Gesamtsanierung Kleines Schloss Park Babelsberg, Potsdam; Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß HOAI § 34

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß HOAI § 34 für die Baumaßnahme „Gesamtsanierung Kleines Schloss Park Babelsberg, Potsdam".
Das Kleine Schloss am Nordrand des Park Babelsberg am Ufer des Tiefen Sees besteht aus einem zweigeschossigen Hauptgebäude mit pavillonartigen, überhöhten Flügelbauten, und einem in den Hang gebauten eingeschossigen Nebengebäude, welches mit dem Kleinen Schloss eine Hofsituation bildet. Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant, im Obergeschoss 2 Wohneinheiten. Das Nebengebäude wird als Abstell- bzw. Lagerraum genutzt. Die Gebäude sollen behutsam saniert werden, wobei die Nutzungen (Wohnen, Gastronomie) erhalten bleiben sollen.
Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und gehört zum UNESCO-Welterbe. Die Realisierung erfolgt mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2 des Bundeskulturhaushalts und der Länder Berlin und Brandenburg.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-12-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-11-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-11-06 Auftragsbekanntmachung
2020-04-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-11-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 4193144
Kurze Beschreibung:
Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß HOAI § 34 für die Baumaßnahme „Gesamtsanierung Kleines Schloss Park Babelsberg, Potsdam". Das Kleine Schloss am Nordrand des Park Babelsberg am Ufer des Tiefen Sees besteht aus einem zweigeschossigen Hauptgebäude mit pavillonartigen, überhöhten Flügelbauten, und einem in den Hang gebauten eingeschossigen Nebengebäude, welches mit dem Kleinen Schloss eine Hofsituation bildet. Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant, im Obergeschoss 2 Wohneinheiten. Das Nebengebäude wird als Abstell- bzw. Lagerraum genutzt. Die Gebäude sollen behutsam saniert werden, wobei die Nutzungen (Wohnen, Gastronomie) erhalten bleiben sollen. Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und gehört zum UNESCO-Welterbe. Die Realisierung erfolgt mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2 des Bundeskulturhaushalts und der Länder Berlin und Brandenburg.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Potsdam, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Postanschrift: Allee nach Sanssouci 6
Postleitzahl: 14471
Postort: Potsdam
Kontakt
Internetadresse: http://www.spsg.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@spsg.de 📧
Fax: +49 3319694-373 📠
URL der Dokumente: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YRXD3JG/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YRXD3JG 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-11-06 📅
Einreichungsfrist: 2019-12-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-11-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 216-530321
ABl. S-Ausgabe: 216
Zusätzliche Informationen
Ziff. II.2.7: Die angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen und beinhaltet nicht die LPh 9 und Gewährleistungszeit.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß HOAI § 34 für die Baumaßnahme „Gesamtsanierung Kleines Schloss Park Babelsberg, Potsdam".
Das Kleine Schloss am Nordrand des Park Babelsberg am Ufer des Tiefen Sees besteht aus einem zweigeschossigen Hauptgebäude mit pavillonartigen, überhöhten Flügelbauten, und einem in den Hang gebauten eingeschossigen Nebengebäude, welches mit dem Kleinen Schloss eine Hofsituation bildet. Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant, im Obergeschoss 2 Wohneinheiten. Das Nebengebäude wird als Abstell- bzw. Lagerraum genutzt. Die Gebäude sollen behutsam saniert werden, wobei die Nutzungen (Wohnen, Gastronomie) erhalten bleiben sollen.
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Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und gehört zum UNESCO-Welterbe. Die Realisierung erfolgt mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2 des Bundeskulturhaushalts und der Länder Berlin und Brandenburg.
Die Planungsaufgabe beinhaltet schwerpunktmäßig den Erhalt des historischen Gebäudes, verbunden mit einem behutsamen Umgang mit der originalen Bausubstanz. Es soll ein Sanierungskonzept entwickelt werden, das ein Zusammenspiel des Nutzungs- und des Denkmalkonzeptes ermöglicht. Mit Rücksicht auf die denkmalgeschützte Bausubstanz ist entsprechend umsichtig zu planen und vorzugehen.
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Die unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Gesichtspunkte durchzuführende Maßnahmen umfassen im Einzelnen:
— Ertüchtigung der Gebäudehülle, u. a. Sockelbereich, Fassaden, Putzflächen, Fenster/-türen, Gesimse und Dachflächen,
— Öffnung der vermauerten Fenstertür an der Nordfassade inkl. Neuanfertigung eines Fenstertürelementes zur Wiederherstellung des charakteristischen Erscheinungsbildes,
— Replatzierung der 2007 geborgenen Ziertürmchen inkl. Ergänzung fehlender Teile,
— Rückbau des hofseitigen Anbaus an der Süd-West-Ecke des Schlosses sowie Neugestaltung nach Erfordernis (für den Betrieb der Gastronomie),
— Dekontaminationsleistungen in den Dachbereichen,
— Wärmedämmung der obersten Deckenebene sowie weitere Energieeinsparmaßnahmen, sofern denkmalgerecht verträglich,
— Ertüchtigung von Schall- und Brandschutz (Abtrennung Wohnen – Gastronomie),
— Sanierung der Wohnungen und Umbau (Grundrissänderungen),
— Sanierung des Gastronomiebereiches (Gastraum, Küche),
— Sanierung Hausflur/Eingangsbereich und Treppenraum
— Sanierung Treppenaufgang (Turm)
— Sanierung des hangseitigen Nebengebäudes (derzeit Mieterkeller sowie Abstellflächen) für Gastronomie (Abmessungen ca. 9 x 4 m).
Die Maßnahmen sollen zusammenhängend bearbeitet und in einem Bauabschnitt realisiert werden.
Die Gesamtmaßnahme beinhaltet daneben die Erneuerung der Haustechnik.
Neben Fachkenntnissen zu traditionellen Handwerks- wie auch modernen Sanierungs- und Konservierungstechniken sind Durchsetzungskraft und Einfühlungsvermögen erforderlich, um den Bestand so optimal als möglich zu erhalten und bei Erfordernis baulicher Zutaten Lösungen zu finden, die sich überzeugend in das Vorhandene einfügen.
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Die geplanten Maßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Gebäude für Wohnen und Gastronomie; 2. Art: Bauen in denkmalgeschütztem Bestand, insbesondere Sanierung/Restaurierung, Ausführungen in UNESCO-Welterbestätte, Umbau und Modernisierung; 3. Nutzfläche/BGF: rd. 420/650 qm; 4. Geschätzte Bauwerkskosten (KGr 300-400): rd. 1,89 Mio. Euro brutto.
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Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Vergabe der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß HOAI § 34: Grundleistungen LPh 2-9, soweit erforderlich, sowie ausgewählte Besondere Leistungen (s. Anlagen 9 und 11 zum Vertrag).
Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziffer II.2.11). Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt.
Geplanter Zeitrahmen: 1. Beauftragung: 04/2020; 2. Planung/Realisierung: bis 05/2024; 3. Inbetriebnahme: 11/2023; 4. Übergabe nach H RBBau: 01/2024.
Vergabeunterlagen, die im Internet abgerufen werden können (s. Ziff. I.3): Bewerbungsunterlagen (Formblätter) sowie insbesondere Vertrag inkl. Anlagen.
Dauer: 51 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Laufzeit des Vertrages kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend bestimmt werden. Sie kann sich je nach Projekterfordernis verändern; daraus sind keinerlei Ansprüche abzuleiten.
Die Angaben in Ziff. II.2.4 gehen von je ca. 3-monatigen Unterbrechungen im Fall von Unterlagenprüfung durch Dritte (z. B. Zuwendungsgeber/Bauaufsicht) aus.
Beschreibung der Optionen:
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise entsprechend RBBau ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit dem Abschluss des Vertrages ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 2 bis 4 gem. HOAI § 34 zu beauftragen (Leistungsstufe 1). Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kosten und Termine sowie die vorhandenen und sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen.
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(2) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung sind neben einem Honorarangebot (Formblatt) folgende Erklärungen unterzeichnet vorzulegen (s. a. Ziff. III.2.2): Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz.
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Zusätzliche Informationen:
Ziff. II.2.7: Die angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen und beinhaltet nicht die LPh 9 und Gewährleistungszeit.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Park Babelsberg
Kleines Schloss
14482 Potsdam

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung – auch auf Nachforderung gemäß VgV § 56 (2) – wird der Bewerber ausgeschlossen:
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(1) Eigenerklärungen/Auflagen:
a) Soweit zutreffend: Vorlage eines Auszugs aus dem Handelsregister oder einem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (Kopie) sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
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b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass er im Auftragsfall die Versicherung gemäß Ziff. III.1.2 für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.
c) Eigenerklärung (Formular 4.1 EU) des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 23 und § 124 vorliegen;
d) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 3) des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen.
e) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (Teilnahmeantrag Pkt. 6) gemäß Ziffer III.2.1.
f) Beruft sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen (Teilnahmeantrag Punkt 1), die „Erklärung Unteraufträge/Eignungsanleihe" (Formular 4.3 EU) und die Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach § 47 (1) VgV (Formular 4.4 EU) sowie Erklärungen gemäß §§ 123 und 124 GWB über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe (Formular 4.1 EU) für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen. Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.
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(2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
(Bewerbergemeinschaftserklärung – Formular 4.2 EU) unter zwingender Verwendung des für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3 der Bekanntmachung) abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— mit einer Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft sowie als Bieter und gleichzeitig als Nachunternehmer eines Bieters/einer Bietergemeinschaft, führen – wegen der damit verbundenen drohenden Verletzung des Geheimwettbewerbs – zum Ausschluss, sofern die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Umsatz:
Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 4.1) zum Netto-Jahresumsatz im Leistungsbild Objektplanung im Sinne HOAI 2013 § 34 in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Verweist der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf einen Nachunternehmer, so darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziff. III.1.1, Unterpunkt (1), (f), sind zu beachten).
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(2) Geforderte Kautionen/Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Millionen EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 1,0 Millionen EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Pkt. 2).
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Mindeststandards: Keine
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 4.2) der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Architekten und Ingenieure (Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Master oder gleichwertiger Abschluss) mit mind. 30 Wochenstunden im Leistungsbild Objektplanung im Sinne HOAI 2013 § 34 gesamt/davon mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre.
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Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers dürfen nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers angegeben werden, die in dem für die Nachunternehmervergabe vorgesehenen Leistungsanteil tätig waren.
(2) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 1), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche gegebenenfalls durch Nachunternehmer erbracht werden.
(3) Für das in Ziffer II.1.4) und II.2.4) aufgeführte Leistungsbild sind aus einer Referenzliste (Teilnahmeantrag Pkt. 5.1) für das Leistungsbild Objektplanung im Sinne HOAI 2013 § 34 genau 2 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte detailliert vorzustellen (Teilnahmeantrag Pkt. 5.2), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden.
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Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung und Ort/Land des Bauvorhabens,
— Auftraggeber (Name/Kontaktdaten; der Bauherr behält sich vor, Erkundigungen einzuholen),
— Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB § 103,
— Auftragnehmer,
— Status (Baudenkmal),
— Datum Fertigstellung Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2013 § 34 (mindestens Übergabe an den Nutzer beziehungsweise Betreiber),
— Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 300-400 nach DIN 276) in Euro netto bezogen auf den Bereich Bauen im Bestand (Instandsetzungs- und/oder Instandhaltungs-, Umbau-, Modernisierungsmaßnahmen
i. S. HOAI 2013 § 2);
— Bruttogrundfläche BGF,
— bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAI 2013 § 34,
— Schwierigkeitsgrad (Honorarzone im Sinne HOAI 2013 § 35),
— Art der Baumaßnahme im Sinne HOAI 2013 §2 (Bauen im Bestand [Instandsetzungs- und/oder Instandhaltungs-, Umbau- Modernisierungsmaßnahme]/Andere [Neubau, Erweiterung, Wiederaufbau
o. vgl.]).
Für die Bewertung der fachlichen Eignung können, sofern zutreffend, außerdem zusätzliche Angaben zu ausgewählten Leistungen/Projektmerkmalen in den mind. 2 und max. 3 Referenzprojekten (siehe Teilnahmeantrag Pkt. 5.2.1 und 5.2.2) erfolgen (nicht zwingend in Bezug auf die Wertungsfähigkeit des Teilnahmeantrags/der Referenzprojekte). Es geht je Leistung/Projektmerkmal maximal ein Projekt in die Wertung ein.
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Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf je max. 2 Seiten (DIN-A4 bzw. DIN-A3 einseitig) in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen.
Die Angaben zu den Referenzprojekten (Teilnahmeantrag Pkt. 5) sind von der Bewerbergemeinschaft
(inklusive Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.
Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen:
1) Anzahl der Architekten und Ingenieure (inkl. Führungskräfte) im Leistungsbild Objektplanung im Sinne HOAI 2013 § 34 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt.
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2) Referenzprojekte: Mindestanforderung, damit die Eignung zuerkannt werden kann: Gewertet werden nur Referenzprojekte (genau 2), die folgende Bedingungen erfüllen:
a) Baudenkmal;
b) Fertigstellung Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2013 § 34 (mind. Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber) in den letzten 8 Jahren (im Zeitraum 11/2011 bis 10/2019);
c) Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 300-400 nach DIN 276) bezogen auf den Bereich Bauen im Bestand größer/gleich 0,5 Mio. EUR netto;
d) Leistungsphasen 5 bis 8 im Sinne HOAI 2013 § 34 durch den Bewerber/ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. einen der benannten Nachunternehmer (Abschnitt 1 des Teilnahmeantrags) durchgängig erbracht.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind Architekten und bauvorlageberechtigte Ingenieure (VgV § 75 [1-3] in Verbindung mit VgV § 44):
(1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden und bauvorlageberechtigt sind.
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(2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen.
(3) Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied je Leistungsbereich die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Eine Eigenerklärung gemäß vorstehender Festlegungen erfolgt im Teilnahmeantrag.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
(1) Die örtliche Präsenz (Potsdam) ist während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gem. Erfordernis sicherzustellen. Die personelle Kontinuität bzgl. der Präsenz vor Ort ist möglichst sicherzustellen.
(2) Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften sowie ergänzenden Vorschriften und Regeln des Bundes und des Landes Brandenburg (u. a. RBBau, LHO / VV-BHO, RZBau, VHB, BbgBO Bln).
(3) Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).
(4) Im Falle der Einladung zur Verhandlung vorzulegende Erklärungen: s. Ziff. II.2.11, Unterpkt. 2.
(5) Berufshaftpflichtversicherung gem. Ziff. III.1.2.
(6) Vertrag inkl. Anlagen.
(7) Einschätzung des AG bzgl. Honorarzonen (HZ) gem. §35 HOAI: HZ III; Zuschlag für Umbauten und Modernisierungen von Gebäuden gem. § 36: max. 33 %.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1), III.1.2) und III.1.3).
(2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 485 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 20,62 %; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 79,38 %).
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Die detaillierten Angaben zur Bewertung können dem Anhang zum Teilnahmeantrag entnommen werden
(Dokument „Teilnahmeantrag" im Ordner „vom_unternehmen_auszufuellende_dokumente").
(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Falls die Zahl der Bewerber, welche die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-01-21 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 6 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1. Für die Auftragsausführung vorgesehenes Personal (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen, hier: Dokument „Zuschlagskriterien" im Ordner „Sonstiges")
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25,69
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2. Herangehensweise/Konzept für konkrete Projektabwicklung (s.o.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 16,51
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 3. Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen (s.o.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 33,03
Preis (Gewichtung): 24,77

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Internetadresse: www.spsg.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YRXD3JG/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) Die insb. in Ziffer III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Formular 4.1 EU), sowie – sofern zutreffend – Bewerbergemeinschaftserklärung, Erklärungen für Nachunternehmer [Formulare 4.2/4.3/4.4 EU]) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben.
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Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind – in deutscher Sprache gut lesbar – vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift auf den einzureichenden Unterlagen ist bei elektronischer Bewerbung nicht erforderlich, der Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person sowie der Büroname sind jedoch zwingend anzugeben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus.
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Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch (s. Ziff. I.3) bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Der Teilnahmeantrag nebst Anlagen ist einzuscannen und im PDF-Format unter Nutzung des sog. Bietertools auf der Vergabeplattform hochzuladen.
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Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise – auch auf Nachforderung gemäß VgV § 56 [2] – hat den zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren zur Folge. Eine Nachforderung bei fehlerhaften Referenznachweisen ist über den Umfang der Liste Abschnitt 5.1 des Teilnahmeantrages hinaus nicht vorgesehen.
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Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag einschließlich Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird.
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(3) Unter der in Ziff. I.3 genannten Internetadresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [siehe oben], inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1, Zuschlagskriterien Stufe 2, sowie die in Ziffer II.2.4 aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung und ähnliches wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
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(4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (VgV § 20 (3), Unterabsatz 1). Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Kommunikationsfunktion des Vergabemarktplatzes Land Brandenburg (siehe Ziff. I.3). Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist.
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(5) Hinweis zu Ziffer II.2.5 Zuschlagskriterien (Stufe 2): je Kriterium werden 0, 1, 3 und 5 Punkte vergeben. Es können insgesamt maximal 570 Punkte erreicht werden (Details s. Vergabeunterlagen, Zuschlagskriterien/Bewertungsmatrix Stufe 2). Bewertung Honorarangebote: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 – Preis)/(niedrigster Preis x 1,75 – niedrigster Preis).
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(6) Der Bauherr beabsichtigt im Rahmen der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der finalen Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV § 17 (11) auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen.
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(7) Geplanter Termin Verhandlungsgespräche: 9.KW 2020
Bekanntmachungs-ID: CXP9YRXD3JG

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331866-1719 📞
Fax: +49 331866-1652 📠
Internetadresse: http://www.mwe.brandenburg.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Gemäß § 160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
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1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Gemäß § 135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Postanschrift: Allee nach Sanssouci 6
Postleitzahl: 14471
E-Mail: vergabestelle@spsg.de 📧
Fax: +49 3319694-373 📠
Internetadresse: www.spsg.de 🌏
Quelle: OJS 2019/S 216-530321 (2019-11-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-04-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß HOAI §34 für die Baumaßnahme „Gesamtsanierung Kleines Schloss Park Babelsberg, Potsdam“. Das Kleine Schloss am Nordrand des Park Babelsberg am Ufer des Tiefen Sees besteht aus einem zweigeschossigen Hauptgebäude mit pavillonartigen, überhöhten Flügelbauten, und einem in den Hang gebauten eingeschossigen Nebengebäude, welches mit dem Kleinen Schloss eine Hofsituation bildet. Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant, im Obergeschoss 2 Wohneinheiten. Das Nebengebäude wird als Abstell- bzw. Lagerraum genutzt. Die Gebäude sollen behutsam saniert werden, wobei die Nutzungen (Wohnen, Gastronomie) erhalten bleiben sollen. Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und gehört zum UNESCO-Welterbe. Die Realisierung erfolgt mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2 des Bundeskulturhaushalts und der Länder Berlin und Brandenburg.
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Gesamtwert des Auftrags: 223709.69 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 079-186909
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 216-530321
ABl. S-Ausgabe: 79
Zusätzliche Informationen
Ziff. II.2.7): Die angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen und beinhaltet nicht die LPh 9 und Gewährleistungszeit.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß HOAI §34 für die Baumaßnahme „Gesamtsanierung Kleines Schloss Park Babelsberg, Potsdam“.
— Ertüchtigung der Gebäudehülle, u. a. Sockelbereich, Fassaden, Putzflächen, Fenster/-türen, Gesimse und Dachflächen;
— Öffnung der vermauerten Fenstertür an der Nordfassade inkl. Neuanfertigung eines Fenstertürelementes zur Wiederherstellung des charakteristischen Erscheinungsbildes;
— Replatzierung der 2007 geborgenen Ziertürmchen inkl. Ergänzung fehlender Teile;
— Rückbau des hofseitigen Anbaus an der Süd-West-Ecke des Schlosses sowie Neugestaltung nach Erfordernis (für den Betrieb der Gastronomie);
— Dekontaminationsleistungen in den Dachbereichen;
— Wärmedämmung der obersten Deckenebene sowie weitere Energieeinsparmaßnahmen, sofern denkmalgerecht verträglich;
— Ertüchtigung von Schall- und Brandschutz (Abtrennung Wohnen – Gastronomie);
— Sanierung der Wohnungen und Umbau (Grundrissänderungen);
— Sanierung des Gastronomiebereiches (Gastraum, Küche);
— Sanierung Hausflur/Eingangsbereich und Treppenraum;
— Sanierung Treppenaufgang (Turm);
Die geplanten Maßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Gebäude für Wohnen und Gastronomie; 2. Art: Bauen in denkmalgeschütztem Bestand, insbesondere Sanierung/Restaurierung, Ausführungen in UNESCO-Welterbestätte, Umbau und Modernisierung; 3. Nutzfläche/BGF: rd. 420/650 qm; 4. Geschätzte Bauwerkskosten (KGr 300-400): rd. 1,89 Mio. EUR brutto.
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Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Vergabe der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß HOAI §34: Grundleistungen LPh 2-9, soweit erforderlich, sowie ausgewählte Besondere Leistungen (s. Anlagen 9 und 11 zum Vertrag).
Beschreibung der Optionen:
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise entsprechend RBBau ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit dem Abschluss des Vertrages ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 2 bis 4 gem. HOAI §34 zu beauftragen (Leistungsstufe 1). Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kosten und Termine sowie die vorhandenen und sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen.
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(2) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung sind neben einem Honorarangebot (Formblatt) folgende Erklärungen unterzeichnet vorzulegen (s.a. Ziff. III.2.2): Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz.
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Zusätzliche Informationen:
Ziff. II.2.7): Die angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen und beinhaltet nicht die LPh 9 und Gewährleistungszeit.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Park Babelsberg, Kleines Schloss

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1. Für die Auftragsausführung vorgesehenes Personal (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen, hier: Dokument „Zuschlagskriterien“ im Ordner „Sonstiges“)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-03-27 📅
Name: D/Form Gesellschaft für Architektur und Städtebau mbH
Postanschrift: Leibnitzstraße 33
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10625
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 223709.69 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP9YRXDP21

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
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Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2020/S 079-186909 (2020-04-20)