Technische Ausrüstung gem. HOAI § 55 für die Baumaßnahme „Instandsetzung/Neubau Wirtschaftshof Parkreviere II-III im Park Sanssouci, Potsdam". Die vorhandenen Baulichkeiten der Parkreviere II-III zur Unterbringung der Aufenthalts-, Büro- und Sozialräume für die Beschäftigten der Stiftung sowie die Lagermöglichkeiten haben unzureichende funktionale Zusammenhänge, befinden sich in schlechten baulichen Zuständen bzw. entsprechen nicht geltenden Arbeitsschutzbestimmungen. Um die erforderlichen Räumlichkeiten in funktionsgerechten Baulichkeiten unterzubringen und zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu schaffen, sollen die denkmalgeschützten (Hüllen/Fassaden) Gebäude 1-8 entlang der Maulbeerallee gesichert/umgenutzt, die Gebäude 9-11 rückgebaut und dafür ein Neubau auf dem Grundstück errichtet werden. Die Realisierung erfolgt mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2 des Bundeskulturhaushalts und der Länder Berlin und Brandenburg.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-12-13.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-11-08.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2019-11-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 4193147
Kurze Beschreibung:
Technische Ausrüstung gem. HOAI § 55 für die Baumaßnahme „Instandsetzung/Neubau Wirtschaftshof Parkreviere II-III im Park Sanssouci, Potsdam".
Die vorhandenen Baulichkeiten der Parkreviere II-III zur Unterbringung der Aufenthalts-, Büro- und Sozialräume für die Beschäftigten der Stiftung sowie die Lagermöglichkeiten haben unzureichende funktionale Zusammenhänge, befinden sich in schlechten baulichen Zuständen bzw. entsprechen nicht geltenden Arbeitsschutzbestimmungen. Um die erforderlichen Räumlichkeiten in funktionsgerechten Baulichkeiten unterzubringen und zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu schaffen, sollen die denkmalgeschützten (Hüllen/Fassaden) Gebäude 1-8 entlang der Maulbeerallee gesichert/umgenutzt, die Gebäude 9-11 rückgebaut und dafür ein Neubau auf dem Grundstück errichtet werden.
Die Realisierung erfolgt mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2 des Bundeskulturhaushalts und der Länder Berlin und Brandenburg.
Technische Ausrüstung gem. HOAI § 55 für die Baumaßnahme „Instandsetzung/Neubau Wirtschaftshof Parkreviere II-III im Park Sanssouci, Potsdam".
Die vorhandenen Baulichkeiten der Parkreviere II-III zur Unterbringung der Aufenthalts-, Büro- und Sozialräume für die Beschäftigten der Stiftung sowie die Lagermöglichkeiten haben unzureichende funktionale Zusammenhänge, befinden sich in schlechten baulichen Zuständen bzw. entsprechen nicht geltenden Arbeitsschutzbestimmungen. Um die erforderlichen Räumlichkeiten in funktionsgerechten Baulichkeiten unterzubringen und zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu schaffen, sollen die denkmalgeschützten (Hüllen/Fassaden) Gebäude 1-8 entlang der Maulbeerallee gesichert/umgenutzt, die Gebäude 9-11 rückgebaut und dafür ein Neubau auf dem Grundstück errichtet werden.
Die Realisierung erfolgt mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2 des Bundeskulturhaushalts und der Länder Berlin und Brandenburg.
Ziff. II.2.7: Die angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen und beinhaltet nicht die LPh 9 und Gewährleistungszeit.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Technische Ausrüstung gem. HOAI § 55 für die Baumaßnahme „Instandsetzung/Neubau Wirtschaftshof Parkreviere II-III im Park Sanssouci, Potsdam".
Die vorhandenen Baulichkeiten der Parkreviere II-III zur Unterbringung der Aufenthalts-, Büro- und Sozialräume für die Beschäftigten der Stiftung sowie die Lagermöglichkeiten haben unzureichende funktionale Zusammenhänge, befinden sich in schlechten baulichen Zuständen bzw. entsprechen nicht geltenden Arbeitsschutzbestimmungen. Um die erforderlichen Räumlichkeiten in funktionsgerechten Baulichkeiten unterzubringen und zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu schaffen, sollen die denkmalgeschützten (Hüllen/Fassaden) Gebäude 1-8 entlang der Maulbeerallee gesichert/umgenutzt, die Gebäude 9-11 rückgebaut und dafür ein Neubau auf dem Grundstück errichtet werden.
Die vorhandenen Baulichkeiten der Parkreviere II-III zur Unterbringung der Aufenthalts-, Büro- und Sozialräume für die Beschäftigten der Stiftung sowie die Lagermöglichkeiten haben unzureichende funktionale Zusammenhänge, befinden sich in schlechten baulichen Zuständen bzw. entsprechen nicht geltenden Arbeitsschutzbestimmungen. Um die erforderlichen Räumlichkeiten in funktionsgerechten Baulichkeiten unterzubringen und zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu schaffen, sollen die denkmalgeschützten (Hüllen/Fassaden) Gebäude 1-8 entlang der Maulbeerallee gesichert/umgenutzt, die Gebäude 9-11 rückgebaut und dafür ein Neubau auf dem Grundstück errichtet werden.
Die Realisierung erfolgt mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2 des Bundeskulturhaushalts und der Länder Berlin und Brandenburg.
Das Areal der Parkreviere PR-II und III befindet sich am nördlichen Ende des Parkteils „Eichenstück". Die Gebäude 1-8 sind Teil der ehemaligen Hofgärtnerei Sanssouci mit Gewächshäusern, Schuppen und Lagermöglichkeiten, die um 1886 ihre größte bauliche Struktur erlangt hatte. Sie wurde 1911/12 zu großen Teilen für den Bau der Jubiläumsterrasse und des sog. „Neuen Stücks" (Parterre vor Wasserbassin der Grotte) verlagert. Die Relikte stellen ein bauliches Kulturzeugnis für die geschichtliche Anzuchtkultur als Zeitdokument dar. Sie sollen erhalten, fehlende Bauteile gemäß den Materialien im Bestand ergänzt werden (keine Rekonstruktion oder Rückführung auf eine andere Fassung).
Das Areal der Parkreviere PR-II und III befindet sich am nördlichen Ende des Parkteils „Eichenstück". Die Gebäude 1-8 sind Teil der ehemaligen Hofgärtnerei Sanssouci mit Gewächshäusern, Schuppen und Lagermöglichkeiten, die um 1886 ihre größte bauliche Struktur erlangt hatte. Sie wurde 1911/12 zu großen Teilen für den Bau der Jubiläumsterrasse und des sog. „Neuen Stücks" (Parterre vor Wasserbassin der Grotte) verlagert. Die Relikte stellen ein bauliches Kulturzeugnis für die geschichtliche Anzuchtkultur als Zeitdokument dar. Sie sollen erhalten, fehlende Bauteile gemäß den Materialien im Bestand ergänzt werden (keine Rekonstruktion oder Rückführung auf eine andere Fassung).
Die unter Berücksichtigung denkmalpfl. Gesichtspunkte durchzuführenden Maßnahmen umfassen:
— Ertüchtigung Gebäude Nr. 1-8 als Lager (kalt/frostfrei), Garagen, Technik-, Schauerflächen,
— Rückbau Gebäude Nr. 9-11 unter Berücksichtigung der temporären Nutzung Gebäude Nr. 9 in der Bauphase,
— Errichtung eines 1-geschossigen Neubaus für Büro-, Aufenthalts-, Dusch-/Umkleide-, Trocken-, Technik- und Lageräume, Garagen, Schauerflächen, Tanklager, Waschplatz,
— Anlage von Lager- und Schauerflächen (überdacht und frei),
— Herstellung von gepflasterten Flächen und Freiflächen.
Die Leistungen der Technischen Ausrüstung betreffen:
Ziel ist die nachhaltige Instandsetzung der Gebäudehüllen und die Errichtung des Neubaus in Anlehnung an den Leitfaden Nachhaltiges Bauen (insb. bzgl. Wahl der Baustoffe, Einsatz regenerativer Energien und Energie-/Ressourcen schonenden Betrieb; keine formale Zertifizierung) unter Berücksichtigung der Anforderungen des UNESCO-Umgebungsschutzes. Die Planungen und energetischen Nachweise für den Neubau sollen nach gültiger EnEV, EnEG und EEWärmeG erfolgen. Die Realisierung ist bei laufendem Betrieb und in Bauabschnitten geplant. Da das Areal ein Bodendenkmal ist, werden planungs-/umsetzungsbegleitend Grabungen erfolgen. Für die Planung wird ein Team mit solider Fachkenntnis und langjähriger Erfahrung in der Altbausanierung sowie für vergleichbare Neubauaufgaben gesucht. Die geplante Baumaßnahme zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus:
Ziel ist die nachhaltige Instandsetzung der Gebäudehüllen und die Errichtung des Neubaus in Anlehnung an den Leitfaden Nachhaltiges Bauen (insb. bzgl. Wahl der Baustoffe, Einsatz regenerativer Energien und Energie-/Ressourcen schonenden Betrieb; keine formale Zertifizierung) unter Berücksichtigung der Anforderungen des UNESCO-Umgebungsschutzes. Die Planungen und energetischen Nachweise für den Neubau sollen nach gültiger EnEV, EnEG und EEWärmeG erfolgen. Die Realisierung ist bei laufendem Betrieb und in Bauabschnitten geplant. Da das Areal ein Bodendenkmal ist, werden planungs-/umsetzungsbegleitend Grabungen erfolgen. Für die Planung wird ein Team mit solider Fachkenntnis und langjähriger Erfahrung in der Altbausanierung sowie für vergleichbare Neubauaufgaben gesucht. Die geplante Baumaßnahme zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus:
1) Gebäudetyp: Nutzungsmix aus Büro, Unterkunft-/Sozialräume, Lager/Garagen/Werkstatt;
2) Art der Baumaßnahme: Neubau und Bauen in denkmalgeschütztem Bestand, Ausführungen in UNESCO-Welterbestätte;
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Technischen Ausrüstung gem. HOAI § 55, AGr 1-8 i.S. HOAI § 53 (AGr 7: Feuerlöschtechnik): Grundleistungen LPh 2-9, soweit erforderlich sowie optional ausgewählte Besondere Leistungen (im Einzelnen s. Vergabeunterlagen, Anlagen 9 /11 zum Vertrag).
Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziffer II.2.11). Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Geplanter Zeitrahmen: 1. Beauftragung: voraussichtlich 04/2020; 2. Planung/Baudurchführung: bis 05/2024; 3. Inbetriebnahme: bis 07/2024; 4. Übergabe nach Abschnitt H RBBau: 01.08.2024. Vergabeunterlagen, im Internet abrufbar (s. Ziff. I.3): Bewerbungsunterlagen (Formblätter) sowie insbesondere Vertrag inkl. Anlagen sowie Lageplan. Das im Vorfeld dieser Ausschreibung erstellte Baufachl. Gutachten kann nach Voranmeld. in der Vergabestelle eingesehen werden (Kontaktdaten siehe Ziff. I).
Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziffer II.2.11). Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Geplanter Zeitrahmen: 1. Beauftragung: voraussichtlich 04/2020; 2. Planung/Baudurchführung: bis 05/2024; 3. Inbetriebnahme: bis 07/2024; 4. Übergabe nach Abschnitt H RBBau: 01.08.2024. Vergabeunterlagen, im Internet abrufbar (s. Ziff. I.3): Bewerbungsunterlagen (Formblätter) sowie insbesondere Vertrag inkl. Anlagen sowie Lageplan. Das im Vorfeld dieser Ausschreibung erstellte Baufachl. Gutachten kann nach Voranmeld. in der Vergabestelle eingesehen werden (Kontaktdaten siehe Ziff. I).
Dauer: 53 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Laufzeit des Vertrages kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend bestimmt werden. Sie kann sich je nach Projekterfordernis verändern; daraus sind keinerlei Ansprüche abzuleiten.
Die Angaben in Ziff. II.2.4 gehen von je ca. 3-monatigen Unterbrechungen im Fall von Unterlagenprüfung durch Dritte (z. B. Zuwendungsgeber/Bauaufsicht) aus.
Beschreibung der Optionen:
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise entsprechend RBBau ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Mit dem Abschluss des Vertrages ist beabsichtigt, die Leistungsphase 2 bis 4 gem. HOAI § 34 zu beauftragen
(Leistungsstufe 1). Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kosten und Termine, die vorhandenen sowie sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen.
(Leistungsstufe 1). Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kosten und Termine, die vorhandenen sowie sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen.
(2) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung sind neben einem Honorarangebot (Formblatt) folgende Erklärungen unterzeichnet vorzulegen (s. a. Ziff. III.2.2): Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz.
(2) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung sind neben einem Honorarangebot (Formblatt) folgende Erklärungen unterzeichnet vorzulegen (s. a. Ziff. III.2.2): Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz.
Zusätzliche Informationen:
Ziff. II.2.7: Die angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen und beinhaltet nicht die LPh 9 und Gewährleistungszeit.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Park Sanssouci, PR II/III
14469 Potsdam
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung – auch auf Nachforderung gemäß VgV § 56 (2) – wird der Bewerber ausgeschlossen:
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung – auch auf Nachforderung gemäß VgV § 56 (2) – wird der Bewerber ausgeschlossen:
(1) Eigenerklärungen/Auflagen:
a) Soweit zutreffend: Vorlage eines Auszugs aus dem Handelsregister oder einem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (Kopie) sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
a) Soweit zutreffend: Vorlage eines Auszugs aus dem Handelsregister oder einem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (Kopie) sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass er im Auftragsfall die Versicherung gemäß Ziff. III.1.2) für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.
c) Eigenerklärung (Formular 4.1 EU) des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 und § 124 vorliegen;
d) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 3) des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen.
f) Beruft sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen (Teilnahmeantrag Punkt 1), die „Erklärung Unteraufträge/Eignungsanleihe" (Formular 4.3 EU) und die Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach § 47 (1) VgV (Formular 4.4 EU) sowie Erklärungen gemäß §§ 123 und 124 GWB über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe (Formular 4.1 EU) für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen. Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.
f) Beruft sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen (Teilnahmeantrag Punkt 1), die „Erklärung Unteraufträge/Eignungsanleihe" (Formular 4.3 EU) und die Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach § 47 (1) VgV (Formular 4.4 EU) sowie Erklärungen gemäß §§ 123 und 124 GWB über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe (Formular 4.1 EU) für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen. Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.
(2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
(Bewerbergemeinschaftserklärung – Formular 4.2 EU) unter zwingender Verwendung des für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3 der Bekanntmachung) abzugeben, – in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
(Bewerbergemeinschaftserklärung – Formular 4.2 EU) unter zwingender Verwendung des für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3 der Bekanntmachung) abzugeben, – in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— mit einer Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft sowie als Bieter und gleichzeitig als Nachunternehmer eines Bieters/einer Bietergemeinschaft, führen – wegen der damit verbundenen drohenden Verletzung des Geheimwettbewerbs – zum Ausschluss, sofern die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft sowie als Bieter und gleichzeitig als Nachunternehmer eines Bieters/einer Bietergemeinschaft, führen – wegen der damit verbundenen drohenden Verletzung des Geheimwettbewerbs – zum Ausschluss, sofern die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Umsatz:
Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 § 55, Anlagengruppen 1-8 im Sinne HOAI § 53.
Verweist der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf einen Nachunternehmer, so darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziff. III.1.1, Unterpunkt (1), (f), sind zu beachten).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Verweist der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf einen Nachunternehmer, so darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziff. III.1.1, Unterpunkt (1), (f), sind zu beachten).
(2) Geforderte Kautionen/Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2,0 Millionen EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 2,0 Millionen EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Pkt. 2).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2,0 Millionen EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 2,0 Millionen EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Pkt. 2).
Mindeststandards:
Netto-Jahresumsatz im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018) im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 § 55, Anlagengruppen 1-8 im Sinne HOAI 2013 § 53, Mindestanforderung: größer/gleich 150 000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
Netto-Jahresumsatz im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018) im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 § 55, Anlagengruppen 1-8 im Sinne HOAI 2013 § 53, Mindestanforderung: größer/gleich 150 000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 4.2) der in den letzten 3 Jahren (2018, 2017, 2016) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Ingenieure [Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss] mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 § 55, Anlagengruppen 1-8 im Sinne HOAI 2013 § 53, sowie mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre (gesamt sowie Unterangaben für AGr 1-3 sowie 4-5 und 8).
(1) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 4.2) der in den letzten 3 Jahren (2018, 2017, 2016) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Ingenieure [Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss] mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 § 55, Anlagengruppen 1-8 im Sinne HOAI 2013 § 53, sowie mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre (gesamt sowie Unterangaben für AGr 1-3 sowie 4-5 und 8).
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers dürfen nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers angegeben werden, die in dem für die Nachunternehmervergabe vorgesehenen Leistungsanteil tätig waren.
(2) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 1), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche gegebenenfalls durch Nachunternehmer erbracht werden.
(3) Aus einer Referenzliste (Teilnahmeantrag Pkt. 5.1) für das Leistungsbild Technische Ausrüstung sind mind. 2 und max. 3 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte detailliert vorzustellen (Teilnahmeantrag Pkt. 5.2), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden.
(3) Aus einer Referenzliste (Teilnahmeantrag Pkt. 5.1) für das Leistungsbild Technische Ausrüstung sind mind. 2 und max. 3 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte detailliert vorzustellen (Teilnahmeantrag Pkt. 5.2), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden.
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung und Ort/Land des Bauvorhabens,
— Auftraggeber (der Bauherr behält sich vor, Erkundigungen einzuholen)/Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB
§ 103;
— Auftragnehmer,
— Datum Fertigstellung Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2013 § 55 (mindestens Übergabe an den Nutzer beziehungsweise Betreiber),
— Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 400 nach DIN 276) in EUR netto,
— Bruttogrundfläche BGF,
— Schwierigkeitsgrad (überwiegende Honorarzone im Sinne HOAI 2013 § 56),
— Art der Baumaßnahme im Sinne HOAI 2013 § 2 (Bauen im Bestand [Umbau- und/oder Modernisierungs-, Instandsetzungs-, Instandhaltungsmaßnahme])/Neubau und/oder Erweiterungsbaumaßnahme/Andere [Wiederaufbaumaßnahme o. vgl.]),
— Bearbeitete Anlagengruppen/Leistungsphasen im Sinne HOAI 2013 §§ 53 und 55.
Für die Bewertung der fachlichen Eignung können, sofern zutreffend, außerdem zusätzliche Angaben zu ausgewählten Leistungen/Projektmerkmalen in den mind. 2 und max. 3 Referenzprojekten (siehe Teilnahmeantrag Pkt. 5.2.1 bis 5.2.3) erfolgen (nicht zwingend in Bezug auf die Wertungsfähigkeit des Teilnahmeantrags/der Referenzprojekte). Es geht je Leistung/Projektmerkmal maximal ein Projekt in die Wertung ein.
Für die Bewertung der fachlichen Eignung können, sofern zutreffend, außerdem zusätzliche Angaben zu ausgewählten Leistungen/Projektmerkmalen in den mind. 2 und max. 3 Referenzprojekten (siehe Teilnahmeantrag Pkt. 5.2.1 bis 5.2.3) erfolgen (nicht zwingend in Bezug auf die Wertungsfähigkeit des Teilnahmeantrags/der Referenzprojekte). Es geht je Leistung/Projektmerkmal maximal ein Projekt in die Wertung ein.
Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf je max. 2 Seiten (DIN-A4 bzw. DIN-A3 einseitig) in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen.
Die Angaben zu den Referenzprojekten (Teilnahmeantrag Pkt. 5) sind von der Bewerbergemeinschaft
(inklusive Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.
Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen:
1) Anzahl der festangestellten Ingenieure [Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss] mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 § 55 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt, davon mind. 1 in den AGr 1-3 sowie mind. 1 in den AGr 4-5 und 8 im Sinne HOAI 2013 § 53.
1) Anzahl der festangestellten Ingenieure [Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss] mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 § 55 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt, davon mind. 1 in den AGr 1-3 sowie mind. 1 in den AGr 4-5 und 8 im Sinne HOAI 2013 § 53.
2) Referenzprojekte: Mindestanforderung, damit die Eignung zuerkannt werden kann: Gewertet werden nur Referenzprojekte (mind. 2 und max. 3), die folgende Bedingungen erfüllen: 1. Fertigstellung Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2013 § 55 (mind. Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber) im Zeitraum 11/2013 bis 10/2019, 2. Bauwerkskosten (Summe KGr 400 nach DIN 276) größer/gleich 250 000,00 EUR netto.
2) Referenzprojekte: Mindestanforderung, damit die Eignung zuerkannt werden kann: Gewertet werden nur Referenzprojekte (mind. 2 und max. 3), die folgende Bedingungen erfüllen: 1. Fertigstellung Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2013 § 55 (mind. Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber) im Zeitraum 11/2013 bis 10/2019, 2. Bauwerkskosten (Summe KGr 400 nach DIN 276) größer/gleich 250 000,00 EUR netto.
Mit den Referenzprojekten in den Abschnitten 5.2.1) bis 5.2.3 des Teilnahmeantrags sind folgende weitere Mindestanforderungen zu erfüllen:
a) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung „Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB § 103";
b) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung Bauen im Bestand im Sinne HOAI 2013 § 2 (Umbau- und/oder Modernisierungs-, Instandsetzung-, Instandhaltungsmaßnahme);
c) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme im Sinne HOAI § 2;
d) durch die Summe der Referenzprojekte müssen die Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 3 und 5 bis 8 m Sinne HOAI 2013 § 55 in den Anlagengruppen 1 bis 5 im Sinne HOAI 2013 § 53 mindestens je einmal abgedeckt sein.
Alle Mindestanforderungen müssen in 2 oder mehreren Referenzprojekten (max. 3) erfüllt sein, die Kombination dabei ist beliebig.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure (VgV § 75 [1-3] in Verbindung mit VgV § 44):
(1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden.
(2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen.
(3) Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied je Leistungsbereich die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Eine Eigenerklärung gemäß vorstehender Festlegungen erfolgt im Teilnahmeantrag.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
(1) Die örtliche Präsenz (Potsdam) ist während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gem. Erfordernis sicherzustellen. Die personelle Kontinuität bzgl. der Präsenz vor Ort ist möglichst sicherzustellen.
(2) Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften sowie ergänzenden Vorschriften und Regeln des Bundes und des Landes Brandenburg (u. a. RBBau, LHO/VV-BHO, RZBau, VHB, BbgBO Bln).
(3) Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).
(4) Im Falle der Einladung zur Verhandlung vorzulegende Erklärungen: s. Ziff. II.2.11), Unterpkt. 2.
(7) Einschätzung des AG bzgl. Honorarzonen (HZ) gem. § 56 HOAI: AGr 1-5: HZ II/AGr 6 und 7: HZ I/AGr 8: HZ III (jeweils unten).
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1), III.1.2) und III.1.3).
(2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 610,0 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 20,49 %; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 79,51 %).
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
(2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 610,0 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 20,49 %; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 79,51 %).
Die detaillierten Angaben zur Bewertung können dem Anhang zum Teilnahmeantrag entnommen werden
(Dokument „Teilnahmeantrag" im Ordner „vom_unternehmen_auszufuellende_dokumente").
(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Falls die Zahl der Bewerber, welche die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Falls die Zahl der Bewerber, welche die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-02-03 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 6 Monate Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1. Für die Auftragsausführung vorgesehenes Personal (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen, hier: Dokument „Zuschlagskriterien" im Ordner „Sonstiges")
Qualitätskriterium (Gewichtung): 23,53
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2. Strukturelle Herangehensweise (s. o.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15,13
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 3. Fachtechnische Lösungen (s. o.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40,34
Preis (Gewichtung): 21,01
1) Die insb. in Ziffer III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Formular 4.1 EU), sowie – sofern zutreffend – Bewerbergemeinschaftserklärung, Erklärungen für Nachunternehmer [Formulare 4.2/4.3/4.4 EU]) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu
1) Die insb. in Ziffer III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Formular 4.1 EU), sowie – sofern zutreffend – Bewerbergemeinschaftserklärung, Erklärungen für Nachunternehmer [Formulare 4.2/4.3/4.4 EU]) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu
Erklären/abzugeben.
Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind – in deutscher Sprache gut lesbar – vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift auf den einzureichenden Unterlagen ist bei elektronischer Bewerbung nicht erforderlich, der Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person sowie der Büroname sind jedoch zwingend anzugeben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus.
Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind – in deutscher Sprache gut lesbar – vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift auf den einzureichenden Unterlagen ist bei elektronischer Bewerbung nicht erforderlich, der Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person sowie der Büroname sind jedoch zwingend anzugeben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus.
Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch (s. Ziff. I.3) bis zu der in Ziff. IV.2.2) genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Der Teilnahmeantrag nebst Anlagen ist einzuscannen und im PDF-Format unter Nutzung des sog. Bietertools auf der Vergabeplattform hochzuladen.
Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch (s. Ziff. I.3) bis zu der in Ziff. IV.2.2) genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Der Teilnahmeantrag nebst Anlagen ist einzuscannen und im PDF-Format unter Nutzung des sog. Bietertools auf der Vergabeplattform hochzuladen.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise – auch auf Nachforderung gemäß VgV § 56 [2] – hat den zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren zur Folge. Eine Nachforderung bei fehlerhaften Referenznachweisen ist über den Umfang der Liste Abschnitt 5.1 des Teilnahmeantrages hinaus nicht vorgesehen.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise – auch auf Nachforderung gemäß VgV § 56 [2] – hat den zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren zur Folge. Eine Nachforderung bei fehlerhaften Referenznachweisen ist über den Umfang der Liste Abschnitt 5.1 des Teilnahmeantrages hinaus nicht vorgesehen.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag einschließlich Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird.
(2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag einschließlich Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird.
(3) Unter der in Ziff. I.3 genannten Internetadresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [siehe oben], inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1, Zuschlagskriterien Stufe 2, sowie die in Ziffer II.2.4 aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung und ähnliches wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
(3) Unter der in Ziff. I.3 genannten Internetadresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [siehe oben], inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1, Zuschlagskriterien Stufe 2, sowie die in Ziffer II.2.4 aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung und ähnliches wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
(4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (VgV § 20 (3), Unterabsatz 1). Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Kommunikationsfunktion des Vergabemarktplatzes Land Brandenburg (siehe Ziff. I.3). Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist.
(4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (VgV § 20 (3), Unterabsatz 1). Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Kommunikationsfunktion des Vergabemarktplatzes Land Brandenburg (siehe Ziff. I.3). Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist.
(5) Hinweis zu Ziffer II.2.5) Zuschlagskriterien (Stufe 2): je Kriterium werden 0, 1, 3 und 5 Punkte vergeben. Es können insgesamt max. 595 Punkte erreicht werden (Details s. Vergabeunterlagen: Zuschlagskriterien/Bewertungsmatrix Stufe 2).
Bewert. der Honorarangebote: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 – Preis)/(niedrigster Preis x 1,75 – niedrigster Preis).
Bewert. der Honorarangebote: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 – Preis)/(niedrigster Preis x 1,75 – niedrigster Preis).
(6) Der Bauherr beabsichtigt im Rahmen der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der finalen Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV § 17 (11) auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen.
(6) Der Bauherr beabsichtigt im Rahmen der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der finalen Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV § 17 (11) auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen.
(7) Geplanter Termin Verhandlungsgespräche: 11.KW 2020
Bekanntmachungs-ID: CXP9YRXD3QH
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331866-1719📞
Fax: +49 331866-1652 📠
Internetadresse: http://www.mwe.brandenburg.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Gemäß § 160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Gemäß § 160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Gemäß § 135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Gemäß § 135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Postanschrift: Allee nach Sanssouci 6
Postleitzahl: 14471
E-Mail: vergabestelle@spsg.de📧
Fax: +49 3319694-373 📠
Internetadresse: www.spsg.de🌏
Quelle: OJS 2019/S 218-535301 (2019-11-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-06-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Technische Ausrüstung gem. HOAI §55 für die Baumaßnahme „Instandsetzung/Neubau Wirtschaftshof Parkreviere II-III im Park Sanssouci, Potsdam“.
Die vorhandenen Baulichkeiten der Parkreviere II-III zur Unterbringung der Aufenthalts-, Büro- und Sozialräume für die Beschäftigten der Stiftung sowie die Lagermöglichkeiten haben unzureichende funktionale Zusammenhänge, befinden sich in schlechten baulichen Zuständen bzw. entsprechen nicht geltenden Arbeitsschutzbestimmungen. Um die erforderlichen Räumlichkeiten in funktionsgerechten Baulichkeiten unterzubringen und zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu schaffen, sollen die denkmalgeschützten (Hüllen/Fassaden) Gebäude 1-8 entlang der Maulbeerallee gesichert/umgenutzt, die Gebäude 9-11 rückgebaut und dafür ein Neubau auf dem Grundstück errichtet werden.
Die Realisierung erfolgt mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2 des Bundeskulturhaushalts und der Länder Berlin und Brandenburg.
Technische Ausrüstung gem. HOAI §55 für die Baumaßnahme „Instandsetzung/Neubau Wirtschaftshof Parkreviere II-III im Park Sanssouci, Potsdam“.
Die vorhandenen Baulichkeiten der Parkreviere II-III zur Unterbringung der Aufenthalts-, Büro- und Sozialräume für die Beschäftigten der Stiftung sowie die Lagermöglichkeiten haben unzureichende funktionale Zusammenhänge, befinden sich in schlechten baulichen Zuständen bzw. entsprechen nicht geltenden Arbeitsschutzbestimmungen. Um die erforderlichen Räumlichkeiten in funktionsgerechten Baulichkeiten unterzubringen und zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu schaffen, sollen die denkmalgeschützten (Hüllen/Fassaden) Gebäude 1-8 entlang der Maulbeerallee gesichert/umgenutzt, die Gebäude 9-11 rückgebaut und dafür ein Neubau auf dem Grundstück errichtet werden.
Die Realisierung erfolgt mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2 des Bundeskulturhaushalts und der Länder Berlin und Brandenburg.
Gesamtwert des Auftrags: 268524.29 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ziff. II.2.7): Die angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen und beinhaltet nicht die LPh 9 und Gewährleistungszeit.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Technische Ausrüstung gem. HOAI §55 für die Baumaßnahme „Instandsetzung/Neubau Wirtschaftshof Parkreviere II-III im Park Sanssouci, Potsdam“.
Das Areal der Parkreviere PR-II und III befindet sich am nördlichen Ende des Parkteils „Eichenstück“. Die Gebäude 1-8 sind Teil der ehemaligen Hofgärtnerei Sanssouci mit Gewächshäusern, Schuppen und Lagermöglichkeiten, die um 1886 ihre größte bauliche Struktur erlangt hatte. Sie wurde 1911/12 zu großen Teilen für den Bau der Jubiläumsterrasse und des sog. „Neuen Stücks“ (Parterre vor Wasserbassin der Grotte) verlagert. Die Relikte stellen ein bauliches Kulturzeugnis für die geschichtliche Anzuchtkultur als Zeitdokument dar. Sie sollen erhalten, fehlende Bauteile gemäß den Materialien im Bestand ergänzt werden (keine Rekonstruktion oder Rückführung auf eine andere Fassung).
Das Areal der Parkreviere PR-II und III befindet sich am nördlichen Ende des Parkteils „Eichenstück“. Die Gebäude 1-8 sind Teil der ehemaligen Hofgärtnerei Sanssouci mit Gewächshäusern, Schuppen und Lagermöglichkeiten, die um 1886 ihre größte bauliche Struktur erlangt hatte. Sie wurde 1911/12 zu großen Teilen für den Bau der Jubiläumsterrasse und des sog. „Neuen Stücks“ (Parterre vor Wasserbassin der Grotte) verlagert. Die Relikte stellen ein bauliches Kulturzeugnis für die geschichtliche Anzuchtkultur als Zeitdokument dar. Sie sollen erhalten, fehlende Bauteile gemäß den Materialien im Bestand ergänzt werden (keine Rekonstruktion oder Rückführung auf eine andere Fassung).
— Ertüchtigung Gebäude Nr. 1-8 als Lager (kalt/frostfrei), Garagen, Technik-, Schauerflächen;
— Rückbau Gebäude Nr. 9-11 unter Berücksichtigung der temporären Nutzung Gebäude Nr. 9 in der Bauphase;
— Errichtung eines 1-geschossigen Neubaus für Büro-, Aufenthalts-, Dusch-/Umkleide-, Trocken-, Technik- und Lageräume, Garagen, Schauerflächen, Tanklager, Waschplatz;
— Anlage von Lager- und Schauerflächen (überdacht und frei);
— Komplettern. Haustechnik einschl. teilweiser Erneuerung von Erschließungsleitungen auf der Liegenschaft;
— Reduzierung CO2-Ausstoss: Nutzung regenerativer Energien für Heizung, Warmwasser, Strom;
— Errichtung Stromladestation für Elektrofahrzeuge/Laderaum für Elektrogeräte;
— Lüftungstechnik für Trockenraum, Umkleide-/Duschbereiche;
Ziel ist die nachhaltige Instandsetzung der Gebäudehüllen und die Errichtung des Neubaus in Anlehnung an den Leitfaden Nachhaltiges Bauen (insb. bzgl. Wahl der Baustoffe, Einsatz regenerativer Energien und Energie-/Ressourcen schonenden Betrieb; keine formale Zertifizierung) unter Berücksichtigung der Anforderungen des UNESCO-Umgebungsschutzes. Die Planungen und energetischen Nachweise für den Neubau sollen nach gültiger EnEV, EnEG und EEWärmeG erfolgen. Die Realisierung ist bei laufendem Betrieb und in Bauabschnitten geplant. Da das Areal ein Bodendenkmal ist, werden planungs-/umsetzungsbegleitend Grabungen erfolgen. Für die Planung wird ein Team mit solider Fachkenntnis und langjähriger Erfahrung in der Altbausanierung sowie ür vergleichbare Neubauaufgaben gesucht. Die geplante Baumaßnahme zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus:
Ziel ist die nachhaltige Instandsetzung der Gebäudehüllen und die Errichtung des Neubaus in Anlehnung an den Leitfaden Nachhaltiges Bauen (insb. bzgl. Wahl der Baustoffe, Einsatz regenerativer Energien und Energie-/Ressourcen schonenden Betrieb; keine formale Zertifizierung) unter Berücksichtigung der Anforderungen des UNESCO-Umgebungsschutzes. Die Planungen und energetischen Nachweise für den Neubau sollen nach gültiger EnEV, EnEG und EEWärmeG erfolgen. Die Realisierung ist bei laufendem Betrieb und in Bauabschnitten geplant. Da das Areal ein Bodendenkmal ist, werden planungs-/umsetzungsbegleitend Grabungen erfolgen. Für die Planung wird ein Team mit solider Fachkenntnis und langjähriger Erfahrung in der Altbausanierung sowie ür vergleichbare Neubauaufgaben gesucht. Die geplante Baumaßnahme zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus:
1. Gebäudetyp: Nutzungsmix aus Büro, Unterkunft-/Sozialräume, Lager/Garagen/Werkstatt,
2. Art der Baumaßnahme: Neubau und Bauen in denkmalgeschütztem Bestand, Ausführungen in UNESCO-Welterbestätte,
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55, AGr 1-8 i.S. HOAI §53 (AGr 7: Feuerlöschtechnik): Grundleistungen LPh 2-9, soweit erforderlich sowie optional ausgewählte Besondere Leistungen (im Einzelnen s. Vergabeunterlagen, Anlagen 9 /11 zum Vertrag).
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55, AGr 1-8 i.S. HOAI §53 (AGr 7: Feuerlöschtechnik): Grundleistungen LPh 2-9, soweit erforderlich sowie optional ausgewählte Besondere Leistungen (im Einzelnen s. Vergabeunterlagen, Anlagen 9 /11 zum Vertrag).
Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziffer II.2.11)). Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Geplanter Zeitrahmen:
1. Beauftragung: voraussichtlich 04/2020,
2. Planung/Baudurchführung: bis 05/2024,
3. Inbetriebnahme: bis 07/2024,
4. Übergabe nach Abschnitt H RBBau: 1.8.2024. Vergabeunterlagen, im Internet abrufbar (s. Ziff. I.3)): Bewerbungsunterlagen (Formblätter) sowie insbesondere Vertrag inkl. Anlagen sowie Lageplan. Das im Vorfeld dieser Ausschreibung erstellte Baufachl. Gutachten kann nach Voranmeld. in der Vergabestelle eingesehen werden (Kontaktdaten siehe Ziff. I).
4. Übergabe nach Abschnitt H RBBau: 1.8.2024. Vergabeunterlagen, im Internet abrufbar (s. Ziff. I.3)): Bewerbungsunterlagen (Formblätter) sowie insbesondere Vertrag inkl. Anlagen sowie Lageplan. Das im Vorfeld dieser Ausschreibung erstellte Baufachl. Gutachten kann nach Voranmeld. in der Vergabestelle eingesehen werden (Kontaktdaten siehe Ziff. I).
Beschreibung der Optionen:
Mit dem Abschluss des Vertrages ist beabsichtigt, die Leistungsphase 2 bis 4 gem. HOAI §34 zu beauftragen (Leistungsstufe 1). Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kosten und Termine, die vorhandenen sowie sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen.
Mit dem Abschluss des Vertrages ist beabsichtigt, die Leistungsphase 2 bis 4 gem. HOAI §34 zu beauftragen (Leistungsstufe 1). Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kosten und Termine, die vorhandenen sowie sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen.
(2) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung sind neben einem Honorarangebot (Formblatt) folgende Erklärungen unterzeichnet vorzulegen (s.a. Ziff. III.2.2)): Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz.
(2) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung sind neben einem Honorarangebot (Formblatt) folgende Erklärungen unterzeichnet vorzulegen (s.a. Ziff. III.2.2)): Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz.
Zusätzliche Informationen:
Ziff. II.2.7): Die angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen und beinhaltet nicht die LPh 9 und Gewährleistungszeit.
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1. Für die Auftragsausführung vorgesehenes Personal (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen, hier: Dokument „Zuschlagskriterien“ im Ordner „Sonstiges“)
2. Strukturelle Herangehensweise (s.o.)
3. Fachtechnische Lösungen (s.o.)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-04-03 📅
Name: IPRO Consult GmbH
Postanschrift: Schnorrstraße 70
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01069
Land: Deutschland 🇩🇪 Dresden, Kreisfreie Stadt
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 268524.29 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.