Beschreibung der Beschaffung
Leistungsbeschreibung
Spectral-Durchflußzytometer zur umfassenden phänotypischen und funktionellen Analyse von Zellen, Bakterien und Partikeln in Suspension.
Mit Hilfe des Spectraldurchflußzytometers sollen in erster Linie infizierte und nichtinfizierte Immunzellen charakterisiert werden. Unter anderem sollen T-Lymphozyten bei Mensch und Tier profund phänotypisiert werden. Hierzu ist es notwendig 30 oder mehr verschiedene monoklonale Antikörper gleichzeitig zu verwenden. Hierzu gehören beispielsweise Antikörper gegen folgende Moleküle/Marker:
— T-Zell Subpopulationen: CD3, CD4, CD8, TCR-alpha, TCR-alpha, TCR-alpha, CD56, KLRG1,
— Naive vs. Gedächtnis vs. Effektor-Zellen: CD62L, CD44, CD45RA, CD45RO, CD27, CD28, CD69,
— Kostimmulatorische Moleküle CTLA4, ICOS, FAS, PD-1, CD25, CD127,
— Chemokinrezeptoren CCR7, CCR4, CXCR3, CXCR4, CXCR5, CCR6, CX3CR1,
— Apoptose/lebendtot Differenzierung Annexin, lebend Farbstoff z. B. Dapi.
Leistungsanforderung:
Anzahl der gleichzeitig zu erfassenden Fluorochrome
— Fähigkeit zum gleichzeitigen Nachweis von mindestens 30 verschiedenen Fluorochromen (Farben), die mit Antikörpern konjugiert werden können,
— Möglichkeit der Subtraktion der Autofluoreszenz,
— Möglichkeit zur effizienten Bewertung neuer Fluorochrome und hohes Maß an Flexibilität zur einfachen Bewertung verschiedener Fluorochrom-Kombinationen,
— keine Notwendigkeit für komplexe Kompensationsmatrizen bei gleichzeitiger Verwendung von ≥30 Farben.
Spezifische Merkmale und Design:
— das Gerät ist mit den zur erreichen der genannten Auflösung/ Sensitivität erforderlichen Vielzahl an Lasern im Bereich UV, Violett, Blau, Gelbgrün und Rot ausgestattet, damit es ≥30 Farben mit handelsüblichen Fluorochromen analysieren kann,
— räumliche Trennung der verschiedenen Laser/Detektionsmodule,
— Hohe Messstabilität im zeitlichen Verlauf. Informationen über die Stabilität des Instruments im zeitlichen Verlauf (einschließlich Laserverzögerung, Spannungs- oder Verstärkungsschwankungen) sollten dem Benutzer leicht zugänglich sein,
— Die Zellverschleppung sollte <0,1 %, vorzugsweise <0,01 %, bei Messung aus einzelnen Röhrchen sein,
— Verfügbarkeit eines Plattenlesers – vorzugsweise für 96 Well und 384 Well,
— Möglichkeit der volumetrischen Kontrolle, um eine absolute Quantifizierung der Proben ohne Beads zu ermöglichen.
Erfassungsgeschwindigkeit und Abbruchrate, die bei der Messung von Zellen erreicht werden sollen:
— Fähigkeit zur Akquisition von mindestens 25 000 Zellen /Sekunde bei einer Abbruchrate von ≤10% (vorzugsweise weniger) bei der Erfassung von mindestens 32 Parametern (30 Fluoreszenzparameter und 2 Streuparameter) bei gleichbleibender Probenqualität (d.h. kein signifikanter Verlust der Trennung von Zellpopulationen,
— Fähigkeit zur Akquisition von mindestens 35 000 Zellen /Sekunde bei einer Abbruchrate von ≤15% (vorzugsweise weniger) bei der Erfassung von mindestens 32 Parametern (30 Fluoreszenzparameter und 2 Streuparameter) bei gleichbleibender Probenqualität (d.h. kein signifikanter Verlust der Trennung von Zellpopulationen
Elektronik und Software,
— Einfache Verfahren für die Instrumenteneinrichtung (einschließlich Kalibrierung und Kompensation) für verschiedenste Vielfarbenexperimente. So sollte z.B. die Erfassungssoftware eine automatische Kompensation/ Entmischung beinhalten und die Verwendung von zuvor erworbenen Referenzkontrollen ermöglichen,
— Die Software sollte mit Windows 10) kompatibel sein,
— Effiziente Erfassung und Verarbeitung von Dateien mit ≥10 Millionen Zellen pro Probe in Einzeldateien, damit diese weiter analysiert werden können
— Die Ausgabe der Dateien sollte in FSC 3.0- oder FCS 3.1-Datei ein zur weiteren Analyse verfügbar sein und mit weit verbreiteten Analysesoftwareprogrammen (z.B. FlowJo; Infinicyt und FCS-Express) kompatibel sein,
— Möglichkeit Informationen über die Hardware wie Laserfunktionen in der Rohdatendatei, aufzuzeichnen,
— Einarbeitung,
— Hard- und Software sollten benutzerfreundlich und intuitiv bedienbar sein.