Generalsanierung Kollegiengebäude Hauptcampus Kath. Universität Eichstätt, Objektplanung Freianlagen gem. §§ 38 ff. HOAI, Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 ff. HOAI, Verkehrsanlagen gem. §§ 45 ff. HOAI

Stiftung Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Die Stiftung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt plant die Generalsanierung der sechs Kollegiengebäude auf dem Hauptcampus der Universität.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen stufenweise zu beauftragen:
— Objektplanung Freianlagen, Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 38 ff. HOAI,
— Objektplanung Ingenieurbauwerke (Abwasserentsorgung), Leistungsphase 1 bis 9 gemäß §§ 41 ff. HOAI,
— Objektplanung Verkehrsanlagen (hier: Pkw-Stellplätze), Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 45 ff. HOAI.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-05-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-04-30.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-04-30 Auftragsbekanntmachung
2019-05-06 Ergänzende Angaben
2019-09-26 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-04-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Kurze Beschreibung:
Die Stiftung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt plant die Generalsanierung der sechs Kollegiengebäude auf dem Hauptcampus der Universität. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen stufenweise zu beauftragen: — Objektplanung Freianlagen, Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 38 ff. HOAI, — Objektplanung Ingenieurbauwerke (Abwasserentsorgung), Leistungsphase 1 bis 9 gemäß §§ 41 ff. HOAI, — Objektplanung Verkehrsanlagen (hier: Pkw-Stellplätze), Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 45 ff. HOAI.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Landshut, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Postanschrift: Luitpoldstraße 10
Postleitzahl: 85072
Postort: Eichstätt
Kontakt
Internetadresse: https://www.ku.de 🌏
E-Mail: stefan.wenzel@ku.de 📧
URL der Dokumente: https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av0e74a9 🌏
URL der Teilnahme: https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av0e74a9 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-04-30 📅
Einreichungsfrist: 2019-05-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-05-03 📅
Datum des Beginns: 2019-07-01 📅
Datum des Endes: 2024-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 086-206895
ABl. S-Ausgabe: 86
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert ausschließlich über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stiftung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt plant die Generalsanierung der sechs Kollegiengebäude auf dem Hauptcampus der Universität.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen stufenweise zu beauftragen:
— Objektplanung Freianlagen, Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 38 ff. HOAI,
— Objektplanung Ingenieurbauwerke (Abwasserentsorgung), Leistungsphase 1 bis 9 gemäß §§ 41 ff. HOAI,
— Objektplanung Verkehrsanlagen (hier: Pkw-Stellplätze), Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 45 ff. HOAI.
Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt ist eine kirchliche Hochschule, die durch die gleichnamige kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts getragen wird. Das Ensemble aus sechs Kollegiengebäuden auf dem Campus der Universität entstand von 1960 bis 1965 durch das Diözesan- und Universitätsbauamt. Die Bauten der ehemaligen Pädagogischen Hochschule gruppieren sich entlang des östlichen Auslaufs der Ostenstraße 28 campusartig um einen Innenhof und werden von der Katholischen Universität als Vorlesungs- und Institutsgebäude genutzt. Sie stellen einen bedeutenden Beitrag zur Architektur der 60-iger Jahre des vorigen Jahrhunderts in Deutschland dar. Die Bauweise entspricht einem Stahlskelettbau, ausgefacht mit bruchrauem Kalksteinmauerwerk bzw. Holz-Glasfassade, teilweise auch als Stahlbetonwände.
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Bei den Gebäuden handelt es sich nach Art. 1 BayDSchG um ein Baudenkmal. Die Besonderheit der Architektur ist bei der Sanierung zu würdigen.
Aufgrund der zwischenzeitlich fast 50-jährigen Nutzungsdauer sind Sanierungsmaßnahmen in größerem Umfang erforderlich. Es ist geplant die Baudurchführung bei laufendem Betrieb in mehreren Bauabschnitten und zeitlich versetzt durchzuführen. Dafür ist ein Interimsbetrieb vorgesehen, welcher durch temporär angelegte Anlagen hergestellt werden soll. Ein zeitgemäßer Universitätsbetrieb erfordert zudem eine Verbesserung der funktionalen Gegebenheiten und Anforderungen. Schwerpunkte zeichnen sich bei den Themen baulicher Brandschutz, Barrierefreiheit, Energieeffizienz und Erhalt der Bausubstanz ab. Der gesamte Planungsprozess soll auf einer nachhaltigen Planung basieren, sowohl in bezug auf den Betrieb als auch auf den Unterhalt.
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Der gegenständliche Gebäudebestand wird wie folgt genutzt:
— Bau A: Seminargebäude als Hauptgebäude mit 2 656 m
— Bau B: Kunstgebäude als Atelierbau mit 1 806 m
— Bau C: Sporthalle als Sportbau und student. Bereich mit 1 272 m
— Bau D: Aula als Versammlungsstätte mit 1 619 m
— Bau E: Seminargebäude als Musikbau mit 1 475 m
— Bau O: Pforte und Hausmeisterwohnung mit 201 m
Gesamtnutzfläche ca. 9 000 m
Vorläufige Termine:
— Leistungsphasen 1-3: Mitte 2019 bis Ende 2019,
— Leistungsphase 4: bis Mitte 2020,
— Leistungsphase 8: Ende 2020 bis Ende 2024.
Für die Generalsanierung der sechs Kollegiengebäude auf dem Hauptcampus der Universität Eichstätt-Ingolstadt sind folgende Leistungen zu vergeben:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke (Abwasserentsorgung), Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 41 ff. HOAI,
— Leistungen der Objektplanung Verkehrsanlagen (hier: Pkw-Stellplätze), Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 45 ff. HOAI.
Die zu beplanende Fläche umfasst überschlägig 10 000 m
Auf die getrennte Vergabe der Fachlose unter mit Verweis auf § 97 Abs. 4 Satz 3 GWB verzichtet, da wirtschaftliche oder technische Gründe dies erfordern.
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1–3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung) gemäß § 39, § 43 sowie § 47 HOAI beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen vor. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Der Auftaggeber behält sich weiterhin die Beauftragung Besonderer Leistungen gem. Anlagen 11, 12 und 13 HOAI vor.
Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert ausschließlich über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Ostenstraße 28
85072 Eichstätt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Architekt bzw. Landschaftsarchitekt und/oder Ingenieur zu tragen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig zu werden (§ 75 Abs. 1, Abs. 2 VgV);
2) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB;
3) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB;
4) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 MiLoG;
5) Erklärung zur Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen;
6) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen;
7) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Erklärung über den Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) von 2016 bis 2018. Die maximale Punktzahl wird bei einem durchschnittlichen Umsatz ≥ 200 000 EUR/a vergeben. – (Wichtung 5 %);
2) Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Geschäftsjahre von 2016 bis 2018 für das gesamte Büro des Bewerbers, aufgeteilt in Berufsgruppen wie Führungskräfte, Dipl.-Ing., sonstige Mitarbeiter (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV). Die maximale Punktzahl wird bei einer durchschnittlichen Gesamtmitarbeiterzahl ≥ 2 Personen vergeben. – (Wichtung 5 %);
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3) Eigenerklärung zu einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden im Fall der Zuschlagserteilung.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV
In einem ersten Wertungsschritt wird anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren von 2016 bis 2018 erbrachten Leistungen die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (= Kosten der Kgr. 500 bzw. Kgr. 300 + 400, DIN 276, brutto), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen;
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2) Für die Auswahl der Bewerber, die zum Verhandlungsverfahren ausgewählt werden, wird wie folgt vorgegangen:
Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten aus den letzten 3 Geschäftsjahren von 2016 bis 2018, aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ausnahmsweise auch länger zurückreichende Referenzen (ab 1.1.2014 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2 dieser Bekanntmachung) ebenfalls berücksichtigt werden). – (Wichtung 90 %).
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Referenzprojekte, die vor 2014 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Maßgeblich für die Bewertung der Referenzprojekte ist der Inbetriebnahmezeitpunkt.
Für die maximale Bewertung sollte jedes der 3 Referenzprojekte folgende Anforderungen erfüllen:
— das Referenzprojekt wurde unter Berücksichtigung öffentlicher Vergabevorschriften abgewickelt,
— das Referenzprojekt wurde unter laufendem Betrieb realisiert,
— derzeitiger Projektstand des Referenzprojektes ist mindestens die Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen.
Darüber hinaus:
Referenzprojekt Nr. 1 Objektplanung Freianlagen
— Das Referenzprojekt wurde im Zusammenhang mit einem bestehenden, historisch gewachsenen Gesamtensemble umgesetzt,
— das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (Gesamtkosten (Kgr. 500) ≥ 800 000 EUR brutto),
— dem Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-8 (gem. § 39 HOAI) erbracht.
Referenzprojekt Nr. 2 Objektplanung Verkehrsanlagen
— Das Referenzprojekt beinhaltete überwiegend die Gestaltung von ruhendem Verkehr (Parkplätze, Fußwege, untergeordnete Straßen- und Wegebeziehungen o. Ä.),
— das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (Gesamtkosten (Kgr. 530) ≥ 150 000 EUR brutto),
— dem Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-8 (gem. § 47 HOAI) erbracht.
Referenzprojekt Nr. 3 Objektplanung Ingenieurbauwerke
— bei dem Referenzprojekt handelt es sich um ein Ingenieurbauwerk der Abwasserentsorgung im Sinne des § 41 Nr. 2 HOAI,
— das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (Gesamtkosten (Kgr. 300 + 400) ≥ 1,0 Mio. EUR brutto),
— durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-8 (gem. § 43 HOAI) erbracht.
Folgende Angaben sind bei den Referenzen zu jedem Projekt aufzuführen:
— Projektgegenstand (= kurze, jedoch aussagekräftige Projektdarstellung),
— Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
— Leistungszeit,
— Gesamtprojektkosten (Kgr. 500 / 530 / 300 + 400, DIN 276) brutto,
— beauftragte Leistungsphasen.
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3) wird nur erreicht, wenn alle 3 Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
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Die entsprechenden Bewertungsmaßstäbe sind dem Beurteilungsschema, welches den Bewerbern über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt wird, zu entnehmen.
3) Benennung der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen;
4) Vorbehalten wird die Vorlage von Bescheinigungen öffentlicher oder privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ bzw. „Architekt“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Architekt oder Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.
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Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 1, Abs. 2 VgV.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der vorzulegenden Erklärungen und Nachweise gemäß Ziffer III.1.1) bis III.1.3) anhand objektiver Kriterien.
Die detaillierte Bewertungsmatrix mit Angabe über die Verteilung der Punkte und Gewichtung der einzelnen Eignungskriterien ist den Bewerbungsunterlagen beigefügt.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts
Kontakt
Kontaktperson: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt/Herr Stefan Wenzel
Adresse des Käuferprofils: https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av0e74a9 🌏
Dokumente URL: https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av0e74a9 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hitzler Ingenieure
Postanschrift: Ehrenbreitsteiner Straße 28
Postort: München
Postleitzahl: 80993
Kontaktperson: Hitzler Ingenieure – Vergabemanagement
Telefon: +49 89255595-0 📞
E-Mail: vergabemanagement@hitzler-ingenieure.de 📧
Fax: +49 89255595-11 📠
Land: München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: http://www.hitzler-ingenieure.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die unter II.2.7 benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme der Hauptmaßnahme (Ende). Die Leistungszeit der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme, Erstellung/Übergabe einer vollständigen Dokumentation der erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) sowie Mitwirken bei der Erstellung eines Verwendungsnachweises in der Lph. 8 sowie die Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht exakt angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten und müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrages noch dazugerechnet werden.
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Je Bewerber ist nur ein Teilnahmeantrag, je Bieter nur ein Angebot zulässig. Mehrfachbewerbungen bzw. -angebote führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen/-angebote gelten auch mehrere Bewerbungen/Angebote von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bietergemeinschaften.
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Bewerber bzw. Bieter übermitteln ihre Teilnahmeanträge bzw. Angebote in Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs ausschließlich mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV über die Vergabeplattform https:/aumass.de. Der Bewerber/Bieter trägt das Risiko der fristgerechten Übermittlung seines Teilnahmeantrags/Angebots.
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Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungs- bzw. Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt.
Die Vergabeunterlagen stehen auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform online zum Download zur Verfügung.
Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform online bis spätestens sechs Kalendertage vor Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch innerhalb dieser 3 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform informiert.
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Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Diejenigen Bewerber/Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per E-Mail informiert.
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Bei Bietergemeinschaften sind neben der Eigenerklärung gemäß Ziffer III.1.1) auch die weiteren gem. Ziffer III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
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Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bzw. des Bieters/der Bietergemeinschaft gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB hingewiesen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Fax: +49 8921762847 📠
Internetadresse: https://regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Postanschrift: Kapuzinergasse 2
Postort: Eichstätt
Postleitzahl: 85072
Internetadresse: https://www.ku.de 🌏
Quelle: OJS 2019/S 086-206895 (2019-04-30)
Ergänzende Angaben (2019-05-06)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-05-06 📅
Einreichungsfrist: 2019-06-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-05-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 090-216893
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 086-206895
ABl. S-Ausgabe: 90
Quelle: OJS 2019/S 090-216893 (2019-05-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-09-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stiftung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt plant die Generalsanierung der 6 Kollegiengebäude auf dem Hauptcampus der Universität. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen stufenweise zu beauftragen: — Objektplanung Freianlagen, Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 38 ff. HOAI, — Objektplanung Ingenieurbauwerke (Abwasserentsorgung), Leistungsphase 1 bis 9 gemäß §§ 41 ff. HOAI, — Objektplanung Verkehrsanlagen (hier: Pkw-Stellplätze), Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 45 ff. HOAI.
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Gesamtwert des Auftrags: 327085.39 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-10-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 189-460173
ABl. S-Ausgabe: 189

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stiftung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt plant die Generalsanierung der 6 Kollegiengebäude auf dem Hauptcampus der Universität.
Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt ist eine kirchliche Hochschule, die durch die gleichnamige kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts getragen wird. Das Ensemble aus 6 Kollegiengebäuden auf dem Campus der Universität entstand von 1960 bis 1965 durch das Diözesan- und Universitätsbauamt. Die Bauten der ehemaligen Pädagogischen Hochschule gruppieren sich entlang des östlichen Auslaufs der Ostenstraße 28 campusartig um einen Innenhof und werden von der Katholischen Universität als Vorlesungs- und Institutsgebäude genutzt. Sie stellen einen bedeutenden Beitrag zur Architektur der 60-iger Jahre des vorigen Jahrhunderts in Deutschland dar. Die Bauweise entspricht einem Stahlskelettbau, ausgefacht mit Bruchrauem Kalksteinmauerwerk bzw. Holz-Glasfassade, teilweise auch als Stahlbetonwände.
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Aufgrund der zwischenzeitlich fast 50-jährigen Nutzungsdauer sind Sanierungsmaßnahmen in größerem Umfang erforderlich. Es ist geplant die Baudurchführung bei laufendem Betrieb in mehreren Bauabschnitten und zeitlich versetzt durchzuführen. Dafür ist ein Interimsbetrieb vorgesehen, welcher durch temporär angelegte Anlagen hergestellt werden soll. Ein zeitgemäßer Universitätsbetrieb erfordert zudem eine Verbesserung der funktionalen Gegebenheiten und Anforderungen. Schwerpunkte zeichnen sich bei den Themen baulicher Brandschutz, Barrierefreiheit, Energieeffizienz und Erhalt der Bausubstanz ab. Der gesamte Planungsprozess soll auf einer nachhaltigen Planung basieren, sowohl in Bezug auf den Betrieb als auch auf den Unterhalt.
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Für die Generalsanierung der 6 Kollegiengebäude auf dem Hauptcampus der Universität Eichstätt-Ingolstadt sind folgende Leistungen zu vergeben:
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1-3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung) gemäß § 39, § 43 sowie § 47 HOAI beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektleiter
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): stv. Projektleiter
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektbearbeiter
kurzfristige Verfügbarkeit vor Ort
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Maßnahmen zur Ablauforganisation, Qualitätssicherung, Kostensicherung und -optimierung, Terminsicherung
gestalterische und funktionale Umsetzung
Nachhaltigkeit
Projektanalyse
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): formelle Präsentation/Gesamteindruck
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 20 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-08-26 📅
Name: Adler & Olesch Landschaftsarchitekten
Postanschrift: Marienstraße 8
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90402
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 911230897-0 📞
E-Mail: kontakt@adlerolesch.de 📧
Land: Nürnberg, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: https://www.adlerolesch.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 327085.39 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern Maximilianstraße
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Telefon: +49 8921762411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Fax: +49 8921762847 📠
Internetadresse: https://regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer 🌏
Quelle: OJS 2019/S 189-460173 (2019-09-26)