Kläranlage Haßmersheim

Gemeinde Haßmersheim

Objektplanung Ingenieurbauwerke, Fachplanung Tragwerksplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-03-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-02-21.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-02-21 Auftragsbekanntmachung
2019-07-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-02-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: DRESO_INFRA-2019-0004
Kurze Beschreibung:
Objektplanung Ingenieurbauwerke, Fachplanung Tragwerksplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Neckar-Odenwald-Kreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Haßmersheim
Postanschrift: Theodor-Heuss-Str. 45
Postleitzahl: 74855
Postort: Haßmersheim
Kontakt
Internetadresse: http://www.hassmersheim.de 🌏
E-Mail: sandra.kuehnle@hassmersheim.de 📧
URL der Dokumente: https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-168f00ec2c3-4d494451241c2939 🌏
URL der Teilnahme: http://www.tender24.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-02-21 📅
Einreichungsfrist: 2019-03-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-02-26 📅
Datum des Beginns: 2019-08-01 📅
Datum des Endes: 2020-01-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 040-090692
ABl. S-Ausgabe: 40
Zusätzliche Informationen
1.) Formale Ausschlusskriterien und Vorgaben zu Referenzen: 1.1) Zur Angabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) das zur Verfügung gestellte Bewerbungsformular zu verwenden; 1.2) Fristgerechter Eingang der Bewerbung (Frist siehe IV.2.2 der Bekanntmachung) gem. § 57 Abs. 1 Nr. 1 und Abs.3 VgV; 1.3) Vollständigkeit des Teilnahmeantrages; 1.4) Mindestens 5 Referenzen für Neubau, Umbau und Erweiterung von kommunalen Kläranlagen der Größe Klasse 3 und 4, davon mindestens 2 nach dem SBR-Verfahren im Vollstrom; 1.5) Folgenden Leistungsphasen innerhalb der jeweiligen Leistungsbilder müssen mindestens einmal in einem Referenzprojekt abgeschlossen sein: — Objektplanung Ingenieurbauwerke Leistungsphasen 5-8, — Fachplanung Tragwerksplanung Leistungsphasen 4-6, — Fachplanung Technische Ausrüstung in den Anlagengruppen 4, 5, 7 und 8, Leistungsphasen 5-8. 2.) Rechtliche Ausschlusskriterien: 2.1) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB); 2.2) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB); 2.3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach §125 GWB); 2.4) Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 73 Abs. 3 VgV. 3) Bietergemeinschaften/ Eignungsleihe/ Unterauftragsvergabe: 3.1) Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/der Erklärung/Nachweis stammt. Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist; 3.2) Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem Eignungsverleiher/Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Haßmersheim plant die Modernisierung und Erweiterung Ihrer Kläranlage. Ein Ingenieurbüro wurde mit der Erstellung einer Planungskonzeption für die zukünftige Abwasserbehandlung beauftragt. Auf der Grundlage dieser Konzeption wurde das Büro mit der Erarbeitung einer Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die Variante „Neubau einer SBR-Anlage“
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(BA 1) beauftragt. Diese Konzeption beinhaltet ebenfalls eine Erweiterungsmaßnahme zur Berücksichtigung zukünftiger Anforderungen an die Phosphorelimination (BA 2). Die Entwurfsplanung liegt mittlerweile vor und die Gemeinde hat einen Zuwendungsantrag nach Förderrichtlinie Wasserwirtschaft gestellt.
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Insgesamt werden Maßnahmen in den Bereichen Bau- und Maschinentechnik, sowie Technische Ausrüstung erforderlich:
Bauabschnitt 1: Neubau SBR-Anlage
— Leistungserhöhung Rohwasserschneckenhebewerk,
— Mechanische Stufe: Kompaktanlage mit Rechen, Sand- und Fettfang,
— 3 Sequencing-Batch-Reaktoren (SBR),
— Betriebsgebäude: Elektroräume, Schaltwarte, Gebläse,
— Maschinenkeller zur Unterbringung von Pumpen etc.,
— Schlammeindicker und Vorspeicher,
— Neue Zufahrt Kläranlage,
— Anbindungsarbeiten an Bestand.
Bauabschnitt 2: Weitergehende Anforderung bzgl. Phosphorablaufgrenzwerte
— Erweiterung um eine Tuchfiltrationsanlage.
Es ist vorgesehen, beide Bauabschnitte in einem Zug zu realisieren.
Beschreibung der Verlängerungen:
1. Stufe: Lph 5-6 Ingenieurbauwerke, Technische Ausrüstung
Lph 4-6 Tragwerksplanung
2. Stufe: Lph 7-8 Ingenieurbauwerke, Technische Ausrüstung
Die angegebene Laufzeit bezieht sich auf Stufe 1 der Beauftragung.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gemeinde Haßmersheim

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Geforderte Mindeststandards:
1) Eigenerklärung, dass Eintragung in einem Berufs- und Handelsregister vorhanden ist gem. § 44 Abs. 1, § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV;
2) Eigenerklärung, dass als Berufsqualifikation der Beruf des Ingenieurs vorliegt gem. § 75 Abs. 2 VgV.
Mindeststandards:
1) § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV: Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (auftragsübergreifend oder auftragsbezogen) abgeschlossen wird: Personenschäden mind. 2 Mio. EUR
Sonstige Schäden mind. 1,5 Mio. EUR
2) § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV, § 45 Abs. 2 VgV: Eigenerklärung über den durchschnittlichen Gesamtjahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre: Der Mindestjahresumsatz beträgt 1,5 Mio. EUR netto.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen (Angabe Name, Berufsbezeichnung, voraussichtliche Projektposition) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV (Wichtung 15 %);
2) Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV (Wichtung 15 %), Mindestpunktzahl ab einer Anzahl von >= 10 Mitarbeitern, Höchstpunktzahl ab einer Anzahl von >= 18 Mitarbeitern);
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3) Vorlage von Referenzlisten über 5 im Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. §43 HOAI, 5 im Leistungsbild Fachplanung Tragwerksplanung gem. §51 HOAI und 5 im Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI in den Anlagengruppen 4, 5, 7 und 8, früher ausgeführter Dienstleistungsaufträge gem. § 46 Abs. 2 Nr. 1, § 75 Abs. 5 VgV (Wichtung 70 %, davon Objektplanung Ingenieurbauwerke 30 %, Fachplanung Tragwerksplanung 20 %, Fachplanung Technische Ausrüstung 20 %). Die Mehrfachnennung eines Referenzprojekts für verschiedene Leistungsbilder ist zulässig.
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Mindeststandards:
A) Referenzliste Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. §43 HOAI
1) Objektplanung §43 HOAI, LPH siehe Ausschlusskriterien unter VI.3, 1.5)
2) Mindesthonorarzone III oder höher;
3) Projektfertigstellung (Abschluss LPH 8 gem. HOAI) nicht vor 1.1.2013;
4) Angabe Auftraggeber, Name und Telefonnummer.
Die maximale Punktzahl für die Referenzliste kann durch das Einreichen von 5 Referenzen erreicht werden. Der Bieter erklärt, dass die in der Referenzliste aufgeführten Referenzen die Mindestanforderungen erfüllen. Mit Erfüllung der Mindestanforderungen wird die Punktzahl für jeweilige Referenz zur Hälfte vergeben. Folgende Auswahlkriterien werden ausschließlich bewertet, wenn die oben aufgeführten Mindestanforderungen erfüllt sind:
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— Angaben zur Höhe der anrechenbaren Herstellkosten gem. §42 HOAI (Mindestpunktzahl ab einer Höhe von >= 1,0 Mio. EUR netto, Höchstpunktzahl ab einer Höhe von >= 3,0 Mio. EUR netto)
B) Referenzliste Fachplanung Tragwerksplanung gem. §51 HOAI
1) Tragwerksplanung §51 HOAI, LPH siehe Ausschlusskriterien unter VI.3, 1.5);
— Angaben zur Höhe der anrechenbaren Herstellkosten gem. §50 HOAI (Mindestpunktzahl ab einer Höhe von >= 0,5 Mio. EUR netto, Höchstpunktzahl ab einer Höhe von >= 2,5 Mio. EUR netto)
C) Referenzliste Fachplanung Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI
1) Technische Ausrüstung §55 HOAI in den Anlagengruppen 4, 5, 7 und 8, LPH siehe Ausschlusskriterien unter VI.3, 1.5);
2) Mindesthonorarzone II oder höher;
— Angaben zur Höhe der anrechenbaren Herstellkosten gem. §54 HOAI (Mindestpunktzahl ab einer Höhe von >= 0,5 Mio. EUR netto, Höchstpunktzahl ab einer Höhe von >= 2,5 Mio. EUR netto).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-04-04 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-07-15 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.hassmersheim.de 🌏
Dokumente URL: https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-168f00ec2c3-4d494451241c2939 🌏
URL der Teilnahme: www.tender24.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1.) Formale Ausschlusskriterien und Vorgaben zu Referenzen:
1.1) Zur Angabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) das zur Verfügung gestellte Bewerbungsformular zu verwenden;
1.2) Fristgerechter Eingang der Bewerbung (Frist siehe IV.2.2 der Bekanntmachung) gem. § 57 Abs. 1 Nr. 1 und Abs.3 VgV;
1.3) Vollständigkeit des Teilnahmeantrages;
1.4) Mindestens 5 Referenzen für Neubau, Umbau und Erweiterung von kommunalen Kläranlagen der Größe Klasse 3 und 4, davon mindestens 2 nach dem SBR-Verfahren im Vollstrom;
1.5) Folgenden Leistungsphasen innerhalb der jeweiligen Leistungsbilder müssen mindestens einmal in einem Referenzprojekt abgeschlossen sein:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke Leistungsphasen 5-8,
— Fachplanung Tragwerksplanung Leistungsphasen 4-6,
— Fachplanung Technische Ausrüstung in den Anlagengruppen 4, 5, 7 und 8, Leistungsphasen 5-8.
2.) Rechtliche Ausschlusskriterien:
2.1) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB);
2.2) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB);
2.3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach §125 GWB);
2.4) Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 73 Abs. 3 VgV.
3) Bietergemeinschaften/ Eignungsleihe/ Unterauftragsvergabe:
3.1) Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/der Erklärung/Nachweis stammt. Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist;
Mehr anzeigen
3.2) Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem Eignungsverleiher/Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Kapellenstr. 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219260 📞
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Fax: +49 7219260 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt die am 18.4.2016 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
— § 134 Abs. 2 GWB: Informations- und Wartefrist.
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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— § 135 Abs. 2 GWB: Unwirksamkeit
Die Unwirksamkeit [des öffentlichen Auftrags] kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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— § 160 Abs. 3 GWB: Einleitung, Antrag.
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2019/S 040-090692 (2019-02-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-07-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 802889.75 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-07-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 137-338107
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 040-090692
ABl. S-Ausgabe: 137

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Haßmersheim plant die Modernisierung und Erweiterung Ihrer Kläranlage. Ein Ingenieurbüro wurde mit der Erstellung einer Planungskonzeption für die zukünftige Abwasserbehandlung beauftragt. Auf der Grundlage dieser Konzeption wurde das Büro mit der Erarbeitung einer Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die Variante „Neubau einer SBR-Anlage“ (BA 1) beauftragt. Diese Konzeption beinhaltet ebenfalls eine Erweiterungsmaßnahme zur Berücksichtigung zukünftiger Anforderungen an die Phosphorelimination (BA 2). Die Entwurfsplanung liegt mittlerweile vor und die Gemeinde hat einen Zuwendungsantrag nach Förderrichtlinie Wasserwirtschaft gestellt.
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— mechanische Stufe: Kompaktanlage mit Rechen, Sand- und Fettfang,
— neue Zufahrt Kläranlage,

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Berufliche Qualifikation des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erfahrung des Projektteams (anhand abgewickelten Bauvorhaben)
Preis (Gewichtung): 20

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-07-04 📅
Name: Süddeutsche Abwasserreinigungs-Ingenieur GmbH
Postanschrift: Hörvelsinger Weg 23
Postort: Ulm
Postleitzahl: 89081
Land: Deutschland 🇩🇪
Ulm, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: www.sag-ingenieure.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 502889.75 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe
Telefon: +49 7219264049 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Internetadresse: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die anfängliche Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrages gem. § 135 Abs. 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsabschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Kapellenstr. 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Quelle: OJS 2019/S 137-338107 (2019-07-15)