Landkreis Böblingen – Vergabe der Planung und schlüsselfertigen Errichtung einer Straßenmeisterei

Landkreis Böblingen

Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Planung und schlüsselfertiger Errichtung einer neuen Straßenmeisterei, bestehend aus einem Hauptgebäude mit Fahrzeughalle, angegliederten Werkstatt-, Personal- und Verwaltungsbereichen, einer Salzhalle und einem Wohngebäude in Magstadt. Weiter gehört ein Betriebshof zu der Gesamtanlage.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-10-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-09-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-09-11 Auftragsbekanntmachung
2019-10-08 Ergänzende Angaben
2019-10-24 Ergänzende Angaben
2021-10-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-09-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauleistungen im Hochbau
Referenznummer: 2433/2018
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Planung und schlüsselfertiger Errichtung einer neuen Straßenmeisterei, bestehend aus einem Hauptgebäude mit Fahrzeughalle, angegliederten Werkstatt-, Personal- und Verwaltungsbereichen, einer Salzhalle und einem Wohngebäude in Magstadt. Weiter gehört ein Betriebshof zu der Gesamtanlage.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauleistungen im Hochbau 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Böblingen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Böblingen
Postanschrift: Parkstraße 16
Postleitzahl: 71034
Postort: Böblingen
Kontakt
Internetadresse: http://www.lrabb.de 🌏
E-Mail: strassenmeisterei-boeblingen@menoldbezler.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYUH5/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYUH5 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-11 📅
Einreichungsfrist: 2019-10-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-09-16 📅
Datum des Beginns: 2020-11-02 📅
Datum des Endes: 2023-12-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 178-432560
ABl. S-Ausgabe: 178
Zusätzliche Informationen
1) Die Vergabestelle ist nicht verpflichtet, den Zuschlag zu erteilen. Sie ist berechtigt, das Vergabeverfahren aufzuheben. Insbesondere ist zu beachten: Für die vergabegegenständlichen Planungs- und Bauleistungen wird durch den Auftraggeber ein Projektbudget von maximal 15 Mio. EUR brutto zur Verfügung gestellt werden. Der Auftraggeber ist nach eigenem Ermessen zur Aufhebung des Vergabeverfahrens berechtigt, falls das verbindliche Angebot des Bieters mit der besten Gesamtbewertung nach den im Verfahrensleitfaden angegebenen Zuschlagskriterien einen Betrag von 15 Mio. EUR brutto für die vergabegegenständlichen Leistungen überschreitet; 2) Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten; 3) Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3)angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind. Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZYUH5
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Landratsamt Böblingen plant die Errichtung einer neuen Straßenmeisterei bestehend aus einem Hauptgebäude mit Fahrzeughalle, angegliederten Werkstatt-, Personal- und Verwaltungsbereichen, einer Salzhalle und ein Wohngebäude in Magstadt. Weiter gehört ein Betriebshof zu der Gesamtanlage. Eine Flächenreserve für den eventuellen späteren Bau einer Rettungswache soll auf dem Grundstück vorgehalten werden, ist jedoch im Weiteren nicht Bestandteil dieser Vergabe. Das freie Baufeld befindet sich mit einer ca. 2,08 ha großen Fläche unmittelbar an der Kreuzung der B 464 und der L 1189, etwas abseits der Gemeinde Magstadt (Landkreis Böblingen).
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Es ist beabsichtigt, die Planungs- und Bauleistungen gesamthaft im Rahmen eines europaweiten Verfahrens zur Vergabe von Planungs- und Bauleistungen im Verhandlungsverfahren nach VOB/A, Abschnitt 2, zu vergeben. Mit Durchführung der gesamthaften Vergabe von Bau- und Planungsleistungen erwartet sich der Landkreis Böblingen ein planerisch, baulich und wirtschaftlich abgestimmtes Angebot, welches bereits zu einem frühen Zeitpunkt Kosten- und Terminsicherheit und eine inhaltliche Abstimmung von Planung und Realisierung der Straßenmeisterei gewährleistet.
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Beschreibung der Optionen:
Optionaler Gegenstand der ausgeschriebenen Leistungen sind die Planung und die Errichtung einer Solarthermieanlage sowie die Planung und Errichtung einer Photovoltaikanlage.
Die Vergabestelle ist berechtigt, nicht aber verpflichtet, den ausgewählten Bieter mit Zuschlagserteilung oder innerhalb der in § 3 Abs. 3 des Projektvertragsentwurfs bestimmten Frist auch mit der Planung und Errichtung der Solarthermieanlage und der Photovoltaikanlage zu beauftragen. Die Vergabestelle kann beide Optionen innerhalb des benannten Zeitraums getrennt voneinander ausüben. Eine Verpflichtung der Vergabestelle zur Beauftragung der optionalen Leistungen besteht nicht.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Gemeinde Magstadt, Landkreis Böblingen
71106 Magstadt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Vorbemerkung:
a) Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen;
b) Ist ein Unternehmen – sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder im Wege der Eignungsleihe, – an mehreren Bewerbungen beteiligt, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. im Wege der Eignungsleihe einbezogen ist, führen;
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c) Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe, vgl. § 6d EU VOB/A). In diesem Fall ist der Vergabestelle mit Einreichung des Teilnahmeantrags nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem beispielsweise die diesbezüglichen verpflichtenden Zusagen der Unternehmen vorgelegt werden. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A und § 6e EU Abs. 6 VOB/A vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 6e EU Abs. 1 bis 4 VOB/A vor, so ist das Unternehmen auf Anforderung der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt.
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Vorstehende Ausführungen unter 1. gelten für die Nachweise nach III.1.2) und III.1.3) entsprechend.
2) Nichtvorliegen von Ausschlussgründe:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A nicht vorliegen;
2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A;
3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Mindestlohngesetzes (MiLoG).
3) Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung einzureichen:
1) Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des Jahresumsatzes mit vergleichbaren Leistungen (aufgeschlüsselt in Gesamtumsatz, Umsatz mit vergleichbaren Leistungen „Planungsleistungen Gebäude und Innenräume“ sowie „schlüsselfertiger Bau“);
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2) Eigenerklärung über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-,Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 10 000 000,00 EUR oder Eigenerklärung, im Auftragsfall Versicherungsschutz in der geforderten Höhe zu stellen.
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Dieser Nachweis ist bei Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal, jeweils aufgeschlüsselt nach „schlüsselfertiger Bau“ und „Planung Gebäude und Innenräume“.
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2) Angaben über die Ausführung vergleichbarer Leistungen „schlüsselfertiger Bau“ sowie „Planung Gebäude und Innenräume“. Bei Bewerbergemeinschaften müssen die Referenzen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft nur für die Teilleistung („schlüsselfertiger Bau“ bzw. „Planung Gebäude und Innenräume“) erbracht werden, für deren Erbringung das jeweilige Unternehmen nach der von der Bewerbergemeinschaft vorgesehenen Aufgabenteilung vorgesehen ist.
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Die Erklärung über Referenzleistungen muss jeweils folgende Angaben enthalten:
a) „Schlüsselfertiger Bau:
— Bezeichnung des Auftrags,
— Auftraggeber einschließlich Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer,
— Gebäudeart,
— Bauvolumen KGR 200 bis 700 gem. DIN 276 in aktueller Fassung in Euro brutto,
— Zeitraum der Leistungserbringung,
— Datum der Fertigstellung (Abnahme),
— Kurze Projektbeschreibung,
— sofern vorhanden: Darstellung der wirtschaftlichen und termingetreuen Erbringung von Planungsleistungen, nachzuweisen durch ein Schreiben des Auftraggebers.
b) Planung Gebäude und Innenräume“:
— anrechenbare Kosten KGR 200 bis 500 gem. DIN 276 in aktueller Fassung in Euro brutto,
— Datum der Fertigstellung (Abnahme) einschließlich LPH 8
— Erbrachte Leistungsphasen und Honorarzone,
Die Vorlage von jeweils mehr als 3 Referenzen für „schlüsselfertiger Bau“ und „Planung Gebäude und Innenräume“ ist nicht erwünscht.
Mindeststandards:
1) „Schlüsselfertiger Bau“:
Angabe eines Referenzobjekts über schlüsselfertige Bauleistungen „Neubau Gebäude für einen öffentlichen Auftraggeber oder Sektorenauftraggeber“ im Bereich Hochbau mit Projektvolumen (KG 200 bis 700 nach DIN 276 in aktueller Fassung) von mind. 10 Mio. EUR brutto, Fertigstellung (Abnahme) in den letzten 5 Jahren (d. h. ab dem 1.7.2014);
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2) „Planung Gebäude und Innenräume“:
Angabe eines Referenzobjekts über Planungsleistungen „Gebäude und Innenräume“ für den Neubau eines Gebäudes für einen öffentlichen Auftraggeber oder Sektorenauftraggeber im Bereich Hochbau (Komplexität mindestens Honorarzone III sowie Leistungsphasen 2-5) mit anrechenbaren Kosten (KG 200 bis 500 nach DIN 276 in aktueller Fassung) mind. 6 Mio. EUR brutto, Fertigstellung (einschließlich LPH 8) in den letzten 5 Jahren (d. h. ab dem 1.7.2014).
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Für Bewerbergemeinschaften gilt:
Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:
1) Plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft;
2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft;
3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich vertritt;
4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen;
5) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfallgesamtschuldnerisch haften.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird:
1) Geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird;
2) Beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird;
3) Unter den Bewerbern anhand der Referenzen gemäß Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
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Für die Auswahl werden jeweils nur die 3 besten Referenzen eines Bewerbers für „Schlüsselfertige Bauleistung“ und die 3 besten Referenzen eines Bewerbers für „Planung Gebäude und Innenräume“ berücksichtigt. Hierzu sind die Referenzen durch den Bewerber zu priorisieren. Erfolgt, auch nach ggf. erfolgter Nachforderung, keine Priorisierung durch den Bewerber, wird die Vergabestelle die Referenzen priorisieren und entsprechend in die Wertung einbeziehen.
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Die Referenzen werden wie folgt bewertet:
1) „Schlüsselfertige Bauleistung“:
a) Kriterium „Zeitpunkt Inbetriebnahme“:
— Inbetriebnahme vor dem 1.1.2010: 1 Punkt,
— Inbetriebnahme zwischen dem 1.1.2010 bis 30.6.2014: 2 Punkte,
— Inbetriebnahme ab 1.7.2014: 3 Punkte.
b) Kriterium „Bauvolumen“:
— unter 9 Mio. EUR brutto (KG 200-700 nach DIN 276) Bauvolumen: 1 Punkt,
— 9 bis 11 Mio. EUR brutto Bauvolumen (KG 200-700 nach DIN 276): 2 Punkte,
— über 11 Mio. EUR brutto Bauvolumen (KG 200-700 nach DIN 276): 3 Punkte.
c) Kriterium „Gebäudeart“:
— Öffentliches Gebäude: 1 Punkt,
— Betriebshof: 2 Punkte,
— Straßenmeisterei: 3 Punkte.
2) „Planung Gebäude und Innenräume“::
a) Kriterium „Anrechenbare Herstellkosten (KG 200 bis 500)“
— bis 5 Mio. EUR brutto (KG 200 bis 500 nach DIN 276): 1 Punkt,
— 5 bis 7 Mio. EUR brutto (KG 200 bis 500 nach DIN 276): 2 Punkte,
— über 7 Mio. EUR brutto (KG 200 bis 500 nach DIN 276): 3 Punkte.
b) Kriterium „Gebäudeart“
Die Referenzen „Schlüsselfertige Bauleistung“ und die Referenzen „Planung Gebäude und Innenräume“ werden jeweils mit 50 % gewichtet.
Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter überschritten wird, führen jüngere Referenzen (späterer Abnahmezeitpunkt) zur Bevorzugung eines Bewerbers. Bei gleichen Abnahmezeitpunkten entscheidet ggf. das Los.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-11-04 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.lrabb.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYUH5/documents 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Rheinstahlstraße 3
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70469
Kontaktperson: Dr. Karsten Kayser
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: www.menoldbezler.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Die Vergabestelle ist nicht verpflichtet, den Zuschlag zu erteilen. Sie ist berechtigt, das Vergabeverfahren aufzuheben.
Insbesondere ist zu beachten:
Für die vergabegegenständlichen Planungs- und Bauleistungen wird durch den Auftraggeber ein Projektbudget von maximal 15 Mio. EUR brutto zur Verfügung gestellt werden. Der Auftraggeber ist nach eigenem Ermessen zur Aufhebung des Vergabeverfahrens berechtigt, falls das verbindliche Angebot des Bieters mit der besten Gesamtbewertung nach den im Verfahrensleitfaden angegebenen Zuschlagskriterien einen Betrag von 15 Mio. EUR brutto für die vergabegegenständlichen Leistungen überschreitet;
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2) Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten;
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3) Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3)angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZYUH5

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 721926-3985 📠
Internetadresse: www.rp.baden-wuerttemberg.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzessionhat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriftengeltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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Ein Vertrag das erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2019/S 178-432560 (2019-09-11)
Ergänzende Angaben (2019-10-08)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-10-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-10-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 197-477596
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 178-432560
ABl. S-Ausgabe: 197
Quelle: OJS 2019/S 197-477596 (2019-10-08)
Ergänzende Angaben (2019-10-24)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-10-24 📅
Einreichungsfrist: 2019-11-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-10-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 208-506676
ABl. S-Ausgabe: 208
Zusätzliche Informationen
Die bereits am 11.10.2019 vorgenommene und im Fragen-Antwort-Katalog dargestellte Verlängerung der Teilnahmefrist war in der ergänzenden Bekanntmachung vom 11.10.2019 nicht enthalten.
Quelle: OJS 2019/S 208-506676 (2019-10-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-10-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens war die Vergabe von Planung und schlüsselfertiger Errichtung einer neuen Straßenmeisterei, bestehend aus einem Hauptgebäude mit Fahrzeughalle, angegliederten Werkstatt-, Personal- und Verwaltungsbereichen, einer Salzhalle und einem Wohngebäude in Magstadt. Weiter gehört ein Betriebshof zu der Gesamtanlage.
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Gesamtwert des Auftrags: 15923824.35 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-10-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-11-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 212-557952
ABl. S-Ausgabe: 212
Zusätzliche Informationen
Bei den Angaben unter den Ziffer II.1.7 und V.2.4 handelt es sich um auszufüllende Pflichtfelder. Aus Gründen der Geheimhaltung sind hier fiktive Werte eingetragen. Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZR0CQ

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gemeinde Magstadt, Landkreis Böblingen 71106 Magstadt

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erfüllung städtebauliche Vorgaben
Qualitätskriterium (Gewichtung): 2
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erschließung Gebäude so-wie Werkhof
Qualitätskriterium (Gewichtung): 6
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Architektonische Qualität, insb. Fassadengestaltung
TGA-Konzept
Raumprogrammerfüllung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 16
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erfüllung Funktionsschemata
Qualitätskriterium (Gewichtung): 24
Preis (Gewichtung): 40

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-09-20 📅
Name: Georg Reisch GmbH & Co. KG
Postanschrift: Schwarzachstraße 21
Postort: Bad Saulgau
Postleitzahl: 88348
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 75812002-0 📞
E-Mail: oeffentliche-ausschreibungen@reisch-bau.de 📧
Land: Sigmaringen 🏙️
Internetadresse: http://www.reisch-bau.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 15923824.35 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bei den Angaben unter den Ziffer II.1.7 und V.2.4 handelt es sich um auszufüllende Pflichtfelder. Aus Gründen der Geheimhaltung sind hier fiktive Werte eingetragen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZR0CQ

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzessionhat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriftengeltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Mehr anzeigen
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2021/S 212-557952 (2021-10-28)