Beschreibung der Beschaffung
Ausweitung des derzeitigen KVB-Rad Systems auf das gesamte Stadtgebiet ab Mai 2020. Nach derzeitigem Stand sind 3 000 Leihräder geplant. Teil des wettbewerblichen Dialogs wird die Option zur Erweiterung der Flotte bis 7 000 Räder sein.
Die Räder sind als KVB-Produkt nach den Vorgaben des Auftraggebers zu gestalten.
Flexzone in der Innenstadt + Standortzone bis zur Stadtgrenze Geplante Verteilung der Räder: Richtwert ist das Verhältnis 2:1 zwischen Flexzone, und der Standortzone, zwischen Flex- und Standortzone besteht Durchlässigkeit
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=79449 Mindestanforderung der Räder:
— Neu und StVZO-gerecht,
— 3-Gang Schaltung,
— Luftbereifung,
— Tiefer Einstieg und geeignet für Personen zwischen 1,50 und 2 Meter Körpergröße,
— Bequemer, schnell und einfach verstellbarer Sattel,
— Transportkorb (für Taschen geeignet),
— Schnittstelle zum Auslesen und Verarbeiten von (((eTickets (VDV-KA),
— Einrichtung zur Ortung der Räder mit Schnittstelle zur Datenübertragung,
— Schnelle und zuverlässige Erkennung der Flex- und Standortzone mit Zuweisung der dort geltenden Regeln,
— Schnelle und zuverlässige Erkennung des Standortes oder eines Ausschlussgebietes mit Zuweisung der dort geltenden Regeln,
— Bluetoothfähig zur Interaktion mit der aktuellen Beacon-Technologie und weiterer Anwendungen.
Ganzjähriger Betrieb 24/7, Wartung, Instandsetzung, Verteilung und Service Einrichtung und Vorhaltung eines Produktivsystems durch den Auftragnehmer Werkstattreserve zur Sicherstellung der Mindestverfügbarkeit von 3 000 Rädern und entsprechender Skalierung bei Erweiterungen von Flottenstärke und Anzahl der Standorte Integration in den VRS-Verbundtarif: Keine Registrierungskosten oder Kautionen sowie 30 Minuten kostenfreie Nutzung je Fahrt für VRS Stammkunden (((eTickets auf VRS-Chipkarte und KVB-App sind der Zugang für VRS-Stammkunden Reservierungs- und Buchungsfunktion sowie Zugang für alle Kunden über die KVB-App Integration der KVB-Rad Nutzungshistorie in die Übersichtsfunktion der KVB-App zwecks Bereitstellung einer multimodalen Kostenübersicht für Kunden Mandantenschnittstelle zum Auftraggeber bzw. eine vergleichbare Datenschnittstelle Entwicklung eines Bonus-Malus-System für die bestimmungsgemäße Nutzung des KVB-Rades.
Ebenfalls Teil des wettbewerblichen Dialog wird eine optionale Erweiterung der Flotte mit 300 eBikes mit entsprechender Ladeinfrastruktur (Stationsbetrieb) sein.
Über folgende Möglichkeiten soll das System zusätzlich verfügen:
— Eigene Homepage (White-Label-Lösung),
— Kundenservice mit Hotline (24/7),
— Alle gängigen Zahlungsmöglichkeiten für Kunden anbieten,
— Werkstatt und Serviceteam vor Ort,
— Emissionsarme Servicefahrzeuge,
— Möglichkeiten der Weiterentwicklung und Leistungsoptimierung während der Vertragslaufzeit,
— Situative Anpassung des Angebotes zu Veranstaltungen (Karneval, Kölner Lichter etc.) sowie Sonderveranstaltungen und Baumaßnahmen auf Wunsch des Auftraggebers.