Ingenieurtechnische Leistung – Technische Ausrüstung

Studierendenwerk Trier

Der Auftrag umfasst Ingenieurtechnische Leistungen der Technischen Ausrüstung der Leistungsphasen 1 bis 9 für die Sanierung eines denkmalgeschützten Studentenwohnheims.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-03-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-02-19.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-02-19 Auftragsbekanntmachung
2019-06-24 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-02-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 2019-300-01
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag umfasst Ingenieurtechnische Leistungen der Technischen Ausrüstung der Leistungsphasen 1 bis 9 für die Sanierung eines denkmalgeschützten Studentenwohnheims.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Trier, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Studierendenwerk Trier
Postanschrift: Universitätsring 12a
Postleitzahl: 54296
Postort: Trier
Kontakt
Internetadresse: http://www.studiwerk.de 🌏
E-Mail: ausschreibung@studiwerk.de 📧
URL der Dokumente: https://Landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYD3YH9G/documents 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-02-19 📅
Einreichungsfrist: 2019-03-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-02-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 038-085803
ABl. S-Ausgabe: 38
Zusätzliche Informationen
Die Angebote sind jeweils bis zum Ende der Angebotsfrist in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche entsprechend zu kennzeichnen. Die Bewerbungsunterlagen sind im Format DIN A4, in einem sog. „Schnellhefter“ oder Vergleichbarem ohne feste Bindung einzureichen. Sog. „Leitz-Ordner“, fest gebundene Unterlagen, etc. sind nicht gewünscht. Bei fehlenden Nachweisen und Erklärungen, die bis zum Ablauf der Angebotsfrist nicht vorgelegt wurden, behält sich der Auftraggeber vor, diese gemäß § 56 Abs. 2 VgV mit einer von ihm gesetzten Fristnachzufordern. Bieter können aber nicht darauf vertrauen, dass eine Nachforderung erfolgt. Die Mehrfachbeteiligung einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft ist unzulässig und führt zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften. Wenn mehrere Bieter den gleichen Nachunternehmer gebunden haben und nachweisen können, dass ein Geheimwettbewerb gewährleistet ist, werden diese Angebote nicht ausgeschlossen. Mit den Bietern, die die Mindeststandards erfüllt haben und deren Eignung anhand der mit dem Angebot eingereichten Unterlagen nachgewiesen wurde, werden ggf. Bietergespräche geführt. Bekanntmachungs-ID: CXPDYD3YH9G
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Studierendenwerk Trier beabsichtigt die Sanierung des Altbaus für das Studierendenwohnheim „Martinskloster“ am westlichen Rand der Trierer Innenstadt, direkt an der Mosel gelegen.
Die Anlage des Wohnheims besteht aus 2 Teilen; zum einen dem Westflügel des ehemaligen Abteigebäudes der Abtei St. Martin auf dem westlichen Grundstücksteil (Altbau) sowie dem Erweiterungsbau aus dem 20. Jahrhundert auf dem östlichen Grundstücksteil. Letzterer war kürzlich Gegenstand eines Realisierungswettbewerbs (nicht Gegenstand dieser Ausschreibung) und wird durch einen Neubauersetzt. Beide Gebäudeteile werden unter dem Namen „Martinskloster“ als eines der 5 Trierer Studierendenwohnheime genutzt. Die Abtei St. Martin war eine wahrscheinlich im 6. Jahrhundert entstandene Klosteranlage in Trier. Sie soll auf eine von Martin von Tours im 4. Jahrhundert errichtete Kirche zurückgehen. Spätestens im 10. Jahrhundert wurde die Abtei von Mönchen des Benediktinerordens geführt, sie zählte einst zu den größten Abteien der Stadt und wurde 1802 unter der napoleonischen Herrschaft aufgehoben. Im Jahre 1972 wurden die Gebäudeteile zu einer Studierendenwohnanlage umgebaut und um einen Gebäudeteilergänzt.
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Zur Planungsaufgabe:
Erschließung:
Nahwärme-, Trinkwasser- sowie Strom- und Schwachstromversorgung (einschl. Telefon-, Klingel- und Satellitenanlage) erfolgt über die Technikzentrale des Neubaus. Entsprechend notwendige Verteilungen, Unterverteilungen, Unterstationen, etc. sind im Detail mit den Fachplanern des Neubaus/Heizzentrale zu koordinieren und zu planen.
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Maßnahmen:
Die vorhandenen Installationen werden größtenteils erneuert, teilweise sind vorhandene Anlagenteile (Kontrollierte Wohnraumlüftung (zentral), Wärmeverteilung, Sanitär, Schwachstrom) zu übernehmen und in den Planungen zu berücksichtigen. Erforderliche Unterverteilungen, zentrale Warmwasserbereitung etc. werden im Gewölbe-Tiefkeller untergebracht. Sämtliche unter EG-Niveau liegenden Grundleitungen sollen beibehalten werden und sind hinsichtlich evtl. Sanierungsbedarf zu prüfen und bei Bedarf zu sanieren.
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Hinweis: Das Studierendenwerk Trier beabsichtigt, den bestehenden Erweiterungsbau aus den 70er Jahren abzubrechen und an seiner Stelle einen Neubau mit ca. 120 Zimmern zu errichten. Das Studierendenwerk legt dabei größten Wert auf Energieeffizienz und niedrige Betriebskosten des neuen Gebäudes. Der Neubau soll mindestens den Standard KfW 40 erreichen. Vor diesem Hintergrund ist für die Sanierung des Altbaus ebenfalls eine energieeffiziente Planung anzustreben.
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Mit der Leistungserbringung soll unmittelbar nach Auftragserteilung begonnen werden, spätestens am 2.5.2019.Der Beginn der Bauarbeiten ist für den 31.3.2020 geplant.
Dauer: 12 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Auftragsumfang umfasst zunächst nur die Planungsphase (HOAI Leistungsphase 1 bis 4).
Beschreibung der Optionen:
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung:
Erste Stufe: Lph. 1 bis 4
Zweite Stufe: Lph. 5 bis 7
Dritte Stufe: Lph. 8 und 9
Zudem: Optionale Beauftragung besonderer Leistungen gemäß Leistungsbild.
Die Beauftragung weiterer Leistungen bzw. Stufen besteht als Option ohne Anspruch darauf.
Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
1) Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig zu werden (§ 75 Abs. 2 VgV).
Zugelassen werden (Diplom-)Ingenieure (FH/Univ.) der Fachrichtung Versorgungstechnik, Technische Gebäudeausrüstung, Elektrotechnik oder vergleichbarer Qualifikation.
2) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB;
3) Erklärung zur Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen;
4) Erklärung zu wirtschaftlichen und/oder rechtliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen;
5) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV).
Will sich der Bieter bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen und für sie und ggf. für noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Angebotsabgabeeinen eigenen Bogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
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Für die Erstellung der Angebote werden den Bietern keine Kosten erstattet. Es erfolgt keine Rückgabe der Angebotsunterlagen.
Der Auftraggeber behält sich vor bei Relevanz für das Wertungsergebnis fehlende Erklärungen und Nachweise nachzufordern. Werden diese bis zum Ablauf der gesetzten Frist nicht eingereicht, wird das Angebot ausgeschlossen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Geschäftsjahre für das gesamte Büro des Bieters und der im Themenbereich der ausgeschriebenen Planungsleistung arbeitenden Beschäftigten, aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte, Dipl.-Ing., sonstige Mitarbeiter) (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV);
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2) Erklärung des Bewerbers, durch Unterschrift der Bewerbung, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 2 000 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für sonstige Schäden vorgelegt wird (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV). Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist (siehe Ziff. II.2.7) z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein.
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Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmerverursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt;
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3) Beabsichtigt der Bieter Teile des Auftrags im Wege der Unterauftragsvergabe an Dritte zu vergeben, so hat er die vorgesehenen Unterauftragnehmer (sowie den Umfang) zu benennen und für sie und ggf. noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen;
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4) Beabsichtigt der Bieter im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Angebotsabgabe einen eigenen Bogen abzugeben. Der Bieter muss mit der Angebotsabgabe nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bieter im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
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Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
1) 2 abgeschlossene Referenzprojekte aus den letzten 10 Geschäftsjahren (ab 2008 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2 dieser Bekanntmachung), aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV);
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2) Zertifikat Fachingenieur/-in für Energieeffizienz/Energieeffiziente Gebäudeplanung für eines der vorgesehenen Teammitglieder.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Darstellung von mindestens 2, maximal 4 abgeschlossenen Referenzprojekten je Teammitglied(1. Projektleiter/-in, 2. Erste/r Projektingenieur/-in (Anlagengruppe 1-3), 3. Erste/r Projektingenieur/-in(Anlagengruppe 4-6) aus den letzten 10 Geschäftsjahren (ab 2008 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2 dieser Bekanntmachung), aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV).
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Referenzprojekte die vor 2008 in Betrieb genommen wurden oder noch nicht fertiggestellt sind, werden beider Wertung nicht berücksichtigt.
Für die maximale Bewertung sollten durch die Referenzprojekte folgende Anforderungen erfüllt sein:
— bei dem referenzgebenden Auftraggeber handelt es sich um einen öffentlichen Auftraggeber i. S. d. § 99 GWB,
— das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (Kosten der Kostengr. 410-450 in Euro netto 500 000 EUR),
— durch den Bieter wurden mindestens die Anlagengruppen 1-5 (gem. § 53 HOAI) erbracht,
— dem Bieter wurden mindestens die Leistungsphasen 2-4 (gem. § 55 HOAI) beauftragt.
Folgende Angaben sind bei den Referenzen zu jedem Projekt aufzuführen:
— Projektgegenstand (= kurze, jedoch aussagekräftige Projektdarstellung),
— Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
— Leistungszeit,
— erbrachte Anlagengruppen,
— erbrachte Leistungsphasen,
— Kosten netto Kgr. 410-450.
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3) wird nur erreicht, wenn 4 Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
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2) Erläuterungsbericht zu einem vergleichbaren Projekt des Bewerbers (maximal 3 DIN A4 Seiten);
3) Erläuterungsbericht zur geplanten Projektabwicklung (maximal 4 DIN A4 Seiten).
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.
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Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
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Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.
Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 2 VgV.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-05-24 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2019-03-26 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.studiwerk.de 🌏
Dokumente URL: https://Landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYD3YH9G/documents 🌏
Internetadresse: https://www.vergabe.rlp.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Angebote sind jeweils bis zum Ende der Angebotsfrist in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche entsprechend zu kennzeichnen.
Die Bewerbungsunterlagen sind im Format DIN A4, in einem sog. „Schnellhefter“ oder Vergleichbarem ohne feste Bindung einzureichen. Sog. „Leitz-Ordner“, fest gebundene Unterlagen, etc. sind nicht gewünscht.
Bei fehlenden Nachweisen und Erklärungen, die bis zum Ablauf der Angebotsfrist nicht vorgelegt wurden, behält sich der Auftraggeber vor, diese gemäß § 56 Abs. 2 VgV mit einer von ihm gesetzten Fristnachzufordern. Bieter können aber nicht darauf vertrauen, dass eine Nachforderung erfolgt.
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Die Mehrfachbeteiligung einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft ist unzulässig und führt zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften. Wenn mehrere Bieter den gleichen Nachunternehmer gebunden haben und nachweisen können, dass ein Geheimwettbewerb gewährleistet ist, werden diese Angebote nicht ausgeschlossen.
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Mit den Bietern, die die Mindeststandards erfüllt haben und deren Eignung anhand der mit dem Angebot eingereichten Unterlagen nachgewiesen wurde, werden ggf. Bietergespräche geführt.
Bekanntmachungs-ID: CXPDYD3YH9G

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131162234 📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de 📧
Fax: +49 6131162113 📠
Internetadresse: https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
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Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs.3Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2019/S 038-085803 (2019-02-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-06-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag umfasst Ingenieurtechnische Leistungen der Technischen Ausrüstung der Leistungsphasen 1 bis 9für die Sanierung eines denkmalgeschützten Studentenwohnheims.
Gesamtwert des Auftrags: 381790.45 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-06-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-06-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 121-296966
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 038-085803
ABl. S-Ausgabe: 121
Zusätzliche Informationen
Die Angebote sind jeweils bis zum Ende der Angebotsfrist in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche entsprechend zu kennzeichnen. Die Bewerbungsunterlagen sind im Format DIN A4, in einem sog. „Schnellhefter“ oder Vergleichbarem ohne feste Bindung einzureichen. Sog. „Leitz-Ordner“, fest gebundene Unterlagen, etc. sind nicht gewünscht. Bei fehlenden Nachweisen und Erklärungen, die bis zum Ablauf der Angebotsfrist nicht vorgelegt wurden, behält sich der Auftraggeber vor, diese gemäß § 56 Abs. 2 VgV mit einer von ihm gesetzten Fristnachzufordern. Bieter können aber nicht darauf vertrauen, dass eine Nachforderung erfolgt. Die Mehrfachbeteiligung einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft ist unzulässig und führt zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften. Wenn mehrere Bieter den gleichen Nachunternehmer gebunden haben und nachweisen können, dass ein Geheimwettbewerb gewährleistet ist, werden diese Angebote nicht ausgeschlossen. Mit den Bietern, die die Mindeststandards erfüllt haben und deren Eignung anhand der mit dem Angebot eingereichten Unterlagen nachgewiesen wurde, werden ggf. Bietergespräche geführt. Bekanntmachungs-ID: CXPDYD3YHX9
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Anlage des Wohnheims besteht aus zwei Teilen; zum einen dem Westflügel des ehemaligen Abteigebäudes der Abtei St. Martin auf dem westlichen Grundstücksteil (Altbau) sowie dem Erweiterungsbau aus dem 20. Jahrhundert auf dem östlichen Grundstücksteil. Letzterer war kürzlich Gegenstand eines Realisierungswettbewerbs (nicht Gegenstand dieser Ausschreibung) und wird durch einen Neubauersetzt. Beide Gebäudeteile werden unter dem Namen „Martinskloster“ als eines der fünf Trierer Studierendenwohnheime genutzt. Die Abtei St. Martin war eine wahrscheinlich im 6. Jahrhundert entstandene Klosteranlage in Trier. Sie soll auf eine von Martin von Tours im 4. Jahrhundert errichtete Kirche zurückgehen. Spätestens im 10. Jahrhundert wurde die Abtei von Mönchen des Benediktinerordens geführt, sie zählte einst zu den größten Abteien der Stadt und wurde 1802 unter der napoleonischen Herrschaft aufgehoben. Im Jahre 1972 wurden die Gebäudeteile zu einer Studierendenwohnanlage umgebaut und um einen Gebäudeteilergänzt.
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Die vorhandenen Installationen werden größtenteils erneuert, teilweise sind vorhandene Anlagenteile(Kontrollierte Wohnraumlüftung (zentral), Wärmeverteilung, Sanitär, Schwachstrom) zu übernehmen und in den Planungen zu berücksichtigen. Erforderliche Unterverteilungen, zentrale Warmwasserbereitung etc. werden im Gewölbe-Tiefkeller untergebracht. Sämtliche unter EG-Niveau liegenden Grundleitungen sollen beibehalten werden und sind hinsichtlich evtl. Sanierungsbedarf zu prüfen und bei Bedarf zu sanieren.
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Beschreibung der Optionen: Erste Stufe: Lph. 1 bis 4,

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70
Kostenkriterium (Name): Preis
Kostenkriterium (Gewichtung): 30

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-04-24 📅
Name: Josef Schleimer GmbH
Postort: Trier
Land: Deutschland 🇩🇪
Trier, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 381790.45 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXPDYD3YHX9

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2019/S 121-296966 (2019-06-24)