Lieferung, Installation, Einführung, Inbetriebnahme und Anwenderschulung für ein Intensiv-Medizinisches Dokumentationssystem für die Bereiche Intensiv, Anästhesie und Neonatologie (PDMS)

Klinikum Chemnitz gGmbH c/o Klinikum Chemnitz Logistik- und Wirtschaftsgesellschaft mbH Zentrales Beschaffungsmanagement

Lieferung, Installation, Einführung, Inbetriebnahme und Anwenderschulung für ein Intensiv-Medizinisches Dokumentationssystem für die Bereiche Intensiv, Anästhesie und Neonatologie (Patientendatenmanagementsystem/PDMS).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-11-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-10-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-10-14 Auftragsbekanntmachung
2020-01-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-10-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Medizinische Informationssysteme
Referenznummer: 1019/II/01
Kurze Beschreibung:
Lieferung, Installation, Einführung, Inbetriebnahme und Anwenderschulung für ein Intensiv-Medizinisches Dokumentationssystem für die Bereiche Intensiv, Anästhesie und Neonatologie (Patientendatenmanagementsystem/PDMS).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Medizinische Informationssysteme 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Softwarepaket und Informationssysteme 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Chemnitz, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum Chemnitz gGmbH c/o Klinikum Chemnitz Logistik- und Wirtschaftsgesellschaft mbH Zentrales Beschaffungsmanagement
Postanschrift: Flemmingstraße 2g
Postleitzahl: 09116
Postort: Chemnitz
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum-chemnitz.de 🌏
E-Mail: m.marek@skc.de 📧
Telefon: +49 371-333-32472 📞
Fax: +49 371-333-32474 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.de/unterlagen/2147528/zustellweg-auswaehlen 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-10-14 📅
Einreichungsfrist: 2019-11-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-10-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 200-485434
ABl. S-Ausgabe: 200
Zusätzliche Informationen
Arbeitsgemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haften gesamtschuldnerisch für die Erfüllung der angebotenen Leistungen und haben in den Bewerbungsunterlagen sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das gesamte Vergabeverfahren zu benennen. Im Fall der Teilnahme einer Bietergemeinschaft sind von der Bietergemeinschaft die Formulare KCLWV04 und KCLW-V05 auszufüllen und von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu unterschreiben. Beteiligt sich ein Mitglied einer Bietergemeinschaft zugleich als Einzelbieter oder als Mitglied einer weiteren Bietergemeinschaft, die ein konkurrierendes Angebot einreicht, kann dies zum Ausschluss beider Angebote führen. Das Gleiche gilt, wenn sich ein Unternehmen als Mitglied einer Bietergemeinschaft und zugleich als Drittunternehmen beteiligt. Im Angebot sind die Gründe zur Bildung der Bietergemeinschaft darzulegen. Jeder Bieter/jede Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot zu erklären, ob er/sie beabsichtigt, die Leistungen im eigenen Betrieb auszuführen oder ob er/sie sich zur Ausführung der Leistungen ganz oder teilweise Drittunternehmen (Nachunternehmer, auch Konzernunternehmen, Muttergesellschaften etc., ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm/ihr und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen) bedienen wird. Im Falle des Einsatzes von Drittunternehmen sind der/die Leistungsteil/e des/der Drittunternehmen/s anzugeben. Bei Bietergemeinschaften ist auch bei vollständiger eigener Leistungserbringung anzugeben, welches Mitglied der Bietergemeinschaft welche/n Leistungsteil/e erbringen wird. Sofern sich ein Bieter/eine Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung ganz oder teilweise auf die Fähigkeiten von Drittunternehmen berufen will, ist im Formular KCLW-V04 auch der Name des/der jeweiligen Drittunternehmen/s zu benennen. Gleiches gilt, sofern der Umfang des Einsatzes des/r Drittunternehmen/s wesentliche Teile der Leistung ausmacht. In jedem Fall ist das ausgefüllte Formular KCLW-V05 vorzulegen. Mit diesem Formular wird der Nachweis erbracht, dass dem Bieter/der Bietergemeinschaft die erforderlichen Mittel des/der Drittunternehmen/s für die Durchführung der jeweiligen Teilleistung(en) zur Verfügung stehen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Klinikum Chemnitz gGmbH schreibt eine Rahmenvereinbarung in Form eines EVB-IT Systemvertrages mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
Für die Einführung und Wartung eines Patientendatenmanagementsystems (PDMS) als zertifiziertes Medizinprodukt aus.
Das System wird ausschließlich per klassischem Kauf beschafft. Daher sind Miet-/Finanzierungsmodelle o. ä. nicht zulässig.
Auf die hohe Integration des PDMS mit dem vorhandenen KIS SAP i. s. h. med (Cerner ehemals Siemens) und auf die komfortable Anbindung der medizinischen Geräte (insbesondere Patientenüberwachungsgeräte, Langzeitbeatmungsgeräte und Infusionstechnik) wird ein besonders hoher Wert gelegt.
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Die Ausführungsfrist beginnt mit Zuschlagerteilung. Die Ausführung soll in 3 Umsetzungsstufen mit folgenden Inhalten erfolgen:
— Umsetzungsstufe 1 (bis voraussichtlich 30.10.2020) mit 6 Intensivstationen der Fachbereiche Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Klinik für Innere Medizin II, Klinik für Neurochirurgie (in Summe 70 Intensivbetten),
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— Umsetzungsstufe 2 (bis voraussichtlich 30.10.2021) mit 3 Intensivstationen der Fachbereiche Klinik für Innere Medizin I, Klinik für Innere Medizin IV, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin (Neonatologische ITS (in Summe 43 Intensivbetten) und der Internistischen Notaufnahme mit 8 Behandlungszimmern,
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— Umsetzungsstufe 3 (bis voraussichtlich 30.10.2022) mit einer Intensivstation der Klinik für Neurologie (14 Intensivbetten) plus Stroke Unit (16 Betten), sowie die Anästhesie mit derzeit ca. 80 patientennahen Arbeitsplätzen (AIMS).
Die Abnahmeerklärungen erfolgen pro Stufe voraussichtlich jeweils im Dezember des betreffenden Umsetzungsjahres.
Dauer: 60 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Der EVB-IT-Systemvertrag soll nach 5 Jahren um jeweils 1 Jahr verlängert werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Chemnitz
Deutschland

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister bzw. eine gleichwertige Bescheinigung einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des Bieters (nicht älter als 3 Monate vor Ablauf der Angebotsfrist)
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2) Eigenerklärung zur Eignung/KCLW-V13 (aktuelle Fassung des AG, vollständig ausgefüllt und unterschrieben)
Ist beabsichtigt, die Leistungen zu dieser Ausschreibung in Form einer Bietergemeinschaft und/oder mit Subunternehmern zu erbringen, sind mit Angebotsabgabe entsprechende Generalunternehmer- und Verpflichtungserklärungen beizufügen (siehe auch III.1.2) Punkt 3).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Nachweis Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung mit folgenden Mindestdeckungssummen pro Schadensfall:
— Personen- und/oder Sachschäden 5 000 000 EUR,
— Vermögensschäden 2 000 000 EUR.
Für alle Schadensfälle eines Vertragsjahres beläuft sich die Haftung mindestens auf das 2-fache der o. g. Beträge.
Sollte eine Versicherung in der erforderlichen Größenordnung noch nicht vorliegen, ist es ausreichend, wenn der Bewerber zum Zeitpunkt der Abgabe des Angebotes einen Nachweis über die aktuellen Deckungssummen beilegt und darüber hinaus erklärt, im Falle einer Zuschlagserteilung die entsprechenden Deckungssummen nachzuweisen und diese während der gesamten Vertragslaufzeit aufrecht zu erhalten (in Form eines aktuellen Versicherungsscheines).
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2) Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden
Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen für die Jahre 2016, 2017 und 2018
Mindestanforderung für den Generalunternehmer: 2 000 000,00 EUR pro Jahr
3) gegebenenfalls Generalunternehmer (GU)- und Verpflichtungserklärungen in Form der ausgefüllten und unterzeichneten Dokumente KCLW-V04 und KCLW-V05; Möglicherweise geforderte Mindeststandards: entfällt
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Zertifizierung für das Qualitätsmanagement im Unternehmen nach der DIN-Norm EN ISO 9001-20xx in Form einer Eigenerklärung zum Qualitätsmanagement auf der Basis der DIN-Norm oder Kopie der aktuellen Zertifizierungsurkunde;
2) Unternehmensdarstellung & Mitarbeiteranzahl gesamt;
3) Angabe der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen
4) Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren im Healthcare-Bereich in Deutschland.
Geben Sie die Mitarbeiterzahlen Ihres Unternehmens für die Jahre 2016, 2017 und 2018 an.
Mindestanforderung für den Generalunternehmer: 20 Mitarbeiter pro Jahr
5) Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren im Bereich Healthcare-Software in Deutschland, bezogen auf den Bereich Support und Projektberatung;
Mindestanforderung für den Generalunternehmer: zusammen 10 Mitarbeiter pro Jahr
6) Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren im Bereich Healthcare-Software in Deutschland, bezogen auf den Bereich Entwicklung Mindestanforderung für den Generalunternehmer: 10 Mitarbeiter pro Jahr;
7) Skillprofile des für das Projekt vorgesehenen Projektleiters und Stellvertreters.
Folgende Anforderungen müssen erfüllt werden: - Einsatz von Diplom-Ingenieuren oder vergleichbarer Qualifikation
— 5 Jahre Erfahrung als Projektleiter bezogen auf Auftragsgegenstand
— 3 vergleichbare abgeschlossene Projekte
Mindestanforderung für den Generalunternehmer: Skillprofile nachweisen (Abschlüsse und Referenzen)
8) Die Zertifizierung des angebotenen Gesamtsystems gemäß dem Medizinproduktegesetz (MPG) mindestens Klasse IIa ist nachzuweisen.
9) Nachweis von mindestens 3 vergleichbaren abgeschlossenen Projekten in Deutschland/Österreich/Schweiz (DACH) bezogen auf den Auftragsgegenstand mit Angabe von Projektname, Leistungszeit, Leistungsumfang, Mindestanforderung für den Generalunternehmer: mindestens 3 vergleichbare abgeschlossene Projekte
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— davon mindestens 2 Referenzen in Krankenhäusern mit mindestens 1 000 Betten,
— davon mindestens 1 Referenz bei der das PDMS in der Neonatologie eines Krankenhauses erfolgreich implementiert wurde und im Produktivbetrieb läuft.
10) Detaillierte Beschreibung einer der genannten Referenzen. Hierbei sollten die angewandten Methoden bzw. die Verfahrens-/Vorgehensweisen zur Projektumsetzung (ab Auftragserteilung über Lieferung, Anbindung, Inbetriebnahme, Schulung sowie Technischer Support etc.) nachvollziehbar beschrieben werden.
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Mindestanforderung für den Generalunternehmer: Beschreibung von mind. 1 Referenz
11) Darstellung des Schulungskonzeptes. Folgende Anforderungen müssen erfüllt werden:
— Vor-Ort-Schulungen,
— rollenspezifische Schulungen am Arbeitsplatz,
— Echtbetriebsbegleitung,
— Nachschulungen.
Mindestanforderung für den Generalunternehmer: Konzept und Benennung von mind. 2 Referenzhäusern in denen dieses Konzept angewandt wurde/wird (Unterlagen beibringen)
12) Darstellung des Service- und Supportkonzeptes. Folgende Anforderungen müssen erfüllt werden:
— 24 h x 7 Tage Service-Hotline & Support,
— deutschsprachige Service-Hotline und deutschsprachiger Support,
— Vertrieb und Service nur vom Hersteller,
— Reaktionszeit von max. 2 Stunden,
— Wiederherstellungszeit von max. 24 Stunden.
Mindestanforderung für den Generalunternehmer:
Konzept und Benennung von mind. 2 Referenzhäusern in denen dieses Konzept angewandt wurde/wird (Unterlagen beibringen)
13) Kostenaufstellung des Systemservices entsprechend Leistungsverzeichnis
14) Die Supportunterstützung während der Installationsphase bis zur Endabnahme wird ohne Zusatzkosten garantiert.
15) Preisbindung während der Gewährleistung
16) Projektzeitplan anhand von Erfahrungswerten und Beachtung aller Anforderungen und Ecktermine (Unterlagen beibringen)

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Begründung für die Rahmenvereinbarung:
Aufgrund des speziellen Investitionsgegenstandes ist hinsichtlich des Investitionsschutzes (insbesondere hinsichtlich der Wartung des Systems)Nur eine Laufzeit von mehr als vier Jahren sinnvoll.
Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren:
Aufgrund des speziellen Investitionsgegenstandes ist hinsichtlich des Investitionsschutzes (insbesondere hinsichtlich der Wartung des Systems)
Nur eine Laufzeit von mehr als vier Jahren sinnvoll.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-01-13 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2019-11-14 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 13:00

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Krankenhaus der Maximalversorgung in kommunaler Trägerschaft
Kontakt
Kontaktperson: Herr Michael Marek
Internetadresse: www.klinikum-chemnitz.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.de/unterlagen/2147528/zustellweg-auswaehlen 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Arbeitsgemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haften gesamtschuldnerisch für die Erfüllung der angebotenen Leistungen und haben in den Bewerbungsunterlagen sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das gesamte Vergabeverfahren zu benennen.
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Im Fall der Teilnahme einer Bietergemeinschaft sind von der Bietergemeinschaft die Formulare KCLWV04 und KCLW-V05 auszufüllen und von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu unterschreiben.
Beteiligt sich ein Mitglied einer Bietergemeinschaft zugleich als Einzelbieter oder als Mitglied einer weiteren Bietergemeinschaft, die ein konkurrierendes Angebot einreicht, kann dies zum Ausschluss beider Angebote führen. Das Gleiche gilt, wenn sich ein Unternehmen als Mitglied einer Bietergemeinschaft und zugleich als Drittunternehmen beteiligt.
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Im Angebot sind die Gründe zur Bildung der Bietergemeinschaft darzulegen.
Jeder Bieter/jede Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot zu erklären, ob er/sie beabsichtigt, die Leistungen im eigenen Betrieb auszuführen oder ob er/sie sich zur Ausführung der Leistungen ganz oder teilweise Drittunternehmen (Nachunternehmer, auch Konzernunternehmen, Muttergesellschaften etc., ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm/ihr und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen) bedienen wird. Im Falle des Einsatzes von Drittunternehmen sind der/die Leistungsteil/e des/der Drittunternehmen/s anzugeben. Bei Bietergemeinschaften ist auch bei vollständiger eigener Leistungserbringung anzugeben, welches Mitglied der Bietergemeinschaft welche/n Leistungsteil/e erbringen wird.
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Sofern sich ein Bieter/eine Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung ganz oder teilweise auf die Fähigkeiten von Drittunternehmen berufen will, ist im Formular KCLW-V04 auch der Name des/der jeweiligen Drittunternehmen/s zu benennen.
Gleiches gilt, sofern der Umfang des Einsatzes des/r Drittunternehmen/s wesentliche Teile der Leistung ausmacht. In jedem Fall ist das ausgefüllte Formular KCLW-V05 vorzulegen. Mit diesem Formular wird der Nachweis erbracht, dass dem Bieter/der Bietergemeinschaft die erforderlichen Mittel des/der Drittunternehmen/s für die Durchführung der jeweiligen Teilleistung(en) zur Verfügung stehen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesregierung Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419771040 📞
E-Mail: vergabekammer@ldl.sachsen.de 📧
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Um eine Korrektur eines Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst dann erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die nicht berücksichtigten Bieter über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat und seit dem Absenden dieser Information per Fax oder auf elektronischem Weg mindestens 10 Kalendertage verstrichen sind. Vor der Antragstellung muss der Bieter den jeweiligen Vergaberechtsverstoß unverzüglich nach positiver Kenntnis bzw. – soweit die Vergaberechtsverstöße aus der Bekanntmachung oder aus den Vergabeunterlagen erkennbar sind – spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber rechtzeitig und schriftlich rügen. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 Satz 1 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2019/S 200-485434 (2019-10-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-01-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Lieferung, Installation, Einführung, Inbetriebnahme und Anwenderschulung für ein Intensiv-Medizinisches Dokumentationssystem für die Bereiche Intensiv, Anästhesie und Neonatologie (Patientendatenmanagementsystem/PDMS).
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-01-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-01-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 016-033310
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 200-485434
ABl. S-Ausgabe: 16

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Lieferung, Installation, Einführung, Inbetriebnahme und Anwenderschulung für ein Intensiv-Medizinisches Dokumentationssystem für die Bereiche Intensiv,
Anästhesie und Neonatologie (Patientendatenmanagementsystem/PDMS).
Die Kinikum Chemnitz gGmbH schreibt eine Rahmenvereinbarung in Form eines EVB-IT Systemvertrages mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
Das System wird ausschließlich per klassischem Kauf beschafft. Daher sind Miet- /Finanzierungsmodelle o. ä. nicht zulässig.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Chemnitz, DE

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Angebots
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40 %
Kostenkriterium (Name): Preis
Kostenkriterium (Gewichtung): 60 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-01-13 📅
Name: COPRA System GmbH
Postanschrift: Berliner Straße 112a
Postort: Berlin
Postleitzahl: 13189
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@copra-system.de 📧
Land: Berlin 🏙️
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Um eine Korrektur eines Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst dann erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die nicht berücksichtigten Bieter über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat und seit dem Absenden dieser Information per Fax oder auf elektronischem Weg mindestens 10 Kalendertage verstrichen sind. Vor der Antragstellung muss der Bieter den jeweiligen Vergaberechtsverstoß unverzüglich nach positiver Kenntnis bzw. – soweit die Vergaberechtsverstöße aus der Bekanntmachung oder aus den Vergabeunterlagen erkennbar sind – spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber rechtzeitig und schriftlich rügen. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist nach §160 Abs. 3 Nr. 4 Satz 1 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2020/S 016-033310 (2020-01-20)