Für ein neues Verfahren zur Herstellung feiner sphärischer Eisenpulver mit einer Partikelgröße von < 15 μm, basierend auf der Granulation von Eisenoxidpulver und anschließender Reduktion unter Wasserstoff, soll eine Pilotlinie mit einer Produktionskapazität von bis zu 5 t pro Tag für die Produktion im industriellen Maßstab hochskaliert werden. Als Ausgangsrohstoff soll ein Eisenoxidpulver mit einer Primärpartikelgröße im Bereich von 1 μm, welches aus regenerierten Beizschlämmen (Abprodukt aus der Stahlindustrie) gewonnen wird, eingesetzt werden. Das Eisenoxid wird in einer Suspension dispergiert, gemahlen und anschließend auf eine Größe von 10-40 μm granuliert. Die Reduktion erfolgt in einem Drehrohrofen. Anschließend wird der Sinterkuchen aufgemahlen und gesiebt. Dabei wird eine sphärische Partikelform angestrebt. Der prinzipielle Nachweis des Fertigungsverfahrens ist bereits im kleintechnischen Maßstab durch Ostec erfolgt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-12-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-11-22.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2019-11-22) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Industrieanlagen
Referenznummer: Supplier 1 Pro AP 1.1 AP 2.1.
Kurze Beschreibung:
Für ein neues Verfahren zur Herstellung feiner sphärischer Eisenpulver mit einer Partikelgröße von < 15 μm, basierend auf der Granulation von Eisenoxidpulver und anschließender Reduktion unter Wasserstoff, soll eine Pilotlinie mit einer Produktionskapazität von bis zu 5 t pro Tag für die Produktion im industriellen Maßstab hochskaliert werden. Als Ausgangsrohstoff soll ein Eisenoxidpulver mit einer Primärpartikelgröße im Bereich von 1 μm, welches aus regenerierten Beizschlämmen (Abprodukt aus der Stahlindustrie) gewonnen wird, eingesetzt werden. Das Eisenoxid wird in einer Suspension dispergiert, gemahlen und anschließend auf eine Größe von 10-40 μm granuliert. Die Reduktion erfolgt in einem Drehrohrofen. Anschließend wird der Sinterkuchen aufgemahlen und gesiebt. Dabei wird eine sphärische Partikelform angestrebt.
Der prinzipielle Nachweis des Fertigungsverfahrens ist bereits im kleintechnischen Maßstab durch Ostec erfolgt.
Für ein neues Verfahren zur Herstellung feiner sphärischer Eisenpulver mit einer Partikelgröße von < 15 μm, basierend auf der Granulation von Eisenoxidpulver und anschließender Reduktion unter Wasserstoff, soll eine Pilotlinie mit einer Produktionskapazität von bis zu 5 t pro Tag für die Produktion im industriellen Maßstab hochskaliert werden. Als Ausgangsrohstoff soll ein Eisenoxidpulver mit einer Primärpartikelgröße im Bereich von 1 μm, welches aus regenerierten Beizschlämmen (Abprodukt aus der Stahlindustrie) gewonnen wird, eingesetzt werden. Das Eisenoxid wird in einer Suspension dispergiert, gemahlen und anschließend auf eine Größe von 10-40 μm granuliert. Die Reduktion erfolgt in einem Drehrohrofen. Anschließend wird der Sinterkuchen aufgemahlen und gesiebt. Dabei wird eine sphärische Partikelform angestrebt.
Der prinzipielle Nachweis des Fertigungsverfahrens ist bereits im kleintechnischen Maßstab durch Ostec erfolgt.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Industrieanlagen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Nordsachsen
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2019-11-22 📅
Einreichungsfrist: 2019-12-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-11-27 📅
Datum des Beginns: 2019-12-16 📅
Datum des Endes: 2021-02-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 229-562247
ABl. S-Ausgabe: 229
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für ein neues Verfahren zur Herstellung feiner sphärischer Eisenpulver mit einer Partikelgröße von < 15 μm, basierend auf der Granulation von Eisenoxidpulver und anschließender Reduktion unter Wasserstoff, soll eine Pilotlinie mit einer Produktionskapazität von bis zu 5 t pro Tag für die Produktion im industriellen Maßstab hochskaliert werden. Als Ausgangsrohstoff soll ein Eisenoxidpulver mit einer Primärpartikelgröße im Bereich von 1 μm, welches aus regenerierten Beizschlämmen (Abprodukt aus der Stahlindustrie) gewonnen wird, eingesetzt werden. Das Eisenoxid wird in einer Suspension dispergiert, gemahlen und anschließend auf eine Größe von 10-40 μm granuliert. Die Reduktion erfolgt in einem Drehrohrofen. Anschließend wird der Sinterkuchen aufgemahlen und gesiebt. Dabei wird eine sphärische Partikelform angestrebt.
Für ein neues Verfahren zur Herstellung feiner sphärischer Eisenpulver mit einer Partikelgröße von < 15 μm, basierend auf der Granulation von Eisenoxidpulver und anschließender Reduktion unter Wasserstoff, soll eine Pilotlinie mit einer Produktionskapazität von bis zu 5 t pro Tag für die Produktion im industriellen Maßstab hochskaliert werden. Als Ausgangsrohstoff soll ein Eisenoxidpulver mit einer Primärpartikelgröße im Bereich von 1 μm, welches aus regenerierten Beizschlämmen (Abprodukt aus der Stahlindustrie) gewonnen wird, eingesetzt werden. Das Eisenoxid wird in einer Suspension dispergiert, gemahlen und anschließend auf eine Größe von 10-40 μm granuliert. Die Reduktion erfolgt in einem Drehrohrofen. Anschließend wird der Sinterkuchen aufgemahlen und gesiebt. Dabei wird eine sphärische Partikelform angestrebt.
Der prinzipielle Nachweis des Fertigungsverfahrens ist bereits im kleintechnischen Maßstab durch Ostec erfolgt.
Ziel diese AP ist die Beschaffung und Inbetriebnahme aller erforderlichen Anlagenkomponenten durch den Auftraggeber.
Notwendige Arbeiten des Auftragnehmers:
— für die Beschaffung der Anlagentechnik ist die Mitwirkung des Auftragnehmers notwendig. Dies umfasst die Recherche von mindestens 3 möglicher Lieferanten und die Unterstützung bei der Erstellung der Spezifikation zur Auslegung folgender Anlagentechnik:
— für die Beschaffung der Anlagentechnik ist die Mitwirkung des Auftragnehmers notwendig. Dies umfasst die Recherche von mindestens 3 möglicher Lieferanten und die Unterstützung bei der Erstellung der Spezifikation zur Auslegung folgender Anlagentechnik:
Anlage:
a) Mahlaggregat zur Deagglomeration und Einrundung der Pulverpartikel Recherche/Spez. bis 12/2019 Geplante Inbetriebnahme 02/2020;
b) Siebmaschine zur Fraktionierung der reduzierten Eisenpulver Recherche/Spez. bis 12/2019 Geplante Inbetriebnahme 02/2020;
c) Drehrohrofen für Wasserstoffbetrieb zur Reduktion von Eisenoxid Recherche/Spez. bis 06/2020 Geplante Inbetriebnahme 02/2021:
— Abstimmung von relevanten Anlagenparametern mit dem Anlagenhersteller,
— Abstimmung und Durchführung von Versuchsfahrten bei Herstellern von Drehrohröfen und Mahlaggregaten.
AP 2.1:
Ziel dieses Arbeitspaketes ist es, die einzelnen Prozessschritte für einen kontinuierlichen Prozess zur Erzielung der gewünschten Pulvereigenschaften (sphärische Partikelform, Partikelgröße <15 μm, Schüttdichte > 2,5 g/cm
— Recherche geeigneter Eisenoxidlieferanten und Analyse der Pulvereigenschaften hinsichtlich Morphologie (REM) sowie Partikelgröße (Ziel Primärpartikelgröße im Bereich 1 μm),
— die hergestellten sphärischen Eisenoxidgranulate werden unter Wasserstoff in einem 2-stufigen Reduktionsprozess (Reduktion und Sintern/Verdichten) zu Eisenpulver bei Ostec anfänglich im Batch- später im kontinuierlichen Betrieb reduziert. Dabei ist die Temperatur so zu führen, dass 2 verschiedene Qualitäten von sphärischen Eisenpulverpartikel entstehen: poröse Partikel, die im folgenden Aufbereitungsprozess verdichtet werden bzw. dichte Partikel Die Sinterbedingungen sowie die anschließenden Pulveraufbereitungsprozesse sind für den Prozess mit Ostec zu entwickeln und ihre Übertragung auf die Pilotanlage zu unterstützen,
— die hergestellten sphärischen Eisenoxidgranulate werden unter Wasserstoff in einem 2-stufigen Reduktionsprozess (Reduktion und Sintern/Verdichten) zu Eisenpulver bei Ostec anfänglich im Batch- später im kontinuierlichen Betrieb reduziert. Dabei ist die Temperatur so zu führen, dass 2 verschiedene Qualitäten von sphärischen Eisenpulverpartikel entstehen: poröse Partikel, die im folgenden Aufbereitungsprozess verdichtet werden bzw. dichte Partikel Die Sinterbedingungen sowie die anschließenden Pulveraufbereitungsprozesse sind für den Prozess mit Ostec zu entwickeln und ihre Übertragung auf die Pilotanlage zu unterstützen,
— nach der Reduktion liegt das Material in Form von Agglomeraten bzw. eines Sinterkuchens vor. Deshalb muss das reduzierte Material mechanisch durch Zerkleinern/Mahlen aufbereitet werden. Dazu sind verschiedene Mahlaggregate zu bewerten sowie Mahlbedingungen und -parameter zu evaluieren, um die Agglomerate durch Scherkräfte optimal zu zerkleinern und nicht mechanisch deformieren. Im Fall der porösen Partikel soll ein Verdichtungseffekt erzielt werden,
— nach der Reduktion liegt das Material in Form von Agglomeraten bzw. eines Sinterkuchens vor. Deshalb muss das reduzierte Material mechanisch durch Zerkleinern/Mahlen aufbereitet werden. Dazu sind verschiedene Mahlaggregate zu bewerten sowie Mahlbedingungen und -parameter zu evaluieren, um die Agglomerate durch Scherkräfte optimal zu zerkleinern und nicht mechanisch deformieren. Im Fall der porösen Partikel soll ein Verdichtungseffekt erzielt werden,
— Charakterisierung der mit verschiedenen Prozess-Parametern hergestellten Pulver (Morphologie, Partikelgröße) und Korrelation zu den Prozessparametern,
— gemeinsame Erarbeitung und Abstimmung der Prozessparameter mit dem Auftraggeber.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 110 000 EUR 💰
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: LIFE18 ENV/DE/000461
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Oschatz
Deutschland
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Vorausgesetzt wird eine langjährige Kompetenz auf dem Gebiet der Pulvermetallurgie und Pulvertechnologie, der Pulververarbeitung und -aufbereitung sowie Erfahrungen auf dem Gebiet der Reduktion von Eisenoxidpulver zu Eisenpulver und des Aufmahlens zu Pulver mit sphärischer Partikelgestalt. Umfangreiche Analytik und Laborgerätetechnik (Partikelgrößenanalyse, CNO-Gasanalyse, Fließverhalten, REM, Metallografie, Wasserstoff-Sinteranlage, Mahlaggregate. Siebtechnik) entlang der Pulvermetallurgischen Prozesskette muss vorhanden sein.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Vorausgesetzt wird eine langjährige Kompetenz auf dem Gebiet der Pulvermetallurgie und Pulvertechnologie, der Pulververarbeitung und -aufbereitung sowie Erfahrungen auf dem Gebiet der Reduktion von Eisenoxidpulver zu Eisenpulver und des Aufmahlens zu Pulver mit sphärischer Partikelgestalt. Umfangreiche Analytik und Laborgerätetechnik (Partikelgrößenanalyse, CNO-Gasanalyse, Fließverhalten, REM, Metallografie, Wasserstoff-Sinteranlage, Mahlaggregate. Siebtechnik) entlang der Pulvermetallurgischen Prozesskette muss vorhanden sein.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Vorausgesetzt wird eine langjährige Kompetenz auf dem Gebiet der Pulvermetallurgie und Pulvertechnologie, der Pulververarbeitung und -aufbereitung sowie Erfahrungen auf dem Gebiet der Reduktion von Eisenoxidpulver zu Eisenpulver und des Aufmahlens zu Pulver mit sphärischer Partikelgestalt. Umfangreiche Analytik und Laborgerätetechnik (Partikelgrößenanalyse, CNO-Gasanalyse, Fließverhalten, REM, Metallografie, Wasserstoff-Sinteranlage, Mahlaggregate. Siebtechnik) entlang der Pulvermetallurgischen Prozesskette muss vorhanden sein.
Vorausgesetzt wird eine langjährige Kompetenz auf dem Gebiet der Pulvermetallurgie und Pulvertechnologie, der Pulververarbeitung und -aufbereitung sowie Erfahrungen auf dem Gebiet der Reduktion von Eisenoxidpulver zu Eisenpulver und des Aufmahlens zu Pulver mit sphärischer Partikelgestalt. Umfangreiche Analytik und Laborgerätetechnik (Partikelgrößenanalyse, CNO-Gasanalyse, Fließverhalten, REM, Metallografie, Wasserstoff-Sinteranlage, Mahlaggregate. Siebtechnik) entlang der Pulvermetallurgischen Prozesskette muss vorhanden sein.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 00:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Englisch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-01-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2019-12-16 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 23:59
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-05-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für ein neues Verfahren zur Herstellung feiner sphärischer Eisenpulver mit einer Partikelgröße von < 15 μm, basierend auf der Granulation von Eisenoxidpulver und anschließender Reduktion unter Wasserstoff, soll eine Pilotlinie mit einer Produktionskapazität von bis zu 5 t pro Tag für die Produktion im industriellen Maßstab hochskaliert werden. Als Ausgangsrohstoff soll ein Eisenoxidpulver mit einer Primärpartikelgröße im Bereich von 1 μm, welches aus regenerierten Beizschlämmen (Abprodukt aus der Stahlindustrie) gewonnen wird, eingesetzt werden. Das Eisenoxid wird in einer Suspension dispergiert, gemahlen und anschließend auf eine Größe von 10-40 μm granuliert. Die Reduktion erfolgt in einem Drehrohrofen. Anschließend wird der Sinterkuchen aufgemahlen und gesiebt. Dabei wird eine sphärische Partikelform
Angestrebt.
Der prinzipielle Nachweis des Fertigungsverfahrens ist bereits im kleintechnischen Maßstab durch Ostec erfolgt.
Für ein neues Verfahren zur Herstellung feiner sphärischer Eisenpulver mit einer Partikelgröße von < 15 μm, basierend auf der Granulation von Eisenoxidpulver und anschließender Reduktion unter Wasserstoff, soll eine Pilotlinie mit einer Produktionskapazität von bis zu 5 t pro Tag für die Produktion im industriellen Maßstab hochskaliert werden. Als Ausgangsrohstoff soll ein Eisenoxidpulver mit einer Primärpartikelgröße im Bereich von 1 μm, welches aus regenerierten Beizschlämmen (Abprodukt aus der Stahlindustrie) gewonnen wird, eingesetzt werden. Das Eisenoxid wird in einer Suspension dispergiert, gemahlen und anschließend auf eine Größe von 10-40 μm granuliert. Die Reduktion erfolgt in einem Drehrohrofen. Anschließend wird der Sinterkuchen aufgemahlen und gesiebt. Dabei wird eine sphärische Partikelform
Angestrebt.
Der prinzipielle Nachweis des Fertigungsverfahrens ist bereits im kleintechnischen Maßstab durch Ostec erfolgt.
Gesamtwert des Auftrags: 110 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Art des Auftrags: Bauleistung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Bau von Industrieanlagen📦
Für ein neues Verfahren zur Herstellung feiner sphärischer Eisenpulver mit einer Partikelgröße von < 15 μm, basierend auf der Granulation von Eisenoxidpulver und anschließender Reduktion unter Wasserstoff, soll eine Pilotlinie mit einer Produktionskapazität von bis zu 5 t pro Tag für die Produktion im industriellen Maßstab hochskaliert werden. Als Ausgangsrohstoff soll ein Eisenoxidpulver mit einer Primärpartikelgröße im Bereich von 1 μm, welches aus regenerierten Beizschlämmen (Abprodukt aus der Stahlindustrie) gewonnen wird, eingesetzt werden. Das Eisenoxid wird in einer Suspension dispergiert, gemahlen und anschließend auf eine Größe von 10-40 μm granuliert. Die Reduktion erfolgt in einem Drehrohrofen. Anschließend wird der Sinterkuchen aufgemahlen und gesiebt. Dabei wird eine sphärische Partikelform
Für ein neues Verfahren zur Herstellung feiner sphärischer Eisenpulver mit einer Partikelgröße von < 15 μm, basierend auf der Granulation von Eisenoxidpulver und anschließender Reduktion unter Wasserstoff, soll eine Pilotlinie mit einer Produktionskapazität von bis zu 5 t pro Tag für die Produktion im industriellen Maßstab hochskaliert werden. Als Ausgangsrohstoff soll ein Eisenoxidpulver mit einer Primärpartikelgröße im Bereich von 1 μm, welches aus regenerierten Beizschlämmen (Abprodukt aus der Stahlindustrie) gewonnen wird, eingesetzt werden. Das Eisenoxid wird in einer Suspension dispergiert, gemahlen und anschließend auf eine Größe von 10-40 μm granuliert. Die Reduktion erfolgt in einem Drehrohrofen. Anschließend wird der Sinterkuchen aufgemahlen und gesiebt. Dabei wird eine sphärische Partikelform
Angestrebt.
AP 1.1
— Für die Beschaffung der Anlagentechnik ist die Mitwirkung des Auftragnehmers notwendig. Dies umfasst die Recherche von mindestens 3 möglicher Lieferanten und die Unterstützung bei der Erstellung der Spezifikation zur Auslegung folgender
Anlagentechnik:
Anlage
a) Mahlaggregat zur Deagglomeration und Einrundung der Pulverpartikel Recherche/Spez. bis 12/2019 Geplante Inbetriebnahme 02/2020,
b) Siebmaschine zur Fraktionierung der reduzierten Eisenpulver Recherche/Spez. bis 12/2019 Geplante Inbetriebnahme 02/2020,
— Abstimmung von relevanten Anlagenparametern mit dem Anlagenhersteller;
AP 2.1.
— Recherche geeigneter Eisenoxidlieferanten und Analyse der Pulvereigenschaften hinsichtlich Morphologie (REM) sowie Partikelgröße (Ziel Primärpartikelgröße im Bereich 1 μm);
— Die hergestellten sphärischen Eisenoxidgranulate werden unter Wasserstoff in einem 2-stufigen Reduktionsprozess (Reduktion und Sintern/Verdichten) zu Eisenpulver bei Ostec anfänglich im Batch- später im kontinuierlichen Betrieb reduziert. Dabei ist die Temperatur so zu führen, dass zwei verschiedene Qualitäten von sphärischen Eisenpulverpartikel entstehen: poröse Partikel, die im folgenden Aufbereitungsprozess verdichtet werden bzw. dichte Partikel Die Sinterbedingungen sowie die anschließenden Pulveraufbereitungsprozesse sind für den Prozess mit Ostec zu entwickeln und ihre Übertragung auf die Pilotanlage zu unterstützen;
— Die hergestellten sphärischen Eisenoxidgranulate werden unter Wasserstoff in einem 2-stufigen Reduktionsprozess (Reduktion und Sintern/Verdichten) zu Eisenpulver bei Ostec anfänglich im Batch- später im kontinuierlichen Betrieb reduziert. Dabei ist die Temperatur so zu führen, dass zwei verschiedene Qualitäten von sphärischen Eisenpulverpartikel entstehen: poröse Partikel, die im folgenden Aufbereitungsprozess verdichtet werden bzw. dichte Partikel Die Sinterbedingungen sowie die anschließenden Pulveraufbereitungsprozesse sind für den Prozess mit Ostec zu entwickeln und ihre Übertragung auf die Pilotanlage zu unterstützen;
— Nach der Reduktion liegt das Material in Form von Agglomeraten bzw. eines Sinterkuchens vor. Deshalb muss das reduzierte Material mechanisch durch Zerkleinern/Mahlen aufbereitet werden. Dazu sind verschiedene Mahlaggregate zu bewerten sowie Mahlbedingungen und -parameter zu evaluieren, um die Agglomerate durch Scherkräfte optimal zu zerkleinern und nicht mechanisch deformieren. Im Fall der porösen Partikel soll ein Verdichtungseffekt erzielt werden;
— Nach der Reduktion liegt das Material in Form von Agglomeraten bzw. eines Sinterkuchens vor. Deshalb muss das reduzierte Material mechanisch durch Zerkleinern/Mahlen aufbereitet werden. Dazu sind verschiedene Mahlaggregate zu bewerten sowie Mahlbedingungen und -parameter zu evaluieren, um die Agglomerate durch Scherkräfte optimal zu zerkleinern und nicht mechanisch deformieren. Im Fall der porösen Partikel soll ein Verdichtungseffekt erzielt werden;
— Charakterisierung der mit verschiedenen Prozess-Parametern hergestellten Pulver
(Morphologie, Partikelgröße) und Korrelation zu den Prozessparametern;
— Gemeinsame Erarbeitung und Abstimmung der Prozessparameter mit dem Auftraggeber.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: DEUTSCHLAND
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-01-30 📅
Name: Fraunhofer IFAM Dresden
Postort: Dresden
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: gunnar.walther@ifam-dd.fraunhofer.de📧
Land: Dresden
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 105 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1