Ingenieurleistungen (Generalplanung) für die Grundinstandsetzung von Schleusen am Finowkanal

Landkreis Barnim

Die Beschaffungsmaßnahme umfasst Generalplanungsleistungen für Grundinstandsetzungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an 6 Finowkanalschleusen. Die Planungsleistungen werden losweise für jeweils 3 Schleusen übertragen. Die ausgeschriebene Generalplanung beinhaltet alle erforderlichen Planungsleistungen der Leistungsbilder der HOAI 2013, insbesondere:
— §§ 34, 39, 43, 47 Objektplanung für Gebäude, Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen,
— § 51 Fachplanung Tragwerksplanung,
— § 55 Fachplanung Technische Ausrüstung.
Ausgeschrieben werden Planungsleistungen für die Leistungsphasen (LP) 1 bis 9 bzw. 1 bis 6 sowie Besondere Leistungen (siehe Abschnitt II.2.4) ).
Im Rahmen der Baumaßnahmen werden die Schleusen auch für den automatisierten, selbstbedienten Betrieb mit Fernüberwachung ausgerüstet.
Die Entwurfsplanung (LP 3) soll für beide Lose aus fördermitteltechnischen Gründen bis zum 15.6.2020 abgeschlossen sein.
Es ist eine stufenweise Beauftragung gem. Abschnitt II.2.11) vorgesehen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-07-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-05-31.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-05-31 Auftragsbekanntmachung
2019-12-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-05-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: BLR-TNW-03-2019
Kurze Beschreibung:
Die Beschaffungsmaßnahme umfasst Generalplanungsleistungen für Grundinstandsetzungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an 6 Finowkanalschleusen. Die Planungsleistungen werden losweise für jeweils 3 Schleusen übertragen. Die ausgeschriebene Generalplanung beinhaltet alle erforderlichen Planungsleistungen der Leistungsbilder der HOAI 2013, insbesondere: — §§ 34, 39, 43, 47 Objektplanung für Gebäude, Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, — § 51 Fachplanung Tragwerksplanung, — § 55 Fachplanung Technische Ausrüstung. Ausgeschrieben werden Planungsleistungen für die Leistungsphasen (LP) 1 bis 9 bzw. 1 bis 6 sowie Besondere Leistungen (siehe Abschnitt II.2.4) ). Im Rahmen der Baumaßnahmen werden die Schleusen auch für den automatisierten, selbstbedienten Betrieb mit Fernüberwachung ausgerüstet. Die Entwurfsplanung (LP 3) soll für beide Lose aus fördermitteltechnischen Gründen bis zum 15.6.2020 abgeschlossen sein. Es ist eine stufenweise Beauftragung gem. Abschnitt II.2.11) vorgesehen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Barnim 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Barnim
Postanschrift: Am Markt 1
Postleitzahl: 16225
Postort: Eberswalde
Kontakt
Internetadresse: https://www.barnim.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@kvbarnim.de 📧
Telefon: +49 3334-2141639 📞
Fax: +49 3334-2142647 📠
URL der Dokumente: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXS0YY7YYJ0/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXS0YY7YYJ0 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-05-31 📅
Einreichungsfrist: 2019-07-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-06-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 106-258994
ABl. S-Ausgabe: 106
Zusätzliche Informationen
Bewerber müssen zur Erstellung der Teilnahmeanträge sowie der Angebote zwingend die vom Auftraggeber bereitgestellten Formulare verwenden. Teilnahmeanträge und Angebote, die diese Vorgaben nicht beachten, werden ausgeschlossen. Zusätzlich geforderte Anlagen sind beizufügen. Die Vordrucke können, etwa für Referenzen, mehrfach verwendet werden. Bewerbungen, die ohne das ausgefüllte Formular „Eigenerklärung zur Eignung“ und/oder ohne ausgefüllte Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Formular 4.1 EU oder Einheitliche europäische Eigenerklärung (EEE)) abgegeben werden, werden ausgeschlossen. Die vorgenannten Eigenerklärungen werden nicht nachgefordert. Fehlen weitere Erklärungen und Nachweise, die mit dem Teilnahmeantrag oder mit dem Angebot vorzulegen sind oder sind diese unvollständig, wird der Auftraggeber den Bieter auffordern, diese innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachzureichen bzw. zu vervollständigen. Eine Korrektur fehlerhafter unternehmensbezogener oder leistungsbezogener Nachweise ist nicht zulässig. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für die in § 56 Abs. 3 S. 2 VgV genannten Preisangaben. Kommt der Bewerber bzw. Bieter der Aufforderung nicht binnen der gesetzten Frist nach, wird sein Teilnahmeantrag bzw. Angebot vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Ein Bieter darf in der zweiten Stufe jeweils nur ein Angebot (für ein Los oder jeweils für Los 1 und Los 2) abgeben. Gibt ein Bieter ein eigenes Angebot ab und ist er zugleich Mitglied einer Bietergemeinschaft oder ist ein Büro Mitglied zweier oder mehrerer Bietergemeinschaften, sind die Angebote auszuschließen, wenn ein Verstoß gegen den Grundsatzdes Geheimwettbewerbs anzunehmen ist. Dies ist der Fall, wenn der Bieter bzw. das an mehreren Bietergemeinschaften beteiligte Büro nicht nachweisen kann, dass die jeweiligen Angebote vollkommen unabhängig voneinander erstellt wurden und dem betroffenen Bieter/Büro nicht mehrere Angebote bekannt waren. Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in ein zertifiziertes Präqualifizierungsverzeichnis gem. § 48 Abs. 8 VgV, sofern die Nachweise dort auch enthalten sind. Elektronische Angebote können über den Vergabemarktplatz des Landes Brandenburg in einer der zugelassenen Arten (Textform, qualifizierte oder fortgeschrittene Signatur) übermittelt werden. Für die Angebotserstellung steht ein sog. Bietertool zur Verfügung. Die unverschlüsselte Übermittlung eines Angebotes, z. B. per E-Mail, ist nicht zulässig und führt im Regelfall zum Ausschluss des so übermittelten Angebotes im Vergabeverfahren. Bekanntmachungs-ID: CXS0YY7YYJ0
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Beschaffungsmaßnahme umfasst Generalplanungsleistungen für Grundinstandsetzungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an 6 Finowkanalschleusen. Die Planungsleistungen werden losweise für jeweils 3 Schleusen übertragen. Die ausgeschriebene Generalplanung beinhaltet alle erforderlichen Planungsleistungen der Leistungsbilder der HOAI 2013, insbesondere:
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— §§ 34, 39, 43, 47 Objektplanung für Gebäude, Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen,
— § 51 Fachplanung Tragwerksplanung,
— § 55 Fachplanung Technische Ausrüstung.
Ausgeschrieben werden Planungsleistungen für die Leistungsphasen (LP) 1 bis 9 bzw. 1 bis 6 sowie Besondere Leistungen (siehe Abschnitt II.2.4) ).
Im Rahmen der Baumaßnahmen werden die Schleusen auch für den automatisierten, selbstbedienten Betrieb mit Fernüberwachung ausgerüstet.
Die Entwurfsplanung (LP 3) soll für beide Lose aus fördermitteltechnischen Gründen bis zum 15.6.2020 abgeschlossen sein.
Es ist eine stufenweise Beauftragung gem. Abschnitt II.2.11) vorgesehen.
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden: 2
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 2
Bezeichnung des Loses: Planung Schleusen Ruhlsdorf, Leesenbrück und Grafenbrück sowie Leitzentrale
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Generalplanung für die Grundinstandsetzung der Schleusen Ruhlsdorf, Leesenbrück und Grafenbrück sowie Generalplanung für die Leitzentrale.
A) Angaben zur Baumaßnahme:
Der Bund plant die Eigentumsübertragung der Schleusen am Finowkanal an einen zu gründenden kommunalen Zweckverband. In diesem Zusammenhang sind die Grundinstandsetzungsmaßnahmen für die oben genannten Schleusen sowie eine Leitzentrale zu planen.
Die Schleusen wurden zwischen 1874 und 1878 als doppelbreite Kammerschleusen errichtet. Im Jahr 1930 erfolgte eine Sanierung der Schleusen Leesenbrück und Grafenbrück, 1974 der Schleuse Ruhlsdorf.
Die handbetriebenen Schleusen haben eine Kammerlänge von rd. 41,00 m, eine lichte Durchfahrtsbreite von rd. 9,60 m, überwinden Fallhöhen zwischen 1,70 m bis 3,60 m und stehen unter Denkmalschutz.
Bestandteil der Planungsleistung ist auch die Ausstattung der Schleusen mit elektrischen Antrieben für den automatisierten, selbstbedienten Betrieb mit Fernüberwachung aus der Leitzentrale.
B) Geschätzte Baukosten netto: 11,5 Mio. EUR
C) Leistungsbereiche:
1) Grundleistungen:
a) Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen (LP) 1-9 gem. § 34 HOAI;
b) Objektplanung Freianlagen, LP 1-9 gem. § 39 HOAI;
c) Objektplaung Ingenieurbauwerke, LP 1-9 gem. § 43 HOAI;
d) Objektplanung Verkehrsanlagen, LP 1-9 gem. § 47 HOAI;
e) Fachplanung Tragwerksplanung, LP 1-6 gem. § 51 HOAI;
f) Fachplanung Technische Ausrüstung, LP 1-9 gem. § 55 HOAI;
2) Besondere Leistungen:
a) Projektkoordination inkl. erforderliche Abstimmung zwischen Los 1 und Los 2;
b) Bedarfsplanung nach DIN 18205;
c) Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergaben von Leistungen der Geotechnik, Ingenieurvermessung und/oder weitere Prüf- und Überwachungsleistungen;
d) Bearbeitung von Unterlagen für den Fördermittelgeber (ILB);
e) Aufstellen und Fortschreiben von Raumbüchern;
f) Örtliche Bauüberwachung als Teil der Leistungsphase 8 der Objektplanung;
g) Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks;
h) Überwachung der Tragwerkseingriffe bei Umbauten;
i) Prüfen und Werten von Nebenangeboten;
j) Prüfen der Werkstattplanung;
k) Prüfung von Nachträgen;
l) Koordinationsleistungen nach § 3 BaustellV (SiGeKo);
... Weitere besondere Leistungen: siehe Aufgabenbeschreibung
D) Stufenbeauftragung (siehe Abschnitt II.2.11) ):
Beabsichtigt ist je Los der Abschluss eines Generalplanervertrags als Stufenvertrag. Beauftragt werden zunächst die Leistungen bis zum Abschluss der Leistungsphase 2. Auf der Grundlage der Planungsergebnisse soll die Gründung eines Zweckverbandes erfolgen, der gegebenenfalls die weiteren Leistungsphasen ab Leistungsphase 3 stufenweise beauftragt. Ein Anspruch auf Übertragung dieser weiteren Stufen besteht nicht. Bei Beauftragung der Leistungsphase 3 müssen die Leistungen so abgeschlossen werden, dass die Fördermittelunterlagen vollständig und prüffähig spätestens am 15.6.2020 zusammengestellt werden können. Die Leistungen ab Leistungsphase 4 werden erst bei Sicherstellung der Finanzierung stufenweise beauftragt (siehe Abschnitt II.2.11). Ein Anspruch auf Übertragung weiterer Stufen besteht auch dann nicht.
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Dauer: 75 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die angegebene Laufzeit des Vertrags orientiert sich an der baulichen Fertigstellung der letzten Maßnahmen.
Beschreibung der Optionen:
Die Ingenieurverträge für Los 1 und Los 2 sind Stufenverträge mit der Option der Leistungserweiterung. Zunächst erfolgt die verbindliche Beauftragung der Leistungsphasen 1 und 2 der Leistungsbereiche nach HOAI. Auf der Grundlage der Planungsergebnisse wird über die Gründung eines Zweckverbandes entschieden, der gegebenenfalls die weiteren Leistungsphasen stufenweise beauftragt. Ein Anspruch auf Übertragung weiterer Stufen besteht nicht. Die zweite Stufe beinhaltet die Leistungsphase 3. Auf Basis der Entwurfsplanung wird vom Fördermittelgeber eine baufachliche Prüfung durchgeführt. Die Leistungsphasen 4 bis 7 werden als dritte Stufe nur durchgeführt, wenn ein Zuwendungsbescheid vom Fördermittelgeber vorliegt und die Finanzierung gesichert ist. Ein Anspruch auf Übertragung weiterer Stufen besteht aber auch dann nicht. Als letzte Stufe ist nach erfolgter Vergabe der Bauleistungen die Beauftragung der Leistungsphasen 8 und 9 vorgesehen.
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Bezeichnung des Loses: Planung Schleusen Schöpfurt, Heegermühle und Wolfswinkel
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Generalplanung für die Grundinstandsetzung der Schleusen Heegermühle und Wolfswinkel sowie die Instandsetzung und Modernisierung der Schleuse Schöpfurt.
A) Angaben zur Baumaßnahme
Der Bund plant die Eigentumsübertragung der Schleusen am Finowkanal an einen zu gründenden kommunalen Zweckverband. In diesem Zusammenhang sind die Grundinstandsetzungs- und Instandsetzungsmaßnahmen für die oben genannten Schleusen zu planen.
Die Schleusen wurden zwischen 1874 und 1878 als doppelbreite Kammerschleusen errichtet. Im Jahr 1930 erfolgte eine Sanierung der Schleusen Heegermühle und Wolfswinkel. 2009 erfolgte die Grundinstandsetzung der Schleuse Schöpfurth.
Die handbetriebenen Schleusen haben eine Kammerlänge von rd. 41,00 m, eine lichte Durchfahrtsbreite von rd. 9,60 m, überwinden Fallhöhen zwischen 2,60 m bis 3,60 m und stehen unter Denkmalschutz.
B) Geschätzte Baukosten netto: 9,0 Mio. EUR
C) Leistungsbereiche
1. Grundleistungen
a) Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen (LP) 1-9 gem. § 34 HOAI
b) Objektplanung Freianlagen, LP 1-9 gem. § 39 HOAI
c) Objektplaung Ingenieurbauwerke, LP 1-9 gem. § 43 HOAI
d) Objektplanung Verkehrsanlagen, LP 1-9 gem. § 47 HOAI
e) Fachplanung Tragwerksplanung, LP 1-6 gem. § 51 HOAI
f) Fachplanung Technische Ausrüstung, LP 1-9 gem. § 55 HOAI
2. Besondere Leistungen
a) Projektkoordination inkl. erforderliche Abstimmung zwischen Los 1 und Los 2
b) Bedarfsplanung nach DIN 18205
c) Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergaben von Leistungen der Geotechnik, Ingenieurvermessung und/oder weitere Prüf- und Überwachungsleistungen
d) Bearbeitung von Unterlagen für den Fördermittelgeber (ILB)
e) Aufstellen und Fortschreiben von Raumbüchern
f) Örtliche Bauüberwachung als Teil der Leistungsphase 8 der Objektplanung
g) Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks
h) Überwachung der Tragwerkseingriffe bei Umbauten
i) Prüfen und Werten von Nebenangeboten
j) Prüfen der Werkstattplanung
k) Prüfung von Nachträgen
l) Koordinationsleistungen nach § 3 BaustellV (SiGeKo)
D) Stufenbeauftragung (siehe Abschnitt II.2.11)
Beabsichtigt ist je Los der Abschluss eines Generalplanervertrags als Stufenvertrag. Beauftragt werden zunächst die Leistungen bis zum Abschluss der Leistungsphase 2. Auf der Grundlage der Planungsergebnisse soll die Gründung eines Zweckverbandes erfolgen, der gegebenenfalls die weiteren Leistungsphasen stufenweise beauftragt. Ein Anspruch auf Übertragung dieser weiteren Stufen besteht nicht. Bei Beauftragung der Leistungsphase 3 müssen die Leistungen so abgeschlossen werden, dass die Fördermittelunterlagen vollständig und prüffähig spätestens am 15.06.2020 zusammengestellt werden können. Die Leistungen ab Leistungsphase 4 werden erst bei Sicherstellung der Finanzierung stufenweise beauftragt (siehe Abschnitt II.2.11). Ein Anspruch auf Übertragung weiterer Stufen besteht auch dann nicht.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
16348 Marienwerder, Schleuse Ruhlsdorf Am Finowkanal 36 16348 Marienwerder, Schleuse Leesenbrück Schleuse Leesenbrück 1 16348 Marienwerder, Schleuse Grafenbrück Grafenbrücker Weg 2 16348 Marienwerder
16227 Eberswalde, Schleuse Schöpfurt Am Treidelsteg 3 16244 Schorfheide, Ortsteil Finowfurt, Schleuse Heegermühle Heegermühle 16227 Eberswalde, Schleuse Wolfswinkel Wolfswinkel 3 16227 Eberswalde

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Unterlagen und Eigenerklärungen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen (auch von Bietergemeinschaftsmitgliedern und Nachunternehmern):
1) Das Formular „Eigenerklärung zur Eignung“
2) Das Formular 4.1 EU Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
3) Alternativ zu dem vorgenannten Formular 4.1 EU können die Bewerber die Einheitliche europäische Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV ausfüllen und einreichen. Die EEE kann über den Link (https://ec.europa.eu/growth/tools-databases/espd/filter?lang=de) online ausgefüllt werden.
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4) Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formular 4.2. EU (Bewerbergemeinschaftserklärung), aus dem sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter ergeben, auszufüllen. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Unterlagen, Angaben, Eigenerklärungen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln und gesondert als Anlage gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dabei muss jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsanteil nachweisen, den es übernehmen soll.
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5) Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), sind für jedes dieser Unternehmen die Unterlagen, Angaben, Erklärungen, Nachweise - sofern diese in der Auftragsbekanntmachung für den Bewerber selbst für den entsprechenden Leistungsbereich auch gefordert sind - gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des Bewerbers einzureichen.
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6) Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (z. B. ULV Brandenburg) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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7) Die im Formular „Eigenerklärung zur Eignung“ angegebenen Nachweise sind dem Teilnahmeantrag beizufügen. Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten sind in einer Übersetzung vorzulegen. Soweit, wie hier, im Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung sowie der Nachweis der Gleichwertigkeit notwendig.
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8) Es sind folgende Einzelnachweise (z. B. Urkunden) vorzulegen:
— Bauvorlageberechtigung nach § 65 der Bauordnung Brandenburg,
— Berufsqualifikation/Nachweisberechtigung gem. § 66 der Bauordnung Brandenburg.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Das den Vergabeunterlagen beigefügte Formular „Eigenerklärung zur Eignung“ muss vollständig ausgefüllt, unterschrieben und dem Teilnehmerantrag beigefügt werden. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft und/oder einer Eignungsleihe bzw. Bindung von Nachunternehmern muss das Formular von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft und/oder von jedem Nachunternehmer einzeln ausgefüllt und unterschreiben werden. Im Formular „Eigenerklärung zur Eignung“ sind insbesondere folgende Angaben zu machen:
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a) Nettojahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren für Planungsleistungen in den Leistungsbereichen Objektplanung Ingenieurbauwerke, Objektplanung Verkehrsanlagen, Objektplanung Gebäude, Objektplanung Freianlagen, Fachplanung Tragwerksplanung und Fachplanung Technische Ausrüstung;
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b) Erklärung über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung.
Mindeststandards:
a. Die Vergabestelle fordert als Mindestbedingung einen durchschnittlichen Jahresnettoumsatz in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren für folgende vergleichbare Leistungen (bei Neugründungen innerhalb der letzten 3 Jahre wird der gemittelte Nettoumsatz seit Gründung ermittelt):
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a.a) Leistungen nach HOAI Teil 3 Abschnitt 3 Ingenieurbauwerke: mindestens 200.000 EUR, bei Bewerbung für beide Lose: mindestens 400.000 EUR.
Als vergleichbar gelten Schiffsschleusen, bewegliche Wehre, Sperrwerke und Wasserkraftanlagen der Honorarzone III und höher gem. HOAI-Anlage 12.2, Gruppe 3
a.b) Leistungen nach HOAI Teil 3 Abschnitt 4 Verkehrsanlagen: mindestens 30.000 EUR, bei Bewerbung für beide Lose: mindestens 60.000 EUR.
Als vergleichbar gelten Anlieger- und Sammelstrassen sowie Wege im bewegtem Gelände mit einfachen Baugrund- und Entwässerungsverhältnissen der Honorarzone II und höher gemäß HOAI-Anlage 13.2
a.c) Leistungen nach HOAI Teil 3 Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume: mindestens 30.000 EUR, bei Bewerbung für beide Lose: mindestens 60.000 EUR.
Als vergleichbar gelten Wirtschafts- und Betriebsgebäude, Werkstätten, Fertigungsgebäude und Garagenbauten der Honorarzone II und höher gemäß HOAI-Anlage 10.2
a.d) Leistungen nach HOAI Teil 3 Abschnitt 2 Freianlagen: mindestens 30.000 EUR, bei Bewerbung für beide Lose: mindestens 60.000 EUR.
Als vergleichbar gelten Freiflächen mit einfachem Ausbau sowie Begleitgrün zu Objekten, Bauwerken und Anlagen mit geringen oder durchschnittlichen Anforderungen der Honorarzone II und höher gemäß HOAI-Anlage 11.2
a.e) Leistungen nach HOAI Teil 4 Abschnitt 1 Tragwerksplanung: mindestens 150.000 EUR, bei Bewerbung für beide Lose: mindestens 300.000 EUR.
Als vergleichbar gelten Stützwände, Uferwände, Baugrubenverbauten mit Rückverankerung sowie Tragwerke mit durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad, insbesondere schwierige statisch bestimmte und statisch unbestimmte ebene Tragwerke in gebräuchlichen Bauarten, Objekte der Honorarzonen III und höher gemäß HOAI-Anlage 14.2
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a.f) Leistungen nach HOAI Teil 4 Abschnitt 2 Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 8 lt. § 53 Abs. 2 HOAI: mindestens 100.000 EUR, bei Bewerbung für beide Lose: mindestens 200.000 EUR.
Als vergleichbar gelten Niederspannungsanlagen mit bis zu drei Verteilebenen, Fernmelde- oder informationstechnische Anlagen sowie Automationssysteme der Honorarzone II und höher gemäß HOAI-Anlage 15.2
b. Bestehen einer Haftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut mit einer Deckungssumme von mindestens 1.500.000,00 EUR für Personen- sowie Sach- und Vermögensschäden, wobei die Versicherungssumme jährlich mindestens zweifach zur Verfügung stehen muss. Ist ein den genannten Anforderungen entsprechender Versicherungsschutz aktuell nicht gegeben, so ist mit dem Angebot die Erklärung abzugeben, dass bei Zuschlagserteilung eine Berufshaftpflichtversicherung mit den genannten Deckungssummen zur Verfügung stehen wird. Im Falle der Teilnahme einer Bewerbergemeinschaft ist der Nachweis einer solchen Haftpflichtversicherung von jedem Mitglied einzeln zu erbringen.
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Die Vergabestelle behält sich vor, in einem späteren Stadium des Vergabeverfahrens den Bewerber aufzufordern, eine entsprechende Erklärung der Haftpflichtversicherung vorzulegen, dass die hier geforderten Mindestdeckungssummen im Zuschlagsfall bereitgestellt werden (Bereitstellungserklärung).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
A) Personal und technische Ausstattung:
A1) Als Einzelnachweis sind formlos vorzulegen (eigene Übersichten des Bewerbers):
— Eigenerklärung mit Angaben zu dem vorgesehenen Projektteam, aus denen die Dauer der Berufstätigkeit und die berufliche Qualifikation der vorgesehenen Mitarbeiter hervorgeht,
— Angaben zur grundsätzlichen personellen Ausstattung beim Bewerber/ der Bietergemeinschaft einschließlich Nachunternehmer (beim beabsichtigen Nachunternehmereinsatz) in den letzten 3 Jahren (Angaben getrennt pro Jahr) mit Angaben zu: Anzahl Beschäftigte insgesamt, Anzahl Architekten, Anzahl Ingenieure,
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— Angaben zur technischen Ausstattung des Bewerbers und seiner Unterauftragnehmer/Nachunternehmer Hardware, Software).
A2) Formgebundene Einzelnachweise:
— Es ist das Formular 4.3 EU „Erklärung Unteraufträge/ Eignungsleihe“ auszufüllen. Darin ist anzugeben, welche Teile des Auftrags der Bewerber als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt bzw. welche Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden sollen,
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— Im Fall, dass Unteraufträge vergeben und/ oder Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden sollen, ist das Formular 4.4 EU „Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen“ auszufüllen.
B) Referenzen:
Der Bewerber hat das Formular „Referenzen“ auszufüllen. Darin hat er Referenzprojekte zu benennen, die mit der hier ausgeschriebenen Leistung nach Komplexität/ Schwierigkeitsgrad, Projektgröße, erbrachten Leistungsphasen und Art des Vorhabens vergleichbar sind. Als vergleichbar gelten Generalplanungsleistungen mit den Leistungsbereichen Objektplanung für Gebäude, Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, Fachplanung Tragwerk und Fachplanung Technische Ausrüstung für Schiffsschleusen, bewegliche Wehre, Sperrwerke und Wasserkraftanlagen und ähnlichen der Honorarzone III und höher. Dabei werden Referenzen für die Leistungsphasen 1 bis 3 und/oder 4 bis 7 und Referenzen für die Leistungsphase 8 getrennt bewertet. Näheres kann der mit den Vergabeunterlagen bereitgestellten Unterlage „Eignungs- undAuswahlkriterien“ entnommen werden.
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Im Formular „Referenzen“ sind folgende Angaben zu machen:
— Projektbezeichnung und Anschrift,
— Abschluss der eigenen Leistung (Datum, Monat/Jahr),
— Generalplanung durch den Bewerber/ ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft (Ja / Nein),
— stichwortartige Benennung des im eigenen Betrieb erbrachten maßgeblichen Leistungsumfanges (Leistungsphasen und Leistungsbilder nach HOAI),
— Schwierigkeitsgrad/Komplexität (Honrarzonen-Einstufung),
— Nutzungsart/Kurzbeschreibung des Referenzobjekts,
— Projektkosten nach DIN 276 (KGR 300-500),
— Auftraggeber mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer,
— vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer, Nachunternehmer, ARGE-Partner),
— Referenzschreiben des Auftraggebers vorhanden (Ja/Nein).
Mindeststandards:
In Verbindung mit den zu benennenden, mit der Aufgabenstellung vergleichbaren Referenzprojekten müssen folgende allgemeinen Mindestanforderungen erfüllen werden:
a) Die Leistungen zu den Referenzprojekten müssen innerhalb der letzten sechs abgeschlossenen Geschäftsjahre fertig gestellt worden sein, d. h. das Leistungsende jeder Referenz darf nicht vor dem Jahr 2013 liegen;
b) Bei den Referenzen für die Leistungsphasen 1 bis 3 und/oder 4 bis 7 muss mindestens eine Referenz alle Leistungsbereiche Objektplanung Ingenieurbauwerke, Fachplanung Tragwerk und Fachplanung Technische Ausrüstung abdecken. Bei den Referenzen für die Leistungsphase 8 muss mindestens eine Referenz alle Leistungsbereiche Objektplanung Ingenieurbauwerke und Fachplanung Technische Ausrüstung abdecken.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen sind:
— Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als freischaffende Ingenieure tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung oder zum Tätigwerden in der Bundesrepublik Deutschland berechtigt sind,
— Juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen gerichtet ist und sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden verantwortlichen Mitarbeiter benennen, der die vorstehenden Anforderungen erfüllt,
— Für die Person der verantwortlichen Mitarbeiter des Bewerbers im Bereich Objektplanung wird die Berufsqualifikation des Ingenieurs gefordert. Der Bewerber muss über die Bauvorlageberechtigung nach § 65 der Bauordnung Brandenburg verfügen. Für den verantwortlichen Mitarbeiter im Bereich der Tragwerksplanung wird die Nachweisberechtigung gemäß § 66 Abs. 2 der Bauordnung Brandenburg und für den verantwortlichen Mitarbeiter im Bereich der Fachplanung Technische Ausrüstung wird die Berufsqualifikation des Ingenieurs gefordert.
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Die Berechtigung, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ führen zu dürfen und die Bauvorlageberechtigung des Bewerbers sowie die Nachweisberechtigung gem. § 66 Abs. 2 der Bauordnung Brandenburg sind mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Gesetzliche Grundlagen für die Auftragsausführung bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI 2013) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff. BGB.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber erfolgt in 3 Stufen:
1. Stufe: Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen und vollständig sind.
2. Stufe: Prüfung der Eignung aufgrund der Ausschluss-/Mindestanforderungen.
3. Stufe: Prüfung anhand der Auswahlkriterien
Es werden diejenigen Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, die unter Berücksichtigung der nachfolgend und in den Beschaffungsunterlagen aufgeführten Kriterien und Wichtungen insgesamt die höchsten Punktwerte erreichen. Die Rangfolge der Bewerber richtet sich nach den erreichten Punkten. Die Zahl der Teilnehmer, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, wird zwischen drei und fünf festgelegt. Die tatsächliche Anzahl der einzuladenden Bewerber wird auf Grundlage der Anzahl der eingegangenen Teilnahmeanträge sowie danach festgelegt, inwieweit sich die erreichten Bewertungspunkte der gewerteten Teilnahmeanträge voneinander unterscheiden. Bei Eingang von 10 Bewerbungen oder weniger werden zusätzlich zu der Mindestzahl von drei bis zu zwei weitere Bewerber ausgewählt, sofern deren Punkteabstand zum Drittplatzierten nicht mehr als 50 Punkte beträgt. Sollten mehr als 10 Bewerbungen eingehen, werden mindestens 30 % der Bewerber, jedoch maximal fünf Bewerber ausgewählt. Bei einer eventuellen Punktegleichheit kann die Auswahl durch Los getroffen werden (§ 75 Abs. 6 VgV).
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Auswahlkriterien und Gewichtung:
1. Durchschnittlicher Nettoumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016, 2017 und 2018) mit Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Dazu gehören die Leistungsbilder Objektplanung für Gebäude, Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, Fachplanung Tragwerk sowie Fachplanung Technische Ausrüstung. Zur Vergleichbarkeit siehe Abschnitt III.1.2 dieser Bekanntmachung sowie Vergabeunterlage "Eignungs- und Auswahlkriterien". Maximale Punktzahl 50
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2. Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Generalplanungsleistungen (mit Objektplanung für Gebäude, Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, Fachplanung Tragwerk, Fachplanung Technische Ausrüstung) in denletzten 6 Jahren für die Leistungsphasen 1 bis 3 und/oder 4 bis 7. Zur Vergleichbarkeit siehe Abschnitt III.1.3 dieser Bekanntmachung sowie Vergabeunterlage "Eignungs- und Auswahlkriterien". Maximale Punktzahl 50
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3. Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Generalplanungsleistungen (mit Objektplanung für Gebäude, Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, Fachplanung Tragwerk, Fachplanung Technische Ausrüstung) in den letzten 6 Jahren für die Leistungsphase 8. Zur Vergleichbarkeit siehe Abschnitt III.1.3 dieser Bekanntmachung sowie Vergabeunterlage "Eignungs- und Auswahlkriterien". Maximale Punktzahl 50
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4. Ergebnis der Nachfrage bei angegebenen Referenzen. Maximale Punktzahl 75
5. Berufserfahrung des Gesamtprojektleiters. Maximale Punktzahl 50
6. Berufserfahrung des stellvertretenden Projektleiters. Maximale Punktzahl 50
7. Berufserfahrung der federführenden Mitarbeiter in den Leistungsbereichen Objektplanung Gebäude, Objektplanung Freianlagen, Fachplanung Tragwerk, Fachplanung Technische Ausrüstung und SiGeKo.Maximale Punktzahl je 25 = 150
Die genaue inhaltliche Zusammensetzung der Eignungs- und Auswahlkriterien und deren Gewichtung sowie die zu erfüllenden Mindestanforderungen sind aus der mit den Vergabeunterlagen bereitgestellten Unterlage "Eignungs- und Auswahlkriterien" ersichtlich.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-07-15 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXS0YY7YYJ0/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bewerber müssen zur Erstellung der Teilnahmeanträge sowie der Angebote zwingend die vom Auftraggeber bereitgestellten Formulare verwenden. Teilnahmeanträge und Angebote, die diese Vorgaben nicht beachten, werden ausgeschlossen. Zusätzlich geforderte Anlagen sind beizufügen. Die Vordrucke können, etwa für Referenzen, mehrfach verwendet werden.
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Bewerbungen, die ohne das ausgefüllte Formular „Eigenerklärung zur Eignung“ und/oder ohne ausgefüllte Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Formular 4.1 EU oder Einheitliche europäische Eigenerklärung (EEE)) abgegeben werden, werden ausgeschlossen. Die vorgenannten Eigenerklärungen werden nicht nachgefordert.
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Fehlen weitere Erklärungen und Nachweise, die mit dem Teilnahmeantrag oder mit dem Angebot vorzulegen sind oder sind diese unvollständig, wird der Auftraggeber den Bieter auffordern, diese innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachzureichen bzw. zu vervollständigen. Eine Korrektur fehlerhafter unternehmensbezogener oder leistungsbezogener Nachweise ist nicht zulässig. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für die in § 56 Abs. 3 S. 2 VgV genannten Preisangaben. Kommt der Bewerber bzw. Bieter der Aufforderung nicht binnen der gesetzten Frist nach, wird sein Teilnahmeantrag bzw. Angebot vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
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Ein Bieter darf in der zweiten Stufe jeweils nur ein Angebot (für ein Los oder jeweils für Los 1 und Los 2) abgeben. Gibt ein Bieter ein eigenes Angebot ab und ist er zugleich Mitglied einer Bietergemeinschaft oder ist ein Büro Mitglied zweier oder mehrerer Bietergemeinschaften, sind die Angebote auszuschließen, wenn ein Verstoß gegen den Grundsatzdes Geheimwettbewerbs anzunehmen ist. Dies ist der Fall, wenn der Bieter bzw. das an mehreren Bietergemeinschaften beteiligte Büro nicht nachweisen kann, dass die jeweiligen Angebote vollkommen unabhängig voneinander erstellt wurden und dem betroffenen Bieter/Büro nicht mehrere Angebote bekannt waren.
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Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in ein zertifiziertes Präqualifizierungsverzeichnis gem. § 48 Abs. 8 VgV, sofern die Nachweise dort auch enthalten sind.
Elektronische Angebote können über den Vergabemarktplatz des Landes Brandenburg in einer der zugelassenen Arten (Textform, qualifizierte oder fortgeschrittene Signatur) übermittelt werden. Für die Angebotserstellung steht ein sog. Bietertool zur Verfügung. Die unverschlüsselte Übermittlung eines Angebotes, z. B. per E-Mail, ist nicht zulässig und führt im Regelfall zum Ausschluss des so übermittelten Angebotes im Vergabeverfahren.
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Bekanntmachungs-ID: CXS0YY7YYJ0

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331-866-1719 📞
Fax: +49 331-866-1652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Regelungen des § 160 GWB.
§ 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB.
§ 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landkreis Barnim, Rechtsamt / Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Am Markt 1
Postort: Eberswalde
Postleitzahl: 16225
Telefon: +49 3334-2141639 📞
E-Mail: vergabestelle@kvbarnim.de 📧
Fax: +49 3334-2142647 📠
Internetadresse: https://www.barnim.de 🌏
Quelle: OJS 2019/S 106-258994 (2019-05-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-12-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Beschaffungsmaßnahme umfasst Generalplanungsleistungen für Grundinstandsetzungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an 6 Finowkanalschleusen. Die Planungsleistungen werden losweise für jeweils 3 Schleusen übertragen. Die ausgeschriebene Generalplanung beinhaltet alle erforderlichen Planungsleistungen der Leistungsbilder der HOAI 2013, insbesondere: – §§ 34, 39, 43, 47 Objektplanung für Gebäude, Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, – § 51 Fachplanung Tragwerksplanung, – § 55 Fachplanung Technische Ausrüstung. Ausgeschrieben werden Planungsleistungen für die Leistungsphasen (LP) 1 bis 9 bzw. 1 bis 6 sowie Besondere Leistungen (siehe Abschnitt II.2.4). Im Rahmen der Baumaßnahmen werden die Schleusen auch für den automatisierten, selbst bedienten Betrieb mit Fernüberwachung ausgerüstet. Die Entwurfsplanung (LP 3) soll für beide Lose aus fördermitteltechnischen Gründen bis zum 15.6.2020 abgeschlossen sein. Es ist eine stufenweise Beauftragung gem. Abschnitt II.2.11) vorgesehen.
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Gesamtwert des Auftrags: 2362688.69 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-12-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-12-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 242-595521
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 106-258994
ABl. S-Ausgabe: 242
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXS0YY7YY80

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
– §§ 34, 39, 43, 47 Objektplanung für Gebäude, Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen,
– § 51 Fachplanung Tragwerksplanung,
– § 55 Fachplanung Technische Ausrüstung.
Ausgeschrieben werden Planungsleistungen für die Leistungsphasen (LP) 1 bis 9 bzw. 1 bis 6 sowie Besondere Leistungen (siehe Abschnitt II.2.4).
Im Rahmen der Baumaßnahmen werden die Schleusen auch für den automatisierten, selbst bedienten Betrieb mit Fernüberwachung ausgerüstet.
Bestandteil der Planungsleistung ist auch die Ausstattung der Schleusen mit elektrischen Antrieben für den automatisierten, selbst bedienten Betrieb mit Fernüberwachung aus der Leitzentrale.
B) Geschätzte Baukosten netto: 11,5 Mio. EUR.
f) Fachplanung Technische Ausrüstung, LP 1-9 gem. § 55 HOAI.
l) Koordinationsleistungen nach § 3 BaustellV (SiGeKo):
... Weitere besondere Leistungen: siehe Aufgabenbeschreibung.
B) Geschätzte Baukosten netto: 9,0 Mio. EUR.
Beabsichtigt ist je Los der Abschluss eines Generalplanervertrags als Stufenvertrag. Beauftragt werden zunächst die Leistungen bis zum Abschluss der Leistungsphase 2. Auf der Grundlage der Planungsergebnisse soll die Gründung eines Zweckverbandes erfolgen, der gegebenenfalls die weiteren Leistungsphasen stufenweise beauftragt. Ein Anspruch auf Übertragung dieser weiteren Stufen besteht nicht. Bei Beauftragung der Leistungsphase 3 müssen die Leistungen so abgeschlossen werden, dass die Fördermittelunterlagen vollständig und prüffähig spätestens am 15.6.2020 zusammengestellt werden können. Die Leistungen ab Leistungsphase 4 werden erst bei Sicherstellung der Finanzierung stufenweise beauftragt (siehe Abschnitt II.2.11). Ein Anspruch auf Übertragung weiterer Stufen besteht auch dann nicht.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
16348 Marienwerder
Schleuse Ruhlsdorf
Am Finowkanal 36
Schleuse Leesenbrück Schleuse
Leesenbrück 1
Schleuse Grafenbrück
Grafenbrücker Weg 2
16227 Eberswalde,
Schleuse Schöpfurt
Am Treidelsteg 3
16244 Schorfheide,
Ortsteil Finowfurt, Schleuse Heegermühle
Heegermühle 16227 Eberswalde,
Schleuse Wolfswinkel Wolfswinkel 3
16227 Eberswalde

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation des Projektleiters
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation des Stellvertreters
Konzept zum Planungs- und Bauablauf (inkl. Grobablaufplan für Planung und Bau (Reihenfolge der Maßnahmen unter Einhaltung des Zeitrahmens))
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methoden zur Kosten- und Termineinhaltung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Eindruck des Projektleiters bei der Präsentation (Kompetenz, Souveränität, Kommunikationsfähigkeit)
Eindruck des Stellvertreters bei der Präsentation (Kompetenz, Souveränität, Kommunikationsfähigkeit)
Qualität der Angebotsunterlagen
Preis (Gewichtung): 50.00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-11-11 📅
Name: Fichtner Water & Transportation GmbH
Postanschrift: Linnéstraße 5
Postort: Freiburg
Postleitzahl: 79110
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 761885050 📞
E-Mail: info@fwt.fichtner.de 📧
Land: Barnim 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1363110.60 EUR 💰
999578.09 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
5

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landkreis Barnim, Rechtsamt/Zentrale Vergabestelle
Quelle: OJS 2019/S 242-595521 (2019-12-12)