Zur Aufwertung der Radwegeinfrastruktur und Etablierung attraktiver und umweltschonender Mobilitätsangebote in den Städten Ravensburg und Weingarten ist der Aufbau eines Elektrofahrrad-Verleihsystems (EVS) vorgesehen. Mit dem stationsbasierten-free-floating Verleihsystem (fixe Stationen innerhalb des Stationsnetzes) soll ein neues Mobilitätsangebot geschaffen werden, welches den Nutzen öffentlich, ganzjährig und ganztägig zur Verfügung gestellt wird. Das Verleihsystem soll aus 16 fest installierten Verleih- und Ladestationen und 128 funktional passenden Elektrofahrrädern bestehen und entlang sowie im direkten Umfeld der Rad-Vorrang-Route zwischen Ravensburg und Weingarten eingerichtet werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-07-08.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-06-05.
Auftragsbekanntmachung (2019-06-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Fahrräder mit Hilfsmotor
Referenznummer: TWSEVS20190708
Kurze Beschreibung:
Zur Aufwertung der Radwegeinfrastruktur und Etablierung attraktiver und umweltschonender Mobilitätsangebote in den Städten Ravensburg und Weingarten ist der Aufbau eines Elektrofahrrad-Verleihsystems (EVS) vorgesehen. Mit dem stationsbasierten-free-floating Verleihsystem (fixe Stationen innerhalb des Stationsnetzes) soll ein neues Mobilitätsangebot geschaffen werden, welches den Nutzen öffentlich, ganzjährig und ganztägig zur Verfügung gestellt wird. Das Verleihsystem soll aus 16 fest installierten Verleih- und Ladestationen und 128 funktional passenden Elektrofahrrädern bestehen und entlang sowie im direkten Umfeld der Rad-Vorrang-Route zwischen Ravensburg und Weingarten eingerichtet werden.
Zur Aufwertung der Radwegeinfrastruktur und Etablierung attraktiver und umweltschonender Mobilitätsangebote in den Städten Ravensburg und Weingarten ist der Aufbau eines Elektrofahrrad-Verleihsystems (EVS) vorgesehen. Mit dem stationsbasierten-free-floating Verleihsystem (fixe Stationen innerhalb des Stationsnetzes) soll ein neues Mobilitätsangebot geschaffen werden, welches den Nutzen öffentlich, ganzjährig und ganztägig zur Verfügung gestellt wird. Das Verleihsystem soll aus 16 fest installierten Verleih- und Ladestationen und 128 funktional passenden Elektrofahrrädern bestehen und entlang sowie im direkten Umfeld der Rad-Vorrang-Route zwischen Ravensburg und Weingarten eingerichtet werden.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Fahrräder mit Hilfsmotor📦
Zusätzlicher CPV-Code: Verwaltungssoftwarepaket📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Ravensburg
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2019-06-05 📅
Einreichungsfrist: 2019-07-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-06-07 📅
Datum des Beginns: 2019-10-08 📅
Datum des Endes: 2024-10-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 109-264891
ABl. S-Ausgabe: 109
Zusätzliche Informationen
Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunter- nehmen, sind daher zu beachten.
Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunter- nehmen, sind daher zu beachten.
Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung der TWS ist die Lieferung und Inbetriebnahme eines Elektrofahrrad-Verleihsystems, bestehend aus Elektrofahrrädern und Verleihstationen sowie Bereitstellung, Wartung und Betrieb der Systemsoftware. Zur Aufwertung der Radwegeinfrastruktur und Etablierung attraktiver und umwelt-Schonender Mobilitätsangebote in den Städten Ravensburg und Weingarten ist der Aufbau eines Elektrofahrrad-Verleihsystems vorgesehen. Mit dem stationsbasierten-free-floating Verleihsystem (fixe Stationen innerhalb des Stationsnetzes) soll ein neues Mobilitätsangebot geschaffen werden, welches den Nutzern öffentlich ganzjährig und ganztägig zur Verfügung gestellt wird. Außer- dem soll das Elektrofahrrad-Verleihsystem in ein künftiges übergreifendes Mobilitätsangebot eingebettet werden, das zum Ziel hat, den motorisierten Persone-Individualverkehr nachhaltig zu reduzieren. Das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderte Verbundprojekt sieht ein Verleihsystem, bestehend aus 16 festinstallierten Verleih- und Verladestationen und 128 funktional passenden Elektrofahrrädern vor, welches entlang sowie im Direkten Umfeld der Rad-Vorrang-Route zwischen Ravensburg und Weingarten eingerichtet wird. Eine erste Teillieferung von 6 Stationen und 36 Fahrrädern ist bereits spätestens 2 Monate nach Vergabe vorgesehen. Das Verleihsystem ist vollautomatisch (Verriegeln, Entriegeln und Laden werden durch die Systemsoftware getätigt) und in modularer Bauweise (erweiterungsfähig), inkl. Fertigteilfundamenten zum Einbau durch den Auftraggeber zusammen mit der zum Betrieb erforderlichen Systemsoftware zur Verfügung zu stellen. Mit dem künftigen Auftragnehmer werden sowohl ein Liefervertrag als auch ein Systemsoftwarevertrag abgeschlossen.
Gegenstand der Ausschreibung der TWS ist die Lieferung und Inbetriebnahme eines Elektrofahrrad-Verleihsystems, bestehend aus Elektrofahrrädern und Verleihstationen sowie Bereitstellung, Wartung und Betrieb der Systemsoftware. Zur Aufwertung der Radwegeinfrastruktur und Etablierung attraktiver und umwelt-Schonender Mobilitätsangebote in den Städten Ravensburg und Weingarten ist der Aufbau eines Elektrofahrrad-Verleihsystems vorgesehen. Mit dem stationsbasierten-free-floating Verleihsystem (fixe Stationen innerhalb des Stationsnetzes) soll ein neues Mobilitätsangebot geschaffen werden, welches den Nutzern öffentlich ganzjährig und ganztägig zur Verfügung gestellt wird. Außer- dem soll das Elektrofahrrad-Verleihsystem in ein künftiges übergreifendes Mobilitätsangebot eingebettet werden, das zum Ziel hat, den motorisierten Persone-Individualverkehr nachhaltig zu reduzieren. Das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderte Verbundprojekt sieht ein Verleihsystem, bestehend aus 16 festinstallierten Verleih- und Verladestationen und 128 funktional passenden Elektrofahrrädern vor, welches entlang sowie im Direkten Umfeld der Rad-Vorrang-Route zwischen Ravensburg und Weingarten eingerichtet wird. Eine erste Teillieferung von 6 Stationen und 36 Fahrrädern ist bereits spätestens 2 Monate nach Vergabe vorgesehen. Das Verleihsystem ist vollautomatisch (Verriegeln, Entriegeln und Laden werden durch die Systemsoftware getätigt) und in modularer Bauweise (erweiterungsfähig), inkl. Fertigteilfundamenten zum Einbau durch den Auftraggeber zusammen mit der zum Betrieb erforderlichen Systemsoftware zur Verfügung zu stellen. Mit dem künftigen Auftragnehmer werden sowohl ein Liefervertrag als auch ein Systemsoftwarevertrag abgeschlossen.
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Systemsoftwarevertrag hat eine Laufzeit von 5 Jahren. Danach verlängert er sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn er nicht von einer Partei mit einer Frist von 6 Monaten gekündigt wird. Der Auftraggeber hat die Option, den Vertrag einmalig um 2 Jahre (fest) zu verlängern.
Der Systemsoftwarevertrag hat eine Laufzeit von 5 Jahren. Danach verlängert er sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn er nicht von einer Partei mit einer Frist von 6 Monaten gekündigt wird. Der Auftraggeber hat die Option, den Vertrag einmalig um 2 Jahre (fest) zu verlängern.
Beschreibung der Optionen:
Der Systemsoftwarevertrag hat eine Laufzeit von 5 Jahren. Danach verlängert er sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn er nicht von einer Partei mit einer Frist von 6 Monaten gekündigt wird. Der Auftraggeber hat die Option, den Vertrag einmalig um 2 Jahre (fest) zu verlängern.
Der Systemsoftwarevertrag hat eine Laufzeit von 5 Jahren. Danach verlängert er sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn er nicht von einer Partei mit einer Frist von 6 Monaten gekündigt wird. Der Auftraggeber hat die Option, den Vertrag einmalig um 2 Jahre (fest) zu verlängern.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Vorbemerkung
Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit in der europaweiten Bekanntmachung bzw. nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die geforderten Eignungsnachweise sind den Ziffern III.1.1 bis III.1.3 der europaweiten Bekanntmachung zu entnehmen. Ist ein Unternehmen – sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder im Wege der Eignungsleihe – an mehreren Bewerbungen beteiligt, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. im Wege der Eignungsleiheeinbezogen ist, führen.
Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit in der europaweiten Bekanntmachung bzw. nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die geforderten Eignungsnachweise sind den Ziffern III.1.1 bis III.1.3 der europaweiten Bekanntmachung zu entnehmen. Ist ein Unternehmen – sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder im Wege der Eignungsleihe – an mehreren Bewerbungen beteiligt, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. im Wege der Eignungsleiheeinbezogen ist, führen.
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe, vgl. § 47 VgV). In diesem Fall ist der Vergabestelle mit Einreichung des Teilnahmeantrags nachzu- weisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem beispielsweise die diesbezüglichen verpflichtenden Zusagen der Unternehmen vorgelegt werden.
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe, vgl. § 47 VgV). In diesem Fall ist der Vergabestelle mit Einreichung des Teilnahmeantrags nachzu- weisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem beispielsweise die diesbezüglichen verpflichtenden Zusagen der Unternehmen vorgelegt werden.
Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1 bis III.1.3 der EU-Auftragsbekanntmachung hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 bis Abs. 4 VgV und § 124 Abs. 1 VgV vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 bis 4 VgV vor, so ist das Unternehmen auf Anforderung der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 VgV vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt.
Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1 bis III.1.3 der EU-Auftragsbekanntmachung hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 bis Abs. 4 VgV und § 124 Abs. 1 VgV vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 bis 4 VgV vor, so ist das Unternehmen auf Anforderung der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 VgV vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt.
Vorstehende Ausführungen unter 1. gelten für die Nachweise nach III.1.2 und III.1.3 entsprechend.
2) Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 Abs. 1 bis Abs. 4 GWB nicht vorliegen;
2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 GWB;
3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Mindestlohngesetzes (MiLoG).
3) Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung einzureichen:
Eigenerklärung über Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz im Bereich der Liefer- und Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren;
2) Vorlage einer aktuellen allgemeinen Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation und das Zahlungsverhalten (das Ausstellungsdatum darf nicht vor dem 30.11.2018 liegen).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Eigenerklärung über die Zahl der in den letzten 3 Jahren (2016, 2017 und 2018) jahresdurchschnittlich beschäftigen Arbeitskräfte.
2) Angaben zu Referenzen
Mindestanforderung:
Eigenerklärung über vergleichbare Referenzprojekte in den vergangenen 3 Jahren.
Für jede Referenz sind folgende Angaben einzureichen:
— Projektbezeichnung,
— Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer,
— ggf. Referenzschreiben,
— Beschreibung des Projekts (insbesondere Angaben zu den im Rahmen der Bewerberauswahl zu berücksichtigenden Aspekte „stationsgebundenes Floating-System“, „Schnittstellenoffenheit“ und „modularer Aufbau mit Erweiterungsmöglichkeit“); Angaben zum Leistungsumfang (insbesondere Anzahl der Verleihstationen),
— Beschreibung des Projekts (insbesondere Angaben zu den im Rahmen der Bewerberauswahl zu berücksichtigenden Aspekte „stationsgebundenes Floating-System“, „Schnittstellenoffenheit“ und „modularer Aufbau mit Erweiterungsmöglichkeit“); Angaben zum Leistungsumfang (insbesondere Anzahl der Verleihstationen),
— Angaben zum Zeitraum der Leistungserbringung und zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Eigenerklärung über ein vergleichbares Referenzprojekt. Das Referenzprojekt muss ein in Betrieb befindliches Elektrofahrrad-Verleihsystem mit mindestens 20 Verleihstationen innerhalb einer Kommune zum Gegenstand haben.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Für Bewerbergemeinschaften gilt:
Unternehmen können sich für die Teilnahme an diesem Verfahren zu Bewerbergemeinschaften zusammenschließen. Geben mehrere Unternehmen gemeinschaftlich einen Teilnahmeantrag ab, so hat die Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben. In dieser Erklärung sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufzuführen und der für die Durchführung des Vergabeverfahrens und des Vertrags bevollmächtigte Vertreter, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, zu benennen. Des Weiteren müssen die Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft und die rechtliche Organisation im Auftragsfall dargestellt sein.
Unternehmen können sich für die Teilnahme an diesem Verfahren zu Bewerbergemeinschaften zusammenschließen. Geben mehrere Unternehmen gemeinschaftlich einen Teilnahmeantrag ab, so hat die Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben. In dieser Erklärung sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufzuführen und der für die Durchführung des Vergabeverfahrens und des Vertrags bevollmächtigte Vertreter, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, zu benennen. Des Weiteren müssen die Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft und die rechtliche Organisation im Auftragsfall dargestellt sein.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:
Stufe 1:
Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden.
Stufe 2:
Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.
Stufe 3:
Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Prüfung die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter überschritten wird, wird unter den Bewerbern anhand der Referenzen gem. Ziffer III.1.3 der EU-Bekanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. Hierbei wird die Vergabestelle die besondere Vergleichbarkeit mit dem Auftragsgegenstand insbesondere nach folgenden Aspekten bewerten:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Prüfung die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter überschritten wird, wird unter den Bewerbern anhand der Referenzen gem. Ziffer III.1.3 der EU-Bekanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. Hierbei wird die Vergabestelle die besondere Vergleichbarkeit mit dem Auftragsgegenstand insbesondere nach folgenden Aspekten bewerten:
1) Welche Flexibilität das Elektrofahrrad-Verleihsystem bezüglich des Abrechnungssystems im Hinblick auf unterschiedliche örtliche Anforderungen und unterschiedliche Nutzergruppen im B2C-Bereich (z. B. Arbeitnehmer, Touristen, Studenten) und im B2B-Bereich (Unternehmen und Kommunen) bietet;
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
1) Welche Flexibilität das Elektrofahrrad-Verleihsystem bezüglich des Abrechnungssystems im Hinblick auf unterschiedliche örtliche Anforderungen und unterschiedliche Nutzergruppen im B2C-Bereich (z. B. Arbeitnehmer, Touristen, Studenten) und im B2B-Bereich (Unternehmen und Kommunen) bietet;
2) Schnittstellenoffenheit zu einer intermodalen Mobilitätsplattform;
3) Modularer Aufbau der Verleihstation mit Erweiterungsmöglichkeit.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 09:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-09-02 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-11-29 📅
Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunter- nehmen, sind daher zu beachten.
Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunter- nehmen, sind daher zu beachten.
Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219268730📞
Fax: +49 7219263985 📠
Internetadresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/ref15/Seiten/default.aspx🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2019/S 109-264891 (2019-06-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-07-15) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gegenstand der Ausschreibung der TWS ist die Lieferung und Inbetriebnahme eines Elektrofahrrad-Verleihsystems, bestehend aus Elektrofahrrädern und Verleihstationen sowie Bereitstellung, Wartung und Betrieb der Systemsoftware. Zur Aufwertung der Radwegeinfrastruktur und Etablierung attraktiver und umweltschonender Mobilitätsangebote in den Städten Ravensburg und Weingarten ist der Aufbau eines Elektrofahrrad-Verleihsystems vorgesehen. Mit dem stationsbasierten-free-floating Verleihsystem (fixe Stationen innerhalb des Stationsnetzes) soll ein neues Mobilitätsangebot geschaffen werden, welches den Nutzern öffentlich ganzjährig und ganztägig zur Verfügung gestellt wird. Außerdem soll das Elektrofahrrad-Verleihsystem in ein künftiges übergreifendes Mobilitätsangebot eingebettet werden, das zum Ziel hat, den motorisierten Persoenindividualverkehr nachhaltig zu reduzieren. Das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderte Verbundprojekt sieht ein Verleihsystem, bestehend aus 16 festinstallierten Verleih- und Verladestationen und 128 funktional passenden Elektrofahrrädern vor, welches entlang sowie im direkten Umfeld der Rad-Vorrang-Route zwischen Ravensburg und Weingarten eingerichtet wird. Eine erste Teillieferung von 6 Stationen und 36 Fahrrädern ist bereits spätestens 2 Monate nach Vergabe vorgesehen. Das Verleihsystem ist vollautomatisch (Verriegeln, Entriegeln und Laden werden durch die Systemsoftware getätigt) und in modularer Bauweise (erweiterungsfähig), inkl. Fertigteilfundamenten zum Einbau durch den Auftraggeber zusammen mit der zum Betrieb erforderlichen Systemsoftware zur Verfügung zu stellen. Mit dem künftigen Auftragnehmer werden sowohl ein Liefervertrag als auch ein Systemsoftwarevertrag abgeschlossen.
Gegenstand der Ausschreibung der TWS ist die Lieferung und Inbetriebnahme eines Elektrofahrrad-Verleihsystems, bestehend aus Elektrofahrrädern und Verleihstationen sowie Bereitstellung, Wartung und Betrieb der Systemsoftware. Zur Aufwertung der Radwegeinfrastruktur und Etablierung attraktiver und umweltschonender Mobilitätsangebote in den Städten Ravensburg und Weingarten ist der Aufbau eines Elektrofahrrad-Verleihsystems vorgesehen. Mit dem stationsbasierten-free-floating Verleihsystem (fixe Stationen innerhalb des Stationsnetzes) soll ein neues Mobilitätsangebot geschaffen werden, welches den Nutzern öffentlich ganzjährig und ganztägig zur Verfügung gestellt wird. Außerdem soll das Elektrofahrrad-Verleihsystem in ein künftiges übergreifendes Mobilitätsangebot eingebettet werden, das zum Ziel hat, den motorisierten Persoenindividualverkehr nachhaltig zu reduzieren. Das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderte Verbundprojekt sieht ein Verleihsystem, bestehend aus 16 festinstallierten Verleih- und Verladestationen und 128 funktional passenden Elektrofahrrädern vor, welches entlang sowie im direkten Umfeld der Rad-Vorrang-Route zwischen Ravensburg und Weingarten eingerichtet wird. Eine erste Teillieferung von 6 Stationen und 36 Fahrrädern ist bereits spätestens 2 Monate nach Vergabe vorgesehen. Das Verleihsystem ist vollautomatisch (Verriegeln, Entriegeln und Laden werden durch die Systemsoftware getätigt) und in modularer Bauweise (erweiterungsfähig), inkl. Fertigteilfundamenten zum Einbau durch den Auftraggeber zusammen mit der zum Betrieb erforderlichen Systemsoftware zur Verfügung zu stellen. Mit dem künftigen Auftragnehmer werden sowohl ein Liefervertrag als auch ein Systemsoftwarevertrag abgeschlossen.