Grasbrook Wettbewerblicher Dialog Städtebauliche Funktionsplanung (Los 1) und Freiraumplanung (Los 2) für den neuen Hamburger Stadtteil Grasbrook

HafenCity Hamburg GmbH

Der neue Stadtteil Grasbrook soll zukünftig als ein mischgenutztes Stadtareal mit Gewerbe, Büro- und Wohnnutzung sowie öffentlichen Freiräumen entstehen. Nach aktuellem Stand ist die Herstellung von ca. 3 000 Wohnungen (anteilig ein Drittel öffentlich geförderter Wohnungsbau) für bis zu ca. 6 000 Einwohner mit sozialer Infrastruktur (Grundschule, Kita, Sportflächen) und Einkaufsmöglichkeiten sowie von ca. 16 000 Arbeitsplätzen als auch öffentlichen Freiräume, Spiel- und Kita-Außenflächen von bis zu 9 ha vorgesehen. Insgesamt sollen so ca. 880 000 m BGF bei angemessen dichter, urbaner Bebauung entstehen. Ziel ist u. a. eine hohe physische und soziale innerstädtische Dichte und feinkörniger Mischung mit städtebaulich-funktionaler Vernetzung zu den angrenzenden Stadtteilen, insbesondere der Veddel. Weitere Informationen finden sich unter: https://www.grasbrook.de/

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-07-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-06-21.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-06-21 Auftragsbekanntmachung
2019-06-27 Ergänzende Angaben
2020-08-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-06-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
Referenznummer: 2019002696
Kurze Beschreibung:
Der neue Stadtteil Grasbrook soll zukünftig als ein mischgenutztes Stadtareal mit Gewerbe, Büro- und Wohnnutzung sowie öffentlichen Freiräumen entstehen. Nach aktuellem Stand ist die Herstellung von ca. 3 000 Wohnungen (anteilig ein Drittel öffentlich geförderter Wohnungsbau) für bis zu ca. 6 000 Einwohner mit sozialer Infrastruktur (Grundschule, Kita, Sportflächen) und Einkaufsmöglichkeiten sowie von ca. 16 000 Arbeitsplätzen als auch öffentlichen Freiräume, Spiel- und Kita-Außenflächen von bis zu 9 ha vorgesehen. Insgesamt sollen so ca. 880 000 m
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Wettbewerblicher Dialog
Angebotsart: Angebot ausschließlich für ein Los
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: HafenCity Hamburg GmbH
Postanschrift: Osakaallee 11
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hafencity.com 🌏
E-Mail: i.issberner@drosr-consult.de 📧
Telefon: +49 4036098422 📞
URL der Dokumente: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=BQSPinFclzI%253d 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-06-21 📅
Einreichungsfrist: 2019-07-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-06-25 📅
Datum des Beginns: 2020-05-01 📅
Datum des Endes: 2021-06-01 📅
2025-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 120-294257
ABl. S-Ausgabe: 120
Zusätzliche Informationen
Der wettbewerbliche Dialog erfolgt als zeitgleich laufendes Verfahren für die städtebauliche Funktionsplanung und die Freiraumplanung in 2 Phasen (Qualifizierungs- und Vertiefungsphase mit zeitgleicher Angebotsphase). Für die Teilnahme an den Dialogphasen ist jeweils eine Aufwandsentschädigung vorgesehen (§ 77 Abs.2 VgV).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 2 000 000 EUR 💰
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 1
Bezeichnung des Loses: Los 1: städtebauliche Funktionsplanung
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Mit dem wettbewerblichen Dialog gem. § 18 VgV für die Entwicklung des neuen Stadtteils Grasbrook soll mit Los 1 die städtebauliche Funktionsplanung beschafft werden. Im Vorfeld des wettbewerblichen Dialogs hat bereits eine umfangreiche Beteiligung der Öffentlichkeit stattgefunden. Weitergehende Informationen sind der Anlage „Verfahrenshinweise“ zu entnehmen. Um diese weitreichende Bürgerbeteiligung im Rahmen des Verfahrens weiter zu führen, entschied sich die Vergabestelle für die Durchführung des wettbewerblichen Dialogs. Im Rahmen der Dialogphase sind ein Austausch sowie eine Anpassung (Konkretisierung) der Aufgabenstellung möglich. Es ist möglich, dass die Teilnehmer von ihren Lösungsvorschlägen während der Dialogphase gegenseitig Kenntnis erlangen. Mit dieser gelten zugleich eventuelle Lizenzgebühren auch für den Austausch von Ideen während der Dialogphase als abgegolten. Im Rahmen der ersten Phase des wettbewerblichen Dialogs (Qualifizierungsphase) bearbeiten die ausgewählten 6 Teilnehmer je Los separat die Aufgabenstellung und reichen zum Abschluss der Bearbeitungsphase ihre (hier städtebaulichen) Konzepte (getrennt nach Städtebau oder Freiraum) ein. Am Ende der Qualifizierungsphase erfolgt eine öffentliche Präsentation der Konzepte. Durch die Jury (nichtöffentlich) werden die jeweils 3 besten Beiträge zur weiteren Bearbeitung in der sich anschließenden zweiten Phase (Vertiefungsphase) bestimmt. Die Jury wird zusammengesetzt werden aus Vertretern der Vergabestelle, den Fachbehörden, politischen Vertretern und externen Fachleuten. Die Beurteilung erfolgt anhand der folgenden Kriterien:
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— Formalleistungen (erfüllt/nicht erfüllt),
— Ausscheiden bei Nichterfüllung,
— Städtebauliche Qualität (40 %),
— Innovationsqualität, Funktionsqualität (Städtebau) (30 %),
— Nachhaltige und wirtschaftliche Effizienz (30 %).
Die Bearbeitung in der Vertiefungsphase erfolgt dann in fachübergreifenden Teams (Städtebau/Freiraum), welche am Ende der Qualifizierungsphase durch die Jury festgelegt werden. Innerhalb der Vertiefungsphase erfolgt der Dialog zwischen den Teilnehmern und der Vergabestelle. Dieser Dialog ist unterteilt in städteplanerische/freiraumplanerische Fachberatung (Beratungsgespräche) und Gespräche über Vertrags- und Honorarkonditionen. Klarstellungen und Ergänzungen zu den Angeboten seitens der Bieter sind in engen Grenzen zulässig (§ 18 Abs.8 VgV). Die Angebote werden vom AG anhand der Zuschlagskriterien bewertet. Der AG kann mit dem Bieter, dessen Angebot den Zuschlag erhalten soll, verhandeln, um finanzielle Zusagen oder andere Auftragsbedingungen abschließend festzulegen. Eine Änderung wesentlicher Teile des Angebots ist im Hinblick auf die Grundsätze der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung nicht zulässig (§ 18 Abs. 9 VgV). Zum Abschluss der Vertiefungsphase erfolgt die Abgabe der Entwurfskonzepte entsprechend der während der Dialogphase definierten Leistungen sowie die Abgabe eines Honorarangebotes sowie Kommentierung des Vertragsentwurfes (Angebotsphase parallel zur Dialogphase). Zum Abschluss der Vertiefungsphase werden die Entwurfskonzepte wiederum öffentlich präsentiert, ggf. finden Zwischenpräsentationen mit öffentlicher Beteiligung statt. Anhand der nachfolgenden Kriterien legt die Jury eine Rangreihenfolge für die Entwürfe der städtebaulichen Funktionsplanung (Los 1) fest:
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Im Anschluss an die Auswahl des besten städtebaulichen Funktionsplans sowie der besten Freiraumplanung (nicht notwendiger Weise die gekoppelten Teams) durch die Jury erfolgt die Vergabeentscheidung anhand der festgelegten Zuschlagskriterien durch die Vergabestelle (siehe II.2.5 + Anlage „Zuschlagsmatrix“). Eine Übersicht zum voraussichtlichen Terminplan des wettbewerblichen Dialogs ist der Anlage „Verfahrenshinweise“ zu entnehmen.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 500 000 EUR 💰
Beschreibung der Verlängerungen:
Verlängerung des Auftragszeitraumes entsprechend der tatsächlichen Stadtentwicklung möglich.
Zusätzliche Informationen:
Der wettbewerbliche Dialog erfolgt als zeitgleich laufendes Verfahren für die städtebauliche Funktionsplanung und die Freiraumplanung in 2 Phasen (Qualifizierungs- und Vertiefungsphase mit zeitgleicher Angebotsphase). Für die Teilnahme an den Dialogphasen ist jeweils eine Aufwandsentschädigung vorgesehen (§ 77 Abs.2 VgV).
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Bezeichnung des Loses: Los 2: Freianlagenplanung (Leistungsphasen 1-4)
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Mit dem wettbewerblichen Dialog (WD) gem. § 18 VgV für die Entwicklung des neuen Stadtteils Grasbrook soll mit Los 2 die Freiraumplanung (einschließlich Realisierungsplanung) beschafft werden. Im Vorfeld des WD hat bereits eine umfangreiche Beteiligung der Öffentlichkeit stattgefunden. Weitergehende Informationen sind der Anlage „Verfahrenshinweise“ zu entnehmen. Um diese weitreichende Bürgerbeteiligung im Rahmen des Verfahrens weiter zu führen, entschied sich die Vergabestelle für die Durchführung des WD. Im Rahmen der Dialogphase sind ein Austausch sowie eine Anpassung (Konkretisierung) der Aufgabenstellung möglich. Es ist möglich, dass die Teilnehmer von ihren Lösungsvorschlägen während der Dialogphase gegenseitig Kenntnis erlangen. Mit dieser gelten zugleich eventuelle Lizenzgebühren auch für den Austausch von Ideen während der Dialogphase als abgegolten. Im Rahmen der ersten Phase des WD (Qualifizierungsphase) bearbeiten die ausgewählten 6 Teilnehmer je Los separat die Aufgabenstellung und reichen zum Abschluss der Bearbeitungsphase ihre (hier freiraumplanerischen) Konzepte (getrennt nach Städtebau oder Freiraum) ein. Am Ende der Qualifizierungsphase erfolgt eine öffentliche Präsentation der Konzepte. Durch die Jury (nichtöffentlich) werden die jeweils 3 besten Beiträge zur weiteren Bearbeitung in der sich anschließenden zweiten Phase (Vertiefungsphase) bestimmt. Die Jury wird zusammengesetzt werden aus Vertretern der Vergabestelle, den Fachbehörden, politischen Vertretern und externen Fachleuten. Die Beurteilung erfolgt anhand der folgenden Kriterien:
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— Freiraumplanerische Qualität (40 %),
— Innovationsqualität, Funktionsqualität (Freiraum) (30 %),
Die Bearbeitung in der Vertiefungsphase erfolgt dann in fachübergreifenden Teams (Städtebau/Freiraum), welche am Ende der Qualifizierungsphase durch die Jury festgelegt werden.
Innerhalb der Vertiefungsphase erfolgt der Dialog zwischen den Teilnehmern und der Vergabestelle. Dieser Dialog ist unterteilt in städteplanerische/freiraumplanerische Fachberatung (Beratungsgespräche) und Gespräche über Vertrags- und Honorarkonditionen. Zum Abschluss der Vertiefungsphase erfolgt die Abgabe der Entwurfskonzepte entsprechend der während der Dialogphase definierten Leistungen sowie die Abgabe eines Honorarangebotes sowie Kommentierung des Vertragsentwurfes (Angebotsphase parallel zur Dialogphase). Klarstellungen und Ergänzungen zu den Angeboten seitens der Unternehmen sind in engen Grenzen zulässig (§ 18 Abs. 8 VgV). Die Angebote werden vom AG anhand der Zuschlagskriterien bewertet. Der AG kann mit dem Unternehmen, dessen Angebot den Zuschlag erhalten soll, verhandeln, um finanzielle Zusagen oder andere Auftragsbedingungen abschließend festzulegen. Eine Änderung wesentlicher Teile des Angebots ist im Hinblick auf die Grundsätze der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung nicht zulässig (§ 18 Abs. 9 VgV). Zum Abschluss der Vertiefungsphase werden die Entwurfskonzepte wiederum öffentlich präsentiert, ggf. finden Zwischenpräsentationen mit öffentlicher Beteiligung statt. Anhand der nachfolgenden Kriterien legt die Jury eine Rangreihenfolge für die Entwürfe der Freiraumplanung fest:
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Im Anschluss an die Auswahl des besten städtebaulichen Funktionsplans sowie der besten Freiraumplanung (nicht notwendigerweise die gekoppelten Teams) durch die Jury erfolgt die Vergabeentscheidung anhand der festgelegten Zuschlagskriterien durch die Vergabestelle (siehe II.2.5 sowie Anlage „Zuschlagsmatrix“).
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Eine Übersicht zum voraussichtlichen Terminplan des wettbewerblichen Dialogs ist der Anlage „Verfahrenshinweise“ zu entnehmen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 500 000 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Weitere Leistungsphasen (LP 5-9) als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Zusätzliche Informationen:
Der wettbewerbliche Dialog erfolgt als zeitgleich laufendes Verfahren für die städtebauliche Funktionsplanung und die Freiraumplanung in 2 Phasen (Qualifizierungs- und Vertiefungsphase mit zeitgleicher Angebotsphase). Für die Teilnahme an den Dialogphasen ist jeweils eine Aufwandsentschädigung vorgesehen (§ 77 Abs. 2 VgV).
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg, Stadtteil Grasbrook (Deutschland)

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Die nachfolgend sowie in den Dokumenten „Verfahrenshinweise“, „Auswahlbogen“ und „Bewerbungsbogen“ aufgeführten Formalen Kriterien sind zwingend zu erfüllen.
Angaben der Bewerber gemäß § 122 GWB ff. bzw. § 75 VgV. Mit dem Teilnahmeantrag sind pro Los folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
— ausgefüllter Bewerberbogen,
— Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister (Kopie),
— Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB,
— Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen und Zusammenarbeit gem. § 73 (3) VgV (Vordruck),
— Erklärung zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck),
— Eigenerklärung zur Nicht-Beteiligung an der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs gem. § 79 (2) VgV
— Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes (Vordruck),
— Vollmacht des Vertreters bei Bietergemeinschaften (Vordruck),
— Angaben zu Auftragsanteilen in einer Bietergemeinschaft (Vordruck),
— Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für Bietergemeinschaften (Vordruck),
— Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragnehmern (Vordruck).
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden, Fortbildungsnachweis und Referenzschreiben) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein und sind mit dem Bewerbungsbogen einzureichen. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen.
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Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
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Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten.
Es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen zugelassen. Die Vergabestellebehält sich vor, fehlende oder unvollständige Angaben nachzufordern. Nachgeforderte Unterlagen, die nicht fristgerecht eingehen, können zum Ausschluss im weiteren Verfahren führen.
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Detaillierte Angaben zur Auswahl der Büros sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“ und „Auswahlbogen“ zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Darüber hinaus sind je Los folgende Mindestanforderungen zu erfüllen:
— Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung und die Erhöhung im Auftragsfall mit Deckungssummen von mind. 2 Mio. Euro für Personenschäden, mind. 2 Mio. EUR für Sachschäden und mind. 2 Mio. EUR für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert),
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— Nachweis der Erlaubnis zur Berufsausübung der/des für die Erbringung der Leistung Verantwortlichen.
Los 1:
— Eigenerklärung über den Jahresumsatz von mind. 400 000 EUR (netto) für den Leistungsbereich Flächenplanung gem. § 17 HOAI und sonstige Flächenplanung/Masterplanung im Durchschnitt der vergangenen 3 Geschäftsjahre,
Los 2:
— Eigenerklärung über den Jahresumsatz von mind. 800.000 Euro (netto) für den Leistungsbereich Freianlagenplanung gem. §§ 38 HOAI im Durchschnitt der vergangenen 3 Geschäftsjahre;
Die Nichterfüllung der formalen Kriterien oder der o.g. Mindestanforderungen führt zum Ausschluss aus dem Verfahren. Auf die Möglichkeit, Bietergemeinschaften zu bilden oder Unterauftragnehmer zu benennen, um die genannten Anforderungen zu erfüllen, wird explizit hingewiesen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Los 1:
— Eigenerklärung, dass im Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre mind. 5 festangestellte Stadtplaner/-innen bzw. Absolventen der Fachrichtung Stadtplanung (mind. FH; Vollzeitkräfte) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. beschäftigt waren,
— Eigenerklärung über die Bearbeitung eines Projektes in vergleichbarer Größenordnung: Städtebaulicher Entwurf von mindestens 15 ha,
Los 2:
— Eigenerklärung, dass im Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre mind. 10 festangestellte Landschaftsarchitekt/-innen bzw. Absolventen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur (mind. FH; Vollzeitkräfte) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. beschäftigt waren,
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— Eigenerklärung über die Bearbeitung eines Projektes in vergleichbarer Größenordnung: Entwurfsgebiet von mindestens 10 ha und mit einem Freiraumanteil von mindestens 15 % (mind. 1,5 ha).
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Los 1: Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 (1) VgV.
Als Berufsqualifikation wird der Beruf Stadtplaner/-in gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
Los 2: Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 (1) VgV.
Als Berufsqualifikation wird der Beruf Landschaftsarchitekt/-in gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.08.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
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Die wesentlichen Auftragsbedingungen für den Städtebaulichen Entwurf (Los 1) und die Freianlagenplanung (Los 2) sind in den Anlagen „Auftragsbedingungen“ aufgeführt.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Für Los 1 sollen insgesamt 6 Büros an dem wettbewerblichen Dialog teilnehmen, die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählt werden.
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formalen Kriterien und Mindestanforderungen (Abschnitt III.1) erfüllen, sind für die Wertung gemäß den Auswahlkriterien zugelassen. Die Auftraggeberin wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zum wettbewerblichen Dialog auffordert.
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Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Flächenplanung gem. §§ 17 HOAI und sonstige Flächenplanung/Masterplanung eingereichten 2 besten Referenzprojekte, welche innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 1.1.2011) abgeschlossen wurden. Es sind nur solche Referenzen zugelassen, bei denen mindestens 15 ha planerisch bearbeitet worden sind. Die Auswahl der Referenzen erfolgt jeweils in den Kriterien vergleichbare Planungsaufgabe (0-6 Punkte), vergleichbare Größe (0-1 Punkt), vergleichbare angestrebte Qualität (0-12 Punkte) und durch den Nachweis einer Auszeichnung (1. – 3. Preis) in einem Wettbewerb innerhalb der vergangenen 8 Jahre (0-1 Punkt). Insgesamt können maximal 40 Punkte erreicht werden. Die Referenzprojekte sind anhand der in den Bewerbungsbogen vorgegebenen Formulare nachzuweisen.
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Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, entweder die Teilnehmerzahl nachträglich zu erhöhen oder die Teilnehmeranzahl gemäß § 75 (6) VgV unter den Bewerbern zu losen. Scheiden ausgewählte Bewerber aus dem Verfahren aus, behält sich die Auftraggeberin vor, weitere Bewerber entsprechend der Rangfolge der Bewerbungen nachzubenennen.
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Detaillierte Angaben zum Teilnahmewettbewerb und zu den einzureichenden Bewerbungsunterlagen sind den zwingend zu beachtenden Dokumenten „Verfahrenshinweise“, „Auswahlbogen“ und „Bewerbungsbogen“ zu entnehmen.
Für Los 2 sollen insgesamt 6 Büros an dem wettbewerblichen Dialog teilnehmen, die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählt werden.
Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Freianlagenplanung gem. §§ 38 HOAI eingereichten 2 besten Referenzprojekte, welche innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 1.1.2011) mit Abschluss der Leistungsphase 3 durch den Bewerber bearbeitet wurden. Darüber hinaus muss mit der Realisierung (LP 8) begonnen worden sein. Die Bearbeitung der LP 8 ist jedoch nicht zwingend durch den Bewerber zu erbringen. Es sind nur solche Referenzen zugelassen, bei denen mindestens die Leistungsphasen 2-3 gem. §§ 38 HOAI bearbeitet worden sind sowie mindestens ein Freiflächenanteil von 3 ha bearbeitet worden ist. Die Auswahl der Referenzen erfolgt jeweils in den Kriterien vergleichbare Bauaufgabe (0-6 Punkte), vergleichbare Größe (0-1 Punkt), vergleichbare angestrebte Qualität (0-12 Punkte), dem Nachweis einer Auszeichnung (1. – 3. Preis) in einem Wettbewerb innerhalb der vergangenen 8 Jahre (0-1 Punkt) und jeweils die Vorlage eines Referenzschreibens oder Referenzbestätigung vom Auftraggeber, welches nach dem Abschluss der beauftragten Leistungen ausgestellt wurde (0-1 Punkt). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 42 Punkte erreicht werden.
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Die Referenzprojekte sind anhand der in den Bewerbungsbogen vorgegebenen Formulare nachzuweisen (zwingende Vorgabe). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, entweder die Teilnehmerzahl nachträglich zu erhöhen oder die Teilnehmeranzahl gemäß § 75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Scheiden ausgewählte Bewerber aus dem Verfahren aus, behält sich die Auftraggeberin vor, weitere Bewerber entsprechend der Rangfolge der Bewerbungen nachzubenennen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Juryempfehlung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vertragskonformität (Abweichung von Ausschreibungsvorgabe)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Preis (Gewichtung): 10

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Städtischer Entwicklungsträger
Kontakt
Kontaktperson: D&K drost consult GmbH
Dokumente URL: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=BQSPinFclzI%253d 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail. Die Kommunikation während der Vergabeverfahrens erfolgt über die elektronische Vergabeplattform.
Fragen während der Bewerbungsphase sind über das e-Vergabe-Portal zu richten. Die während der Bewerbungsphase eingegangenen Fragen und die Antworten hierauf werden in anonymisierter Form nur über das e-Vergabe-Portal veröffentlicht. Hinweis: Anfragen per E-Mail (oder anderweitig) direkt an die Vergabestelle oder die Kontaktstelle werden nicht berücksichtigt. Ebenso erfolgt ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase nicht per E-Mail. Die Bewerber sind verpflichtet, sich auf der genannten e-Vergabe-Portal über eingegangene Bewerberfragen und deren Beantwortung zu informieren. Es wird darauf hingewiesen, dass 6 Tage vor dem Schlusstermin (gem. IV.2.2)) keine Fragen mehr beantwortet werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 40428403230 📞
E-Mail: vergabekammer@bsw.hamburg.de 📧
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: HafenCity Hamburg GmbH
Postanschrift: Osakaallee 11
Postleitzahl: 20457
Quelle: OJS 2019/S 120-294257 (2019-06-21)
Ergänzende Angaben (2019-06-27)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: i.issberner@drost-consult.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-06-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 124-303836
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 120-294257
ABl. S-Ausgabe: 124
Quelle: OJS 2019/S 124-303836 (2019-06-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-08-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2019/S 120-294257
Gesamtwert des Auftrags: 2 000 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: info@drost-consult.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-08-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-08-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 152-372300
ABl. S-Ausgabe: 152

Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Städtebauliche Funktionsplanung
Kurze Beschreibung:
— Formalleistungen (erfüllt/nicht erfüllt);
— Ausscheiden bei Nichterfüllung;
— Städtebauliche Qualität (40 %);
— Innovationsqualität, Funktionsqualität (Städtebau) (30 %);
Die Bearbeitung in der Vertiefungsphase erfolgt dann in fachübergreifenden Teams (Städtebau/Freiraum), welche am Ende der Qualifizierungsphase durch die Jury festgelegt werden. Innerhalb der Vertiefungsphase erfolgt der Dialog zwischen den Teilnehmern und der Vergabestelle. Dieser Dialog ist unterteilt in städteplanerische/freiraumplanerische Fachberatung (Beratungsgespräche) und Gesprächeüber Vertrags- und Honorarkonditionen. Klarstellungen und Ergänzungen zu den Angeboten seitens der Bieter sind in engen Grenzen zulässig (§ 18 Abs.8 VgV). Die Angebote werden vom AG anhand der Zuschlagskriterien bewertet. Der AG kann mit dem Bieter, dessen Angebot den Zuschlag erhalten soll, verhandeln, um finanzielle Zusagen oder andere Auftragsbedingungen abschließend festzulegen. Eine Änderung wesentlicher Teile des Angebots ist im Hinblick auf die Grundsätze der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung nicht zulässig (§ 18 Abs. 9 VgV). Zum Abschluss der Vertiefungsphase erfolgt die Abgabe der Entwurfskonzepte entsprechend der während der Dialogphase definierten Leistungen sowie die Abgabe eines Honorarangebotes sowie Kommentierung des Vertragsentwurfes (Angebotsphase parallel zur Dialogphase). Zum Abschluss der Vertiefungsphase werden die Entwurfskonzepte wiederum öffentlich präsentiert, ggf. finden Zwischenpräsentationen mit öffentlicher Beteiligung statt. Anhand der nachfolgenden Kriterien legt die Jury eine Rangreihenfolge für die Entwürfe der städtebaulichen Funktionsplanung (Los 1) fest:
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Im Anschluss an die Auswahl des besten städtebaulichen Funktionsplans sowie der besten Freiraumplanung(nicht notwendiger Weise die gekoppelten Teams) durch die Jury erfolgt die Vergabeentscheidung anhand der festgelegten Zuschlagskriterien durch die Vergabestelle (siehe II.2.5 + Anlage „Zuschlagsmatrix“). Eine Übersicht zum voraussichtlichen Terminplan des wettbewerblichen Dialogs ist der Anlage „Verfahrenshinweise“zu entnehmen.
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Bezeichnung des Loses: Freianlagenplanung (Leistungsphasen 1-4)
Kurze Beschreibung:
Mit dem wettbewerblichen Dialog (WD) gem. § 18 VgV für die Entwicklung des neuen Stadtteils Grasbrook soll mit Los 2 die Freiraumplanung (einschließlich Realisierungsplanung) beschafft werden. Im Vorfeld desWD hat bereits eine umfangreiche Beteiligung der Öffentlichkeit stattgefunden. Weitergehende Informationen sind der Anlage „Verfahrenshinweise“ zu entnehmen. Um diese weitreichende Bürgerbeteiligung im Rahmendes Verfahrens weiter zu führen, entschied sich die Vergabestelle für die Durchführung des WD. Im Rahmender Dialogphase sind ein Austausch sowie eine Anpassung (Konkretisierung) der Aufgabenstellung möglich. Es ist möglich, dass die Teilnehmer von ihren Lösungsvorschlägen während der Dialogphase gegenseitig Kenntnis erlangen. Mit dieser gelten zugleich eventuelle Lizenzgebühren auch für den Austausch von Ideen während der Dialogphase als abgegolten. Im Rahmen der ersten Phase des WD (Qualifizierungsphase)bearbeiten die ausgewählten 6 Teilnehmer je Los separat die Aufgabenstellung und reichen zum Abschluss der Bearbeitungsphase ihre (hier freiraumplanerischen) Konzepte (getrennt nach Städtebau oder Freiraum)ein. Am Ende der Qualifizierungsphase erfolgt eine öffentliche Präsentation der Konzepte. Durch die Jury(nichtöffentlich) werden die jeweils 3 besten Beiträge zur weiteren Bearbeitung in der sich anschließenden zweiten Phase (Vertiefungsphase) bestimmt.
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Die Jury wird zusammengesetzt werden aus Vertretern der Vergabestelle, den Fachbehörden, politischen Vertretern und externen Fachleuten. Die Beurteilung erfolgt anhand der folgenden Kriterien:
— Freiraumplanerische Qualität (40 %);
— Innovationsqualität, Funktionsqualität (Freiraum) (30 %);
Innerhalb der Vertiefungsphase erfolgt der Dialog zwischen den Teilnehmern und der Vergabestelle. Dieser Dialog ist unterteilt in städteplanerische/freiraumplanerische Fachberatung (Beratungsgespräche)und Gespräche über Vertrags- und Honorarkonditionen. Zum Abschluss der Vertiefungsphase erfolgt die Abgabe der Entwurfskonzepte entsprechend der während der Dialogphase definierten Leistungen sowie die Abgabe eines Honorarangebotes sowie Kommentierung des Vertragsentwurfes (Angebotsphase parallel zur Dialogphase). Klarstellungen und Ergänzungen zu den Angeboten seitens der Unternehmen sind in engen Grenzen zulässig (§ 18 Abs. 8 VgV). Die Angebote werden vom AG anhand der Zuschlagskriterien bewertet. Der AG kann mit dem Unternehmen, dessen Angebot den Zuschlag erhalten soll, verhandeln, um finanzielle Zusagen oder andere Auftragsbedingungen abschließend festzulegen. Eine Änderung wesentlicher Teile des Angebots ist im Hinblick auf die Grundsätze der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung nicht zulässig(§ 18 Abs. 9 VgV). Zum Abschluss der Vertiefungsphase werden die Entwurfskonzepte wiederum öffentlich präsentiert, ggf. finden Zwischenpräsentationen mit öffentlicher Beteiligung statt. Anhand der nachfolgenden Kriterien legt die Jury eine Rangreihenfolge für die Entwürfe der Freiraumplanung fest:
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Im Anschluss an die Auswahl des besten städtebaulichen Funktionsplans sowie der besten Freiraumplanung(nicht notwendigerweise die gekoppelten Teams) durch die Jury erfolgt die Vergabeentscheidung anhand der festgelegten Zuschlagskriterien durch die Vergabestelle (siehe II.2.5 sowie Anlage „Zuschlagsmatrix“).
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Eine Übersicht zum voraussichtlichen Terminplan des wettbewerblichen Dialogs ist der Anlage„Verfahrenshinweise“ zu entnehmen.
Beschreibung der Optionen:
Weitere Leistungsphasen (LP 5-9) als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von demAuftraggeber festzulegenden Stufen).

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Juryempfehlung / Gewichtung:

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-05-13 📅
Name: Herzog & de Meuron Basel Ltd.
Postort: Basel
Land: Schweiz 🇨🇭
Basel-Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 2 000 000 EUR 💰
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-04-23 📅
Name: VOGT Landschaftsarchitekten AG
Postort: Zürich
Land: Zürich 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 500 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: städtebaulicher Entwicklungsträger

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Fax: +49 40427310499 📠
Internetadresse: https://www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/11335239/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 – 4 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bsw.hamburg.de 📧
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Quelle: OJS 2020/S 152-372300 (2020-08-04)