70er Jahren errichtet und bildet mit dem Reichsstadt-Gymnasium u. Sportanlagen und -hallen ein Schulzentrum am südlichen Ortsrand der Stadt Rothenburg ob der Tauber. Das Schulzentrum stellt mit der Ausstattung, Gestaltung, großzügigen Frei- und Sportflächen sowie einem vorgelagerten Park- und Bushalteplatz eine Anlage besonderer Qualität u. unterliegt dem Urheberschutz. Das Urheberrecht ist damit ggf. auch für die Planungen der technischen Ausstattung zu berücksichtigen.
Das Gebäude ist im wesentlichen eine Stahlbetonskelettkonstruktion mit den Technikräumen in einem nur teilunterkellertem Untergeschoss. Die Verteilung der Versorgung ist damit nur über die Normalgeschosse möglich. In den Geschossen sind, wie schon im Bestand, leichte Trennwände mit Oberlichtverglasungen und teilweise auch Vollverglasungen zu erwarten, so dass auch die Anordnung von Steigtrassen ausgewählt erfolgen muss. Die zentrale Aula im EG ist mit einem erhaltenswerten Parkettbelag belegt, so dass auch die Umgehung dieser Fläche mit Versorgungsleitungen zu prüfen sein wird. Die Raumhöhen u. die architektonische Gestaltung erlauben eine nur begrenzte Abhängung der Decken sodass für größere Versorgungsquerschnitte (Lüftung) eine sichtbare Verlegung in Betracht zu ziehen ist. Am leichten Hang wurde die Schule in zwei Ebenen errichtet, die sich in einer zentralen zweigeschossigen Aula treffen u. dort die Schule in einen Ost- u. einen Westflügel trennen. In einer Teilunterkellerung befinden sich alle Technikräume und ein Werkraum. Sowohl Ost- als auch Westflügel haben, neben dem Haupttreppenhaus in der Aula, noch ein zweites Treppenhaus zur Erschließung. Das EG ist in seiner Ausdehnung größer als das 1.0G und mit dem 2.0G im Ostflügel entstehen mehrere Abgrenzungen nach oben die allesamt als Flachdächer ausgeführt sind. Grundlage für die Sanierung sind die Einhaltung aller aktuellen Richtlinien zu Wärme, Schall- und Brandschutz sowie aller aktuellen technischen Richtlinien u. die erforderliche Erneuerung aller technischen Anlagen. Die Flachdachabdichtungen sind komplett zurückzubauen u. neu zu konstruieren. Die Stahl-Glas-Fassaden können nicht mehr verwendet werden u. sind ebenfalls zu erneuern. Die leichten Raumtrennwände dürften weder Schall- noch Brandschutz erfüllen u. dürften ebenso erneuert werden. Dies ermöglicht die Berücksichtigung moderner pädagogischer Raumkonzeptionen, wobei die zentrale Aula in ihrer Dimension erhalten werden soll. Die Be- und Entlüftung der Räume ist zunächst zu untersuchen u. die vollumfängliche Ausstattung mit IT versteht sich von selbst. Die Generalsanierung beinhaltet damit eine umfangreiche Entkernung u. ermöglicht eine komplette Neugestaltung, die, wie bereits erwähnt, neben dem Auftraggeber auch mit dem Urheberrechtsinhaber abgestimmt werden muss. Der Schulverband hat Ausführungsvarianten untersuchen lassen und zur Debatte standen noch die Sanierung in einem Zug mit Komplettauslagerung der Schule und die Sanierung in zwei Bauabschnitten bei laufendem Betrieb mit Teilauslagerung der Schule. In der Abwägung beider Sachverhalte beschloss der Schulverband am 13.3.2019 das Bauvorhaben in einem Zug durchzuführen und die Schule selbst in eine Gesamtcontaineranlage auszulagern.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Dauer
Datum des Beginns: 2019-08-01 📅
Datum des Endes: 2025-12-31 📅
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Die Kriterien sind in der Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb (Formblatt L1311 EU) eingearbeitet und dort ersichtlich. Die Prüfung ergibt die Rangfolge,...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Kriterien sind in der Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb (Formblatt L1311 EU) eingearbeitet und dort ersichtlich. Die Prüfung ergibt die Rangfolge, von der mindestens 3 Bewerber zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren bzw. zur Abgabe eines Erstangebots aufgefordert werden.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Gefordert werden Nachweise und Angaben u.a. nach VgV und GWB, insbesondere nach § 44 VgV. Details sind der Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt L124) zu entnehmen.”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Gefordert werden Nachweise und Angaben u.a. nach VgV und GWB, insbesondere nach § 44 VgV. Details sind der Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt L124) zu entnehmen.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Gefordert werden Nachweise und Angaben u.a. nach VgV und GWB, insbesondere nach § 45 VgV. Details sind der Eigenerklärung zur Eignung, Formblatt L124 bzw....”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Gefordert werden Nachweise und Angaben u.a. nach VgV und GWB, insbesondere nach § 45 VgV. Details sind der Eigenerklärung zur Eignung, Formblatt L124 bzw. Formblatt L1311 EU zu entnehmen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung über 1 500 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für Personenschäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der diese den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Gefordert werden Nachweise und Angaben u.a. nach VgV und GWB, insbesondere nach § 46 VgV. Details sind der Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt L124 bzw....”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Gefordert werden Nachweise und Angaben u.a. nach VgV und GWB, insbesondere nach § 46 VgV. Details sind der Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt L124 bzw. Formblatt L1311 EU) zu entnehmen. Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Baukammergesetz siehe auch III.1.1.,bzw. der Eigenerklärung zur Eignung, Formblatt L124. Gefordert werden Nachweise darüber, dass der Bewerber bauvorlageberechtigt (nach Art. 61 BayBO) und zum Führen der Berufsbezeichnung Architekt oder Dipl.-Ing. bzw. Dipl.-Ing. (FH) oder Bachelor oder Masterberechtigt ist. Zum Nachweis der beruflichen Leistungsfähigkeit sind zur Erlangung der Höchstpunktzahl 4 mit der Leistung vergleichbare Referenzen, sowie zusätzlich 2 besonders vergleichbare Referenzen vorzulegen. Dabei sind die vom Auslober zur Verfügung gestellten Referenzformblätter zwingend zu verwenden.
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“Baukammergesetz siehe auch III.1.1., bzw. der Eigenerklärung zur Eignung, Formblatt L124. Gefordert werden Nachweise darüber, dass der Bewerber...”
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift
Baukammergesetz siehe auch III.1.1., bzw. der Eigenerklärung zur Eignung, Formblatt L124. Gefordert werden Nachweise darüber, dass der Bewerber bauvorlageberechtigt (nach Art. 61 BayBO) und zum Führen der Berufsbezeichnung Architekt oder Dipl.-Ing. bzw. Dipl.-Ing. (FH) oder Bachelor oder Masterberechtigt ist.
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2019-04-29
11:30 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2019-05-16 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2019-07-28 📅
“Für den Vertragsabschluss mit dem zu bezuschlagendem Bewerber sind Standard Formular-Verträge nach HAV-KOM vorgesehen. Der Auslober stellt diverse...”
Für den Vertragsabschluss mit dem zu bezuschlagendem Bewerber sind Standard Formular-Verträge nach HAV-KOM vorgesehen. Der Auslober stellt diverse Formblätter zur Verfügung, welche unter der unter I.3 genannten Adresse abgerufen werden können und zwingend anzuwenden sind. Formlose Bewerbungen werden nichtberücksichtigt. Sofern der Bieter über eine EEE verfügt, kann diese in Ergänzung der Eigenerklärung (FormblattL124) eingereicht werden. Der Teilnahmeantrag besteht aus den Formblättern und Nachweisen, die als Anlage beizufügen sind. Die Formblätter sind durch den Bewerber, wo gekennzeichnet auszufüllen und mit den Anlagen in der vorgegebenen Gliederung einzureichen. Angebote oder Teilnahmeanträge sind elektronisch in Textform über die Vergabeplattform einzureichen. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei der ausschreibenden Stelle und werden nicht zurückgegeben. Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen. Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung gemäß Formblatt L1314 abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitgliedereiner Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Im Falle von Eignungsleine oder dem Einsatz von Unterauftragnehmern sind die Formblätter L235 und L236 zu verwenden.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YARYPHY
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Postfach 606
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 98153-1277📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de📧
Fax: +49 98153-1837 📠
URL: www.regierung.mittelfranken.bayern.de🌏 Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Postfach 606
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 98153-1277📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de📧
Fax: +49 98153-1837 📠
URL: www.regierung.mittelfranken.bayern.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, kann das Unternehmen ein...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, kann das Unternehmen ein Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer beantragen. Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB);
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB);
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB);
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-07-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 551260.50 💰
Beschreibung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“Valentin-Ickelsamer-Mittelschule
Dinkelsbühler Str. 3
91541 Rothenburg ob der Tauber”
Beschreibung der Beschaffung:
“Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Leistungen zur Technischen Gebäude Ausrüstung nach Teil 4, Abs. 2 HOAI 2013 der ALG 1 bis 6, sowie 8 der LPH 1 bis...”
Beschreibung der Beschaffung
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Leistungen zur Technischen Gebäude Ausrüstung nach Teil 4, Abs. 2 HOAI 2013 der ALG 1 bis 6, sowie 8 der LPH 1 bis 9. Es ist von einem kompletten Rückbau der vorhandenen Anlagen und von einer kompletten Neuausstattung auszugehen. Die Valentin-Ickelsamer-Mittelschule wurde in den 70er Jahren errichtet und bildet mit dem Reichsstadt-Gymnasium u. Sportanlagen und -hallen ein Schulzentrum am südlichen Ortsrand der Stadt Rothenburg ob der Tauber. Das Schulzentrum stellt mit der Ausstattung, Gestaltung, großzügigen Frei- und Sportflächen sowie einem vorgelagerten Park- und Bushalteplatz eine Anlage besonderer Qualität u. unterliegt dem Urheberschutz. Das Urheberrecht ist damit ggf. auch für die Planungen der technischen Ausstattung zu berücksichtigen.
Das Gebäude ist im wesentlichen eine Stahlbetonskelettkonstruktion mit den Technikräumen in einem nur teilunterkellertem Untergeschoss. Die Verteilung der Versorgung ist damit nur über die Normalgeschosse möglich. In den Geschossen sind, wie schon im Bestand, leichte Trennwände mit Oberlichtverglasungen und teilweise auch Vollverglasungen zu erwarten, so dass auch die Anordnung von Steigtrassen ausgewählt erfolgen muss. Die zentrale Aula im EG ist mit einem erhaltenswerten Parkettbelag belegt, so dass auch die Umgehung dieser Fläche mit Versorgungsleitungen zu prüfen sein wird. Die Raumhöhen u. die architektonische Gestaltung erlauben eine nur begrenzte Abhängung der Decken sodass für größere Versorgungsquerschnitte (Lüftung) eine sichtbare Verlegung in Betracht zu ziehen ist. Am leichten Hang wurde die Schule in 2 Ebenen errichtet, die sich in einer zentralen zweigeschossigen Aula treffen u. dort die Schule in einen Ost- u. einen Westflügel trennen. In einer Teilunterkellerung befinden sich alle Technikräume und ein Werkraum. Sowohl Ost- als auch Westflügel haben, neben dem Haupttreppenhaus in der Aula, noch ein zweites Treppenhaus zur Erschließung. Das EG ist in seiner Ausdehnung größer als das 1.0G und mit dem 2.0G im Ostflügel entstehen mehrere Abgrenzungen nach oben die allesamt als Flachdächer ausgeführt sind. Grundlage für die Sanierung sind die Einhaltung aller aktuellen Richtlinien zu Wärme, Schall- und Brandschutz sowie aller aktuellen technischen Richtlinien u. die erforderliche Erneuerung aller technischen Anlagen. Die Flachdachabdichtungen sind komplett zurückzubauen u. neu zu konstruieren. Die Stahl-Glas-Fassaden können nicht mehr verwendet werden u. sind ebenfalls zu erneuern. Die leichten Raumtrennwände dürften weder Schall- noch Brandschutz erfüllen u. dürften ebenso erneuert werden. Dies ermöglicht die Berücksichtigung moderner pädagogischer Raumkonzeptionen, wobei die zentrale Aula in ihrer Dimension erhalten werden soll. Die Be- und Entlüftung der Räume ist zunächst zu untersuchen u. die vollumfängliche Ausstattung mit IT versteht sich von selbst. Die Generalsanierung beinhaltet damit eine umfangreiche Entkernung u. ermöglicht eine komplette Neugestaltung, die, wie bereits erwähnt, neben dem Auftraggeber auch mit dem Urheberrechtsinhaber abgestimmt werden muss. Der Schulverband hat Ausführungsvarianten untersuchen lassen und zur Debatte standen noch die Sanierung in einem Zug mit Komplettauslagerung der Schule und die Sanierung in 2 Bauabschnitten bei laufendem Betrieb mit Teilauslagerung der Schule. In der Abwägung beider Sachverhalte beschloss der Schulverband am 13.3.2019 das Bauvorhaben in einem Zug durchzuführen und die Schule selbst in eine Gesamtcontaineranlage auszulagern.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): allgemeine Auskünfte zur Projektdurchführung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Angaben zur konkreten Projektabwicklung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gesamteindruck des Angebots
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Preis (Gewichtung): 20
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2019/S 066-154733
Auftragsvergabe
1️⃣
Titel:
“Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung nach Teil 4, Abschnitt 2 HOAI 2013, ALG 1 bis 8”
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-07-22 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 1
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Burnickl Ingenieure GmbH
Postort: Würzburg
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Würzburg, Kreisfreie Stadt🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 551260.50 💰
Ergänzende Informationen Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YARDYBW
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriftenin seinen Rechten verletzt, kann das Unternehmen ein...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriftenin seinen Rechten verletzt, kann das Unternehmen ein Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammerbeantragen. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB),
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB),
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB),
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
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Quelle: OJS 2019/S 147-362374 (2019-07-29)