Gewerbefachverfahren

ekom21 – Kommunales Gebietsrechenzentrum Hessen

Um die derzeit im Einsatz befindlichen Verfahren mittelfristig abzulösen, beabsichtigt die ekom21 den Abschluss einer Rahmenvereinbarung über eine langfristige Partnerschaft zur Beschaffung einer professionellen und modernen Software zur Bearbeitung von in der Gewerbeverwaltung anfallenden Vorgängen (Gewerbefachverfahren). Das neue Gewerbefachverfahren soll eine wichtige Basis für eGovernment-Leistungen bilden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-08-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-07-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-07-22 Auftragsbekanntmachung
2020-01-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-07-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Branchenspezifisches Softwarepaket
Referenznummer: ekom21-2019-0009
Kurze Beschreibung:
Um die derzeit im Einsatz befindlichen Verfahren mittelfristig abzulösen, beabsichtigt die ekom21 den Abschluss einer Rahmenvereinbarung über eine langfristige Partnerschaft zur Beschaffung einer professionellen und modernen Software zur Bearbeitung von in der Gewerbeverwaltung anfallenden Vorgängen (Gewerbefachverfahren). Das neue Gewerbefachverfahren soll eine wichtige Basis für eGovernment-Leistungen bilden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Branchenspezifisches Softwarepaket 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Branchenspezifisches Softwarepaket 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hessen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: ekom21 – Kommunales Gebietsrechenzentrum Hessen
Postanschrift: Knorrstraße 30
Postleitzahl: 34134
Postort: Kassel
Kontakt
Internetadresse: http://www.ekom21.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@ekom21.de 📧
Fax: +49 561-2043115 📠
URL der Dokumente: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16b98c46821-418e7314d0d8c5bf 🌏
URL der Teilnahme: http://www.had.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-07-22 📅
Einreichungsfrist: 2019-08-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-25 📅
Datum des Endes: 2026-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 142-349026
ABl. S-Ausgabe: 142
Zusätzliche Informationen
Fragen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs können längstens bis zum 9.8.2019, 10.00 Uhr, gestellt werden. Alle in der Bekanntmachung oder in der Vergabeunterlage geforderten Unterlagen (Nachweise, Erklärungen und sonstige Dokumente) müssen – soweit bei dem betreffenden Nachweis nicht ausdrücklich anders angegeben – fristgerecht und in der vorgegebenen Form – z. B. unter Verwendung der Erfassungsformulare – mit dem Teilnahmeangebot eingereicht werden. Dies ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Interessenten dürfen daher zunächst ausschließlich den Teilnahmeantrag einreichen. Angebote dürfen ausschließlich diejenigen Unternehmen einreichen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausdrücklich zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (Bieter). Die ekom21 behält sich vor, mit den Bietern über die von ihnen eingereichten Erstangebote und alle eventuellen Folgeangebote, mit Ausnahme der endgültigen Angebote, zu verhandeln. Mindestanforderungen im Sinne von § 17 Abs. 10 Satz 2 VgV sind nicht festgelegt. Es liegt jedoch in ihrem alleinigen Ermessen, ob und inwieweit sie über die eingereichten Angebote verhandelt. Für ekom21 besteht daher keine Verpflichtung, Verhandlungen zu führen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass — sich die ekom21 ausdrücklich das Recht vorbehalten hat, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen (Nummer IV.1.5 der Auftragsbekanntmachung), — die bis zum Schlusstermin für die Einreichung des Teilnahmewettbewerbs zur Verfügung gestellten angebotsrelevanten Unterlagen nur dem voraussichtlichen Stand entsprechen, d. h. noch jederzeit Änderungen erfahren können. Zusätzlich zu den in der Vergabebekanntmachung getroffenen Vorgaben gelten die für dieses Vergabeverfahren aufgestellten Bewerbungsbedingungen, die Teil der elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen sind.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Rahmenvereinbarung soll – ohne Begründung einer Abnahmeverpflichtung – den bedarfsgerechten Abruf von Einzellizenzen am Gewerbefachverfahren, von Pflegeleistungen sowie ergänzenden Dienst- und Lieferleistungen (z. B. Durchführung von Datenmigrationen) zur Nutzung durch ekom21 und die Endanwender ermöglichen. Bezugsberechtigte Endanwender aus der Rahmenvereinbarung sind die Städte, Gemeinden und Landkreise in Hessen, der Landkreis Nordhausen in Thüringen und die Stadt Leichlingen in Nordrhein-Westfalen sowie deren jeweilige Einrichtungen und Zusammenschlüsse (z. B. Zweckverbände, Arbeitsgemeinschaften und andere Formen der kommunalen Zusammenarbeit).
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Primär soll das neue Gewerbefachverfahren im ekom21-Rechenzentrum installiert und betrieben und zur entgeltlichen Nutzung durch die Gewerbeämter mittels Fernzugriff (Software as a Service, Applikation Service Providing) bereitgehalten werden. Bei entsprechenden Bedarfslagen muss allerdings auch ein autonomer Betrieb beim Kunden möglich und von der Lizenz umfasst sein.
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Um die bisher eingesetzten Fachverfahren sukzessive ablösen und erfolgreich weitere Kundenkreise erschließen zu können, muss das neue Gewerbefachverfahren insbesondere
— die fachlichen Anforderungen einer Gewerbeverwaltung erfüllen,
— die rechtlichen Vorgaben des Bundes und der Länder Hessen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen umsetzen,
— dem Anwender als browserbasierte Anwendung zur Nutzung zur Verfügung stehen,
— leicht und intuitiv bedienbar sein,
— als Basis für kommunale eGovernment-Dienste elektronische, medienbruchfreie und prozessgesteuerte Online Services ermöglichen,
— nachweislich rechenzentrums- und mandantenfähig sowie skalierbar sein,
— problemlos in die vorhandene Rechenzentrums-Infrastrukturumgebung der ekom21 integriert werden können sowie
— einfach installier- und administrierbar sein.
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Auftraggeber kann vom Auftragnehmer verlangen, dass dieser seine Leistungen gemäß der Rahmenvereinbarung trotz deren Beendigung für eine bis zu 12 monatige Übergangszeit ganz oder in Teilen weiter erbringt. Während des Übergangszeitraums gelten die Bestimmungen der Rahmenvereinbarung einschließlich der Regelungen zur Vergütung fort.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Eigenerklärung des Unternehmens, über die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (§ 44 VgV) [Eigenerklärung Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung];
2) Eigenerklärung des Unternehmens zu Ausschlussgründen (insbes. zu §§ 123, 124 GWB), gemäß dem Gemeinsamen Runderlass über den „Ausschluss von Bewerbern und Bieter wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zuverlässigkeit in Frage stellen" in der Fassung vom 12.12.2017 (StAnz. 1/2018 S. 15 ff.), den besonderen Auftragsbedingungen sowie den Abschlusserklärungen [Eigenerklärung zu Ausschlussgründen].
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Zu den geforderten Nachweisen werden für alle geforderten Erklärungen Erfassungsformulare zur Verfügung gestellt, die unter Beachtung der Ausfüllhinweise zwingend zu verwenden sind.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Die weiteren Einzelheiten zu den Bedingungen und Anforderungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Im Hinblick auf den ausgeschriebenen Auftrag: Eigenerklärung zum Unternehmen mit aussagekräftiger Darstellung des Unternehmens (Kenndaten und Kennzahlen, aktuelle Geschäftsbereiche, Tätigkeitsfelder und Marktpositionierung etc.) [Eigenerklärung zum Unternehmen];
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2) Erklärung des Unternehmens, dass für den Fall des Zuschlags eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit den aufgestellten Mindeststandards für die Dauer der Vertragslaufzeit abgeschlossen wird bzw. – falls bereits vorhanden – eine solche besteht und für die Dauer der Auftragsausführung aufrechterhalten wird [Eigenerklärung zur Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung];
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3) Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre [Eigenerklärung zum Gesamtumsatz].
Zu den geforderten Nachweisen werden für alle geforderten Erklärungen Erfassungsformulare zur Verfügung gestellt, die unter Beachtung der Ausfüllhinweise zu verwenden sind.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Die weiteren Einzelheiten zu den Bedingungen und Anforderungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Mindeststandards:
Zu III.1.2.1) – Eigenerklärung zum Unternehmen:
Aufgrund der mitgeteilten Informationen (Kenndaten und Kennzahlen, aktuelle Geschäftsbereiche, Tätigkeitsfelder und Marktpositionierung etc.) darf kein Anlass zu Zweifeln bestehen, dass das Unternehmen in der Lage ist, den ausgeschriebenen Auftrag ordnungsgemäß ausführen zu können.
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Zu III.1.2.2) – Eigenerklärung zur Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung:
Gefordert ist eine marktübliche Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer durch die je Schadensfall Versicherungsschutz in Höhe von mindestens jeweils:
— 1 000 000 EUR für Personenschäden und
— 1 000 000 EUR für Sachschäden und
— 250 000 EUR für Vermögensschäden.
Die sonstigen Bedingungen des Versicherungsschutzes müssen den allgemeinen Bedingungen innerhalb des Großkunden- und Konzerngeschäfts der in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer entsprechen. Die Haftpflichtversicherung muss für die gesamte Dauer der späteren Vertragsausführung aufrechterhalten werden.
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Bescheinigungen über die Versicherung, z. B. in Form der Versicherungspolice oder einer schriftlichen Bestätigung der Versicherung, dürfen nicht älter als 6 Monate sein. Bescheinigungen in anderer als deutscher Sprache müssen in einer Übersetzung in das Deutsche vorgelegt werden. Der Bewerber steht für die Richtigkeit der Übersetzung ein. Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, führt dies zwingend zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren.
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Zu III.1.2.3) – Eigenerklärung zum Gesamtumsatz:
Gefordert ist ein Gesamtumsatz von mindestens 800 000,00 EUR pro Geschäftsjahr.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Erklärung aus der die durchschnittliche jährliche Anzahl der fest angestellten Fachkräfte des Unternehmens in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist, die im Bereich Support (1st- und 2nd-Level Support) tätig sind und über entsprechende Erfahrung und Fachwissen in der Bearbeitung von Störungsmeldungen und Supportanfragen im Zusammenhang mit einer Gewerbeamtssoftware verfügen [Eigenerklärung Beschäftigtenanzahl Support].
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2) Erklärung aus der die durchschnittliche jährliche Anzahl der fest angestellten Fachkräfte des Unternehmens in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist, die im Bereich Softwareentwicklung und 3rd-Level Support tätig sind und über entsprechende Erfahrung und Fachwissen in der Programmierung, Entwicklung, Pflege und Weiterentwicklung einer Gewerbeamtssoftware verfügen [Eigenerklärung Beschäftigtenzahl Programmierer].
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3) Erklärung aus der die durchschnittliche jährliche Anzahl der fest angestellten Beschäftigten des Unternehmens in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist [Eigenerklärung Gesamtbeschäftigtenzahl].
4) Erklärung zu geeigneten Referenzleistungen über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungen, die mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar sind [Eigenerklärung Referenzleistungen].
Aus der Beschreibung der Referenz muss klar erkennbar sein, welche Leistungen der Bewerber, was Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder ein Dritter, auf dessen technische und berufliche Leistungsfähigkeit abgestellt wird, selbst durchgeführt hat. Die bloße untergeordnete Mitwirkung bzw. die Überwachung eines Referenzprojekts sind hierbei nicht ausreichend. Die vorzulegenden Referenzen müssen eindeutig demjenigen Unternehmen als Auftragnehmer/Durchführungsverantwortlichem zugeordnet werden können, dass sie zum Nachweis seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Angebot vorlegt. Die Einreichung einer Bescheinigung des Referenzauftraggebers ist nicht erforderlich. Der Auftraggeber behält sich aber die Überprüfung der gemachten Angaben bei den Referenzauftraggebern sowie eigene Ermittlungen vor, deren Ergebnisse Berücksichtigung finden werden.
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Zu den geforderten Nachweisen werden für alle geforderten Erklärungen Erfassungsformulare zur Verfügung gestellt, die unter Beachtung der Ausfüllhinweise zu verwenden sind.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Die weiteren Einzelheiten zu den Bedingungen und Anforderungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Mindeststandards:
Zu III.1.3.1) — Eigenerklärung Beschäftigtenzahl Support:
Gefordert sind je anzugebenden Jahr mindestens 2 festangestellt Beschäftigte.
Zu III.1.3.2) — Eigenerklärung Beschäftigtenzahl Programmierer:
Zu III.1.3.4) — Eigenerklärung Beschäftigtenzahl Gesamt:
Gefordert sind je anzugebenden Jahr mindestens 15 festangestellt Beschäftigte.
Zu III.1.3.4) — Eigenerklärung Referenzleistungen:
— Nachweis, dass innerhalb der letzten 5 Jahre mindestens 20 Migrationen von einem Fremdverfahren in ein vom Bewerber hergestelltes Gewerbefachverfahren bei Gewerbeämtern erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen worden sind,
— Nachweis, dass mindestens 150 Endanwender, ein vom Bewerber hergestelltes Gewerbefachverfahren im Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags im Einsatz haben und für die Abwicklung von Vorgängen im Gewerbeamt nutzen. Die Endanwender sollen namentlich benannt werden,
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— Nachweis, dass mindestens 10 Endanwender eine vom Bewerber hergestellte elektronische, medienbruchfreie und prozessgesteuerte Online Anmeldung für das Gewerberegister (nicht ausreichend ist hierfür ein (interaktives) „Formular") im Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags produktiv im Einsatz haben und nutzen. Die Endanwender sollen namentlich benannt werden,
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— Nachweis, eines Referenzauftrags innerhalb der letzten 5 Jahre, der die die Lieferung und Pflege einer vom Bewerber hergestellten Gewerbefachverfahren für den Betrieb in einem Rechenzentrum mit mindestens 100 Mandanten/Endanwender im Produktivbetrieb zum Gegenstand hat.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, (GVBl. S. 354) mit dem Angebot einzureichen haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
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Zu den geforderten Nachweisen werden für alle geforderten Erklärungen Erfassungsformulare zur Verfügung gestellt, die unter Beachtung der Ausfüllhinweise zu verwenden sind.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Höchstzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Erfüllen mehr als 3 Bewerber die grundsätzlichen (Eignungs-)anforderungen, erfolgt die Auswahl der Bewerber anhand der bestmöglichen Erfüllung zu folgenden wertungsrelevanten Aspekten:
— Gesamtumsatz; Nummer III.1.2.3) der Bekanntmachung,
— Beschäftigtenanzahl Support; Nummer III.1.3.1) der Bekanntmachung,
— Beschäftigtenzahl Programmierer; Nummer III.1.3.2) der Bekanntmachung,
— Referenzleistungen aus 3 verschiedenen Größenklassen; Nummer III.1.3.4) der Bekanntmachung.
Die Bewertung erfolgt in Anwendung des in den Bewerbungsbedingungen – Abschnitt Teilnahmewettbewerb – und in der Excel-Datei „Bewertungsschema-Bewerberauswahl.xlsx" beschriebenen Bewertungsverfahrens auf Grundlage der Angaben der Bewerber zu den vorgenannten Aspekten in den jeweiligen Erfassungsformularen samt dazugehörigen Anlagen. Die Rangfolge der so ermittelten Bewerber ergibt sich aus der jeweils erreichten Eignungspunktzahl, wobei eine größere Eignungspunktzahl einen besseren Rang bedeutet. Bei Punktgleichheit auf Rang 3 werden alle auf Rang 3 liegenden Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.
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Begründung für die Rahmenvereinbarung:
Die ausgeschriebene Laufzeit damit an eine betriebsgewöhnliche/marktübliche Nutzungsdauer an, insbesondere aufgrund:— Komplexität der Projektierung— Erforderliche Dauer der Produkteinführung / Produktumstellung— erhöhter Transitions-, Migrations- und Betriebsaufwände— Besonderem Bedürfnis zur mittel- und langfristigen Kontinuität
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Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren:
Die ausgeschriebene Laufzeit damit an eine betriebsgewöhnliche/marktübliche Nutzungsdauer an, insbesondere aufgrund:
— Komplexität der Projektierung
— Erforderliche Dauer der Produkteinführung / Produktumstellung
— erhöhter Transitions-, Migrations- und Betriebsaufwände
— Besonderem Bedürfnis zur mittel- und langfristigen Kontinuität
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-02-29 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Internetadresse: www.ekom21.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.ekom21.de 🌏
Dokumente URL: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16b98c46821-418e7314d0d8c5bf 🌏
URL der Teilnahme: www.had.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Fragen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs können längstens bis zum 9.8.2019, 10.00 Uhr, gestellt werden. Alle in der Bekanntmachung oder in der Vergabeunterlage geforderten Unterlagen (Nachweise, Erklärungen und sonstige Dokumente) müssen – soweit bei dem betreffenden Nachweis nicht ausdrücklich anders angegeben – fristgerecht und in der vorgegebenen Form – z. B. unter Verwendung der Erfassungsformulare – mit dem Teilnahmeangebot eingereicht werden.
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Dies ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Interessenten dürfen daher zunächst ausschließlich den Teilnahmeantrag einreichen. Angebote dürfen ausschließlich diejenigen Unternehmen einreichen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausdrücklich zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (Bieter). Die ekom21 behält sich vor, mit den Bietern über die von ihnen eingereichten Erstangebote und alle eventuellen Folgeangebote, mit Ausnahme der endgültigen Angebote, zu verhandeln. Mindestanforderungen im Sinne von § 17 Abs. 10 Satz 2 VgV sind nicht festgelegt. Es liegt jedoch in ihrem alleinigen Ermessen, ob und inwieweit sie über die eingereichten Angebote verhandelt. Für ekom21 besteht daher keine Verpflichtung, Verhandlungen zu führen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass
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— sich die ekom21 ausdrücklich das Recht vorbehalten hat, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen (Nummer IV.1.5 der Auftragsbekanntmachung),
— die bis zum Schlusstermin für die Einreichung des Teilnahmewettbewerbs zur Verfügung gestellten angebotsrelevanten Unterlagen nur dem voraussichtlichen Stand entsprechen, d. h. noch jederzeit Änderungen erfahren können.
Zusätzlich zu den in der Vergabebekanntmachung getroffenen Vorgaben gelten die für dieses Vergabeverfahren aufgestellten Bewerbungsbedingungen, die Teil der elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen sind.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Hilpertstraße 31
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64295
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151125816 📞
Fax: +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2019/S 142-349026 (2019-07-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-01-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Ekom21 — Kommunales Gebietsrechenzentrum Hessen

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-01-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-01-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 013-025907
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 142-349026
ABl. S-Ausgabe: 13

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Rahmenvereinbarung soll – ohne Begründung einer Abnahmeverpflichtung – den bedarfsgerechten Abruf von Einzellizenzen am Gewerbefachverfahren, von Pflegeleistungen sowie ergänzenden Dienst- und Lieferleistungen (z. B. Durchführung von Datenmigrationen) zur Nutzung durch ekom21 und die Endanwender ermöglichen. Bezugsberechtigte Endanwender aus der Rahmenvereinbarung sind die Städte, Gemeinden und Landkreise in Hessen, der Landkreis Nordhausen in Thüringen und die Stadt Leichlingen in Nordrhein-Westfalen sowie deren jeweilige Einrichtungen und Zusammenschlüsse (z. B. Zweckverbände, Arbeitsgemeinschaften und andere Formen der kommunalen Zusammenarbeit). Primär soll das neue Gewerbefachverfahren im ekom21-Rechenzentrum installiert und betrieben und zur entgeltlichen Nutzung durch die Gewerbeämter mittels Fernzugriff (Software as a Service, Applikation Service Providing) bereitgehalten werden. Bei entsprechenden Bedarfslagen muss allerdings auch ein autonomer Betrieb beim Kunden möglich und von der Lizenz umfasst sein. Um die bisher eingesetzten Fachverfahren sukzessive ablösen und erfolgreich weitere Kundenkreise erschließen zu können, muss das neue Gewerbefachverfahren insbesondere:
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— problemlos in die vorhandene Rechenzentrums-Infrastrukturumgebung der ekom21 integriert werden können sowie,

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Software
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Migrationskonzepts
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10,00
Preis (Gewichtung): 40,00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-12-18 📅
Name: HSH Soft- und Hardware Vertriebs GmbH
Postanschrift: Rudolf-Diesel-Straße 2
Postort: Ahrensfelde
Postleitzahl: 16356
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 30940040 📞
E-Mail: vertrieb@hsh-berlin.com 📧
Land: Barnim 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2020/S 013-025907 (2020-01-16)