Inkassodienstleistungen
ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice
Inkassodienstleistungen.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2019-08-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-07-15.
AnbieterDie folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer? Wie?- • Veschiedene Dienstleistungen für Unternehmen und andere Dienstleistungen › Dienstleistungen von Inkassoagenturen
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2019-07-15 | Auftragsbekanntmachung |
| 2019-08-20 | Ergänzende Angaben |
| 2019-09-05 | Ergänzende Angaben |
| 2020-05-19 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
Auftragsbekanntmachung (2019-07-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Inkassoagenturen
Referenznummer: BW 09/18
Kurze Beschreibung: Inkassodienstleistungen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Inkassoagenturen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Inkassoagenturen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice
Postanschrift: Freimersdorfer Weg 6
Postleitzahl: 50829
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: https://www.rundfunkbeitrag.de/der_rundfunkbeitrag/beitragsservice/ausschreibungen/index_ger.html 🌏
E-Mail: vergabe@beitragsservice.de 📧
Fax: +49 221 / 5061-2801 📠
URL der Dokumente: https://prego-vergabeplattform.prhos.com/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16bdfde7bf4-5ba3412daff1b7bc 🌏
URL der Teilnahme: https://prego-vergabeplattform.prhos.com/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16bdfde7bf4-5ba3412daff1b7bc 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-07-15 📅
Einreichungsfrist: 2019-08-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-17 📅
Datum des Beginns: 2021-01-01 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 136-335336
ABl. S-Ausgabe: 136
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beschreibung der Verlängerungen:
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mindeststandards:
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-09-16 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-12-31 📅
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Landesrundfunkanstalten der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD), vertreten durch den Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio
Kontakt
Dokumente URL: https://prego-vergabeplattform.prhos.com/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16bdfde7bf4-5ba3412daff1b7bc 🌏
Land: Köln 🏙️
Name des öffentlichen Auftraggebers: ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice – Abteilung FSBF, Frau Pfaff
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221/1473045 📞
Fax: +49 221/1472889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammern (Rheinlandkammer) bei der Bezirksregierung Köln
Telefon: +49 221/1473116 📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Quelle: OJS 2019/S 136-335336 (2019-07-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Inkassoagenturen
Referenznummer: BW 09/18
Kurze Beschreibung: Inkassodienstleistungen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Inkassoagenturen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Inkassoagenturen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice
Postanschrift: Freimersdorfer Weg 6
Postleitzahl: 50829
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: https://www.rundfunkbeitrag.de/der_rundfunkbeitrag/beitragsservice/ausschreibungen/index_ger.html 🌏
E-Mail: vergabe@beitragsservice.de 📧
Fax: +49 221 / 5061-2801 📠
URL der Dokumente: https://prego-vergabeplattform.prhos.com/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16bdfde7bf4-5ba3412daff1b7bc 🌏
URL der Teilnahme: https://prego-vergabeplattform.prhos.com/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16bdfde7bf4-5ba3412daff1b7bc 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-07-15 📅
Einreichungsfrist: 2019-08-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-17 📅
Datum des Beginns: 2021-01-01 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 136-335336
ABl. S-Ausgabe: 136
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Beitragsservice schreibt einen Rahmenvertrag über die außergerichtliche Einziehung und Durchsetzung bereits titulierter öffentlich-rechtlicher Forderungen gegenüber Beitragsschuldnern aus. Die Leistungen des Auftragnehmers werden gegenüber den einzelnen Landesrundfunkanstalten (LRAen) der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) erbracht. Der Beitragsservice schließt den Rahmenvertrag als Stellvertreter der vorgenannten LRAen ab.
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Die einzuziehenden Forderungen werden dem Auftragnehmer nicht abgetreten.
Es wird mit dem wirtschaftlichsten Bieter ein Rahmenvertrag mit einer Festlaufzeit von 2 Jahren, frühestens ab 1.1.2021, sowie 2 Verlängerungsoptionen um jeweils 1 weiteres Jahr zu gleichen Konditionen abgeschlossen. Die Verlängerungsoptionen müssen nicht ausgeübt werden.
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1) Generelle Anforderungen
Sofern und soweit nach Erstellung eines Vollstreckungsersuchens die Vollstreckung durch das zuständige Vollstreckungsorgan erfolglos bleibt, wird die Forderung für einen zusätzlichen Beitreibungsversuch an das Inkassounternehmen abgegeben.
Im Jahr 2018 beliefen sich diese Inkassoaufträge nach fruchtloser Vollstreckung auf rund 180 000 Datensätze bzw. Einzelaufträge. Das Forderungsvolumen der Inkassoaufträge betrug im Jahr 2018 rund 80 Mio. EUR. Die Erfolgsquote bei den im Jahr 2018 beendeten Inkassoaufträgen (inklusive der vom Beitragsservice zurückgezogenen Inkassoaufträge) lag bei rund 9 Prozent. Der Anteil der davon zurückgezogenen Inkassoaufträge lag bei rund 10 Prozent. Auf 7,5 Prozent dieser zurückgezogenen Inkassoaufträge gingen provisionspflichtge Zahlungen ein. Es wird keine bestimmte Erfolgsquote garantiert.
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Als Einzelauftrag gilt jeder Datensatz, der an das Inkassounternehmen zwecks Durchführung des Inkassos abgegeben wird. Das wöchentliche Auftragsvolumen kann zwischen ca. 1 700 und ca. 7 000 Einzelaufträge betragen.
Das Inkassounternehmen hat durch eine bedarfsabhängige Personaleinsatzplanung sicherzustellen, dass die Datensätze bzw. der Inkassoauftrag im vorgegebenen Zeitraum bearbeitet werden/wird.
Die Bearbeitung erfolgt in den Räumen des Inkassounternehmens unter Nutzung von technischen Einrichtungen sowie Arbeitsplatzgeräten des Inkassounternehmens.
2) Durchführung der Inkassodienstleistungen
Das Inkassounternehmen hat die Aufgabe, Kontakt mit dem/der Beitragsschuldner/in herzustellen, um die offene Forderung von diesem/dieser beizutreiben und Zahlungen entgegenzunehmen.
Das Inkassounternehmen hat über einen Zeitraum von 10 Monaten, beginnend ab Übermittlung der Daten des Einzelauftrags, seine Maßnahmen zur Realisierung der Forderung aus zubringen. Nach Ablauf dieser 10 Monate ist das Inkassounternehmen verpflichtet, den Inkassoauftrag zu beenden und an den Beitragsservice zurückzugeben. In Einzelfällen (Ratenzahlungen des/der Beitragsschuldner(s)/in an das Inkassounternehmen) wird dieser Zeitraum um maximal 12 weitere Monate für die Dauer der Ratenzahlung verlängert.
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3) Kommunikation
Bei privaten Beitragsschuldner(n)/innen ist ausschließlich eine schriftliche Ausgangskommunikation per Brief erlaubt.
Bei nicht privaten Beitragsschuldner(n)/innen besteht neben der schriftlichen Ausgangskommunikation per Brief die Möglichkeit, das Telefoninkasso einzusetzen.
Die Kommunikationswege werden vom Auftraggeber vorgegeben.
4) Servicezeiten
Eine telefonische Erreichbarkeit des Inkassounternehmens von Mo.-Fr. von 8-20 Uhr ist sicherzustellen.
5) Qualifikation des Personals
Die Anforderungen, die an die Qualifikation des Personals des Inkassounternehmens gestellt werden, ergeben sich aus den Eignungskriterien.
6) Zahlungsarten
Die Zahlungsarten werden vom Auftraggeber vorgegeben.
7) Datenaustausch
Der Datenaustausch erfolgt elektronisch in Form von XML-Dateien über ein File Portal.
Weitere Einzelheiten sind der Teilnahmebroschüre und den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
2 Verlängerungsoptionen zu gleichen Konditionen um jeweils 1 weiteres Jahr bis maximal zum 31.12.2024
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
VFB BW
Freimersdorfer Weg 6
50829 Köln
Deutschland
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zum Nachweis ihrer Eignung haben die Bewerber die geforderten Eigenerklärungen abzugeben. Die Eigenerklärungen müssen aktuell sein und den gegenwärtigen Tatsachen entsprechen. Sollten sich während des Verfahrens Änderungen an den vom Bewerber erbrachten Eigenerklärungen ergeben, ist der Bewerber verpflichtet, den Auftraggeber unverzüglich über die Änderungen zu informieren und gegebenenfalls eine aktualisierte Eigenerklärung abzugeben. Der Auftraggeber ist verpflichtet, diese Änderungen bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers zu berücksichtigen. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass sie von der Nachforderungsmöglichkeit angelehnt an § 56 Abs. 2 VgV nach pflichtgemäßem Ermessen Gebrauch machen wird.
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I) Bewerber-/Bietergemeinschaften
Zum Nachweis der Eignung ist bei Bewerber-/Bietergemeinschaften für jedes Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft die Vorlage der verlangten Eigenerklärung erforderlich. Im Hinblick auf die Fachkunde und die Leistungsfähigkeit genügt bei Bewerber-/Bietergemeinschaften die Vorlage der Eigenerklärungen über die Fachkunde und Leistungsfähigkeit des einzelnen Mitglieds der Bewerber-/Bietergemeinschaft für die jeweilige von ihm zu erbringende Teilleistung. Die Erklärungen im Formblatt „Eignung" sind hierzu entsprechend zu vervielfältigen. Alternativ können die Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaften eine einheitliche Eigenerklärung für die gesamte Bewerber-/Bietergemeinschaft zum Nachweis von Fachkunde und Leistungsfähigkeit vorlegen. Eine Vorlage dieser Eigenerklärungen durch jedes Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft ist daher nicht notwendig.
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II) Unterauftragnehmer und Eignungsleihe (§ 47 VgV)
Bei Einsatz von Unterauftragnehmern ist die Vorlage der „Eigenerklärung für Unterauftragnehmer" erforderlich, sofern und soweit beabsichtigt ist, wesentliche Teile der zu erbringenden Leistungen (qualitative und quantitative Leistungsteile) auf den/die Unterauftragnehmer zu übertragen.
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Beabsichtigt der Bewerber oder ein Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft, sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten Dritter (Unterauftragnehmer oder sonstige Dritte) zu berufen (sog. Eignungsleihe gemäß § 47 VgV), so muss er mit seinem Angebot den Nachweis der tatsächlichen Verfügbarkeit der Kapazitäten im Auftragsfall, beispielsweise durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Dritten erbringen. Die in der Auftragsbekanntmachung benannten Erklärungen zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen Leistungsfähigkeit müssen für die Dritten insoweit vorgelegt werden, als sich der Bewerber oder ein Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft, zum Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des Dritten beruft.
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III) Eigenerklärung:
Der Bewerber/Unterauftragnehmer erklärt, dass das Unternehmen in das Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist, sofern dies gesetzlich in dem Staat, in dem er ansässig ist, vorgeschrieben ist bzw. dass eine Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach den jeweiligen für den Bieter einschlägigen gesetzlichen Regelungen nicht vorgeschrieben ist.
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Weitere Einzelheiten ergeben sich aus dem 4. Formblatt „Eignung" der Teilnahmebroschüre, die registrierungsfrei unter: https://prego-vergabeplattform.prhos.com zum Abruf bereitsteht.
Der Bewerber/Unterauftragnehmer erklärt, dass keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus dem 4. Formblatt „Eignung" der Teilnahmebroschüre, die registrierungsfrei unter: https://prego-vergabeplattform.prhos.com zum Abruf bereitsteht.
Der Bewerber/Unterauftragnehmer erklärt:
a) dass sein Unternehmen über die gültige Registrierung gemäß § 10 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) oder über eine vergleichbare Befugnis zur Erbringung außergerichtlicher Rechtsdienstleistungen gemäß § 3 RDG verfügt;
b) dass sein Unternehmen Mitglied in mindestens einer fachverbandlichen Organisationen aus dem Bereich der Inkassodienste (bspw. Bundesverband Deutscher Inkassounternehmen oder vergleichbar) ist;
c) dass er über einen branchenüblichen Versicherungsschutz von mindestens 2 000 000,00 EUR pro Jahr (zweifach maximiert) für Vermögensschäden verfügt und sich verpflichtet, diesen Versicherungsschutz für die Dauer der Vertragsdurchführung in der vorgenannten Höhe sicherzustellen, aufrechtzuerhalten und die Prämien rechtzeitig zu entrichten;
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Hinweis:
Sollte die vorgenannte Deckungssumme zurzeit nicht erreicht werden, erklärt der Bewerber/Unterauftragnehmer seine Bereitschaft, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssumme entsprechend zu erhöhen und vor Vertragsbeginn einen Nachweis hierüber vorzulegen;
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d) dass er auf Anforderung des Auftraggebers einen Nachweis über seine Bonität mithilfe einer Eigenauskunft einer Wirtschaftsauskunftei nach seiner Wahl erbringen kann, bei der seine unternehmensindividuell berechnete Ausfallwahrscheinlichkeit unter einem Prozent liegt;
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e) dass sämtliche von ihm im Fall der Zuschlagserteilung für die Auftragsausführung eingesetzten Mitarbeiter/innen mindestens über einen juristischen oder kaufmännischen Berufs- bzw. Studienabschluss verfügen;
f) dass sämtliche von ihm im Fall der Zuschlagserteilung für die Auftragsausführung eingesetzten Mitarbeiter/innen über sehr gute und fließende Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügen;
g) dass er im Fall der Zuschlagserteilung während der gesamten Vertragslaufzeit die jeweils geltenden gesetzlichen Datenschutzregelungen (insbesondere zur Auftragsverarbeitung gemäß EU-Datenschutzgrundverordnung) einhalten wird;
h) dass sein Unternehmen im Fall der Zuschlagserteilung während der gesamten Vertragslaufzeit alle relevanten Sicherheitserfordernisse angelehnt an die ISO 27001 oder einem vergleichbaren nationalen Standard des Mitgliedsstaats (bspw. IT-Grundschutz des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik), in dem er seinen Sitz hat, einhalten wird.
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Der Beitragsservice behält sich vor, während des laufenden Vergabeverfahrens geeignete Nachweise von den Bewerbern bzw. den Bewerber-/Bieter-gemeinschaften zu verlangen und auf diese Weise die im Teilnahmeantrag abgegebenen Eigenerklärungen des Bewerbers bzw. der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu überprüfen. Sofern und soweit die geforderten Nachweise nicht nachgereicht werden, behält sich der Beitragsservice vor, den Bewerber bzw. die Bewerber-/Bietergemeinschaft vom weiteren Verfahren auszuschließen.
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Die Mindestanforderungen an die vorzulegenden mind. 2 Referenzaufträge sowie die Angaben „Teilnahme bzw. Mitgliedschaft in fachverbandlichen Organisationen aus dem Bereich der Inkassodienste" sind dem nachfolgenden Feld „Möglicherweise geforderte Mindeststandards: (falls zutreffend)" zu entnehmen.
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Zum Nachweis seiner Fachkunde und Leistungsfähigkeit hat:
– der Bewerber,
– der Teilnehmer der Bewerber-/Bietergemeinschaft, der die Hauptleistung im Zuschlagsfall erbringen wird oder
– der Unterauftragnehmer für die Hauptleistung.
Zusätzlich die nachfolgend beschriebene Referenzliste mit den unten geforderten Mindestangaben sowie eine aussagekräftige Beschreibung seiner Teilnahme bzw. Mitgliedschaft in fachverbandlichen Organisationen aus dem Bereich der Inkassodienste (bspw. Bundesverband Deutscher Inkassounternehmen oder vergleichbar) vorzulegen.
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1) Referenzliste
Die Eignung ist nachzuweisen durch Vorlage einer Referenzliste mit:
– mindestens 2 Referenzaufträgen für Inkassodienstleistungen, die den ausgeschriebenen Inkassodienstleistungen in Inhalt und Anforderungen ähnlich sein sollten. Dies bedeutet: beide Referenzaufträge müssen (auch) das Inkasso titulierter Forderungen enthalten, mindestens einer der beiden Referenzaufträge muss auch das Inkasso für bereits titulierte öffentlich-rechtliche Forderungen enthalten,
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– welche die Durchführung von Inkassodienstleistungen umfassen, d. h.:
—– laufende Vertragsverhältnisse: das Vertragsverhältnis muss bereits mindestens 2 Jahre bestehen,
—– beendete Vertragsverhältnisse: das Vertragsende darf nicht länger als ein Jahr zurückliegen und muss mindestens 2 Jahre bestanden haben.
Hinweis:
Neue Vertragsverhältnisse, deren Laufzeit noch nicht begonnen hat, sind nicht zum Nachweis der Durchführung von Inkassodienstleistungen zugelassen.
– einem Auftragsvolumen von durchschnittlich mindestens 10 000 Inkassoaufträgen pro Monat.
Die Referenzliste hat pro Referenzauftrag folgende Angaben zwingend zu enthalten:
– Name und Sitz des Referenzunternehmens,
– Ansprechpartner des Referenzunternehmens (inkl. Kontaktdaten: E-Mail-Adresse und Telefonnummer),
– Vertragslaufzeit (TT.MM.JJJJ-TT.MM.JJJJ),
– Art der Forderung (privatrechtlich oder öffentlich-rechtlich),
– Anteil der titulierten Forderungen in Prozent,
– Erfolgsquote,
– Detaillierte Beschreibung der zu erbringenden Inkassodienstleistungen unter Angabe der konkret zu erbringenden Leistungen (schriftliche und/oder telefonische Kontaktaufnahme mit dem Schuldner),
– Anzahl der monatlichen Inkassoaufträge und
– maximale Bearbeitungszeit pro Inkassoauftrag (Berücksichtigung des Beitreibungszeitraums ohne etwaige Verlängerung durch Ratenzahlungsvereinbarungen sowie ohne Langzeitüberwachung).
2) Beschreibung „Teilnahme bzw. Mitgliedschaft in fachverbandlichen Organisationen aus dem Bereich der Inkassodienste"
Es ist schließlich eine aussagekräftige Beschreibung der Teilnahme bzw. Mitgliedschaft in fachverbandlichen Organisationen aus dem Bereich der Inkassodienste (bspw. Bundesverband Deutscher Inkassounternehmen oder vergleichbar) vorzulegen, die folgende Mindestangaben beinhalten muss:
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– Angabe der fachverbandlichen Organisation,
– Angabe, seit wann die Mitgliedschaft besteht,
– Beschreibung der innerhalb der letzten 3 Jahre ausgeübten Tätigkeit(en), bspw. Vorträge, Veröffentlichungen, Ausschussarbeit usw.).
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Nur Unternehmen, die über eine gültige Registrierung gemäß § 10 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) oder über eine vergleichbare Befugnis zur Erbringung außergerichtlicher Rechtsdienstleistungen gemäß § 3 RDG verfügen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Für den Fall, dass mehr als fünf Bewerber aufgrund gleicher Anzahl Punkte zum eingeschränkten Kreis der Bewerber zählen würden, behält sich die Vergabestelle ausdrücklich vor, den Gesamtumsatz des Unternehmens aus dem Geschäftsjahr 2018 abzufragen. Bei Punktgleichheit wird der Gesamtumsatz als weiteres Entscheidungskriterium herangezogen.
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Sollte ein Bewerber einen Unterauftragnehmer für die Leistungserbringung einsetzen, so werden die Punkte im prozentualen Verhältnis zu den vom Bewerber angegebenen Anteilen des Bewerbers und des Unterauftragsnehmers an der späteren Leistungserbringung (wie im 2. Formblatt „Unterauftragnehmer für die Hauptleistung") vergeben.
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Die zur Verfügung stehenden max. 140 Punkte teilen sich wie folgt auf:
– max. 60 Punkte Referenzauftrag 1,
– max. 60 Punkte Referenzauftrag 2,
– max. 20 Punkte für die Beschreibung der Teilnahme in fachverbandlichen Organisationen aus dem Bereich der Inkassodienste.
Sofern und soweit der Bewerber in seinem Teilnahmeantrag mehr als 2 Referenzen benannt haben sollte, wird die Vergabestelle alle angegebenen Referenzaufträge anhand der in der Bekanntmachung vorgegebenen Mindestanforderungen (vgl. auch 4. Formblatt "Eignung") bewerten. Im Rahmen der Vergabe der max. 120 Punkte für die angegebenen Referenzen wird die Vergabestelle die jengen Referenzen des Bewerbers zugrunde legen, die die vorgegebenen Mindestanforderungen am besten erfüllen und im Rahmen der Bewertung die höchste Punktzahl erzielt haben.
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Die Punktevergabe orientiert sich an folgenden Kriterien:
1) Referenzbewertung (max. 120 Punkte)
Die beiden zu bewertenden Referenzaufträge müssen die im Rahmen der Eignung vorgegebenen Mindestvoraussetzungen erfüllen (vgl. 4. Formblatt "Eignung").
Die vom Bewerber angegebenen und wertbaren Referenzaufträge werden nach folgenden Kriterien bewertet:
a) Liegen dem Referenzauftrag öffentlich-rechtliche und/oder privatrechtliche Forderungen zugrunde?
– nur öffentlich-rechtliche Forderungen = 10 Punkte,
– gemischt = 5 Punkte,
– nur privatrechtliche Forderungen = 0 Punkte.
b) Wie hoch ist der Anteil der titulierten Forderungen im angegebenen Referenzauftrag?
– >= 80 % = 10 Punkte,
– 60 < 80 % = 8 Punkte,
– 40 < 60 % = 6 Punkte,
– 20 < 40 % = 4 Punkte,
– 0 < 20 % = 0 Punkte.
c) Wie hoch ist die Erfolgsquote des angegebenen Referenzauftrags bezogen auf die titulierten Forderungen? Um eine Vergleichbarkeit der Erfolgsquoten zu erhalten, soll deren Berechnung folgende Grundlage beinhalten: Höhe der begetriebenen Forderungen in den beendeten Inkassoaufträgen (inklusive der vom Auftraggeber zurückgezogenen Inkassoaufträge) gemessen an der Höhe der beizutreibenden Forderungen dieser Inkassoaufträge:
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– >= 15 % = 10 Punkte,
– 12 < 15 % = 7 Punkte,
– 8 < 12 % = 5 Punkte,
– 5 < 8 % = 3 Punkte,
– 0 < 5 % = 0 Punkte.
d) In welcher Form erfolgt die Kontaktaufnahme zum Schuldner im Referenzauftrag?
– ausschließlich schriftliche Kommunikation zum Schuldner = 10 Punkte,
– ausschließlich schriftliche und telefonische Kommunikation zum Schuldner = 7 Punkte,
– schriftliche, telefonische Kommunikation und weitere Kontaktaufnahmen zum Schuldner (bspw. SMS, Hausbesuche etc.) = 3 Punkte.
e) Wie hoch ist die Anzahl der übermittelten Inkassoaufträge pro Monat im Referenzauftrag?
– > 20 000 = 10 Punkte,
– > 10 000 – 20 000 = 5 Punkte.
f) Wie hoch ist die vom Auftraggeber vorgegebene maximale Bearbeitungszeit pro Inkassoauftrag im Referenzauftrag (Berücksichtigung des Beitreibungszeitraums ohne etwaige Verlängerung durch Ratenzahlungsvereinbarungen so-wie ohne Langzeitüberwachung)?
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– > 12 Monate = 0 Punkte,
– 8-12 Monate = 10 Punkte,
– < 8 Monate = 0 Punkte.
2) Detaillierte und konkrete Beschreibung der Teilnahme in fachverbandlichen Organisationen aus dem Bereich der Inkassodienste innerhalb der letzten 3 Jahre (max. 20 Punkte):
– Vorträge = 7 Punkte,
– Veröffentlichungen = 7 Punkte,
– Ausschüsse = 3 Punkte,
– sonstige Aktivitäten = 3 Punkte.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-09-16 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-12-31 📅
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Landesrundfunkanstalten der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD), vertreten durch den Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio
Kontakt
Dokumente URL: https://prego-vergabeplattform.prhos.com/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16bdfde7bf4-5ba3412daff1b7bc 🌏
Land: Köln 🏙️
Name des öffentlichen Auftraggebers: ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice – Abteilung FSBF, Frau Pfaff
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221/1473045 📞
Fax: +49 221/1472889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 160Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Beitragsservice nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Beitragsservice gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Beitrags service gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Beitrags service, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Weitere Einzelheiten können dem GWB, insbesondere § 160 GWB, entnommen werden
Name: Vergabekammern (Rheinlandkammer) bei der Bezirksregierung Köln
Telefon: +49 221/1473116 📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Quelle: OJS 2019/S 136-335336 (2019-07-15)
Ergänzende Angaben (2019-08-20)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-08-20 📅
Einreichungsfrist: 2019-09-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-08-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 161-397130
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 136-335336
ABl. S-Ausgabe: 161
Quelle: OJS 2019/S 161-397130 (2019-08-20)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-08-20 📅
Einreichungsfrist: 2019-09-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-08-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 161-397130
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 136-335336
ABl. S-Ausgabe: 161
Quelle: OJS 2019/S 161-397130 (2019-08-20)
Ergänzende Angaben (2019-09-05)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-05 📅
Einreichungsfrist: 2019-09-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-09-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 174-425011
ABl. S-Ausgabe: 174
Quelle: OJS 2019/S 174-425011 (2019-09-05)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-05 📅
Einreichungsfrist: 2019-09-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-09-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 174-425011
ABl. S-Ausgabe: 174
Quelle: OJS 2019/S 174-425011 (2019-09-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-05-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-05-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-05-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 100-241585
ABl. S-Ausgabe: 100
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40,00
Preis (Gewichtung): 60,00
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-04-06 📅
Name: Infoscore Forderungsmanagement GmbH
Postanschrift: Gütersloher Str. 123
Postort: Verl
Postleitzahl: 33415
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 5246939-1021 📞
E-Mail: info@arvato-infoscore.de 📧
Land: Gütersloh 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2020/S 100-241585 (2020-05-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-05-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-05-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 100-241585
ABl. S-Ausgabe: 100
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Beitragsservice schreibt einen Rahmenvertrag über die außergerichtliche Einziehung und Durchsetzung bereits titulierter öffentlich-rechtlicher Forderungen gegenüber Beitragsschuldnern aus. Die Leistungen des Auftragnehmers werden gegenüber den einzelnen Landesrundfunkanstalten (LRAen) der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) erbracht. Der Beitragsservice schließt den Rahmenvertrag als Stellvertreter der vorgenannten LRAen ab. Die einzuziehenden Forderungen werden dem Auftragnehmer nicht abgetreten. Es wird mit dem wirtschaftlichsten Bieter ein Rahmenvertrag mit einer Festlaufzeit von 2 Jahren, frühestens ab 1.1.2021, sowie 2 Verlängerungsoptionen um jeweils 1 weiteres Jahr zu gleichen Konditionen abgeschlossen. Die Verlängerungsoptionen müssen nicht ausgeübt werden.
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1. Generelle Anforderungen sofern und soweit nach Erstellung eines Vollstreckungsersuchens die Vollstreckung durch das zuständige Vollstreckungsorgan erfolglos bleibt, wird die Forderung für einen zusätzlichen Beitreibungsversuch an das Inkassounternehmen abgegeben. Im Jahr 2018 beliefen sich diese Inkassoaufträge nach fruchtloser Vollstreckung auf rund 180 000 Datensätze bzw. Einzelaufträge. Das Forderungsvolumen der Inkassoaufträge betrug im Jahr 2018 rund 80 Mio. EUR. Die Erfolgsquote bei den im Jahr 2018 beendeten Inkassoaufträgen (inklusive der vom Beitragsservice zurückgezogenen Inkassoaufträge) lag bei rund 9 Prozent. Der Anteil der davon zurückgezogenen Inkassoaufträge lag bei rund 10 Prozent. Auf 7,5 Prozent dieser zurückgezogenen Inkassoaufträge gingen provisionspflichtge Zahlungen ein. Es wird keine bestimmte Erfolgsquote garantiert. Als Einzelauftrag gilt jeder Datensatz, der an das Inkassounternehmen zwecks Durchführung des Inkassos abgegeben wird. Das wöchentliche Auftragsvolumen kann zwischen ca. 1 700 und ca. 7 000 Einzelaufträge betragen. Das Inkassounternehmen hat durch eine bedarfsabhängige Personaleinsatzplanung sicherzustellen, dass die Datensätze bzw. der Inkassoauftrag im vorgegebenen Zeitraum bearbeitet werden/wird. Die Bearbeitung erfolgt in den Räumen des Inkassounternehmens unter Nutzung von technischen Einrichtungen sowie Arbeitsplatzgeräten des Inkassounternehmens.
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2. Durchführung der Inkassodienstleistungen das Inkassounternehmen hat die Aufgabe, Kontakt mit dem/der Beitragsschuldner/in herzustellen, um die offene Forderung von diesem/dieser beizutreiben und Zahlungen entgegenzunehmen. Das Inkassounternehmen hat über einen Zeitraum von 10 Monaten, beginnend ab Übermittlung der Daten des Einzelauftrags, seine Maßnahmen zur Realisierung der Forderung aus zubringen. Nach Ablauf dieser 10 Monate ist das Inkassounternehmen verpflichtet, den Inkassoauftrag zu beenden und an den Beitragsservice zurückzugeben. In Einzelfällen (Ratenzahlungen des/der Beitragsschuldner(s)/in an das Inkassounternehmen) wird dieser Zeitraum um maximal 12 weitere Monate für die Dauer der Ratenzahlung verlängert.
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3. Kommunikation bei privaten Beitragsschuldner(n)/innen ist ausschließlich eine schriftliche Ausgangskommunikation per Brief erlaubt. Bei nicht privaten Beitragsschuldner(n)/innen besteht neben der schriftlichen Ausgangskommunikation per Brief die Möglichkeit, das Telefoninkasso einzusetzen. Die Kommunikationswege werden vom Auftraggeber vorgegeben.
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4. Servicezeiten eine telefonische Erreichbarkeit des Inkassounternehmens von Mo.-Fr. von 8-20 Uhr ist sicherzustellen.
5. Qualifikation des Personals die Anforderungen, die an die Qualifikation des Personals des Inkassounternehmens gestellt werden, ergeben sich aus den Eignungskriterien.
6. Zahlungsarten die Zahlungsarten werden vom Auftraggeber vorgegeben.
7. Datenaustausch der Datenaustausch erfolgt elektronisch in Form von XML-Dateien über ein File Portal. Weitere Einzelheiten sind der Teilnahmebroschüre und den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
FSFB BW
DEUTSCHLAND
Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40,00
Preis (Gewichtung): 60,00
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-04-06 📅
Name: Infoscore Forderungsmanagement GmbH
Postanschrift: Gütersloher Str. 123
Postort: Verl
Postleitzahl: 33415
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 5246939-1021 📞
E-Mail: info@arvato-infoscore.de 📧
Land: Gütersloh 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß §160Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Beitrags service nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Beitrags service gerügt werden,
Weitere Einzelheiten können dem GWB, insbesondere § 160 GWB, entnommen werden.
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