Das Museum für Naturkunde Berlin (MfN) wurde seit der deutschen Wiedervereinigung in ersten wichtigen Teilen erneuert und wieder instand gesetzt. Das festgelegte Baufeld des Projektes für den nun geplanten 3. Bauabschnitt umfasst zentrale Teile des Gebäudekomplexes und gliedert sich in folgende Bauteile: Sanierung Westflügel, Sanierung Villa, Sanierung Querflügel West, Sanierung Mittelbau West einschl. Hof 2 Bebauung und Neubau Pavillon Hof 3. Diese Gebäudeteile sind überwiegend in sehr schlechtem Zustand, erfüllen nicht die brandschutztechnischen Anforderungen und sind in Teilen stark schadstoffbelastet. Die Sanierung und Modernisierung der Gebäude muss unter der Maßgabe denkmalpflegerischer Aspekte mit dem Ziel erfolgen, weitestgehend die bauzeitlichen Konstruktionen zu erhalten bzw. zu rekonstruieren. Der avisierte Planungs- und Ausführungszeitraum beträgt ca. 6 Jahre.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-07-01.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-05-29.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2019-05-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Referenznummer: MfN_190146_VgV_TV_Sch
Kurze Beschreibung:
Das Museum für Naturkunde Berlin (MfN) wurde seit der deutschen Wiedervereinigung in ersten wichtigen Teilen erneuert und wieder instand gesetzt. Das festgelegte Baufeld des Projektes für den nun geplanten 3. Bauabschnitt umfasst zentrale Teile des Gebäudekomplexes und gliedert sich in folgende Bauteile: Sanierung Westflügel, Sanierung Villa, Sanierung Querflügel West, Sanierung Mittelbau West einschl. Hof 2 Bebauung und Neubau Pavillon Hof 3. Diese Gebäudeteile sind überwiegend in sehr schlechtem Zustand, erfüllen nicht die brandschutztechnischen Anforderungen und sind in Teilen stark schadstoffbelastet. Die Sanierung und Modernisierung der Gebäude muss unter der Maßgabe denkmalpflegerischer Aspekte mit dem Ziel erfolgen, weitestgehend die bauzeitlichen Konstruktionen zu erhalten bzw. zu rekonstruieren. Der avisierte Planungs- und Ausführungszeitraum beträgt ca. 6 Jahre.
Das Museum für Naturkunde Berlin (MfN) wurde seit der deutschen Wiedervereinigung in ersten wichtigen Teilen erneuert und wieder instand gesetzt. Das festgelegte Baufeld des Projektes für den nun geplanten 3. Bauabschnitt umfasst zentrale Teile des Gebäudekomplexes und gliedert sich in folgende Bauteile: Sanierung Westflügel, Sanierung Villa, Sanierung Querflügel West, Sanierung Mittelbau West einschl. Hof 2 Bebauung und Neubau Pavillon Hof 3. Diese Gebäudeteile sind überwiegend in sehr schlechtem Zustand, erfüllen nicht die brandschutztechnischen Anforderungen und sind in Teilen stark schadstoffbelastet. Die Sanierung und Modernisierung der Gebäude muss unter der Maßgabe denkmalpflegerischer Aspekte mit dem Ziel erfolgen, weitestgehend die bauzeitlichen Konstruktionen zu erhalten bzw. zu rekonstruieren. Der avisierte Planungs- und Ausführungszeitraum beträgt ca. 6 Jahre.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Für den Teilnahmewettbewerb wurden das Vertragsmuster, die Anlagen hierzu sowie das Honorarblatt nur zur Information beigelegt. Diese Unterlagen sind erst in der 2. Stufe (Verhandlungsverfahren) nach Aufforderung durch die zum Verhandlungsverfahren ausgewählten Bieter auszufüllen. Die Einreichung der Teilnahmeanträge und Angebote per Telefax oder E-Mail ist nicht zulässig. Elektronische Angebotsabgabe in Textform, mit fortgeschrittener und qualifizierter Signatur ist zugelassen. Jegliche Kommunikation (Änderung von Vergabeunterlagen, Informationsschreiben, Beantwortung von Rückfragen etc.) wird über die Plattform https://my.vergabeplattform.berlin.de bereitgestellt. Sobald dort neue Informationen zu einem Vergabeverfahren veröffentlicht werden, erhalten Sie von eine E-Mail-Benachrichtigung. Eingehende Rückfragen per Post, E-Mail oder Fax können nicht beantwortet werden.
Die Bewerber erklären förmlich, dass die von Ihnen angegebenen Informationen in der von Ihnen eingereichten Eigenerklärung genau und korrekt sind u. sie sich der Konsequenzen einer schwerwiegenden Täuschung bewusst sind. Die Bewerber erklären förmlich, dass Sie in der Lage sind, die Bescheinigungen und andere genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen.
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über das vollständig auszufüllende Formular zur Eigenerklärung, das um die in den Ziffern III.1) u. III.2) dieser Bekanntmachung geforderten Angaben u. Nachweise zu ergänzen ist. Das Formular zur Eigenerklärung kann unter der im Punkt I.3) dieser Bekanntmachung angegebenen Internetadresse abgerufen werden. Nicht fristgerecht elektronisch eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt. Der AG behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV vor, fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise und Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen, sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben.
Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung). Im Auftragsfall hat der AN die ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gem. den Angaben im Teilnahmeantrag zu erbringen. Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des AG ist eine weitere, im Teilnahmeantrag nicht angekündigte Unterbeauftragung zulässig. Für die gesamte Projektlaufzeit ist die personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu gewährleisten.
Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren u. weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt.
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig, siehe Pkt. II.2.9 der Bekanntmachung (Ausschlusskriterium).
Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- u. Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- u. Angebotsunterlagen. Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungengem. § 47 VgV 2016 der Nachunternehmer u. ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich der Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, od. ein Mitglied einer BG, die den Zuschlag erhalten soll, auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt werden können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung (Ausschlusskriterium).
Enthalten die Bekanntmachung od. die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert.
Für den Teilnahmewettbewerb wurden das Vertragsmuster, die Anlagen hierzu sowie das Honorarblatt nur zur Information beigelegt. Diese Unterlagen sind erst in der 2. Stufe (Verhandlungsverfahren) nach Aufforderung durch die zum Verhandlungsverfahren ausgewählten Bieter auszufüllen. Die Einreichung der Teilnahmeanträge und Angebote per Telefax oder E-Mail ist nicht zulässig. Elektronische Angebotsabgabe in Textform, mit fortgeschrittener und qualifizierter Signatur ist zugelassen. Jegliche Kommunikation (Änderung von Vergabeunterlagen, Informationsschreiben, Beantwortung von Rückfragen etc.) wird über die Plattform https://my.vergabeplattform.berlin.de bereitgestellt. Sobald dort neue Informationen zu einem Vergabeverfahren veröffentlicht werden, erhalten Sie von eine E-Mail-Benachrichtigung. Eingehende Rückfragen per Post, E-Mail oder Fax können nicht beantwortet werden.
Die Bewerber erklären förmlich, dass die von Ihnen angegebenen Informationen in der von Ihnen eingereichten Eigenerklärung genau und korrekt sind u. sie sich der Konsequenzen einer schwerwiegenden Täuschung bewusst sind. Die Bewerber erklären förmlich, dass Sie in der Lage sind, die Bescheinigungen und andere genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen.
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über das vollständig auszufüllende Formular zur Eigenerklärung, das um die in den Ziffern III.1) u. III.2) dieser Bekanntmachung geforderten Angaben u. Nachweise zu ergänzen ist. Das Formular zur Eigenerklärung kann unter der im Punkt I.3) dieser Bekanntmachung angegebenen Internetadresse abgerufen werden. Nicht fristgerecht elektronisch eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt. Der AG behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV vor, fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise und Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen, sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben.
Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung). Im Auftragsfall hat der AN die ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gem. den Angaben im Teilnahmeantrag zu erbringen. Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des AG ist eine weitere, im Teilnahmeantrag nicht angekündigte Unterbeauftragung zulässig. Für die gesamte Projektlaufzeit ist die personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu gewährleisten.
Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren u. weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt.
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig, siehe Pkt. II.2.9 der Bekanntmachung (Ausschlusskriterium).
Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- u. Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- u. Angebotsunterlagen. Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungengem. § 47 VgV 2016 der Nachunternehmer u. ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich der Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, od. ein Mitglied einer BG, die den Zuschlag erhalten soll, auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt werden können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung (Ausschlusskriterium).
Enthalten die Bekanntmachung od. die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der geplanten Beauftragung sind im Rahmen der Generalplanung folgende Leistungen:
— Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß HOAI § 33 ff i. V. m. Anlage 10, Grundleistungen der LPH 2-8, sowie Besondere Leistungen,
— Fachplanung Tragwerksplanung HOAI § 49ff i. V. m. Anlage 14, Grundleistungen der LPH 2-6, sowie Besondere Leistungen der Lph 8,
— Fachplanung Technische Ausstattung HOAI § 53 ff i. V. m. Anlage 15, Grundleistungen der LPH 2-8 für die Anlagengruppen 1-8, sowie Besondere Leistungen gemäß Anlage 15.1,
— Leistungen für Bauphysik und Bauakustik gemäß Anlage 1 Punkt 1.2 HOAI, sowie Besondere Leistungen.
Außerdem Leistungen für Schadstoffuntersuchungen/-beseitigungen, Holzschutzuntersuchungen, Planungsleistungen BIM.
Dauer: 84 Monate
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung der einzelnen Lph: Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vorerst vertraglich die Lph 1-4 gemäß den Anlagen zum Vertrag, Leistungspflichten § 1.3 und Ergänzende Leistungsbeschreibung, beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Lph besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Lph. Der Abruf von Leistungen kann auch sukzessive erfolgen und auf einzelne Leistungen und einzelne Leistungsbilder beschränkt werden, ebenso wie auf eines der vertragsgegenständlichen Objekte. Insbesondere da es zur Einhaltung des vertragsgegenständlichen Budgets erforderlich werden kann, einzelne Bauteile/ Maßnahmen nicht oder später umzusetzen, kann ein Abruf von Leistungen auch auf einzelne Teile der Objekte oder einzelne Bauteile dieser Objekte beschränkt werden
Stufenweise Beauftragung der einzelnen Lph: Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vorerst vertraglich die Lph 1-4 gemäß den Anlagen zum Vertrag, Leistungspflichten § 1.3 und Ergänzende Leistungsbeschreibung, beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Lph besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Lph. Der Abruf von Leistungen kann auch sukzessive erfolgen und auf einzelne Leistungen und einzelne Leistungsbilder beschränkt werden, ebenso wie auf eines der vertragsgegenständlichen Objekte. Insbesondere da es zur Einhaltung des vertragsgegenständlichen Budgets erforderlich werden kann, einzelne Bauteile/ Maßnahmen nicht oder später umzusetzen, kann ein Abruf von Leistungen auch auf einzelne Teile der Objekte oder einzelne Bauteile dieser Objekte beschränkt werden
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Museum für Naturkunde – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung
Invalidenstraße 43
10115 Berlin
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmers, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen. Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.3 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter (Projektleiter) die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/E vorliegt.
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmers, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen. Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.3 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter (Projektleiter) die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/E vorliegt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des Wirtschaftsteilnehmers gem. § 45 (1) Nr. 1 VgV, soweit sie die Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016-2018) betreffen (in EUR brutto): Gesamthonorarumsatz und Honorarumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages für die Jahre 2016, 2017 und 2018 für die Leistungsbereiche Objektplanung Gebäude u. Innenräume gemäß § 34 ff. HOAI sowie Technische Ausrüstung (ALG 1-8) gemäß § 55 ff. HOAI. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Summe der durchschnittlichen Jahresumsätze (der Mitglieder dieser Bewerbergemeinschaft) maßgebend;
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1) Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des Wirtschaftsteilnehmers gem. § 45 (1) Nr. 1 VgV, soweit sie die Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016-2018) betreffen (in EUR brutto): Gesamthonorarumsatz und Honorarumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages für die Jahre 2016, 2017 und 2018 für die Leistungsbereiche Objektplanung Gebäude u. Innenräume gemäß § 34 ff. HOAI sowie Technische Ausrüstung (ALG 1-8) gemäß § 55 ff. HOAI. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Summe der durchschnittlichen Jahresumsätze (der Mitglieder dieser Bewerbergemeinschaft) maßgebend;
2) Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung, Nachweis durch Kopie als Anlage.
Mindeststandards:
1) Angabe zum Mindesthonorarumsatz: Der Mindesthonorarumsatz (Durchschnitt der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Bereich Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß § 34 ff. HOAI in EUR brutto) wird festgelegt mit 500 000 EUR brutto. Der Mindesthonorarumsatz (Durchschnitt der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Bereich Technische Ausrüstung ALG 1-8 gemäß § 55 ff. HOAI in EUR brutto) wird festgelegt mit 350 000 EUR brutto;
1) Angabe zum Mindesthonorarumsatz: Der Mindesthonorarumsatz (Durchschnitt der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Bereich Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß § 34 ff. HOAI in EUR brutto) wird festgelegt mit 500 000 EUR brutto. Der Mindesthonorarumsatz (Durchschnitt der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Bereich Technische Ausrüstung ALG 1-8 gemäß § 55 ff. HOAI in EUR brutto) wird festgelegt mit 350 000 EUR brutto;
2) Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV:
— Erklärung des Versicherers, dass im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3,0 Mio EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 5,0 Mio. EUR abgeschlossen wird. Das Versicherungsunternehmen muss in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen sein. Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe des 2-fachen der genannten Deckungssummen (2-fache Maximierung) besteht. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
— Erklärung des Versicherers, dass im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3,0 Mio EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 5,0 Mio. EUR abgeschlossen wird. Das Versicherungsunternehmen muss in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen sein. Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe des 2-fachen der genannten Deckungssummen (2-fache Maximierung) besteht. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Für geplante Nachunternehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen!
Für geplante Nachunternehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen!
Gemäß § 47 (3) VgV 2016 verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters, sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
Gemäß § 47 (3) VgV 2016 verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters, sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Organigramm des Bewerbers mit Darstellung des projektbezogenen Personaleinsatzes und Darstellung der Einbindung von ARGE-Partnern und Nachunternehmern;
2) Nachweis der Bauvorlageberechtigung für ein Büromitglied;
3) Vorlage der Mindestreferenzen A-G:
3.1) Mindestreferenz A- Objektplanung für die Sanierung eines Gebäudes;
3.2) Mindestreferenz B- Objektplanung für die Sanierung eines Gebäudes;
3.3) Mindestreferenz C- Tragwerksplanung für die Sanierung eines Gebäudes;
3.4) Mindestreferenz D- Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 1 + 2 für die Errichtung einer technischen Anlage in einem Bestandsgebäude;
3.5) Mindestreferenz E: Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 3 für die Errichtung einer technischen Anlage in einem Bestandsgebäude;
3.6) Mindestreferenz F: Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 4 + 5) für die Errichtung einer technischen Anlage in einem Bestandsgebäude;
3.7) Mindestreferenz G: Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 8 (Gebäudeautomation) für den Neubau einer technischen Anlage;
3.8) Zusatzreferenzen im Bereich OPL, Tragwerk und Technische Ausrüstung.
4) Eigenerklärung z. Nachweis d. berufl. Befähigung des Projektteams mit Teilnahmeantrag; Benennung d. verantwortlichen Personen und Vorlage der Nachweise der beruflichen Befähigung und Berufserfahrung erst mit dem Angebot (für den Gesamtprojektleiter, stellv. Gesamtprojektleiter, Objektplaner Gebäude u. Innenräume, Objektüberwacher OPL, Fachplaner Tragwerk, Fachplaner Technische Ausrüstung ALG 1-8, Objektüberwacher HLS, Objektüberwacher ELT, Fachplaner Bauphysik).
4) Eigenerklärung z. Nachweis d. berufl. Befähigung des Projektteams mit Teilnahmeantrag; Benennung d. verantwortlichen Personen und Vorlage der Nachweise der beruflichen Befähigung und Berufserfahrung erst mit dem Angebot (für den Gesamtprojektleiter, stellv. Gesamtprojektleiter, Objektplaner Gebäude u. Innenräume, Objektüberwacher OPL, Fachplaner Tragwerk, Fachplaner Technische Ausrüstung ALG 1-8, Objektüberwacher HLS, Objektüberwacher ELT, Fachplaner Bauphysik).
Mindeststandards:
Zu 3.1) mind. Honorarzone IV, Bauwerkskosten (KG 300+400) mind. 5,0 Mio. EUR brutto, abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2009 bis 31.5.2019 (Übergabe Nutzer);
Zu 3.2) mind. Honorarzone IV, Bauwerkskosten (KG 300+400) mind. 5,0 Mio. EUR brutto, abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2009 bis 31.5.2019 (Übergabe Nutzer);
Zu 3.3) mind. Honorarzone III, Bauwerkskosten (KG 300+400) mind. 5,0 Mio. EUR brutto, abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2009 bis 31.5.2019 (Übergabe Nutzer);
Zu 3.4) mind. Honorarzone II, Bauwerkskosten KG 400 (410+420) mind. 1,0 Mio. EUR brutto, abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2009 bis 31.5.2019 (Übergabe Nutzer);
Zu 3.5) mind. Honorarzone III, Bauwerkskosten KG 430 mind. 1,0 Mio. EUR brutto, abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2009 bis 31.5.2019 (Übergabe Nutzer);
Zu 3.6) Bauwerkskosten KG 400 (440+450) mind. 1,5 Mio. EUR brutto, abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2009 bis 31.5.2019 (Übergabe Nutzer);
Zu 3.7) mind. Honorarzone III, Bauwerkskosten KG 480 mind. 0,5 Mio. EUR brutto, abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2009 bis 31.5.2019 (Übergabe Nutzer);
Zu 4) Gesamtprojektleiter und Objektplaner Gebäude und Innenräume können in Personalunion auftreten. Personalunion der Fachplaner Technische Ausrüstung (Beplanung mehrere Anlagengruppen durch eine Person) ist möglich. Es müssen jedoch mind. 2 verschiedene Personen als Fachplaner benannt werden. Personalunion von Objektüberwacher HLS und Objektüberwacher ELT ist ausgeschlossen. Geforderte Abschlüsse und Berufserfahrung (jeweils ermittelt ab Datum des Studienabschlusses):
Zu 4) Gesamtprojektleiter und Objektplaner Gebäude und Innenräume können in Personalunion auftreten. Personalunion der Fachplaner Technische Ausrüstung (Beplanung mehrere Anlagengruppen durch eine Person) ist möglich. Es müssen jedoch mind. 2 verschiedene Personen als Fachplaner benannt werden. Personalunion von Objektüberwacher HLS und Objektüberwacher ELT ist ausgeschlossen. Geforderte Abschlüsse und Berufserfahrung (jeweils ermittelt ab Datum des Studienabschlusses):
— Gesamtprojektleiter: Abschluss Dipl.-Ing/Master in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbar, mind. 10 Jahre Berufserfahrung,
— stellv. Gesamtprojektleiter: Abschluss Dipl.-Ing/Master in Architektur, Bauingenieurwesen, Technische Ausrüstung/Versorgungstechnik (HLS) oder vergleichbar, mind. 5 Jahre Berufserfahrung,
— Objektüberwacher OPL: Abschluss Dipl.-Ing/Master in Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbar, mind. 5 Jahre Berufserfahrung, oder Nachweis der Tätigkeit als OÜ OPL mind. 8 Jahre,
— Fachplaner Technische Ausrüstung ALG 7 (Laborplanung): Nachweis der Berufszulassung und Berufsausübung durch Studiennachweis, Abschluss Dipl.-Ing/Master des Ingenieurwesens oder der Naturwissenschaften od. vergleichbar, mind. 5 Jahre Berufserfahrung,
— Fachplaner Technische Ausrüstung ALG 7 (Laborplanung): Nachweis der Berufszulassung und Berufsausübung durch Studiennachweis, Abschluss Dipl.-Ing/Master des Ingenieurwesens oder der Naturwissenschaften od. vergleichbar, mind. 5 Jahre Berufserfahrung,
— Objektüberwacher HLS: Studiennachweis, Abschluss Dipl.-Ing/Master in Technischer Ausrüstung, Elektrotechnik oder vergleichbar, mind. 5 Jahre Berufserfahrung, oder Nachweis der Tätigkeit als OÜ TGA mind. 8 Jahre,
— Objektüberwacher ELT: Studiennachweis, Abschluss Dipl.-Ing/Master in Technischer Ausrüstung, Elektrotechnik oder vergleichbar, mind. 5 Jahre Berufserfahrung, oder Nachweis der Tätigkeit als OÜ TGA mind. 8 Jahre,
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: § 75 (1), (2) und (3) VgV
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung ist das vorgegebene Formblatt zu verwenden, das als Anlage den Teilnahmeunterlagen beiliegt. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung/Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung ist das vorgegebene Formblatt zu verwenden, das als Anlage den Teilnahmeunterlagen beiliegt. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung/Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (TA) anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen und bewerten.
Formale Prüfung der Mindeststandards:
1) Abgabefrist eingehalten;
2) Vollständiger TA (Bewerbungsformular u. entspr. Anlagen) elektronisch über die Vergabeplattform (Einreichung von TA per Post, E-Mail oder Fax ist unzulässig);
3) Abschlusserklärungen in Textform unterschrieben;
4) Bestätigung d. Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen gem. §73 (3) VgV 2016;
7) bei Bewerbergemeinschaften (BG): Gef. Nachweise von allen Mitgliedern u. Erklärung zur gesamtschuldn. Haftung;
8) Angaben zu Nachauftragnehmern (NAN) gem. §36 VgV 2016, Verpflichtungserklärung der NAN beigefügt;
9) Angaben zur Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) gem. §47 (1) VgV 2016, Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen beigefügt;
10) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedl. Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer BG bzw. unterschiedl. Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder der BG zur Folge. Eine Mehrfachbewerbung von Unterauftragnehmern ist zulässig, sofern der Geheimwettbewerb durch die Bewerber sichergestellt wird;
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
10) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedl. Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer BG bzw. unterschiedl. Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder der BG zur Folge. Eine Mehrfachbewerbung von Unterauftragnehmern ist zulässig, sofern der Geheimwettbewerb durch die Bewerber sichergestellt wird;
11) Bestätigung des Nichtvorliegens zwingender u. fakultativer Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB;
12) Bauvorlageberechtigung mind. eines Büromitglieds;
13) Handelsregisterauszug gem. Pkt. III.1.1);
14) Mindesthonorarumsatz im Bereich Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie Technische Ausrüstung ALG 1-8 gem. Pkt. III.1.2);
17) Eigenerklärung z. Nachweis d. berufl. Befähigung des Projektteams mit Teilnameantrag; Benennung d. verantwortlichen Personen und Vorlage der Nachweise der beruflichen Befähigung erst mit dem Angebot (für den Gesamtprojektleiter, stellv. Gesamtprojektleiter, Objektplaner Gebäude u. Innenräume, Objektüberwacher OPL, Fachplaner Tragwerk, Fachplaner Technische Ausrüstung ALG 1-8, Objektüberwacher HLS, Objektüberwacher ELT, Fachplaner Bauphysik
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
17) Eigenerklärung z. Nachweis d. berufl. Befähigung des Projektteams mit Teilnameantrag; Benennung d. verantwortlichen Personen und Vorlage der Nachweise der beruflichen Befähigung erst mit dem Angebot (für den Gesamtprojektleiter, stellv. Gesamtprojektleiter, Objektplaner Gebäude u. Innenräume, Objektüberwacher OPL, Fachplaner Tragwerk, Fachplaner Technische Ausrüstung ALG 1-8, Objektüberwacher HLS, Objektüberwacher ELT, Fachplaner Bauphysik
Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen TA (Nachweis d. Mindestforderungen) anhand d. Bewertungsmatrix (BM), wobei die Kriterien wie folgt bewertet werden: pro Auswahlkriterium können 0 bis 3 Punkte (siehe BM) vergeben werden, Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach erreichter Gesamtpunktzahl von 300. Es werden max. 5 Bewerber mit höchster Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Erfüllen mehrere Bewerber mit festgelegter Höchstzahl gleicherm. die Anforderungen u. ist Bewerberzahl auch nach objektiver Auswahl zu hoch, entscheidet das Los.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen TA (Nachweis d. Mindestforderungen) anhand d. Bewertungsmatrix (BM), wobei die Kriterien wie folgt bewertet werden: pro Auswahlkriterium können 0 bis 3 Punkte (siehe BM) vergeben werden, Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach erreichter Gesamtpunktzahl von 300. Es werden max. 5 Bewerber mit höchster Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Erfüllen mehrere Bewerber mit festgelegter Höchstzahl gleicherm. die Anforderungen u. ist Bewerberzahl auch nach objektiver Auswahl zu hoch, entscheidet das Los.
Technische u. berufliche Leistungsfähigkeit; Gesamtgewichtung 100 %, davon:
1) Mindestreferenz A- Objektplanung für die Sanierung eines Gebäudes, 16 %;
2) Mindestreferenz B- Objektplanung für die Sanierung eines Gebäudes; 16 %;
3) Mindestreferenz C- Tragwerksplanung für die Sanierung eines Gebäudes; 14 %;
4) Mindestreferenz D- Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 1 + 2 für die Errichtung einer technischen Anlage in einem Bestandsgebäude; 8 %;
5) Mindestreferenz E: Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 3 für die Errichtung einer technischen Anlage in einem Bestandsgebäude; 8 %;
6) Mindestreferenz F: Fachplanung Technische Ausrüstung ELT (ALG 4 + 5) für die Errichtung einer technischen Anlage in einem Bestandsgebäude; 8 %;
7) Mindestreferenz G: Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 8 (Gebäudeautomation) für d. Neubau einer techn. Anlage, 4 %;
8) Zusatzreferenzen im Bereich OPL, 26 %.
Weitere Anforderungen u. Unterkriterien sowie die Vorgehensweise bei der Bewertung (Vergabe von 0, 1, 2 oder 3 Punkten) können der Bewertungsmatrix (Anlage A.4) entnommen werden.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Für den Teilnahmewettbewerb wurden das Vertragsmuster, die Anlagen hierzu sowie das Honorarblatt nur zur Information beigelegt. Diese Unterlagen sind erst in der 2. Stufe (Verhandlungsverfahren) nach Aufforderung durch die zum Verhandlungsverfahren ausgewählten Bieter auszufüllen. Die Einreichung der Teilnahmeanträge und Angebote per Telefax oder E-Mail ist nicht zulässig. Elektronische Angebotsabgabe in Textform, mit fortgeschrittener und qualifizierter Signatur ist zugelassen. Jegliche Kommunikation (Änderung von Vergabeunterlagen, Informationsschreiben, Beantwortung von Rückfragen etc.) wird über die Plattform https://my.vergabeplattform.berlin.de bereitgestellt. Sobald dort neue Informationen zu einem Vergabeverfahren veröffentlicht werden, erhalten Sie von eine E-Mail-Benachrichtigung. Eingehende Rückfragen per Post, E-Mail oder Fax können nicht beantwortet werden.
Für den Teilnahmewettbewerb wurden das Vertragsmuster, die Anlagen hierzu sowie das Honorarblatt nur zur Information beigelegt. Diese Unterlagen sind erst in der 2. Stufe (Verhandlungsverfahren) nach Aufforderung durch die zum Verhandlungsverfahren ausgewählten Bieter auszufüllen. Die Einreichung der Teilnahmeanträge und Angebote per Telefax oder E-Mail ist nicht zulässig. Elektronische Angebotsabgabe in Textform, mit fortgeschrittener und qualifizierter Signatur ist zugelassen. Jegliche Kommunikation (Änderung von Vergabeunterlagen, Informationsschreiben, Beantwortung von Rückfragen etc.) wird über die Plattform https://my.vergabeplattform.berlin.de bereitgestellt. Sobald dort neue Informationen zu einem Vergabeverfahren veröffentlicht werden, erhalten Sie von eine E-Mail-Benachrichtigung. Eingehende Rückfragen per Post, E-Mail oder Fax können nicht beantwortet werden.
Die Bewerber erklären förmlich, dass die von Ihnen angegebenen Informationen in der von Ihnen eingereichten Eigenerklärung genau und korrekt sind u. sie sich der Konsequenzen einer schwerwiegenden Täuschung bewusst sind. Die Bewerber erklären förmlich, dass Sie in der Lage sind, die Bescheinigungen und andere genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen.
Die Bewerber erklären förmlich, dass die von Ihnen angegebenen Informationen in der von Ihnen eingereichten Eigenerklärung genau und korrekt sind u. sie sich der Konsequenzen einer schwerwiegenden Täuschung bewusst sind. Die Bewerber erklären förmlich, dass Sie in der Lage sind, die Bescheinigungen und andere genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen.
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über das vollständig auszufüllende Formular zur Eigenerklärung, das um die in den Ziffern III.1) u. III.2) dieser Bekanntmachung geforderten Angaben u. Nachweise zu ergänzen ist. Das Formular zur Eigenerklärung kann unter der im Punkt I.3) dieser Bekanntmachung angegebenen Internetadresse abgerufen werden. Nicht fristgerecht elektronisch eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt. Der AG behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV vor, fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise und Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen, sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben.
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über das vollständig auszufüllende Formular zur Eigenerklärung, das um die in den Ziffern III.1) u. III.2) dieser Bekanntmachung geforderten Angaben u. Nachweise zu ergänzen ist. Das Formular zur Eigenerklärung kann unter der im Punkt I.3) dieser Bekanntmachung angegebenen Internetadresse abgerufen werden. Nicht fristgerecht elektronisch eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt. Der AG behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV vor, fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise und Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen, sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben.
Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung). Im Auftragsfall hat der AN die ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gem. den Angaben im Teilnahmeantrag zu erbringen. Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des AG ist eine weitere, im Teilnahmeantrag nicht angekündigte Unterbeauftragung zulässig. Für die gesamte Projektlaufzeit ist die personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu gewährleisten.
Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung). Im Auftragsfall hat der AN die ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gem. den Angaben im Teilnahmeantrag zu erbringen. Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des AG ist eine weitere, im Teilnahmeantrag nicht angekündigte Unterbeauftragung zulässig. Für die gesamte Projektlaufzeit ist die personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu gewährleisten.
Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren u. weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt.
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig, siehe Pkt. II.2.9 der Bekanntmachung (Ausschlusskriterium).
Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- u. Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- u. Angebotsunterlagen. Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungengem. § 47 VgV 2016 der Nachunternehmer u. ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich der Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, od. ein Mitglied einer BG, die den Zuschlag erhalten soll, auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt werden können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung (Ausschlusskriterium).
Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- u. Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- u. Angebotsunterlagen. Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungengem. § 47 VgV 2016 der Nachunternehmer u. ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich der Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, od. ein Mitglied einer BG, die den Zuschlag erhalten soll, auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt werden können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung (Ausschlusskriterium).
Enthalten die Bekanntmachung od. die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert.
Enthalten die Bekanntmachung od. die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert.
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 (3) GWB unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2019/S 105-256352 (2019-05-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-04-28) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Architekturentwurf
Kurze Beschreibung:
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-03-03 📅
Name: Müller Reimann Architekten
Postanschrift: Kurfürstendamm 178/179
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10115
Land: Deutschland 🇩🇪 Berlin
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 5 000 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Museum für Naturkunde Berlin, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung
Postanschrift: Invalidenstr. 43
Postleitzahl: 10115
Telefon: +49 308891408966📞
Fax: +49 308891408870 📠
Quelle: OJS 2020/S 085-202389 (2020-04-28)